NFP70_71 300x100Der Bundesrat hat zwei neue Nationale Forschungsprogramme lanciert. Von «Energiewende» (NFP70) und «Steuerungsmöglichkeiten des Endenergieverbrauchs» (NFP71) werden wichtige Beiträge für die Umsetzung der Schweizer Energiepolitik erwartet. Das Budget der beiden Programme beläuft sich auf insgesamt 45 Mio. Franken. Die Eingabefrist für Projektskizzen ist der 17. Oktober 2013. Eine Informationsveranstaltung für Interessierte Forschende findet am 21. August 2013 statt.

Die Forschungsprogramme fokussieren auf unterschiedliche Aspekte der Energiethematik. So hat das NFP «Energiewende» (37 Mio. CHF) zum Ziel, Lösungswege und -beiträge für eine nachhaltige Energiepolitik der Schweiz aufzuzeigen, insbesondere durch technologische Innovationen. Das NFP «Steuerungsmöglichkeiten des Endenergieverbrauchs» (8 Mio. CHF) ist dagegen auf sozio-ökonomische Fragestellungen fokussiert. Auf diese Weise sollen die Schweizer Industrie und Gesellschaft beim Erreichen der ambitioniert gesteckten Ziele der im Mai 2011 beschlossenen energiepolitischen Wende breit angelegt unterstützt werden.

In der nachfolgenden Tabelle werden die wichtigsten bereits bekannten Eckdaten der beiden nationalen Forschungsprogramme aufgezeigt:

Nationales Forschungsprogramm NFP70 NFP71
Name Energiewende Steuerungs-möglichkeiten d. Endenergieverbrauchs
Fokus Technologische Innovationen Sozio-ökonomische Fragestellungen
Finanzrahmen 37 Mio. CHF 8 Mio. CHF
Forschungszeitraum 5 Jahre 5 Jahre
Präsident/in in der Leitungsgruppe Hans-Rudolf Schalcher, Küsnacht Andreas Balthasar, Universität Luzern
Leiter/in Wissenstransfer N.N. N.N.
Programmkoordinator Stefan Husi, SNF Stefan Husi, SNF
Öffentliche Ausschreibung 8. Juli 2013 8. Juli 2013
Informationsveranstaltung für interessierte Forschende 21. August 2013 21. August 2013
Eingabefrist für Projektskizzen 17. Oktober 2013 17. Okrober 2013
Einladung zur Einreichung von Forschungsgesuchen Ende Januar 2014 Ende Januar 2014
Eingabefrist für Forschungsgesuche Ende April 2014 Ende April 2014
Beginn der Forschungsarbeiten September 2014 September 2014

Zusätzlich zu den neuen Forschungsprogrammen wird der Bundesrat zudem noch diesen Herbst 202 Mio. Franken an zusätzlichen Mitteln für die Energieforschung in der Periode 2013-2016 beantragen, um die Zusammenarbeit zwischen ETH, Fachhochschulen und Universitäten zu fördern (wir berichteten). Das Ressort Forschung und Entwicklung der ZHAW wird, sobald mehr Details dazu und natürlich zu den neuen Nationalen Forschungsprogrammen verfügbar sind, entsprechende Informationsveranstaltungen für Interessierte an der ZHAW anbieten.

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