Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 10)

Zentrale Rolle in den Auswahlverfahren: Die Evaluationsgremien und ihre Mitglieder

Der Nationale Forschungsrat des SNF entscheidet darüber, ob ein Gesuch gefördert wird oder nicht. Die 89 Evaluationsgremien bereiten seine Entscheide vor. Jährlich beurteilen sie mehrere Tausend Gesuche.

Eine wichtige Aufgabe der Evaluationsgremien ist die Entlastung des Forschungsrats. Um das Jahr 2010 herum nahm die Anzahl der Gesuche, die der SNF erhielt, massiv zu. Damit erhöhte sich auch die zeitliche Belastung für das aus 100 Forschenden bestehende Milizorgan, was zu einem Problem wurde. In einigen Förderinstrumenten arbeiteten zwar bereits Evaluationsgremien mit, dies reichte jedoch nicht aus. Deshalb schuf der SNF weitere solcher Gremien, bestehend aus Mitgliedern des Forschungsrats und weiteren Forschenden von Hochschulen.

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Weniger Aufwand für gemeinsame Forschungsprojekte mit Schweden

Die schwedische Förderorganisation Formas beteiligt sich neu am sogenannten Weave-Verfahren. Dies vereinfacht die Eingabe von Gesuchen. Mögliche Forschungsbereiche sind Umwelt, Agrarwissenschaften und Raumplanung.

Beim Weave-Verfahren reichen Forschende in der Schweiz und in Schweden zusammen ein Gesuch bei einer der beiden nationalen Förderorganisationen ein. Sowohl die Fragestellung als auch der Forschungsplan werden gemeinsam verfasst. Die Projektteile in den einzelnen Ländern stellen keine eigenständigen Projekte dar und lassen sich nicht getrennt durchführen. Weiterlesen

„Culture, Creativity and Inclusive Society“ Calls 2022 in Horizon Europe – Information and Brokerage Event

Horizon Europe offers many interesting funding opportunities for projects in Social Sciences and Humanities.

On 18 January 2022, an information and networking event will inform you about Horizon Europe 2022 calls in „Culture, Creativity and Inclusive Society“ cluster and give you a special opportunity to pitch and network with others Swiss researchers and innovators.

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Forschungsrat: Abteilungsleitung wiedergewählt und sechs neue Mitglieder

Matthias Peter als Präsident und Claudia Kühni als Vizepräsidentin werden die Abteilung Biologie und Medizin für die Amtszeit vom 1. April 2022 bis zum 31. Dezember 2023 leiten.

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Die Schweiz bleibt Vollmitglied der europäischen COST-Vereinigung

Das Förderprogramm COST unterstützt die wissenschaftliche Zusammenarbeit und Vernetzung in Europa und darüber hinaus. Forschende in der Schweiz können weiterhin daran teilnehmen.

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Horizon Europe: SNSF transitional measures starting October

Switzerland is currently a non-associated third country in relation to the EU’s Horizon research and innovation programme. Based on a government mandate, the SNSF has set up transitional measures to support researchers.

On behalf of the federal government, the SNSF has introduced a transitional measure – the SNSF Advanced Grants – for those who intended to apply for an ERC Advanced Grant in 2021. The grants are aimed at leading researchers who wish to conduct innovative, high-risk research in Switzerland. Interested parties need to register by 1 November 2021 and submit their proposals by 1 December 2021.

Proposals will be evaluated in two stages by panels of international experts, similar to the panels established for the ERC Advanced Grants.

The call for proposals will be opened on 1 October 2021 on the SNSF website. The call document is already available (see below).

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Mobility info event – European funding opportunities in 2022

02 Nov 2021, 10:00 – 12:00, virtual event

Horizon Europe offers unprecedented funding opportunities for research and innovation in Mobility. Follow this event if you want to know what funding is available in 2022.

You also have the possibility to meet your advisor for European funding for a personal discussion.

Further information and registration

Solarmission

Den Sonneneruptionen auf der Spur

Weit im Norden kann man mit etwas Glück Nordlichter beobachten, die in klaren Nächten am Himmel wabern. Sie entstehen durch die sogenannten Sonneneruptionen. Um sie zu untersuchen, ist eine Raumsonde unterwegs zur Sonne – mit einem Schweizer Röntgenteleskop an Bord. Weiterlesen

Als assoziierter Partner an Horizon Europe teilnehmen

English version see below

Die Schweiz wird bei den Eingaben von Forschungsprojekten für Horizon Europe als nicht assoziierter Drittstaat behandelt. Dieser Status gilt zumindest für die Ausschreibungen des Jahrs 2021, auch wenn die Vollassoziierung das erklärte Ziel des Bundesrates bleibt. Wir haben darüber bereits im letzten Newsletter informiert und die relevanten Informationen des SBFI und von Euresearch verlinkt.

Hier wollen wir nun auf der Basis erster Erfahrungen resümieren, was der Status als assoziierter Drittstaat für die Forscherinnen und Forscher der ZHAW bedeutet:

  • Die allermeisten Projekte in Horizon Europe stehen den Forschenden der ZHAW auch als assoziierte Partner offen. Die mediale Diskussion der letzten Monate fokussierte fast ausschliesslich auf sog. Mono-Beneficiary Projects (z.B. ERC, MSCA Postdoctoral Fellowships), von denen zurzeit Forschende aus der Schweiz ausgeschlossen sind. Dies betrifft aber nicht den Forschungsalltag an der ZHAW. Unsere Forschenden sind vor allem mit kollaborativen Projekten erfolgreich. Wie unsere Analyse gezeigt hat, waren über 90% der in Horizon 2020 an der ZHAW eingeworben Projekte solche kollaborative Projekte, die auch für assoziierte Partner offenstehen.
  • Die Beiträge für die Forschenden aus der Schweiz werden im Erfolgsfall durch das SBFI übernommen. Dies bedeutet auch, dass die Forschenden der ZHAW als Projektpartner das Projektbudget nicht «belasten»; ein Vorteil, der durchaus kompetitiv sein kann und entsprechend beworben werden sollte.
  • Forschende aus der Schweiz können als assoziierte Partner keine Projekte koordinieren, sie können aber als «Work Package Leaders» fungieren und so die Projekte wesentlich prägen.
  • Gerade weil Forschende der ZHAW zurzeit nicht selbst Projekte koordinieren resp. entsprechende Konsortien aufbauen können, sind sie darauf angewiesen, für die Mitarbeit in Konsortien angefragt zu werden. Hier ist es essenziell, die bestehenden Netzwerke zu pflegen und potenzielle Partner / Koordinatoren auf die oben erwähnten Möglichkeiten hinzuweisen. Dafür eignen sich folgende Dokumente ausgezeichnet: die Financial Guarantee des SBFI (die allfällige Unsicherheiten bezgl. der Finanzierung beseitigt) und die beiden Factsheets zu Associated Partners und Participants from CH in Horizon Europe
  • Der Status als assoziierter Partner erhöhte zweifellos den Kommunikationsbedarf – einerseits mit dem Koordinator als Schnittstelle zur EC, anderseits mit dem SBFI als Geldgeber. In beiden Prozessen unterstützt das Euresearch Office an der ZHAW alle Forschenden an der ZHAW. Und weil auch wir über die Eingaben von assoziierten Partnern nicht mehr direkt von Brüssel informiert werden, sind wir dankbar, wenn alle Forschenden der ZHAW uns über anstehende Eingaben informieren; selbst wenn es keine Fragen oder Probleme gibt.

Mit all Euren Fragen und Hinweisen könnt Ihr Euch jederzeit an Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) oder Florian Berner (befl@zhaw.ch) wenden.

English version

Participation in Horizon Europe as an associated partner

Switzerland will be treated as a non-associated third country for the submission of project proposals in Horizon Europe. This will apply for all calls in the year 2021, even if full association status remains the Federal Council’s stated goal. We informed you about this in the last newsletter and provided you with links to the relevant information from SERI and Euresearch.

Based on initial experiences, we would now like to summarise what non-associated third country status means for ZHAW researchers.

  • The majority of projects in Horizon European are still open to ZHAW researchers as associated partners. Discussions in the media over the past few months have focused almost exclusively on mono-beneficiary projects (e.g. ERC or MSCA post-doctoral fellowships), which are currently not open to researchers from Switzerland. However, this does not impact everyday research activities at the ZHAW given that our researchers have been especially successful as part of collaborative projects. As our analysis shows, over 90% of projects at the ZHAW funded by Horizon 2020 have been collaborative projects, and these are also open to associated partners.
  • In case of successful project proposals, SERI will cover the contributions for researchers based in Switzerland. This also means that ZHAW researchers, as project partners, will not “burden” the project budget. This is an advantage that is arguably quite competitive and should be advertised accordingly.
  • Researchers based in Switzerland cannot, as associated partners, be project coordinators, but they can act as work package leaders, which allows them to have a significant impact on projects.
  • Because ZHAW researchers cannot coordinate projects themselves or set up corresponding consortia at this time, they are dependent on being asked to participate in consortia. It is essential here that researchers maintain their existing networks and notify potential partners/coordinators of the above-mentioned possibilities. The following documents are particularly helpful for this purpose: SERI’s financial guarantee (which unequivocally removes any uncertainties concerning funding) and the two Euresearch factsheets: Associated Partnersand Participants from CH in Horizon Europe.
  • Without question, associated partner status increases the need for communication, both with the coordinator as the interface to the EC and with SERI as the funding organisation. The Euresearch Office at the ZHAW supports all ZHAW researchers in both of these communication processes. And because we are no longer being informed directly by Brussels about submissions from associated partners, we would be grateful if all ZHAW researchers informed us about pending submissions, even if they have no particular questions or concerns.

Please contact Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) or Florian Berner (befl@zhaw.ch) with any questions or comments.

Teilnahme der Schweiz an Horizon Europe – Aktualisierung vom 13. Juli 2021

Ab heute ist der Status der Schweiz für die Horizon Europe Calls im Jahr 2021 klar. Nachstehend die wichtigsten Informationen des SBFI:

Die Schweiz wird bei den Eingaben von Forschungsprojekten für Horizon Europe und damit verbundenen Programmen und Initiativen als nicht assoziierter Drittstaat behandelt. Dieser Status kann jederzeit wieder geändert werden, gilt aber nun für die Ausschreibungen des Jahrs 2021. Weiterlesen

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