Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 9)

Mobility info event – European funding opportunities in 2022

02 Nov 2021, 10:00 – 12:00, virtual event

Horizon Europe offers unprecedented funding opportunities for research and innovation in Mobility. Follow this event if you want to know what funding is available in 2022.

You also have the possibility to meet your advisor for European funding for a personal discussion.

Further information and registration

Solarmission

Den Sonneneruptionen auf der Spur

Weit im Norden kann man mit etwas Glück Nordlichter beobachten, die in klaren Nächten am Himmel wabern. Sie entstehen durch die sogenannten Sonneneruptionen. Um sie zu untersuchen, ist eine Raumsonde unterwegs zur Sonne – mit einem Schweizer Röntgenteleskop an Bord. Weiterlesen

Als assoziierter Partner an Horizon Europe teilnehmen

English version see below

Die Schweiz wird bei den Eingaben von Forschungsprojekten für Horizon Europe als nicht assoziierter Drittstaat behandelt. Dieser Status gilt zumindest für die Ausschreibungen des Jahrs 2021, auch wenn die Vollassoziierung das erklärte Ziel des Bundesrates bleibt. Wir haben darüber bereits im letzten Newsletter informiert und die relevanten Informationen des SBFI und von Euresearch verlinkt.

Hier wollen wir nun auf der Basis erster Erfahrungen resümieren, was der Status als assoziierter Drittstaat für die Forscherinnen und Forscher der ZHAW bedeutet:

  • Die allermeisten Projekte in Horizon Europe stehen den Forschenden der ZHAW auch als assoziierte Partner offen. Die mediale Diskussion der letzten Monate fokussierte fast ausschliesslich auf sog. Mono-Beneficiary Projects (z.B. ERC, MSCA Postdoctoral Fellowships), von denen zurzeit Forschende aus der Schweiz ausgeschlossen sind. Dies betrifft aber nicht den Forschungsalltag an der ZHAW. Unsere Forschenden sind vor allem mit kollaborativen Projekten erfolgreich. Wie unsere Analyse gezeigt hat, waren über 90% der in Horizon 2020 an der ZHAW eingeworben Projekte solche kollaborative Projekte, die auch für assoziierte Partner offenstehen.
  • Die Beiträge für die Forschenden aus der Schweiz werden im Erfolgsfall durch das SBFI übernommen. Dies bedeutet auch, dass die Forschenden der ZHAW als Projektpartner das Projektbudget nicht «belasten»; ein Vorteil, der durchaus kompetitiv sein kann und entsprechend beworben werden sollte.
  • Forschende aus der Schweiz können als assoziierte Partner keine Projekte koordinieren, sie können aber als «Work Package Leaders» fungieren und so die Projekte wesentlich prägen.
  • Gerade weil Forschende der ZHAW zurzeit nicht selbst Projekte koordinieren resp. entsprechende Konsortien aufbauen können, sind sie darauf angewiesen, für die Mitarbeit in Konsortien angefragt zu werden. Hier ist es essenziell, die bestehenden Netzwerke zu pflegen und potenzielle Partner / Koordinatoren auf die oben erwähnten Möglichkeiten hinzuweisen. Dafür eignen sich folgende Dokumente ausgezeichnet: die Financial Guarantee des SBFI (die allfällige Unsicherheiten bezgl. der Finanzierung beseitigt) und die beiden Factsheets zu Associated Partners und Participants from CH in Horizon Europe
  • Der Status als assoziierter Partner erhöhte zweifellos den Kommunikationsbedarf – einerseits mit dem Koordinator als Schnittstelle zur EC, anderseits mit dem SBFI als Geldgeber. In beiden Prozessen unterstützt das Euresearch Office an der ZHAW alle Forschenden an der ZHAW. Und weil auch wir über die Eingaben von assoziierten Partnern nicht mehr direkt von Brüssel informiert werden, sind wir dankbar, wenn alle Forschenden der ZHAW uns über anstehende Eingaben informieren; selbst wenn es keine Fragen oder Probleme gibt.

Mit all Euren Fragen und Hinweisen könnt Ihr Euch jederzeit an Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) oder Florian Berner (befl@zhaw.ch) wenden.

English version

Participation in Horizon Europe as an associated partner

Switzerland will be treated as a non-associated third country for the submission of project proposals in Horizon Europe. This will apply for all calls in the year 2021, even if full association status remains the Federal Council’s stated goal. We informed you about this in the last newsletter and provided you with links to the relevant information from SERI and Euresearch.

Based on initial experiences, we would now like to summarise what non-associated third country status means for ZHAW researchers.

  • The majority of projects in Horizon European are still open to ZHAW researchers as associated partners. Discussions in the media over the past few months have focused almost exclusively on mono-beneficiary projects (e.g. ERC or MSCA post-doctoral fellowships), which are currently not open to researchers from Switzerland. However, this does not impact everyday research activities at the ZHAW given that our researchers have been especially successful as part of collaborative projects. As our analysis shows, over 90% of projects at the ZHAW funded by Horizon 2020 have been collaborative projects, and these are also open to associated partners.
  • In case of successful project proposals, SERI will cover the contributions for researchers based in Switzerland. This also means that ZHAW researchers, as project partners, will not “burden” the project budget. This is an advantage that is arguably quite competitive and should be advertised accordingly.
  • Researchers based in Switzerland cannot, as associated partners, be project coordinators, but they can act as work package leaders, which allows them to have a significant impact on projects.
  • Because ZHAW researchers cannot coordinate projects themselves or set up corresponding consortia at this time, they are dependent on being asked to participate in consortia. It is essential here that researchers maintain their existing networks and notify potential partners/coordinators of the above-mentioned possibilities. The following documents are particularly helpful for this purpose: SERI’s financial guarantee (which unequivocally removes any uncertainties concerning funding) and the two Euresearch factsheets: Associated Partnersand Participants from CH in Horizon Europe.
  • Without question, associated partner status increases the need for communication, both with the coordinator as the interface to the EC and with SERI as the funding organisation. The Euresearch Office at the ZHAW supports all ZHAW researchers in both of these communication processes. And because we are no longer being informed directly by Brussels about submissions from associated partners, we would be grateful if all ZHAW researchers informed us about pending submissions, even if they have no particular questions or concerns.

Please contact Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) or Florian Berner (befl@zhaw.ch) with any questions or comments.

Teilnahme der Schweiz an Horizon Europe – Aktualisierung vom 13. Juli 2021

Ab heute ist der Status der Schweiz für die Horizon Europe Calls im Jahr 2021 klar. Nachstehend die wichtigsten Informationen des SBFI:

Die Schweiz wird bei den Eingaben von Forschungsprojekten für Horizon Europe und damit verbundenen Programmen und Initiativen als nicht assoziierter Drittstaat behandelt. Dieser Status kann jederzeit wieder geändert werden, gilt aber nun für die Ausschreibungen des Jahrs 2021. Weiterlesen

Teilnahme der Schweiz an Horizon Europe – einige Aktualisierungen

In den letzten Tagen haben Medienberichte und Beiträge auf Social Media für einige Verwirrung über den Status der Schweiz in Horizon Europe gesorgt. Diese Verwirrung zeigt sich nicht nur bei Forschenden aus der Schweiz, sondern auch – und vor allem – bei potenziellen Partnern in Europa.

Deshalb scheint es uns angebracht, unsere Aussagen zu den Unmittelbaren Auswirkungen des Abbruchs der Verhandlungen zum Rahmenabkommen auf die Beteiligung an Horizon Europe zu aktualisieren.

Das Wichtigste vorweg. Wir raten den Forschenden der ZHAW, die sich aktuell auf Calls zu (kollaborativen) Projekten bewerben oder sich dafür interessieren, ihre Aktivitäten ungeachtet der Diskussionen fortzuführen und dies auch ihren Partnern in Europa zu signalisieren.

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Commission to invest €14.7 billion from Horizon Europe for a healthier, greener and more digital Europe

The Commission has adopted the main work programme of Horizon Europe for the period 2021-2022, which outlines the objectives and specific topic areas that will receive a total of €14.7 billion in funding. These investments will help accelerate the green and digital transitions and will contribute to sustainable recovery from the coronavirus pandemic and to EU resilience against future crises. Weiterlesen

Exzellenzmodell des SNF

Was exzellente Forschung ausmacht – an diesem Modell orientieren wir uns.

Rahmenbedingungen und grundlegende Überlegungen

Der SNF ist gesetzlich verpflichtet, „exzellente Forschungsprojekte“ zu fördern. Wir verstehen Exzellenz als ein Mittel zum Zweck, damit Forschung einen Wissensgewinn zum Nutzen aller erzielt. Exzellenz ist nicht nur eine Eigenschaft von Forschungsresultaten oder Forschenden. Sie ist auch eng mit der wissenschaftlichen Praxis verknüpft und kann an verschiedenen Stellen im Forschungsprozess zum Ausdruck kommen. Weiterlesen

Unmittelbare Auswirkungen des Abbruchs der Verhandlungen zum Rahmenabkommen auf die Beteiligung an Horizon Europe

English version see below

Am 26. Mai 2021 hat der Bundesrat die Verhandlungen zum Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU abgebrochen. Welche Auswirkungen dieser Entscheid auf die Verhandlungen über die Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe hat, ist Gegenstand vielfacher Spekulation, aber zurzeit noch offen.

Bei aller Unsicherheit kann festgehalten werden – für die Forschenden ändert sich vorerst nichts:

«Weiterhin gilt, dass sich Forschende und Innovatoren in der Schweiz für die Ausschreibungen von Horizon Europe und verwandten Programmen und Initiativen bewerben können. Dabei müssen die Bewerberinnen und Bewerber in der Schweiz ihre Projektvorschläge für alle Ausschreibungen nach wie vor als Teilnehmende eines assoziierten Landes einreichen.» (Information SBFI, 27. Mai 2021)

Im Detail bedeutet dies:

  • Technisch gesehen ist die Beteiligung der Schweiz an Horizon Europe Teil der Bilateralen Abkommen I und losgelöst von der Frage eines institutionellen Abkommens.
  • Politisch wird jedoch ein Konnex zwischen einer Assoziierung der Schweiz und den gescheiterten Verhandlungen um ein Rahmenabkommen gemacht. In wieweit dieser Konnex eine erfolgreiche Assoziierung, die nach wie vor das Verhandlungsziel der Schweiz ist, erschwert, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschliessend beurteilt werden.
  • Sollte die (Voll-)Assoziierung scheitern, können sich Forschende aus der Schweiz im Drittstaatenmodus an (kollaborativen) Projekten im Rahmen von Horizon Europe beteiligen.
  • Die dazu notwendigen Mittel wurden bereits vom Parlament gesprochen. Die Forschenden würden sie – wie bereits während der Teilassoziierung zwischen 2014 und 2016 – direkt vom SBFI erhalten
  • Diese Regelung soll auch für Mono-Beneficiary Projekte gelten (z.B. ERC, MSCA); das SBFI prüft auf der Basis des Bundesbeschluss zur Finanzierung des Horizon Pakets 2021-27 entsprechende Massnahmen.
  • Forschende müssen sich zum jetzigen Zeitpunkt so bewerben, als ob die Schweiz assoziiert wäre. So können wir sicherstellen, dass ihre erfolgreichen Projekte in jedem möglichen Szenario finanziert werden können.

Weitere Details und fortlaufend aktualisierte Informationen können Sie der Webseite des SBFI entnehmen.

In dieser Phase erhöhter Unsicherheit scheint es uns zentral, dass Sie auch potenzielle europäische Forschungspartner über die weiterhin bestehenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen von Horizon Europe informieren.

Wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben, können Sie sich gerne an Patrik Ettinger etti@zhaw.ch oder Florian Berner befl@zhaw.ch wenden.

English version

Participation in Horizon Europe: immediate impact of ending negotiations on framework agreement

On 26 May 2021, the Federal Council broke off negotiations on the framework agreement between Switzerland and the EU. The impact that this decision will have on the negotiations over Switzerland’s association with Horizon Europe is the subject of much speculation and for now remains unclear.

Despite the uncertainty, the Swiss State Secretariat for Education, Research and Innovation (SERI) has stated that nothing will change for researchers for the time being.

“Researchers and innovators in Switzerland can still apply for Horizon Europe calls and related programmes and initiatives. Applicants in Switzerland must still submit their project proposals for all calls as participants from an associated country.” (Information from SERI, 27 May 2021)

More concretely, this means as follows:

  • Technically speaking, Switzerland’s participation in Horizon Europe is part of the Bilateral Agreements I and are therefore separate from the question of an institutional agreement.
  • Politically, however, a connection can be made between an association of Switzerland and the failed negotiations over a framework agreement. At this time, it cannot be fully determined to what extent this connection will make a successful association (which remains the aim of Switzerland’s negotiations) more difficult.
  • Should the (full) association fail, researchers from Switzerland can participate in (collaborative) projects in the context of Horizon Europe as third-country participants.
  • The necessary funding has already been granted by parliament. The researchers would receive these funds directly from SERI, as was the case during the partial association between 2014 and 2016.
  • This rule should also apply to mono-beneficiary projects (e.g. ERC or MSCA). SERI is examining corresponding measures on the basis of the federal decree on financing the Horizon package 2021-2027.
  • For now, researchers must apply as if Switzerland were an associated country. This will allow us to ensure that their successful projects can be funded under any possible scenario.

You can find more details and regularly updated information on the SERI website.

In this phase of increased uncertainty, we believe it is important that you also inform potential European research partners about continued opportunities for collaboration under Horizon Europe.

If you have any questions or concerns about this, please do not hesitate to contact Patrik Ettinger etti@zhaw.ch or Florian Berner befl@zhaw.ch.

Förderagentur Innosuisse ist gut unterwegs

Der Bundesrat hat am 21. April 2021 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2020 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2020 genehmigt. Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – hat aus Sicht des Bundesrates ihre strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2020 sowie über die gesamte Förderperiode 2018–2020 sehr gut erreicht. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich positiv entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Innosuisse und Nationalfonds vertiefen die Zusammenarbeit

Die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ist für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Um das Zusammenspiel von Wissenschaft und Innovation weiter zu stärken, haben der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und Innosuisse, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, eine Vereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit geschlossen. Weiterlesen

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