Kategorie: Forschungspolitik (Seite 1 von 18)

Als assoziierter Partner an Horizon Europe teilnehmen

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Die Schweiz wird bei den Eingaben von Forschungsprojekten für Horizon Europe als nicht assoziierter Drittstaat behandelt. Dieser Status gilt zumindest für die Ausschreibungen des Jahrs 2021, auch wenn die Vollassoziierung das erklärte Ziel des Bundesrates bleibt. Wir haben darüber bereits im letzten Newsletter informiert und die relevanten Informationen des SBFI und von Euresearch verlinkt.

Hier wollen wir nun auf der Basis erster Erfahrungen resümieren, was der Status als assoziierter Drittstaat für die Forscherinnen und Forscher der ZHAW bedeutet:

  • Die allermeisten Projekte in Horizon Europe stehen den Forschenden der ZHAW auch als assoziierte Partner offen. Die mediale Diskussion der letzten Monate fokussierte fast ausschliesslich auf sog. Mono-Beneficiary Projects (z.B. ERC, MSCA Postdoctoral Fellowships), von denen zurzeit Forschende aus der Schweiz ausgeschlossen sind. Dies betrifft aber nicht den Forschungsalltag an der ZHAW. Unsere Forschenden sind vor allem mit kollaborativen Projekten erfolgreich. Wie unsere Analyse gezeigt hat, waren über 90% der in Horizon 2020 an der ZHAW eingeworben Projekte solche kollaborative Projekte, die auch für assoziierte Partner offenstehen.
  • Die Beiträge für die Forschenden aus der Schweiz werden im Erfolgsfall durch das SBFI übernommen. Dies bedeutet auch, dass die Forschenden der ZHAW als Projektpartner das Projektbudget nicht «belasten»; ein Vorteil, der durchaus kompetitiv sein kann und entsprechend beworben werden sollte.
  • Forschende aus der Schweiz können als assoziierte Partner keine Projekte koordinieren, sie können aber als «Work Package Leaders» fungieren und so die Projekte wesentlich prägen.
  • Gerade weil Forschende der ZHAW zurzeit nicht selbst Projekte koordinieren resp. entsprechende Konsortien aufbauen können, sind sie darauf angewiesen, für die Mitarbeit in Konsortien angefragt zu werden. Hier ist es essenziell, die bestehenden Netzwerke zu pflegen und potenzielle Partner / Koordinatoren auf die oben erwähnten Möglichkeiten hinzuweisen. Dafür eignen sich folgende Dokumente ausgezeichnet: die Financial Guarantee des SBFI (die allfällige Unsicherheiten bezgl. der Finanzierung beseitigt) und die beiden Factsheets zu Associated Partners und Participants from CH in Horizon Europe
  • Der Status als assoziierter Partner erhöhte zweifellos den Kommunikationsbedarf – einerseits mit dem Koordinator als Schnittstelle zur EC, anderseits mit dem SBFI als Geldgeber. In beiden Prozessen unterstützt das Euresearch Office an der ZHAW alle Forschenden an der ZHAW. Und weil auch wir über die Eingaben von assoziierten Partnern nicht mehr direkt von Brüssel informiert werden, sind wir dankbar, wenn alle Forschenden der ZHAW uns über anstehende Eingaben informieren; selbst wenn es keine Fragen oder Probleme gibt.

Mit all Euren Fragen und Hinweisen könnt Ihr Euch jederzeit an Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) oder Florian Berner (befl@zhaw.ch) wenden.

English version

Participation in Horizon Europe as an associated partner

Switzerland will be treated as a non-associated third country for the submission of project proposals in Horizon Europe. This will apply for all calls in the year 2021, even if full association status remains the Federal Council’s stated goal. We informed you about this in the last newsletter and provided you with links to the relevant information from SERI and Euresearch.

Based on initial experiences, we would now like to summarise what non-associated third country status means for ZHAW researchers.

  • The majority of projects in Horizon European are still open to ZHAW researchers as associated partners. Discussions in the media over the past few months have focused almost exclusively on mono-beneficiary projects (e.g. ERC or MSCA post-doctoral fellowships), which are currently not open to researchers from Switzerland. However, this does not impact everyday research activities at the ZHAW given that our researchers have been especially successful as part of collaborative projects. As our analysis shows, over 90% of projects at the ZHAW funded by Horizon 2020 have been collaborative projects, and these are also open to associated partners.
  • In case of successful project proposals, SERI will cover the contributions for researchers based in Switzerland. This also means that ZHAW researchers, as project partners, will not “burden” the project budget. This is an advantage that is arguably quite competitive and should be advertised accordingly.
  • Researchers based in Switzerland cannot, as associated partners, be project coordinators, but they can act as work package leaders, which allows them to have a significant impact on projects.
  • Because ZHAW researchers cannot coordinate projects themselves or set up corresponding consortia at this time, they are dependent on being asked to participate in consortia. It is essential here that researchers maintain their existing networks and notify potential partners/coordinators of the above-mentioned possibilities. The following documents are particularly helpful for this purpose: SERI’s financial guarantee (which unequivocally removes any uncertainties concerning funding) and the two Euresearch factsheets: Associated Partnersand Participants from CH in Horizon Europe.
  • Without question, associated partner status increases the need for communication, both with the coordinator as the interface to the EC and with SERI as the funding organisation. The Euresearch Office at the ZHAW supports all ZHAW researchers in both of these communication processes. And because we are no longer being informed directly by Brussels about submissions from associated partners, we would be grateful if all ZHAW researchers informed us about pending submissions, even if they have no particular questions or concerns.

Please contact Patrik Ettinger (etti@zhaw.ch) or Florian Berner (befl@zhaw.ch) with any questions or comments.

Nicht-Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe: Übergangslösung in Vorbereitung

Nach der Nicht-Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe sind Übergangslösungen zugunsten der Forschenden in Vorbereitung.

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Open Research Data Survey for Researchers in Switzerland

We are contacting you within the framework of a swissuniversities mandate, and in the context of the National Open Research Data (ORD) Strategy initiated by the Open Science Delegation of swissuniversities. This mandate specifically aims at characterizing the practices and needs in ORD within Swiss research communities. We designed a survey for researchers based in Switzerland as part of this mandate. We would be very grateful if you could answer the survey by following this link. This should take you about 15-20 minutes. If you are not a researcher yourself but in a position where you have access to a network of researchers in Switzerland (e.g. OA/ORD/OS officer or librarian at Swiss higher education institutions), you are strongly encouraged to forward this message to your network. Link to the survey..

Teilnahme der Schweiz an Horizon Europe – einige Aktualisierungen

In den letzten Tagen haben Medienberichte und Beiträge auf Social Media für einige Verwirrung über den Status der Schweiz in Horizon Europe gesorgt. Diese Verwirrung zeigt sich nicht nur bei Forschenden aus der Schweiz, sondern auch – und vor allem – bei potenziellen Partnern in Europa.

Deshalb scheint es uns angebracht, unsere Aussagen zu den Unmittelbaren Auswirkungen des Abbruchs der Verhandlungen zum Rahmenabkommen auf die Beteiligung an Horizon Europe zu aktualisieren.

Das Wichtigste vorweg. Wir raten den Forschenden der ZHAW, die sich aktuell auf Calls zu (kollaborativen) Projekten bewerben oder sich dafür interessieren, ihre Aktivitäten ungeachtet der Diskussionen fortzuführen und dies auch ihren Partnern in Europa zu signalisieren.

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Exzellenzmodell des SNF

Was exzellente Forschung ausmacht – an diesem Modell orientieren wir uns.

Rahmenbedingungen und grundlegende Überlegungen

Der SNF ist gesetzlich verpflichtet, „exzellente Forschungsprojekte“ zu fördern. Wir verstehen Exzellenz als ein Mittel zum Zweck, damit Forschung einen Wissensgewinn zum Nutzen aller erzielt. Exzellenz ist nicht nur eine Eigenschaft von Forschungsresultaten oder Forschenden. Sie ist auch eng mit der wissenschaftlichen Praxis verknüpft und kann an verschiedenen Stellen im Forschungsprozess zum Ausdruck kommen. Weiterlesen

Leading the Digital Decade

This two-day event is co-organised by the European Commission and the Portuguese Presidency of the Council of the European Union and will be held virtually on 1 and 2 June 2021.

What should the future of digital in Europe be? What should our 2030 goals be when it comes to digital transformation? How can we make sure we meet our objectives?

These are the main questions that Leading the Digital Decade aims to answer. Weiterlesen

Förderagentur Innosuisse ist gut unterwegs

Der Bundesrat hat am 21. April 2021 den Bericht der Innosuisse über die Erreichung der strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2020 zur Kenntnis genommen und den Geschäftsbericht 2020 genehmigt. Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung – hat aus Sicht des Bundesrates ihre strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2020 sowie über die gesamte Förderperiode 2018–2020 sehr gut erreicht. Insbesondere beim Kerngeschäft, der Projektförderung, konnte sie sich positiv entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Aktionsplan 2021-2024

Wir investieren in Forschende und ihre Ideen

Die Schweiz hat eine Spitzenposition in der Forschung und Innovation inne. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer konsequenten Politik, die grossen Wert auf Bildung, Forschung und Innovation (BFI) legt. International geniesst die Schweiz hohes Ansehen im BFI-Bereich.

Beauftragt vom Bund, fördert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) die Forschung aller wissenschaftlichen Disziplinen. In nationalen Wettbewerbsverfahren wählen wir die besten Projekte und die besten Nachwuchsforschenden aus und unterstützen sie finanziell. Das dadurch geschaffene Wissen ist eine wichtige Grundlage für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt.

Weitere Informationen finden Sie HIER

SNF und Innosuisse vertiefen die Zusammenarbeit

Die Umsetzung von Forschungsergebnissen ist für Wirtschaft und Gesellschaft zentral. Der SNF und Innosuisse haben eine Vereinbarung geschlossen, um das Zusammenspiel von Wissenschaft und Innovation weiter zu stärken. Weiterlesen

Innosuisse und Nationalfonds vertiefen die Zusammenarbeit

Die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ist für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Um das Zusammenspiel von Wissenschaft und Innovation weiter zu stärken, haben der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und Innosuisse, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, eine Vereinbarung zur vertieften Zusammenarbeit geschlossen. Weiterlesen

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