Agora

Eingabefrist: 01.09.2019

Das Agora Instrument will die Wissensverbreitung sowie den Austausch von Ideen und Meinungen über wissenschaftliche Forschung fördern. Demnach werden Projekte gefördert, die Interaktionen und gegenseitiges Zuhören beinhalten und so einen Dialog zwischen den Forschenden und der Bevölkerung in Gang setzen.

Es werden Beträge zwischen 5’000 und 200’000 Franken vergeben für Projekt die sowohl kleine Kommunikationsformate als auch grössere Initiativen mit weitergehenden Zielen umfassen.

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Drei Viertel der Forschenden machen Daten zugänglich

Teilen die Schweizer Forschenden ihre Daten mit anderen Forschenden und der Öffentlichkeit? Wenn nein, warum nicht? Welche Datenrepositorien und anderen Kanäle verwenden sie dafür? Eine grosse Umfrage von SNF und swissuniversities gibt Auskunft.

​Mehr als 2000 Forschende haben die Fragen beantwortet. Rund 1500 oder drei Viertel von ihnen machen ihre Daten in irgendeiner Form zugänglich. Allerdings nutzen nur 44 Prozent dieser Forschenden dafür öffentliche Repositorien oder Datenarchive. Weitere 38 Prozent publizieren die Daten in wissenschaftlichen Zeitschriften und/oder legen sie auf eigenen Webseiten ab.

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SPIRIT – Swiss Programme for International Research by Scientific Investigation Teams

Das Schweizerische Programm für internationale Forschungsprojekte wissenschaftlicher Forschungsteams fördert grenzüberschreitende und teamorientierte Forschung.

​Mit einer Vielzahl von internationalen Förderungsmassnahmen und engen Partnerschaften mit ausländischen Förderorganisationen setzt sich der SNF für die grenzübergreifende Zusammenarbeit ein. Das Programm SPIRIT stärkt den Wissensaustausch zwischen Schweizer Forschenden und Forschenden aus ausgewählten Ländern, die Entwicklungshilfe erhalten.

Weitere Informationen zu SPIRIT finden Sie HIER

 

SNF-Förderung 2021-2024: Neue Chancen für Schweizer Forschung

In seinem nächsten Mehrjahresprogramm setzt der SNF vier Prioritäten. Damit hilft er der Forschung, Herausforderungen zu bewältigen und ihr Potenzial auszuschöpfen.

Die Schweizer Forschung ist zwar führend, steht aber vor Herausforderungen. „Sie braucht grössere Vielfalt, mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit, bessere Dateninfrastrukturen und engere Vernetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Matthias Egger, der Präsident des Nationalen Forschungsrats des SNF. Im Mehrjahresprogramm 2021-2024 setzt der SNF deshalb diese vier Prioritäten.

Weitere Informationen zu den vier Prioritäten finden Sie HIER

Spark

Rasche Förderung unkonventioneller Ideen

Das Förderungsinstrument Spark macht es möglich, neue wissenschaftliche Ansätze, Methoden, Theorien, Standards und Ideen innert kurzer Zeit zu testen oder zu entwickeln. Wir finanzieren Projekte, die unkonventionell sind oder einen neuartigen Ansatz verfolgen. Im Fokus stehen vielversprechende und originelle Ideen, die sich auf keine oder wenige vorhandene Daten stützen. Es ist explizit erwünscht, aber kein Muss, dass die Forschenden Risiken eingehen. Bevorzugt werden Projekte und Ideen, die sich nicht für andere Förderungsinstrumente eignen.

Spark richtet sich an alle Forschenden mit einem Doktorat oder einer vergleichbaren Qualifikation. Das Instrument ist ein Pilotprojekt für die Jahre 2019 und 2020.

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BRIDGE Proof of Concept

Eingabefrist: 03.06.2019

Die elfte Ausschreibung von BRIDGE Proof of Concept ist bis am 3. Juni 2019 geöffnet. Das Angebot richtet sich an junge Forschende, die basierend auf ihren Forschungsresultaten Anwendungen oder Dienstleistungen entwickeln wollen.

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Sinergia – interdisziplinär, kollaborativ und bahnbrechend

Eingabefrist: 01.06.2019

Sinergia fördert die Zusammenarbeit von zwei bis vier Gesuchstellenden, die interdisziplinär und mit Aussicht auf bahnbrechende Erkenntnisse forschen („breakthrough research“).

​​​​​​Mit interdisziplinärer Forschung ist Forschung über Disziplinengrenzen hinweg gemeint. Die angestrebten Forschungsziele erfordern die Integration von Elementen (Theorien, Methoden, Konzepten, etc.) aus zwei oder mehr Disziplinen. Alle involvierten Disziplinen weisen eine vergleichbare Gewichtung auf. ​​

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Sino-Swiss Science and Technology Cooperation (SSSTC): Ausschreibung für Joint Research Projects (JRPs)

Eingabefrist: 23.05.2019

Im Rahmen der bilateralen Programme des Bundes führt der SNF gemeinsam mit der National Natural Science Foundation of China (NSFC) eine Ausschreibung für Joint Research Projects (JRPs) durch.

Joint Research Projects (JRPs) ermöglichen es Forschenden in der Schweiz, ein gemeinsames Forschungsprojekt mit Forschenden in China durchzuführen. Der SNF wird dabei die anfallenden Kosten des Forschungsprojekts in der Schweiz übernehmen und die NSFC jene in China. Für die aktuelle Ausschreibung ist die Finanzierung von 12 Projekten geplant, welche zwischen 3 und 4 Jahre dauern können.

Ausschreibung für Joint Research Projects (JRPs)

BioLink: Beiträge für die Vernetzung von Biobanken

Der SNF schreibt Beiträge für IT-Systeme aus, die der Vernetzung von Biobanken zu Forschungszwecken dienen. Die Vernetzung muss durch das spezifische Forschungsziel begründet sein. Die Ausschreibung ist für alle wissenschaftlichen Fachdisziplinen offen. Die geplante Teilnahme an der Ausschreibung muss dem SNF bis zum 22. März 2019 über biolink@snf.ch angezeigt werden.

Weitere Informationen zur BioLink-Initiative finden Sie HIER

Neues Lead Agency-Abkommen mit Slowenien

Zur Vereinfachung der Zusammenarbeit mit slowenischen Forschenden hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit der slowenischen Förderorganisation Slovenian Research Agency (ARRS) ein Lead Agency-Abkommen abgeschlossen.

Beim Lead Agency-Verfahren wird ein gemeinsames Gesuch von Forschenden in der Schweiz und in Slowenien an eine der beiden nationalen Forschungsförderungsorganisationen gestellt. Es können nur Gesuche eingereicht werden, die eine gemeinsame Fragestellung und einen gemeinsamen Forschungsplan aufweisen. Das Lead Agency-Projekt muss so angelegt sein, dass die Projektteile in den einzelnen Ländern keine eigenständigen Projekte darstellen und deshalb nicht getrennt voneinander durchgeführt werden könnten.

Weitere Informationen zum Lead Agency-Verfahren