ZHAW-Fortbildungsprogramm: «ResearchGate und Mendeley kennenlernen» Noch freie Plätze!

ZHAW_Ressort-VeranstaltungWenn von Social Networks – oder zu deutsch: sozialen Netzwerken – die Rede ist, verbindet man damit vor allem das Bekannteste, Facebook. Wer etwas breiter im Web 2.0 unterwegs ist, verfügt allenfalls noch über einen Auftritt bei Google+ oder den eher für Business-Kontakte ausgelegten Netzwerken LinkedIn oder Xing. Abseits davon entwickeln sich aktuell aber auch solche Social-Web-Angebote, die sich genuin auf die Anwender in der Wissenschaftscommunity spezialisiert haben. Diese sind durchaus einen Blick Wert, da sie zum grossen Teil kostenlos und mit wenig Aufwand sehr nützliche Funktionen für Wissenschaftler bereithalten.

Um solche Angebote wird es in der Fortbildungsveranstaltung „Social Networks in der Forschung?!?“ gehen, die am Dienstag, 22. Oktober 2013, 17-19 Uhr im Raum SG U1.22 im Gebäude Gertrudstrasse (Winterhur) gemeinsam vom Ressort Forschung & Entwicklung und Hochschulbibliothek durchgeführt wird (Anmeldung Login erforderlich). Kathi Woitas von der Hochschulbibliothek stellt die zwei wichtigsten Netzwerke vor: ResearchGate und Mendeley, die sich auch durch verschiedene Schwerpunktsetzungen auszeichnen.

ResearchGate, bei dem mittlerweile über 300 ZHAW-Wissenschaftler angemeldet sind, funktioniert sehr gut als Ersatz für diejenigen, denen eine eigene Homepage zu aufwändig erscheint: Die wichtigsten Informationen zur Person und der wissenschaftliche Leistungsausweis sind leicht einzupflegen und aktuell zu halten. Der grössere Nutzen von ResearchGate entfaltet sich jedoch, wie bei jedem sozialen Netzwerk, indem man Peers und bestimmten Themen „folgt“. Automatisch wird man über Neuigkeiten, allen voran neuen Publikationen auf dem Laufenden gehalten, und oftmals werden sogar die Volltexte zur Verfügung gestellt.

ResearchGate

Im Netzwerk Mendeley, das sich seit ein paar Monaten im Besitz des Grossverlags Elsevier befindet, kann man ebenfalls eine eigene Seite anlegen, anderen Personen und Fragestellungen „folgen“ und überdies (und nach Bezahlung private und öffentliche Gruppen führen. Das Alleinstellungsmerkmal von Mendeley liegt jedoch in der Literaturverwaltungsfunktion, die sich auch offline und mit Word/OpenOffice nutzen lässt und quasi nebenbei eine grosse bibliografische Datenbank schafft.

Wer nun neugierig geworden ist, mehr über die spezifischen Funktionen von ResearchGate und Mendeley erfahren möchte und eigene Erfahrungen mit sozialen Netzwerken in der Wissenschaft diskutieren möchte, sollte sich bis zum 20. Oktober 2013 unter der Kursbeschreibung (Login erforderlich) anmelden.

Das Ressort F&E und die Hochschulbibliothek freut sich auf eine interessante Veranstaltung!

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