Call for proposals: Forschungsprogramm Energie – Wirtschaft – Gesellschaft (EWG)

Das Forschungsprogramm Energie – Wirtschaft – Gesellschaft (EWG) des BFE fördert sozio-ökonomische Forschung, die Grundlagen für Energiepolitik liefert. Im aktuellen Call können bis zum 25. Januar 2017 Projektanträge in den folgenden Themenfeldern eingereicht werden:

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ZHAW Energy Startup Day ein grosser Erfolg

Autorin: Christina Marchand

Der ZHAW Energy Startup Day 2016 war ein grosser Erfolg. 62 teilnehmende Firmen, davon 30 Startups, rund 150 Teilnehmer – 50% mehr als beim ersten Event im Jahr 2015. Offensichtlich hat das Konzept, in dem innovative Energiestartups mit etablierten Playern zusammengebracht werden, einen Nerv der Zeit getroffen. Weiterlesen

Der ZHAW-Kompetenzaufbau im Bereich Energie verläuft vielversprechend

Die im Rahmen des Kompetenzaufbaus Energieforschung an der ZHAW geförderten Projekte erreichen zurzeit den ersten Meilenstein in Form eines Projektreviews. Bei dieser Zwischenevaluation (die Projekte laufen bis Ende 2017) beurteilen jeweils 2 externe Fachpersonen aus einer wissenschaftlichen Perspektive sowie aus Sicht der Praxis die entsprechenden Projekte. So können die Projekte objektiv beurteilt sowie Inputs abgeholt werden, wie sie weiter verbessert und optimiert werden können. Weiterlesen

4. Dialogveranstaltung der Forschungsplattform Energie: Soziale und technische Herausforderungen der Energiewende

Autorin: Inken De Wit

Wie lässt sich die Energiewende gesellschaftlich verankern? Dies war eine der Kernfragen, über die Forschende bei der vierten Dialogveranstaltung der ZHAW-Forschungsplattform Energie am 8. November 2016 in Wädenswil diskutierten. Weiterlesen

Thematic Webinar: Calls in the Horizon 2020 Energy Work Programme

Euresearch30-11-2016, 10:00–11:00

This Webinar will present the topics in the Horizon 2020 Energy Work Programme with emphasis on the topics with deadlines in the second and third quarter of 2017. 

Wherever available, results and experiences from previous calls will be presented. Participants of this webinar are encouraged to ask questions of general interest before the webinar by email to stefan.fischer@euresearch.ch.

This workshop is free of charge but registration is compulsory.

Further information and registration

International Policy Session on “The Electricity Market in 2025: European Perspectives”

Policy_Session_Tagung_Electricy_MarketOn the 26th of June 2016 – the day after the BREXIT referendum – the Energy Policy Analysis Group (EPAG) of the ZHAW School of Management and Law as a member of SCCER CREST, hosted a policy session on “The Electricity Market in 2025”. The policy session was part of the official programme of the 22nd Annual Conference of the European Association of Environmental and Resource Economists (EAERE), organized by ETH Zurich attended by more than 750 attendees. Weiterlesen

NFP 70 und 71: Die Energiewende in drei Filmen

SNF 300x100In den Projekten der NFP 70 und 71 werden unter anderem die Akzeptanz der neuen Hochspannungsleitungen, die unterschiedlichen Faktoren bei der Entscheidung für oder gegen eine Hausrenovation sowie die Möglichkeiten der Stromspeicherung mittels Druckluftkompression untersucht. Weiterlesen

3. Dialogveranstaltung der Forschungsplattform Energie ZHAW: Energie sparen – Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreize

Am 1. Juni 2016 fand die 3. Dialogveranstaltung der Forschungsplattform Energie ZHAW zum Thema „Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreize“ statt. Gastgeber war das Institut für Nachhaltige Entwicklung INE der ZHAW School of Engineering. Vicente Carabias vom INE leitete durch die Veranstaltung.

Das INE ist erfahren mit interdisziplinären Kooperations-Projekten (Interview mit Vicente Carabias zum Thema Kooperations-Projekte) und entsprechend war auch der Seminarnachmittag gestaltet: Es gab zwei ausführliche Projektpräsentationen, die den Teilnehmern wichtige Grundlagen und Praxiserfahrungen im Themenbereich „Energie sparen – Interventionen und Anreize“ vermittelten: Frau Nicole Schwarz, vom Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt, stellte in der Eröffnungs-Keynote den „Stromsparwettbewerb Energienachbarschaften“ vor. Den Abschluss des Nachmittags bildete die Präsentation des interdepartementalen ZHAW-Projektes „Social Power“, einem spielerischen Stromsparwettbewerb zwischen Haushalten in Massagno, TI und Winterthur, ZH. Weiterlesen

Dank der Anschubfinanzierung im Forschungsbereich Energie zu erfolgreichen Projekten

Seit Januar 2015 können für Projektanträge welche in Zusammenarbeit mit mindestens einem anderen Departement durchgeführt werden sollen, beim Ressort F&E eine Anschubfinanzierung zwischen CHF 2‘500 und 10‘000 beantragt werden. Bereits einige Projekte haben bis anhin von der Anschubfinanzierung profitiert und die Möglichkeit besteht weiterhin – die Förderaktion läuft noch bis Ende 2017. Wir wollten genau wissen, was die bisherigen Erfahrungen mit der Anschubfinanzierung sind und haben mit Vicente Carabias, Stv. Leiter des Instituts für Nachhaltige Entwicklung (INE) des Departements T, gesprochen.

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Erfolgreiche ZHAW Tagung zum Thema „Energiestrategie 2050: Herausforderungen für Kantone, Gemeinden und Energieversorger“

Am 16. März 2016 fand die ZHAW Tagung „Energiestrategie 2050: Herausforderungen für Kantone, Gemeinden und Energieversorger“ statt. 130 Teilnehmende, darunter Entscheidungsträger/innen aus Politik, Verwaltung, Energieunternehmen und Verbänden sowie ZHAW Mitarbeitende, trafen sich im Technopark Winterthur zu sieben spannenden Referaten und der anschliessenden Podiumsdiskussion.

An der Tagung, welche ZHAW Rektor Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau persönlich eröffnete, wurden die ersten Ergebnisse aus den Energie-Kompetenzaufbauprojekten an der School of Management and Law (SML) präsentiert. Zwei dieser Projekte erfolgten in Zusammenarbeit mit Forschenden aus den Departementen Angewandte Linguistik und School of Engineering. Gleichzeitig zur Tagung wurde auch der Sammelband „Umsetzung der Energiestrategie 2050: Herausforderungen und Chancen für Staat und Wirtschaft“ veröffentlicht, welcher die ersten Forschungsergebnisse im Detail enthält.

Podiumsdiskussion: Ist die Umsetzung der Energiestrategie 2050 in Gefahr?

Einblicke in die Referate

Dr. Reto Dubach, Regierungspräsident des Kantons Schaffhausen, betonte in seiner Keynote Speech, dass auch wenn die Regierung einen klaren Plan habe – in diesem Fall die Kantonsregierung in Schaffhausen – umgesetzt werden könne nur, was auch der Stimmbürger befürworte.

Prof. Dr. Caroline Brüesch, Leiterin des SML Institutes für Verwaltungs-Management und Prof. Dr. Peter Stücheli-Herlach vom Institut für Angewandte Medienwissenschaft am ZHAW Departement für Angewandte Linguistik, stellten die Ergebnisse aus ihrer explorativen Umfrage unter Führungskräften im Energiesektor zum Thema Stakeholder Management vor. Aus der Umfrage ging unter anderem hervor, dass die Mehrheit der befragten Experten der Meinung sind, dass es wichtig ist, proaktiv mit Stakeholdern zu kommunizieren. Wirklich machen würden dies bisher aber die wenigsten.

Vicente Carabias-Hütter, Stv. Leiter des Institutes für Nachhaltige Entwicklung der ZHAW School of Engineering, und Dr. Katrin Bernath, Bereichsleiterin Umwelt und Gesundheitsschutz der Stadt Winterthur, referierten zum Thema Smart City. Zuerst gab Vicente Carabias-Hütter eine Übersicht zu den Treibern und Barrieren auf dem Weg zu einer intelligenteren Energiestadt (Smart City), danach erklärte Katrin Bernath anhand des Praxisbeispiels der Stadt Winterthur wie eine Smart City zu einer nachhaltigen Energiezukunft beitragen könne.

Prof. Dr. Andreas Abegg, Leiter des SML Zentrums für Öffentliches Wirtschaftsrecht, und Prof. Dr. Peter Hettich, Professor für Öffentliches Wirtschaftsrecht mit Berücksichtigung des Bau-, Planungs- und Umweltrechts der Universität St. Gallen, gaben anhand von Praxisbeispielen Einblicke in die rechtlichen Anforderungen für den Bau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Umsetzung der Energiestrategie 2050 davon abhängt, dass Energieversorgungsunternehmen genügend Standorte für Windenergie und Wasserkraft finden. Obwohl die Energiestrategie ein deklariertes Ziel ist, gab es keine entsprechende Ergänzung der Verfassung und die Gerichtsentscheide zu Standorten von erneuerbaren Energien werden fallweise – und nicht immer zu Gunsten der erneuerbaren Energien – gefällt.

Keine einfachen Fragen für die Experten in der Podiumsdiskussion

An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Ist die Umsetzung der Energiestrategie 2050 auf Ebene der Kantone, Gemeinden und Energieunternehmen in Gefahr?“ wurden verschiedene komplexe Themen angesprochen. Beispielsweise stellte Moderator Reto Brennwald die These auf: „2000-Watt Gesellschaft – jeder will das“, aber nur solange bis klar würde, was es kostet und wie weit wir uns einschränken müssten. Dr. Katrin Bernath meinte dazu, dass ein solcher Weg dank Effizienzsteigerungen verknüpft mit einem Wertewandel, der zum Glück schon begonnen habe, möglich sei: „Das Auto ist in vielen Kreisen kein Statussymbol mehr“.

Auf die Frage des Moderators, ob wir eine Verfassungsänderung bräuchten, damit die Energiestrategie 2050 möglich wird, antwortete Prof. Dr. Peter Hettich: „Die Umsetzung des Vorschlages des Bundesrates bedarf eine Verfassungsrevision. Das günstige Momentum nach Fukushima wurde nicht dafür genutzt. Es scheint als wolle der Bund eine Volksabstimmung über die Energiestrategie 2050 vermeiden.“ Vicente Carabias-Hütter meinte hingegen: „Die notwendigen Artikel – Nachhaltige Entwicklung, Rationaler Umgang mit Energie – sind in der Verfassung. Jetzt müssen die Gesetze angepasst und das Ganze umgesetzt werden.“ Prof. Dr. Andreas Abegg fügte bezogen auf die rechtlichen Anforderungen für den Bau von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien hinzu, dass keine klaren Vorgaben des Gesetzgebers vorliegen würden. „Deshalb wägen die Gerichte selbst zwischen den verschiedenen Interessen ab. Dies erzeugt Rechtsunsicherheit und steht der konsequenten Umsetzung der Energiestrategie im Weg.“

Schließlich kam die Frage auf, ob die Umsetzung der Energiestrategie 2050 zu kompliziert wäre, so dass sie vom Stimmbürger gar nicht begriffen werden könne. Prof. Dr. Caroline Brüesch antwortete darauf, dass es aufgrund der Komplexität auch für Fachleute schwierig sei, alles zu überblicken und die Folgen von Entscheidungen oder Entwicklungen voraussagen zu können. „Deshalb ist es wichtig und gleichzeitig eine grosse Herausforderung, trotz der Komplexität einfach und korrekt zu kommunizieren, so dass der politische Bürger sich eine Meinung bilden kann.“

Das Programm der Tagung kann hier eingesehen werden.