In den kommenden Jahren müssen in der Schweiz zahlreiche neue Energieanlagen erstellt werden, damit die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht werden können. Der Zubau dieser Anlagen geht den Energieproduzenten und der Politik zu langsam. Den Nachbarn und Umweltverbänden geht es oft zu schnell. Jede neue Energie­anlage muss von den zuständigen Behörden vorgängig beurteilt werden. Welche raumplanerischen Grundlagen für den Bau einer neuen Energie­anlage erforderlich sind, wie sich Dritte an den Verfahren beteiligen können und welche Voraussetzungen schliesslich erfüllt sein müssen, ist nicht leicht zu überblicken. Am 23. Oktober vertiefen wir mit ausgewiesenen Experten ausgewählte Fragen zum Raumplanungsrecht beim Bau von Energieanlagen.

Zielpublikum

Die Veranstaltung richtet sich an Initianten und Projektleitende von Energieprojekten, Mitarbeitende von Baubewilligungsbe­hörden, Raumplaner, Mitglieder von Natur- und Heimatschutz­ver­bänden, sowie an Rechtsanwälte.

Veranstalter

Das Zentrum für Öffentliches Wirtschaftsrecht widmet sich der Vielfalt von Verknüpfungen von Staat und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Besondere Aufmerksamkeit schen­ken wir den neuartigen Verwaltungstätigkeiten: Die Staatsverwaltung begegnet der Wirt­­­schaft heute nicht nur hoheitlich, sondern erfüllt ihre Aufgaben auch unter Einbezug von Leis­tungen Privater. Sie kauft zum Beispiel Leistungen auf dem Markt ein, kooperiert mit pri­vaten Unternehmen und kann selbst wirtschaftliche Tätigkeiten erbringen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 16.30 Uhr, PH Zürich, Lagestrasse 2, Zürich.

Alle Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit zur Tagung finden Sie hier.