Nach einer Pilotphase führt der SNF das Losverfahren als Möglichkeit in allen Förderinstrumenten ein. Es kann zur Anwendung kommen, wenn sich einzelne Gesuche bei der Evaluation nicht weiter differenzieren lassen.

Peer-Review-Verfahren und Diskussionen in Fachgremien sind die wichtigsten Methoden, mit denen der SNF die Qualität von Forschungsprojekten beurteilt. Ob ein Gesuch finanzielle Förderung erhalten soll, lässt sich allerdings trotz der wissenschaftlichen Evaluation nicht immer eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Die Mehrheit der Gesuche bewegt sich in einem sehr guten Mittelfeld. Aufgrund des nur begrenzt zur Verfügung stehenden Budgets, müssen die Mitglieder des Evaluationsgremiums eine Auswahl treffen. Um die überzeugendsten Projekte herauszufiltern, definieren sie jeweils eine Trennlinie, die sogenannte Förderlinie. Gesuche, deren Beurteilungsergebnis über der Linie liegen, werden gefördert, jene darunter nicht.

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