Die 6 interdisziplinären Projekte im Rahmen des Kompetenzaufbaus Energieforschung haben allesamt Ende 2014/Anfang 2015 begonnen. 3 dieser Projekte wurden im Herbst 2016 im Rahmen eines Reviews zwischenevaluiert (weitere Informationen hier). Nun haben auch die übrigen 3 Projekte diesen Review durchlaufen (Departemente Architektur, Gestaltung & Bauingenieurwesen, Soziale Arbeit und Gesundheit). Alle 6 Projekte laufen schliesslich bis Ende 2017.

Bei dieser Zwischenevaluation beurteilen jeweils 2 externe Fachpersonen aus einer wissenschaftlichen Perspektive sowie aus Sicht der Praxis die entsprechenden Projekte. So können die Projekte objektiv beurteilt sowie Inputs abgeholt werden, wie sie weiter verbessert und optimiert werden können.

Das Departement Architektur, Gestaltung & Bauingenieurwesen bearbeitet im Rahmen des Kompetenzaufbaus unter dem Dachprojekt „Energie und Baukultur“ 2 Teilprojekte. Das Projekt „Windenergie in der urbanisierten Landschaft“ untersucht erstmals systematisch für die Schweiz, wie Grosswindanlagen sinnvoll unter Beachtung von räumlich-ästhetischen Kriterien in die Kulturlandschaft eingebettet werden können. Mehrere Fallstudiengebiete wurden und werden hierzu systematisch untersucht. Das Teilprojekt „Messen und Modellieren“ befasst sich mit der Verständlichkeit und Genauigkeit von energetischen Gebäudesanierungen und will den entsprechenden Dialog zwischen Theorie und Praxis fördern.

Das Departement Soziale Arbeit fokussiert mit seinem Projekt „Energiewende und gesellschaftliche Verankerung: Soziale Agenda auf vier Handlungsebenen“ darauf, Fragestellungen der Sozialen Arbeit als relevante Referenzgrössen in die wissenschaftliche und politische Diskussion über Energiefragen einbringen zu können. Drei Teilprojekte werden dabei miteinander in Beziehung gebracht, die im gängigen Diskurs bisher getrennt voneinander behandelt worden sind. Zum Thema konnten bereits mehrere Artikel publiziert (z.B. in den Zeitschriften COLLAGE und anthos) sowie Tagungsbeiträge präsentiert werden.

Das Dept. Gesundheit mit seinem Projekt „Emergency Recognition through Energy Data Analysis (ERED)“ beschäftigt sich mit der Frage, welche technologischen Anwendungen in die professionelle Versorgung hochaltriger Menschen integriert werden können. Das Ziel besteht darin, mit Hilfe der Analyse des Energieverbrauchs von allein lebenden betagten Menschen Alltagsaktivitäten abbilden zu können, um danach bei Abweichungen von diesen Alltagsmustern Notfallsituationen frühzeitig erkennen zu können. Zum Projekt konnten bereits Artikel publiziert sowie Präsentationen an internationalen Tagungen gehalten werden.

Alle 6 Projekte des Kompetenzaufbaus Energieforschung wurden nun zwischenevaluiert und extern begutachtet. Die dadurch erhaltenen Inputs von Expert/innen aus den entsprechenden Fachgebieten sowie die z.T. neu geknüpften persönlichen Kontakte zu diesen Fachpersonen generieren einen grossen Mehrwert für die Projekte einerseits, für die Aussenwahrnehmung der ZHAW andererseits.

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