Weiterkommen und sich etwas trauen! – Erlebnisbericht einer MAS Studentin

Von Franziska Graf

Jeder kennt das. Man steht an einem Punkt und weiss, es muss was passieren, es muss sich was ändern. Die Arbeitsstelle ist zwar gut, die Kollegen nett, die Prozesse eingespielt (oder auch nicht), die Aufgaben bekannt, die Reisen international. Das vermeintlich perfekte Leben in einer fast perfekten Welt. Doch was ist schon perfekt in Marketing, der «Abteilung der Farben und Lacke», wie ich oft zu hören bekam? Lehnt man da wirklich mal zurück? Hat man jemals alles errungen, gibt es nichts mehr zu lernen, wirklich nichts mehr, um das es sich zu kämpfen lohnt?

Ich behaupte, dass es kaum einen Bereich gibt der nicht so herausfordernd, schnelllebig und unverzeihbar ist wie das Marketing. Allein die Digitalisierung, die uns umgibt, ist immer schneller und unberechenbarer. Was heute stimmt, ist morgen vielleicht schon wieder passé. Messbar ist nur das Wenigste. Teamwork ist gefordert, und doch steht man irgendwie oft allein da. Die Anforderungen stehen schwarz auf weiss, die Ziele sind gesteckt, die Wege auch. Solange alles läuft, ist alles gut. Aber was, wenn nicht?

Gesunde Mischung aus Theorie und Praxis

So beschlich mich vor zwei Jahren das Gefühl, etwas ändern zu müssen, weiterkommen. Dringend. Um noch mitzureden zu können, weil man nie auslernt im Leben, wichtig für das eigene Selbstwertgefühl und für die Vita. Der Industriebranche und zwei Weltkonzernen in einer Marketing-Funktion auf globaler Ebene, hatte ich nach 14 Jahren geistig schon den Rücken gekehrt. Beim Blick nach vorne wusste ich nicht viel, nur das: Ich wollte es «besser machen», eine Basis schaffen, auf der ich selbst mit 40 noch stolz aufbauen kann.

Franziska Graf wollte etwas Neues machen und suchte eine passende Weiterbildung © Franziska Graf

Der erste Entscheid fiel nicht schwer: Mit Hinblick auf einen möglichen Masterabschluss und meinem leichten Hang zu Internationalität und Spontaneität, kam für mich nur die ZHAW in Frage: Die Modularität, mit denen die verschiedenen spannenden CAS kombiniert werden können, gepaart mit den hochrangigen Dozenten, die sowohl theoretisch wie auch in der Praxis starke Erfahrung mitbringen, haben mich überzeugt. Im Ganzen lassen mir die CAS genug Freiraum, mich an meine aktuellen Bedürfnisse auszurichten und mir die Themen herauszupicken, die mich wirklich interessieren. Eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis.

Prägende CAS als Grundlage für den Erfolg

Zum selben Zeitpunkt haben meine zwei Partner und ich beschlossen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen und zwar mit einer Event Management Software namens Juniper3. Wir wussten, wir machen es besser als die Konkurrenz und stehen zu unserem Wort. Die beiden CAS «Werkzeuge der Kundenorientierung» und «Brand Management» haben mich geprägt und in den ersten Monaten begleitet. Beide bisher absolvierten CAS sind perfekt abgestimmt auf die reellen heutigen Anforderungen an Marketing und bringen durch zahlreiche Praxisbeispiele den Alltag extrem nah. Der erste CAS war geprägt vom Thema Service: Das dies bei vielen Unternehmen der wunde Punkt ist, wurde mir da sehr bewusst und trage ich bis heute mit. Brandmanagement wiederum bietet alles, was es braucht, um eine Marke aufblühen zu lassen.

Mit Juniper3 und der Weiterbildung will Franziska Graf durchstarten © Juniper3

Der Erfolg gibt uns bisher recht: Gerade komme ich zurück von der Fashion Week Berlin, die bereits zum dritten Mal unsere Software für die Akkreditierung der Journalisten, Blogger und Influencer dieser Welt eingesetzt hat. Weitere Kunden nutzen das Tool ebenfalls bereits, einer sogar mit Hauptsitz in den USA (der Geburtsstätte unserer grössten Wettbewerber wohlgemerkt). Wir gehen Schritt für Schritt unseren Weg. Sowohl beruflich, als auch wissentlich: Der nächste CAS steht an und wird mich weiter auf diesem Weg in die Zukunft begleiten.

https://juniper3.com/de/

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