Durchstarten mit dem SWISS Branding

Der Praxisbezug wird an der ZHAW traditionell hoch geschrieben. Die Studierenden erhalten nicht nur die theoretischen Fähigkeiten, sondern können auch exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag grosser Unternehmen werfen. So geschehen im Fach Brand Management, das von Frau Dr. Adrienne Suvada unterrichtet wird. Hier kamen die Studierenden in den Genuss einer Lektion, die direkt vom Head of Marketing der SWISS gehalten wurde. Bernhard Christen sprach erfrischend offen über die Ideen und die Schwierigkeiten des SWISS Brandings.

Die Schweizer Identität als Teil des Brandings © SWISS

Die Lektion begann mit einem historischen Rückblick. Die SWISS entstand auf Basis der Crossair welche eine Tochtergesellschaft der Swissair war, die ja im Oktober 2001 groundete. Das Unternehmen hat sich in den Jahren gewandelt und sucht eigene Wege, auch wenn es in der Organisation der Lufthansagruppe, zusammen mit der Lufthansa und der Austrian Airlines, integriert ist. Das Brand Management Team der SWISS ist zuständig für das Brand Positioning und definiert die SWISS als „the airline of Switzerland“. Das Branding der SWISS hat mehrere Entwicklungsschritte hinter sich. 2009 waren die meisten Airlines in der unbeliebten „stuck in the middle“ Position. Sie hatten mittelmässige Marktanteile und sassen zwischen den Stühlen. Für die SWISS war klar, dass sie nie mit den grossen Airlines wird konkurrieren können. Es galt sich zu differenzieren und das wurde in der Kundenbeziehung umgesetzt. Man wollte flexibler werden, wenn es um Kundenbedürfnisse ging. Die Kundennähe wurde zum Schlagwort für diese Airline: Man wollte näher bei den Gästen sein, als die grossen Airlines mit ihren vielen Prozessen.

Bernhard Christen Head of Marketing bei der SWISS und Dr. Adrienne Suvada von der ZHAW

Swissness und die kleinen Dinge mit grosser Wirkung

Das SWISS Branding profitiert natürlich von der Marke Schweiz im Allgemeinen. „Durch diese Verbindung hat man nie ein billiges Image, man wird immer höher gewertet, als andere„, erläutert Bernhard Christen. Die Swissness wurde auch mit dem 2011 lancierten Branding umgesetzt. Diese Kampagne benutzte mehrheitlich die Farbe Grau. Man sah nur etwas Rot und das Schweizerkreuz in der Bildsprache. Dieses Branding war sehr erfolgreich, weil es sich stark von den anderen Airlines unterschieden hat. Das Problem war aber, dass graue Bilder mit Flugzeugen schwer Emotionen vermitteln können. So langsam setzte sich die Idee durch, dass es besser wäre, auch Menschen zu zeigen. Die SWISS brauchte eine Kommunikation, die auf das WARUM und nicht nur auf das WAS den Fokus setzt. „Es war notwendig nicht nur zu kommunizieren, dass man etwas tut, sondern warum man etwas tut„, erklärt Bernhard Christen. In der Analyse war schnell klar, dass in der Schweiz die kleinen Dinge einen grossen Unterschied ausmachen. Dies wurde auf die SWISS übertragen: Die Airline sorgte sich um die kleinen Dinge, die aber einen grossen Effekt haben. Gerade am Beispiel der SWISS Schokolade kann man dies gut aufzeigen. Das einzelne kleine Schokoladentäfelchen kostet im Einkauf nicht die Welt, erzeugt aber bei den Passagieren unglaublich positive Reaktionen und lässt sie mit einem Lächeln das Flugzeug verlassen.

Praktische Erfahrungen, die Bernhard Christen spannend vermitteln konnte

Konsequente Branding-Umsetzung auch für die Mitarbeiter

Der zweite Schritt des neuen Brandings war das Hinzufügen von Farben. Dies galt nicht nur für die Werbeanzeigen, sondern zum Beispiel auch für die Servietten im Flugzeug oder den Zucker- und Salzpäckchen. Auch die Merchandising Artikel wurden farbiger und lebendiger. Das Branding wurde aber auch intern konsequent umgesetzt. Der Hauptsitz und die Arbeitsplätze wurden umgestaltet. Es gab nun Farben und Holzelemente, so wie auch bei den SWISS Lounges weltweit. „Unsere Mitarbeiter sollten sich wie unsere Gäste fühlen, das war die Absicht dahinter„, meint Bernhard Christen. Natürlich setzt die SWISS auch noch auf klassische Out of Home Werbung, mittlerweile geht aber über die Hälfte des Werbebudgets in die digitalen Kanäle. Hier werden verschiedene Videosequenzen eingesetzt, die auch auf die internationalen Märkte entsprechend abgestimmt werden. Zum neuen Branding gehörte auch ein neues Sponsoringkonzept. Vorher hat die Airline Top Events in der Schweiz gesponsert, dies aber nicht für die Kommunikation genutzt. Dies ist nun anders, die SWISS integrierte zum Beispiel das Schweizer Fussballteam für eine Kampagne. So kam es, dass für einmal Fussballspieler als Flight Attendants unterwegs waren. „Die Lektion war ein spannender Einblick ins Schweizer Airline Business. Besonders interessant war es zu sehen, wie hier die Swissness umgesetzt wird„, meint die Dozentin Dr. Adrienne Suvada. Insgesamt ein gelungener Austausch und ein spannender Unterricht für die Studierenden der ZHAW, die sicherlich viele Tipps für ihr späteres Berufsleben mitnehmen konnten.

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Weiterhin einen guten und erfolgreichen Flug! © SWISS

Die Band Baba Shrimps auf dem Weg zum Erfolg

Das Musikbusiness kein einfaches Pflaster und Erfolg zu haben ist nicht jedem vergönnt. Gerade für Schweizer Künstler ist es sehr schwierig, durchstarten zu können. Baba Shrimps zeigt, dass sich harte und konsequente Arbeit auszahlt. Die drei Musiker Adrian Kübler, Moritz Vontobel und Luca Burkhalter überzeugt mit einer emotionalen Interpretation von zeitgenössischer Popmusik. Vor einigen Monaten haben die Jungs die neue Scheibe „Road to Rome“ in London aufgenommen. Adrian Kübler, der übrigens ZHAW Absolvent ist, berichtet uns, wie Baba Shrimps entstanden ist und wie sie das Marketing einsetzen.

Adrian Kübler, bevor wir beginnen, wie kamen Sie auf den Namen Baba Shrimps? Durchaus ungewöhnlich für eine Band, oder nicht?

Ja, der Name ist schon ein bisschen exotisch. Es handelt sich um eine Anlehnung an den Film „Forrest Gump“. Den Streifen kannten wir zum Zeitpunkt der Bandgründung in und auswendig und die Freundschaftsgeschichte zwischen Forrest und Baba ging uns ans Herz.

Wie ist die Idee zur Band entstanden? Haben Sie immer schon Musik gemacht?

Ich habe als Kind 10 Jahre klassische Geige gespielt. Die Begeisterung für die Musik kam aber erst in der Pubertät als ich anfing Gitarre zu spielen und selber Songs zu schreiben. Nochmals ein paar Jahre später habe ich dann – zusammen mit einem begnadeten Gitarristen, den ich in der Ausbildung zum Krankenpfleger kennen lernte – die Band gegründet.

Junge Künstler mit Leidenschaft © Baba Shrimps

Draussen sind bestimmt einige sehr begabte Sänger und Musiker. Können Sie erzählen, was bei Ihnen den Ausschlag gegeben hat, dass Sie einen Plattenvertrag erhalten haben?

Das war ganz klassisch. Wir haben Demotapes an die Plattenfirmen geschickt. Sony war sofort interessiert.

Songs sind immer sehr emotional. Wie kommen Sie zu neuen Texten und Melodien?

Ich nehme es sogar eher umgekehrt wahr: Texte und Melodien kommen zu mir, die kann man nicht suchen. Plötzlich fliegt einem etwas zu – eine Idee für ein Gitarrenriff, eine Textzeile oder eine Geschichte, die mir nahegeht. Meistens sind diese Momente irgendwie mit persönlichen emotionalen Erfahrungen verknüpft.

Wie wichtig ist für Baba Shrimps das Marketing und welche Marketinginstrumente nutzen Sie?

Marketing ist wichtig auch für eine Popband. Unser Plattenlabel ist grundsätzlich dafür zuständig. Sie schauen, dass unsere Musik in den virtuellen und realen Stores zum Verkauft bereitsteht und dass wir in den Medien stattfinden. Promo!!

Das wichtigste Marketing-Instrument, das wir selbst steuern sind die neuen Medien. Website und Social Media. Wichtig für die Selbstdarstellung. Es braucht viel Zeit.

Die neuen Medien sind für Musiker Fluch und Segen zugleich. Wie gehen Sie damit um? Schliesslich kann man die Musik auf diversen Plattformen gratis streamen. Aber der Künstler braucht ja irgendwann trotzdem auch Geld, um zu überleben…

Wir leben vor allem von den Gagen an Konzerten.

Baba Shrimps an der letzten Badenfahrt © Baba Shrimps

Wo sehen Sie in der Vermarktung von Baba Shrimps noch Herausforderungen?

Bereits viele Leute kennen unsere Songs von den Radios (aktuelles Album „Road to Rome“). Oft fällt es den Leuten aber schwer, unsere Musik einer Band oder einem Bild zuzuordnen. Die visuelle Marke ist noch nicht so ausgeprägt, würde man im Marketing-Fachjargon vielleicht sagen 😉

Was ist Ihr Traum? Wo möchten Sie gerne mal mit Baba Shrimps spielen?

Getreu dem Motto unseres neuen Albums „Road to Rome“ sind wir momentan unterwegs in die ewige Stadt. Dort möchten wir unsere Tour mit einem Konzert abschliessen. Das Sprichwort besagt ja, dass viele Wege nach Rom führen. Auf unserer Website www.babashrimps.ch kann man unseren ganz persönlichen Weg nach Rom live mitverfolgen.

Baba Shrimps gehen ihren Weg © Baba Shrimps

Was wäre Ihr Tipp für Nachwuchsmusiker?

Musik muss auch Spass machen, wenn niemand zusieht, dann kommen die Zuschauer irgendwann von selber.

 

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„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Pizza mal anders: Dr. Oetker und die süsse Version eines Nationalsymbols

Italien und Pizza, das gehört einfach zusammen. Mittlerweile hat das Gericht die ganze Welt erobert und ist in den aussergewöhnlichsten Varianten zu finden. Da gibt es nicht nur die in Kanada erfundene Pizza Hawaii, sondern auch noch Pizza mit Pommes Frites oder ganzen Hamburgern darauf. Für Naschkatzen wurde nun eine weitere Form lanciert. Dr. Oetker hat die Pizza dolce al cioccolato in den Verkauf gebracht. Wie es dazu gekommen ist, erklärt Valery Henle, Product & Category Manager bei Dr. Oetker Schweiz

Frau Henle, als die Pizza Dolce al Cioccolato lanciert wurde, haben viele an einen Aprilscherz gedacht. Aber Dr. Oetker hat das durchaus ernst gemeint. Wie kam man auf die Idee eine süsse Pizza zu kreieren?

Grundsätzlich merken wir im Moment, dass sich die Verbraucher innovative Produkte wünschen. So haben wir beispielsweise den Pizzaburger eingeführt, der nach wie vor gut ankommt. Wir denken bei der Produktentwicklung immer in alle Richtungen und suchen ständig nach neuen, aufregenden Kreationen. Im aktuellen Fall unserer Ristorante Dolce al Cioccolato sind wir in England fündig geworden, dort bieten wir ein vergleichbares Produkt nämlich bereits erfolgreich an..

Hat Dr. Oetker im Vorfeld getestet, ob diese Pizza auch bei den Konsumenten ankommen würde und aus welchen Zutaten sie bestehen sollte?

Das Marketing und die eigene Marktforschungs-Abteilung von Dr. Oetker behalten Entwicklungen im Lebensmittel-Bereich sowie aktuelle Trends stets im Blick. Nur wenn ein Produkt erfolgsversprechend ist und vom Verbraucher für gut befunden wird, kommt es zur Marktreife und wird eingeführt. Letzteres überprüfen wir in unserer Sensorik-Abteilung, in der über 4.000 Verbraucher als Testesser registriert sind. Ihr Urteil gibt Hinweis darauf, ob die Rezeptur stimmt oder weiter optimiert werden muss.

Die süsse Pizza von Dr. Oetker – Marketing und Marktforschung spielen auch hier eine grosse Rolle © Dr. Oetker

Wie sind die bisherigen Rückmeldungen? Darf sich auch die Schweiz bald auf eine Schokoladenpizza freuen?

Die hohe Nachfrage nach der Schokopizza zeigt, dass die Einführung des Produkts in Deutschland sehr erfolgreich verlaufen ist. Das heisst aber noch lange nicht, dass das Produkt auch in der Schweiz funktionieren würde. Wir prüfen das derzeit. Im Moment ist aber noch nichts spruchreif.

Kochen ist zwar im Trend, dennoch ist der Zeitmangel für viele ein Problem. Tiefkühlkost ist daher eine zeitsparende Alternative. Wie erkennt Dr. Oetker neue Trends und wie wichtig ist der Gesundheitsaspekt?

Die Dr. Oetker Mitarbeiter aus Marketing und Produktentwicklung sind stets auf der Suche nach neuen Trends und Geschmacksrichtungen. Die Ideen für neue Produkte entstehen dabei im Berufsalltag, manchmal bringen Mitarbeiter aber auch Anregungen von ihren Reisen mit. Auch Verbraucher liefern Vorschläge – ihren Wünschen muss ein Produkt letzten Endes entsprechen. Um diese Bedürfnisse herauszufinden, beobachten die Marketing- und Marktforschungsabteilungen von Dr. Oetker zudem systematisch weltweite Verbrauchertrends und führen Umfragen durch.

Die Marke Dr. Oetker steht für Genuss. Genussvolles Essen und bewusste Ernährung müssen nicht im Widerspruch stehen, wenn durch angemessene körperliche Aktivität und durch ausgewogene Ernährung auf einen ausgeglichenen Energiehaushalt geachtet wird. In einer aus-gewogenen Ernährung sollte auch Platz für das Geniessen sein, denn Essen ist Ausdruck von Lebensfreude. Zeitsparend zuzubereitende Convenience-Produkte schaffen überdies Freiräume für eine aktive Lebensgestaltung.

Als wie wichtig erachten Sie regionale Produkte? Vielleicht eine Schweizer Pizza mit echtem Schweizer Käse und weiteren regionalen Zutaten?

Eine überregionale Verteilung der Lieferanten gehört grundsätzlich und zwangsläufig zu unserer Strategie, um Risiken durch Währungs-, Ernte- oder Qualitätsschwankungen möglichst ausschliessen zu können. Die Zutaten unserer in der Schweiz produzierten Bistro Chäschüechli und Bistro Mini Chüechli kommen aber fast ausschliesslich aus der Schweiz.

Wenn nun junge Marketingfachleute in der Backstube stehen, welche Ratschläge würden Sie geben, damit das Endergebnis schlussendlich die Zielgruppen erfreut?

Es ist wichtig, die Wünsche der Verbraucher kontinuierlich im Blick zu haben und einen engen Austausch zu pflegen. Nur so finden verbraucherrelevante Innovationen ihren Weg zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Vertriebskanal auf den Markt.

 

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Strategic Foresight: Wie DARPA radikale Innovationen vorantreibt

Von Corinne Scherrer

Seit 1958 existiert die U.S. Defense Advanced Research Projects Agency, auch bekannt als DARPA. Sie ist eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und führt Forschungsprojekte für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten durch u.a. auch Weltraumprojekte. Durch die Organisationsstruktur und die Anwendung spezifischer Methoden, hat DARPA es immer wieder geschafft, radikale Innovationen hervorzubringen. In der heutigen immer mehr vernetzten Welt, in welcher bewährte Vorgehensweisen veraltet sein können und in der auch gestandene Unternehmen Innovation treiben müssen und in welcher globale Herausforderungen mehr Kollaborationen und Innovationen auf einer neuen Ebene erfordern, wird es auch für nicht spezialisierte Unternehmen immer wichtiger agil, flexibel und affin für Veränderungen zu sein. Doch wie genau schafft man das?

Design Thinking und Strategic Foresight können hier zur Lösung beitragen. Strategic Foresight baut auf dem Denkansatz Design Thinking auf und nähert sich der planungsorientierten Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen auf ganzheitliche und iterative Weise an. DARPA setzt unter anderem Strategic Foresight als Toolkit ein, um Zukunftsszenarien und neue Lösungen zu erarbeiten. Strategic Foresight bietet eine breite Palette an Tools, mit denen neue Märkte gefunden, der zukünftige Kunde skizziert oder verlässliche Teams gebildet werden können, welche Visionen in neue Märkten einführen.

Anhand eines Playbooks können die einzelnen Tools erlernt werden. Der erste Teil des Buches behandelt die Entwicklung von radikalen Ideen (engl. radical ideas), welche dann in einem neuen Service, Produkt oder Unternehmen resultieren. Den drei Schritten Perspektive, Chance und Lösung sind jeweils drei Tools zugeordnet. Im zweiten Teil des Buches wird vermittelt, wie eine Organisation aufbaut werden kann, welche diese radikalen Ideen in den Markt trägt. Die zwei Elemente Team und Vision können wiederum mit je drei Tools erarbeitet werden.

Insbesondere fürs Marketing interessant ist ein Tool, welches sich „Future User“ nennt. Dieses kann genutzt werden, um den typischen Kunden (im Fachjargon auch Persona genannt) der Zukunft zu skizzieren. Damit können zukünftige Bedürfnisse sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Generationen hinsichtlich Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen evaluiert werden (Playbook Seite 103ff.)

Wie beim Design Thinking ist auch bei Strategic Foresight ein Grundbaustein das Prototypisieren und Testen von Ideen. In iterativen Zyklen nähert man sich dem Endergebnis an und stellt sicher, auf dem Weg dahin viele Ideen zu entwickeln, diese zu visualisieren oder erlebbar zu machen, zu testen und das im Rahmen des Zyklus Erlernte in den nächsten Prototypen der Lösung einzubringen. Das Endergebnis im Sinne einer ausgefüllten Tool-Schablone ist dabei eher ein Nebenerzeugnis, im Vordergrund stehen vielmehr die Diskussionen, welche während der Erarbeitung jedes Tools entstehen. Vielleicht eignet sich eines der Tools auch bald für die Visualisierung und Erarbeitung einer Ihrer Problemstellungen?

Abschlusstag mit Überraschungen beim CAS Marketing- & Corporate Communications

Das Ziel ist erreicht. Alle Teilnehmenden haben den CAS Marketing- & Corporate Communications 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der finale Kurstag stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Während der Weiterbildung mussten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ein Kommunikations- oder Marketingkonzept erarbeiten. Dieses musste dann einer fiktiven Geschäftsleitung und der Gruppe präsentiert werden.

Praktisches Wissen im Rucksack

Die positive Stimmung zog sich durch den ganzen Lehrgang und war auch am Abschlusstag spürbar. Trotz Nervosität, wurde viel gelacht und applaudiert. Alle Teilnehmenden haben spannende Konzepte präsentiert. Es war möglich in die verschiedenen Branchen einzutauchen und man konnte viel Neues erfahren. Die Projekte können durchaus sofort in realistischer Weise umgesetzt werden. Das ist schliesslich auch das Ziel des CAS Marketing- & Corporate Communications, man soll seinen persönlichen Rucksack mit praktischem Wissen füllen, das man direkt anwenden kann. „Die Teilnehmenden liessen sich nicht einmal von den unerwarteten Überraschungen aus dem Konzept bringen, die wir extra für sie eingeplant hatten. Ein grosses Kompliment an alle!„, meint Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin des CAS Marketing- & Corporate Communications.

Zufriedene Gesichter beim CAS Marketing- & Corporate Communications (Bild: R. Bircher)

Einen Schritt voraus

Der erfolgreiche Abschlusstag wurde bei einem Apéro noch gefeiert. Seit Beginn des Lehrgangs, war der CAS Marketing- & Corporate Communications durch eine tolle Klasse charakterisiert, die das Unterrichten zu einem richtigen Vergnügen machte. „Gewisse Fächer haben mein persönliches Auge nachhaltig geschärft, die strategische Unternehmenskommunikation beispielsweise. Das Beobachten, wie Institutionen und Einzelpersonen Themen finden, führen und für sich proklamieren, ist lehrreich. Man kann es bei sich selbst üben und anwenden, besonders im Beruf. Mit dem Ziel, den anderen einen Schritt voraus zu sein!„, meint etwa Carole Neuenschwander vom Schweizerischen Nationalmuseum. Auch Janine Müller von der Geberit Vertriebs AG blickt positiv auf den Lehrgang zurück: „Durch unterschiedliche Dozenten mit effektivem Praxis Know-how und Leidenschaft für ihr Fachgebiet, spannende Kommunikationsansätze und eine sehr positive Klassenatmosphäre hat sich der CAS Marketing- & Corporate Communications an der ZHAW für mich als grosse Bereicherung – privat wie beruflich – erwiesen. Definitiv weiterzuempfehlen!

Das Institut für Marketing Management dankt den Teilnehmenden und wünscht allen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr über diesen Lehrgang:

http://www.zhaw.ch/imm/casmcc

Weitere Weiterbildungen des Instituts:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Grosses Weiterbildungsangebot an der ZHAW (Bild: R. Bircher)

 

Il Volo: Die Überflieger aus Italien mit klassischer Musik und emotionalem Marketing

Das harte Musikbusiness ist nichts für schwache Nerven. Um hier Erfolg zu haben, braucht es mehr als nur Talent. Drei junge Italiener zeigen nun, dass man auch klassische Musik modern interpretieren kann und verkörpern damit die neuen drei Tenöre. Die Gruppe Il Volo ist mittlerweile international sehr erfolgreich unterwegs, dennoch haben die Musiker Zeit gefunden, uns ein paar Fragen zu beantworten und uns einen kleinen Einblick zu gewähren.

In wenigen Jahren habt Ihr diverse höchst erfolgreiche Alben veröffentlicht. Ihr habt das Festival von Sanremo gewonnen und seid weltweit aufgetreten. Wie erklärt Ihr Euch diesen Erfolg, mit einem nicht ganz einfachen Genre dem lyrischen Pop-Gesang?

Es ist nicht ganz einfach und mathematisch zu erklären, warum ein Lied, eine Person oder ein Modetrend erfolgreich ist… Was unseren Fall anbelangt, vielleicht sind wir in die Musikwelt eingetaucht, in einem Moment, wo dieses musikalische Genre gefehlt hat. Schlussendlich besteht dieses Genre aus Liedern, die sehr erfolgreich sind, schönen Melodien und einer Interpretation, die sich aus drei Stimmen zusammensetzt, die sehr gut und natürlich miteinander harmonieren.

Gianluca Ginoble, Ignazio Boschetto und Piero Barone (vlnr.) © Il Volo Music

Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit von Il Volo zu den berühmten drei Tenören. Wer hat die Idee gehabt, Euch zusammenzuführen und war dieser Erfolg vorhersehbar?

Wir würden nicht sagen, dass wir ähnlich sind, sondern, dass wir uns an diesen drei grossen Phänomenen inspiriert haben. Imitieren kann man sie nicht, denn sie haben eine Serie von Auftritten realisiert, die man nicht wiederholen kann. Natürlich bestand der Traum und auch die Hoffnung, diesen Erfolg vielleicht nicht zu wiederholen, aber wenigstens in Erinnerung zu rufen. Nicht mit diesen drei grossen Heiligen, aber mit drei jungen Männern, die enthusiastisch und leidenschaftlich sind.

In unserer Gesellschaft, sind wir es gewohnt mittlerweile auch eine gloablisierte Musik zu bekommen. Wie erklärt Ihr Euch das Phänomen des lyrischen Pops? Es gibt sogar immer mehr Jugendlichen, die dank Il Volo beginnen klassische Musik zu hören…

Dies unterstreicht die These, dass eine schöne Musik, weder der Zeit, noch der Mode folgt. Wir interpretieren mit der gleichen stimmlichen und emotionalen Leistung die Lieder auch heute noch, wie zum Beispiel „L’amore si muove“ oder „Nessun Dorma“ und das Publikum gibt uns Applaus und Standing Ovations in gleicher Weise, unabhängig vom Alter, ob es eine Mutter, ein Grossvater, eine Gruppe von Teenagern oder Jugendliche sind. Aber natürlich ist es wahr, dass wir Arien, Lieder und Balladen aus berühmten Opern weltweit entdecken lassen, die vielleicht aus dem letzten Jahrhundert sind.

Welche Rolle spielt aus Eurer Sicht das Marketing in diesem doch harten Geschäft? Es sind ja auch viele Künstler unterwegs, die Erfolg haben wollen…

Wir wissen nicht, ob es die Musik oder das Marketing ist, die das Geschäft beeinflussen. Wir glauben, dass eine neues Marketing eher vom Internet oder von den Social Media kreiert wird. Den Erfolg zu suchen? Das ist eine schwierige Aufgabe und vielleicht ist es die Zusammensetzung von Talent, Glück, Zufall und einer grossen, grossen Bestimmtheit, die das wirkliche Marketing ausmachen.

Wie nutzt Il Volo das Marketing und wie integrieren Sie die digitalen Kanäle?

Auf diese Frage könnten unsere Mitarbeiter am besten Auskunft geben, vor allem natürlich unser Management und unsere Plattenfirma, sowie unsere Web-Experten. Von unserer gesanglichen Seite, können wir aber sagen, dass wir sehr aufmerksam und informiert sind. Wir nützen in konstanter Weise diese Mittel, um einen engeren Kontakt mit dem Publikum zu haben.

Il Volo ist ein globales Phänomen geworden. Welchen Einfluss hat dies auf das Marketing? Wie schafft Ihr es adäquate Inhalte für die diversen Geschmäcker zu bieten?

Wir reden hier ganz klar von einem künstlerischen Projekt und nicht von Marketing. Vielleicht gibt es auch ein emotionales Marketing, aber zu diesem Zeitpunkt versuchen wir das zu kommunizieren, was wir selbst fühlen. Der globalisierte Geschmack führt uns wieder zur schönen und weniger schönen Musik, Musik für einen Moment und einer ewigen Musik. Natürlich sind auch wir geführt von einem Manager, mit einer grossen internationalen Erfahrung und natürlich einer Plattenfirma, die auf der ganzen Welt präsent ist. Unsere Projekte sind so aufgebaut, dass sie ein Publikum über drei Generationen erreichen können und damit auch diese Geschmäcker befriedigen können.

Emotionales Marketing als Schlüssel zum Erfolg © Il Volo Music

Wie präsentiert sich die Zukunft für Euch? Könnt Ihr vielleicht längerfristig Die drei Tenöre sogar ersetzen?

Die drei Tenöre kann man in keinster Weise ersetzen. Ihre Erfolge in Erinnerung zu rufen, das ist möglich. Wir hoffen auf einen längerfristigen Erfolg. Wir sind Tag für Tag mit einem grossen Einsatz und einer grossen Arbeit dabei.

Könnt Ihr einen Ratschlag für junge Studenten geben, die Marketing studieren?

Es ist eine wichtige Disziplin, aber begrenzen wir sie nicht nur mit Nummern und Statistiken. Das Publikum hat ein Herz und eine Seele und wird nicht nur durch eine zu installierende App geführt. Man muss auch an das emotionale Marketing denken.

 

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Die legendäre Pan Am lebt: Fliegerischer Genuss wie in den guten alten Zeiten

Es gibt Firmen und Marken, die längst nicht mehr aktiv sind und denen man trotzdem noch Jahre nachtrauert. Gerade in der Aviatik sind die Gefühle besonders gross. Man denke nur an unsere Swissair, die auch heute noch Emotionen weckt. Ähnlich gestaltet es sich in den USA. Die legendäre Fluglinie Pan Am hat noch immer viele Fans. In Los Angeles gibt es einen Ort, wo die Pan Am immer noch aktuell ist. Es begann mit einem Filmstudio (Air Hollywood), das Flugzeuginterieurs aus diversen Epochen für Drehaufnahmen nachbildete. 2013 entstand dann die Idee, eine Pan Am 747-200 Interieur-Nachbildung als Restaurant zu lancieren. Abgehoben wird natürlich nicht wirklich, aber alles andere ist exakt wie früher – Uniformen, Sitze, Getränke und das Essen. Ein riesiger Erfolg für die Macher Anthony Tooth und Talaat Captan. Die Public Relations Managerin von Air Hollywood, Kaylyn M. Woolsey, gibt zusammen mit dem Erfinder und Mitbegründer Anthony Toth, einen kleinen Einblick.

Können Sie uns erklären, warum Sie Pan Am Experience kreiert haben?

Die Pan Am Experience wurde kreiert, um dem Publikum ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Es erlaubt den Kunden „die goldene Ära des Reisens“ zu erleben, indem sie an Bord „mitfliegen“ (ohne den Boden zu verlassen) und das alles in einer luxuriösen Pan Am 747.

Pan Am war eine Legende, die leider nicht mehr existiert. Was macht diese Airline so besonders? Warum ist dieser Brand immer noch so faszinierend?

Seit ihrer Geburt im Jahre 1927, war die Pan American World Airways eine Pionierin in der Luftfahrt. Ihr Streckennetz verband sechs Kontinente und mehr als 80 Länder. Auch rund ein Jahrhundert später, ist der Name Pan Am immer noch ein sehr starker Brand. Sie waren führend, Boeing davon zu überzeugen den ersten Passagierjet (707) zu bauen und danach die 747. Sie eröffneten Flughäfen und Landebahnen in der ganzen Welt, und so konnte man die Welt in der Luft bereisen. Pan Am war das Flaggschiff Amerikas. Der blaue Erdball ist weltweit einer der Brands mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Im Southern California Motion Picture Studio findet sich eine exakte Replika einer Boeing 747 dieser Airline – und damit auch alles, was es so speziell macht.

747 im Pan Am Design © Air Hollywood

Können Sie uns erklären, wie dieses spezielle Dinner funktioniert? Es ist ja ganz klar kein normaler Restaurantbesuch.

Die persönliche Pan Am Experience beginnt an unserem exklusiven First&Clipper class Check-in. Dort sorgen unsere Pan Am Kundendienstmitarbeiter dafür, dass jeder Passagier einen Boarding Pass und eine Tickethülle, sowie First Class carry-on Tags im 70er Jahre Stil erhält.

Empfang zu einem besonderen Flug © Air Hollywood

Sie werden in den Clipper Club eingeladen, wo Sie die Pan Am Erinnerungsstücke durchschauen können. Dort finden Sie authentische Uniformen, Sitze, Handtaschen, Kunstwerke und vieles mehr. Sie können sich mit anderen enthusiastischen Fans in der Clipper Lounge zusammensetzen, Geschichten teilen und neue Freunde finden.

Der Abflug naht © Air Hollywood

Kurz danach, beginnt das Boarding in den „Clipper Juan T. Tripper“, unser Tribut zur ersten Boeing 747 von Pan Am. Dort werden sie in die Zeit der 70er Jahre zurückversetzt. Sobald Sie einen Fuss in das Flugzeug setzen, werden Sie von Stewardessen in original Pan Am Uniformen mit einem Drink Ihrer Wahl willkommen geheissen. Im Hintergrund hören Sie die beruhigende Stimme von Frank Sinatra, der Sie in der Zeit zurückversetzt.

Mit dem Getränk in Ihrer Hand, ermutigen wir Sie das Flugzeug zu erkunden – von der First Class auf dem Hauptdeck, zur Clipper Class und Bordküche, sowie dem Upper Deck mit dem Dining Room. Die Inneneinrichtung jeder Kabine wurde besonders restauriert, damit sie dem Pan Am original Cabin Décor und den diversen Branding Elementen entspricht.

Willkommen auf der Zeitreise mit Pan Am © Air Hollywood

Vor dem „Start“, wird die Crew das Passagierbriefing mit den Sicherheitshinweisen durchführen. Danach folgt eine kleine Begrüssung aus dem Cockpit. Bald schon werden Sie gebeten, sich zu setzen und eine Stewardess bereitet den Tisch für ein wirklich unvergessliches Dinner vor. Die Passagiere im Hauptdeck sitzen in exklusiven Sleeperette Sitzen (Ruhesesseln) und können in einer ruhigen und intimen Dinner Atmosphäre entspannen, während die Passagiere des Upper Decks die Wendeltreppe hochgehen und eine dynamische gesellschaftliche Atmosphäre geniessen. Alles vom Porzellan bis zu den Gläsern ist authentisch, mit einem besonderen Augenmerk auf den exquisiten Service und das Menüangebot dieser Ära von Pan Am.

Die Sicherheitshinweise gehören auch hier dazu © Air Hollywood

Im klassischen Pan Am Stil wird Ihnen ein schönes Gourmet Fünf-Gänge Menü serviert. Es beginnt mit einer Brotauswahl, danach folgen Vorspeisen wie Crevettencocktail und Tomaten und Mozzarella mit einer Pesto Glasur. Für den Hauptgang servieren wir einen traditionellen Chateaubriand, der auf dem Trolley tranchiert wird. Gäste mit Intoleranzen können im Vorfeld ein gebratenes Hühnchen mit Pfefferkorn Sauce oder eine vegetarische Pasta bestellen, die sicherlich auch schmecken. Jedes Gericht hat als Beilage frisches Gartengemüse und gebratene Kartoffeln. Der vierte Gang ist eine feine Auswahl an Früchten, Käse und Biskuits, die mit einem Portwein serviert werden. Und der fünfte Gang ist ein Dessertwagen mit einer grossen Auswahl an Digestifs. Tee und Kaffee vervollständigen das Gericht.

Kulinarik wie in den guten alten Zeiten © Air Hollywood

Am Ende des Fluges, wird allen Gästen eine freiwillige Führung offeriert, wo man die diversen Produktionssets von Air Hollywood sehen kann, inklusive dem original Cockpit des Filmklassikers „Airplane!„, sowie Sitze und Requisiten, die in den grösseren Motion Pictures wie „Bridesmaids„, „The Wolf of Wall Street“ und in der TV-Erfolgsshow „Lost“ benutzt worden sind.

Die Pan Am Experience ist extrem beliebt. Können Sie uns diese Beliebtheit erklären und auch erzählen, wie das Kundenfeedback ist?

Unsere Flüge sind so beliebt, dass es immer schwieriger wird Sitze zu bekommen. Unsere Kunden erzählen uns oft, dass es eine der spannendsten Nächte war, die sie je erlebt haben. Wir glauben, der Grund dafür ist eine Kombination von Musik, Atmosphäre, Essen & Trinken. Wenn wir das Flugzeug jede Nacht zum Leben erwecken, mit Sound Effekten, 12 schönen Stewardessen, die die original Pan Am Uniformen tragen und dies alles mit einer grossen Anzahl von Pan Am Brand Details kombinieren, dann spricht das viele Sinne an. Ganz besonders, wenn man noch die Gelegenheit gehabt hat, diesen Brand zu erleben, als er noch geflogen ist.

Eintauchen in eine vergangene, aber nicht vergessene Zeit © Air Hollywood

Sie haben ja eine unglaubliche Recherche betreiben müssen, um all die original Dinge zu finden, wie auch die Rezepte. Wie wichtig sind die Details und wo finden Sie Pan Am Dinge?

Die Details sind gerade das, was dieses Erlebnis so speziell macht. Anthony Toth, einer der Mitbegründer, ist bestens bekannt, als einer der weltweit am meisten gefeierten Sammler von Airline Erinnerungsstücken.

Einen Grossteil seines Lebens als Erwachsener hat er damit verbracht, diese Stücke, die wir nutzen zusammenzusuchen. Es braucht rund vier Air Hollywood Mitarbeiter, die einen ganzen Tag lang das Pan Am Experience Flugzeug vorbereiten – und das alles aufgrund der Details, die benötigt werden. Er hat ausserdem eine riesige Bibliothek von original Aufnahmen, die benutzt worden sind, um das Interieur des Flugzeugs auszugestalten. All dies wird mit den Passagieren auf jedem Pan Am Experience Flug geteilt.

Alles original Pan Am © Air Hollywood

Versuchen Sie die Pan Am Experience zu verbessern?

Regelmässig gibt es neue Features in der Nacht, zum Beispiel haben wir gerade begonnen einen Pan Am Duty Free Wagen anzubieten, der nach dem Essen Parfüms und Eau de Cologne aus den 70ern, wie auch eine grosse Auswahl von Pan Am gebrandeten Merchandise Artikeln, anbietet.

Pan Am Artikel sind noch immer beliebt © Air Hollywood

Wie nutzen Sie das Marketing, welche Tools sind für Sie wichtig?

Pan Am Experience nutzt alle Formen des Strategischen Marketings, um die Pan Am Experience zu bewerben. Von Social Media (Facebook, Instagram & Twitter) und traditioneller Public Relations zu E-Mail Distribution und Partnerschaften mit relevanten Organisationen. Unsere „Passagiere“ kommen aus allen Generationen und aus diesem Grund nutzen wir im Marketing alles bis hin zu den Marketing Trends Aktivitäten. Zusätzlich, während der Experience, ermutigen wir die „Passagiere“ auf Instagram mit dem Hashtag #PanAmExperience zu posten. Am Schluss des Abends gibt es eine Auslosung mit dem besten Foto des Abends!

Aus Ihrer Sicht, was sind die Charakteristiken für einen erfolgreichen Brand?

Das Kundenfeedback ist im Grunde genommen das, was unseren Brand gebildet hat. Zufriedene Kunden mit jedem Flug.

In der Schweiz hatten wir die legendäre Swissair. Können wir uns Hoffnungen machen, dass wir wieder mit dieser Airline „fliegen“ dürfen? Vielleicht eine Swissair Experience, um die guten alten Zeiten wieder zu erleben?

Ironischerweise hat Anthony sogar eine sehr grosse Kollektion von Swissair Erinnerungsstücken…

Wer weiss, vielleicht gibt es irgendwann auch eine Swissair Experience © Air Hollywood

Mehr über The Pan Am Experience:

http://panamexperience.com/

https://www.facebook.com/panamexp/

https://twitter.com/PanAmExp

https://www.instagram.com/PanAmExp/

 

 

Schweizer Türen für Elfen und Feen

Märchenhaftes Marketing ist momentan im Trend. Der Einhorn-Hype hat gezeigt, dass die Menschen sich gerne in imaginäre Welten flüchten. Im Märchenland tummeln sich aber nicht nur Einhörner, sondern auch Elfen – und die brauchen Türen, denn wie sonst sollten sie in unsere Welt eintreten können? Stephen McEwen und Karin Brown lebten in Neuseeland, als Stephen die ersten Elfentüren herzustellen begann und offenbar gab es viel Bedarf im Elfenland nach diesen Türen. Mittlerweile sind die beiden in die Schweiz gezogen und stellen mit dem Label Imagination Doors die kleinen Elfentüren in Handarbeit her.

Frau Brown, auf unserem Blog haben wir schon viele Geschäftsideen vorgestellt, aber Ihre Produkte übertreffen alles. Wie kamen Sie auf die Idee Türen für Elfen herzustellen?

Mein Mann, Stephen McEwen, ist gelernter Zimmermann und ist ein sehr kreativer Mensch. Er war schon immer von Magie, Feen und der Märchenwelt insgesamt fasziniert. Er wohnte eine zeitlang auf der Insel Mann. Dort sind Feen und Elfen ein Teil der Kultur.

Eines Tages war er in seiner Werkstatt in Neuseeland und bastelte ein paar winzige Tische und Stühle die er dann in unserem Garten versteckte. Dann hat er sie unseren Kindern gezeigt. Die waren damals noch jung, ca. drei und zwei Jahre alt. Sie waren natürlich total begeistert von der Idee, dass vielleicht Feen und Elfen in unserem Garten wohnten.

Um diese Geschichte zu erweiterten hat Stephen eine kleine Türe hergestellt. Unsere Töchter waren entzückt. Ebenso unsere Freunde die auch ihre eigenen Türen wollten.

Das Ganze fing zu wachsen an, nachdem er heimlich Türen in unsere Nachbarschaft montiert hatte. Zum Beispiel am Strand, auf Spielplätzen und auch bei einer Kita. Das Phänomen sprach sich in unserer Community herum. Als wir eine Facebook Seite erstellten, entdeckte unsere Nachbarin, dass wir die Elfentüren herstellen. Sie hat durch ihren breiten Bekanntenkreis viele Leute auf uns aufmerksam gemacht. Wir fingen an die Türen zu verkaufen und das war der wirkliche Anfang von «Imagination Doors».

Steven McEwen, ein Iron Maiden Fan, der Türen für Feen und Elfen herstellt © Imagination Doors

Was als Idee begann, stiess auf viel Liebe seitens der Kundschaft. Was meinen Sie, weshalb kaufen die Menschen Elfentüren?

Kinder werden automatisch von den Türen angezogen. Ich glaube, dass das so ist weil die Türen eher auf Augenhöhe der Kinder sind. Die Türen sind normale Gegenstande, kommen aber in ganz aussergewöhnlichen Umgebungen vor. Eine winzige Tür in einem Baum sieht man sonst eben nur in Büchern. Vielleicht erinnern die Türen die Kinder an Märchen.

Die Türen sind auch starke Symbole: Sie repräsentieren einen Übergang. Wir haben Türen für Familien zum Andenken für Verstorbene gemacht. Diese wurden individuell verziert, damit der Verstorbene noch präsent bleibt.

Gleichzeitig sind sie geheimnisvoll. Sie sind wie Fragezeichen und alle die sie anschauen stellen sich ihre eigenen Fragen dazu und müssen auch ihre eigenen Antworten erschaffen. Und obwohl das jetzt keine bescheidene Antwort ist:  sie sind extrem gut gemacht und gebaut. Deshalb sind sie auch schön anzusehen.

Kinder sind automatisch fasziniert von diesen Türen © Imagination Doors

Wer ist Ihre Zielgruppe, nebst Kindern, werden sich doch auch Erwachsene unter den Liebhabern finden lassen, oder nicht?

Natürlich gibt es auch viele Erwachsene die sich in den Türen verlieben. Viele Erwachsene haben einen Durst nach Fantasie und dem Geheimnisvollen.

Wie werden die Türen hergestellt? Ist wirklich alles Swiss Made und Handarbeit?

Die Türen werden hier, in Steinhausen hergestellt. Stephen ist zwar (noch) kein Schweizer aber unsere Töchter und ich sind Schweizerinnen. Er kauft die Materialien hier von Schweizer Firmen (verschiedenes Holz, Leim, Farbe und Sachen wie Pinsel). Den Glitzer kaufen wir im Ausland da es einfach nicht möglich war, die Mengen und Farbenvielfalt in der Schweiz zu finden. (Wir haben es zwar versucht, aber leider erfolglos.) Die Türgriffe haben wir selbst entworfen, aber sie werden auch im Ausland gefertigt, da es sehr aufwendig ist, sie selbst herzustellen. Eine weitere Herausforderung war es, sämtliche Werkzeuge zu beschaffen. Stephen wollte unbedingt mit vertrauten Marken arbeiten und wir brauchten lange bis wir wirklich ausfindig gemacht haben, wo wir was kaufen könnten. Um für die Swissmade Marke zu qualifizieren muss man 75% Schweizer-Ressourcen benützen. Ich glaube das haben wir locker.

Kleine Türen, aber viel Handarbeit © Imagination Doors

Ist es möglich die Türen personalisieren zu lassen? Quasi eine Massarbeit nach eigenen Wünschen?

Ja, es ist möglich die Türen anzupassen. Das haben wir früher auch sehr viel gemacht. Wenn man auf unserem Instagram etwas sucht, findet man sehr viele Türvarianten. Die Option individuelle Türen zu bestellen, werden wir aber erst dann wieder anbieten, wenn wir uns gut eingerichtet und organisiert haben. Es wird auch entsprechend mehr kosten. Der Zeitaufwand ist viel höher, da wir dann sehr eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um ihre Wünsche möglichst gut umzusetzen.

Bleiben Sie bei den Türen oder dürfen wir noch auf weitere Produkte gespannt sein? Eventuell auch ein Elfenbett oder eine Elfenkutsche?

Ehrlich gesagt weiss ich selber nie genau was Stephen für neue Ideen haben wird. Ganz zierliche Sachen sind viel schwieriger und benötigen auch andere Werkzeuge. Dafür sind wir noch nicht ausgerüstet. Auch fehlt uns der nötige Platz in der Werkstatt. Hoffentlich können wir in der Zukunft zusätzliche Sachen anbieten.

Was sicher kommen wird, sind Türen in verschiedene Grössen und mit unterschiedlichen Details. Davon gibt es jetzt schon welche, die in der Werkstatt rumschwirren. Was wir jetzt schon bald anbieten werden, sind kleine Glasflaschen mit „Süssigkeiten“ für die Elfen (auch handgemacht von uns). Damit können Kinder Elfen zu ihrem neuen Haus locken und auch verpflegen. Auch kleine Briefkästen sind angedacht.

Das waren die ersten Stühle und Tische, auf weitere Produkte darf man gespannt sein © Immagination Doors

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie? Sie arbeiten ja vor allem online und sind auch auf Social Media aktiv…

Soziale Medien werden immer ein wichtiger Bestandteil unserer Marketingstrategie sein. Darum auch der Kickstarter. Es wird uns ermöglichen bessere Verpackung zu gestalten, was uns viel Zeit ersparen wird. Aber wir hoffen, dass er auch Aufmerksamkeit für unsere Produkte erzeugt.

In Neuseeland lief 80% des Verkaufs über Facebook Wir haben Türen an Kita’s verschenkt. Wir sind auch auf Weihnachts- und Handwerkermärkte gegangen und waren in Neuseeland ab und zu in den Zeitungen. Was wir auch gemacht haben, ist Cafés anzusprechen und fragen, ob sie eine Tür wollen, die ihrer Marke entspricht. Zum Beispiel in Wellington, gab es schlussendlich ca. 8 Cafés die eine Türe hatten. Wir hatten auch unsere „Wilde Türen“ die wir auf Spielplätzen und am Strand installiert haben.

Hier in der Schweiz werden wir alles ähnlich machen, aber sicher auch direkt Geschäfte ansprechen, die entsprechende Holzsachen, Kunst oder Spielsachen verkaufen, da wir glauben, dass Facebook hier viel weniger bewirken wird. Aber „wilde Türen“, Café-Türen und Kita-Türen werden wir sicher wieder einführen. Wir wollen aber auch weltweit Türen verschicken, deshalb recherchieren wir weitere Möglichkeiten zur Werbung. Wir werden sicher noch auf Facebook und besonders auch auf Instagram aktiv bleiben. Wir verlinken unsere Posts mit Twitter und Pinterest aber investieren dort weniger Zeit.

Personalisierte Türen für Cafés – schliesslich wollen auch Elfen und Feen Kaffee trinken © Imagination Doors

Aus Ihrer Sicht, warum faszinieren diese Märchenwelten die Menschen so sehr?

Wir haben auch von einer Logopädin gehört, die mit ihrer Türe das Schreiben fördert. Die Kinder schreiben an ihre Elfen und diese schreiben zurück. Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern Geschichten erfinden und aufbauen. Manchmal erzählen sie uns diese. Auf unserer Facebook Seite sind unzählige Aussagen von Kunden, die voller Begeisterung die Türen und die Möglichkeiten sie zum Leben zu erwecken, erzählen. Vielleicht auch, weil sie uns an die eigene Kindheit erinnert. Ich glaube die Möglichkeit, dass es doch vielleicht Zauber in der Welt gibt, ist sehr verlockend.

Wie sehen Sie die Marktentwicklung, werden die Elfentüren ein Erfolg?

Wir würden gerne wachsen. Als erstes würden wir gerne eine grössere oder sogar zusätzliche Werkstatt mit mehr Werkzeugen haben (Man kann nie genug haben!). Irgendwann wäre es toll, wenn jemand anders die ganze Administration übernehmen könnte. Wenn wir eine zweite Person hätten, die bei der Herstellung mithilft, würde Stephen sich eher den Anfragen für die massgeschneiderten Türen und den neuen Ideen widmen.

Wir haben extreme viele Ideen. Zum Beispiel möchte ich gerne mal kleine Türen als Weihnachtsbaumschmuck herstellen. Wir haben auch mal mit winzigen Halskettenanhängern experimentiert und T-Shirts entworfen. Aber das alles braucht Zeit für die Planung.

The sky is the limit!

Mit dieser Tür hat alles angefangen und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, denn der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt © Imagination Doors

Mehr über Imagination Doors

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