Emotionen und Kompetenz beim CAS Markenemotionalisierung

Julia Kern und Christof Grütter haben im Frühjahr 2017 gemeinsam den CAS Markenemotionalisierung besucht. Julia Kern ist Projektleiterin Eventmarketing bei der SRG SSR – Business Unit Sport und Christof Grütter ist Teamleiter Marketing der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf. Warum sie sich für den Kurs entschieden und welche Erfahrungen sie gemacht haben, darüber haben wir mit ihnen gesprochen.

Warum habt Ihr euch für den CAS Markenemotionalisierung entschieden?

Julia Kern: Das Thema ist perfekt für mich, da in unserer Situation (No Billag-Initiative) die Emotionalisierung unserer Marke eine sehr wichtige Rolle spielt! Zudem habe ich mich schon immer für Sportmarketing-Themen interessiert. Die Mischung mit anderen Events – neben dem Sport – kam meinen persönlichen Interessen entgegen.

Christof Grütter: Ich habe mich für diesen CAS entschieden, da ich der Überzeugung bin, dass ein Produkt, welches mit Emotionen aufgeladen wird, beim Kunden eine nachhaltigere Bindung hinterlässt. Mein Ziel war es, in diesem Bereich konkrete Kompetenzen aufzubauen.

Welches langfristige Ziel möchtet Ihr mit dem Studium erreichen?

Christof Grütter: Langfristig möchte ich meine Marketingentscheidungen faktenbasiert und nicht nur auf Erfahrung basiert fällen. Daher hilft mir die mit diesem Studium aufgebaute Kompetenz, Entscheide basierend auf Fachwissen und Erfahrung fundiert zu fällen.

Julia Kern: Durch den Besuch der verschiedenen CAS habe ich einen Einblick in diverse Themen bekommen, welche mir helfen sollen, neue Ideen im praktischen Joballtag mit einbringen zu können. Zudem soll der MAS Marketing Management mich natürlich langfristig auch auf der Jobstufe höher bringen. (Anm.d.R. Julia Kern schreibt soeben an ihrer Masterarbeit im MAS und hat bereits vier CAS besucht).

Julia Kern: „Neue Ideen im praktischen Joballtag“

Was hat Euch am CAS Markenemotionalisierung besonders gut gefallen?

Julia Kern: Es waren über sämtliche CAS sehr interessante Dozenten in den Lehrgängen, welche mehrheitlich einen tiefen Einblick in deren Wissen geben konnten und einem somit brauchbare Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben konnten.

Christof Grütter: Insbesondere haben mir die wertvollen Kontakte geholfen. Die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Dozenten und Themenbereiche (Psychologie, Sponsoring, Sportaspekte) habe ich als sehr bereichernd empfunden.

Christof Grütter: „Wertvolle Kontakte

Konntet Ihr die Inhalte des CAS auch bereits im Job anwenden?

Christof Grütter: Das erworbene Fachwissen hat mir besonders in der Ausgestaltung der aktuellen Herbstausstellung der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf geholfen. Es ist uns gelungen ein emotionales Konzept zu erstellen, welches unsere Kunden als stimmig wahrgenommen haben. Aus unserer Sicht ist es uns gelungen den Kunden unsere Leidenschaft für die Marken und die verkauften Produkte erlebbar zu machen.

Julia Kern: Yes, immer wieder! Ich bin jetzt nicht die Person, die Modelle direkt wieder anwendet – obwohl das jetzt kommen wird, da ich immer mehr Konzepte erarbeiten muss 🙂 Aber ich habe viele kleine Details, Ideen und Gedankenzüge mitnehmen können, die mir in gewissen Situationen immer wieder einfallen und weiterhelfen.

Wem würdet Ihr den CAS Markenemotionalisierung empfehlen?

Christof Grütter: Ich würde diesen CAS allen Marketingverantwortlichen empfehlen, deren Produkte starke Aktivitäten im Bereich Event bedingen oder für den Kunden mit starken Emotionen verbunden sind. In meinem konkreten Fall: die Marken BMW und MINI und die damit verbundene Emotionalität.

Julia Kern: Dem schliesse ich mich vollumfänglich an!

 

Haben Sie Fragen zum CAS Markenemotionalisierung? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann via mail huet@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 76 98 wenden. Des Weiteren finden Sie zahlreiche Informationen zum Kurs auch online.

 

„Viele Leute aus verschiedenen Branchen“: Inspiration und Wissensanreicherung im MAS-Programm

Die CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) am Institut für Marketing Management sind sehr beliebt. Oft machen die Teilnehmenden mehrere CAS und irgendwann drängt sich die Frage nach einem anerkannten Masterabschluss auf. Im Rahmen des MAS (Master of Advanced Studies) in Marketing Management kann man aus 14 CAS sein individuelles Programm zusammenstellen und damit einen individuellen Studienschwerpunkt setzen. Sarah Edelmann hat diesen MAS absolviert und erzählt, weshalb sie sich für diese Ausbildung entschieden hat.

Sarah, warum hast Du dich für einen MAS entschieden?

Mich hat die Flexibilität überzeugt. Da ich mich nicht für 2.5 Jahre binden wollte, fand ich die Möglichkeit den Lehrgang innerhalb von fünf Jahren mit allfälligen Pausen zu absolvieren sehr überzeugend. Zudem passte es für mich, dass ich die Vertiefungsrichtungen selber wählen konnte. Die ZHAW war auch sehr zuvorkommend, als mich CAS ausserhalb des IMM interessiert hatten, um diese innerhalb des MAS zu absolvieren.

Wie kam die Wahl auf die ZHAW, was war ausschlaggebend?

Wie oben erwähnt, die Flexibilität, der Standort Winterthur und natürlich der gute internationale Ruf.

Welches langfristige Ziel möchtest Du mit dem Studium erreichen?

Da ich bereits um die zehn Jahre im Marketing arbeite, war es für mich wichtig, einen anerkannten Ausweis zu haben. Wo mich dies hinführt, ist zurzeit noch unklar.

Sar

Sarah Edelmann hat den MAS Marketing Management erfolgreich absolviert

Was hat Dir am MAS Marketing Management besonders gut gefallen?

Ich fand besonders inspirierend so viele Leute kennen zu lernen, aus so vielen Branchen. In der täglichen Arbeit hat man normalerweise immer mit den gleichen Branchen zu tun. Hier habe ich sehr viele Leute von verschiedenen Tätigkeiten kennen gelernt und dieser Austausch war für mich sehr wertvoll und inspirierend. Zudem hat mir der grosse Praxisbezug sehr gut gefallen.

Ein MAS bringt einen grossen Aufwand mit sich, wie hast du Arbeit und MAS unter einen Hut gebracht?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das geschafft habe! J Ich hatte sehr zuvorkommende Arbeitgeber, die mich unterstützt hatten. Trotzdem musste ich sogar während der Schule arbeiten, was natürlich nicht sehr ideal war. Auch mein Stellenwechsel innerhalb der Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Ich hatte zudem ein sehr verständnisvolles Umfeld und habe mich in meiner Freizeit auf meine Ausbildung konzentriert, dafür habe ich jetzt wieder mehr Zeit für mich, meine Hobbies und das Umfeld.

Konntest Du die Inhalte des MAS-Programms auch bereits im Job anwenden?

Auf jeden Fall. Aus jedem CAS konnte ich verschiedene Themen mitnehmen einbringen. Es war ein stetiges Anreichern von Wissen, was ich immer wieder in der täglichen Arbeit einsetzen kann.

Wie waren die Dozierenden?

Wie bereits gesagt, war für mich immer der Praxisbezug zentral, was die meisten geschafft haben. Aber auch hier, wie in jeder Ausbildung, gibt es sehr gute und etwas weniger gute Dozenten.

Wem würdest du einen MAS empfehlen?

Für alle, die sich im Marketing weiterentwickeln möchten, Spass an Wissensanreicherung haben, Bereitschaft besitzen, im Job und vor allem in der Freizeit kürzer zu treten und sich auf neue Ideen, Konzeptionen und wissenschaftliche Themen einlassen wollen.

Haben wir bei Ihnen das Interesse an einem MAS geweckt? Am nächsten Info-Apéro des Instituts für Marketing Management können Sie sich direkt mit dem Studienleiter austauschen.

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/online-anmeldung-info-apero/

MAS Marketing Management:  www.zhaw.ch/imm/masmama

Alle Weiterbildungen:  www.zhaw.ch/imm/weiterbildung

„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Abschlusstag mit Überraschungen beim CAS Marketing- & Corporate Communications

Das Ziel ist erreicht. Alle Teilnehmenden haben den CAS Marketing- & Corporate Communications 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der finale Kurstag stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Während der Weiterbildung mussten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ein Kommunikations- oder Marketingkonzept erarbeiten. Dieses musste dann einer fiktiven Geschäftsleitung und der Gruppe präsentiert werden.

Praktisches Wissen im Rucksack

Die positive Stimmung zog sich durch den ganzen Lehrgang und war auch am Abschlusstag spürbar. Trotz Nervosität, wurde viel gelacht und applaudiert. Alle Teilnehmenden haben spannende Konzepte präsentiert. Es war möglich in die verschiedenen Branchen einzutauchen und man konnte viel Neues erfahren. Die Projekte können durchaus sofort in realistischer Weise umgesetzt werden. Das ist schliesslich auch das Ziel des CAS Marketing- & Corporate Communications, man soll seinen persönlichen Rucksack mit praktischem Wissen füllen, das man direkt anwenden kann. „Die Teilnehmenden liessen sich nicht einmal von den unerwarteten Überraschungen aus dem Konzept bringen, die wir extra für sie eingeplant hatten. Ein grosses Kompliment an alle!„, meint Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin des CAS Marketing- & Corporate Communications.

Zufriedene Gesichter beim CAS Marketing- & Corporate Communications (Bild: R. Bircher)

Einen Schritt voraus

Der erfolgreiche Abschlusstag wurde bei einem Apéro noch gefeiert. Seit Beginn des Lehrgangs, war der CAS Marketing- & Corporate Communications durch eine tolle Klasse charakterisiert, die das Unterrichten zu einem richtigen Vergnügen machte. „Gewisse Fächer haben mein persönliches Auge nachhaltig geschärft, die strategische Unternehmenskommunikation beispielsweise. Das Beobachten, wie Institutionen und Einzelpersonen Themen finden, führen und für sich proklamieren, ist lehrreich. Man kann es bei sich selbst üben und anwenden, besonders im Beruf. Mit dem Ziel, den anderen einen Schritt voraus zu sein!„, meint etwa Carole Neuenschwander vom Schweizerischen Nationalmuseum. Auch Janine Müller von der Geberit Vertriebs AG blickt positiv auf den Lehrgang zurück: „Durch unterschiedliche Dozenten mit effektivem Praxis Know-how und Leidenschaft für ihr Fachgebiet, spannende Kommunikationsansätze und eine sehr positive Klassenatmosphäre hat sich der CAS Marketing- & Corporate Communications an der ZHAW für mich als grosse Bereicherung – privat wie beruflich – erwiesen. Definitiv weiterzuempfehlen!

Das Institut für Marketing Management dankt den Teilnehmenden und wünscht allen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr über diesen Lehrgang:

http://www.zhaw.ch/imm/casmcc

Weitere Weiterbildungen des Instituts:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Grosses Weiterbildungsangebot an der ZHAW (Bild: R. Bircher)

 

Neuer Weiterbildungslehrgang ab März 2018: Der CAS Greenwashing (natürlich ein Aprilscherz)

Eine kontinuierliche Weiterentwicklung ist dem Institut für Marketing Management wichtig. Dementsprechend wird auch das Angebot laufend überarbeitet. Aufgrund einer Grosszahl an Kundenfeedbacks haben wir uns dazu entschlossen einen neuen Weiterbildungslehrgang anzubieten. Der CAS Greenwashing schliesst eine Lücke in der Weiterbildung und eröffnet vielen Unternehmen und Institutionen neue Möglichkeiten in der Nutzung des Marketings.

Imageprobleme oder schlechte Produkte? Der CAS Greenwashing zeigt Lösungswege

Das Marketing und die Kommunikation bieten diverse Facetten. Das Institut für Marketing Management nimmt sich nun auch denjenigen Unternehmen an, die unter Imageproblemen leiden oder mit schlechten Produkten zu kämpfen haben. Im CAS Greenwashing zeigen wir auf, wie man mit einer gelungenen Marketingkommunikation ein Saubermann-Image bekommt und renitente Kunden befriedigt. Mit den innovativen Lösungswegen erhält jede Institution die Instrumente, die sie im Alltag benötigt, um die weisse Weste auch zeigen zu können. „Dieser Lehrgang ist eine Pionierarbeit und entspricht einem wirklichen Kundenbedürfnis„, erklärt Rolf Rellstab, Leiter Weiterbildung beim Institut für Marketing Management.

Der CAS Greenwashing

 

Internationale Experten mit Praxiserfahrung

Selbstverständlich wird auch im CAS Greenwashing der Praxisbezug hergestellt. Internationale Experten aus Russland, China, den USA und Zentralafrika, berichten wie sie Greenwashing erfolgreich umsetzen. Aus ihren Erfahrungen werden praktische Gruppenarbeiten abgeleitet, die Sie sofort im Unternehmensalltag einsetzen können, denn auch ein schlechtes Image hat ein Potenzial: Mit dem CAS Greenwashing erkennen Sie es und transformieren es manipulativ in ein positives Unternehmensbild. Auch Steve Müller (54), Unternehmer aus der Region Zürich, kann es kaum erwarten: „Schon lange habe ich mir eine solche Weiterbildung gewünscht. Die Geschäfte im Graubereich nehmen viel Zeit in Anspruch, so dass ich mich nicht immer genug um das Marketing kümmern kann. Der Lehrgang wird mir neue Horizonte eröffnen.“ Obwohl der CAS Greenwashing bisher offiziell noch gar nicht lanciert worden ist, ist die Nachfrage enorm. Nutzen Sie die Gelegenheit und warten Sie nicht länger, melden Sie sich bei uns für weitere Informationen: info.imm@zhaw.ch

 

Start CAS Greenwashing: März 2018

Veranstalter: Institut für Marketing Management

Kein CAS Greenwashing beim IMM

Selbstverständlich ist der CAS Greenwashing ein Aprilscherz. Unser tatsächliches Weiterbildungsangebot bietet aber zahlreiche spannende CAS. Schauen Sie doch mal rein: https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

 

Der CAS Werkzeuge der Kundenorientierung bei Swarovski

Im Rahmen des CAS Werkzeuge der Kundenorientierung durften die Teilnehmenden einen Blick in die Kristallwelten von Swarovski in Wattens, Österreich, werfen. Im zweiten grössten Besuchermagnet Österreichs zeigen Künstler aus der ganzen Welt ihre ganz eigene Interpretation von Kristall – „hypnotisch, magisch, einzigartig“. Der Riese und sein Garten lädt zum Verweilen ein und erhält durch die sog. Kristallwolke mit 800.000 Kristallenen ein ganz besonderes Flair.

Der Riese in den Kristallwelten von Swarovski

Aber auch inhaltlich hatte der Besuch viel zu bieten. Imposant war es, dass die Kristallwelten im Schnitt drei Besucher pro Minute zu „managen“ haben. Auch durften sich die Teilnehmenden einen Eindruck davon verschaffen, wie die VIP-Kunden in den Kristallwelten betreut werden. So wird zum Beispiel gewährleistet, dass zu jeder Zeit Mitarbeiter anwesend sind. Diese können 28 verschiedene Sprachen sprechen, um somit auf jeden Kunden optimal eingehen zu können – Schwiizerdütsch ist jedoch nicht eingeschlossen.

 

 

«…it’s easy if you try». Oder: weshalb Metzinger’s AC/DC-Prinzip es so einfach macht, eine Kampagne umzusetzen.

Von Dr. Andreas Lucco (Gastdozent im CAS Integrated Campaign Management)

Kennen Sie Peter Metzinger? Den Kampagnen-Menschen mit dem AC/DC Prinzip? Naja, aber AC/DC schon, oder? Es ist Mittwochmorgen im Spätherbst 2016 als sich die Türe im 4. Stock des Limmattowers öffnet. Die Wohnung ist unlängst zu einem Büro umgebaut worden, und ein freundlicher barfüssiger Blondschopf gewährt mir Einlass. «Peter ist grad noch im Meeting. Magst Du einen Kaffee?»

Wenige Minuten später stehen Peter Metzinger und ich am Stehpult, und wir sprechen über das, was der sympathische saarländer Physiker aus Hemmersdorf allen Unternehmen empfiehlt: den Dialog mit der Zielgruppe zu führen. Und das war’s auch schon. Denn für den Campaigner sind Zielgruppen nicht Leute, denen man etwas verkaufen will, sondern Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen.

Ja genau, «Menschen». Und genau dieser authentische Geist, also den (echten) Einbezug von Zielgruppen unterscheidet den Kampagnen-Ansatz von den anderen. Und er macht Metzinger auch erfolgreich. Weil er sich damit indirekt auch von den restriktiven Nebenbedingungen neurotischer Marketingleitern oder machtbesessenen Vertriebsleitern befreit, die sich insgeheim durch eine Kampagne selbst verwirklichen wollen.

Metzinger in seinem Wohnungsbüro im Limmattower: «Zielgruppen sind Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen».

«Mit dem Kunden zu sprechen kann auch heissen, den Telefonhörer abzunehmen und einfach einmal einen Menschen aus der Zielgruppe anzurufen». Da flackert etwas Feuer in den Augen des pragmatischen Campaigners, der seinen eigenen Kunden auch schon einmal zwei Wochen Zwangsruhe verordnet, bevor er eine Kampagne für sie umsetzt.

Dann lenke ich das Gespräch auf die Geschichte des Vorsitzenden des Aufsichtsrats, der eingefleischte AC/DC-Fan war und eines Tages auf die Idee kam, AC/DC-Strom zu vermarkten … «Ja, und das mit dem AC/DC-Prinzip» schmunzelt Peter «das erzähle ich Dir dann im CAS Integrated Campaign Management».

Alle Weiterbildungsangebote des Instituts für Marketing Management

 

Gamification am Institut für Marketing Management


Gamification, also die Anwendung von Spielelementen und –prinzipien in Kontexten ausserhalb von Spielen, ist vermehrt auch am Institut für Marketing Management (IMM) ein Thema in der Lehre, Weiterbildung, Forschung und Dienstleistung. In diesem Blogbeitrag möchten wir zwei spielerische Tools des Instituts für Marketing Management vorstellen.

img_4786Das Behavioral Insights Kit ist eine Sammlung bekannter Heuristiken und Effekte aus der Psychologie und Verhaltensökonomie in Spielkartenformat und verschafft auf spielerische Art und Weise einen einfachen Einstieg in das Themengebiet Behavioral Insights. Es soll dabei helfen zu verstehen, welche Treiber und Barrieren, das Verhalten oder Entscheidungen von Konsumenten beeinflussen und wie diese gezielt fürs Marketing genutzt werden können.


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In folgenden Bereichen wurde das Behavioral Insights Kit bereits eingesetzt.

  • Die Teilnehmenden des CAS Behavioral Insights for Marketing (CAS BIT) und des Kurses erhalten ihr eigenes Kit und lernen, wie sie es in Ihrem Arbeitsalltag einsetzen und nutzen können.
  • In Beratungsprojekten kommt das Kit im Rahmen von Workshops zum Einsatz, z.B. zur Inspirationssuche für die Entwicklung innovativer Marketingmassnahmen.
  • Im interdisziplinären Forschungsprojekt „Essen für die Zukunft“ wurde das Kit verwendet, um Ideen zu generieren für die Kommunikation des Menü-Nachhaltigkeits-Index (MNI).

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Lego Serious Play ist ein innovatives Tool, mit welchem businessbezogene Sachverhalte auf spielerische Weise mit Lego-Steinen nachgestellt und strukturiert werden können. Durch die Verbindung von Spielelementen mit der Unternehmenswelt wird ein kreativer Rahmen geschaffen, um funktionsbedingte Barrieren in den Köpfen abzubauen und die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, sich „out of the box“ mit einem Thema oder einer Fragestellung auseinanderzusetzen. Der Hauptvorteil liegt darin, dass komplexe Zusammenhänge greifbar und zugänglich gemacht werden, wodurch der kollaborative Austausch im Team gefördert und kreative Prozesse angeregt werden.

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Lego Serious Play wird am IMM eingesetzt:

CAS Health Care Marketing als Teil des brandneuen MAS Health Care & Marketing – Interview mit dem Studienleiter Prof. Dr. Frank Hannich

Prof. Dr. Frank Hannich ist Studienleiter des MAS Customer Relationship Management und Leiter der Fachstelle Strategic Customer Relationship Management. Des Weiteren ist er Dozent im Bereich Marketing mit den Schwerpunkten CRM, Sportmarketing und Marktforschung. Der Studiengang MAS Health Care & Marketing mit dem Pflicht CAS Health Care Marketing wird in Kooperation mit dem Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie durchgeführt. Lesen Sie im Interview, was das Besondere an dem Kurs ist:

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Für wen ist diese Weiterbildung richtig? Und warum?
Der Lehrgang richtet sich an Spezialisten aus Marketing und Kommunikation, welche in den Gesundheitsmarkt wechseln möchten oder an Spezialisten aus dem Gesundheitswesen, welche ins Marketing/ins Management wechseln möchten und unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Herausforderungen wie zum Beispiel die komplexen Beziehungen und Netzwerke des Gesundheitsmarktes verstehen und daraus Spezifika für das Marketing des Gesundheitsmarktes ableiten, oder den Trend des digitalen Wandels mit Kommunikationsthemen verbinden können.

Was können Teilnehmer aus dem Kurs mitnehmen?

Die Teilnehmenden kennen am Ende des Lehrgangs die wichtigsten Marktakteure, deren Rollen und Interessen. Sie verstehen die Eigenheiten von Marketing und Kommunikation im Gesundheitsmarkt und können mit diesem Wissen praktische Probleme lösen. Durch die breite Definition des Gesundheitsmarkts,  die vielfältigen beruflichen Hintergründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Wissenstransfers sowie Perspektivenwechsel gefördert.

Wie sorgt ihr dafür, dass die Teilnehmer dieses Ziel erreichen?

Praxisorientierung ist uns ein grosses Anliegen. Wir haben den Anspruch, dass die Teilnehmenden ihre neu erworbenen Kenntnisse in Ihrem beruflichen Alltag anwenden können und beziehen gezielt Praktiker aus verschiedenen Gesundheitsorganisationen ein. Ein wichtigstes Element bildet hierbei die betreute Projektarbeit, im Rahmen derer die Teilnehmenden Modelle, Konzepte und Tools aus dem Unterricht auf eine aktuelle Problemstellung anwenden.

Was erwartet ihr von den Teilnehmern?

Die Teilnehmenden bringen alle Ihre Erfahrungen mit und daran knüpfen wir im Lehrgang an. Entsprechend erwarten wir von ihnen, dass sie sich aktiv einbringen, zum Beispiel im Rahmen von Gruppenarbeiten und Diskussionen. Die Rolle des Dozierenden ist dann auch eher diejenige des Moderators und Coachs.

Was ist bei eurem Kurs besonders?
Der CAS Health Care Marketing ist der erste Zertifikatslehrgang in der Schweiz, welcher Marketing- und Kommunikations-Kompetenzen gezielt für den Gesundheitsmarkt vermittelt. Der Lehrgang berücksichtigt, dass die Akteure und Strukturen sehr komplex sind, der Markt stark reguliert wird und er auf Kundenseite viele Eigenheiten aufweist.

Vielen Dank für das Gespräch.

Anmeldung: hier
Programm-Website: hier
Zeitplan: auf Anfrage
Broschüre: hier

Bei Fragen zum Kurs können Sie sich an Programm Managerin Senem Glaunsinger (Fon: 058 / 934 76 05, Mail: senem.glaunsinger@zhaw.ch) wenden.

Bewegte Bilder bewegen Marken – Der neue Weiterbildungskurs Videomarketing

Konsumentenentscheidungen sind stark von visuellen Reizen beeinflusst. Darüber hinaus gewinnen bewegte Bilder im Zuge der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Nicht nur im B2B und B2C Geschäft, sondern auch im HR-Marketing spielen Videos eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen wie SWISS transponieren ihre Unternehmenswerte via Videobotschaften an ihre Mitarbeiter und streben dabei eine emotionalisierende Wirkung an, welche mit Videos begünstigt wird. Auch im Marketing lassen bewegte Bilder Marken über verschiedene Kanäle hinweg lebendiger und emotionaler wirken.

Video-Marketing

Bildquelle: Vincent Wee – Marketing & Technology (2016)

Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Marketing Management entschieden einen Weiterbildungskurs zu lancieren, mit dem Sie sich die Grundlagen für den professionellen Einsatz von Videos im Marketing und HR aneignen. Im Kurs lernen Sie, unter welchen Umständen Sie eine Videoproduktion extern vergeben sollten oder wann und vor allem wie Sie selber ein einfaches Video produzieren. Von der strategischen Einbindung ins Marketing über die eigentliche Produktion bis hin zum Controlling des Erfolgs erhalten Sie das nötige Know-how von renommierten Film- und Marketingprofis.

Der Kurs wird in zwei Blöcken durchgeführt, wovon einer in Winterthur und einer in München stattfindet. Die Umsetzung eines eigenen Videoprojektes und der Besuch eines Filmstudios in München sind zwei der Highlights dieses Kurses.

Mit dem Erhalt des Kursdiplomes erwerben sie zusätzlich 6 ECTS Punkte, welche an den Weiterbildungsmaster in Marketing Management anrechenbar sind.

Der Weiterbildungskurs Videomarketing – sechs Tage, die Ihnen alles notwendige beibringen, um mit Videos Ihr Marketing zu revolutionieren. Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier. Sie können uns auch jederzeit unverbindlich kontaktieren.

Quellen

Silberer, G., Engelhardt, J., & Deiters, J. F. (2005). Wirkung von streaming media-werbung. Marketing, 27(1).
Even, H. J. (2015). Wie unternehmen von iBeacon und co. profitieren. Marketing Review St.Gallen, 32(3), 14-21.