Digitales Marketing für Verantwortliche in Non-Profit-Organisationen

Von Dr. Adis Merdzanovic

Die Digitalisierung hat den Non-Profit-Sektor schon lange erfasst. Entsprechend ist es für NPO-Verantwortliche unumgänglich, sich in der digitalen Welt zurecht zu finden. Eine Weiterbildung in diesem Bereich hilft, nicht nur die Chancen des digitalen Marketings zu kennen, sondern diese auch mit einfachen Mitteln in der eigenen Organisation einzusetzen.

Die digitale Transformation hat nicht nur Unternehmen im Griff, auch Non-Profit-Organisationen (NPO) müssen sich zunehmend in einem neuen Umfeld behaupten. Die Hürden erscheinen bei solchen Organisationen aufgrund der fehlenden Gewinnorientierung um einiges höher. Die digitale Umstellung organisationsinterner Prozesse, aber auch die Nutzung digitaler Tools und Kanäle in der Aussenkommunikation können dabei als kaum überwindbare Aufgaben erscheinen, die nur einigen wenigen Organisationen mit entsprechendem Budget vorbehalten bleiben.

Dem ist jedoch nicht so. Die Digitalisierung bietet nämlich auch für kleinere Non-Profit-Organisationen Möglichkeiten, beispielsweise Fundraising-Kampagnen zu lancieren und so ihre Ressourcen besser zu verwerten. Mobiles Marketing erlaubt besseres Targeting der Zielgruppe zu einem relativ kleinen Preis, während ebenfalls günstiges (oder teilweise kostenloses) Web Publishing ganz neue Plattformen für den Transport von Inhalte zur Verfügung stellt. Über kurz oder lang wird sich keine NPO diesen digitalen Trends entziehen können; entsprechend wird die Kenntnis der digitalen Marketinginstrumente für NPO-Verantwortliche immer entscheidender.

Neue Möglichkeiten auch für kleine NPOs

Dafür gibt es mindestens zwei Gründe. Erstens können jüngere Generationen immer schlechter mit traditionellen Mitteln wie Direct Mailing oder Standaktionen erreicht werden. Während die Spendenbereitschaft bei dieser Altersgruppe keineswegs schlechter als diejenige der älteren Generationen ist, müssen sie mit anderen Marketinginstrumenten erreicht werden. Neue Kanäle wie Instagram oder TikTok, aber auch neue Arten der kommunikativen Botschaften müssen erlernt werden. Zweitens ermöglicht digitale Technologie die Optimierung zahlreicher interner Prozesse, die so kurz- oder mittelfristig einen effizienteren Ressourceneinsatz erlauben. Durch die Automatisierung kleinerer Arbeitsschritte können beispielsweise kostenintensive Personalressourcen sinnvoller eingesetzt werden.

Der grosse Vorteil der Digitalisierung ist, dass bereits kleine Veränderungen grosse Effekte haben können. Die Einbindung von Spenderdatenbanken in eine Emailkampagne oder die Nutzung von Social Media zur Förderung des Community Engagements sind heute bereits mit einfachsten Mitteln möglich. So eignet sich beispielsweise das Content Marketing mit seinem Fokus auf Storytelling und der Emotionalisierung von Geschichten besonders gut, um mit verschiedenen Formaten unterschiedliche soziale Plattformen zu bedienen. Insbesondere NPOs mit ihrer sozialen, ökologischen oder gesellschaftlichen Ausrichtung kreieren dabei eine Unmenge an interessanten Geschichten.

Eine Weiterbildung hilft, sich im digitalen Marketing besser zu orientieren © S. Hermann & F. Richter/Pixabay

Den eigenen Werten treu bleiben

Zu den wichtigsten Merkmalen des digitalen Marketings für NPOs gehört neben einem sinnvollen digitalen Branding und der Nutzung von Digital Analytics selbstredend auch eine Strategie, denn auch in der digitalen Welt sollte nicht planlos darauf losgeschossen werden. Wie bei jeder Marketingstrategie ist dem eigentlichen Einsatz der Mittel eine Analysephase samt der Definition der strategischen Ziele vorauszustellen. Fast wichtiger als der eigentliche Einsatz der Tools ist jedoch das Verständnis für den Auftritt von Non-Profit-Organisationen im digitalen Umfeld. NPOs müssen in ihrer externen Kommunikation ihren Werten treu bleiben, denn wer nicht authentisch ist, der kann seine Botschaft auch nicht übermitteln und im schlimmsten Fall sogar an den digitalen Pranger gestellt werden. Auch mit solchen Krisen sollten NPO-Verantwortliche umgehen können.

All diese Fragestellungen werden im Rahmen des neu konzipierten CAS «Digital Marketing in NPO» angegangen. Dabei steht die Verbindung von Theorie und Praxis im Zentrum. Teilnehmende lernen nicht nur die Möglichkeiten des digitalen Marketings kennen, sondern sollen das Gelernte auch gleich in ihrem beruflichen Alltag anwenden können. Weitere Informationen zum CAS gibt es hier

Mit einer neuen Geschwindigkeit spannende Kundenerlebnisse gestalten

Für Unternehmen sind die Kundenzentriertheit, optimale Serviceleistungen und die Innovationsfähigkeit überlebenswichtig. Doch dies klingt einfacher als es ist. Wie soll man sich auf den Kunden konzentrieren und einen guten Service bieten, wenn dieser überall und doch nirgends erreichbar ist? Wie soll man eine Produktinnovation voranbringen, wenn sich die Vorlieben des Kunden und die Marktumgebung ständig ändern? Jennifer Bagehorn, Studiengangsleiterin des CAS Service Design & Innovation, gibt Auskunft zu diesen Fragen.

Ist es heute schwieriger oder einfacher geworden, Kundenerlebnisse zu gestalten? Welches sind hier die grössten Herausforderungen und wo ist es einfacher geworden?

Kundenerlebnisse zu gestalten ist spannender, aber auch komplexer geworden. Unsere Welt verändert sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und mit ihr wandeln sich natürlich auch die Bedürfnisse der Kunden. Produkte werden im globalen und stetig wachsenden Wettbewerb immer austauschbarer. Es reicht nicht mehr aus, nur ein neues Produkt auf den Markt zu bringen. Eine stetige Optimierung der Serviceleistungen ist für das weitere Bestehen eines Unternehmens von zentraler Bedeutung geworden.

Als Schlüsselwort fällt hier die Service Dominant Logic, welche eine neue Denkweise im Marketing darstellt, die einen Paradigmenwechsel von einer Güter-dominierten Logik (GDL) zur Service-dominierten Logik (SDL) fordert. Ein Kundenerlebnis hat somit heute nicht mehr nur einen, sondern viele Kontaktpunkte mit dem Unternehmen, die in ihrer Gesamtheit das Kundenerlebnis immer wieder neu definieren. Dazu kommt eine weitere Komplexität: Ein Grossteil der Kontaktpunkte zwischen dem Nutzer und dem Service sind heutzutage digital. Seit der Krise hat sich das noch einmal radikal weiterentwickelt, die digitale Transformation wurde weiter vorangetrieben und es haben sich ganz neue Möglichkeiten in der Interaktion mit dem Kunden ergeben.

Allerdings stellt dieser Wandel auch neue Herausforderungen an Arbeitsprozesse in Unternehmen. Bekannte Strukturen, Denkweisen und Routinen werden hinterfragt und die technischen Fähigkeiten auf eine Probe gestellt. Service Design bietet hier einen strukturierten Weg. Die nutzerzentrierte Vorgehensweise und Methodik basiert auf dem Modell des Double Diamond (UK Design Council) und ermöglicht es Unternehmen, Schritt für Schritt Kundenerlebnisse zu gestalten, die sinnvoll, erfolgreich und erlebbar sind – in der digitalen sowie der analogen Welt.

Jennifer Bagehorn leitet den CAS Service Design & Innovation

Im Design Service ist ein elementarer Schritt, Personas und Customer Journeys zu skizzieren. Inwiefern haben sich Personas und Customer Journeys in den letzten 10 Jahren verändert?

Mit der Evolution der technologischen Möglichkeiten haben sich den letzten 10 Jahren natürlich auch Personas und Customer Journeys weiterentwickelt. Unternehmen sitzen auf wahnsinnigen Datensätzen zum Verhalten ihrer Kunden. Big Data und die sozialen Medien bieten ganz neue Einblicke in die emotionale und digitale Welt der Kunden, die wir vor 10 Jahren so noch nicht hatten.

Personas, insofern sie fundiert erarbeitet wurden, ermöglichen Unternehmen, die Bedürfnisse ihrer Kunden besser zu verstehen. Obwohl dies theoretisch vielversprechend klingt, ist das in der Praxis gar nicht so einfach. Um ihre Kunden wirklich zu kennen, müssen Unternehmen nicht nur verstehen, was die Kunden wollen, sondern auch genau wissen, wieso, wann, und wie oft sie etwas wollen. Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen ist es wichtig mit einem Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden zu arbeiten, denn dann können Personas viel präziser entwickelt werden und repräsentieren schliesslich reale und designrelevante Zielgruppen.

Im nächsten Schritt kann dann die Persona dazu beitragen die Customer Journey zu verbessern, indem das Unternehmen mehr Einblick in die Verhaltenstrends des idealen Kunden bekommt. In der Customer Journey werden erlebte Ereignisse aus der Nutzerperspektive als Abfolge dargestellt und die Erfahrung mit dem Service oder Produkt beschrieben. Auch hier hat sich Einiges getan in den letzten 10 Jahren, und Customer Journeys haben sich zu einem Tool entwickelt, das es ermöglicht, den Kunden mit dem Leistungsanbieter konkret in Verbindung zu setzen. Ausgehend von der Perspektive des Nutzers, können die Struktur der Organisation sowie die wirtschaftlichen und technischen Anforderungen in der Journey berücksichtigt und visualisiert werden.

Innovationsbereitschaft ist wichtiger denn je. Welches sind die wichtigsten Voraussetzungen, die ein Unternehmen mitbringen muss, um auch wirklich Innovationen vorantreiben und vor allem umsetzen zu können?

Der Begriff «Innovation» wird derzeit geradezu inflationär verwendet. Praktisch alle Unternehmen streben an, innovativ zu werden – oder sie behaupten, es bereits zu sein. Doch das, was die Innovationbereitschaft in Unternehmen zu einem grossen Teil ausmacht, wird oftmals zu wenig Beachtung geschenkt. Kundenzentriertheit ist wichtig, aber Mitarbeiterzentriertheit ist essenziell. Denn die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens steht und fällt mit der Innovationsbereitschaft seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Eine innovationsförderliche Einstellung kann nicht einfach verordnet werden – ein solches Mindset muss im Alltag erlebbar und spürbar sein. Dazu muss auch das Menschenbild angesprochen werden, welches explizit oder implizit in einem Unternehmen vorherrscht. Eine Innovationskultur zu schaffen und zu nähren ist eine erfolgskritische Daueraufgabe.

Neben einer innovationsförderlichen Kultur werden auch Organisationsstrukturen benötigt, welche die Chance für erfolgreiche Innovationen systematisch erhöhen. Dazu gehören mittels Rollen und Aufgaben geklärte Zuständigkeiten. Organisationen sollten auf ein fruchtbares Nebeneinander von Tagesgeschäft auf der einen Seite und einem Freiraum für Innovationen auf der anderen Seite anstreben. Da Reibungen und Konflikte zwischen diesen beiden «Welten» nur eine Frage der Zeit sind, sollte man mit deren Eigenheiten vertraut sein und bei Spannungen angemessen reagieren können.

Die Kundenzentriertheit ist wichtig © Mohamed Hassan/Pixabay

Die konsequente Kundenorientierung heisst ja eben auch, die Zielgruppe bereits bei der Produktinnovation und Produktentwicklung miteinzubeziehen. Wird das heute noch zu wenig gemacht oder wie schätzen Sie die Situation ein?

Viele Unternehmen denken, sie kennen ihre Kunden. Oftmals haben sie aber nie mit einem echten Kunden gesprochen. Produkt- und Serviceinnovationen werden daher häufig aus der Organisation heraus geboren (Inside-out), ohne dass die Kunden in den Prozess mit einbezogen werden. Moderne Innovationen werden jedoch von einem Bedürfnis einer Nutzergruppe ausgehend und unter holistischer Betrachtung der äusseren sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Umstände und Trends getrieben (Outside-in).

Um konkurrenzfähig zu sein, müssen sich Unternehmen laufend an die sich wandelnden Umgebungen anpassen und dabei ihre Kunden begeistern. Ein früher und regelmässiger Einbezug von Kunden in den Innovationsprozess kann entscheidende Impulse bei der Entdeckung und Befriedigung von Kundenbedürfnissen liefern. Innovationen werden somit nicht nur für Kunden entwickelt, sondern mit den Kunden.

Langfristig werden dann jene Organisationen erfolgreich sein, die inkrementelle und radikale Innovationen anstreben und diese immer wieder auf ihre Relevanz für ihre Nutzerinnen und Nutzer testen. Dies kann sämtliche Phasen der Innovation umfassen: Das Verständnis von Kundenwelten wie auch die Gewinnung, Konkretisierung und Auswahl von Ideen. Auch die Validierung von Ideen, das heisst, die empirische Prüfung, ob ein entwickelter Lösungsansatz das gewünschte Kundenerlebnis hervorruft, gehört nach dem Open Innovation Ansatz zur Kundeneinbindung.

Welche Fähigkeiten müssen denn heutige Mitarbeitende in den Bereichen Service Design und Innovationsmanagement mitbringen oder anders gefragt: was erwarten Unternehmen hier?

Die spezifischen Tools und Methoden aus dem Service Design und Innovationsmanagement zu kennen und zu beherrschen ist natürlich wichtig. Allerdings gibt es heutzutage viele gute Onlinequellen, um sich entsprechende Tools anzueignen. Wichtig ist zu verstehen, dass das Tool nur ein Mittel zum Zweck ist. Was heutige Mitarbeiter im Service Design und Innovationsmanagement mitbringen müssen, ist vor allem ein Kunden- und Service-zentriertes Mindset.

Sie müssen verstehen, dass eine Innovation, beziehungsweise ein neuer Service, nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie aus Sicht der Technik (Machbarkeit), Wirtschaft (Realisierbarkeit) und vor allem des Menschen (Wünschbarkeit) vielversprechend ist. Im Vergleich zu den Tools kann man sich dieses Mindset nicht einfach im Internet herunterladen. Es muss aktiv erlernt, erlebt, praktiziert, und reflektiert werden.

Genau deswegen starten wir mit dem praktischen Modul «Service Design» in den CAS, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand einer echten Challenge den gesamten Service Design Prozess durchlaufen. In Gruppenarbeiten können sie sich über ihre Erfahrung direkt austauschen und ihre Ansätze diskutieren. In unseren wöchentlichen Expertencoachings werden dann konkrete Herausforderungen und Erfolge besprochen und der Bezug zum eigenen Unternehmen hergestellt. So verfeinert sich das Mindset und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch das eigene Erleben des Prozesses zum Experten im Service Design und Innovationsmanagement.

Zum Schluss noch eine Frage Frau Bagehorn, begründen Sie doch bitte in ein paar wenigen Sätzen, weshalb man diesen CAS besuchen soll?

Die Corona-Krise hat die Welt wie wir sie kennen, radikal durchgerüttelt und neu sortiert. Diese neuen Zeiten rufen ganz klar nach neuen innovativen Ansätzen! Mit unserem neu überarbeiteten und in der Schweiz einzigartigen CAS Service Design & Innovation ist man ganz vorne dabei und ebnet den Weg in eine neue Kunden- und Arbeitswelt. Teilnehmer lernen, wie sie Nutzerfokus, Agilität und Innovation in ihrem Unternehmen vorantreiben, und entwickeln ein modernes Mindset und Verständnis, dass jedes Produkt in einem komplexen Service Ecosystem verankert ist.

Zudem startet der CAS dieses Jahr komplett digital und ist dabei alles andere als unpersönlich: In wöchentlichen Coachings gehen wir auf die individuellen und unternehmensspezifischen Bedürfnisse unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer genau ein, behandeln für sie relevante Cases, und ermöglichen ihnen, dass sie ihre Weiterbildung flexibel und ortsunabhängig mit Hilfe von E-Teaching und E-Learning-Einheiten gestalten können. Aus bisherigen Feedbacks von Weiterbildungsteilnehmenden aus dem Frühlingssemester verstehen wir, dass sie in unseren Lehrgängen viel vom Einsatz der digitalen Tools für ihre praktische Arbeit profitieren konnten.

Wir freuen uns in die Zukunft zu starten mit diesem brandaktuellen CAS, für den wir ein sensationelles und hochkarätiges Team an inspirierenden und hochkompetenten Experten aus Forschung und Wirtschaft gewinnen konnten!

Mehr Informationen zum CAS Service Design & Innovation:

https://www.zhaw.ch/de/sml/weiterbildung/detail/kurs/cas-service-design-innovation/

Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg

Von Samira Tamburini

Man kann nicht nicht kommunizieren, sagte dereinst Paul Watzlawick. Egal wie wir uns verhalten, kommuniziert wird immer, auch wenn nichts gesagt wird. Sogar das Schweigen ist eine Art der Kommunikation. Kommunikation hat eine prägende und übergeordnete Rolle und bleibt auch in Zeiten von Social Distancing und Online Marketing zentral. Am Beispiel eines Pilates-Studios wird gezeigt, wie das konkret aussehen kann.

Die Kunst einer erfolgreichen Kommunikationspolitik liegt darin, die eigenen Kunden- und Zielgruppen so gut zu verstehen, dass die Wünsche und Bedürfnisse stets abgeholt und erfüllt werden können. Darauf basierend kann abschliessend der passende Mix an Kommunikationsmitteln und Kanälen bestimmt werden. Genau so ist Danielle Berger, Besitzerin des Pilates Studios «BodyProps Pilates» in Wallisellen, vorgegangen. Sie hat schon früh erkannt, welche Kunden wie angesprochen werden möchten.

Die Kundenansprache ist wichtig © Pixabay

Kundenorientierte Kommunikationsstrategie

Danielle Berger hat in den vielen Jahren eine sehr gute Beziehung zu ihren Kunden aufgebaut. Die meisten von ihnen sind langjährige und treue Klienten. Diese Art von Kundenbindung ist äusserst wertvoll und eine grosse Unterstützung für ihre Kommunikationsstrategie. Zum einen benutzt sie die persönliche Ansprache vor und nach dem Training, um Feedbacks abzuholen. Zum anderen organisiert sie Anlässe, bei welchen sie in einer lockeren Atmosphäre, weitere Insights und Inputs bekommt. Parallel dazu verwendet sie das Direct Marketing wie beispielweise Mailings und Messaging via WhatsApp, wo sie entweder mit einem CTA (Call-to-Action) oder einer kurzen Befragung, hochwertige Rückmeldungen bekommt. Dies ist nicht nur zielführend sondern besonders effizient in puncto Ressourcen und Investitionen. Vor allem bei unerwarteten Ereignissen, wie gerade mit COVID-19, in denen kein direkter und persönlicher Kundenkontakt stattfinden kann. Jetzt ist eine gute Kenntnis der eigenen Klientel äusserst wertvoll und wesentlich.

Danielle Berger © BodyProps Pilates

Deine Arbeit als Trainerin bedingt sowohl verbale als nonverbale Kommunikation. Wie empfindest Du die zwei Formen und welche Erkenntnisse hast du bis jetzt gesammelt?

Korrekt: Meine Lektionen sind eine Mischung aus verbaler und nonverbaler Kommunikation. Ich staune immer wieder, wie stark die nonverbale Kommunikation wirkt, vor allem bei Neukunden. Ein Blickkontakt oder die körperliche Ausführung einer Übung, wirkt Wunder. Die Teilnehmer fühlen sich durch meine Präsenz und Aufmerksamkeit, die ich ihnen schenke, abgeholt und sind motiviert mitzumachen und bereit an ihren eigenen Grenzen zu gehen. Und das ist auch meine Hauptaufgabe als Trainerin: Meine Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.

Welche Instrumente setzt du für den Kundendialog, ausserhalb der Unterrichtszeiten, regelmässig ein und wie kommunizierst du hauptsächlich?

Ich kommuniziere ausschliesslich über die digitalen Kanäle: Newsletter, Social Media und Messaging via WhatsApp. Auf Facebook und Instagram poste ich regelmässig Videos, verbal und nonverbal 😊, mit Übungsausführungen und Ideen für das Training zu Hause oder unterwegs. Mit Messaging via WhatsApp pflege ich den persönlichen Dialog, indem ich die Wertschätzung und meinen Brand als Person verstärke und somit den Wiedererkennungswert schaffe.

In der momentanen Corona-Krise ist Umdenken angesagt. Wer neue Wege geht, kann sich mitunter auch neue Chancen eröffnen. Hast du deine Kommunikationsstrategie der Situation angepasst?

Jein, ich bediene weiterhin die digitalen Kanäle und was Facebook und Instagram betrifft, bin ich nach wie vor mit Videos präsent. Die Häufigkeit und die Inhalte der Messaging via WhatsApp habe ich jedoch erhöht und angepasst: Ich habe gemerkt, dass meine Kundschaft dieser Art von Kommunikation sehr schätzt und ich bekomme hierzu regelmässig positive Rückmeldungen. Zudem habe ich, auf Grund des Lockdowns, mein Angebot erweitert: Auf Video können die eingeloggten Teilnehmer eine Lektion verfolgen und zu Hause mitmachen. Das ist auch eine Art von Kommunikation und Kundenbindung. Diese Aktivität war für mich ein Erfolg: Ich konnte sogar, langjährige «Offline» Kunden (sie sind mit der Onlinekommunikation nie richtig warm geworden), dazu bewegen, sich für das Online Training zu melden. Sie waren danach so begeistert und dankbar.

Was ist deiner Meinung nach das Wesentliche für glückliche und treue Kunden?

Ganz wichtig: Die Kundenbindung aufrechthalten, indem man den eigenen Kunden gut kennt und ihn liebt. Das ist nur mit Hilfe der richtigen Kommunikationspolitik möglich. Sprich, der Kundendialog muss gepflegt werden und regelmässig stattfinden. Selbstverständlich muss man agil bleiben, um neue Bedürfnisse rechtzeitig zu identifizieren und die nötigen Massnahmen aufzugleisen und entsprechend umzusetzen.

Die Kundenbindung ist weiterhin sehr wichtig © BodyProps Pilates

Mehr über Body Props Pilates:

https://bodypropspilates.ch

https://www.facebook.com/body.props.pilates

https://www.instagram.com/body_props_pilates

Über die Autorin

Samira Tamburini arbeitet als Brand & Communication Manager bei der CWS-boco Suisse SA in Glattbrugg und absolviert aktuell bei der ZHAW den CAS Marketing- & Corporate Communications.

Foodblogging – Wenn Leidenschaft zum Beruf wird

Von Pierangela Bartolone

Mit über 87‘000 Abonnenten auf YouTube und 65‘000 Followern auf Instagram zählt „Mrs Flury“ zu einer der beliebtesten Foodbloggerinnen der Schweiz. Die gelernte Ernährungswissenschaftlerin Doris Flury zeigt mit ihren sympathischen Kochvideos und kreativen Posts, wie man Gesundes und Simples verbindet und aus einem Hobby ein Beruf werden kann.

Du bist gelernte Ernährungswissenschaftlerin – Wie bist du zum Foodblogging gekommen? Was war deine Motivation?

Das Bloggen hat als reines Hobby begonnen. Ich wurde oft von Freunden und Familie nach meinen Rezepten gefragt und habe dann irgendwann begonnen, diese nachzukochen und für YouTube-Videos zu filmen. Das Ganze ist aus reiner Freude entstanden. Ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht, dass es ein Beruf werden könnte.

Auf welche Schwierigkeiten bist du anfänglich gestossen?

Eigentlich auf keine. Es war jedoch sehr zeitaufwendig, die Rezepte sowohl auf meinem Blog als auch auf meinem YouTube-Kanal und den unterschiedlichen Social-Media-Kanälen zu publizieren.

Foodstyling – ästhetische Bilder unterstreichen die Rezepte auf dem Blog © Mrs Flury

Du betreibst den Blog, einen Online-Shop und bist auch mit deinen Foodkreationen auf Instagram und YouTube vertreten. Mit welchem Kanal hast du gestartet und wie hat sich seitdem die Bedeutung der Einzelnen entwickelt?

Begonnen habe ich mit dem YouTube-Kanal. Dieser generiert bis heute noch die meisten Aufrufe auf meinem Blog. Instagram ist auch ein zusätzliches Tool, um die Blogposts zu teilen. Momentan boomt Instagram natürlich, viele sind auch nur dort vertreten.

Während aber auf Instagram nach einer gewissen Zeit die Posts wieder verschwinden, fungiert mein YouTube-Kanal auch als Datenbank, in der man immer wieder nach meinen Rezepten suchen kann. Insgesamt sind jedoch nach wie vor alle Social-Media-Kanäle wichtig, wie etwa auch Pinterest, Facebook und TikTok.

Von der Idee bis zum fertigen Post – Wieviel Aufwand steckt dahinter? Arbeitest du im Team oder allein?

Es steckt sehr viel Arbeit dahinter, eigentlich ein 100% Job, den man aber flexibel und rund um die Uhr ausführen kann. Wie viel Zeit ich genau investiere, hängt natürlich auch von der Aufgabe ab. Ich mache fast alles allein, ausser beim Erstellen und Schneiden der YouTube-Videos, da unterstützt mich mein Mann.

Doris Flury und eine ihrer Kreationen © Mrs Flury

Mittlerweile boomen auch in der Schweiz Foodblogs und Instagram-Kanäle rund um das Thema „gesunde Ernährung“. Was hebt Mrs Flury von den anderen ab?

Die hohe Glaubwürdigkeit als Ernährungswissenschaftlerin, die seit nun mehr als 6 Jahre exklusiv zum Thema gesunde Ernährung bloggt und damit auf allen wichtigen Social-Media-Kanälen aktiv ist. Ich ernähre ich mich und meine Familie ausserdem genauso, wie ich es auf Social-Media präsentiere.

Du kooperierst mit grossen Brands wie etwa Migros oder Kenwood. Kannst du kurz schildern, wie solche Kooperationen zustande kommen?

Ich werde von Firmen oder Agenturen angefragt, welche durch YouTube oder Instagram auf mich aufmerksam werden. Wenn eine Marke dann zu mir passt und ich diese auch glaubwürdig vertreten kann, wie zum Beispiel ein Küchengerät, dann gehe ich gerne diese Kooperation ein und es wird dann gemeinsam festgelegt, wie diese aussehen soll. Bei den meisten Kooperationen bin ich sehr frei in der Gestaltung, manche Firmen haben aber auch gewisse Vorgaben und möchten zum Beispiel die Posts im Voraus sehen. Natürlich gibt es auch Anfragen, die nicht zu mir passen und welche ich dann absagen muss.

Wie sieht die Zukunft für Mrs Flury aus?

Es wird noch lange innovative, gesunde und einfache Mrs Flury-Rezepte geben, die nach dem Zeitgeist entwickelt werden.

Mehr über Mrs Flury unter:

https://www.mrsflury.com/

www.youtube.com/mrsflury1

http://instagram.com/mrsflury/

https://www.facebook.com/mrsflury1

https://www.pinterest.com/mrsflury/

Über die Autorin

Pierangela Bartolone ist als Project Manager Translations tätig. Nach dem Bachelorstudium in Angewandte Sprachen an der ZHAW, absolviert sie zurzeit den CAS Marketing- & Corporate Communications, um ihre Kenntnisse in diesen Bereichen zu vertiefen. In ihrer Freizeit probiert sie gerne Neues in der Küche aus. Dabei lässt sie sich von Foodblogs inspirieren.

Ein praktischer Start in die Weiterbildung

Gerade zu Beginn des Jahres, setzen viele ihren Vorsatz, eine Weiterbildung zu absolvieren, in die Tat um. So konnte auch der CAS Marketing- & Corporate Communications mit einer gut gefüllten Klasse starten. Für Unternehmen sind Marketing und Kommunikation immer noch wichtige Themen, in denen es die Kompetenzen zu schärfen gilt. Am Starttag gab es gleich einen praktischen Vorgeschmack in Form eines Überraschungsgastes.

Bunter Mix als Basis für den Austausch

Obwohl der CAS Marketing- & Corporate Communications einer der ältesten CAS des Instituts für Marketing Management der ZHAW ist, so scheint die Beliebtheit ungebrochen. Nach wie vor tun sich viele Unternehmen schwer damit, eine gute Kommunikation zu etablieren. Oft arbeitet man noch mit einer künstlichen Trennung zwischen Marketing und Kommunikation, ohne klare Konzepte für die Zukunft. Genau hier kann eine Weiterbildung unterstützend wirken, indem sie nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch den Austausch fördert. „Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie bunt gemischt die Klasse zusammengesetzt ist. So erhält man als Teilnehmer ganz neue Einblicke„, meint Studiengangleiterin Dr. Adrienne Suvada.

Überraschungsgast aus der Praxis

Die ZHAW steht für den gelebten Praxisbezug. Dies wird auch in der Weiterbildung deutlich. Nicht nur, dass die Dozentenschaft mit grosser Praxiserfahrung punktet, sondern auch, dass der Unterricht lebensnah gestaltet wird. Am Starttag des CAS Marketing- & Corporate Communications gab es denn auch einen Überraschungsgast. Er kam in Form von Beat Ruch, Leiter Marketing & Kommunikation der Bank Thalwil. In einer äusserst erfrischenden Weise, vermochte er das Bankenmarketing und die damit verbundenen Herausforderungen der Klasse zu vermitteln. Besonders wertvoll waren die praktischen Tipps und Erfahrungen, die er offen teilte. Der Vortrag kam gut an, denn die Fragen wollten am Schluss gar nicht mehr aufhören. Ein solch ehrlicher Austausch ist besonders wertvoll für die Beteiligten. Sie kommen so in den Genuss von Spezialisten, die sie vielleicht in ihrem Alltag nicht antreffen.

Natürlich gehört zum CAS auch die theoretische Fundierung dazu. Aber auch hier zählt die Verbindung zur Praxis. Gerade in der Kommunikation reichen theoretische Modelle oft nicht aus, man muss wissen, wie man diese dann in der Praxis sinnvoll umsetzt. Dies alles kommt auf die Klasse in den nächsten Monaten noch zu. Am Schluss werden sie das Gelernte in einem praktischen Konzept umsetzen und präsentieren. Es bleibt also spannend im CAS Marketing- & Corporate Communications!

Weitere Informationen zum CAS: https://www.zhaw.ch/de/sml/weiterbildung/detail/kurs/cas-marketing-corporate-communications/

Weitere Informationen zur Bank Thalwil: https://www.bankthalwil.ch/de/

Neuer CAS Digital Marketing in NPO: Warum für NPOs die digitale Transformation besonders herausfordernd ist

Im Oktober 2020 startet der neue CAS Digital Marketing in NPO an der ZHAW. Von theoretischen Schlüsselkonzepten wie der digitalen Transformation und Community Management, bis hin zu praktischen Anwendungen wie Digital Fundraising und Mobile Marketing, deckt der CAS die Themen ab, die NPOs benötigen. Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin dieses CAS, erklärt im Interview, warum es den CAS braucht und was ihn einzigartig macht.

Der CAS in drei Sätzen zusammengefasst?

  • Der CAS ist ein extra für NPOs konzipierter CAS, bei dem alle Beteiligten grosse NPO Erfahrung mitbringen.
  • Es wird nicht nur das digitale Marketing thematisiert, sondern auch der Prozess der digitalen Transformation für NPOs
  • Er hat einen sehr hohen Praxisbezug, bei dem die konkrete Realität der NPOs berücksichtigt wird.

Digitale Transformation ist ein zentrales Stichwort. Was genau meinen Sie damit?

Etwas überspitzt formuliert, herrscht bei vielen digitalen Transformationsprozessen die folgende Denkweise vor: was auf normalem Weg nicht funktioniert, das macht man einfach digital und dann läuft es schon. Dabei wird vergessen, dass es, wie bei allen Veränderungen, eine Strategie benötigt. NPOs und andere soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel Kirchen, Gemeinden und Stiftungen, verfügen oft über geringere Budgets. Deshalb ist diese Transformation für sie ein viel schwierigerer Prozess. Das Fundraising zum Beispiel, läuft seit Jahrzehnten nach bewährten Mustern ab. Das Mailing einfach durch eine online Spendenmöglichkeit zu ersetzen, ist nicht immer die beste Lösung. Es braucht einen klaren Prozess und eine klare Strategie für die digitale Transformation. Dieser CAS trägt dazu bei, dass NPOs und auch andere soziale Einrichtungen ihr Marketing sinnvoll mit digitalen Lösungen ergänzen können.

Der neue CAS Digital Marketing in NPO – das digitale Marketing speziell für NPOs

NPOs und andere soziale Einrichtungen sind bei dieser Transformation also speziell gefordert. Welche sind denn für NPOs die drei aktuell grössten Herausforderungen?

Die grössten Herausforderungen sehe ich erstens im digitalen Fundraising und das Wegbrechen der „alten“ Spendergeneration. Zweitens das grosse Aufkommen zahlreicher Charity Kampagnen. Und drittens ein stark vergrösserter Konkurrenzkampf.

Deshalb braucht es für NPOs einen speziellen CAS? Reicht ein «normaler» CAS im Digital Marketing nicht aus?

Nein, ein „normaler“ CAS reicht nicht. NPOs haben ganz andere Strukturen. Natürlich decken sich gewisse Bereiche mit der Corporate-Welt. Man darf aber nicht vergessen, dass gerade bei NPOs die Werte und das adäquate Handeln im Vordergrund stehen. Ausserdem arbeitet man mit Spendengeldern. Man muss deshalb umso vorsichtiger sein und sich für jede Ausgabe rechtfertigen. Aus meiner Sicht nützt es NPOs nichts, wenn sie sich an Kampagnen mit einem Millionenbudget orientieren. Sie brauchen Inhalte, die ihre realen Probleme abdecken. Und genau hier setzt der CAS an.

Für Dr. Adrienne Suvada benötigen die NPOs spezifische Inhalte, die sie im Alltag umsetzen können.

Der Inhalt dieses CAS deckt alle wichtigen Themenbereiche des Digital Marketings für NPOs und andere soziale Einrichtungen ab. Packt man vielleicht zu viel in den CAS rein?

Man will natürlich immer so viel wie möglich abdecken. Wir haben versucht, einen guten Querschnitt über die aktuellsten Themenbereiche zu geben und sozusagen den Rucksack mit den nötigsten Hilfsmitteln zu füllen. Man erhält eine gute Grundlage und ist auch für zukünftige Herausforderungen der sich immer verändernden Marktbedingungen, besser gewappnet. Plus: Durch die Themenvielfalt sind Spezialisten aus verschiedenen Bereichen gleich vor Ort, was garantiert für einen spannenden Austausch sorgt.

Die Verbindung von Theorie und Praxisbezug ist sehr wichtig. Wie wird diese Verbindung im CAS sichergestellt?

Die Praxiserfahrungen sind entscheidend, um bei uns dozieren können. Über die Erfahrungen aus dem realen Leben kann die Brücke zur Theorie einfacher geschlagen werden. Es ist das Ziel, Inhalte zu vermitteln, die man auch zügig bei sich in der Organisation umsetzen kann. Ein wichtiges Element ist die Konzeptarbeit, die am Ende des CAS erstellt wird. So kann das Gelernte gefestigt werden.

Zum Schluss noch: Wie kann ich nun als Mitarbeiter einer NPO oder anderen sozialen Einrichtung einschätzen, ob sich für mich der CAS lohnt?

Der CAS lohnt sich vor allem für Personen, die in den NPOs und in sozialen Einrichtungen im Marketing sowie in der Kommunikation die Digitalisierung umsetzen müssen und neue, innovative Lösungen präsentieren sollen. Eine gewisse Berufserfahrung ist daher gut, denn es ist keine Aus-, sondern eine Weiterbildung. Es sind alle angesprochen, die den klassischen Marketingmix für NPOs kennen, aber sich für die Zukunft rüsten wollen. Gerade Personen mit Fach- oder Führungsverantwortung dienen als Vorbilder und Vorreiter im Digitalisierungsprozess. Sie müssen sich unbedingt auf den neuesten Stand bringen – auch, um den Anschluss an die jüngeren Zielgruppen nicht zu verlieren.

Weitere Informationen zum CAS Digital Marketing in NPO

https://www.zhaw.ch/de/sml/weiterbildung/detail/kurs/cas-digital-marketing-in-npo/

Info-Anlässe:

www.zhaw.ch/imm/info-apero

Erfolgreiche Landung im CAS Marketing- & Corporate Communications

Nach einer langen und intensiven Zeit, mit einem spannenden Start in die Welt der Marketingkommunikation, durften die Teilnehmenden des CAS Marketing- & Corporate Communications ihre Abschlussarbeiten präsentieren und zeigten damit, was sie alles gelernt haben.

Auf strategischer Ebene hat sich die Kommunikation mittlerweile auch in der Führungsetage ihre Wichtigkeit erarbeitet. Der CAS Marketing- & Corporate Communications (CAS MCC) kombiniert die wichtigsten Elemente von Corporate Communication und Marketing und zeigt verschiedene Techniken auf, die man in dieser Schnittstellenfunktion benötigt. Auch in diesem Semester startete wieder eine höchst spannende Klasse diesen CAS und trotz Doppelbelastung von Beruf und Weiterbildung, erarbeiteten sie sich verdient sehr gute Resultate.

Ein Kommunikationsflug über diverse Unternehmen

Die Transformation des Gelernten wurde an einem Kommunikations- oder Marketingkonzept aufgezeigt, welches die Teilnehmenden erarbeiteten und schlussendlich präsentierten. Von Yoga, zu Tourismus über Gastronomie bis zu Helikoptern, war alles dabei. Die Konzepte wurden mit viel Witz und mit viel Charme präsentiert und die Leidenschaft für die Kommunikation war bei allen spürbar. „Das schönste an diesem CAS ist, dass auch wir als Dozenten immer wieder neue Beispiele kennenlernen und man somit eine sehr spannende Kommunikationsreise absolvieren darf„, meint Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin des CAS MCC. Tatsächlich wurde auch dieses Mal wieder sichtbar, wie man auch mit kleinem Budget eine gute Marketingkommunikation betreiben kann. Das wichtigste Element, so banal es klingen mag, ist schlussendlich einfach die Leidenschaft für die Aktivität, die man betreibt.

Erfolgreicher Abschluss des CAS MCC © Andjela Bulatovic

Der Abschluss als Anfang

Eine solche Weiterbildung ist keine einfache Zeit. Die erwähnte Doppelbelastung ist nicht ohne, dennoch sind neben den fachlichen Kompetenzen, die man erhält, auch die persönlichen Momente in der Klasse bedeutend. Die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe der Teilnehmenden sind eine Bereicherung und der gegenseitige Austausch hilft, auch mal auf ungewöhnliche Lösungen zu kommen. Der gelungene Abschluss soll aber kein Ende, sondern ein Anfang sein. Die Teilnehmenden haben nun das Rüstzeug ihre Kommunikation zu verändern und eigene Zeichen zu setzen.

Herzliche Gratulation an die Abschlussklasse!

Mehr Informationen zu diesem CAS: https://www.zhaw.ch/de/sml/weiterbildung/detail/kurs/cas-marketing-corporate-communications/

„Einer der spannendsten CAS für mein berufliches Umfeld“

Der Umgang mit Daten und die Analyse dieser Daten ist ein zentrales Element im Marketing. Gleichzeitig steigt aber auch die Komplexität. Der CAS Marketing Analytics betrachtet verschiedene Aspekte des „Data-Driven Marketings“ und verhilft so zu einem sinnvollen Einsatz von Marketing Analytics im Unternehmen. Wir haben mit Ilari Dammert, Head of Avalanche Safety bei der Mammut Sports Group AG, gesprochen, um zu erfahren, wie er diesen Kurs erlebt hat.

Weshalb hast Du Dich für den CAS Marketing Analytics an der ZHAW entschieden?

Im Rahmen des MAS Digitale Transformation war der CAS Marketing Analytics einer der spannendsten Wahl-CAS, welche die ZHAW für mein berufliches Umfeld als Produktmanager anbietet. Die im CAS Marketing Analytics vermittelten Inhalte bieten für meinen beruflichen Alltag einen sehr guten Praxisbezug und lassen sich in vielen Bereichen des täglichen Arbeitens integrieren oder haben mich in letzter Zeit inspiriert.

Haben sich Deine Erwartungen an den CAS Marketing Analytics erfüllt?

Meine Erwartung an den CAS Marketing Analytics sind mehr als erfüllt worden, speziell der spannende Wechsel zwischen Praxisbezug und theoretischen «Deep Dives» hat den Kurs für mich sehr kurzweilig gemacht.

Ilari Dammert hat besonders der Mix zwischen Theorie und Praxis gefallen

Was war ein besonders schönes / spezielles Erlebnis? Was hat Dir besonders gefallen?

Die gemeinsame Exkursion nach Nürnberg war sicher ein spezielles Erlebnis und hat mein persönliches Interesse für die CAS-Inhalte verstärkt. Und dank der Exkursion hat sich der Horizont für einzelne Themen exponentiell erweitert. Der letzte CAS-Tag mit den Abschlusspräsentationen der Studierenden war äusserst inspirierend. Und das vor allem dank der sehr hohen Qualität und Themenvielfalt. Man hat gemerkt, dass alle sehr motiviert waren, ihr Thema auf den Punkt zu bringen.

Wie haben Dir die Inhalte gefallen? Was zeichnet für dich den Nutzen des CAS Marketing Analytics aus, wenn Du an Dein Tagesgeschäft denkst?

Die Inhalte waren für mich ein guter Mix zwischen Praxisbezug bzw.  -anwendung und theoretischen «Deep Dives». Die gelernten Inhalte lassen sich oft leicht in die tägliche Arbeit integrieren, beispielsweise war die Einheit zu «Tableau» für mich eine Inspiration, um meine Zahlen und Fakten in einem intuitiven Dashboard aufzubereiten. Und dank der kennengelernten Inhalte ist mir der Einstieg in andere Tools wie Microsoft Power BI leichtgefallen.

Wem würdest Du diesen CAS empfehlen?

Dieser CAS empfiehlt sich für alle, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit der Gewinnung von Consumer Insights und den damit verbundenen Zusammenhängen zum Verbraucherverhalten, Gewohnheiten, Motivationen und Bedürfnissen beschäftigen.

Content Marketing macht Spital zum Pionier

Von Carmen Hunkeler

Vor gut zwei Jahren hat sich das Kantonsspital Baden für eine neue Kommunikationsstrategie entschieden. Dabei war es sehr erfolgreich: Eine Jury nominierte das Spital als einziger Vertreter im Gesundheitswesen für den prestigeträchtigen Content Marketing Award.

Mit der Einführung der freien Spitalwahl und Fallpauschalen 2012 sind Leistungen und Qualität von Spitälern transparent und vergleichbar geworden. Dadurch stehen Spitäler heute verstärkt im Wettbewerb miteinander. Ein Spital kann meist aber nur wenige seiner Angebote als Produkte vermarkten. «Deshalb fokussiert sich Spitalmarketing sehr stark auf das Reputationsmanagement», erklärt Stefan Wey, Stv. Leiter Marketing und Kommunikation des Kantonsspitals Baden (KSB). Unter diesen Voraussetzungen hat sich das Marketing des KSB vor zwei Jahren strategisch neu ausgerichtet (Einblicke finden sich hier: www.vimeo.com/323474028).

Crossmediales Storytelling statt Fachsprache

Das Kantonsspital fokussiert sich auf seinen Kanälen auf breitgefächerte medizinische und gesundheitspolitische Inhalte. Content Marketing steht dabei im Zentrum. Damit will das Spital Nähe zur Bevölkerung schaffen. So es ist vor allem sie, die etwa im neu gelaunchten KSB-Magazin über ihre Erfahrungen erzählt. Ärztelatein wie in manch anderen Gesundheitsmagazinen sucht man darin vergeblich. Auf den ersten Blick mag ein Printmagazin in Zeiten von digital first vielleicht erstaunen. Stefan Wey begründet dies so: «Printmagazine sind nach wie vor wichtige Türöffner. Wir versuchen, den Medienbruch möglichst effizient zu überwinden.» So finden die Geschichten aus dem Magazin etwa auf dem Blog des Spitals eine Fortsetzung. Die Blogposts enthalten meist eine Call-to-Action. Nebst dem Blog hat das Kantonsspital Baden in den letzten zwei Jahren weitere digitale Auftritte aus- und aufgebaut. Heute unterhält es eine App, Microsites zu den Themen Bauch und Neubau sowie Accounts auf LinkedIn, Facebook, YouTube oder Instagram.

Im KSB-Magazin finden sich Gesichter an Stelle von kalten Statistiken. © Kantonsspital Baden

Innovativ in der Gesundheitsbranche

Erste systematische Auswertungen zeigen, dass sich die Reichweite der Massnahmen kontinuierlich vergrössert. Viel positives Feedback erhält das Spital auch aus der Bevölkerung und der Gesundheitsbranche. Zudem wirken die Massnahmen nach innen: «Wir unterstützen und fördern damit den angestrebten Wandel in der Unternehmenskultur», so Stefan Wey. Mit seiner neuen Strategie nahm das Kantonsspital am Best of Content Marketing Award in Hamburg teil. Im Mai nominierte dessen Jury es für die europaweit grösste Content Marketing Auszeichnung. Als einziger Vertreter aus der Gesundheitsbranche. «Dies verdeutlicht den (Marketing-)Zustand der Branche und manifestiert unsere Innovationskraft», so Stefan Wey. Das Kantonsspital Baden hat im Marketing also gut vorgelegt. Nun darf man gespannt sein, womit andere Spitäler zu überzeugen wissen.

Über Carmen Hunkeler

Nach ihrem Germanistikstudium an der Université de Fribourg baute Carmen Hunkeler die Abteilung Sprachdienste eines weltweit stationierten Technologieführers auf. Darauf arbeitete sie als Editorin in einem internationalen Unternehmen in der Medizinaltechnik. Es folgten einige Monate als Autorin ihres eigenen Buchprojekts. Seit 2013 ist Carmen Hunkeler u.a. als Redaktorin, wissenschaftliche Redaktorin und Chefredaktorin im Bereich Gesundheit und gesellschaftliche Trends tätig. Ihre Freizeit verbringt sie gerne in der Natur, beim Sport, mit Familie und guten Freunden. Momentan absolviert sie den CAS Marketing- & Corporate Communications an der ZHAW.

Drohnen erobern die Sportwelt – smarte Sponsoren fliegen mit

Von Reto Schaltenbrand

Die Drohne gehört zu einem der beliebtesten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Sie liefert spektakuläre Bilder aus der Luft und hat die Bildsprache von Film und Fernsehen revolutioniert. Letzten Monat trafen sich die besten Drohnenpiloten der Swiss Drone League in Basel. 2019 fanden sechs Indoor- und Outdoor-Rennen statt, welche sowohl vor Ort als auch online von einer immer grösser werdenden Community verfolgt werden.

Drohnen erobern die Lüfte

In der Schweiz gehören Drohnen bereits zum Alltag. Es werden jedes Jahr um die 22‘000 Stück verkauft und mehr als 100‘000 schwirren bereits am Himmel herum. Das Marktpotential ist riesig, weil immer mehr Einsatzmöglichkeiten dazukommen. Experten schätzen, dass 2020 das weltweite Drohnenmarktvolumen bei 37 Milliarden US-Dollar liegen wird. Das Drohnenfliegen ist zu einem sehr beliebten Hobby geworden. Die Multicopter lassen sich einfach fliegen, der Pilot muss lediglich einige Regeln beachten. Die Drohnen bewegen sich im öffentlichen Luftraum und es gelten die Vorschriften für unbemannte Fluggeräte. Wer zusätzlich Foto- oder Filmaufnahmen macht, ist verpflichtet den Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte anderer Personen zu wahren. Diese Rahmenbedingungen sind einzuhalten, denn nur so kann die Akzeptanz bei der breiten Bevölkerung gewährleistet werden.

Entwicklung der unbemannten Flugobjekte

Drohnen oder unbemannte Flugkörper wurden vom Militär schon im 19. Jahrhundert entwickelt und eingesetzt. Dabei handelt es sich sowohl um autonom fliegende Flugobjekte als auch um ferngesteuerte Flugzeuge. Heutzutage sind Drohnen hochentwickelte Robotersysteme und werden in zahlreichen Branchen erfolgreich eingesetzt (Militär, Landwirtschaft, Vermessungstechnik, Forschung, Polizei, Film und Fernsehen, …). Bei den „Hobby-Drohnen“ oder RC-Drohnen (Radio Controlled = funkferngesteuert) gibt es hauptsächlich folgende Bauformen: Quadcopter, Hexacopter und Octocopter. Je mehr Rotoren eine Drohne hat umso stabiler fliegt sie in der Luft. Die grossen Drohnen werden bei Film und Fernsehen eingesetzt und produzieren einfach und kostengünstig spektakuläre Bilder aus der Vogelperspektive. Bei den Drohnenrennen kommen ausschliesslich die Quadcopter zum Einsatz. An ihnen werden Kameras angebracht, und das bewegte Bild wird während des Fluges auf einen Monitor oder eine Videobrille gesendet. Auf diese Weise erlebt der Pilot den Flug, als würde er selber im Cockpit sitzen.

Beispiel einer Renndrohne © Swiss Drone League
Piloten im Einsatz © Swiss Drone League

E-Sports auch bei Sponsoren im Trend

Gemäss der Studie „Sponsor Visions Schweiz 2017 / 18“ von der ZHAW School of Management and Law investieren Firmen in der Schweiz über die Hälfte ihrer Sponsoringgelder in den Sport. 96% der Unternehmen integrieren die sozialen Medien in ihre Sponsoringstrategie. Somit halten die zunehmende Digitalisierung und das veränderte Medienverhalten auch Einzug im Sponsoring. Neben den bekannten Marketingzielen wie Bekanntheitssteigerung und Imagepflege nutzen die Unternehmen die Live-Events, um den spannenden Content zielgruppenrelevant zu verbreiten. In der Schweiz sind weiterhin Fussball und Eishockey die klaren Nummer 1 und 2. Aber im Trend liegt E-Sports, worin die Sponsoren das grösste Wachstumspotential in naher Zukunft sehen.

Drohnenrennen „Made in Switzerland“

Drohnenrennen ist eine sehr junge Sportart, bei der die Piloten auf einer gesicherten Strecke gegeneinander antreten, um mit ihrer Drohne einen bestimmten Hindernisparcours so schnell wie möglich zu absolvieren. Die ersten Drohnenrennen weltweit fanden 2016 unter dem Namen „Drone Champions League“ statt und wurde von einem Liechtensteiner ins Leben gerufen. Drohnenrennen, eine Kombination aus E-Sports und Rennsport, bietet eine Sponsoring-Plattform mit grosser Reichweite in der Schweiz. Die Wettkämpfe finden jeweils an Messen, Veranstaltungen oder spannenden Location statt. Die zwei- bis dreitägigen Rennen werden jeweils professionell von Experten kommentiert und auf verschiedenen Internetplattformen live gestreamt. Die Finalläufe der Rennen werden zudem im TV („Teleclub Zoom“) übertragen und via Medienpartner „Blick“ der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im 2018 zählte man bei den ersten drei Rennen rund 85‘000 Zuschauer vor Ort und 110‘000 Livestream-Viewer an den Bildschirmen. Zudem wurden rund 40 Presseberichte von den Medien in der ganzen Schweiz publiziert.
Beim Drohnenfliegen geht es um Tempo, Action und Präzision – Attribute, denen viele Unternehmen sehr nahe sein wollen. Drohnenrennen verbinden perfekt die digitale Welt mit der realen. Dabei werden den Sponsoren gleichzeitig drei Megatrends der Gegenwart – Virtual Reality, E-Sports und Drohnen – zugänglich gemacht. Drohnenrennen sind die Formel-E der Lüfte. Sie sind brandneu, bieten hoch innovativen Content und ein exklusives Erlebnis. Und für all diejenigen, denen die Formel-E zu leise ist, die Propeller der Renndrohnen erzeugen richtig Lärm!

Die Swiss Drone League ist die einzige Schweizer Rennserie mit total sechs Drohnenrennen pro Jahr im ganzen Land . Im Rahmen der AUTO/MOBIL Basel fand das fünfte Rennen im September 2019 statt und Joris Zahnd ((Mitgründer und Organisator der Swiss Drone League) gewährte einen Blick hinter die Kulissen:

Was für fünf Stichworte passen zur Swiss Drone League?

Formel-E der Lüfte, Innovation, E-Sports, Virtual Reality, Rennsport

Was ist der Unterschied zwischen Drone Racing und E-Sports?

Grundsätzlich gehört Drone Racing ebenfalls zu E-Sports, weil die Piloten nur via Bilder, welche sie über ihre FVP (First-Person-View) – Brille erhalten, die Drohnen mit der Fernsteuerung fliegen können. Der Zuschauer vor Ort kann diese Bilder ebenfalls auf den Monitoren verfolgen. Zusätzlich gibt es aber den physischen Rennsport, wo man die bis zu 160 km/h schnellen Drohnen dem Race-Track entlang live mitverfolgen kann.

Wo steht der Sport und welche Zielgruppen spricht er an?

Aktuell ist es eine der neuesten und innovativsten Sportarten weltweit und man steht noch ganz am Anfang. Viele der Piloten kommen aus dem Modellbau. Mit viel Übung ist es jedem möglich eine Drohne zu steuern. Der jüngste Pilot der Swiss Drone League ist 13 und der älteste 53 Jahre alt und wir haben auch Pilotinnen am Start.

Was bietet die Plattform ihren Sponsoren und Partnern?

Die Kameras auf den Drohnen, unzähligen Kameras auf dem Race-Track und der fast 100%-igen Flexibilität bei der Track-Gestaltung ermöglichen es, die Sponsoren ganz neu in Szene zu setzen. Die Unternehmen können effektiv ihre Produkte oder passend gestaltete Inflates als Gates/Hindernisse im Track integrieren und so nicht wie im klassischen Sponsoring einfach Banden belegen. Ausserdem liefern wir nebst den Live-Streams und TV-Übertragungen auf Teleclub Zoom auch «Best-of-Videos» für alle Sponsoren, welche sie auf ihren Social Media-Kanälen weiterverwenden können. Wir übernehmen zudem das ganze Handling vor Ort für die Sponsoren während der ganzen Saison.

Startbereich © Swiss Drone League
Race-Track © Swiss Drone League

Wo steht der Sport in fünf Jahren?

Von Anfang an war die Idee, diesen neuen Sport innert Rekordfrist auf die grosse Bühne zu bringen. Mit den Rennen an hochfrequentierten Locations, den Live-Übertragungen und den attraktiven Preisen im Wert von knapp CHF 20’000.- haben wir hierzu bereits grosse Schritte gemacht. Wenn nun noch weitere Partner einsteigen, sind dem Erfolg der Sportart keine Grenzen gesetzt – wir sind bereit dafür!

Mehr zum Thema Drohnen findet man unter folgenden Links:
Swiss Drone League

AUTO/MOBIL Basel

Dachverband des Schweizer Drohnengewerbes

FPV Racer Schweiz

Über den Autor

Reto Schaltenbrand absolviert an der ZHAW den CAS Marketing- & Corporate Communications. Er ist seit zehn Jahren in der Energieversorgungsbranche tätig. Bei Primeo Energie (vormals EBM) realisierte er in unterschiedlichen Bereichen wie Verkauf, Marketing und Kommunikation spannende Projekte. Vor knapp zwei Jahren wechselte er ins Corporate, wo er das Sponsoring und Marketing im B2B mit diversen Partnern und Agenturen plant und umsetzt.