Emotionen und Kompetenz beim CAS Markenemotionalisierung

Julia Kern und Christof Grütter haben im Frühjahr 2017 gemeinsam den CAS Markenemotionalisierung besucht. Julia Kern ist Projektleiterin Eventmarketing bei der SRG SSR – Business Unit Sport und Christof Grütter ist Teamleiter Marketing der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf. Warum sie sich für den Kurs entschieden und welche Erfahrungen sie gemacht haben, darüber haben wir mit ihnen gesprochen.

Warum habt Ihr euch für den CAS Markenemotionalisierung entschieden?

Julia Kern: Das Thema ist perfekt für mich, da in unserer Situation (No Billag-Initiative) die Emotionalisierung unserer Marke eine sehr wichtige Rolle spielt! Zudem habe ich mich schon immer für Sportmarketing-Themen interessiert. Die Mischung mit anderen Events – neben dem Sport – kam meinen persönlichen Interessen entgegen.

Christof Grütter: Ich habe mich für diesen CAS entschieden, da ich der Überzeugung bin, dass ein Produkt, welches mit Emotionen aufgeladen wird, beim Kunden eine nachhaltigere Bindung hinterlässt. Mein Ziel war es, in diesem Bereich konkrete Kompetenzen aufzubauen.

Welches langfristige Ziel möchtet Ihr mit dem Studium erreichen?

Christof Grütter: Langfristig möchte ich meine Marketingentscheidungen faktenbasiert und nicht nur auf Erfahrung basiert fällen. Daher hilft mir die mit diesem Studium aufgebaute Kompetenz, Entscheide basierend auf Fachwissen und Erfahrung fundiert zu fällen.

Julia Kern: Durch den Besuch der verschiedenen CAS habe ich einen Einblick in diverse Themen bekommen, welche mir helfen sollen, neue Ideen im praktischen Joballtag mit einbringen zu können. Zudem soll der MAS Marketing Management mich natürlich langfristig auch auf der Jobstufe höher bringen. (Anm.d.R. Julia Kern schreibt soeben an ihrer Masterarbeit im MAS und hat bereits vier CAS besucht).

Julia Kern: „Neue Ideen im praktischen Joballtag“

Was hat Euch am CAS Markenemotionalisierung besonders gut gefallen?

Julia Kern: Es waren über sämtliche CAS sehr interessante Dozenten in den Lehrgängen, welche mehrheitlich einen tiefen Einblick in deren Wissen geben konnten und einem somit brauchbare Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben konnten.

Christof Grütter: Insbesondere haben mir die wertvollen Kontakte geholfen. Die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Dozenten und Themenbereiche (Psychologie, Sponsoring, Sportaspekte) habe ich als sehr bereichernd empfunden.

Christof Grütter: „Wertvolle Kontakte

Konntet Ihr die Inhalte des CAS auch bereits im Job anwenden?

Christof Grütter: Das erworbene Fachwissen hat mir besonders in der Ausgestaltung der aktuellen Herbstausstellung der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf geholfen. Es ist uns gelungen ein emotionales Konzept zu erstellen, welches unsere Kunden als stimmig wahrgenommen haben. Aus unserer Sicht ist es uns gelungen den Kunden unsere Leidenschaft für die Marken und die verkauften Produkte erlebbar zu machen.

Julia Kern: Yes, immer wieder! Ich bin jetzt nicht die Person, die Modelle direkt wieder anwendet – obwohl das jetzt kommen wird, da ich immer mehr Konzepte erarbeiten muss 🙂 Aber ich habe viele kleine Details, Ideen und Gedankenzüge mitnehmen können, die mir in gewissen Situationen immer wieder einfallen und weiterhelfen.

Wem würdet Ihr den CAS Markenemotionalisierung empfehlen?

Christof Grütter: Ich würde diesen CAS allen Marketingverantwortlichen empfehlen, deren Produkte starke Aktivitäten im Bereich Event bedingen oder für den Kunden mit starken Emotionen verbunden sind. In meinem konkreten Fall: die Marken BMW und MINI und die damit verbundene Emotionalität.

Julia Kern: Dem schliesse ich mich vollumfänglich an!

 

Haben Sie Fragen zum CAS Markenemotionalisierung? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann via mail huet@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 76 98 wenden. Des Weiteren finden Sie zahlreiche Informationen zum Kurs auch online.

 

„Viele Leute aus verschiedenen Branchen“: Inspiration und Wissensanreicherung im MAS-Programm

Die CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) am Institut für Marketing Management sind sehr beliebt. Oft machen die Teilnehmenden mehrere CAS und irgendwann drängt sich die Frage nach einem anerkannten Masterabschluss auf. Im Rahmen des MAS (Master of Advanced Studies) in Marketing Management kann man aus 14 CAS sein individuelles Programm zusammenstellen und damit einen individuellen Studienschwerpunkt setzen. Sarah Edelmann hat diesen MAS absolviert und erzählt, weshalb sie sich für diese Ausbildung entschieden hat.

Sarah, warum hast Du dich für einen MAS entschieden?

Mich hat die Flexibilität überzeugt. Da ich mich nicht für 2.5 Jahre binden wollte, fand ich die Möglichkeit den Lehrgang innerhalb von fünf Jahren mit allfälligen Pausen zu absolvieren sehr überzeugend. Zudem passte es für mich, dass ich die Vertiefungsrichtungen selber wählen konnte. Die ZHAW war auch sehr zuvorkommend, als mich CAS ausserhalb des IMM interessiert hatten, um diese innerhalb des MAS zu absolvieren.

Wie kam die Wahl auf die ZHAW, was war ausschlaggebend?

Wie oben erwähnt, die Flexibilität, der Standort Winterthur und natürlich der gute internationale Ruf.

Welches langfristige Ziel möchtest Du mit dem Studium erreichen?

Da ich bereits um die zehn Jahre im Marketing arbeite, war es für mich wichtig, einen anerkannten Ausweis zu haben. Wo mich dies hinführt, ist zurzeit noch unklar.

Sar

Sarah Edelmann hat den MAS Marketing Management erfolgreich absolviert

Was hat Dir am MAS Marketing Management besonders gut gefallen?

Ich fand besonders inspirierend so viele Leute kennen zu lernen, aus so vielen Branchen. In der täglichen Arbeit hat man normalerweise immer mit den gleichen Branchen zu tun. Hier habe ich sehr viele Leute von verschiedenen Tätigkeiten kennen gelernt und dieser Austausch war für mich sehr wertvoll und inspirierend. Zudem hat mir der grosse Praxisbezug sehr gut gefallen.

Ein MAS bringt einen grossen Aufwand mit sich, wie hast du Arbeit und MAS unter einen Hut gebracht?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das geschafft habe! J Ich hatte sehr zuvorkommende Arbeitgeber, die mich unterstützt hatten. Trotzdem musste ich sogar während der Schule arbeiten, was natürlich nicht sehr ideal war. Auch mein Stellenwechsel innerhalb der Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Ich hatte zudem ein sehr verständnisvolles Umfeld und habe mich in meiner Freizeit auf meine Ausbildung konzentriert, dafür habe ich jetzt wieder mehr Zeit für mich, meine Hobbies und das Umfeld.

Konntest Du die Inhalte des MAS-Programms auch bereits im Job anwenden?

Auf jeden Fall. Aus jedem CAS konnte ich verschiedene Themen mitnehmen einbringen. Es war ein stetiges Anreichern von Wissen, was ich immer wieder in der täglichen Arbeit einsetzen kann.

Wie waren die Dozierenden?

Wie bereits gesagt, war für mich immer der Praxisbezug zentral, was die meisten geschafft haben. Aber auch hier, wie in jeder Ausbildung, gibt es sehr gute und etwas weniger gute Dozenten.

Wem würdest du einen MAS empfehlen?

Für alle, die sich im Marketing weiterentwickeln möchten, Spass an Wissensanreicherung haben, Bereitschaft besitzen, im Job und vor allem in der Freizeit kürzer zu treten und sich auf neue Ideen, Konzeptionen und wissenschaftliche Themen einlassen wollen.

Haben wir bei Ihnen das Interesse an einem MAS geweckt? Am nächsten Info-Apéro des Instituts für Marketing Management können Sie sich direkt mit dem Studienleiter austauschen.

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/online-anmeldung-info-apero/

MAS Marketing Management:  www.zhaw.ch/imm/masmama

Alle Weiterbildungen:  www.zhaw.ch/imm/weiterbildung

Neuer Professor am Institut für Marketing Management

Das Institut für Marketing Management vereint unter sich ein Team, das alle relevanten Marketingbereiche abdecken kann. Die Dozenten sind durch hohe Fachkenntnis, aber auch durch viel Praxiserfahrung gekennzeichnet. Umso mehr freut es, wenn die Leistung der einzelnen Mitglieder honoriert wird. So geschehen bei Dr. Rainer Fuchs, dem der Titel eines Professors ZFH verliehen worden ist.

Prof. Dr. Fuchs, wie haben Sie auf die Nachricht reagiert, dass Sie nun Professor werden?

So eine Nachricht kommt nicht aus heiterem Himmel. Sie ist viel mehr das Ende eines Prozesses, in dem anhand von Publikationen, Forschungsergebnissen und Lehrevaluationen geprüft wird, ob man diesen Titel vom Fachhochschulrat verliehen bekommt. Dennoch ist man in dem Moment, in dem man die Nachricht von Schulleiter überbracht bekommt, natürlich erfreut und auch ein kleines bisschen stolz…

Wie wichtig ist dieser Titel für Sie persönlich, aber auch für das Institut für Marketing Management?

Die mit einem Professorentitel verbundene Reputation kann helfen, Türen zu öffnen. Sei es für Forschungskooperationen mit anderen namhaften Hochschulen, oder für interessante Projekte, in denen wir Unternehmen wissenschaftlich fundiert bei ihren praktischen Herausforderungen helfen. Für unser Institut spiegelt die Vergabe des Titels insbesondere das Wachstum der letzten Jahre wieder. Wir sind nicht nur personell grösser, sondern auch in den Themen viel breiter geworden.

Welche Fachbereiche decken Sie innerhalb des Instituts ab?

Meine Fachstelle, das Product Management Center, beschäftigt sich mit dem Management von Leistungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Dieser beginnt mit der Identifikation eines Kundenbedürfnisses, erstreckt sich über die Entwicklungs-, Einführungs- und Nutzungsphase und endet mit dem Rückzug des Produktes aus dem Markt – und hoffentlich der Einführung des Nachfolgeproduktes. Im Zeitalter der Digitalisierung liegt hierbei der Schwerpunkt auf der Erzeugung und Nutzung produktbezogener Daten aus allen Phasen des Lebenszyklus – dem Digitalen Zwilling des Produktes.

Prof. Dr. Rainer Fuchs deckt wichtige Bereiche am Institut für Marketing Management ab

 

Die ZHAW ist bekannt für ihre praktische Ausrichtung. Hier gibt es nicht nur Akademiker, sondern auch Praktiker. Aus Ihrer Sicht, wie bedeutend ist diese Mischung?

Sie ist die Grundlage unseres Erfolges in Lehre, Forschung und Dienstleistung! Unsere Forschungs- und Projektpartner schätzen, dass wir nicht nur aktuellste Forschungsmethoden und Ergebnisse einbringen können, sondern gleichzeitig den Bezug zur praktischen Umsetzbarkeit herstellen können. Aus persönlicher Sicht kann ich sagen, dass diese Mischung für mich das Salz in der Suppe meiner Arbeit ist.

Das Institut für Marketing Management ist sehr breit aufgestellt und auch in der Weiterbildung aktiv. Kommen auch Erwachsene in den Genuss von Prof. Dr. Fuchs?

Ja, natürlich. Die Weiterbildung stellt für uns Dozenten die Champions League der Lehre dar: Hier wird man als Lehrender einerseits besonders gefordert, die praktische Übertragbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse herauszustellen. Anderseits lerne ich auch jedes Wochenende wieder aufs Neue von unseren Kursteilnehmern, was ihre Herausforderungen sind und was sie benötigen, um mit ihnen klar zu kommen. Das lasse ich mir nicht entgehen!

Zum Schluss, was gefällt Ihnen besonders am Institut für Marketing Management und an der ZHAW?

Meine Kolleginnen und Kollegen. Ich glaube wir haben eine ganz gute Mischung an Experten verschiedensten Hintergrundes: Vollblut-Marketeers, Psychologen, Kommunikationswissenschaftler, Naturwissenschaftler und Ingenieure. Das ergänzt sich fachlich sehr gut, und letztendlich sind es die Menschen, die das Institut ausmachen.

 

Das ganze Team des Instituts für Marketing Management gratuliert Prof. Dr. Rainer Fuchs ganz herzlich und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg!

Abschlusstag mit Überraschungen beim CAS Marketing- & Corporate Communications

Das Ziel ist erreicht. Alle Teilnehmenden haben den CAS Marketing- & Corporate Communications 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der finale Kurstag stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Während der Weiterbildung mussten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ein Kommunikations- oder Marketingkonzept erarbeiten. Dieses musste dann einer fiktiven Geschäftsleitung und der Gruppe präsentiert werden.

Praktisches Wissen im Rucksack

Die positive Stimmung zog sich durch den ganzen Lehrgang und war auch am Abschlusstag spürbar. Trotz Nervosität, wurde viel gelacht und applaudiert. Alle Teilnehmenden haben spannende Konzepte präsentiert. Es war möglich in die verschiedenen Branchen einzutauchen und man konnte viel Neues erfahren. Die Projekte können durchaus sofort in realistischer Weise umgesetzt werden. Das ist schliesslich auch das Ziel des CAS Marketing- & Corporate Communications, man soll seinen persönlichen Rucksack mit praktischem Wissen füllen, das man direkt anwenden kann. „Die Teilnehmenden liessen sich nicht einmal von den unerwarteten Überraschungen aus dem Konzept bringen, die wir extra für sie eingeplant hatten. Ein grosses Kompliment an alle!„, meint Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin des CAS Marketing- & Corporate Communications.

Zufriedene Gesichter beim CAS Marketing- & Corporate Communications (Bild: R. Bircher)

Einen Schritt voraus

Der erfolgreiche Abschlusstag wurde bei einem Apéro noch gefeiert. Seit Beginn des Lehrgangs, war der CAS Marketing- & Corporate Communications durch eine tolle Klasse charakterisiert, die das Unterrichten zu einem richtigen Vergnügen machte. „Gewisse Fächer haben mein persönliches Auge nachhaltig geschärft, die strategische Unternehmenskommunikation beispielsweise. Das Beobachten, wie Institutionen und Einzelpersonen Themen finden, führen und für sich proklamieren, ist lehrreich. Man kann es bei sich selbst üben und anwenden, besonders im Beruf. Mit dem Ziel, den anderen einen Schritt voraus zu sein!„, meint etwa Carole Neuenschwander vom Schweizerischen Nationalmuseum. Auch Janine Müller von der Geberit Vertriebs AG blickt positiv auf den Lehrgang zurück: „Durch unterschiedliche Dozenten mit effektivem Praxis Know-how und Leidenschaft für ihr Fachgebiet, spannende Kommunikationsansätze und eine sehr positive Klassenatmosphäre hat sich der CAS Marketing- & Corporate Communications an der ZHAW für mich als grosse Bereicherung – privat wie beruflich – erwiesen. Definitiv weiterzuempfehlen!

Das Institut für Marketing Management dankt den Teilnehmenden und wünscht allen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr über diesen Lehrgang:

http://www.zhaw.ch/imm/casmcc

Weitere Weiterbildungen des Instituts:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Grosses Weiterbildungsangebot an der ZHAW (Bild: R. Bircher)

 

Erfolgsmeldung in eigener Sache: IMM gewinnt Preis als Best Performing Team

Neben den sonstigen Best Cases, die wir in unserem Blog präsentieren, kommt für einmal unser Institut für Marketing Management zum Zug. Das Team hat im letzten Jahr eine enorme Arbeit geleistet und hat das Institut in vielen Bereichen vorwärts getrieben. Diese überdurchschnittliche Leistung hat nun auch Früchte in Form eines Preises getragen. Am letzten Sommerfest der School of Management and Law, durfte das IMM den Preis als Best Performing Team entgegennehmen. Eine schöne Auszeichnung für die letztjährigen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts.

IMM bekommt Preis als Best Performing Team 2017

Ausserordentliche Peformance mit tollen Partnern

Der Preis ist das Ergebnis einer langen und konstanten Arbeit, die ohne das grosse Engagement des Teams nicht möglich gewesen wäre. Das Institut für Marketing Management deckt das ganze Spektrum des Marketings ab und dies nicht nur in der Lehre und Weiterbildung, sondern auch in der Forschung und Entwicklung. Des Weiteren profitieren zahlreiche Kunden vom Know-how des Instituts in der Beratung.

Das IMM Team an der Preisverleihung (c) SML ZHAW

Letztes Jahr konnte die Leistung insgesamt deutlich gesteigert werden. „Zuallererst gebührt der grösste Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben wirklich eine ausserordentliche Performance hingelegt und mussten manchmal an ihre Grenzen gehen„, meint Prof. Dr. Brian Rüeger, Leiter des Instituts für Marketing Management. Nicht zu vergessen, sind aber auch die Partner. „Wir arbeiten mit anderen Hochschulen, Grossunternehmen, KMU und Privatpersonen zusammen und möchten uns auch an dieser Stelle für das Vertrauen in unsere Arbeit bedanken. Wir hoffen auf zahlreiche weitere spannende Projekte in den nächsten Jahren. Schliesslich wollen wir den Preis nicht kampflos wieder hergeben„, sagt Prof. Dr. Rüeger mit einem Lächeln.

Prof. Dr. Brian Rüeger nimmt den Preis entgegen (c) SML ZHAW

Das Institut für Marketing Management ist auch in diesem Jahr in allen Bereichen tätig. Wer ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert ist, der kann sich entweder ans Institut selbst (info.imm@zhaw.ch / +41 (0) 58 934 66 90) oder an eine der Fachstellen wenden (Strategic Customer Relationship Management, Product Management, Behavioral Marketing, Integrated Communication und Service Lab).

Neuer Weiterbildungslehrgang ab März 2018: Der CAS Greenwashing (natürlich ein Aprilscherz)

Eine kontinuierliche Weiterentwicklung ist dem Institut für Marketing Management wichtig. Dementsprechend wird auch das Angebot laufend überarbeitet. Aufgrund einer Grosszahl an Kundenfeedbacks haben wir uns dazu entschlossen einen neuen Weiterbildungslehrgang anzubieten. Der CAS Greenwashing schliesst eine Lücke in der Weiterbildung und eröffnet vielen Unternehmen und Institutionen neue Möglichkeiten in der Nutzung des Marketings.

Imageprobleme oder schlechte Produkte? Der CAS Greenwashing zeigt Lösungswege

Das Marketing und die Kommunikation bieten diverse Facetten. Das Institut für Marketing Management nimmt sich nun auch denjenigen Unternehmen an, die unter Imageproblemen leiden oder mit schlechten Produkten zu kämpfen haben. Im CAS Greenwashing zeigen wir auf, wie man mit einer gelungenen Marketingkommunikation ein Saubermann-Image bekommt und renitente Kunden befriedigt. Mit den innovativen Lösungswegen erhält jede Institution die Instrumente, die sie im Alltag benötigt, um die weisse Weste auch zeigen zu können. „Dieser Lehrgang ist eine Pionierarbeit und entspricht einem wirklichen Kundenbedürfnis„, erklärt Rolf Rellstab, Leiter Weiterbildung beim Institut für Marketing Management.

Der CAS Greenwashing

 

Internationale Experten mit Praxiserfahrung

Selbstverständlich wird auch im CAS Greenwashing der Praxisbezug hergestellt. Internationale Experten aus Russland, China, den USA und Zentralafrika, berichten wie sie Greenwashing erfolgreich umsetzen. Aus ihren Erfahrungen werden praktische Gruppenarbeiten abgeleitet, die Sie sofort im Unternehmensalltag einsetzen können, denn auch ein schlechtes Image hat ein Potenzial: Mit dem CAS Greenwashing erkennen Sie es und transformieren es manipulativ in ein positives Unternehmensbild. Auch Steve Müller (54), Unternehmer aus der Region Zürich, kann es kaum erwarten: „Schon lange habe ich mir eine solche Weiterbildung gewünscht. Die Geschäfte im Graubereich nehmen viel Zeit in Anspruch, so dass ich mich nicht immer genug um das Marketing kümmern kann. Der Lehrgang wird mir neue Horizonte eröffnen.“ Obwohl der CAS Greenwashing bisher offiziell noch gar nicht lanciert worden ist, ist die Nachfrage enorm. Nutzen Sie die Gelegenheit und warten Sie nicht länger, melden Sie sich bei uns für weitere Informationen: info.imm@zhaw.ch

 

Start CAS Greenwashing: März 2018

Veranstalter: Institut für Marketing Management

Kein CAS Greenwashing beim IMM

Selbstverständlich ist der CAS Greenwashing ein Aprilscherz. Unser tatsächliches Weiterbildungsangebot bietet aber zahlreiche spannende CAS. Schauen Sie doch mal rein: https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

 

«…it’s easy if you try». Oder: weshalb Metzinger’s AC/DC-Prinzip es so einfach macht, eine Kampagne umzusetzen.

Von Dr. Andreas Lucco (Gastdozent im CAS Integrated Campaign Management)

Kennen Sie Peter Metzinger? Den Kampagnen-Menschen mit dem AC/DC Prinzip? Naja, aber AC/DC schon, oder? Es ist Mittwochmorgen im Spätherbst 2016 als sich die Türe im 4. Stock des Limmattowers öffnet. Die Wohnung ist unlängst zu einem Büro umgebaut worden, und ein freundlicher barfüssiger Blondschopf gewährt mir Einlass. «Peter ist grad noch im Meeting. Magst Du einen Kaffee?»

Wenige Minuten später stehen Peter Metzinger und ich am Stehpult, und wir sprechen über das, was der sympathische saarländer Physiker aus Hemmersdorf allen Unternehmen empfiehlt: den Dialog mit der Zielgruppe zu führen. Und das war’s auch schon. Denn für den Campaigner sind Zielgruppen nicht Leute, denen man etwas verkaufen will, sondern Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen.

Ja genau, «Menschen». Und genau dieser authentische Geist, also den (echten) Einbezug von Zielgruppen unterscheidet den Kampagnen-Ansatz von den anderen. Und er macht Metzinger auch erfolgreich. Weil er sich damit indirekt auch von den restriktiven Nebenbedingungen neurotischer Marketingleitern oder machtbesessenen Vertriebsleitern befreit, die sich insgeheim durch eine Kampagne selbst verwirklichen wollen.

Metzinger in seinem Wohnungsbüro im Limmattower: «Zielgruppen sind Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen».

«Mit dem Kunden zu sprechen kann auch heissen, den Telefonhörer abzunehmen und einfach einmal einen Menschen aus der Zielgruppe anzurufen». Da flackert etwas Feuer in den Augen des pragmatischen Campaigners, der seinen eigenen Kunden auch schon einmal zwei Wochen Zwangsruhe verordnet, bevor er eine Kampagne für sie umsetzt.

Dann lenke ich das Gespräch auf die Geschichte des Vorsitzenden des Aufsichtsrats, der eingefleischte AC/DC-Fan war und eines Tages auf die Idee kam, AC/DC-Strom zu vermarkten … «Ja, und das mit dem AC/DC-Prinzip» schmunzelt Peter «das erzähle ich Dir dann im CAS Integrated Campaign Management».

Alle Weiterbildungsangebote des Instituts für Marketing Management

 

Helvetia – ein Land der Weiterbildung

Die Schweiz zeichnet sich im Europäischen Raum durch eine einzigartige Weiterbildungskultur aus und ist im EU-Ländervergleich Vize-Spitzenreiter: Weshalb ist das so?

helvetia

Ein Blick hinter die Kulissen eines Landes, in dem die (Weiter)bildung gross geschrieben wird zeigt Interessantes auf: laut dem Bundesamt für Statistik hat im Jahre 2011 rund 77% der Schweizer Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren mindestens eine Weiterbildung in Anspruch genommen. Davon bilden sich 63% non-formal weiter, also über Kurse, Seminare, Vorträge, Konferenzen, Kongresse, Workshops oder Privatkurse. Mit einem Anteil von rund 30% ist die Schweiz laut eurstat auch Vize-Spitzenreiter was „lebenslanges Lernen“ angeht – einzig die Dänen weisen einen noch höheren Anteil von rund 32% aus.

Die „Lust an der Weiterbildung“ ist häufig mit der Erkenntnis verknüpft, dass man noch weiter kommen kann oder anders ausgedrückt: es ist der „gesunde Ehrgeiz“, der in jedem von uns steckt (über 80% der akademischen Weiterbildung wechseln in der Tat nach spätestens 2 Jahren die Arbeitsstelle). Ebenso wesentliche Einflussfaktoren sind aber auch struktureller Natur. Mit dem Bologna-Prozess wurde eine Reihe von Reformen in Gang gesetzt, durch die die europäische Hochschulbildung kompatibler, besser vergleichbar, wettbewerbsfähiger und für die Studierenden attraktiver gemacht werden soll. Die wichtigsten Ziele dieses Prozesses waren: die Einführung eines dreistufigen Studiensystems (Bachelor, Master, Promotion), die Qualitätssicherung in der Hochschulbildung und die Anerkennung von Qualifikationen und Studienzeiten.

Letzteres spiegelt sich auch in der Weiterbildung wider. Ein machbarer Weg ist beispielsweise die Anrechnung von Vorleistung an eine akademische Weiterbildung, wie einen CAS oder auch Master. Ein nennenswertes Beispiel ist hierbei der Marketingmanager HF der SAWI. Die Ausbildung lässt sich unter bestimmten Umständen (Einhaltung von „sur dossier“- Quote und Leistungsniveau des Studierenden) an einen Master in Marketing Management anrechnen.

C’est la passerelle qui fait la musique! Oder anders ausgedrückt, genau dies macht die Schweiz eben aus: die Möglichkeit Brücken zu bauen und auf eine durchlässige Gesellschaftsstruktur zählen zu können – eine „schöne Helvetia„.

Bewegte Bilder bewegen Marken – Der neue Weiterbildungskurs Videomarketing

Konsumentenentscheidungen sind stark von visuellen Reizen beeinflusst. Darüber hinaus gewinnen bewegte Bilder im Zuge der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Nicht nur im B2B und B2C Geschäft, sondern auch im HR-Marketing spielen Videos eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen wie SWISS transponieren ihre Unternehmenswerte via Videobotschaften an ihre Mitarbeiter und streben dabei eine emotionalisierende Wirkung an, welche mit Videos begünstigt wird. Auch im Marketing lassen bewegte Bilder Marken über verschiedene Kanäle hinweg lebendiger und emotionaler wirken.

Video-Marketing

Bildquelle: Vincent Wee – Marketing & Technology (2016)

Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Marketing Management entschieden einen Weiterbildungskurs zu lancieren, mit dem Sie sich die Grundlagen für den professionellen Einsatz von Videos im Marketing und HR aneignen. Im Kurs lernen Sie, unter welchen Umständen Sie eine Videoproduktion extern vergeben sollten oder wann und vor allem wie Sie selber ein einfaches Video produzieren. Von der strategischen Einbindung ins Marketing über die eigentliche Produktion bis hin zum Controlling des Erfolgs erhalten Sie das nötige Know-how von renommierten Film- und Marketingprofis.

Der Kurs wird in zwei Blöcken durchgeführt, wovon einer in Winterthur und einer in München stattfindet. Die Umsetzung eines eigenen Videoprojektes und der Besuch eines Filmstudios in München sind zwei der Highlights dieses Kurses.

Mit dem Erhalt des Kursdiplomes erwerben sie zusätzlich 6 ECTS Punkte, welche an den Weiterbildungsmaster in Marketing Management anrechenbar sind.

Der Weiterbildungskurs Videomarketing – sechs Tage, die Ihnen alles notwendige beibringen, um mit Videos Ihr Marketing zu revolutionieren. Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier. Sie können uns auch jederzeit unverbindlich kontaktieren.

Quellen

Silberer, G., Engelhardt, J., & Deiters, J. F. (2005). Wirkung von streaming media-werbung. Marketing, 27(1).
Even, H. J. (2015). Wie unternehmen von iBeacon und co. profitieren. Marketing Review St.Gallen, 32(3), 14-21.

Herzlich willkommen im Studiengang CAS Innovation, Customer Experience Management & Service Design

CAS Innovation, CEM & Service Design

Wie können Kundenerlebnisse nachhaltig verbessert werden und wie schaffen es Unternehmen, sich mit Ihren Angeboten und Serviceleistung dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu sichern?

Im neuen Studiengang, welcher am 4. September 2015 begonnen hat, werden diese und noch viele andere Fragen beantwortet. Die Studenten lernen wie man systematisch Produkt- und Serviceideen von und mit Kunden sammelt und wie man erfolgreich, langfristige Angebote entsprechend den Kundenbedürfnissen entwickelt.

Warum ist ein kontinuierlicher Ausbau der Serviceleistungen so wichtig?

Da Produkte, gerade im globalen und stetig wachsenden Wettbewerb, immer austauschbarer werden, ist eine stetige Optimierung der Serviceleistungen für das weitere Bestehen eines Unternehmens von zentraler Bedeutung. Als Schlüsselwort fällt hier die Service Dominant Logic, welche eine neue Denkweise im Marketing darstellt, die einen Paradigmenwechsel von einer Güter-dominierten Logik (GDL) zur Service-dominierten Logik (SDL) fordert. Die Tatsache, dass sich zunehmend auch Unternehmen mit Produktfokus vermehrt mit Dienstleistungen auseinandersetzen, widerspiegelt sich auch in der Branchenvielfalt der Teilnehmenden, welche vom Finanzsektor bis hin zur Medizinbranche reicht.

Die vielseitigen Berufserfahrungen unserer Teilnehmenden integrieren wir deshalb im Unterricht, damit sie einerseits aus einer übergeordneten Managementperspektive und andererseits aus der Sicht eines Praktikers lernen, die spezifischen Methoden anhand von Praxisbeispielen anzuwenden

Das Studium ist unterteilt in Modul 1 «Service Design» und Modul 2 «Customer Experience Management».

Das erste Modul behandelt Vorgehensmodelle und Methoden des Service Designs. Man befasst sich mit der Nutzerforschung, welche beispielsweise beinhaltet, wie man Beobachtungen, Interviews und Tagebücher führt. Darüber hinaus entwickeln und testen die Studierenden auch Service-Prototypen.

Im zweiten Modul werden neue Strategien sowie Methoden zur Identifikation vielversprechender Innovationsfelder vermittelt und die Studierenden erfahren, wie man innovationsfreundliche Unternehmenskulturen schaffen kann. Zudem werden Erhebungen der Customer Experience durchgeführt und es wird erläutert, wie diese laufend verbessert werden können. Im Bereich Change Management werden Lösungswege aufgezeigt, wie Kundenorientierung in der Unternehmenskultur verankert werden kann.

Zum Studienstart, am vergangenen Wochenende, wurde mit dem oben beschriebenen Thema Service Dominant Logic begonnen. Dazu haben sich die Teilnehmer in der Theorie mit Beobachtungs- und Interviewmethoden befasst, die dazu dienen, Erkenntnisse über bestehenden Serviceleistungen eines Unternehmen zu gewinnen. Die theoretisch erlernten Methoden wurden auch gleich anhand von selber geführten Interviews, in der Praxis angewandt. Die daraus erhobenen Daten werden im kommenden Unterricht ausgewertet und weiterverarbeitet.

Wir freuen uns auf weitere spannende Lektionen im neuen Studiengang CAS Innovation, Customer Experience Management und Service Design.