Modularisierung des MAS CRM – Interview mit dem Studiengangleiter Dr. Frank Hannich

Dr. Frank Hannich ist Studiengangleiter des MAS Customer Relationship Management und Leiter der Fachstelle Strategic Customer Relationship Management. Des Weiteren ist er Dozent im Bereich Marketing mit den Schwerpunkten CRM, Sportmarketing und Marktforschung. Der Studiengang MAS Customer Relationship Management wird zurzeit modularisiert. Lesen Sie im Interview, was für Veränderungen eine Modularisierung mit sich bringt und wie sich eine Weiterbildung mit Beruf und Familie verbinden lässt.

Der MAS CRM startet im Herbstsemester zum 12. Mal in Folge, was macht Ihn so erfolgreich?
Dr. Frank Hannich: Ein Studiengang wie den MAS CRM, den es nur einmal in der Schweiz gibt, lebt vor allem von Weiterempfehlungen. Zufriedene Studierende, zufriedene Absolventen – das ist das, was den Studiengang so erfolgreich macht. Dazu gehört auch, dass man das Programm immer wieder den aktuellen Trends im CRM anpasst. Exzellente Dozenten und Studierende, die regelmässig für ein tolles Klima sorgen und selbst sehr gute Inhalte einbringen, machen den Studiengang so besonders. Auch die Ehemaligen, die inzwischen viele interessante CRM-Positionen besetzen, bringen sich sehr aktiv in den Studiengang ein.

Sie haben grade angesprochen, dass der Studiengang MAS CRM an die aktuellen Trends im CRM und die daraus resultierende Bedürfnisse angepasst wird. Nun wird der Studiengang zurzeit modularisiert. Was sind die Gründe dafür und wie wirken sich die zukünftigen Veränderungen auf die Teilnehmenden aus?
Man kann ganz klar sagen, dass der Markttrend in Richtung modularisierte Studiengänge geht. Denn ein modularisiertes Studium bietet den Studierenden mehr Flexibilität, z.B. die Möglichkeit das Studium für eine gewisse Zeit zu unterbrechen und später wieder aufzunehmen. Vor allem hat es aber den Vorteil, dass man deutlicher aufzeigen kann, was die Prioritäten des Studiengangs sind. Indem man die Inhalte des Studiengangs in vier CAS mit eigenem Titel unterteilt. Die Modularisierung bietet den State of the Art einer modernen Struktur, die wir auch dem Studiengang MAS CRM geben wollen.

Welche Inhalte werden innerhalb des Studiums konkret vermittelt?
Anhand der Titel der neuen CAS-Struktur kann man dies sehr gut erkennen. Wir starten mit dem CAS Strategischer Fokus Kunde. Hier beschäftigen wir uns mit der Kundenstrategie von Unternehmen, mit dessen Umsetzung in konkrete Stossrichtungen bis hin zu den einzelnen CRM-Massnahmen, die es durchzuführen gilt. Im zweiten Teil liegt der Hauptaugenmerk darauf, zu erkennen: Wie komme ich eigentlich an die notwendigen Informationen, um überhaupt kundenorientiert arbeiten zu können? Im Anschluss daran beschäftigen wir uns mit dem operativen CRM, welches sich im CAS Customer Lifecycle Management wiederfindet. Danach können die Studierenden zwischen zwei Wahlpflicht CAS-Lehrgängen wählen. Hier bieten wir zum einen die Möglichkeit durch den CAS Customer Intelligence in Richtung des analytischen CRM, oder zum anderen mit dem CAS Service Design & Customer Experience Management stärker in Richtung Kundenerlebnisse zu gehen. Mit dieser Weiche möchten wir den Studierenden die Möglichkeit geben, so tief in die Materie einzutauchen, dass sie das erlernte Wissen auch problemlos in der Praxis anwenden können. Den Abschluss des Studiums bildet der CAS CRM-Tools, wo wir uns mit Themen wie Change Management, Projektmanagement und einer kundenorientierten Unternehmenskultur beschäftigen, aber auch mit IT-Tools im CRM.

Aus welchen Branchen, in welchen Positionen und mit welcher Vorbildung treten die Teilnehmenden den MAS CRM an?
Wir haben den Ansatz – und dieser hat sich nun auch über ein Jahrzehnt lang bewährt – dass wir keinen Fokus auf bestimmte Branchen legen. Wir erleben es auch immer wieder, dass durch die verschiedenen Teilnehmenden – vor allem weil sie aus unterschiedlichen Branchen kommen – ein Austausch stattfindet, der für die Studierenden sehr wertvoll ist. Ebenso zeigt die jährliche CRM-Studie, dass in ca. 90% der Unternehmen über alle Branchen hinweg CRM ein wichtiges Thema ist und auch alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Die Notwendigkeit, kundenorientiert zu handeln, wurde in allen Branchen erkannt.

Was die Positionen innerhalb des Unternehmens betrifft, gibt es verschiedene Zugänge. Hier gibt es Teilnehmende, die in Positionen hineingewachsen sind und Teilnehmende, die sich mit Kunden direkt beschäftigen wie zum Beispiel Key Account Manager aus der Industrie. Auch haben wir Studierende, die vorher eine technische Ausbildung absolviert haben oder aber auch Informatiker, die bei CRM-Implementierungsfirmen arbeiten und erkennen, dass es nicht ausreicht, den Kunden nur auf Seite der IT zu beraten, sondern dass eben auch die Kundensicht essentiell ist und die durch den Studiengang Beratungskompetenz aufbauen. Auch Mitglieder der Geschäftsleitungen, die ihre Unternehmen kundenorientiert ausrichten wollen, melden sich für den MAS CRM an. Und – nicht zuletzt –  haben wir Studierende, die im Marketing, Service oder Vertrieb arbeiten, eine betriebswirtschaftliche Ausbildung absolviert haben und nun zum einen Ihr Fachwissen optimieren und zum anderen ein Baustein erwerben möchten, um sich für höhere Kaderpositionen zu qualifizieren. Ein letzter Punkt noch: Sehr häufig geht es den Teilnehmenden auch darum eine Schnittstellenkompetenz zu erwerben. Das bedeutet, dass sie in der Lage sein wollen zwischen Business- und IT-Seite, zwischen analytischem CRM und Front-End und zwischen Contactcenter und Vertrieb vermitteln zu können.

Die Teilnehmenden üben das Studium meist neben Ihrem Beruf aus. Dafür müssen die Unternehmen die Teilnehmenden für eine gewisse Zeit frei stellen und – auf den ersten Blick – sieht es so aus, als sei es ein enormer Aufwand für die Studierenden Beruf, Studium und ggf. Familie zu organisieren. Sie stehen in regen Kontakt mit den Teilnehmenden… Wie fällt deren Feedback aus? Und wie hoch ist, aus Ihrer Erfahrung heraus, die Bereitschaft der Unternehmen ihre Mitarbeiter im Rahmen einer Weiterbildung zu fördern?
Generell ist die Bereitschaft auf Seiten der Unternehmen sehr hoch. Viele Studierende haben den MAS CRM von Ihren Unternehmen empfohlen bekommen. Die Unternehmen unterstützen die Teilnehmenden zum Beispiel in der Form, dass diese den Freitag – also einen Unterrichtstag – als Arbeitszeit gut geschrieben bekommen. Teilweise übernehmen die Unternehmen auch einen Teil der Studiengebühren, denn sie entdecken bereits während dem Studium einen direkten Mehrwert für ihr Unternehmen, da die Mitarbeiter zusätzliche Kompetenzen aufbauen und neue Ideen in das Unternehmen zurückbringen.

Das Studium ist so konzipiert, dass die Teilnehmenden 80 – 100% nebenbei arbeiten können. Natürlich ist das Studium anstrengend aber es ist absolut machbar. Das beweisen zahlreiche erfolgreiche Absolventen.

Wie fällt das Feedback der Teilnehmenden über den MAS CRM nach Abschluss des Studiums aus?
Wir sind mit vielen ehemaligen Teilnehmenden in regem Kontakt – auch mit denenjenigen, die den aller ersten Studiengang absolviert haben. Der Grossteil unserer ehemaligen Studierenden gibt uns ein sehr gutes Feedback. Sie konnten nicht nur wertvolle Erfahrungen während dem Studium sammeln, das Studium hat sie auch für ihre berufliche Tätigkeit und Karriere positiv beeinflusst.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das ZMM und CRM

CRM ist ein zentraler Themenschwerpunkt des Zentrums für Marketing Management. Womit wir uns aktuell gerade beschäftigen, was für die Zukunft geplant ist und die ganz persönliche Perspektive von CRM zeigen Frank Hannich und Bettina Gehring in diesem Beitrag.


Was beschäftigt das ZMM zurzeit besonders in der CRM-Forschung?

Frank Hannich: Wie der Beitrag „Aufholbedarf bezüglich Datenschutz – Schweizer Unternehmen unter der Lupe“ zeigt, haben wir im Rahmen der diesjährigen Swiss CRM-Trendstudie mit dem Thema Schutz von Kundendaten einen Nerv getroffen. Das werden wir auch in Zukunft im Rahmen von Veranstaltungen weiterverfolgen. Uns interessieren aber auch, wie sich die Datenkonflikte innerhalb einer Firma zum gemeinsamen Nutzen lösen lassen.

Ein weiteres Thema, das uns gerade beschäftigt, sind kundenorientierte Prozesse insbesondere was Self-Service und Mobile CRM anbelangt. In diesem Bereich führen wir aktuell mehrere Forschungsprojekte durch und haben noch weitere geplant. Wir werden darüber berichten.

Nicht zuletzt sind wir natürlich schon wieder auf der Spur der CRM-Trends im 2013, wo wir auch auf Input der CRM-Community setzen.

Bettina Gehring: Ich bin gerade mit einem grossen von der KTI finanzierten Forschungsprojekt beschäftigt. Es geht dabei darum, Erfolgsfaktoren für die Einführung von technologischen Innovationen durch die Betrachtung der Kundenperspektive zu identifizieren. Insbesondere soll anhand von Usability Tests der Umgang der Kunden mit der Innovation analysiert werden. Spannend daran ist, dass die Auswirkungen der darauf aufbauenden Optimierungen in Echtzeit gemessen werden können.

Bei der Durchführung eines Weiterbildungsmasterstudiums ist es wichtig, immer auf dem neusten Stand zu sein und top aktuelle Themen zu integrieren. Welche Anpassungen sind für den MAS CRM in Planung?

Frank Hannich: Es braucht sichere noch eine stärkere Betonung der strategischen Perspektive der Kundenorientierung. Hier planen wir z.B. die Erstellung eines CRM-Business Case durch die Teilnehmenden. Auch Social Media sollten nochmal stärker betont werden. Dies soll durch eine Social Media Werkstatt im Unterricht und einen Social Media Case im Modul Informationstechnologie erfolgen. Wir beobachten in der Schweizer Wirtschaft aber auch den Trend zur Service-Dominant-Logic. Auch auf ausdrücklichen Wunsch der Studierenden hin wird Service Design in Zukunft ein fester Bestandteil des Studiums sein und nicht nur eines der kurzfristigen Trendthemen.

Wann und wie hat Euch ein Unternehmen zuletzt mit gutem CRM beeindruckt?

Frank Hannich: Generell finde ich, dass man gute CRM Beispiele oft findet, wo man sie nicht unbedingt vermutet. In den vergangen Jahren habe ich einiges von der Zürcher Wohnbaugenossenschaft oder von Greenpeace gelernt, war beeindruckt von der Umsetzung des SPOC-Konzeptes bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Winterthur oder habe beim MAAG Recyclinghof im Samstagmorgenchaos Mitarbeiter getroffen, die trotzdem Freundlichkeit und Kompetenz ausstrahlen. Mich beeindrucken aber auch die Unternehmen, die sich unseren Studenten stellen, um ihnen einerseits CRM Wissen zu vermitteln und andererseits am Puls der jungen Zielgruppen bleiben wollen und auch von Lösungsvorschlägen ohne Scheuklappen profitieren wollen.

Bettina Gehring: Auch wenn es kein neues Beispiel ist, zählt der Nespresso-Club für mich immer noch zu den Favoriten im Bereich CRM. Die Kommunikationsmassnahmen sind perfekt aufeinander abgestimmt, die Botschaften ansprechend und der Service funktioniert einwandfrei. Und vielleicht das Allerwichtigste: Die Inhalte, mit denen ich angesprochen werde sind für mich persönlich relevant. Ich fühle mich nicht belästigt, sondern habe meistens  auch Lust, angepriesene neue Produkte auch wirklich auszuprobieren.

Sehr beeindruckt bin ich meist in Situationen, in denen mir mehr geboten wird als ich erwartete und ich somit positiv überrascht wurde. Beispielsweise wenn mir ein Produkt anstandslos ersetzt wird, obwohl die Garantie längst abgelaufen ist. Absolute ‚Beziehungskiller’ sind für mich unfreundliches oder aufdringliches Personal, aggressive Mailings sowie lange Wartezeiten.

Intelligent Self-Service – Wenn Kunden es am liebsten selbst machen

Eine persönliche Betreuung ist für Studierende als Digital Natives nicht mehr erste Wahl. Self-Service wird in vielen Situationen als bequemer wahrgenommen. Die Intelligent Self-Service Studie der ZHAW und BSI gibt Unternehmen Hinweise, auf welche wandelnden Kundenbedürfnisse sie sich in Zukunft einstellen sollten.

2007 hat die seit dann jährlich durchgeführte Swiss CRM-Studie der ZHAW eine Aufsehen erregende Trendwende festgestellt: Ein grosser Teil der Schweizer Unternehmen möchte zurück zu mehr persönlicher Kundenbetreuung. Dieser Trend wurde seitdem jedes Jahr neu bestätigt. In der öffentlichen Meinung ist Self-Service nach wie vor vielfach inferior und reine Sparmassnahme von Unternehmen.

Ein krasser Gegensatz ist die Wahrnehmung der Self-Service-Applikationen auf Smart Phones kurz „Apps“ genannt. Diese geniessen im Gegensatz zu Self-Service im Allgemeinen ein hervorragendes Image und bieten tatsächlich auch einige neue technische Möglichkeiten, um Self-Service intelligent zu gestalten. Es scheint sich insbesondere bei den jungen Zielgruppen eine Änderung der Präferenzen hin zu Self-Service abzuzeichnen. Diese eher qualitativen Eindrücke waren Ausgangspunkt zu einer wissenschaftlichen Studie, um die widersprüchlichen Tendenzen genauer zu untersuchen.

Im Sommer 2012 befragte BSI zusammen mit der ZHAW 275 Bachelorstudierende nach ihrer Einstellung zu Self-Service, welche Kanäle sie in typischen Situationen vorziehen und liess sie auch konkrete Self-Service Beispiele von H&M bewerten. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Studierenden ein Smart Phone verwenden, was die Allermeisten tun.

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Aufholbedarf bezüglich Datenschutz – Schweizer Unternehmen unter der Lupe

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Am diesjährigen Swiss CRM Forum stellte Brian Rüeger fest, dass sich Schweizer Unternehmen bezüglich Datenschutz noch im „Dornröschenschlaf“ befinden. In vielen Unternehmen gibt es laut eigenen Angaben im Rahmen der Studie Swiss CRM 2012 zu wenig Datenschutz-Know-how, keine klare Regelung der Zuständigkeit, kein spezifisches Budget und noch sehr zurückhaltend umgesetzte Massnahmen zum Schutz der Daten. Es besteht also noch viel Nachholbedarf. Dies, obwohl die Bedeutung als hoch eingestuft wurde. Gut 80 Prozent der Unternehmen beurteilen die Thematik als eher oder sehr wichtig. Das Interview mit der betrieblichen Datenschutzbeauftragten der Migros zeigt den vorbildlichen Umgang mit diesem Thema.

Nur teilweise klare Zustimmung der Kunden zur Verwendung der Daten vorhanden

Eine zentrale Fragestellung des Datenschutzes bezieht sich auf die Kenntnis der Kunden bezüglich der Verwendung ihrer Daten. Ein Auszug aus dem Datenschutzgesetz besagt: „Personendaten dürfen nur dann bearbeitet werden, wenn der Verwendungszweck bei der Beschaffung angegeben wurde, dieser aus den Umständen ersichtlich oder gesetzlich vorgesehen ist.“ Bei der Auswertung der Studienresultate wird deutlich, wie fahrlässig Schweizer Unternehmen mit diesem Thema teilweise umgehen. Die Ergebnisse im Überblick:

  • Lediglich 16,7% der Unternehmen informieren ihre Kunden systematisch über die Bearbeitung ihrer Daten und den Bearbeitungszweck. Bei 7,4% davon haben die Kunden der Bearbeitung auch ausdrücklich zugestimmt.
  • Weitere 52,8% haben angegeben, dass der Verwendungszweck deutlich aus den Umständen ersichtlich ist. Die Informationspflicht entfällt somit. Dementsprechend eingeschränkt sind allerdings die Möglichkeiten der Datenerhebung und -bearbeitung. Es dürften in diesem Fall lediglich minimale Daten zur Erfüllung der Leistung gespeichert werden.
  • Knapp ein Drittel der Schweizer Unternehmen verzichtet gänzlich auf die Information ihrer Kunden bezüglich der Datennutzung. 21,2% gehen dabei davon aus, dass die Kunden mit der Nutzung ihrer Daten einverstanden sind.

Die Teilnehmenden selbst geben die Kenntnisse über die Rechtsgrundlagen als eine der zentralen Herausforderungen im Datenschutz an.

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Mit dem «Service Theater» neue Service-Ideen finden und realitätsnah testen

Dienstleistungen als Produkte oder als Produktbegleiter spielen im Product Management eine wichtige Rolle. Wie man eine innovative Serviceleistung entwickeln kann, konnten die Teilnehmenden des MAS Product Management erfahren. Im Rahmen des „Service Theaters“ wird eine Serviceinnovation in sechs Schritten entwickelt, wobei Prozesse oder Dienstleistungen schauspielerisch simuliert werden.

Im Rahmen des MAS Product Management hatten die Weiterbildungsstudierenden die Möglichkeit, unter Leitung von Markus Berg und Matthias Anderegg «Service Theater» live zu erleben.

Auf dem Weg zu einer durchdachten und innovativen Serviceinnovation werden dabei sechs Hauptschritte durchlaufen. Diese reichen von der Initiierung und Ideenfindung über Ideenbewertung und -auswahl bis hin zum Grobkonzept, Umsetzungskonzept und zur Realisierung der Dienstleistungsidee.

Besonders in der Phase des Grobkonzeptes stellt sich die Frage, ob die geplante Dienstleistung die Anforderungen der Kunden abbildet. Weiterlesen

F&E-Projektförderung für KMU – KTI-Innovationschecks in Zusammenarbeit mit dem ZMM

KMU können mit sehr wenig administrativem Aufwand Forschungsleistungen von der KTI finanziert bekommen. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) unterstützt anwenderorientierte Forschung und Entwicklung, die Promotion des Unternehmertums und den Aufbau von Jungunternehmen. In einer erneuten Vergaberunde der Innovationschecks können KMU ihre Gesuche für eine Projektförderung in der Höhe von maximal 7‘500 Franken eingeben. Das ZMM unterstützt als Projektpartner auch die Antragsformulierung.

Neben umfangreichen Projekteingaben, stellt die KTI für den „leichten Einstieg“ seit 2011 Innovationsschecks zur Verfügung, die insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bestimmt sind, die bisher noch nicht in wissenschaftsbasierte Innovationsprojekte investiert haben. Ziel ist es, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschungsinstitutionen und der Wirtschaft zu verstärken. Das ZMM hat bereits sehr positive Erfahrungen mit Innovationsschecks gemacht und durfte 2011 TVT und ec4u bei ihrer Forschung unterstützen.

Mit dieser Möglichkeit sollen KMU bei der Planung und Entwicklung neuer oder wesentlich verbesserter Produkte, Herstellungsverfahren oder Dienstleistungen unterstützt werden und der Anreiz geschaffen werden, vermehrt mit Forschungsinstitution zusammen zu arbeiten.

Mit dem Innovationsscheck können Unternehmen F&E-Leistungen von öffentlichen Forschungsinstitutionen wie dem Zentrum für Marketing Management der ZHAW in der Höhe von maximal 7‘500 Franken beziehen. Das ZMM unterstützt als anwendungsorientierte Forschungsinstitution Unternehmen auch die Antragsformulierung. Die Anträge müssen bis zum 14. Dezember gestellt werden (allerdings Vergabe solange der Vorrat reicht).

Weitere Informationen zur KTI und den Innovationsschecks finden sich hier.

Bei Interesse melden Sie sich bei Dr. Frank Hannich, stv. Zentrumsleiter. Die Mitarbeiter des Zentrums für Marketing Management freuen sich auf spannende Projekte.

Lucia Comolli verstärkt das ZMM-Team

Gestern hatte Lucia ihren ersten Arbeitstag bei uns am Zentrum für Marketing Management (ZMM). Wir heissen sie herzlich Willkommen bei uns und wünschen ihr einen guten Start! Sie stellt sich kurz noch selber vor:

Lucia Comolli

Nachdem ich das Bachelorstudium der Sportwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bern erfolgreich abgeschlossen habe, befinde ich mich nun im Schlussspurt meines Masterstudiums in Business and Administration mit dem Schwerpunkt Marketing.

Im Frühjahr 2012 durfte ich dann die ZHAW als externe Mitarbeiterin kennenlernen und einige gute Eindrücke sammeln. Ich freue mich deshalb umso mehr jetzt als interne Mitarbeiterin beim ZMM dabei zu sein.

Im Winter verbringe ich meine Freizeit hauptsächlich im Schnee und im Sommer versuche ich so oft wie möglich zu surfen. In der Zwischensaison betreibe ich dann allerhand andere Sportarten oder lese einfach nur gemütlich ein Buch.

Grosses Netzwerk an erfahrenen CRM-Fachkräften – CRM Alumni Schweiz

Der grosse Zusatznutzen eines Masterstudiums auf Weiterbildungsstufe ist das wertvolle Netzwerk an erfahrenen Fachleuten. Der Alumni-Verein des MAS CRM wurde vor zehn Jahren in Eigenregie von ehemaligen Studierenden ins Leben gerufen und bietet eine gute Gelegenheit, seine Kontakte zu pflegen. René Koning, neuer Vorstandspräsident des CRM Alumni Schweiz, gibt einen Ausblick darauf, was die Mitglieder  in Zukunft erwartet.

Schon der Unterricht lebt von der Interaktivität und dem Austausch der Studierenden. Jeder Teilnehmer bringt seine Erfahrungen ein. Es entstehen spannende Diskussionen. Dies soll nach dem Studium nicht enden. Eine geeignete Plattform dafür bietet der Alumni-Verein des MAS CRM. Ziel des Vereins ist es, dank regelmässigen Events den Dialog auf fachlicher und persönlicher Ebene aufrecht zu erhalten. Zusätzlich soll der Austausch mit dem Zentrum für Marketing Management, beziehungsweise der ZHAW, sichergestellt werden.

Diesen Sommer gab es einen grossen Wechsel im Vorstand. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Marco Rüegg, Reto Strub und Hanna Snijder sind nach langjähriger Mitarbeit zurückgetreten. Als einzig Verbliebener der „alten Garde“ übernahm René Koning die Rolle des Präsidenten. Neu sorgen Julia Fehrer, Generali Versicherungen, Patrick Hauser, Zuger Kantonalbank, Claudia Jenni, ZHAW, und Jean Popovic, UBS, für neue Ideen.

Das Dozenten-Team wächst weiter

Seit ein paar Wochen wird das Dozenten-Team neu auch durch Martina Rauch bereichert. Auch sie stellt sich kurz selbst vor:

Ich war über 15 Jahre im Marketing und Produktmanagement in der Industrie in Deutschland und der Schweiz tätig, vorwiegend im Bereich B2C, und habe in leitenden Positionen u.a. bei Kraft Foods, L’Oréal, Lycos Europe sowie bei IWC gearbeitet.

Weiter bringe ich aus meiner Tätigkeit als Strategieberaterin bei McKinsey und Marketingberaterin bei Grolman Result Erfahrung in der Beratung mit.

Ich habe Betriebswirtschaft studiert und habe ein B.A. in Business Administration von der European School of Business (ESC Reims/Hochschule Reutlingen) sowie ein MBA mit dem Schwerpunkt Marketing von der University of Wisconsin, Madison, USA.

Vergabe von Themen für Bachelorarbeiten und Projektarbeiten im Masterstudiengang

 

www.koellen.de

Die meisten Studentenarbeiten werden im November vergeben. Unternehmen und Organisationen, die eine Problemstellung bearbeitet haben möchten, sollten sich jetzt melden. Die Vergabe von Bachelor- und Projektarbeiten bieten Unternehmen eine attraktive Gelegenheit, eine betriebswirtschaftliche Fragestellung von motivierten Studierenden umfassend bearbeiten zu lassen. Studierende können dabei, ihr erworbenes Fachwissen, ihre Methoden- und Sozialkompetenz sowie selbständiges Arbeiten unter Beweis stellen. Um für den Studiengang eine Praxisorientierung zu gewährleisten sind laufend Unternehmen gesucht, die den Umgang mit Studierenden schätzen.

Dem Zentrum für Marketing Management ist eine hohe Praxisorientierung in der Lehre (Bachelor und Master) äusserst wichtig. Dazu bieten sich auch für Unternehmen immer wieder Gelegenheiten, Fragestellungen umfassend bearbeiten zu lassen und wertvolle Inputs für aktuelle oder geplante Projekte zu erhalten.

Die Themen vergangener Arbeiten mit Praxishintergrund sind sehr vielfältig, sowohl inhaltlich wie auch branchenbezogen (z.B. Marktforschungsprojekte, die Erstellung oder Überarbeitung von Marketingkonzepten, Vorschläge für innovative Kundenbindungsprogramme oder Social Media-Aktivitäten). Die Studierenden erarbeiten Entscheidungsgrundlagen oder Handlungsempfehlungen mit unterschiedlichem methodischem Zugang. Weiterlesen