Grosses Netzwerk an erfahrenen CRM-Fachkräften – CRM Alumni Schweiz

Der grosse Zusatznutzen eines Masterstudiums auf Weiterbildungsstufe ist das wertvolle Netzwerk an erfahrenen Fachleuten. Der Alumni-Verein des MAS CRM wurde vor zehn Jahren in Eigenregie von ehemaligen Studierenden ins Leben gerufen und bietet eine gute Gelegenheit, seine Kontakte zu pflegen. René Koning, neuer Vorstandspräsident des CRM Alumni Schweiz, gibt einen Ausblick darauf, was die Mitglieder  in Zukunft erwartet.

Schon der Unterricht lebt von der Interaktivität und dem Austausch der Studierenden. Jeder Teilnehmer bringt seine Erfahrungen ein. Es entstehen spannende Diskussionen. Dies soll nach dem Studium nicht enden. Eine geeignete Plattform dafür bietet der Alumni-Verein des MAS CRM. Ziel des Vereins ist es, dank regelmässigen Events den Dialog auf fachlicher und persönlicher Ebene aufrecht zu erhalten. Zusätzlich soll der Austausch mit dem Zentrum für Marketing Management, beziehungsweise der ZHAW, sichergestellt werden.

Diesen Sommer gab es einen grossen Wechsel im Vorstand. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Marco Rüegg, Reto Strub und Hanna Snijder sind nach langjähriger Mitarbeit zurückgetreten. Als einzig Verbliebener der „alten Garde“ übernahm René Koning die Rolle des Präsidenten. Neu sorgen Julia Fehrer, Generali Versicherungen, Patrick Hauser, Zuger Kantonalbank, Claudia Jenni, ZHAW, und Jean Popovic, UBS, für neue Ideen.

René Koning über den CRM Alumni Schweiz:

René Koning


Was bedeutet für Dich persönlich der Alumni-Verein? Aus welcher Motivation engagierst Du Dich bereits seit Jahren?

Der Verein ist wichtig für mich weil ich sehe, dass wir den CRM ALUMNI eine einzigartige Möglichkeit bieten können, sich sehr gut zu vernetzen, auszutauschen und Neues über spannende Projekte zu erfahren. Mein Ziel ist es, durch aktives Mitmachen etwas zu gestalten und auf die Beine zu stellen. Dies natürlich mit einem motivierten Vorstands-Team, das aktiv mitarbeitet.
Mit meinem Background im Investitionsgüterbereich habe ich auch eine Vision des „CRM, ein muss im Investitionsgüterbereich“. Dieses Thema wird in vielen Firmen aber noch sehr stiefmütterlich behandelt oder nicht wahrgenommen.

Welches Ziel wird mit dem CRM Alumni Schweiz verfolgt? Was plant der neue Vorstand?

Mein Ziel ist es, mit dem Vorstand eine aktive Community zu schaffen, die sich regelmässig trifft und austauscht. Es sollte möglich sein, mindestens vier Mal im Jahr eine Aktivität auf die Beine zu stellen, die unsere Ehemaligen-Gemeinschaft interessiert und von der alle profitieren können – persönlich wie auch beruflich.
Nach den ersten Vorbereitungsarbeiten ist der neue Vorstand im September zusammengekommen. Die Köpfe haben geraucht und es sind viele neue Ideen für das nächste Jahr entstanden. Diese werden so bald als möglich kommuniziert. Wir hoffen, damit den Geschmack der Community getroffen zu haben und freuen uns auf eine rege Teilnahme aller Alumni.

Was ist das Besondere am CRM Alumni Schweiz?

Im Vergleich zu anderen Alumni-Vereinen ist die Mitgliederzahl prozentual gesehen sehr hoch. Die Absolventen des MAS CRM treffen sich aber nicht nur im Verein, es haben sich auch aus den einzelnen Klassen „Grüppli“ gebildet, die sich regelmässig treffen. Freundschaften sind entstanden. Der Zusammenhalt ist sehr gut und der Austausch rege.

Was sind aktuell die grössten Herausforderungen im CRM? Inwiefern kann der CRM Alumni Schweiz dabei unterstützen?

Für mich gibt es zwei zentrale Herausforderungen:

  • Es gibt viele Firmen, die CRM immer noch als „IT Projekt“ verstehen und sich entsprechend ohne CRM-Strategie in das Abenteuer CRM stürzen. Damit gehören sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu der grossen Gruppe der Firmen, die scheitern werden.
  • Die zweite grosse Herausforderung besteht darin, einen wirklichen Kundennutzen zu generieren. Viele Firmen versuchen, sich im Web 2.0 auf möglichst vielen Plattformen zu etablieren (bspw. auf Facebook, Pinterest oder Xing) oder mit umfangreichen Kundenprogrammen den Kunden zu binden. Der Kunde kann sich kaum noch retten vor lauter Interaktionen mit verschiedenen Unternehmen.  Wo aber bleibt dabei der wirkliche Kundennutzen? In einer Investition in beispielsweise die Mitarbeiterausbildung, die direkte Schnittstelle zum Kunden, liegt meines Erachtens das wirkliche Gewinnpotenzial. Wir machen alle unsere Erfahrungen mit z.B. mangelhaftem Kundenservice – sei dies bei einer Gerätereparatur oder der Bedienung in einem Restaurant oder Hotel. Wenn wir diese Schnittstelle verbessern können, gewinnt das Unternehmen am meisten.

Wir als CRM Alumni können mit unserem Know-how die Unternehmen sicher bei der Umsetzung unterstützen und Weichen stellen.

Kontakt Alumni: crmalumni@outlook.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.