Nachhaltigkeit: Sustainability Marketing 2.0

Quelle: Handelszeitung

Unternehmen tun gut daran, grüne Produkte nicht nur für grüne Kunden zu entwickeln, sondern für alle. Guido Müller, Dozent an der ZHAW School of Management an Law, und ich zeigen im Artikel der Handelszeitung auf, weshalb Sustainability Marketing für weit mehr als nur die Zielgruppe der LOHAS von Bedeutung ist.

Kernaussagen des Artikels:

  • Nachhaltigkeit ist selbstverständlich: Nachhaltigkeit im Marketing für grüne Produkte lässt sich heute nicht mehr nur auf Utopisten oder Scuppies (social conscious upwardly mobile people) beschränken.
  • Nachhaltigkeit als Innovationstreiber: Betriebe mit nachhaltiger Unternehmensführung sind klar im Wettbewerbsvorteil. Die Kunden sind auf Nachhaltikeitsthemen sensibilisiert und die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen werden in Zukunft wohl noch verschärt werden.

Den ganzen Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.

Das Zentrum für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law bietet neu das Certificate of Advanced Studies (CAS) in Sustainability Marketing (12 ECTS) an. Dieser sechsmonatige Weiter­bildungs­studiengang befasst sich mit Instrumenten sowie Konzepten, die Unternehmen und Manager ­dabei unterstützen, sozial-ökologische Produkte und Dienstleistungen aussichtsreich zu vermarkten.

Schweizer Wohlstand zwischen Vergangenheit und Zukunft

Titelbild ReichtumsstudieWas ist Wohlstand? Woher kommt er? Und wie kann er der Schweiz erhalten bleiben? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich die Studie «Schweizer Wohlstand zwischen Vergangenheit und Zukunft» des Zentrums für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law. Befragt wurden über 1500 zukünftige Leistungsträger (Studierende) und aktuelle Leistungsträger (Experten und Manager aus unterschiedlichen Branchen).

Unter den aktuellen Leistungsträgern sind unter anderen die alt Bundesräte Adolf Ogi und Hans-Rudolf Merz sowie der ehemalige Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth und der Leiter Verkehrsökonomie und Statistik der SBB, Stephan Osterwald befragt worden.

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Die Jubiläumsfeier zu Ehren des MAS CRM

Geburtstagstorte MAS CRMAnfang 2012 startet mit der 10. Durchführung die Jubiläumsausgabe des Master of Advanced Studies in Customer Relationship Management. Dieses Jubiläum wurde im Rahmen des Swiss CRM Business Club gebührend gefeiert. Rund 60 Gäste folgten der Einladung des Zentrum für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law und des CRM Alumni Verein.  

Dr. Frank Hannich, Studiengangleiter des MAS CRM an der ZHAW School of Management and Law, referierte über die Entwicklung der Berufsbilder im CRM-Bereich und die Bedeutung von CRM in den Schweizer Unternehmen über die letzten zehn Jahre. In seinem Vortrag zeigte er auf, dass zu Beginn des Studiengangs die Teilnehmenden zumeist aus CRM-affinen Branchen wir Finanzen und Tele- kommunikation kamen. Mittlerweile haben aber alle Teile der Schweizer Wirtschaft das Thema aufgenommen. Für die vergangenen fünf Jahre lässt sich anhand der Swiss CRM Studien sehr gut aufzeigen, dass CRM für die Unternehmen stark an Stellenwert zugenommen hat. Frank Hannich: „CRM ist mittlerweile absolut krisensicher, denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt die Kundenbindung eine besondere Bedeutung zu“.

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Studie Internationales Product Management 2011

Titelbild Internationales Product ManagementProduct Management ist stark in Schweizer Unternehmen verankert und heutzutage als internationale Aufgabe aufzufassen. Den Kunden zu verstehen gilt neben der Innovationsfähigkeit als zentraler Erfolgsfaktor für das Product Management und auch bei den Trends steht der Kunde an erster Stelle. Dies zeigt die aktuelle Studie „Internationales Product Management 2011“.

Die grosse Mehrheit der befragten Unternehmen ist bereits heute auf den internationalen Märkten aktiv. Die Product Management Aktivitäten werden bei mehr als zwei Drittel (71.7%) der international tätigen Unternehmen jedoch zentral über den Hauptsitz gesteuert. Eine systematische Anpassung der Produktpalette an die Bedürfnisse lokaler Kunden wird bisher nur von einer Minderheit (21.4%) der Schweizer Unternehmen praktiziert.

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Social Media-Krisen erfolgreich meistern

Erkenntnisse der Bachelor-Arbeit von Michaela Simeon im Rahmen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie der ZHAW School of Management and Law:

Seit der Einführung des Web 2.0, welches die Nutzung der kollektiven Intelligenz anregt, möchten viele Unternehmen von den Kundendialogen profitieren. Wie vergangene Fälle gezeigt haben, können fehlende Handlungsrichtlinien für Social Media Plattformen innerhalb einer Firma zu schweren Krisen führen. Es ist deshalb unerlässlich Richtlinien aufzustellen, um auf unerwartete Krisen schnell reagieren zu können.

Mit der stetigen Weiterentwicklung des World Wide Web und der kontinuierlichen Verknüpfung mit dem Alltag, eröffnen sich den Benutzern regelmässig neue Möglichkeiten im Internet zu kommunizieren. Mit der Entstehung der Social Media Kanäle bekamen vor allem die Konsumenten eine bedeutende Stimme in der Online-Welt. Kritik und Lob werden in Sekundenschnelle verbreitet und Dialoge über Unternehmen finden ununterbrochen statt, wobei das Image stark beeinflusst werden kann. Viele Firmen sind dem Trend gefolgt und nehmen aktiv an den Diskussionen im Internet teil. Die Nutzung dieser neuen Kommunikationsinstrumente ist in den meisten Fällen sehr sinnvoll, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Die Welt von Social Media birgt sowohl Gefahren für die Anwender, als auch für die beteiligten Firmen. Ein negatives Gerücht kann beispielsweise innert Minuten verbreitet werden und einen enorm hohen Imageschaden hinterlassen. Aus diesem Grund ist es für eine Unternehmung zwingend, sich auf eine Krisensituation vorzubereiten und Handlungsrichtlinien aufzustellen.

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Wer hat Angst vor Heidi Klum? Implizite Assoziationen zu Models in der Werbung

Erkenntnisse der Bachelor-Arbeit von Céline Forestier im Rahmen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie der ZHAW School of Management and Law. Die Bachelor-Arbeit wurde mit dem Rieter-Preis ausgezeichnet.

Unternehmen bewerben ihre Produkte oftmals mit Models, die als Kommunikatoren die Rezipienten positiv beeinflussen und die Werbeeffektivität steigern sollen. Dabei werden grösstenteils hoch attraktive und extrem schlanke, weibliche Models eingesetzt. Die Attraktivität der Models ist als visueller Kontakt die erste und wichtigste Interaktion zwischen dem Kommunikator und dem Rezipient. Sie erhöht die Aufmerksamkeit und die Wahrscheinlichkeit, dass das Werbebild betrachtet und die Botschaft verinnerlicht wird.

Über die letzten Jahre wurde vermehrt Kritik laut, dass die Models unnatürlich dünn seien und so als Werbebotschafter und Vorbilder sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern eine verzerrte Wahrnehmung des weiblichen Körperbildes auslösen. Das Deutsche Super-Model Heidi Klum wurde mit ihrer Reality-Show „Germanys Next Topmodel“ vermehrt von den Kritikern und Kritikerinnen als Zielscheibe benutzt. Dove lancierte 2004 die Kampagne „Initiative für wahre Schönheit“. Sie bewarben ihre Produkte als erstes Unternehmen mit molligen und normal attraktiven Models. Die Kampagne fand grossen Anklang und die Strategie wurde bis heute beibehalten.

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Mit Experimenten das Konsumentenverhalten erfahren

Gleich zu Beginn der Veranstaltung „Konsumentenverhalten und Kommunikation“ erfahren die Studierenden, welchen Wahrnehmungsbarrieren das eigene Denken und Handeln unterliegt. In zwei Experimenten zeigen die Dozierenden auf, dass sich das Urteilsverhalten des Menschen oftmals an willkürlichen Ankern orientiert.

Im 5. Semester besuchen die Teilzeit-Studierenden des Studiengangs in Betriebsökonomie das Modul „Konsumentenverhalten und Kommunikation“. Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass sich die Studierenden mit dem Verhalten des Konsumenten als Individuum als auch als Teil einer Gruppe auseinandersetzen und sie die Erkenntnisse in die Planung von Kommunikations-Massnahmen einfliessen lassen.

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