Soziale Nachhaltigkeit in Schweizer Unternehmen – ein aktueller Einblick

Von Christine Bircher

Erkenntnisse der Bachelorarbeit von Christine Bircher im Rahmen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie der ZHAW School of Management and Law.

Durch die Globalisierung von Unternehmen und Wertschöpfungsketten sind in den letzten Jahren soziale Themen, wie Arbeitsbedingungen, Menschenrechte und Korruption in die politische und gesellschaftliche Debatte gerückt. Kunden verlangen vermehrt Produkte, deren Herstellung minimale Standards sozialer Nachhaltigkeit erfüllen. Studien zeigen aber auch, dass Unternehmen ihre soziale Verantwortung vermehrt wahrnehmen, weil eine tadellose Reputation und sozial verträgliche Arbeitsbedingungen in Zeiten des Fachkräftemangels ein entscheidender Erfolgsfaktor auf dem Arbeitsmarkt sind.

Die Bachelorarbeit untersuchte den aktuellen Stand sozialer Nachhaltigkeitsaktivitäten in Schweizer Unternehmen und wie sich diese in den letzten fünf Jahren verändert haben. Basierend auf aktuellen Trends und Studien wurden 58 Schweizer Unternehmen aus verschiedenen Branchen befragt und die Ergebnisse mit dem Swiss Corporate Sustainability Survey 2012 der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften verglichen.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

  • Interesse: Schweizer Unternehmen beschäftigen sich vermehrt mit sozialer Nachhaltigkeit. Begründet werden Nachhaltigkeitsaktivitäten primär durch die Verbesserung der Unternehmensreputation, der Stärkung der Kundenbindung und der Attraktivitätssteigerung auf dem Arbeitsmarkt.
  • Stakeholder: In Zusammenhang mit sozialer Nachhaltigkeit befassen sich die meisten Schweizer Unternehmen eingehend mit den Erwartungen ihrer Stakeholder, insbesondere mit denjenigen von Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Die verstärkte Interaktion mit Stakeholdern führt zu mehr Transparenz im Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen, was sich oftmals in der Einhaltung von Standards und Zertifikaten sowie in Mitgliedschaften bei Verbänden äussert. Tendenziell investieren grosse Unternehmen dafür mehr Mittel.
  • Themengebiete: Für Schweizer Unternehmen sind Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Arbeitsmarktfähigkeit und Förderung der Mitarbeitenden sowie faire Wettbewerbspraktiken in Bezug auf soziale Nachhaltigkeit am wichtigsten. Generell werden Themen zu Arbeitspraktiken und menschenwürdiger Beschäftigung am intensivsten bearbeitet. Menschenrechtsthemen werden je nach Grösse und internationaler Verflechtung des Unternehmens unterschiedlich gewichtet.

Soziale Nachhaltigkeit als bedeutendes Thema für die Unternehmen © eigene Darstellung von Christine Bircher

Die Zukunft sozialer Nachhaltigkeit in der Schweiz

Aus Sicht von Schweizer Unternehmen steigt die Bedeutung sozialer Nachhaltigkeit. Sie gehen davon aus, dass dazu mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Externe Herausforderungen werden vor allem bei der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft und der zunehmenden Bedeutung von Work-Life-Balance gesehen.

Die Resultate verdeutlichen, dass sich Schweizer Unternehmen in einer fortgeschrittenen Entwicklungsstufe des Nachhaltigkeitsmanagements befinden. Daher sollten Unternehmen soziale Nachhaltigkeit nicht als Risikofaktor sehen, sondern als Chance zur strategischen Differenzierung.

Über Christine Bircher

Christine Bircher arbeitet am Center for Law & Economics der ETH Zürich und hat diesen Sommer erfolgreich ihr Bachelorstudium in Betriebsökonomie mit Vertiefung in General Management an der ZHAW abgeschlossen. Im Herbst wird sie ihr Masterstudium an der ZHAW in Business Administration – Major Marketing beginnen..

http://www.lawecon.ethz.ch/people/bircher.html

Technik und Mode sinnvoll kombiniert

Business und Casual wird immer öfter kombiniert. Leider sind Anzugshosen etwas anfällig. Sie knittern, können schnell schmutzig werden und sind nicht immer sehr bequem. Ein junger Zürcher hat nun etwas ganz Neues kreiert. Bei ihm gibt es wasser- und schmutzabweisende Anzugshosen, die bequem und modisch zugleich sind. Aktuell gibt es vier Varianten für Herren. Wie das geht, erklärt Philip Widmer von Mamquam.

Herr Widmer, wasser- und schmutzabweisende Hosen tönen nach einem idealen Produkt. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen und wie funktioniert diese Technologie?

Die „Business-casualisation“ die heutzutage in fast allen Industrien zu sehen ist, hat uns dazu geführt eine neue Kategorie von Kleidung zu entwickeln, welche nicht durch die alten Dress-Codes beschränkt ist.

Wir entwickeln Mode-Artikel, die einerseits angenehm, robust und praktisch sind und andererseits nachhaltig und transparent produziert werden. Um dies zu erreichen benutzen wir Technologien, die der Modewelt noch fremd sind. Technologien sind eher in Outdoor-Kleidung bekannt, aber nicht in Zusammenhang mit modernen Mode-Produkten.

Die Textilien werden so hergestellt, dass sie wasser-, schmutzabweisend und UV-blockierend auf der Aussenseite sind. Auf der Innenseite hingegen sind die Textilien schweissaufnehmend. Durch dies entsteht ein kühlender Effekt.

Wasserabweisende Textilien, die auch modisch sind © Mamquam

Mode ist auch für Herrn wichtig geworden. Welche Modelle gibt es bei Mamquam und ist eine Produkterweiterung geplant? Dürfen sich auch Damen Hoffnungen für entsprechende Produkte machen?

Zur Zeit haben wir für Herren Hosen und Hoodies, im Verlauf des Jahres, werden weitere Produkte lanciert. Durch die hohe Nachfrage von Damen, kann man sich hier Hoffnungen machen.

Mamquam ist ein Start-up. Wie zufrieden sind Sie mit den Verkäufen, wo gibt es Verbesserungspotenzial?

Die Verkäufe steigern sich, doch es gibt natürlich immer Potential sich zu verbessern. Wichtig ist es, dass unsere Kunden verstehen, was Mamquam repräsentiert und die Denkweise, die dahinter steht. Nachhaltigkeit, Transparenz, technologische Weiterentwicklung.

Stetige Verbesserung ist wichtig, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen © Mamquam

Welche Absatzkanäle nutzen Sie?

Momentan online und im Handel via Boutique Shops.

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie?

Direktmarketing/Content Marketing – Hootsuite für Social Media (Facebook, Instagram, Twitter), Mailchimp für – Email Newsletter, dazu planen wir im Bereich Eventmarketing einige Guerilla & Pop-up Events.

Analysieren Sie auch das Kundenfeedback und integrieren Sie dieses in Ihre tägliche Arbeit?

Kundenfeedback zusammen mit dem Fortschritt der Technik gestalten die Identität unserer Firma, das Kundenfeedback ist essentiell damit wir wissen was wir verbessern können.

Das Kundenfeedback ist wichtig und so wird es auch bald neue Produkte geben © Mamquam

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung von Mamquam in den nächsten Jahren?

Durch Produkte, Veranstaltungen und Kunst am Fortschritt unserer Welt beizutragen.

Wenn Sie angehenden Marketingfachleuten einen Tipp geben könnten, was würden Sie raten?

Es ist ein komplexes Thema, wir sind noch keine Experten…Erstens ist es wichtig, dass man schnell reagiert, zweitens, geht es darum das JETZT zu verstehen, die Gesellschaft von heute zu verstehen.  Mein Tipp, sich auf YouTube ein paar Videos von Kevin Roberts anzuschauen

 

Mehr über Mamquam

http://mamquam.com/

https://www.facebook.com/mamquam/

https://www.instagram.com/mamquamstudio/

B2B-Marketing: Herausforderung Nachhaltigkeit

Die Potenziale, die sich aus der Übernahme von Nachhaltigkeits-Konzepten und dem Einsatz entsprechender Produkte und Prozesse ergeben, sind im B2B-Bereich nicht ansatzweise ausgeschöpft. Oft fehlt es an einer klaren Nutzendifferenzierung des Angebots – und einer einfachen Demonstration und Kontrollmöglichkeit des «Vorteils durch Nachhaltigkeit»

Von Prof. Dr. Stefan Gürtler und Verena Berger *. Der Artikel ist ursprünglich im Magazin Marketing und Kommunikation erschienen.

Viele Produkte und Dienstleistungen bieten dem Anwender nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische und soziale Vorteile. In der Realität zögern ihre Anbieter jedoch noch, sie über das Label «Nachhaltigkeit» zu vermarkten. Zu komplex das Thema, zu diffus der Nutzen, zu weit weg von den aktuellen Kundenbedürfnissen – das sind oft genannte Gründe, die von Nachhaltigkeitsaktivitäten abhalten.

Verschiedene Untersuchungen haben auf das Problem der fehlenden «absorptiven Kapazitäten» bei Beschaffungsvorgängen in Buying Centern hingewiesen: Aus Zeit- und Ressourcengründen werden bei Beschaffungsentscheiden selten die technisch, ökonomisch oder ökologisch besten Lösungen herausgeholt. Die immer gleichen, etablierten Beschaffungsmuster hindern Unternehmen daran, Kosten-, Zeit-, Leistungs- und Innovationseffekte voll auszuschöpfen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Drei Wege zur Vereinfachung

Das Thema Nachhaltigkeit droht daran zu scheitern, dass B2B-Käufer Nutzen, Vorteile und Risiken nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen nicht einzuschätzen vermögen. Darum sollten Produktnutzen und Vorteile so einfach wie möglich gestaltet werden. Dies ist möglich, indem sie eine relevante und erkennbare Differenzierung aufweisen, die sich zudem einfach demonstrieren lässt, und wenn der Kunde selber nachprüfen kann, ob diese Differenz für ihn bei der Produktverwendung von Nutzen ist.

Nachfrager sehen die Vorteile nachhaltiger Produkte  vor allem in den Bereichen Kosten und Produktivität. Aber auch Konkurrenzvorteile nachhaltiger Produkte, die direkte betriebswirtschaftliche Effekte bewirken, sind besonders attrktiv (siehe Leistunseffekte, Abb.1).

Kostenreduktion ist ein Grundanliegen von Nachhaltigkeit: Maschinen mit geringerem Energieverbrauch, Prozesse mit weniger Materialverbrauch, Anlagen mit weniger Abwärme sorgen für Ressourcenschonung. Ihre «Power of Less» senkt die Kosten, erhöht die Umsatzrendite und verbessert den Return on Investment. Neben Betriebskosten können so auch Investitionskosten gesenkt werden, bspw. bei Ersatzinvestitionen in die Peripherie (Kühlung, Reinigung usw.) oder bei Investitionen zur Vermeidung von Lenkungsabgaben wie z.B. CO2-Zertifikate oder sog. «White Certificates» als Nachweis für getätigte Energieeffizienzmassnahmen.

Abb. 1: Vorteile nachhaltiger Produkte nach dem TCW-Ansatz

 

Die 30%-Regel

Etwas einfacher als die Frage der Relevanz von Kosten- und Produktivität im Zusammenhang mit der Differenzierung ist die Frage der Erkennbarkeit. Es scheint sich – als ungeschriebene Konvention – bei Industrieunternehmen eingebürgert zu haben, dass die relevanten Effekte eine Reduktion (Kosten- und Zeiteffekte) bzw. Verbesserung (Leistungs- und Innovationseffekte) von 20% bis 30% aufweisen müssen. Beispielsweise versprechen Produkte von  Mitsubishi Electric gegenüber Konkurrenzprodukten 20% weniger Energieverlust (Antriebe), 30% weniger Stromverbrauch (Rolltreppen) und 30% kürzere Prozesszeiten (Funkenerosions-Drahtschneidemaschinen).

Auch Nachhaltigkeits-Finanzierer, z.B. die L-Bank in Deutschland, haben sich diese «Erkennbarkeit» zu eigen gemacht und gewähren vorteilhafte Investitionskredite, wenn Ersatzinvestitionen einen um 20% geringeren Energiebedarf gegenüber der Altanlage aufweisen. Nach Auskunft von Maschinenherstellern sind solche Kredite der wichtigste Kaufgrund für nachhaltige Produkte. Sie könnten ähnliche Wirkungen entfalten wie das Moorsche Gesetz in der Chipindustrie und würden Hersteller damit unter entsprechenden Entwicklungsdruck setzen.

Kontrollmöglichkeiten

Der Anbieter muss, ob für einen Kreditantrag oder die allgemeine Übersetzungsarbeit im Buying-Center, die Kosten- und Leistungseffekte seiner Lösung anschaulich demonstrieren können. Zum Prinzip der Einfachheit gehört aber auch, dass der Nachfrager auf einfache Weise nachprüfen kann, mit welchen Nutzeneffekten des Produktes er rechnen kann. Dazu kann der Anbieter dem Kunden Tools zur Verfügung, die

  • dem Maschinenoperateur bei der effizienten Steuerung seiner Maschine helfen (z.B. Displays, die über den aktuellen Energieverbrauch informieren),
  • den Produktions- oder Anlagenverantwortlichen bei der ressourceneffizienten Auslastung der Produktion unterstützen (z.B. Check-up zu Einsparpotenzialen durch nachhaltigere Anlagen oder Verfahren),
  • der Unternehmungsführung die betriebswirtschaftliche Wirkung der Nachhaltigkeit aufzeigen (z.B. Übersicht über globale Regulierungstrends bezüglich Energieeffizienz).

Diese zusätzlichen Tools bzw. Dienstleistungen sind wichtig, um das Thema Nachhaltigkeit vorwärts zu treiben, da die Anbieter so noch spezifischer auf Kundenbedürfnisse eingehen können, und sie helfen, die Komplexität des Themas Nachaltigkeit für die Kunden zu reduzieren.

Die Weiterbildung CAS Sustainability Marketing setzt sich mit strategischen Fragestellungen und entsprechenden Marketing-Tools auseinander. Teilnehmende lernen, wie sie in Business-to-Business-Märkten erfolgreich nachhaltig wirtschaften und Güter und Dienstleistungen als Differenzierungs- und Wettbewerbsfaktor einsetzen können. Darüber hinaus lernen sie Marketing-Tools kennen, die sie darin unterstützen, Marketingmassnahmen umzusetzen und zu kontrollieren. Der Kurs ist in seiner Art einzigartig in der Schweiz und schliesst eine Lücke in der Weiterbildung für Marketingfachleute.

SPATZ – das Zelt das atmet!

Die Marke SPATZ war im letzten halben Jahr immer wieder Thema bei uns Studierenden des konsekutiven Marketing Masterstudiengangs der ZHAW School of Management and Law. Zehn Projektgruppen erhielten den Auftrag die Marke SPATZ durch eine identitätsorientierte Markenstrategie zu revitalisieren, da sie ungerechtfertigter Weise etwas in Vergessenheit geraten ist.

Das Unternehmen bietet alles, was man für ein hochwertiges Campingerlebnis braucht. Bekannt ist die Traditionsfirma vor allem für ihre handgefertigten Baumwollzelte. Einzelne Zelte werden sogar noch beinahe nach den originalen Schnittmustern von den Anfängen der über 78-jährigen Firmengeschichte gefertigt.

Der Schweizer Zeltbauer steht nach eigenem Versprechen für hohe Qualität und Nachhaltigkeit. Gerade bei der Verwendung eines Rohstoffs wie Baumwolle, ist damit die Betrachtung der Wertschöpfungskette wichtig. Bei der Firma SPATZ werden alle verwendeten Materialen von Schweizer Firmen in der Schweiz bezogen. Die Baumwolle stammt von der Jenny Fabrics AG in Niederurnen, eine der wenigen noch existierenden Webereien in der Schweiz. Die Produkte der Jenny Fabrics AG sind mehrfach ökologisch zertifiziert und auf Schadstoffe geprüft. Sie gehört zu den weltweit ersten Firmen, die eine Zertifizierung nach OEKO-TEX STANDARD 1000 erhielten. Dies ist ein Zertifizierungssystem für umweltfreundliche Betriebsstätten in der Textilindustrie. Zu den Prüfkriterien zählen u.a. die Einhaltung von Vorgaben bezüglich Abluftemissionen und Abfallbewirtschaftung, Einsatz umweltverträglicher Technologien, optimierter Ressourceneinsatz und die Erfüllung sozialer Kriterien wie beispielsweise das Verbot von Kinderarbeit oder die Einhaltung leistungsgerechter Entlohnung. Mittels laufender Auditierung vor Ort, werden die Anforderungen immer wieder überprüft. Auch im weiteren Produktionsschritt, der Textilveredlung, wird auf ökologisch verträgliche Färbung und Veredelung geachtet. Die Produkte werden mit sorgfältiger Handarbeit am Produktionsstandort in Zürich gefertigt.

SPATZ folgt dem Leitsatz „Qualität vor Quantität“. Mit diesem Gedanken setzt das Unternehmen mit Robustheit, Langlebigkeit sowie Garantie- und Reparaturleistungen ihrer Produkte auf eine Gegenbewegung zum Trend der Wegwerfgesellschaft. Nachhaltigkeit im Sinne von Qualität und Langlebigkeit, sowie sozial und ökologische Verantwortungsübernahme über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind, nach Aussagen von Geschäftsführer Marc Jansen, von unschätzbarem Wert. Produkte müssen den Konsumenten einen langfristigen Nutzen bieten und einen realen Gegenwert, zu einem angemessenen Preis, liefern. Angefangen bei der nachhaltigen Produktion mit hochwertigen Halbfabrikaten aus der Schweiz, über das familiäre und authentische Unternehmensklima, das durch die Mitarbeiter auch nach aussen dringt, bis hin zur einzigartigen Qualität durch Handarbeit, ist SPATZ die erste Anlaufstelle für Naturfreunde, die ein exklusives Outdoor-Erlebnis unter vollster ökologischer Besinnung suchen.

Das Unternehmen ist ein Beispiel dafür, dass verantwortliches Handeln entlang der Wertschöpfungskette möglich ist und versucht werden sollte.

Weitere Infos unter auf Facebook.

Luxuriös im Abfall wohnen und auf der Fahrradautobahn zur Arbeit

Nachhaltigkeit interessiert nicht mehr nur ökobewusste Menschen und hat seinen Weg in die moderne Welt der Kommunikation längst gefunden. Unzählige Blogs haben die Thematik von globalen Herausforderungen aufgegriffen, hinterfragen alltägliches Verhalten und motivieren zum Übernehmen von Verantwortung. Insbesondere innovative Ansätze und neue Geschäftsmodelle im Bereich der Nachhaltigkeit werden vorangetrieben. Mit frischen Ideen sollen Lösungen kreiert werden, welche die Umwelt entlasten. Wir stellen Ihnen hier vier Blogs vor, die wir besonders interessant finden:

WeGreen Blog

Der WeGreen Blog widmet sich in erster Linie Neuigkeiten rund um umweltbewusstes und faires Einkaufen. Zudem finden sich auf der Website von WeGreen Informationen „um schnell und unkompliziert nachhaltige Produkte zu kaufen“. Die WeGreen Nachhaltigkeitsampel zeigt sofort an wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller ist.

RESET Blog

Kreativ wurden auch die Architekten der dänischen Firma Lendager Arkitekter. Mit ihrem Umwelt-Haus aus Abfall haben sie bewiesen, dass Recycling grosse Dimensionen erreichen kann. Die Grundstruktur des Hauses besteht aus einem Holzrahmen und zwei vorgefertigten Schiffscontainern, die auf einem Fundament aus alten Glasflaschen und Pfählen stehen. Die Wände sind mit Papierwolle aus alten Zeitungen isoliert und mit Pressspanplatten verkleidet. Diese innovative Idee wurde im RESET Blog aufgegriffen. Der Blog wird durch eine Non-Profit-Organisation betrieben und informiert über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, spannende Projekte und Innovationen. RESET sieht sich als eine Informations- und Aktionsplattform, die innovative Technologien auf Basis neuer Ansätze nutzen will, um Wissen über eine nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und effizientes Handeln für eine zukunftsfähige Welt zu ermöglichen.

KarmaKonsum

Inspirieren will auch KarmaKonsum, eine der führenden Trendforschungs- und Beratungsgesellschaften zu den Themen gesunde und nachhaltige Lebensstile (LOHAS) sowie neues Wirtschaften (Corporate Social Responsibility). Deren Blog gilt mit fast täglicher Berichterstattung als ein wichtiger Multiplikator und Meinungsführer in der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsbranche. Gute Nachrichten über den Wandel zu einem neuen Wohlstandsmodell und einem neuen Geist in der Wirtschaft sollen durch diesen Kommunikationskanal verbreitet werden. Eine erst kürzlich publizierte gute News ist z.B. die geplante Fahrradautobahn in London. Die Städteplaner aus Englands Hauptstadt, wollen einen SkyCycle-Highway erstellen, der oberhalb von dicht befahrenen Strassen und den Trassen des S-Bahn-Netzes entlang führen soll. Den wichtigsten Verkehrsadern der Stadt soll sozusagen ein Dach aufgesetzt werden. Ohne Verkehrsstaus könne man so bis zu 29 Minuten gegenüber dem Auto und öffentlichen Nahverkehr einsparen und ohne Gefährdung durch Autos oder LKWs ins Zentrum gelangen. Der vollständigen Bericht ist auf dem Blog von KarmaKonsum zu finden.

Green Responsibility

Nachhaltigkeit ist für Green Responsibility kein Trendthema, sondern genauso Lebensgefühl wie Geschäftsprinzip. Auf ihrem Blog posten die Netzwerkmitglieder kontinuierlich zu den Themen Kommunikation und Nachhaltigkeit oder berichten von eigenen Erfahrungen. Ergänzt wird dies durch Gastkommentare und Themen des Monats. Im Januar sorgt das frisch lancierte Fairphone einer niederländischen Start-Up-Unternehmung für Gesprächsstoff. Das erste „grüne Smartphone“ wird unter fairen und nachhaltigen Bedingungen hergestellt und wurde bereits 25‘000 Mal verkauft. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage gehen die Hersteller nun in die zweite Runde. Mehr Informationen gibt es auf dem Blog. Das Fairphone kann man auf der Website bestellen.

Warum einen CAS in Sustainability Marketing absolvieren?

M. Leyrer, Georg Fischer AG

Der CAS Sustainability Marketing bietet eine einzigartige Chance sich zu Nachhaltigkeitsthemen auf den aktuellen Stand zu bringen, die für das Marketing relevant und für ein glaubwürdiges, langfristiges Wirtschaften wesentlich sind. Welche Vorteile sieht die Praxis in solch einer Weiterbildung. Wir haben bei Manfred Leyrer, Corporate Sustainability Officer der Georg Fischer AG in Schaffhausen nachgefragt.

 

 

 

 

 

Wo würde ein Absolvent oder eine Absolventin des CAS Sustainability Marketing in Ihrem Unternehmen arbeiten und welche Aufgaben hätte er?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Unser Unternehmen bietet sehr viele Bereiche, welche für einen Absolvent oder Absolventin des CAS Sustainability Marketing interessant sind. Das Thema «Nachhaltigkeit» eröffnet eine Menge neuer Geschäftsfelder. Gefragt sind daher vor allem Marketingfachleute im Key Account Management, in der Entwicklung und nicht zu Letzt auch im Riskmanagement. Früher wurden Produkte häufig hergestellt weil sie  «technisch cool» waren, heutzutage müssen sie viel höheren Kundenansprüchen genügen. Im Bereich «Automotive» wird beispielsweise stark an der Optimierung von Metallkomponenten gearbeitet, da eine Gewichtsreduktion der Fahrzeuge verlangt wird. Leichtere Fahrzeuge verbrauchen weniger Sprit und haben somit einen Nutzen bis hin zum Endkunden. Im Bereich «Piping Systems» spielt bei uns unter anderem die Exportkontrolle aber auch das Risikomanagement eine wichtige Rolle. Rohrleitungen für Chemie und Pharmazie haben beispielsweise sehr hohe Anforderungen an Dichtigkeit und Reinheit und könnten daher auch für die Herstellung militärischer Stoffe eingesetzt werden.  Marketingverantwortliche müssen daher genau kontrollieren, dass diese Artikel nicht an Länder geliefert werden, die einer Exportbeschränkung unterliegen. Dafür brauchen sie ein ganzheitliches Verständnis der Wertschöpfungskette und entsprechendes Verantwortungsbewusstsein in der täglichen Arbeit. Nur Marketingmitarbeiter mit einer umfassenden Kenntnis und Affinität für Nachhaltigkeitsthemen, können auch als Mitglieder in den Entwicklungsteams von neuen, innovativen Produkten eingesetzt werden. Dazu gehört auch, die Chancen und Risiken von neuen gesetzlichen Vorgaben sowie gesellschaftlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Kenntnisse über potentielle  Märkte, Nachhaltigkeitsstrategien und deren operative Umsetzung sind wichtige Treiber, die all unsere Geschäftsfelder betreffen.

Wie schätzen Sie die Wichtigkeit von der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen im Marketing ein?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Da Unternehmen eine Verantwortung gegenüber ihren Kunden und der Gesellschaft haben, wird die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen im Marketing immer wichtiger. Kunden werden anspruchsvoller und wollen die Herkunft der Rohmaterialien und die Fertigungstechnologie ihrer Projekte genau kennen. Insbesondere bei öffentlichen Aufträgen wie beispielsweise der Errichtung olympischer Städte, muss die Herkunft der Rohmaterialien, die Art der Produktion, der Produkteinsatz bis hin zum Recycling sehr genau evaluiert werden. Nebst der Gefahr eines Imageverlustes, spielen auch finanzielle Aspekte eine grosse Rolle. Klar ist, das Verschlafen eines Nachhaltigkeitstrends kann sich schnell negativ auf dem Unternehmenserfolg auswirken. Wir brauchen auf dem Arbeitsmerkt mehr Mitarbeiter, die ein fundiertes Verständnis von diesen Nachhaltigkeitsthemen haben und die wissen, welche Initiativen, Standards und Entwicklungen in der Branche wichtig sind.

Welche  Ansätze aus dem Bereich «Sustainability Marketing» verfolgen Sie in Ihrem Unternehmen?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Bei Georg Fischer arbeiten wir divisionsübergreifend. So werden wir in der Auftragsannahme Filterfunktionen einbauen, mit denen wir anhand von Entscheidungskriterien prüfen, ob ein Projekt sinnvoll ist und welche Risiken es mit sich bringt. In der F&E Abteilung arbeiten wir intensiv an unseren Produkten, um diese nicht nur kostengünstig, sondern auch ökologisch sinnvoll herzustellen. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Umweltverträglichkeit und auch glaubwürdige Kommunikation an die Stakeholder sind wichtige Themen, die auch das Marketing betreffen.

Von Nachhaltigkeit zu Konsumethik – kollektiver Konsum statt Label-Wahnsinn

Zu beinahe jedem Produkt gibt es heute die «grüne» oder die noch «grünere-faire» Variante. Obwohl sich einige immer noch nicht in der Labelwelt zurecht finden , ist ein Produkt, dass den entsprechenden Standards (bio, fair, regional etc.) entspricht für viele Konsumenten bereits zu einem gewissen Standard geworden, den Sie von den Unternehmen erwarten. Viele Konsumenten sind egoistisch, so eine Studie aus Österreich. Sie sind nicht mehr bereit «nur» für «Bio» mehr zu zahlen. Andere Aspekte sind wichtiger geworden: Regionalität auf Produktebene, soziale Verantwortung auf Produktions- und Unternehmensebene oder alternative Besitzmodelle auf gesamtwirtschaftlicher Ebene. Auch soziale Aspekte wie das Produktumfeld und Herstellungsbedingungen werden bedeutender.

Aber mit den neuen Ansprüchen wächst auch die Unsicherheit der Menschen. Laut Otto Group Trendstudie 2013 vertrauen nur 48 % aller Befragten darauf, dass entsprechend gekennzeichnete Produkte auch wirklich ethisch korrekt hergestellt werden. Vielen Menschen gehe zudem weniger darum das richtige zu kaufen (was angesichts der vielen Label-Kriterien, die man berücksichtigen müsste, für den Laien am POS auch geradezu unmöglich wäre), sondern um Lebensqualität. Damit ändert sich nicht nur das Bewusstsein, sondern das gesamte Wertesystem der Konsumenten, auf das sich letztendlich auch die Unternehmen einstellen müssen. Es geht um den Wunsch selbst aktiv zu werden, gemeinsam Lösungen zu finden und laut Studie «durch kollektives Handeln eine Veränderung zu bewirken». Im Lebensmittelbereich ist dieser Wandel bereits in Plattformen wie foodsharing.de erkennbar. Menschen teilen Essen. Eine Initiative gegen die Verschwendung von Lebensmitteln (foodwaste). Die Idee: Lebensmitteln wieder einen ideellen Wert zu geben, da sie mehr sind als bloss eine Ware.

Auch andere Plattformen wie leihdirwas.de oder whyown.it, talent.ch, giveandget.ch und exsila.ch finden mittlerweile viele Anhänger. In der Schweiz stehen mit sharely.ch und shrebo.ch eigene Verleihplattformen vor dem Start. Mit sharoo.com kann man demnächst in der Schweiz das Teilen von Privatautos koordinieren, und auch Parkplätze werden über parkit.ch und parku.ch geteilt. Wird sich aus dem Wertewandel die «Shareconomy» entwickeln und die Wirtschaft revolutionieren? Wer weiss. Aber viele Menschen sehen im Tauschen und Teilen eine Art Befreiung – weniger Belastung durch Besitz, mehr Flexibilität und einen Gewinn an Lebensqualität. Laut Experte Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor von «FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit», bringt die Sharing-Kultur «eine neue Form von Sozialität hervor und kann zu einem Paradigmenwechsel führen – mit erheblichem Einfluss auf Geschäftsmodelle. Unternehmen sollten sich diesem Wandel stellen und ihn aktiv mitgestalten, anstatt auf die Expansion ihrer alten Geschäftsmodelle zu setzen.»

Weitere Links zum Thema:

Wenn das Graffiti nicht wächst und Brezeln in Wädenswil zu reden geben

Das Experiment mit dem Moos Graffiti (Blogbeitrag vom 20. Juli 2012) hat nicht funktioniert. Bisanhin konnte mir niemand sagen, warum es gescheitert ist und wir keinen Mooswuchs an den Wänden verzeichnen konnten. Ist es ein Problem mit der Rezeptur? Liegt es an der Sorte des Mooses oder war der Untergrund nicht perfekt? Weder Pflanzenexperten, Biologen noch Kommunikationsexperten konnten Tipps gegeben, wie wir diese Art des ökologischen Werbens realisieren könnten. Leider. Einen Kommentar haben wir jedoch erhalten und die Tipps darin werden wir in den nächsten Wochen gleich ausprobieren.

In der Zwischenzeit bin ich auf eine andere Graffiti Alternative gestossen: Reverse-Graffiti. Was man benötig ist ein Hochdruckreiniger und eine Schablone.

Reverse Graffiti in der Schweiz? Ja! In Wädenswil hat sich Jemand die Arbeit gemacht und an zahlreiche Wände einen Brezel „gereinigt“. Ob es mit dem hiesigen Okoberfest zu tun hat oder mit der Neueröffnung einer Bäckerei, bleibt allerdings offen und spannend. Passen würde auch ein neuer Brezelkönig-Stand. Der Brezelkönig wirbt ja damit, dass man ihr Logo essen kann. Im unten stehenden Youtube-Video ist ein Lastwagen mit dem Logo der sivex GmbH. Die Event-Agentur bietet alternative Werbemöglichkeiten an, um Veranstaltungen publik zu machen. Nur bleibt dann die Frage offen, warum in Wädenswil überall Brezeln zu sehen sind? Das Logo im Bild oben wurde nämlich erst entdeckt, als das Oktoberfest schon vorbei war… Wir werden mal versuchen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen!

Haben Sie auch schon eine dieser Graffitis gesehen oder einen Tipp für unser Moos-Graffiti? Oder weiss Jemand, warum in Wädenswil die Brezeln ausgebrochen sind? Wir freuen uns auf Inputs.

Sustainable Communication – wenn das Graffiti wächst (oder auch nicht)

Die Frage, ob man mit „grünen“  Werbeartikeln glaubwürdig kommunizieren kann, haben wir uns im letzten Herbst schon einmal gestellt. Nach eher ernüchtender Antwort habe ich nach weiteren Alternativen gesucht…

… und gefunden. Green Graffiti hat sich zum Ziel gesetzt, weltweiter Markführer in Sachen nachhaltiger Kommunikation zu werden.

„Was, wenn wir eine Schablone auf den Boden legen und durch Beseitigung der Verschmutzungen eine Nachricht erzeugen?“ hat sich der Gründer gefragt und die Idee von GreenGraffiti wurde geboren. Mehr zur Geschichte hier. Mittlerweile bietet das Unternehmen Lösugen von Schnee Graffiti, Kreide und Milkpaint Graffiti, Reverse Graffiti oder Sand Graffiti an. So können Unternehmen oder auch Gemeinden ihre Werbebotschaften auf „…sichtbare, greifbare und erkennbare Art und Weise…“ ins rechte Licht rücken und „…einen wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Mehrwert für Ihre Marke“ generieren.

Die „grüne“ Art zu Werben hat mich fasziniert und ich wollte wissen, wie ein Moos-Graffiti funktioniert und was es für eine Wirkung hat. Anleitungen im Internet gibt es einige – ich habe mich an diese gehalten.

Moos-Ernte

Bei der Moos-Ernte haben wir uns an die Anweisungen gehalten und Moos aus Pflasterfugen verwendet, da dieses besonders zäh und lebenswillig sein soll.

Mix aus Moos, Zucker und Joghurt

Die „Verschwendung“ von Nahrungsmittel für Werbezwecke hat mich in einen ethischen Konflikt gebracht. Der Gedanke an ein chemiefreies und umweltfreundliches Werbemittel hat jedoch zum Weitermachen angetrieben. Die Suche nach einer Wand hat sich als Herausforderung erwiesen. Schattig und feucht sollte sie sein. Wir haben entgegen der Anweisung für diesen Test einen weniger prominenten Ort gewählt, um allfällige Beschwerden aus der Nachbarschaft aus dem Weg zu gehen.

das Moos Graffiti wird angebracht

Vor genau 2 Monaten haben wir das Moos püriert und an verschiendene Mauern gestrichen. Leider ist nicht gewachsen und hat nicht für Aufsehen gesorgt. An machen Stellen ist es gar ganz verschwunden oder existiert noch immer als hellbrauner, lehmartiger Schriftzug. Schade.

Das Moos Graffiti nach 2 Monaten

Was lief falsch? Hat Jemand schon ein Moos-Graffiti erfolgreich unter die Leute bzw. an die Wand gebracht?

Nachhaltigkeit braucht Veränderungsprozesse

Um nachhaltige Entwicklung erfolgreich umzusetzen braucht es ein Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen und Stakeholder-Perspektiven wie auch politisches Verhandlungsgeschick und Ergebnisorientierung aller Akteure. «Das CLI (Collective Leadership Institut) hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein breiteres Verständnis für das Prinzip Dialog aufzubauen und das Potential von kollektiver Führung für Nachhaltigkeit nach aussen zu transportieren.» (CLI Gründerin Petra Künkel, 2011).

Zum Thema nachhaltige Entwicklung sind bereits verschiedene Modelle, Forschungsansätze, Strategien und Definitionen vorhanden. Diese kommen aus verschiedenen Disziplinen und setzten sowohl auf Produktebene wie auch der Unternehmensebene an – angefangen bei der Definition nachhaltiger Entwicklung (Brundtland Report), über Konzepte wie Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibility und der Integration von Nachhaltigkeit in die Balanced Scorecard bis hin zu Ecodesign. Weiterlesen