«Online-Marketing ist keine Disziplin, sondern eine Art zu denken»

Simon Künzler,
Dozent im CAS Digital Marketing

Langsam aber sicher verschieben sich die Marketing-Budget in Schweizer Unternehmen in Richtung digitaler Instrumente. Simon Künzler ist Dozent im neuen Zertifikatsstudiengang (CAS) Digital Marketing und zeigt in seiner Unterrichtssequenz Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile der wichtigsten digitalen Online-Marketing-Instrumente auf.

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«Jedes Unternehmen kann das Potenzial der ‹Crowd› für sich nutzen»

Jan Biller

Jan Biller,
Dozent im CAS Digital Marketing

Immer mehr Unternehmen versuchen, Kunden in Support- und Produktentwicklungs-Communities einzubinden, um von ihrem Wissen zu profitieren. Jan Biller, Business Owner Social Media bei Swisscom, ist Dozent im neuen Zertifikatsstudiengang (CAS) Digital Marketing und erläutert kurz, welche Rolle Crowdsourcing und Gamification im Digital Marketing spielen, und was die Teilnehmenden im Unterricht von ihm lernen werden.

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MAS Product Management goes China – Ausweitung des Weiterbildungsangebotes des IMM für Chinesische Studenten

Im Rahmen der voranschreitenden Internationalisierung der ZHAW School of Management and Law stösst der  Weiterbildungsstudiengang Product Management, der in der Schweiz erste auf dieser Stufe, auch in China auf reges Interesse. Spätestens zum Frühlingssemester 2014 soll die erste Durchführung des Studienganges „Master of Advanced Studies (MAS) in Product Management“ mit einer Klassenstärke von 25-30 chinesischen Studenten gestartet werden.

Mit dem Wachstum des chinesischen Mittelstandes in den letzten Jahren ist auch das Bedürfnis chinesischer Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach Weiterbildungsangeboten auf internationaler Ebene gestiegen. In Informationsveranstaltungen, die die Abteilung International Business der ZHAW School of Management and Law im Herbst 2012 in Peking und verschiedenen anderen Industriezentren durchführte, wurde entsprechend reges Interesse für weiterführende Studiengänge an der ZHAW bekundet. Das Institut für Marketing Management (IMM) hat daher beschlossen, spätestens ab 2014 eine Durchführung des erfolgreichen Weiterbildungsstudienganges MAS Product Management auch für chinesische Gaststudenten anzubieten. Weiterlesen

Innovationen und Optimierungen von Leistungen im interdisziplinären «Service Lab»

Ein «Service Lab» als interdisziplinäre Plattform zur Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen bietet die Möglichkeit, mit den neuesten wissenschaftlichen Methoden zu einem vertieften Kundenverständnis zu gelangen. (Bild via)

 

Unternehmen fühlen heute permanent den Druck, die Servicequalität aus Kundensicht zu verbessern und kundenorientierter zu werden. Schlüsselbegriffe sind dabei Kundenintegration und Customer Experience Management. Es gilt, der Wahrnehmung der Austauschbarkeit von Leistungen zu entkommen und den Kunden einzigartige Erlebnisse zu bieten und gleichzeitig, wo immer möglich, die Effizienz zu steigern. Das ist nur zu erreichen, wenn das Unternehmen die Momente der Wahrheit (sog. «Moments of truth») aus Kundensicht kennt und die Bedürfnisse der Kunden versteht. Dafür ist es notwendig, die Kundenperspektive einnehmen zu können und die Kunden direkt in die Leistungsentwicklung und -erstellung zu integrieren. Nur so können auch die zentralen Herausforderungen zur Entwicklung von mehr Flexibilität, Agilität und Geschwindigkeit erreicht werden. Weiterlesen

Briefpost – Mehr Wert oder Mehr Altpapier? Ein Science-to-Business Approach

briefkastenkleber.ch

Von der Science zum Business

Das Projekt wurde vollständig partnerschaftlich aufgesetzt .Von der Fragestellung über die Mittelallokation bis hin zur zeitlichen Planung und allfälligen Veröffentlichungen wurde alles gemeinsam entschieden. Die Science hatte so unmittelbaren Business-Bezug und dadurch die Resultate unmittelbaren praktischen Wert. Jeder Partner investierte den gleichen Betrag ins Forschungsprojekt, sodass es möglich wurde gemeinsam ein aufwändiges Briefpost-Panel aufzusetzen, welches im Alleingang nur schwierig hätte realisiert werden können.

Das Briefpost-Panel

Rund 100 Personen beurteilten während 3 Monaten alle Poststücke, die sie erhielten und sandten die beurteilte Post an das Institut für Marketing Management (IMM) zurück. Um den Aufwand für die Teilnehmer so gering wie möglich zu halten, wurden Post-It‘s mit offenen und geschlossenen Fragen bedruckt, welche direkt zur Beurteilung auf das Poststück geklebt werden konnten. Insgesamt wurden fast 20‘000 Poststücke nach 23 Kriterien erfasst. Das Panel bot die Möglichkeit, die Post verschiedener Versender, Branchen, Produktionsarten etc. zu vergleichen und so eine bessere Einordnung zu erhalten als beispielsweise bei einem Labor-Pre-Test. Dadurch, dass die Teilnehmer sämtliche Post beurteilten, konnten Mailings im realen Kontext getestet werden, ohne dabei Aufmerksamkeits-Verzerrungen zu erzeugen. Vor allem durch die Beurteilung von Mailings, welche nicht eine unmittelbare Response zum Ziel hatten, konnten wertvolle Einblicke gewonnen werden.

Briefpost (in Umschlägen), welche zugesandt und erfasst wurde.

 Board Meetings für den informellen Austausch

Parallel zum Forschungsprojekt fanden monatliche Board-Meetings statt. Diese boten die Möglichkeit, aktuelle und generelle Probleme der Praxispartner zu diskutieren und Erfahrungen beim Versand von Briefpost auszutauschen. Insbesondere der Umstand, dass die Partner aus unterschiedlichen Branchen kommen und keine Konkurrenten sind, ermöglichten ein offenes Gesprächsklima. So wurden beispielsweise erhebliche Unterschiede beim Vorgehen und der Effizienz der Direct Mail Organisation aufgedeckt. Ebenfalls wurden Resultate von früheren Tests und Forschungsaktivitäten der jeweiligen Partner ausgetauscht, sodass die Boardmeetings neben der Diskussion der eigentlichen Forschungsfragen einen echten Mehrwert boten.

Das Projekt befindet sich nun in der Auswertungsphase. An einigen Resultaten werden wir Sie gerne bald teilhaben lassen. Für Fragen und bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Frank Hannich oder Salome Müller.

Die Studierenden des MAS CRM im Interview

Die Nachfrage der Wirtschaft nach Spezialisten des Kundenbeziehungsmanagements in Marketing, Vertrieb und Service ist gross. Der MAS CRM wurde aufgrund der grossen Nachfrage bereits zum 10. Mal durchgeführt. Damit Sie einen Einblick in den Alltag der Teilnehmenden gewinnen können, haben wir für Sie einen Video mit Interviews zusammen gestellt.

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Modular zum MAS-Abschluss in Marketing Management

Der neue, modular aufgebaute MAS-Studiengang in Marketing Management eröffnet Weiterbildungsteilnehmenden auf CAS-Ebene neue Möglichkeiten und – vor allem – eine Perspektive: Den MAS-Titel.

Quelle: gehalt-tipps.de

Mit dem neuen Master of Advanced Studies (MAS) entwickelt das Institut für Marketing Management ein besonderes Weiterbildungsangebot an. Der modular aufgebaute Lehrgang beinhaltet vier Certificates of Advanced Studies (CAS) und schliesst mit einer Masterarbeit ab. Neben dem Pflichtmodul CAS Strategischer Fokus Kunde kann das Studium individuell zusammengestellt werden. Ein halbes Dutzend Zertifikatslehrgänge (CAS) der ZHAW School of Management and Law stehen dabei zur Auswahl (u.a. Product Marketing, Digital Marketing, Marketing- & Corporate Communications) und weitere CAS-Angebote sind im Aufbau. Ausserdem besteht die Möglichkeit einen CAS-Lehrgang einer anderen Partnerhochschule ins Studium zu integrieren.

Der neue Lehrgang entspricht den Bedürfnissen vieler Teilnehmenden nach individuellen Studieninhalten, einem selbstbestimmten Lerntempo und nach einem schrittweisen und flexiblen Vorgehen in der persönlichen Weiterbildung (CAS um CAS) verbunden mit der Perspektive eines MAS-Abschlusses.

Personen, die in den vergangenen fünf Jahren einen CAS-Lehrgang im Bereich Marketing abgeschlossen haben und nun den MAS anstreben, können ihre erworbenen ECTS-Punkte anrechnen lassen.

Der MAS Marketing Management befindet sich auf gutem Weg. Im September 2012 wurde er von der Geschäftsleitung der ZHAW School of Management and Law gutgeheissen. Die Genehmigung durch den Fachhochschulrat ist noch ausstehend.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Science-to-Business: Neue Fachstelle am Institut für Marketing Management

Das Institut für Marketing Management (IMM) der ZHAW School of Management and Law erhält  mit der neu geschaffenen Fachstelle Science-to-Business eine Kompetenzstelle zur evidenzbasierten Markt- und Verhaltensforschung.

Das Ziel der Fachstelle ist es, mit unabhängiger und anwendungsorientierter Forschung die verschiedensten Facetten des menschlichen Verhaltens im Kontext von Konsum und gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu untersuchen und zu dokumentieren.

Quelle: pursestringtheory.wordpress.com

 

Wissenschaft für die Praxis

Die Fachstelle will Forschung in die Praxis bringen (Science-to-Business) und arbeitet deswegen partnerschaftlich mit der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand zusammen, mit dem Ziel, Mehrwert für Unternehmen, Organisationen und Konsumenten zu schaffen.

In der Regel werden verschiedene Partner für eine Forschungsfrage gewonnen. Damit profitieren sieeinerseits individuell von den Erkenntnissen als Antwort auf Fragestellungen aus der eigenen Organisation, andererseits auch in aggregierter Form aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Analysen, die gemeinsam für alle Partner zugänglich sind.

Verhalten von Konsumenten kennen

Die Fachstelle beschäftigt sich interdisziplinär vorwiegend mit dem Verhalten von Konsumenten. Die Erkenntnisse aus Verhaltensökonomie und Konsumentenpsychologie der letzten Jahrzehnte erlauben neue Sichtweisen auf Kunden: Menschen handeln in der Regel nicht rational, sondern zeigen irrationale Verhaltensmuster. Diese irrationalen Verzerrungen lassen sich mit herkömmlichen Methoden ungenügend erfassen. Die Fachstelle hat verschiedene evidenzbasierte Verfahren entwickelt, die die klassischen Methoden der Marktforschung erweitern.

Drei themenspezifische Einheiten

Die Fachstelle gliedert sich in drei konstituierende Einheiten:

  • Das „Swiss Payment Research Center“ (Leitung Sandro Graf) beschäftigt sich als Kompetenzzentrum vor allem mit Fragen rund um die Wahl von Zahlungsmitteln und dem bargeldlosen Bezahlen
  • Das Kompetenzteam “Consumer Behaviour and Market Research” (Leitung Linda Miesler) beantwortet Fragen zum Verhalten von Konsumenten und betreibt Marktforschung
  • Das sich im Aufbau befindende Service Lab, das von der Fachstelle Science-to-Business wie auch von den anderen Fachstellen des IMM genutzt werden soll.

Zurzeit arbeitet die Fachstelle an verschiedenen Projekten aus der Finanzdienstleistungsbranche und der Energiewirtschaft.

Tipps der IMM-Mitarbeiter für Winterthur, Teil 1

Unser Arbeitsplatz am Institut für Marketing Management liegt mitten in Winterthur, der sechstgrössten Stadt der Schweiz. In Winterthur gibt es einiges zu sehen und zu machen. Gerne möchten wir ein paar  Tipps für Restaurants, Bars und Kultur weitergeben.

Restaurant / Kaffee / Bar

Ein echter Geheimtipp ist der TEAROOM TEEKULT an der Steinberggasse. In dem eher kleinen, aber sehr charmanten Teeladen hat man die Qual der Wahl aus über 180 verschiedenen Teesorten die Passende auszusuchen. Was aber viele nicht wissen: Im oberen Stock gibt es ein kleines Café/Restaurant, wo man sehr gut zu Mittag essen kann.

Quelle: teekult.ch

Fast gegenüber vom Tearoom befindet sich ein weiteres gutes Restaurant, das Insieme Piadineria. Wie der Name bereits verrät, gibt es eine grosse Auswahl an Piadine. Ein Salat dazu und man hat ein perfektes Mittagessen.

Ein gemütliches Abendessen kann man im Restaurant Barnabas geniessen. Es werden europäische, mediterrane und indisch-orientalische Gerichte angeboten. Das Restaurant befindet sich in der Nähe des Technikums, der ZHAW School of Engineering.

Nach dem Abendessen kann man sich direkt um die Ecke noch einen Drink im Schmalen Handtuch genehmigen. Legendär ist der dort der Drink „Rasputin“. Aber Vorsicht, uns wurde gesagt, man solle ihn nur in kleinen Mengen trinken…

Kultur

An einem Teamevent durften wir mit Citystroll die Geschichte von Winterthur besser kennen lernen und haben einiges erfahren. Ein Highlight dieser Tour war der Sodbrunnen im Untergrund an der Steinberggasse. Als Passant beachtet man das „Guckloch“, welches wie ein Abfalleimer aussieht, kaum. Nimmt man sich die Zeit und schaut durch den Kasten, so sieht man den alten Sodbrunnen. Einen kleinen historischen Einblick erhalten Sie hier.

Quelle: schneider-hoppe.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisches Gemüse, Früchte und andere Köstlichkeiten können jeden Dienstag- und Freitagmorgen zwischen 6-11 Uhr am Wochenmarkt gekauft werden. Der Markt befindet sich in der Steinberggasse und der Metzggasse. Weitere Märkte in Winterthur finden Sie hier.

Quelle: Myswitzerland.com

Weitere Tipps erhalten Sie bei Winterthur Tourismus.

Wo verbringen Sie am liebsten Zeit in Winterthur? Wir freuen uns sehr über Ihre Empfehlungen rund um die Stadt.

Vom Zentrum zum Institut

Der Fachhochschulrat des Kantons Zürich hat beschlossen das ZMM ab dem 1.1.2013 als Organisationseinheit zu „befördern“. Das ZMM firmiert neu als Institut für Marketing Management und gliedert sich in die drei Fachstellen:

  • Strategisches Kundenbeziehungsmanagement
  • Product Management und
  • Science-to-Business

Die beiden ersten Fachstellen fokussieren sich auf unsere Schwerpunktthemen CRM und Product Management, die auch mit den Weiterbildungsmasterlehrgängen MAS CRM und MAS Product Management abgedeckt sind. Die Fachstelle Science-to-Business entwickelt neue Zusammenarbeitsformen mit der Wirtschaft. Ein Beispiel dafür ist das Swiss Payment Research Center, welches neue Zahlungstechnologien und das Zahlungsverhalten von Konsumenten untersucht. In diesen Zusammenhang entsteht auch das Service Lab, eine interdisziplinäre Plattform, die Unternehmen hilft bestehende Dienstleistungen zu testen oder neue Dienstleistungen zu entwickeln und auszuprobieren, mit dem Ziel die Kundenperspektive messbar zu machen.

Das Zentrum für Marketing Management wurde vor über zehn Jahren durch Prof. Mireille Troesch und Prof. André Haelg ins Leben gerufen und kontinuierlich auf- und ausgebaut. Der neue Status als Institut bietet viele neue Chancen und hilft nicht nur die Forschungsaktivitäten weiter auszubauen. Starke langfristige Partnerschaften mit Unternehmen aus der Wirtschaft, gute Beziehungen zu ehemaligen Studierenden und motivierte und engagierte Mitarbeiter bilden weiterhin das Fundament für den Erfolg des Instituts.