Faszinierende Pferde und ihr Marketing

Für viele sind Pferde sehr faszinierende Tiere. Nicht nur bei kleinen Mädchen lassen sie Herzen höher schlagen, sondern auch bei vielen weiteren Fans. Das Auto hat das Pferd als Transportmittel verdrängt. In sportlicher Hinsicht sind die Tiere aber gut vertreten. Es gibt diverse Disziplinen und Wettbewerbe. Neben den bekannten wie Springreiten und Dressur, findet man natürlich auch Rennpferde, Fahrwettbewerbe mit Kutschen und auch Westernturniere. Auch bei Pferden wird die Haltung und das Training immer wieder diskutiert. Ein artgerechter Umgang ist deshalb wichtig. Stephanie Madaus ist täglich von Pferden umgeben. Sie trainiert in Deutschland Pferde und ist Besitzerin eines Ausnahmepferdes, das Vize-Europameister geworden ist. Sie berichtet uns von ihrer Arbeit und warum auch hier das Marketing wichtig ist.

Frau Madaus, viele werden Sie um Ihren Job beneiden. Mit Pferden arbeiten zu können ist für zahlreiche ein Traum. Woher kommt bei Ihnen diese Faszination für Pferde?

Ich habe schon als kleines Kind Pferde über alles geliebt und so lange bei meinen Eltern gequengelt, bis ich endlich in einen Reitstall durfte. Mein grösstes Glück war, dass dieser Stall von zwei der besten Reitlehrer, die ich je kennen lernen durfte, geführt wurde. Es gab kein Brüllen, Schlagen oder Ungerechtigkeiten. Dieser Stall wurde meine zweite Heimat. Zum Teil habe ich dort mehr Zeit verbracht als zu Hause. Was dazu führte, dass ich früh Verantwortung übernommen habe.

Für einige Investoren sind Pferde ein richtiges Business. Gerade der Rennsport steht hier oft in der Kritik, wie auch der Spring- oder Dressursport. Sind die Top-Pferde zu einem Marketinginstrument geworden, um möglichst viel ökonomischen Gewinn zu erzielen? Kommt hier das Pferdewohl zu kurz?

Es ist so wie in jedem Bereich, wenn aus einem Hobby ein Beruf wird, bleibt es nicht aus, dass das Ziel im Erfolg liegt. Um diese Erfolge zu erreichen gibt es natürlich verschiedene Wege. Aus eigener Erfahrung mit einem sehr talentierten Pferd, kann ich nur sagen, dass man auch mal zu Gunsten des Pferdewohles auf grosse Turniere verzichten muss.

In unserem Fall haben wir zum Beispiel auf die Weltmeisterschaften im Folgejahr der Europameisterschaften verzichtet, da es meiner Meinung nach zu viel für Shine My Gun geworden wäre.

Am Ende ist es ja aber immer die Entscheidung vom Besitzer eines Pferdes, wie viel ihm abverlangt wird.

Sie selbst haben mit Shine My Gun ein absolutes Ausnahmepferd im Stall. Grischa Ludwig ist der Reiter und hat viele Erfolge erzielt. Wie kommt man zu so einem Pferd und wie wichtig ist auch hier eine gewisse Vermarktung?

Monty Roberts sagte einmal in einem Interview, dass es eine Chance von eins zu einer Million war, dass ausgerechnet ich zu diesem Pferd gekommen bin. Und es stimmt, es war reiner Zufall. Als ich Shine My Gun als zweijährigen gesehen habe, hatte ich keine Ahnung von Westernpferden. Er hat mir gut gefallen, war nicht so gross und war bei der Arbeit mit Grischa Ludwig immer voll motiviert. Das waren meine Kriterien. Dass er so ein Ausnahmetalent werden wird, konnte man damals noch nicht absehen.

Bei der Vermarktung musste ich mich ganz auf Grischa Ludwig und seinen Stall verlassen, da ich wie schon geschrieben, mich damit nicht auskannte. Wenn wir zusammen nicht so ein ausgezeichnetes Team für Shine My Gun gewesen wären, hätten wir diese Erfolge nicht erzielen können.

Das Ausnahmepferd mit Stephanie Madaus und Monty Roberts © Stephanie Madaus

Neben Ideologie und Goodwill, braucht es am Schluss einen finanziellen Gewinn, damit man überleben kann. Sie selbst trainieren Pferde und geben auch Kurse. Wie nutzen Sie das Marketing? Läuft noch viel über persönliche Empfehlung oder nutzen Sie aktiv auch online Instrumente?

Ich denke beides ist wichtig und das Eine schliesst das Andere nicht aus. Ich nutze bekannte Online-Plattformen für die Vermarktung und erreiche damit Kunden, die nicht aus meiner direkten Umgebung kommen.

Die persönliche Empfehlung ist mir aber genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger. Jeder der mich persönlich empfiehlt, tut dies auf Grund einer positiven Erfahrung mit mir und meinem Trainingsstil.

Daneben sind Kursangebote und Auftritte auf Messen, sowie in meinem Fall Reitsportgeschäften, eine gute Wahl um Kunden zu erreichen. Sie sehen einen Teil meiner Ausbildung und können mich in einem persönlichen Gespräch kennenlernen.

Die Medien spielen eine grosse Rolle. Sendungen wie Der Hundeprofi oder Die Pferdeprofis laufen gut. Würden Sie bei solchen Formaten mitmachen?

Das ist eine schwierige Frage. Da ich selber viele Jahre für das Fernsehen als Cutterin gearbeitet habe und auch ähnliche Formate geschnitten habe, würde ich nicht für jeden Sender oder jedes Format unterschreiben und würde mir immer ein Mitspracherecht geben lassen.

Ich stelle es mir nicht ganz einfach vor, auch die kleinen Trainingsfortschritte zu zeigen, die sehr wichtig sind, ohne dabei den Zuschauer zu langweilen.

Auf Ihrer Homepage steht geschrieben, dass die Pferde die besten Trainer der Welt sind. Tatsächlich gibt es mittlerweile diverse Kursangebote und zahlreiche Methoden. Wie arbeiten Sie und was unterscheidet Sie von den anderen?

Da ich mich als Dienstleisterin fühle, habe ich versucht genau diese Fragestellung aus der Sicht des Kunden zu beantworten. Warum möchte jemand mit mir arbeiten… Ich denke, es ist nicht nur die Methode nach der man arbeitet, sondern auch wie sympathisch man sich ist.

Ich arbeite nach Monty Roberts, der ein hervorragendes System für Pferde entwickelt hat. Das Fundament von allem ist das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen, mit dem sogenannten Join-Up®. Danach fängt die eigentliche Arbeit aber erst an, es ist ein faires System in dem die Pferde immer auf den nächsten Schritt/Aufgabe vorbereitet werden. Es wird dem Pferd die freie Wahl gelassen diese Aufgabe zu bewältigen, allerdings arbeiten wir mit positiven direkten Verstärkungen, sowie mit negativen direkten Verstärkungen. Durch diese drei Faktoren ist es für mich immer wieder ein Wunder, wie schnell die Pferde lernen und wie nachhaltig das Erlernte ist.

Da jedes Pferd seinen eigenen Charakter mitbringt und seine eigene Geschichte, sind sie die besten Trainer der Welt, um immer besser zu werden und mit jedem Pferd was ich kennenlerne, dazuzulernen.

Individualisiertes Training, das auf den Charakter abgestimmt ist © Stephanie Madaus

Was können wir generell von den Pferden lernen, gerade auch Manager mit Führungsverantwortung?

Das ist eine schöne Frage! – Denn es ist egal ob ich Pferde oder Menschen führen möchte, es kommt immer auf die Führungsqualitäten an. Das Pferd ist viel puristischer als ein Mensch, kann nicht lügen und zeigt immer den IST-Zustand. Pferde leben in einer Herde, die eine feste Struktur hat, wird diese Struktur verändert kommt eine enorme Unruhe in die Herde. Ähnlich wie in einer Firma.

Viele sprechen davon, dass ihr Pferd ein Dominanzproblem hat, dabei werden die meisten davon nur nicht gut geführt. Ein Pferd das nicht gut geführt wird, wird dazu gezwungen sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Ob diese nun gut oder nicht gut für die führende Person ist, ist dem Pferd egal, da es glaubt, um zu überleben, müsse es seine eigenen Entscheidungen treffen. Nicht gut geführt kann unter anderem bedeuten: Inkonsequentes Verhalten, ungerechtes Verhalten, unsicheres Verhalten, ängstliches Verhalten und so vieles mehr.

Aber eigentlich möchte jedes Pferd geführt werden. Die Leitstute hat den schwierigsten und anstrengendsten Job von allen. Es ist viel leichter einer Herde zu folgen, als eine Herde zu führen. Diejenigen von uns, die sich dazu entschlossen haben, eine Führungsposition einzunehmen, machen sich oft darüber keine Gedanken. Wenn nun eine Führungsperson lernt ein Pferd zu führen, kann sie das nur, wenn sie bei sich ist und ehrlich, dann wird sie auch ganz anders Menschen führen können.

Zum Schluss, wenn Sie ein unbeschränktes Marketingbudget zur Verfügung hätten. Was würden Sie zuerst in Angriff nehmen?

Ich denke es hängt ganz von der Situation ab, in der ich mich gerade befinde. Lieber wäre mir ein Budget, um eine Stiftung zu gründen. Ich würde gerne misshandelten Pferden eine Chance geben, wieder zurück zu einem „normalen Leben“ zu finden, um dann ein gutes zu Hause für sie zu suchen. Da das Training und die Unterkunft für Pferde aber viel kostet, sind die meisten nicht bereit, oder können es sich nicht leisten, genau diesen Pferden wieder eine Chance zu geben.

https://www.stephanie-madaus.de/

https://www.facebook.com/Stephanie-Madaus-1566547703575902/

 

Strategic Foresight: Wie DARPA radikale Innovationen vorantreibt

Von Corinne Scherrer

Seit 1958 existiert die U.S. Defense Advanced Research Projects Agency, auch bekannt als DARPA. Sie ist eine Behörde des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und führt Forschungsprojekte für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten durch u.a. auch Weltraumprojekte. Durch die Organisationsstruktur und die Anwendung spezifischer Methoden, hat DARPA es immer wieder geschafft, radikale Innovationen hervorzubringen. In der heutigen immer mehr vernetzten Welt, in welcher bewährte Vorgehensweisen veraltet sein können und in der auch gestandene Unternehmen Innovation treiben müssen und in welcher globale Herausforderungen mehr Kollaborationen und Innovationen auf einer neuen Ebene erfordern, wird es auch für nicht spezialisierte Unternehmen immer wichtiger agil, flexibel und affin für Veränderungen zu sein. Doch wie genau schafft man das?

Design Thinking und Strategic Foresight können hier zur Lösung beitragen. Strategic Foresight baut auf dem Denkansatz Design Thinking auf und nähert sich der planungsorientierten Trend- und Zukunftsforschung in Unternehmen auf ganzheitliche und iterative Weise an. DARPA setzt unter anderem Strategic Foresight als Toolkit ein, um Zukunftsszenarien und neue Lösungen zu erarbeiten. Strategic Foresight bietet eine breite Palette an Tools, mit denen neue Märkte gefunden, der zukünftige Kunde skizziert oder verlässliche Teams gebildet werden können, welche Visionen in neue Märkten einführen.

Anhand eines Playbooks können die einzelnen Tools erlernt werden. Der erste Teil des Buches behandelt die Entwicklung von radikalen Ideen (engl. radical ideas), welche dann in einem neuen Service, Produkt oder Unternehmen resultieren. Den drei Schritten Perspektive, Chance und Lösung sind jeweils drei Tools zugeordnet. Im zweiten Teil des Buches wird vermittelt, wie eine Organisation aufbaut werden kann, welche diese radikalen Ideen in den Markt trägt. Die zwei Elemente Team und Vision können wiederum mit je drei Tools erarbeitet werden.

Insbesondere fürs Marketing interessant ist ein Tool, welches sich „Future User“ nennt. Dieses kann genutzt werden, um den typischen Kunden (im Fachjargon auch Persona genannt) der Zukunft zu skizzieren. Damit können zukünftige Bedürfnisse sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Generationen hinsichtlich Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen evaluiert werden (Playbook Seite 103ff.)

Wie beim Design Thinking ist auch bei Strategic Foresight ein Grundbaustein das Prototypisieren und Testen von Ideen. In iterativen Zyklen nähert man sich dem Endergebnis an und stellt sicher, auf dem Weg dahin viele Ideen zu entwickeln, diese zu visualisieren oder erlebbar zu machen, zu testen und das im Rahmen des Zyklus Erlernte in den nächsten Prototypen der Lösung einzubringen. Das Endergebnis im Sinne einer ausgefüllten Tool-Schablone ist dabei eher ein Nebenerzeugnis, im Vordergrund stehen vielmehr die Diskussionen, welche während der Erarbeitung jedes Tools entstehen. Vielleicht eignet sich eines der Tools auch bald für die Visualisierung und Erarbeitung einer Ihrer Problemstellungen?

Erfolgsmeldung in eigener Sache: IMM gewinnt Preis als Best Performing Team

Neben den sonstigen Best Cases, die wir in unserem Blog präsentieren, kommt für einmal unser Institut für Marketing Management zum Zug. Das Team hat im letzten Jahr eine enorme Arbeit geleistet und hat das Institut in vielen Bereichen vorwärts getrieben. Diese überdurchschnittliche Leistung hat nun auch Früchte in Form eines Preises getragen. Am letzten Sommerfest der School of Management and Law, durfte das IMM den Preis als Best Performing Team entgegennehmen. Eine schöne Auszeichnung für die letztjährigen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts.

IMM bekommt Preis als Best Performing Team 2017

Ausserordentliche Peformance mit tollen Partnern

Der Preis ist das Ergebnis einer langen und konstanten Arbeit, die ohne das grosse Engagement des Teams nicht möglich gewesen wäre. Das Institut für Marketing Management deckt das ganze Spektrum des Marketings ab und dies nicht nur in der Lehre und Weiterbildung, sondern auch in der Forschung und Entwicklung. Des Weiteren profitieren zahlreiche Kunden vom Know-how des Instituts in der Beratung.

Das IMM Team an der Preisverleihung (c) SML ZHAW

Letztes Jahr konnte die Leistung insgesamt deutlich gesteigert werden. „Zuallererst gebührt der grösste Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben wirklich eine ausserordentliche Performance hingelegt und mussten manchmal an ihre Grenzen gehen„, meint Prof. Dr. Brian Rüeger, Leiter des Instituts für Marketing Management. Nicht zu vergessen, sind aber auch die Partner. „Wir arbeiten mit anderen Hochschulen, Grossunternehmen, KMU und Privatpersonen zusammen und möchten uns auch an dieser Stelle für das Vertrauen in unsere Arbeit bedanken. Wir hoffen auf zahlreiche weitere spannende Projekte in den nächsten Jahren. Schliesslich wollen wir den Preis nicht kampflos wieder hergeben„, sagt Prof. Dr. Rüeger mit einem Lächeln.

Prof. Dr. Brian Rüeger nimmt den Preis entgegen (c) SML ZHAW

Das Institut für Marketing Management ist auch in diesem Jahr in allen Bereichen tätig. Wer ebenfalls an einer Zusammenarbeit interessiert ist, der kann sich entweder ans Institut selbst (info.imm@zhaw.ch / +41 (0) 58 934 66 90) oder an eine der Fachstellen wenden (Strategic Customer Relationship Management, Product Management, Behavioral Marketing, Integrated Communication und Service Lab).

Massgeschneidertes Essen bei massgekocht.

Wo gehen wir essen? Die Standardfrage, die pünktlich zur Mittagszeit in den Büros umherschwirrt. Beim reichhaltigen Angebot, das es gerade in den Städten gibt, wird nicht immer auf die eigene Linie geachtet. Gesundes Essen selber vorkochen liegt auch nicht für jeden drin. Das Startup massgekocht. bietet hier Abhilfe, denn passend zur eigenen Person erhält man sein Essen geliefert – massgekocht also! Arbela Statovci, einer der Gründerinnen und HWZ Studentin, erklärt das Konzept.

Frau Statovci, personalisiertes Marketing wird immer wichtiger. Sie kombinieren mit massgekocht den aktuellen Food Trend mit Personalisierbarkeit. Wie ist die Idee zu diesem Startup entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäft?

Unsere Idee entstand sehr spontan während einer Gruppenarbeit vor zwei Jahren im Fach Marketing an der HWZ. Wir mussten ein neues Produkt auf den Markt bringen und wussten nicht was. Wir hatten alle Hunger und haben uns einen healthy-food Lieferservice gewünscht. Da Ramona [Anm. d. Red. Ramona Romer, einer der Gründerinnen] ein „Sportfreak“ ist, und nur das isst, was für ihre Bedürfnisse gut ist, haben wir dann darüber gesprochen, wie super es wäre, wenn es jemanden gäbe, der gesundes Essen gemäss unseren körperlichen Bedürfnissen und sportlichen Zielen kochen und liefern würde. Das gab es so nämlich noch nicht. Unsere Idee stiess auf grosses Interesse. Ich hatte schlaflose Nächte, da die Idee mich nicht mehr los lies, und sie Potential hatte. Daher schrieb ich unserem heutigen Mentor Max Meister von der Swiss Startup Factory, um nach seiner Profi-Meinung zu fragen. Nun sind wir hier, haben eine AG und liefern Menüs aus. 🙂

Die Köpfe hinter massgekocht: Oben Arbela Statovci, links Ramona Romer, rechts Chris Velkovski © massgekocht.

Wie ist massgekocht. angelaufen? Können Sie schon über erste Erfahrungen berichten?

Im Oktober 2016 starteten wir mit der massgekocht. Facebook-Seite sowie mit Instagram. Wir agierten als Info Plattform mit Blogbeiträgen rund um den healthy-lifestyle. Somit konnten wir schon Interessenten anlocken und eine Community aufbauen. Da ich im alumni Vorstand sitze, habe ich für unser Team dort ebenfalls gebloggt, sozusagen ein Startup-Tagebuch geführt, welches ebenfalls auf eine grosse Reichweite sowie Interesse stiess. Als wir dann im Januar mit der Produktion und der Auslieferung starteten, hatten wir bereits erste Kunden ohne gross Werbung zu machen, denn man verfolgte uns und wollte „endlich“ die Menüs ausprobieren. Diese Kundschaft die wir jetzt haben, haben wir durch Empfehlungen erhalten, was uns sehr freut, denn dies ist eine Königsdisziplin – gute und ehrliche Bewertungen und Feedback zu erhalten. Wir liefern persönlich aus, was uns die Chance gibt, unsere Kunden kennenzulernen und eine Bindung aufzubauen. Somit schaffen wir Vertrauen und Transparenz. Unsere Kunden wissen zu jedem Zeitpunkt, wie es bei uns läuft, was es Neues gibt, und wo wir Unterstützung benötigen. So kommen Hilfeleistungen und Empfehlungen auch oft aus der Kundschaft. Sie sind ein Teil von massgekocht., was für uns essentiell ist und wir viel Wert darauf legen. Wir schätzen diese Bereitschaft unserer Kunden sehr.

Wer sind die massgekocht. Kunden? Wie erreichen Sie diese?

Zu Beginn dachten wir, dass unsere Kundschaft „nur“ Fitnessfanatiker sind. Dem ist aber nicht so. Unsere Kunden sind überall und finden sich in einem Range zwischen 20-50 Jahren wieder. Es sind vielbeschäftigte Personen, die oft unterwegs sind. Zeit ist für uns alle ein rares Gut. Unsere Kunden sind ernährungs- sowie sportbewusst. Sie möchten sich so oft wie möglich nachhaltig und gesund ernähren. Dieses Engagement fordert jedoch viel Disziplin, Willen, Zeit und Aufwand. Wir nehmen unseren Kunden den Aufwand ab und liefern das Essen direkt an den Arbeitsplatz.

Wie oben erwähnt hatten wir die ersten Kunden aus dem direkten Umfeld und danach aus Empfehlungen. Ausserdem haben die Artikel auf 20min.ch, Watson und der Beitrag auf Radio24 auch einen Boost gegeben. Heute erreichen wir sicherlich Kunden über unsere Social-Media-Kanäle und über aktives Netzwerken. Unser Netzwerk ist inzwischen sehr breit.

Gesundes Essen ohne Aufwand © massgekocht.

Ist dieser Service nur für Fitnessfanatiker geeignet, oder gibt es auch Vorteile für durchschnittlich ambitionierte Personen?

Ich sage es mal so. Fitnessfanatiker schauen sowieso schon auf das, was sie essen. Sie kochen schon so, dass die Kombination der Makronährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Proteine genau oder ungefähr stimmen. Der durchschnittlich ambitionierte Schweizer macht das in der Regel nicht so genau. Man isst zwar gesund, indem Sinn, dass man mal frisch kocht, Gemüse und Früchte zu sich nimmt, aber nicht so, dass es den eigenen Bedürfnissen entspricht. Je nachdem, was man für ein Ziel hat, Abnehmen, in Form bleiben oder Muskelmasse aufbauen, müssen diese Komponenten ideal aufgeteilt werden.

Unser Service ist für alle, die die Zeit nicht haben, sich immer so zu ernähren. Zu unseren Kunden dürfen wir einige Sportler zählen, aber die Mehrheit sind Leute, die zwar ab und zu sportlich unterwegs sind, aber nicht zu den absoluten „Sportfreaks“ zählen.

Bei einem Startup läuft nicht immer gleich alles rund. Wo sehen Sie die grössten Probleme, resp. wo wollen Sie sich noch verbessern?

Das ist richtig 🙂 Da wir „nur“ zu Dritt sind, gilt es alle Bereiche auf uns aufzuteilen. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen, sind aber komplementär aufgestellt, was Vieles erleichtert. Wir haben uns noch nie selbstständig gemacht, d.h. einige Aufgabenbereiche üben wir zum ersten Mal aus und müssen uns zuerst einlesen und einarbeiten. Wo wir uns definitiv verbessern müssen ist beim Finanziellen. Keiner von uns ist ein BWL-ler. Wichtig ist jedoch, dass wir wissen, wo wir uns Hilfe holen 🙂 Immerhin 🙂

Engagement und Leidenschaft finden sich bei diesem Trio © massgekocht.

Ohne Brand Awareness geht auch bei Startups nicht viel. Wie nutzen Sie das Marketing, um Ihr Geschäft bekannter zu machen?

Bis dato haben wir kein Geld ausgegeben für Marketing. Wir haben vor allem auf den direkten Kontakt gesetzt und diesen mit Flyern untermauert. Ausserdem bespielen wir unsere Social Media Kanäle regelmässig mit tollen Foodbildern aus unseren Menükreationen sowie Eindrücke aus unserem Alltag. Inzwischen erkennen auch Leute, die wir nicht kennen unser Logo. An dem Event an der ZHAW [Anm. d. Red. ZHAW Entrepreneur Club Flagship Event] habe ich drei Jungs kennengelernt, die schon von massgekocht. gehört oder gelesen haben. Das freut uns natürlich sehr 🙂

Wie wichtig sind die online Kanäle für massgekocht.?

Diese sind essentiell. Im Netz verbreitet sich ein Bild im Nu. Unsere Food-Bilder sind trendig, farbig und sehr appetitlich. Wenn diese auf Instagram und Facebook gelikt oder geshart werden, dann verteilt sich das enorm schnell und wirkt sich auf unsere Bestellungen aus.

Wie sehen Sie die Marktentwicklung für die nächsten Jahre?

Ich denke, wir haben mit unserem Service den Nerv der Zeit getroffen. Auf dem Markt gibt es unzählige healthy food Anbieter. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich diese dazu entschliessen, auf die persönliche Schiene zu setzen. Wobei hier doch auch zu beachten ist, dass das doch einen mega Aufwand nach sich zieht. Etabliertere Restaurants oder Take Aways werden mit Produkterweiterungen konfrontiert werden, was nicht von heute auf morgen geschehen kann. Wir hingegen, als junges, dynamisches Startup haben eine grüne Wiese und können ohne fixe Strukturen schnell auf ein Bedürfnis reagieren. Die Käufermärkte ändern sich heute, meiner Meinung nach, von materialistisch zu wertorientiert. Es wird Wert daraufgelegt, dass das was man einkauft, persönlich ist. Das sind ebenfalls Werte die unser Team vertritt. Wir suchen den Kontakt zu unseren Kunden und stossen auf Gegenseitigkeit.

Es gilt Kundenbedürfnisse schnell umzusetzen © massgekocht.

Der ZHAW Entrepreneur Club will den Austausch unter den Startups fördern. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht eine gemeinsame Plattform und ein regelmässiger Kontakt mit anderen Startups?

Der Austausch ist von grosser Bedeutung. Ich persönlich setze mich seit Jahren für einen Austausch zwischen Peers ein. Es sind gleichtickende und ähnlich arbeitende Leute. Diese muss man zusammenbringen und das Potential eines jeden Einzelnen nutzen und so auch Synergien nutzen. Das kommt jedem Startup, jedem Team und letztendlich der Wirtschaft zu Gute. Vor allem aber, tut es uns als Menschen gut, sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen. In der Zeit der Digitalisierung, wo so vieles über online Kanäle läuft, ist es ein Muss, die sozialen Aspekte wieder auf die konventionellen Kanäle zu verlagern, also Face-to-Face.

Sie sind ja selbst Studentin, was würden Sie den Studierenden raten, die mit dem Gedanken herumspielen, ein Startup zu gründen?

Wenn ein reales Interesse da ist, dann würde ich sagen: Just do it. Ramona und ich sind während dem Studium mit massgekocht. gestartet. Glauben Sie mir, das war keine einfache Zeit nebst den Prüfungen, Vorlesungen und vor allem neben dem Schreiben für unsere Bachelorarbeit. Aber: Es war die beste Entscheidung die wir hätten treffen können, denn wir machen das was wir lieben. Es fühlt sich nicht wie arbeiten an, sondern wie das Ausüben unserer Passion und Hobbies. Wir brennen für unser Baby.

Ich denke es gibt zu viele „Vieldenker“, die sich in ihrer Komfortzone verbarrikadieren und Angst haben, dass sie ihr Sicherheitsnetz verlieren. Das ist keine gute Voraussetzung. Es ist dennoch sehr wichtig auch mal etwas zu riskieren. Ich erzähle euch lieber nicht, wie es bei mir persönlich finanziell aussieht 🙂 Es ist aber auch nicht wichtig, denn Geld kommt und geht. Das sollte kein Motivator sein. Was zählt ist, dass man lebt, dass man einsteht für den eigenen Traum, dass man den Nervenkitzel und das Risiko spürt. Es geht um das Gefühl, etwas aus dem Nichts geschaffen zu haben und es wachsen zu sehen.

Meine Tipp’s:

  • Nicht zu lange überlegen
  • Einfach machen & ausprobieren
  • Wer nicht wagt der gewinnt nicht’s
  • Kämpfe für deinen Traum
  • Ein gutes Team ist ALLES

Studentin und Unternehmerin Arbela Statovci © massgekocht.

Mehr über massgekocht.

http://massgekocht.ch/

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Natur mal anders: Warum Rüebli plötzlich bei der Biotta AG arbeiten

Gesundheit in Zusammenhang mit der Ernährung ist momentan Trend. Auch im Bio-Bereich gibt es eine grosse Auswahl. Was Säfte anbelangt, so ist die Biotta AG ein Pionier. Seit 1957 bietet diese Firma biologische Säfte an und sieht eine nachhaltige Produktion, sowie eine hohe Qualität als bedeutend an. Gemäss der Biotta AG gilt: Mehr Natur geht in keine Flasche. Nun wurde der Slogan sogar auf die eigenen Mitarbeiter ausgeweitet. In einem Facebook Video zeigt die Biotta AG, passend zur Fasnacht, dass ihre Mitarbeiter das Motto gleich selbst vorleben und als verkleidete Rüebli ihren Arbeitsalltag absolvieren. Wie es dazu gekommen ist, erklärt Eva König von der Biotta AG.

Ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag

Schmutziger Donnerstag – ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag in Tägerwilen! #ahoi #helau #honarro #fasnacht

Posted by Biotta on Donnerstag, 23. Februar 2017

 

Frau König, die Biotta AG war schon immer sehr naturbewusst. Wie kamen Sie auf die Idee Ihre Mitarbeiter als Rüebli zu verkleiden und ein Video zu drehen?

Wir sind ein interdisziplinäres Social Media Team. Da entstehen immer viele verschiedene Ideen. Für den Fasnachts-Post wollten wir etwas Witziges machen, das aber auch gleichzeitig einen starken Bezug zu Biotta hat. Und da es den Biotta Rüebli-Saft schon seit 1957 gibt, musste das Rüebli eine Hauptrolle spielen.

War es schwierig intern die Verantwortlichen und vor allem die Mitarbeiter zu überzeugen, oder macht das Team jeden Spass mit?

Wie bereits erwähnt ist das Social Media Team recht kreativ und setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Wenn die Idee alle überzeugt, macht auch jeder mit. Wir identifizieren uns sehr stark mit unserer Marke und dem Unternehmen Biotta. Da macht man gerne auch mal einen Spass mit.

Teamfoto (c) Biotta AG

Biotta ist ein Pionier im Bio-Bereich. Wie wichtig ist die Integration der digitalen Medien und auf welche Kanäle setzen Sie?

Die Integration der digitalen Medien ist uns enorm wichtig. Wir haben verstanden, dass es ohne diese kaum eine Zukunft für ein Produkt geben kann. Dennoch stehen wir hier erst ganz am Anfang. Momentan konzentrieren wir uns auf Facebook, Instagram, Newsletter und natürlich eine zeitgerechte Website.

Wie verbindet Biotta Tradition und Moderne?

Das kann ich gerne an einem konkreten Beispiel erläutern. Bereits seit 60 Jahren arbeiten wir vertrauensvoll mit Bio-Bauern aus unserer Nachbarschaft zusammen. Sie liefern bestes Bio-Gemüse für unsere Säfte. Und so wie wir, gehen auch die Bauern mit der Zeit. So haben wir erst kürzlich ein Video mit einem Bio-Bauern gedreht, in diesem erklärt er was er im Winter macht. Das Video haben wir für Facebook & Instagram genutzt und es war ein grosser Erfolg. So können wir unsere Tradition auch einer jüngeren Zielgruppe zeigen. Darüber hinaus sind natürlich neue, innovative Produkte das A und O. Dabei werden wir unsere Kernwerte (100% Bio, ohne Konzentrate, ohne Zusätze) immer bewahren. So wie wir dies bei den Biotta Veggies oder den Biotta SMOO`TEAs getan haben.

Welchen Stellenwert hat das Marketing bei der Biotta AG und wie nutzen Sie die Marketinginstrumente?

Das Marketing nimmt einen grossen Stellenwert bei uns ein. Dabei werden verschiedenste Marketing-Instrumente intensiv genutzt.

Biotta Produkte (c) Biotta AG

Wie wichtig sind die Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg und welche Unternehmensphilosophie liegt der Biotta AG zugrunde?

Bei Biotta hat jeder einzelne Mitarbeiter eine Schlüsselrolle – vom Saftmischer über das Marketing bis zum Kundendienst. Jeder trägt einen wichtigen Teil zum Erfolg der Marke bei. Es liegt in unserer Natur, dass das Engagement jedes Mitarbeiters gleichwertig geschätzt wird. Denn nur so schaffen wir es weiterhin der Schweizer Bio-Pionier zu sein. Wir sind ein kleines, familiäres Unternehmen, das aber auch innovativ ist und überrascht. Darauf sind wir ganz besonders stolz.

Wenn Sie angehenden Marketingfachleuten einen biologischen Tipp geben könnten, was würden Sie raten?

Gutes Marketing basiert nicht nur auf Theorien, Systemen oder Lehrbüchern. Oft sollte man auch auf seine Intuition hören und sich immer wieder aufs Neue in Kundensicht versetzen. Das bedeutet manchmal auch einen unkonventionellen Weg zu gehen und Mut zu zeigen. Und dabei sollte man natürlich immer fleissig Biotta Säfte trinken. 🙂

Mehr über die Biotta AG:

www.biotta.ch

https://www.facebook.com/biottaCH

 

PWA Praktikantin unterstützt das IMM für sechs Monate

Wir freuen uns sehr auf unseren Zuwachs im IMM Team und begrüssen Vanessa ganz herzlich. Wie immer stellt sie sich gleich selbst vor:

«Nach abgeschlossener Matura an der Kantonsschule Musegg in Luzern im Jahr 2012 legte ich ein Zwischenjahr ein, welches ich mehrheitlich mit dem Arbeiten im Gastgewerbe verbrachte.
Im Sommer 2013 begann ich dann an der Universität Luzern das Studium der Politischen Ökonomie. Obwohl mir das Studium thematisch sehr zusagte, musste ich leider erkennen, dass ich für das Studentenleben nicht geschaffen bin. Lieber wollte ich so schnell wie möglich anfangen «richtig» zu arbeiten. Jedoch war es schwierig, nur mit einer Matura irgendwo unterzukommen und noch eine Lehre zu beginnen entsprach auch nicht unbedingt meinen Vorstellungen.
matv_ZHAW_Mgmt-LAW_W3-431-2Nach einem Termin bei der Studien – und Laufbahnberatung war ich mir dann sicher, die perfekte Lösung für mich gefunden zu haben: Die Postmaturitäre Wirtschaftsausbildung PWA an der Kaderschule Zürich.
Diese Ausbildung kombiniert Theorie und Praxis genauso wie ich es mir vorgestellt habe; sechs Monate Schulteil mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen und ein anschliessendes 18 monatiges Praktikum bei einer der Partnerfirmen der Kaderschule Zürich. So kam ich zu der ZHAW.
Da der Arbeitsweg von Nidwalden nach Winterthur aber zu lang wäre und der Zufall noch etwas mitspielte, wohne ich jetzt unter der Woche in einer WG mit einer Freundin aus Kanti-Zeiten im Kanton Thurgau.
So ziemlich jedes Wochenende kehre ich aber nach Nidwalden zurück um dort Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen.
Die ersten beiden sechsmonatigen Praktikumsteile absolvierte ich beim Zentrum für Strategie and Operations und im Centre for Innovation and Entrepreneurship.
Dort konnte ich ganz zu meiner Freude einige verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Unter anderem war ich übergangsmässig Kursmanagerin für die CTI Entrepreneurship Kurse und habe auch im ansonsten einige Weiterbildungskurse selbständig administriert.
Dies war, wenn es auch am Anfang ein ziemlicher Schubs ins kalte Wasser war, eine tolle Erfahrung, aus der ich sehr viel mitnehmen konnte.
Nun freue ich mich über den Wechsel ins IMM und auf die neuen Aufgaben die auf mich warten.»

 

«Schon als kleines Kind wollte ich immer Forscherin werden…»

Amelie Körner…In meiner Vorstellung damals natürlich mit Lupe und Tropenhut im Dschungel. Nach meinem Masterabschluss an der Uni Zürich in Psychologie zog es mich dann tatsächlich in die Forschung und zwar in die Marktforschung, wo ich dann zwar keine exotischen Pflanzen und geheimnisvollen Mayastätten, sondern den Mensch «erforschte». Im Insight Institute, einem in Zürich ansässigen qualitativen Marktforschungsinstitut, konnte ich mir viel Wissen in der qualitativen Marktforschung und der Interviewführung aneignen. Nach zwei Jahren wurde dann aber meine Neugier auf andere Bereiche der Forschung so gross, dass ich beschloss, mich neuen Herausforderungen zu stellen, wodurch ich mein glückliches Plätzchen hier im Service Lab am Institut für Marketing Management der ZHAW gefunden habe.

In meiner Freizeit findet man mich als Innerschwyzerin sowohl im Sommer wie im Winter häufig auf irgendwelchen Bergen oder auch gerne in Seen, das dann aber doch nur im Sommer. Auch ansonsten bin ich in meiner Freizeit gerne sportlich unterwegs, sei es beim Joggen im Wald oder Pilates auf der Matte. Danach wird dann natürlich auch immer gerne lecker gekocht.

An der ZHAW freue ich mich nun darauf, viel Neues zu lernen, in der Lehre tätig zu sein und natürlich auf die vielen netten Arbeitskollegen und Kolleginnen die man so auf dem Gang und in den Büros antrifft.

Willkommen im Team!

Passfoto2_MichaDas Institut für Marketing Management freut sich sehr, Dr. Michael Klaas als Dozent für integrierte Kommunikation und digitales Marketing an Bord zu begrüssen. Michael ist seit Anfang Mai in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen im Bereich des digitalen Marketings und social Media tätig, zusätzlich wird er den Studiengang CAS Digitales Marketing übernehmen. Mit den folgenden Zeilen stellt sich Michael Klaas kurz selbst vor:

„Umtriebig“ ist ein Wort, das mich in Bezug auf mein berufliches Leben ganz gut definiert.

Begonnen habe ich als „klassischer“ BWLer mit den Schwerpunkten Controlling und Informationsmanagement an der TU Bergakademie Freiberg (D). Danach habe ich mich aber direkt der Wirtschaftsinformatik zugewandt und zum einen als Berater im Bereich IT Strategie gearbeitet zum anderen an der Universität Duisburg-Essen im Technologiemanagement bei Prof. Walter Brenner promoviert. Mein Thema war die Entwicklung von zukünftigen Technologieszenarien und deren Auswirkungen auf die Unternehmen.

Nach der Promotion durfte ich als Projektleiter und Berater für Geschäftsprozessmanagement und IT Strategie bei der SAP AG viele grosse Europäische Unternehmen kennenlernen, um dann als Projekt- und Forschungsleiter an die Universität St. Gallen zu wechseln. Hier lagen meine Schwerpunkte im Bereich Customer Relationship Management, IT Security und eine Passion, die mich bis heute nicht loslässt: Design Thinking.

Meine nächste Lebensstation war dann die Hilti AG. Dort habe ich 5 Jahre als Teamleiter für den Bereich New Media gearbeitet und hatte die einmalige Gelegenheit Themen wie Social Media und Collaboration von Anfang an zu entwickeln und aufzubauen.

Diese Erfahrungen hoffe ich nun auch bei der ZHAW einbringen zu können. Ich brauche und suche das Neue in meiner Arbeit und mag, es unkonventionelle Wege zu beschreiten. Dies schlägt sich auch in meinen Hobbies Robotik und Kochen nieder.  

3 Monate als Praktikant am Institut für Marketing Management

dave_mayerWas Dave Mayer während seinem dreimonatigen Praktikum am Institut für Marketing alles erlebt, erzählt er euch in der Folge wie immer gleich selbst:

«Anfang Januar begann ich mein befristetes Praktikum als Junior Project Manager innerhalb des Institut für Marketing Management (IMM). Nach mehrjährigen Couchsurfing Reisen war dies der perfekte Wiedereinstieg in die Schweizer Arbeitswelt. Ich bin verantwortlich für die Desk Research und Projektplanung zur Gründung eines Verbandes.

 

Bis heute beinhaltet mein Aufgabenbereich:

  • Erstellung eines detaillierten Projektplans via Microsoft Projects
  • Durchführen und transkribieren von Experten-Interviews
  • Programmieren einer Online Umfrage via Questback UniPark
  • Realisierung eines StartUp / Business Plans
  • Erstellung und Pflege der IMM EndNote Library

Die Atmosphäre innerhalb des IMM ist äusserst angenehm, auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachstellen wird grossen Wert gelegt und dies schätze ich sehr. Die Arbeitskollegen hiessen mich von Anfang an herzlichst willkommen und erleichterten den Einstieg ins Team ungemein.

Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen, welche ich im Institut für Marketing Management meistern darf. To infinity and beyond!»

Neuzugang an der Fachstelle Behavioral Marketing

Gesundheitspsychologen, wie ich es eine bin, befassen sich mit der Untersuchung und Förderung von verschiedenen Gesundheitsverhaltensweisen, wie zum Beispiel körperlicher Aktivität, gesunder Ernährung oder dem Rauchstopp. Seit meinem Studium und insbesondere während meiner Arbeit an der ETH Zürich am Lehrstuhl Consumer Behavior befasste ich mich allerdings vermehrt mit dem Thema Konsumentenverhalten ohne Bezug auf ein konkretes Gesundheitsverhalten. In meiner Doktorarbeit ging es darum, die Risikowahrnehmung und das Verhalten von Schweizer Konsumenten im Bereich Lebensmittel zu untersuchen. Basierend auf diesen Erkenntnissen habe ich verschiedene Kommunikationsmaterialien, wie zum Beispiel ein 3-minütiges Animationsvideo über die Sicherheit von Lebensmittelzusatzstoffen, entwickelt.

5-Seen-Wanderung_AngelaAls gebürtige Bündnerin fühle ich mich nun schon seit 10 Jahren sehr wohl in Zürich Oerlikon. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit guten Freunden bei einem Konzert oder im Pub, im Plattenladen, bei einem guten Essen oder zu Hause auf der Couch mit einem guten Film, und noch lieber einer guten Serie. Ausserdem liebe ich Rucksackreisen, zum Beispiel nach Irland, Asien oder Südamerika, und die damit gelegentlich verbundenen Abenteuer. Wenn mich doch einmal das Heimweh nach den bündnerischen Bergen packt, gehe ich am liebsten auf die Suche nach Eierschwämmli oder auf die Bifertenhütte, wo es dann als Belohnung für den steilen Aufstieg ein kühles Bier gibt.

Nach Abschluss meiner Doktorarbeit im vergangenen Herbst hatte ich Lust auf eine neue spannende Herausforderung. Diese fand ich hier in Winterthur am Institut für Marketing Management (IMM) an der Fachstelle Behavioral Marketing. Nun freue ich mich über nette Arbeitskollegen, neue interessante Aufgaben und darüber, dass ich nun vermehrt in der Lehre tätig sein kann.