Meilenstein bei Mercedes-Benz: Das Automated Valet Parking

Autofahren gehört für viele zum Alltag. Nicht alle kommen aber in den Genuss von freien Parkplätzen. Gerade Parkhäuser gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Parkmöglichkeiten, vor allem, wenn man endlos herumkurven muss. Wie schön wäre es doch, wenn das Auto selbständig einparken würde. Diese Vision wird nun dank Mercedes-Benz und Bosch Realität. Die beiden Firmen haben ein Pilotprojekt für ein fahrerloses Parken vorgestellt. Dr. Michael Hafner, Head of Automated Driving and Active Safety bei Mercedes-Benz, erzählt mehr über diese neue Technologie.

Herr Dr. Hafner, die Parkplatzsuche gehört für viele nicht unbedingt zum schönsten Teil des Autofahrens. Die Daimler AG setzt nun die Vision des automatisierten Einparkens in die Realität um. Die Gäste des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart können ab 2018 diesen Service nutzen. Können Sie uns mehr über dieses Projekt erzählen?

Wir nähern uns dem autonomen Fahren schneller, als viele vermuten. Mit dem fahrerlosen Parken im Mercedes-Benz Museum zeigen wir eindrücklich, wie weit die Technologie bereits ist. Per Smartphone-Befehl fahren Autos nun fahrerlos in den zugewiesenen Stellplatz, ohne dass der Fahrer das Manöver noch überwachen muss. Das automatisierte Valet Parken ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Fahren. Die Pilotlösung im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums gilt weltweit als die erste infrastrukturgestützte Lösung für einen automatisierten Vorfahr- und Einpark-Service und das im realen Mischbetrieb mit Fussgängern und anderen Fahrzeugen. Gäste im Museums-Parkhaus können den komfortablen Service ab Anfang 2018 live erleben: da lässt sich dann die Zeit fürs Parken sparen.

Fahrerloses Parken im realen Verkehr: Weltpremiere im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums © Daimler AG

Wie funktioniert das Automated Valet Parking technisch? Was braucht es für Voraussetzungen?

Mit dem Smartphone kann man sich via App ein Auto reservieren. Zum Antritt der Fahrt kommt das Fahrzeug selbständig in die „Pick-up Area“ vorgefahren. Die Rückgabe erfolgt genauso bequem, indem der Kunde das Fahrzeug in der „Drop-off Area“ des Parkhauses abstellt und es per Smartphone-App wieder zurückgibt. Vom intelligenten System des Parkhauses erfasst, wird das Auto gestartet und zu einem zugewiesenen Parkplatz geführt.

Möglich wird das fahrerlose Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur von Bosch im Zusammenspiel mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz. Dabei überwachen die installierten Sensoren im Parkhaus den Fahrkorridor und dessen Umfeld und steuern das Fahrzeug. Die Technik im Auto setzt die Befehle von der Parkhaus-Infrastruktur sicher in Fahrmanöver um und stoppt das Fahrzeug gegebenenfalls rechtzeitig.

Per Smartphone-Befehl fahren Autos fahrerlos in einen zugewiesenen Stellplatz, ohne dass der Fahrer das Manöver noch überwachen muss. Möglich wird das fahrerlose Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur von Bosch im Zusammenspiel mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz. © Daimler AG

Aktuell funktioniert das Automated Valet Parking mit speziellen Mercedes Fahrzeugen. Ist es denkbar, dass diese Technik später auch auf andere Fahrzeuge ausgeweitet werden könnte?

Ja, das ist auf jeden Fall denkbar. In der Breite wird AVP nur als Cross OEM Ansatz mit standardisierten Schnittstellen funktionieren. Jedes befähigte Fahrzeug, unabhängig vom Hersteller, kann in jedes entsprechend ausgestattete Parkhaus einfahren. Daimler und Bosch engagieren sich bereits für eine Schnittstellenstandardisierung. Fahrzeugzentrierte und infrastrukturbasierte Technologien können zukünftig parallel existieren.

Das autonome Fahren ist immer wieder ein Thema, gleichzeitig ist auch die Sicherheit sehr relevant. Wie sind hier die Sicherheitsstandards bzw. wie wird verhindert, dass Unfälle passieren?

Sicherheit ist der Markenkern von Mercedes-Benz. Ein funktionierendes und zuverlässiges Gesamtsicherheitskonzept ist daher zentral in diesem Projekt.

Das Fahrzeug wird sich im Parkhaus wie „normale“ Nutzer des Parkhauses auch auf den vorgegebenen Wegen bewegen. Dazu wird der Fahrkorridor ständig auf Personen, andere Fahrzeuge und sonstige Hindernisse hin überprüft. Das Fahrzeug hält sofort an, wenn der Fahrkorridor in irgendeiner Weise blockiert ist. Zusätzlich gibt es weitere Sicherheitsmechanismen im Parkhaus, die einen sicheren und gleichzeitig reibungslosen Betrieb gewährleisten.

Ein Gutachterteam des TÜV Rheinlands hat das Sicherheitskonzept eingehend bewertet und abgenommen.

Autonomes Fahren mit hohen Sicherheitsstandards © Daimler AG

Die Daimler AG ist bekannt für Innovation. Wie ist die Idee zu diesem Projekt entstanden und wie erfolgt die Zusammenarbeit mit Bosch?

Ich persönlich kenne niemanden, der sich auf ein Parkhaus freut. Das Ziel einer Fahrt ist ja eigentlich ein anderes; das Büro, das Café oder das Kino und dort möchte ich dann auch möglichst bald hin und mich nicht noch lange in einem Parkhaus aufhalten. Die grundlegende Technik, um dies zu realisieren existiert bereits. Wir mussten die Idee eines automatisierten Parkvorgangs nur noch umsetzen, was zwar leicht klingt, aber natürlich einiges an Arbeit war. Entsprechend stolz sind wir nun zusammen mit Bosch die weltweit erste infrastrukturgestützte Lösung für einen automatisierten Vorfahr- und Einpark-Service in einem Parkhaus realisiert zu haben. Die Parkhausinfrastruktur sowie die Kommunikationstechnik kommen von Bosch. Daimler stellt das Museums-Parkhaus und Pilotfahrzeuge. Ausserdem definieren wir auch zusammen mit Bosch die Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Fahrzeug und passen die Sensorik und Software in den Fahrzeugen entsprechend an.

Welche Vorteile hat das Automated Valet Parking generell für Parkhäuser?

AVP löst vor allem das Problem des Parkens mit maximalem Komfort. Der Fahrer spart Zeit, Ärger und lange Fusswege. Der Parkraumanbieter schafft durch diese Parkanordnung zusätzlichen Platz für mehr Fahrzeuge, denn schliesslich muss am Parkplatz selbst kein Platz für das Öffnen der Türen vorgesehen werden. Es entsteht eine klassische Win-Win Situation. Man kann also sagen, dass das fahrerlose Parken für den Parkhausbetreiber zu einer effizienteren Parkraumnutzung führt, da rund 20 Prozent mehr Fahrzeuge auf die gleiche Fläche passen. Und der Parkhausnutzer ist schneller und komfortabler an seinem eigentlichen Ziel.

Maximaler Komfort und Zeitersparnis © Daimler AG

Innovationen müssen auch immer vermarktet werden. Wie wichtig ist ein solches Projekt für die Marke Mercedes-Benz und welche Kommunikationskanäle werden genutzt?

Sicherheit und Komfort sind zentrale Markenbestandteile von Mercedes-Benz. Automatisierte und Autonome Fahrfunktionen zahlen genau in diese Werte ein und machen diese Technologie neben der Elektrifizierung des Antriebs, der Vernetzung (Connectivity) sowie dem Sharing Prinzip so zum Dreh- und Angelpunkt der Daimler Strategie.

Unser Anspruch, auf dem Weg zum Autonomen Fahren als Technologieführer wahrgenommen zu werden erreicht man nicht durch Marketing alleine, aber natürlich ist es unser Anspruch die Gesellschaft bei dem rasanten technologischen Wandel mitzunehmen und zu begeistern. Dies machen wir seit Jahren kontinuierlich mit innovativen, praxisbezogenen Projekten wie unserem aktuellen Fahrerassistenzpaket in unseren Serienfahrzeugen, dem Forschungsfahrzeug F 015, dem Future Truck, dem smart vision EQ fortwo oder eben dem Automated Valet Parking. Und für die Zukunft haben wir natürlich noch einige weitere Trümpfe im Ärmel. Lassen Sie sich überraschen.

https://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/passengercars.html

https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz/classic/museum/

https://www.daimler.com/de/

 

Die Welt der Regenschirme steht Kopf

In der Schweiz bleibt man von Regen nicht verschont. Ab und an tröpfelt es auf unsere Köpfe und wir brauchen einen Regenschirm. So praktisch er auch ist, er ist auch ein bisschen unhandlich. Ausserdem dauert es einige Zeit, bis man ihn wieder trocken bekommt. Auch das Öffnen und Schliessen kann gerade im ÖV zum Problem werden. Ein junges Start-Up aus Berlin hat nun den Regenschirm komplett auf den Kopf gestellt und ein neues Modell lanciert. Der Suprella Regenschirm öffnet sich von innen nach aussen, damit wird man nie nass. Ausserdem ist er mit einer speziellen Nano-Beschichtung versiegelt. Die Regentropfen perlen am Material ab und der Schirm bleibt trocken. Fabienne von Suprella war bereit, uns einige Fragen zu beantworten.

Ein Regenschirm ist nicht gerade das spannendste Alltagsprodukt. Wie entstand die Idee, einen neuen Regenschirm zu kreieren?

In der Tat! Der Regenschirm wurde sozusagen durch den Suprella Pro wieder zu einem spannenden Alltagsprodukt! Die Idee entstand, als wir eines Tages bei einem Event alle klatschnass geworden sind – und das trotz Regenschirmen! Da dachten wir uns, dass es doch eine bessere Alternative geben muss, bei der zum Beispiel auch das Aus- und Einsteigen in ein Auto keine nassen Hemden und Haare mehr bereiten sollte. Die Lösung ist unser Suprella Pro – einfach umgedreht bringt der Regenschirm endlich den Schutz, den wir immer wollten!

Schirm mal anders, Innovation bei einem bewährten Produkt © Suprella

Kannst Du uns erklären, welche Besonderheiten diesen Schirm ausmachen und worin der Mehrwert für die Kunden besteht?

Gerne! Der Suprella zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er sich andersherum öffnet als die meisten Regenschirme. Das sorgt für einfaches Ein- und Aussteigen aus dem Auto, sorgt aber auch dafür, dass die nasse Seite des Schirmes beim geschlossenen Schirm auf der Innenseite liegt und somit keine Kleidung oder wichtige Dokumente durchnässen kann. Ein weiteres besonderes Feature des Suprellas ist, dass er stehen kann! Klappst du den Suprella Pro zu ohne das Befestigungsband drum herum zu wickeln, kann der Suprella super stehen. So ist der Regenschirm endlich nicht mehr das lästige Ding, was man die ganze Zeit in der Hand halten muss, selbst wenn es nicht regnen sollte – einfach abstellen – und gegebenenfalls so trocknen lassen. Weitere Features des Suprellas sind der ergonomisch geformte C-Griff, der das Tragen nochmals erleichtert und dafür sorgt, dass man die Hände für die wichtigen Dinge frei hat! Die Nanobeschichtung des Schirmes ist natürlich auch ein wichtiges Feature, welche für den perfekten Perleffekt sorgt, sodass der Suprella Pro fast nie wirklich trocknen muss – auch nach ausgiebigem Einsatz im Regen.

Wie habt Ihr die Kundenbedürfnisse eruiert? Welche Aspekte sind den Kunden besonders wichtig?

Das Design ist für unsere Kunden sehr wichtig, daher haben wir vor allem Wert auf das Design gelegt und viele verschiedene schöne Möglichkeiten angeboten aus denen die Kunden anfangs wählen konnten. Aus den Farben und Mustern die unsere Kunden am schönsten fanden hat sich also schlussendlich unsere Produktpalette entwickelt. Auch der ergonomische Griff ist vor allem dazu da, im Alltag besseren Schutz zu bieten, ohne unsere Kunden in ihren gewöhnlichen Tätigkeiten einzuschränken. Der Griff liegt gut in der Hand und kann sogar über die Hand gestülpt werden, sodass die Hände frei für andere Tätigkeiten bleiben.

Wichtige Kundensicht, die sich im Design wiederspiegelt © Suprella

Wie wird der Schirm hergestellt und gibt es Variationsmöglichkeiten?

Wie der Schirm genau hergestellt wird ist natürlich absolutes Betriebsgeheimnis 😉 Wir arbeiten stetig an Veränderungen und Variationsmöglichkeiten für den Suprella, sind aber vorerst mit der Hauptversion des Suprella Pro’s sehr zufrieden. Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserungen, die wir nicht übersehen möchten und sind daher immer dran, mit den neuesten Erkenntnissen zu gehen, um den Vorteil des Suprellas gegenüber anderer Regenschirme herausstechen zu lassen.

Welche Rolle spielt das Marketing bei Euch? Welche Marketinginstrumente nutzt Ihr?

Marketing spielt bei uns eine wichtige Rolle. Wir arbeiten mit verschiedenen Experten zusammen, um unsere Produkte auf attraktive Art und Weise in Szene zu setzen. Hierfür benutzen wir vor allem Facebookmarketing, da wir auf diese Weise viele Menschen auf einen Schlag erreichen können.

Online Marketing als wichtiger Faktor © Suprella

Welche Verkaufskanäle nutzt Ihr? Setzt Ihr auf online und offline Kanäle?

Wir verkaufen in erster Linie über unseren eigenen Shop, verkaufen aber auch zu gewissen Anlässen über Amazon oder Plattformen wie Groupon. Das sind dann meistens zeitlich limitierte Angebote.

Es gibt bei Suprella sogar einen PetBrella, also einen Schirm für den Hund. Welche weiteren Produktideen habt Ihr noch in Eurem Schirm?

Wir entwickeln gerade weitere Ideen, die wir an dieser Stelle als Betriebsgeheimnis natürlich nicht so einfach ausplaudern möchten. Wir können nur so viel sagen: Neue Ideen stecken schon in der Pipeline, also bleibt gespannt und lasst euch überraschen! 🙂

Auch Hunde werden mit einem speziellen Schirm geschützt © Suprella

Wenn Ihr angehenden Marketingfachleuten einen Tipp geben könntet, was würdet Ihr raten?

Bleibt kreativ!

 

https://suprellapro.com

https://www.facebook.com/suprella/

Everybody wins when stakeholder engagement is done well

Author: Peter Paul van de Wijs

In my last blog I mentioned having the wrong objectives as a key reason for failing stakeholder engagement programs. In this edition I am taking a closer look at 5 objectives that can really make a difference for a company.

According to Sir Richard Branson succeeding in business is all about making connections. Trust is the foundation of successful long-term connections and relations. Yet, as for example independent research consultancy GlobeScan’s long-term trust data shows, companies have systematically ignored this. Or, more precisely, they have taken a very limited view of the need to build lasting relations, and the trust those require.

© GlobeScan

Obviously the majority of companies underestimate the importance of reciprocity in relations and they have a limited view of the groups they need to build strategic relationships with. As a result these companies not only take a gamble with their societal license to operate but also miss key growth opportunities. As the following examples illustrate, understanding the benefits for both company and stakeholders opens up wonderful new business opportunities for growth and/or reputation enhancement. They all take strategic stakeholder engagement beyond the narrow idea of needing to build good relations with a few selected audiences to manage potential risks.

  1. Strategic Stakeholder Engagement supports the achievement of business objectives.

When Unilever developed its Sustainable Living Plan, the company reached out to a wide range of stakeholders to understand their expectations and perspectives. This input was essential for the development of what is widely regarded as a groundbreaking growth strategy based on sustainable principles.

  • Benefits to Unilever: identification of the right topics to address, understanding of the expectations of the stakeholders regarding the company’s performance and broad public support for the goals.
  • Benefits to stakeholders: the opportunity to ensure that a large corporation addressed their concerns in realistic, measurable action plans.

 

  1. Strategic Stakeholder Engagement provides access to knowledge and ideas, which can stimulate innovation and, even, co-creation of products and solutions. While at the same time providing an opportunity to become part of designing future products that meet stakeholder needs and reflect their values.

At events across the United States, GE invites design thinkers to participate in an open innovation process called GE Garages. Participants work in labs outfitted with 3D printers, injection moulders, laser cutters and more to bring their wildest ideas to life.

  • Benefits to GE: identification of new ideas and people that can help develop these ideas.
  • Benefits to stakeholders: access to a community of like minded people, opportunities to share ideas and, maybe, even find a job, all while having some fun (personal development).

In 2008 the The LEGO Group started a new website called LEGO Ideas which invites customers to submit ideas for new LEGO Products and help select the ones that are put into production.

  • Benefits to LEGO: opportunities to strengthen relations with ‘hard core’ customers, develop products that align with customer interests and cut design costs.
  • Benefits to stakeholders: opportunity to share their knowledge and ideas, recognition and fun. As an extra incentive the original designer also receives 1% of the royalties.

 

  1. Strategic Stakeholder Engagement enhances a company’s reputation by demonstrating a commitment to address societal needs, expectations and challenges as well as business challenges. And builds additional business.

To address concerns from customers regarding food waste, Intermarché, the 3rd largest supermarkets chain in France, decided to sell (30% cheaper) non-calibrated and imperfect fruits and vegetables: “the inglorious fruits and vegetables”. Since the launch of this campaign retailers all over Europe have started similar campaigns.

  • Benefits to Intermarché: 1.2 tons of sales per store in the first 2 days of the campaign, positive reputational impact (300% increase in social media mentions in first week).
  • Benefits to stakeholders: Addresses the public outcry over food waste and odd EU rules. Farmers got a better price for their crops.

Here you can see the campaign: https://adsoftheworld.com/media/print/intermarche_grotesque_apple

 

  1. Strategic Stakeholder Engagement provides a platform for stakeholders to address their concerns in a constructive manner and work on solutions.

When cutting trees on their properties companies in the Netherlands have to replant an equal amount of trees somewhere else. Typically they will do this on their own property. The Community Advisory Panel from DOW Benelux convinced the company to work with local farmers and place the trees on their land in stead; further away from Dow’s production location and thus addressing concerns of ‚visual pollution‘.

  • Benefits to DOW: The company still met legal requirements while at the same time addressing a long-standing societal concern and strengthening its reputation.
  • Benefits to stakeholders: The trees now block the view on the chemical facilities enhancing the perceived quality of life in the area.

 

  1. Strategic Stakeholder Engagement provides an opportunity to stakeholders to be part of a community they aspire to be part of. They can use their engagement as a means to ‘badge’ themselves and differentiate them from peers.

The San Francisco ride-sharing start-up LYFT recently raised $83 million and expanded to 24 new markets. It asks riders to pay a suggested donation based on distance travelled. All LYFT cars sport bright pink moustaches and riders are encouraged to give drivers fist-bumps when they first get in the car.

  • Benefits to stakeholders: cheap transportation, opportunities to meet like-minded people, for drivers an opportunity to make some money.
  • Benefits to Company: Opportunity to build strong relations with a highly committed customer base and ability to reach out to new drivers with a compelling story.

Each of these examples is compelling in its own right and was initiated to address a specific challenge. However, while reviewing these case studies it struck me that there is good news for all companies considering to step up stakeholder engagement. The common factor of all these is the absolute willingness by the stakeholders to engage if a program is designed correctly. So, there is really no excuse for missing the opportunities co-creation and cooperation offer companies.

About Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs is senior corporate communication, advocacy and stakeholder engagement strategist. Over the past 20-years he has helped businesses and non—governmental organisations capture the opportunities and manage the reputation risks linked to stakeholder expectations. He is the former Vice President, Communication and Engagement at the LEGO Foundation, ran his own consultancy focused on reputation and sustainability, was a member of the Executive Team of the World Business Council for Sustainable Development and held various leadership positions at The Dow Chemical Company.

www.ppvandewijs.com

Twitter: @ppvdw

Skype: vandewijs

Data-Intensive Services: Hochkarätiges CH-Netzwerk will Innovation fördern

Die Swiss Alliance for Data-Intensive Services hat zum Ziel, Innovation, Bildung und Inspiration zu fördern. Das IMM ist als Teil der Abteilung General Management Mitglied der ersten Stunde und hat beim Aufbau des Netzwerks mitgewirkt.

Die Nationalen Thematischen Netzwerke (NTN) sind Förderinstrumente der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Mit ihrer Hilfe möchte die KTI Forschung und Praxis zusammenbringen und spezifische Themen voranbringen. Schweizweit bestehen derzeit über alle Wissenschaftsbereiche 13 NTN, die inhaltlich unterstützt und mit bis zu CHF 500’000 pro Jahr gefördert werden.

Vielversprechender Start
Die Allianz for Data-Intensive Services ist noch jung, hat jedoch bereits mehr als 20 Unternehmenspartner gewonnen. Auch mehrere Partnerunternehmen des IMM sind Teil des NTN. Kein Wunder, beschäftigt sie sich doch unter anderem mit wegweisenden Themen wie Big Data, E-Health, Industrie 4.0 oder Smart Devices. Machine Learning Clinic und Services for Individuals bilden zurzeit zwei Themenschwerpunkte, die im Rahmen von Expert Groups bearbeitet werden.

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Partner NTN

Besser vernetzen
Die NTN ermöglichen es ihren Angehörigen, Forschungsprojekte mit Praxispartnern, Bootcamps, Prototypenlabs und Studien zu lancieren. Weiter können eigene Seminare, Kurse und Webinare angeboten werden oder man beteiligt sich an den Konferenzen und Events, welche die NTN organisiert. So oder so, für ein zielgerichtetes Networking zwischen Praxis und Wissenschaft ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten.

Die Roadmap sieht vor, dass das Netzwerk bis 2020 internationale Bekanntheit erlangt. Bei Interesse zum Anschluss oder zur Mitwirkung am Netzwerk vermittelt das IMM sehr gerne.

Auskunft: Frank Hannich, Institut für Marketing Management

Aufbruchsstimmung im Weiterbildungsangebot

Die Weiterbildungslandschaft am Institut für Marketing Management wandelt sich rasant. In den letzten 12 Monaten wurden die beiden MAS-Programme in Customer Relationship Management und in Product Management modularisiert. Im Interview mit Studienleiter Dr. Frank Hannich haben wir im Frühling 2014 über den Hintergrund dieser Entwicklung berichtet. Nun ist es also geschafft. Am 17. Februar 2015 hat der Rektor der ZHAW die beiden grundlegend überarbeiteten Studiengänge genehmigt und damit gleichzeitig den Weg für sechs neue CAS-Lehrgänge geebnet. Beide MAS-Programme starten Ende August im neuen Kleid.

Die modulare Struktur bietet den Studierenden die Möglichkeit, den Masterstudiengang individuell zu gestalten. Sie können einzelne CAS-Lehrgänge absolvieren und erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob sie die komplette Ausbildung beenden möchten. Um das MAS-Diplom zu erhalten, müssen die Studierenden alle vier CAS-Lehrgänge erfolgreich abschliessen und eine Masterarbeit schreiben. Dafür haben sie maximal vier Jahre Zeit.

Gemeinsam ist den beiden neu gestalteten MAS-Programmen das Start-Modul CAS Strategisches Marketing. Dieser Zertifikatslehrgang – ehemals CAS Strategischer Fokus Kunde – befasst sich mit den Kernaufgaben des Marketing, wobei im Rahmen des MAS Customer Relationship Management die Wertschöpfung durch Beziehungen im Fokus steht. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für den zentralen Stellenwert von Kundenbeziehungen für den Unternehmenserfolg. Für Studierende des MAS Product Management hingegen steht die Wertschöpfung durch Produkte im Vordergrund. Ihnen vermittelt der Start-CAS die zentralen Theorien, Modelle und Instrumente des Product Marketing. Am Ende des Zertifikatslehrgangs sind alle Teilnehmenden in der Lage, eine kunden- bzw. produktgetriebene Unternehmensstrategie selbständig zu erarbeiten.

Sind die strategischen Grundlagen einmal gelegt, warten spannende Vertiefungsmodule auf die Teilnehmenden. Die untenstehende Grafik liefert eine Übersicht.

MAS_Blog

Mehr über die neuen Zertifikatslehrgänge berichten wir Ihnen gerne an unseren Informationsapéros. Wir freuen uns auf Sie.

Innovation ist der wichtigste Rohstoff der Schweiz – Kurzinterview mit Dr. Georges Haour

Die Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern Europas. Im jährlichen EU-Ranking (Innovation Union Scoreboard 2014) rangiert die Schweiz einmal mehr auf Platz 1. Dieses Resultat ist zwar beeindruckend – aber für viele nicht sonderlich überraschend. Schliesslich ist Innovation der wichtigste Rohstoff der Schweiz. Starke Hochschulen sind für eine hohe Innovationsleistung zentral – genauso wie deren enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Dr. Georges Haour, Professor für Innovationsmanagement am IMD und Co-Autor von ‚From Science to Business‘, skizziert im folgenden die Hintergründe der Schweizer Innovationskraft.

Switzerland does the best job of transferring technology to the private sector. Figures show that, in license deals and number of start-ups, per unit of research money invested, Switzerland is doing exceptionally well. What is the reason to this best kept secret?

Fifteen years ago, the Swiss government decided to put in place technology transfer offices in the main Universities (all are public). In a typical Swiss way, this was done by staffing these offices with suitable people. The human factor is indeed particularly crucial, when it comes to innovation and the extremely complex function of bridging academic research and market success.

This was done in a non-bureaucratic way, with a sensible time horizon. These offices are staffed with only small teams. Quality, not quantity, is of the essence.

Besides the effective technology transfer from public research to the private sector, excellence in research and education, particularly at the graduate level, and sound entrepreneurial orientation constitute less well known characteristics of the Swiss scene that are its high ratio of Nobel prizes and of patents per inhabitant.

This portrays the picture of an innovative country ‘punching well above its weight’. However, what can still be improved?

Although Switzerland is excellent at technology transfer; it has to become much better at business growth.

One area of improvement is for the government to provide stronger incentives for more effective inter-institutional work. In this area, Swiss business schools must become more diligent in effectively boosting the emergence and growth of job-creating, new activities. Switzerland is excellent at technology transfer; it has to become much better at business growth.  A caricature of this situation is the fact it took Nestlé thirty five years to turn Battelle-Geneva’s invention (in the late 1960s) of Nespresso into a commercial success…

About the author
Dr Georges Haour is Professor at IMD. He also acts as an adviser to companies on effectively managing innovation. Born and raised in Lyon, France, he holds a PhD in Chemistry from the University of Toronto, Canada. Prior to IMD, for nine years, he managed a 35 staff business unit at Battelle, in Geneva, carrying out innovation projects funded by firms. He has 8 patents and 110 publications. His most recent books are: Resolving the Innovation Paradox (2004) and From Science to Business (2011), both with Palgrave, London.

A detailed article by Prof. Georges Haour has been published on http://www.innovationmanagement.se/.

Innovation ohne Grenzen: 13. Science-to-Business Marketing Konferenz vom 2. – 4. Juni 2014 in Winterthur

Während traditionelle Unternehmensgrenzen zunehmend verschwimmen, entstehen gleichzeitig völlig neue Möglichkeiten kooperativer Wertschöpfungsprozesse. Die Deutsche Bank Research schätzt, dass in zehn Jahren 15% der Wertschöpfung in Deutschland aus Unternehmensnetzwerken kommen wird. Vor drei Jahren waren es noch 2%. Moderne Kooperationsbeziehungen, an denen auch wissenschaftliche Institutionen beteiligt sind, stehen im Fokus der internationalen, englischsprachigen Konferenz.

Die Veranstaltung zeigt auf, wie Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Hochschulen profitieren können um die eigene Innovationsfähigkeit zu verbessern. Für Unternehmen ist es eine hervorragende Gelegenheit, mögliche Kooperationsformen mit Hochschulen kennen zu lernen und zu erfahren, wie staatliche Fördergelder für eigene Forschungszwecke am besten akquiriert werden.

Die Konferenz bringt die zentralen Akteure im kollektiven Innovationsprozess von Wissenschaft und Praxis zusammen. Sie verleiht wichtige Impulse zu Themen wie ‚Collaborative Innovation‘, ‚Design Thinking‘ und ‚Business Models‘ und vermittelt praktische Tools im Hinblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft. Darüber hinaus bietet sie den Teilnehmenden eine gezielte Gelegenheit zum Networking.

Das Programm wartet auf mit hochkarätigen Speakers, interaktiven Workshops, Podiumsdiskussionen und einem unvergesslichen Konferenzdinner.

Auf issuu.com finden Sie die Einladung zu der Konferenz.

Zu den Keynote Speakers zählen:

  • Prof. Dr. Oliver Gassmann, Professor of Technology and Innovation Management, University of St. Gallen, Switzerland
  • Dr. Andy Polaine, Service and Experience Design Consultant, Writer, Educator
  • Dr. Matthias Kaiserswerth, Director of the IBM Research Laboratory, Zurich, Switzerland
  • Prof. Dr. Georges Haour, Professor of Technology and Innovation Management, IMD, Switzerland
  • Prof. Dr. Thomas Baaken, Director of the Science-to-Business Marketing Research Centre, Germany

Workshops werden u.a. zu den folgenden Themen angeboten:

  • Making transnational partnering innovation work
  • Potentials and challenges of multi-sided Public Private Partnerships
  • Collaborative research – Learning through participatory scenarios
  • The power of service design for business
  • Design thinking – Show, don’t tell
  • How ‘Service Dominant Logic’ enables companies to create new business
  • The UBC ecosystem – Understanding university-business cooperation

«Jedes Unternehmen kann das Potenzial der ‹Crowd› für sich nutzen»

Jan Biller

Jan Biller,
Dozent im CAS Digital Marketing

Immer mehr Unternehmen versuchen, Kunden in Support- und Produktentwicklungs-Communities einzubinden, um von ihrem Wissen zu profitieren. Jan Biller, Business Owner Social Media bei Swisscom, ist Dozent im neuen Zertifikatsstudiengang (CAS) Digital Marketing und erläutert kurz, welche Rolle Crowdsourcing und Gamification im Digital Marketing spielen, und was die Teilnehmenden im Unterricht von ihm lernen werden.

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Schwärmen vom Schwarm…

Crowdsourcing

Quelle:Cooltown Studios

Die Abteilung General Management (AGM) hat das Innovationspotenzial von Crowdsourcing erkannt und führt deshalb mit Zweifel Pomy-Chips AG als Praxispartner ein Pilot-Projekt auf der Innovationsplattform Atizo durch, um Erfahrungen im Umgang mit der „Schwarmauslagerung“ zu sammeln.

Machen Sie mit, denn es gibt nicht nur Erfahrung zu gewinnen sondern auch Prämien für die besten Ideen!

Crowdsourcing, zu Deutsch die Schwarmauslagerung, ist eine Wortkombination aus „Crowd & Outsourcing“, also das Auslagern von Arbeiten an einen Schwarm. Im Kern geht es darum, Stakeholder einer Unternehmung in Lösungsfindungs- und Innovationsprozesse einzubinden. Crowdsourcing kann in kleinerem Umfang projektbezogen angewendet werden, wobei eine einmalige Fragestellung durch eine Community beantwortet wird. Umfassender ist Crowdsourcing, wenn es langfristig installiert wird, als Kultur der offenen Innovation und Ideenfindung.

Bleibt für den Moment zu sagen: Crowdsourcing ist ein spannendes und relativ neues Gebiet. Wer mehr darüber erfahren möchte ist herzlich eingeladen, sich bei Salome Müller oder Michaela Simeon, Zentrum für Marketing Management, zu erkundigen. Die AGM hält Sie auf dem Laufenden!