Nachhaltige Vorsätze für das neue Jahr

Quelle: petra.de

Neues Jahr, neue Vorsätze: Das ZMM startet voller Elan und Power ins 2012 und legt unter anderem gute Vorsätze im Bereich Nachhaltigkeit fest.

 Z’mittag_ ohne Fleisch?
Eiweiss hin oder her. Es geht auch weniger tierisch.
Zu den Fleischtigern gehören nicht alle von uns. Vielleicht hätten wir am ZMM im Durchschnitt betrachtet sogar ein gutes Mittelmass im wöchentlichen Fleischkonsum.
Als Vertreter der Kategorie «Allesfresser» ist der Verzicht auf Fleisch von mindestens 2 mal pro Woche aber definitiv möglich.
Damit reduzieren wir vor allem den CO2 Ausstoss. Warum? Um Fleisch zu produzieren, wird eine grosse Menge Getreide oder Gen-Soja im In- und Ausland angebaut, d.h. gedüngt, gewässert, geerntet, transportiert und schliesslich verfüttert. Kühe und Rinder stossen zusätzlich klimaschädliches Methan aus. «Ein Rind produziert so viel CO2 wie ein Auto» (Quelle: Einstein vom 03.06.2010). Wer nur drei Mal pro Woche Fleisch isst, spart pro Jahr rund 600 kg CO2 ein. Eine vierköpfige Familie kann damit den CO2-Ausstoss vermeiden, den ein Durchschnittsauto im selben Zeitraum produziert. (Quelle: WWF Schweiz).
Wir fixieren daher zwei fleischfreie Tage in der Woche!

Plastik_ Schön, wenn Kunststoff auch Kunst wäre…
Im ZMM steht z.B. das Mittagessen noch zu stark im Zeichen des organischen Polymers.
Für die Herstellung von Kunststoff wird umweltschädliches Erdöl benötigt und bei der Verbrennung werden giftige Stoffe wie Formaldehyd oder Phenole freigesetzt.
Wir nutzen die Langlebigkeit dieses Stoffes aus und füllen vermehrt unsere mitgebrachte Tupperdose! Mal sehen wie kundenorientiert die Anbieter unserer Lieblings-Mahlzeiten sind. CRM live.

Wasser_ Wasser ist gut fürs Hirn und das ZMM «hirnt» viel.
Winterthurer Leitungswasser hat eine sehr gute Qualität und ist bis zu 1‘000 Mal weniger umweltbelastend als Flaschenwasser. Dass es mit den Markenwassern sensorisch mithalten kann, hat ein Blind-Test mit einer grossen Gruppe von Studierenden bereits gezeigt.
Bei Wasser aus Plastikflaschen fällt die Ökobilanz besonders verheerend aus. Denn PET-Flaschen bestehen aus Kunststoff, der wiederum aus Erdöl hergestellt wird. Hinzu kommt der Transport des Flaschenwassers, der in der Regel aufgrund der langen Lieferwegen sehr energieaufwendig ist und die Umwelt durch Schadstoffe und CO2-Emissionen belastet.
Wir beziehen stilles Wasser daher, frisch und ökologisch sinnvoll, aus der Leitung!

Strom_ Unsere eigens durchgeführte Energie-Audit hat gezeigt: Wir sind gar nicht so schlecht.
Kaffeemaschine, Kühlschrank, Drucker sind A+ oder A++ Geräte. Energiesparlampen erhellen uns den Wintertag oder den langen Abend.
Weniger gut sind wir im Ausschalten unsere Bildschirme und PC‘s. Wenn wir jetzt zusätzlich noch die Energiesparfunktion des PC‘s aktivieren, sparen wir richtig Strom.

Papier_ think before printing!
Das ist auch unser Motto. Die Hälfte aller Bäume, die aus kommerziellen Gründen weltweit gefällt werden, landen in der Papierproduktion. In jeder Stunde werden weltweit Waldflächen in der Größe von 500 Fußballfeldern für Papierprodukte zerstört. Die Folge: Klimawandel und Artensterben (übrigens: der Homo sapiens ist auch eine Art!).
Wir drucken, wenn möglich auf zwei Seiten pro Blatt, auf Vorder- und Rückseite und für interne Zwecke grundsätzlich schwarz-weiss. Bedruckte Seiten verwenden wir vor der Entsorgung als Schmierblätter oder für unsere kreativen Entwürfe.
Wir drucken in Zukunft noch gewissenhafter.

Es braucht also wenig um nachhaltiger zu leben und zu arbeiten. Das ZMM-Team wünscht in diesem Sinne „es guets Nois“ und hofft hier ausnahmsweise mal auf viele Plagiatoren.

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