Weiterbildungskurs «Technology Impact, Business Models & Services»

Auf vielfachen Wunsch bietet das ZHAW Institut für Marketing Management diesen Sommer eine Technologie-Safari nach Berlin und Leipzig an. Die Studienreise wird in Zusammenarbeit mit dem 2b AHEAD ThinkTank organisiert und durchgeführt.

Die Grenzen zwischen der digitalen und der physischen Welt verschwimmen und stellen Geschäftsmodelle und deren Marketinglogik infrage. Auf unterschiedlichsten Ebenen müssen digitale Veränderungsprozesse angestossen und begleitet werden. Aktuelle Technologien und Technologietrends und deren Relevanz fürs Marketing zu verstehen, gehört heute zur Pflichtaufgabe eines CMO’s, überfordert aber gleichzeitig so manchen Marketingverantwortlichen.

Um hier gezielt Kompetenzen zu stärken, bietet das ZHAW Institut für Marketing Management im August 2018 eine viertägige Studienreise nach Berlin und Leipzig an. Der aus erlebnisreichen und zugleich fundierten Sessions und Workshops bestehende Studienaufenthalt wird in Zusammenarbeit mit 2b AHEAD, dem Business-ThinkTank mit dem grössten Innovatoren-Netzwerk in der deutschen Wirtschaft, organisiert und durchgeführt.

Die Studienreise führt unter anderem nach Berlin und bietet spannende Inhalte © Pixabay

Das Ziel des Weiterbildungskurses besteht darin, den Teilnehmenden aktuelle Technologien näher zu bringen und sie zu befähigen, deren Reifegrad zu bewerten und Implikationen auf der Geschäftsmodell- und Marketingebene abzuleiten.

Ausgehend von den Lebens-, Arbeits-, und Kundenwelten der Zukunft werden den Teilnehmenden unterschiedliche Methoden, wie die 2b AHEAD Rulebreaking Methode oder das Digital Readiness Assessment, zunächst theoretisch nähergebracht und danach in Fallstudien und praktischen Übungen trainiert. Die Teilnehmenden besuchen verschiedene Startup-Labs und erhalten die Möglichkeit, mit einem ausgewählten Startup in ein Sparring zu gehen und sich mit ihm kritisch auseinander zu setzen.

Angesprochen sind strategisch ausgerichtete Generalistinnen und Generalisten, die eine marktorientierte Führungsrolle im Unternehmen einnehmen und deren berufliche Anforderungen strategisches Denken, Weitsicht sowie die Begleitung digitaler Transformationsprozesse verlangen.

Die Studienreise findet vom 20. – 23. August 2018 statt (Anreise am 19.8.). Anmeldeschluss ist der 20. Juni 2018. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen beschränkt.

Die aktuellen Kursdetails sowie das Anmeldeformular finden Sie auf www.zhaw.ch/imm/tibms.

Fragen beantwortet Ihnen gerne Rolf Rellstab (rell@zhaw.ch).

Wie virale Werbevideos wirken

Über die Werbewirkung von Content Marketing-Massnahmen und deren Zusammenhänge wird häufig diskutiert. Eine Studie aus Rotterdam hat diese Thematik im Zusammenhang mit viralen Werbevideos untersucht.

Content Marketing zählt seit Jahren zu den Top Prioritäten im Digitalen Marketing.[1] Dahinter steht die Idee, mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten seine Zielgruppen anzusprechen und den Kontakt mit dem Unternehmen oder seiner Produkte so zu gestalten, dass für den Kunden ein möglichst unmittelbar spürbarer Mehrwert entsteht. Letztlich ist interessanter Content einer der Hauptgründe, warum Menschen Marken in den Sozialen Medien folgen[2]. Während in B-to-B Märkten der Fokus des Content Marketing auf informativen und fachspezifischen Inhalten liegt, z.B. in Form eines Blog-Artikels, Whitepapers, E-Books oder Webinars, dominiert in Konsumgütermärkten der Unterhaltungswert von Inhalten, vorzugsweise in Form von Bildern und Videos. Sobald Content in den Augen einer Zielgruppe attraktiv ist, entsteht daraus aus Unternehmenssicht ein weiterer, zentraler Nutzen: Die Inhalte werden geteilt. Beim sogenannten viralen Marketing / Word-of-mouth Marketing besteht darin sogar das eigentliche Kernziel. Damit eine solche Marketingstrategie für ein Unternehmen auch im Hinblick auf die quantitativen Unternehmensziele Wirkung erzielt, hängt allerdings von einem zusätzlichen Faktor ab: Kaufen aufgrund der viralen Verbreitung des Contents tatsächlich mehr Menschen die Produkte des Unternehmens? Im Konsumgütermarketing ging man bisher davon aus, dass die beiden genannten Zielsetzungen – Anzahl «Shares» und «Views» auf der einen Seite, Markenbekanntheit und Kaufabsicht auf der anderen Seite – schwierig zu vereinbaren sind. Videos, die darauf ausgelegt sind, dass sie möglichst oft geteilt werden, entfalten wenig Wirkung hinsichtlich Kaufabsicht und Markenbekanntheit. Hingegen werden Videos, in denen die Marke und die Werbebotschaft dominieren, erfahrungsgemäss weniger geteilt. Zugunsten einer hohen Teilungsrate («Share Rate») hat man in Werbeagenturen und Marketingabteilungen daher häufig darauf verzichtet, in Storytelling-Videos der beworbenen Marke eine prominente Rolle zuzuweisen. Eine Studie der Rotterdam School of Management[3] zeigt nun, dass diese Vorurteile unberechtigt sind. Die Untersuchung zeigt, dass kein Zusammenhang zwischen einem dominanten Markenauftritt und der Teilungsrate eines Videos besteht. Werbevideos, die eine Geschichte erzählen, in deren Kern eine Marke oder ein spezifisches Produktmerkmal steht, werden nicht weniger oft geteilt. Die zwei diskutierten Wirkungsziele stellen somit keinen Trade-off dar. Nichtsdestotrotz tut man gut daran, seine Werbeziele und deren Messgrössen immer wieder kritisch zu hinterfragen.

[1] Econsulting & Adobe (2013). http://www.emarketer.com/Article/Content-Vaults-No-1-Marketing-Priority-2013/1009648

[2] Demand Metric (2014). http://www.demandmetric.com/content/content-marketing-plan-methodology

[3] http://www.rsm.nl/about-rsm/news/detail/3073-what-gets-some-product-content-talked-about-more-than-others/

Link zum eingebetteten Youtube-Video Puppyhood.

Aufbruchsstimmung im Weiterbildungsangebot

Die Weiterbildungslandschaft am Institut für Marketing Management wandelt sich rasant. In den letzten 12 Monaten wurden die beiden MAS-Programme in Customer Relationship Management und in Product Management modularisiert. Im Interview mit Studienleiter Dr. Frank Hannich haben wir im Frühling 2014 über den Hintergrund dieser Entwicklung berichtet. Nun ist es also geschafft. Am 17. Februar 2015 hat der Rektor der ZHAW die beiden grundlegend überarbeiteten Studiengänge genehmigt und damit gleichzeitig den Weg für sechs neue CAS-Lehrgänge geebnet. Beide MAS-Programme starten Ende August im neuen Kleid.

Die modulare Struktur bietet den Studierenden die Möglichkeit, den Masterstudiengang individuell zu gestalten. Sie können einzelne CAS-Lehrgänge absolvieren und erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, ob sie die komplette Ausbildung beenden möchten. Um das MAS-Diplom zu erhalten, müssen die Studierenden alle vier CAS-Lehrgänge erfolgreich abschliessen und eine Masterarbeit schreiben. Dafür haben sie maximal vier Jahre Zeit.

Gemeinsam ist den beiden neu gestalteten MAS-Programmen das Start-Modul CAS Strategisches Marketing. Dieser Zertifikatslehrgang – ehemals CAS Strategischer Fokus Kunde – befasst sich mit den Kernaufgaben des Marketing, wobei im Rahmen des MAS Customer Relationship Management die Wertschöpfung durch Beziehungen im Fokus steht. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis für den zentralen Stellenwert von Kundenbeziehungen für den Unternehmenserfolg. Für Studierende des MAS Product Management hingegen steht die Wertschöpfung durch Produkte im Vordergrund. Ihnen vermittelt der Start-CAS die zentralen Theorien, Modelle und Instrumente des Product Marketing. Am Ende des Zertifikatslehrgangs sind alle Teilnehmenden in der Lage, eine kunden- bzw. produktgetriebene Unternehmensstrategie selbständig zu erarbeiten.

Sind die strategischen Grundlagen einmal gelegt, warten spannende Vertiefungsmodule auf die Teilnehmenden. Die untenstehende Grafik liefert eine Übersicht.

MAS_Blog

Mehr über die neuen Zertifikatslehrgänge berichten wir Ihnen gerne an unseren Informationsapéros. Wir freuen uns auf Sie.

Warum Weiterbildung ?

Sich weiterzubilden liegt im Trend und lohnt sich. Für die Beteiligten bedeutet es, dass sie einerseits viel Zeit aufwenden, andererseits die Weiterbildung finanzieren und gleichzeitig oft das Arbeitspensum reduzieren müssen. Diese Nachteile werden jedoch in Kauf genommen. Der Nutzen einer Weiterbildung wird nicht bezweifelt, die Motive sind allerdings unterschiedlich. Ruedi Schweizer (Swiss Marketing Werbewoche, 2011) ging dieser Frage in seiner Master Thesis nach und kam auf folgende Reihenfolge der Beweggründe für eine Weiterbildung:

1. Steigerung der Fachkompetenz (psychologischer Determinant)
2. Sicherung des beruflichen Weiterkommens, Karriere (sozialer Determinant)
3. Horizonterweiterung, Streben, Entdecken, Neugierde (psychologischer Determinant)
4. Höheres Einkommen (sozialer Determinant)
5. Persönliche Entwicklung (persönlicher Determinant)

Für Interessierte stellt sich anschliessend die Frage, welche Weiterbildung bei welchem Anbieter besucht werden soll. Ist diese Entscheidung erst mal getroffen, kommt die nächste Hürde. Unterstützt mein Arbeitgeber die Weiterbildung? Direkt mit der Übernahme der Kosten oder durch zusätzliches «Ferienguthaben» für die Schultage? Generell wünschen sich Mitarbeitende mehr Unterstützung. Gemäss einer Umfrage des Kelly Global Workforce Index (2013) möchte mehr als die Hälfte der Schweizer Angestellten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiterentwickeln. Das geht nicht ohne den Support des Arbeitgebers. Für einen erfolgreichen Karriereschritt ist es allerdings mit einer fachlichen Weiterbildung noch nicht getan. Dem sind sich die Beteiligten bewusst. Aus ihrer Sicht sind dazu auch Soft Skills wichtig; zum Beispiel Team-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeiten, aber auch Kommunikationsfähigkeiten und Sprachkenntnisse.

www.year-network.eu

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Weiterbildungen werden von Arbeitgebern sehr gerne gesehen und oft auch vorausgesetzt. Laut einer Umfrage der Handelszeitung ist dabei zweitrangig, ob die Weiterbildung an einer Universität oder an einer Fachhochschule absolviert wurde (Wienröder, H. (2014). Unvoreingenommene Unternehmen. Handelszeitung. 16. Oktober 2014. S. 57). Es zählen hauptsächlich die Inhalte der Weiterbildung. Diese positive Einstellung gegenüber Weiterbildungen zeigt sich auch in der Bereitschaft zur Unterstützung. In einer Umfrage des Bundesamtes für Statistik im Jahre 2011 gaben 77% der Schweizer Unternehmen an, mindestens eine durch ihre Mitarbeitenden besuchte Weiterbildung unterstützt zu haben. Meistens geschieht dies im Rahmen von innerbetrieblich organisierten Weiterbildungsaktivitäten, welche nicht zu einem offiziell anerkannten Diplom führen. Vergleicht man diese Umfragewerte mit den umliegenden Ländern, dann zeigt sich, dass die Schweiz einen sehr hohen Anteil an weiterbildungsaktiven Unternehmen hat.

Das Institut für Marketing Management begrüsst die steigende Nachfrage im Weiterbildungsbereich, ist sich jedoch auch bewusst, dass noch viel Handlungsbedarf besteht. Vor allem bei der Unterstützung seitens der Unternehmen gibt es nach wie vor Entwicklungspotenzial. Diese Tipps sollen Sie beim Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber unterstützen:

  • Nicht als Bittsteller auftreten, sondern als Person, die sich im Arbeitsleben positiv entwickeln und mehr leisten möchte.
  • Dem Arbeitgeber persönliche Vorstellungen und Pläne, die mit der Weiterbildung verbunden sind, zu erkennen geben.
  • Argumente präsentieren, warum auch das Unternehmen von der Weiterbildung profitiert.
  • Die Weiterbildungsverhandlung nicht mit einer Lohnverhandlung verbinden. Erst bei fortgeschrittener Weiterbildung neue Funktions- und Einsatzmöglichkeiten – und damit verbunden auch den Lohn – besprechen.

Quellen:

 

Fünf aussergewöhnliche Weiterbildungen

Bildquelle: http://kpcpt.org/category/who-are-we/

Bildquelle: http://kpcpt.org/category/who-are-we/

Kreative Köpfe, Rebellen, Querdenker und Visionäre haben es oft schwer, in einer stromlinienförmigen Bildungslandschaft zu überleben, die Fehler stigmatisiert und dafür ausgelegt ist, Konformisten zu produzieren. So erstaunt es nicht, dass eine ganze Reihe namhafter Unternehmen von sogenannten «Dropouts», also Schulabbrechern, gegründet wurde. Ken Robinson hat in seinem vielbeachteten TED-Talk «How schools kill creativity» bereits im Jahr 2006 auf diese Problematik hingewiesen. In der Zwischenzeit sind ein paar interessante Managementausbildungen entstanden, denen eines gemein ist: Sie wollen Kreativität fördern anstatt sie zu töten. Sie sprechen Non-Konformisten an, Revolutionäre, Entdecker, Mutige, Experimentierfreudige, Aufbruch- und Innovationswillige, also all jene, die neue Wege gehen wollen und echte Innovation anstreben. Wir stellen fünf solcher aussergewöhnlichen Weiterbildungen vor:

  1. Die «Kaos Piloten», das ist eine dänische Generalistenausbildung in Leadership, Entrepreneurship und Innovation. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 ist sie das Synonym für Kreativität und Lässigkeit. Das Lernen erfolgt primär durch die Mitarbeit an Projekten. Die UNESCO verlieh ihr 1992 sogar das Prädikat «bemerkenswertes neues pädagogisches Konzept». Und seit 2011 gibt es auch einen Schweizer Ableger der Kultschule aus Aarhus.
  2. Erfolgreiche Kreative, Menschen mit Ideen und Visionen zu besseren Führungskräften machen, das will die Berlin School of Creative Leadership. Das MBA-Programm, das 2006 in Kooperation mit der Berliner Steinbeis-Hochschule gegründet wurde, verbindet das Beste aus zwei Welten: Eine Schule, die Kreativität fördert, aber auch klassisches Business und Management lehrt. Innovativ, international, praxisorientiert – so der Anspruch.
  3. Ganz frisch am Start ist die Aachen School of Innovation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen kreativer und Organisationen innovativer zu machen. In erster Linie wird Methodenwissen vermittelt um strukturierte Innovationsprozesse aufzubauen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Teamentwicklung. Der Spass darf dabei natürlich nicht fehlen.
  4. Sich seine Hände schmutzig zu machen, das stellt die Stanford Graduate School of Business mit seinem 4-tätigen Design Thinking Boot Camp in Aussicht. An der renommierten «D.School» existiert ein hervorragendes Betreuungsverhältnis. Auf fünf Studierende kommt ein Coach. Kurze Inputs, viel Zeit zur Anwendung. Am Ende stellt ein «Post-Program Coaching» den Wissenstransfer in die Praxis sicher.
  5. Globale Resonanz geniessen zurzeit die «Masterclasses» des Schweizer
    Geschäftsmodell-Gurus Alexander Osterwalder. Im zweitägigen Workshop der Strategyzer Academy werden die Teilnehmenden zu Experten im Umgang mit der «Business Model Canvas», einer Methode zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Das entsprechende Lehrbuch ist ein absoluter Management-Bestseller und wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

2014 Science-to-Business Marketing Conference: Call for Papers

Winterthur wird im nächsten Jahr Austragungsort einer renommierten wissenschaftlichen Konferenz. An der dreitägigen Veranstaltung diskutieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu den Themen Science-to Business Marketing, Innovation, Business Model Generation und Design Thinking. Das Institut für Marketing Management (IMM) ist Co-Organisator der Konferenz. Wir sind gespannt auf die Beiträge. Details im Call for Papers (in der Konferenzsprache Englisch). Hier ein Auszug:

The Zurich University of Applied Sciences (ZHAW), in cooperation with Science-to-Business Marketing Research Centre, is delighted to host the 13th Science-to-Business Marketing Conference  in Winterthur (Zurich), Switzerland. The three day conference, from June 2 to June 4, 2014, brings together thought-leaders and experts from research institutions and industry on the topics of innovation, science-to-business marketing, business model generation and design thinking. It is expected that over 200 academics and practitioners from Europe as well as guests from Africa, Australia, North and Central America will come together to discuss the topic of Cross-organizational Value Creation.

With the concept of traditional organizational borders being put to the test and the growing need for a high level of cooperation among industry, universities and governmental agencies, the conference aims to provide new insights and concepts on the subject ‘Cross-organizational Value Creation’.

The conference will provide a platform for the exchange of knowledge and ideas on new collaborative interaction. We now call for abstracts on the sub-themes of the conference:

  • Science-to-Business Marketing
  • Design Thinking
  • Business Models
  • ICT-enabled Innovation
  • Cross-organizational Value Creation
  • Start-ups and Spin-offs

All papers will be double-blind reviewed by a scientific or practitioners committee and will be published as conference proceedings (with ISBN). The deadline for submission of abstracts is January 17, 2014. For more information on the conference, the call for abstracts or the submission templates, please visit the s2b-Website.

The conference will include several practice-oriented workshops and a PhD workshop, as well as interesting social activities, the highlight of which is a trip to the top of Mount Saentis, where you will get to enjoy a spellbinding view of six countries from a height of 2500 metres.

We look forward to welcoming you to Switzerland in June 2014.

Mobile CRM: Potenziale erkennen und nutzen

Mobile CRM ist eines der Top-Themen, die Chefetagen zurzeit beschäftigen und wofür in den kommenden Jahren auch Investitionen geplant sind.  (vgl. Swiss CRM 2013 – Einsatz und Trends in Schweizer Unternehmen). Die Vorteile gerade im B2B-Bereich liegen auf der Hand und das Potenzial wird allgemein als hoch eingestuft. Deshalb erhalten IT- und Marketingleiter vom Management den Auftrag, Mobile CRM einzuführen. Im App-Store liegen mehrere Hundert Apps gratis zum Download bereit, also muss es doch ganz einfach und schnell gehen. Trotzdem tun sich viele Firmen damit schwer. Wie kann Mobile CRM wertsteigernd eingesetzt werden – für das Unternehmen, seine Mitarbeitenden und auch für den Kunden?

Eine von uns in Kooperation mit dem IT-Beratungsunternehmen ADVANIS durchgeführte Studie zeigt Erfolg versprechende Lösungsansätze.

Lesen Sie dazu die ganze Zusammenfassung der Studienergebnisse auf Computerworld.ch.

Die Science-to-Business Marketing Conference 2014 kommt nach Winterthur


Auf welchem Weg werden wissenschaftliche Erkenntnisse am besten kommerzialisiert? Was zeichnet erfolgreiche Hochschul-Unternehmenspartnerschaften aus? Unter welchen Bedingungen schaffen interdisziplinäre Forschungskooperationen für die Unternehmenspraxis einen Mehrwert?

Für Hochschulverantwortliche und Wissenschaftler, Führungspersonen aus der Wirtschaft, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter von Förderagenturen und Transferorganisationen ermöglicht die zweitägige, internationale Science-to-Business Marketing Conference eine Plattform für einen wertvollen Austausch.

Die wissenschaftliche Konferenz wird zusammen mit der Fachhochschule Münster (D) organisiert und findet am 3. und 4. Juni 2014 an der ZHAW School of Management and Law statt. Es werden rund 250 internationale Teilnehmende erwartet.

Für Unternehmen bietet die Konferenz eine hervorragende Gelegenheit, mögliche Kooperationsformen mit Fachhochschulen und Universitäten zu besprechen. Teilnehmenden aus dem Hochschulbereich dient der Anlass dazu, den Impact ihrer angewandten Forschung zu verstärken und mögliche Finanzierungspartner zu identifizieren.

Die Konferenz bringt damit die zentralen Akteure im kollektiven Innovationsprozess von Wissenschaft und Praxis zusammen. Sie verleiht wichtige Impulse und vermittelt praktische Tools im Hinblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft. Darüber hinaus bietet sie den Teilnehmenden eine gezielte Gelegenheit zum Networking.

Im Jahr 2003 wurde die Konferenz vom Science-to-Business Marketing Research Centre der Fachhochschule Münster (D) ins Leben gerufen und wird im nächsten Jahr zum 13. Mal stattfinden

Ansprechpartner ist Rolf Rellstab
Telefon: +41(0)58 934 66 34
E-Mail: rolf.rellstab@zhaw.ch

Modular zum MAS-Abschluss in Marketing Management

Der neue, modular aufgebaute MAS-Studiengang in Marketing Management eröffnet Weiterbildungsteilnehmenden auf CAS-Ebene neue Möglichkeiten und – vor allem – eine Perspektive: Den MAS-Titel.

Quelle: gehalt-tipps.de

Mit dem neuen Master of Advanced Studies (MAS) entwickelt das Institut für Marketing Management ein besonderes Weiterbildungsangebot an. Der modular aufgebaute Lehrgang beinhaltet vier Certificates of Advanced Studies (CAS) und schliesst mit einer Masterarbeit ab. Neben dem Pflichtmodul CAS Strategischer Fokus Kunde kann das Studium individuell zusammengestellt werden. Ein halbes Dutzend Zertifikatslehrgänge (CAS) der ZHAW School of Management and Law stehen dabei zur Auswahl (u.a. Product Marketing, Digital Marketing, Marketing- & Corporate Communications) und weitere CAS-Angebote sind im Aufbau. Ausserdem besteht die Möglichkeit einen CAS-Lehrgang einer anderen Partnerhochschule ins Studium zu integrieren.

Der neue Lehrgang entspricht den Bedürfnissen vieler Teilnehmenden nach individuellen Studieninhalten, einem selbstbestimmten Lerntempo und nach einem schrittweisen und flexiblen Vorgehen in der persönlichen Weiterbildung (CAS um CAS) verbunden mit der Perspektive eines MAS-Abschlusses.

Personen, die in den vergangenen fünf Jahren einen CAS-Lehrgang im Bereich Marketing abgeschlossen haben und nun den MAS anstreben, können ihre erworbenen ECTS-Punkte anrechnen lassen.

Der MAS Marketing Management befindet sich auf gutem Weg. Im September 2012 wurde er von der Geschäftsleitung der ZHAW School of Management and Law gutgeheissen. Die Genehmigung durch den Fachhochschulrat ist noch ausstehend.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Eine neue Version Ihres Geschäftsmodells ist verfügbar. Wollen Sie sie jetzt installieren?

„Innehalten und Reflektieren“ – Was dem Durchschnittsschweizer wie ein überholtes Motto für die Weihnachtstage daherkommt, macht im Geschäftsalltag durchaus Sinn. Ein Schweizer Premiumanbieter im Bereich Parkett/Innenausbau vermochte die Auswirkungen von Schlüsseltrends in Technologie und Gesellschaft (bspw. die Emergenz Sozialer Medien) für sein Geschäft nur zu erahnen. Wie verändert sich das Kaufverhalten unserer Kunden in den nächsten fünf bis zehn Jahren? Welche zusätzlichen Anforderungen ergeben sich dadurch an unsere Kunden- und Unternehmenskommunikation? Ja, fundamental, was bedeutet das für unser Geschäftsmodell als Ganzes? Genug Inputs also, um innezuhalten und zu reflektieren.

Kernbestandteil des zweitägigen Management-Workshops war somit die systematische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Geschäftsmodell. Dafür war zuerst ein gemeinsames Verständnis nötig, was ein Geschäftsmodell überhaupt ist. Auf dieser Grundlage fand dann der erste ‚work-stream‘ statt: Ziel war es, zentrale Umweltfaktoren zu identifizieren und deren Einfluss auf das Geschäftsmodell zu diskutieren. Danach setzten sich die Workshop-Teilnehmenden in Kleingruppen intensiv mit der Kundenperspektive auseinander. Innovative methodische Tools halfen dabei, ein besseres Verständnis des Kunden, seines Umfelds, seines Verhaltens, seiner Anliegen und seiner Wünsche zu entwickeln. Vor dem Hintergrund dieser Kundenprofile wurden bestehende Produkt- und Leistungsangebote hinterfragt und die zentrale Frage diskutiert, welchen Wert man dem Kunden tatsächlich vermitteln bzw. welche Kundenbedürfnisse man in erster Linie erfüllen will.

Zusätzlich galt es, sich über die Art der Kundenbeziehung, die man zu den einzelnen Segmenten pflegen will, klar zu werden. Die Leitfrage war auch hier: Was erwartet der Kunde von uns? Heute und in Zukunft?

Der letzte Teil des Workshops hatte schliesslich zum Inhalt, die Markenpositionierung zu überprüfen. Diskutiert wurde insbesondere, welche relevanten emotionalen und rationalen Benefits die Marke aufweisen soll und wie den Kunden diese Benefits glaubhaft vermittelt werden können.

Wer sich die Zeit nimmt, zwischendurch inne zu halten und das ‚Daily Business‘ zu reflektieren, dem bietet sich die Chance, sein eigenes Geschäftsmodell für die Zukunft fit zu machen.