Vom Unterricht zum Gedicht

Aus dem Leben eines IMM-Mitarbeiters: Studieren und Arbeiten unter einem Dach oder wenn Vorgesetzte gleichzeitig deine Dozenten sind: Lyrik in freier Gedichtform.

Wenn montags um Acht die Schulglocke erklingt,
Der Dozent sich hinters Rednerpult schwingt,
der Student mit Kaffee den Wochenend-Blues verdrängt
und sich zwischen die engen Bänke zwängt

Dann weiss ich, ich bin im Studium.

Wenn der Dozent morgens von grösster Motivation begleitet,
Trotzdem an der Multimedia-Anlage scheitert.
Lache ich nicht.
Denn er ist mein Chef.

Im Berufsleben bin ich wissenschaftlicher Assistent,
Und der, der rennt, wenn‘s auch mal brennt.
Mit ex- sowohl als intrinsischer Motivation,
gebe ich mein Bestes in jeder Funktion

So folge ich, aufmerksam, wach und für Fragen bereit
So gut es geht dem Unterricht und vermeide Streit.

Mein theoretisches Wissen aus dem Studium,
Setze ich möglichst praxisnah als Assistent um.
Und stelle manchmal fest,
Wissenschaft ist nicht nur ein Fest.

Wissenschaft ist wenn man Wissen schafft,
sich mit Theorien, Modellen und Hypothesen befasst.
Mit einer Forschungslücke beginnt
und mit durchdachter Methodik Erkenntnis gewinnt.

Vom Modell zum Rebell.

Die Kombination aus Studium und Institut für Marketing Management
rüstet mich aus mit dem richtigen Equipment im richtigen Moment.
So profitiere ich neben wertvollen Kontakten
auch von neuem Wissen in mehreren Akten.

Und zum Schluss:
Dank dem per-Du mit meinen Dozenten erhalte ich kurzfristig Fame,
beschreite bei ungenügenden Noten im Büro dafür den Walk of Shame.

Sag es mit einem Bild

Am 10. September 2013 findet an der ZHAW School of Management and Law das Swiss New Marketing Forum statt. Dieses Jahr wurde ein Special Guest eingeladen. Er wird aber nicht etwa wie die anderen Gäste einen Vortrag halten, sondern wird die vorgetragenen Referate live anhand von Bildern wiedergeben. Daniel Osterwalder von visualdynamics stellt sich und seine Arbeit hier direkt selber vor.

Als Facilitator und Visualisierer arbeitete ich in verschiedenen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen und leitete Projekte und Veränderungsprozesse in den Bereichen der Wissensorganisation, der Qualitätsentwicklung (als Business Assessor nach EFQM) und der Lernenden Organisation (nach Peter Senge). Weiter begleite ich Leitungs- und Managementteams, unterstütze Teamentwicklungsprozesse und Retraiten und erstelle Live-Visualisierungen Ihrer Veranstaltungen. Ich arbeite auf Deutsch, Französisch und Englisch. Ich bin von Haus aus Historiker mit Abstechern in die politischen Wissenschaften und die Ethnologie, weshalb mir das forschende Erkunden sehr am Herzen liegt.

Als aufgebrachte Zürcher um den Reformator Zwingli vor rund 500 Jahren Bild um Bild in den Fluten der Limmat verschwinden liessen, hat sich tief in unseren mentalen Modellen eingebrannt, dass wir uns kein Bildnis machen sollen. Noch Max Frisch behauptete sein Lebenswerk lang, dass wir davon absehen sollen und hat unseren Blick auf das Bild, auf das Kreative und die visuellen Dimensionen von Gedanken und Ideen verstellt. Heute wissen wir, dass wir mit komplexen Themen, schwierigen Fragestellungen und der offenen Zukunft mit Hilfe von Visualisierungen und Bildern besser zu Rande kommen.

Arbeiten wir an komplexen Themen, so wissen wir, dass dies im Team nicht immer ohne Kontroversen geht. Die gegensätzlichen Standpunkte zu visualisieren, den Entwicklungsprozess ins Bild zu setzen ist oft sehr hilfreich, weil sich im Team über die Reduktion durch das Bild und einige Überschriften rasch auch neue Lösungswege auftun.

Gleichwohl ist es von Bedeutung, dass wir uns während des Visualisierens bewusst sind, dass wir an einem Kreislauf Konstruktion und Rekonstruktion von “Welt” teilnehmen, d.h. beim Visualisieren brauchen wir ein hohes Mass an Sensibilität gegenüber den Teilnehmenden.

Wissenschaft als Debakel für die Menschheit

Die Erde ist nicht flach! Sie ist nämlich rund und sie ist auch nicht der unverrückbare Mittelpunkt des Universums. Ebenso ist der Mensch nicht die Krone der Schöpfung, sondern eine – wenn auch sehr einzigartige – biologische Spezies unter vielen. Kometen verursachen auch keine Überschwemmungen. Die Liste könnte fast beliebig verlängert werden. Zu „verdanken“ haben wir diese Erkenntnisse der Wissenschaft. Ernst Häckel hat im 19. Jahrhundert von einer Demütigung für die Menschheit gesprochen. In diesem Sinn ist die Wissenschaft also ein eigentliches Debakel für uns Menschen. Plötzlich gelten einfache Lösungen nicht mehr. Keine Hexe ist mehr verantwortlich für Krankheiten. Die einfache Lösung – die Verbrennung der Hexe – funktioniert nicht mehr.

Dass die Erde eventuell nicht flach, sondern rund ist, haben schon die alten Griechen zum Teil vermutet. Im Mittelalter war es im Grunde klar, dass die Erde rund ist. Nur als Klammerbemerkung: Im Mittelalter haben die meisten Gelehrten nicht an die flache Erde geglaubt. Dies ist ein heute weit verbreiteter Irrtum. Kolumbus hat mit einem Tatbeweis schliesslich gezeigt, dass die Erde wahrscheinlich wirklich rund ist. Kopernikus entthronte die Welt und zeigte, dass sie um die Sonne kreist und nur einer von den Planeten ist. Darwin zeigte, dass der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist. Der Mensch wurde erniedrigt zu einer biologischen Spezies unter anderen.  Nach und nach konnte man zeigen, dass zwischen Kometen und Katastrophen kein Zusammenhang besteht und Krankheiten teilweise durch Keime verursacht werden. Die Wissenschaft hat das ursprünglich einfache Weltbild fast systematisch eingerissen. Damit schaffte sie sich viele Feinde. Die Kirche oder allgemeiner die Religion steht an vorderster Stelle. Die „herrschende Kaste“ ist oft auch nicht begeistert und wir sind es selbst nicht im Alltag. Es ist eben in der Alltagserfahrung einfacher zu sehen, dass die Sonne um die Erde kreist und nicht umgekehrt. Intuition erleichtert uns das tägliche Leben beträchtlich (Kahnemann, 2012), führt uns Menschen aber oft in die Irre.

Die Wissenschaft hat es nicht leicht in unserem Alltag (Unternehmensalltag). Wir folgen gerne der Intuition, sehen Zusammenhänge wo es keine gibt und geben manchem die Schuld, wo gar keine Beziehung von Ursache zu Wirkung besteht. Etwas Wissenschaft kann den Unternehmensalltag verbessern, obschon das Risiko besteht, lieb gewonnene Wirkungszusammenhänge sterben zu sehen. Der Beton festgefahrener Überzeugungen verwittert früher oder später sowieso.

Quelle: Kahnemann, D. (2012). Thinking, Fast and Slow. London: Penguin Books.

Kundenbeziehungsmanagement – Trends in der Schweiz

Das Institut für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law hat in der Studie Entscheidungsträgerinnen und -träger von Schweizer Unternehmen zum Thema CRM befragt. Auf Basis einer quantitativen Befragung wurden die Datensätze von 279 mittleren und grossen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz ausgewertet. Die Ergebnisse wurden mit CRM-Experten diskutiert und reflektiert.

Bedeutung von CRM höher denn je

Wurde die Bedeutung von CRM bereits im Vorjahr als hoch eingestuft, so ist sie dieses Jahr nochmals gestiegen: Knapp 92% der Unternehmen bezeichnen CRM für den Geschäftserfolg als «eher wichtig» oder «sehr wichtig» (Vorjahr: 89.3%). Dementsprechend wird immer mehr Budget für CRM-Aktivitäten zur Verfügung gestellt.

Obwohl immer mehr Investitionen ins CRM fliessen, stellen für rund die Hälfte der Befragten (50.2%) fehlende Mittel die mit Abstand grösste Herausforderung dar. Hier ist ein starker Anstieg gegenüber 2012 (39.1%) zu verzeichnen, was sich auch im aktuellen Stellenmarkt für CRM-Spezialisten widerspiegelt.

Individualisierung als Top-Trend

CRM-Trends 2013

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Das Institut für Marketing Management macht Ferien

Während den Semesterferien erholen sich nicht nur die Studenten, sondern auch die Mitarbeiter des IMM. Einige von uns geniessen diesen traumhaften Sommer in Europa oder entdecken die Schweiz.

Chancen von genderspezifischem Touchpoint-Management in Männerdomänen

Unternehmen mussten sich in der Historie immer wieder an veränderte Marktbedingungen anpassen. Doch nie war die Notwendigkeit so gross, sich radikalen Veränderungen in der Segmentierung zu stellen.

Quelle: doubleslash.de

Herausforderung «Feminisierung»

Traditionell weibliche Eigenschaften wie Empathie- und Kommunikationsfähigkeit gewinnen sowohl im Geschäftsleben als auch in der Gesellschaft an Bedeutung. Der Einfluss von Frauen auf kultureller, gesellschaftlicher und politischer Ebene nimmt zu. Ebenso werden Frauen ökonomisch immer wichtiger. Sie verdienen und verwalten mehr Geld, sie beeinflussen Kaufentscheidungen oder treffen diese selbständig – der Konsum wird weiblicher. Es kommt hinzu, dass sich die Geschlechterrollen immer mehr verschieben, «typisch weiblich» und «typisch männlich» gibt es oft nicht mehr, wodurch die Segmente und Muster der Entscheidungsfindung noch mehr verwischt werden.

Für Dienstleistungsunternehmen stellt es eine besonders grosse Schwierigkeit dar, ihre Leistung auf neue Segmente anzupassen, da sie über kein physisches Produkt mit visuell veränderbaren Merkmalen verfügen.

Insbesondere im Bereich Versicherungen lassen sich fast weltweit Defizite in der Bedürfniserfüllung von Frauen zeigen. Produkte und Kundenprozesse werden noch wenig auf geschlechtsspezifische Bedürfnisse im Anwendungs- und Nutzungskontext der Versicherungsleistungen abgestimmt. 

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Internationale Konferenz zur Zukunft des Product Managements

Die Fachstelle für Product Management des Instituts für Marketing Management nimmt als aktiver Partner am Product Management Festival in Zürich teil. Dr. Teresa Mandl wird in ihrem Konferenzbeitrag neueste Entwicklungen vorstellen, die von der  am Institut für Marketing Management durchgeführten Product Management Studie identifiziert wurden und für die Unternehmenspraxis ableitbare Erkenntnisse und Schlussfolgerungen präsentieren.

Vom 16. bis 19. September 2013 findet in Zürich das erste Product Management Festival statt. Hierbei handelt es sich um eine international ausgerichtete zweitägige Konferenz, welche die Zukunft des Product Managements in allen Facetten aufzeigen und mitgestalten möchte.

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Der MAS Product Management bringt Absolventen weiter

Der Weiterbildungs-Masterstudiengang MAS Product Management erfreut sich bei Studierenden und solchen, die es werden wollen, grosser Beliebtheit. Dank konsequenter Ausrichtung der Studieninhalte an den Bedürfnissen von Unternehmen und Teilnehmern gleichermassen, besteht für die Studienplätze der nächsten Durchführung rege Nachfrage. Nächster Studienbeginn ist im September 2013. Es sind nur noch wenige Plätze frei.

Die Teilnahme an dem Studiengang ist begehrt, was angesichts der wachsenden Bedeutung des Product Managements als strategisch bedeutsame Schnittstellenfunktion im Unternehmen kaum verwunderlich ist. Zahlreiche Teilnehmende der bereits gestarteten Jahrgänge bestätigen, dass ihnen der MAS Product Management geholfen hat, die Anforderungen im Job noch besser meistern zu können und dabei unterstützt, den nächsten Karriereschritt gehen zu können.

«Das Studium im MAS PDM verschafft mir immer wieder neue Blickwinkel auf meine täglichen Herausforderungen im Job. Ich habe sehr vom Austausch mit Dozenten und den Kommilitonen sowie den daraus entstehenden Netzwerken profitiert.»

Marco Kernen, Key Account Manager Delica AG (Student erste Durchführung)

«Die Vertiefung meines Wissens im MAS Product Management hat mir in der Praxis oft geholfen und war ein wichtiger Faktor für meine berufliche Weiterentwicklung.»

Petra Hollenstein, vormals Product Managerin, nun Leiterin Business Unit OTC, Zeller AG (Studentin zweite Durchführung)

 

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Die Science-to-Business Marketing Conference 2014 kommt nach Winterthur


Auf welchem Weg werden wissenschaftliche Erkenntnisse am besten kommerzialisiert? Was zeichnet erfolgreiche Hochschul-Unternehmenspartnerschaften aus? Unter welchen Bedingungen schaffen interdisziplinäre Forschungskooperationen für die Unternehmenspraxis einen Mehrwert?

Für Hochschulverantwortliche und Wissenschaftler, Führungspersonen aus der Wirtschaft, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter von Förderagenturen und Transferorganisationen ermöglicht die zweitägige, internationale Science-to-Business Marketing Conference eine Plattform für einen wertvollen Austausch.

Die wissenschaftliche Konferenz wird zusammen mit der Fachhochschule Münster (D) organisiert und findet am 3. und 4. Juni 2014 an der ZHAW School of Management and Law statt. Es werden rund 250 internationale Teilnehmende erwartet.

Für Unternehmen bietet die Konferenz eine hervorragende Gelegenheit, mögliche Kooperationsformen mit Fachhochschulen und Universitäten zu besprechen. Teilnehmenden aus dem Hochschulbereich dient der Anlass dazu, den Impact ihrer angewandten Forschung zu verstärken und mögliche Finanzierungspartner zu identifizieren.

Die Konferenz bringt damit die zentralen Akteure im kollektiven Innovationsprozess von Wissenschaft und Praxis zusammen. Sie verleiht wichtige Impulse und vermittelt praktische Tools im Hinblick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft. Darüber hinaus bietet sie den Teilnehmenden eine gezielte Gelegenheit zum Networking.

Im Jahr 2003 wurde die Konferenz vom Science-to-Business Marketing Research Centre der Fachhochschule Münster (D) ins Leben gerufen und wird im nächsten Jahr zum 13. Mal stattfinden

Ansprechpartner ist Rolf Rellstab
Telefon: +41(0)58 934 66 34
E-Mail: rolf.rellstab@zhaw.ch