Fundraising mittels Social Media

Erkenntnisse der Bachelor-Arbeit von Beatrice Dreizler im Rahmen des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie der ZHAW School of Management and Law:

Können Nonprofit Organisationen (NPO’s) insbesondere im Fundraising vom Social Media-Trend profitieren? Die Meinungen der Schweizer NPO’s gehen bei dieser Fragestellung auseinander. Nachforschungen zu dieser Thematik haben ergeben, dass in der Tat die klassischen Fundraisinginstrumente vorteilhaft um den Einsatz von Social Media-Plattformen ergänzt werden können.

Für NPO‘s sind die Herausforderungen im Marketing und Fundraising vielfältig. So liegt ihr Ziel darin, primär Zuwendungen ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Ferner ist die Segmentierung nicht eindeutig sondern komplex und somit nicht allgemein definierbar. Hinzu kommt, dass Schweizer NPO’s vor der Problematik einer alternden Gönnerschaft stehen. Weiter erhalten sie vermehrt nur einmalige Spendenbeiträge und müssen sich generell mit einer Abwanderungsrate von 5% bis 10% pro Jahr auseinandersetzen. Vor diesem Hintergrund müssen die NPO’s neue zielgruppenadäquate Kanäle erschliessen. Daher könnten Social Media-Plattformen als moderne Fundraisinginstrumente interessant sein.

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Mit «grünen» Werbeartikeln glaubwürdig kommunizieren?

Zur nachhaltigen Ausrichtung von Unternehmen, gehören auch die passenden Werbeartikel. Angebote gibt es viele, aber halten Sie was sie versprechen?

Pflanzodrom

Quelle: werbepflanzen.ch

Nehmen wir den «Pflanzodrom», ein sogenannter Ökoartikel, der für eine nachhaltige Wirkung beim Kunden sorgen soll. Mit Kunststoffhaube aus Polyethylen, hergestellt aus Bioethanol. Oder  den «Waterstick» aus PVC (Polyvinylidenchlorid), immerhin bedruckt mit einem Acryl-Lack, der weniger Lösungsmittel enthält als andere Lacke.

Voll im Trend sind zum Beispiel biologisch abbaubare Kunststoffe aus PLA (Polymilchsäuren). Diese kompostierbaren Materialen aus stärkehaltigen Pflanzen, wie zum Beispiel Getreide oder Mais werden von den Befürwortern als umweltverträglicher bezeichnet, ein tatsächlicher wissenschaftlicher Nachweis der Umweltvorteilhaftigkeit ist laut Umweltbundesamt in Deutschland aber noch nicht erbracht. Zudem ist die Anzahl an Produkten noch gering, so dass noch kein etabliertes Recyclingsystem gemäss dem «Cradle-to-Cradle» Ansatz für diese Materialien existiert.

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Rückblick zum Swiss Social Media Forum

Die ZHAW School of Management and Law und der Wirtschaftsverband GS1 Schweiz luden am Dienstag 6. September zum 2. Swiss Social Media Forum unter dem Motto «Machtverschiebung» nach Winterthur ein. In Referaten wurden Stand und Entwicklung von Social Media präsentiert, Erfolgsfaktoren sowie populäre Irrtümer beschrieben.

Nadine Borter zeigte anhand der erfolgreichen Kampagne «Lost in Val Sinestra», dass Social Media den Gesetzen integrierter Kommunikation folgen und ressourcenintensiv sind. Schlüssel zum Erfolg sind eine überzeugende Idee und eine hohe Bereitschaft der Zielgruppe mitzuwirken. Laut Cary Steinmann sind «Social Media zu hervorragenden Medien gereift und gehören in jede vernünftige Medienstrategie. Additiv, nicht alternativ», so das Fazit des Marketing-Professors. Allgemein wird eine gewisse Sättigung des Marktes bemerkt. Differenzieren kann sich nur, wer das Thema ernsthaft und langfristig anpackt und Zielgruppen über «qualitative Nähe» überzeugen kann. In parallelen Workshops konnten die Teilnehmenden Social Media aus verschiedenen Perspektiven vertiefen und kontrovers diskutieren.

Hier noch ein paar gesammelte Links rund um das SSMF 2011:

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag mitgestaltet haben.

Die Swiss Social Media Community ist am Start!

Die Swiss Social Media Community ist eine unabhängige Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch und strebt die fachliche Weiterentwicklung  von Social Media in der Schweiz an.

Social Media CommunityDie als Verein organisierte Community bringt erfahrene Web-Strategen und Social Media – Spezialisten zusammen und bietet den Mitgliedern Fachwissen und konkrete Empfehlungen zum Einsatz von Social Media im professionellen Kontext.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderen bereits Vertreter der Unternehmen Jobs.ch, Netbreeze, Zweifel und Microsoft Schweiz.

Die Mitglieder profitieren gleich mehrfach:

  • Erhalten Antworten auf Ihre Social Media – Fragestellungen
  • Können in Fachgruppen über relevante Themen diskutieren
  • Haben die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen
  • Treffen auf Social Media – Vordenker
  • Profitieren vom priviliegiertem Zugang zu Veranstaltungen, Studien und Marktzahlen

Weitere Informationen zu der Swiss Social Media Community finden Sie auf der Website, auf Facebook und auf Twitter!

Vorschau auf das Swiss Social Media Forum

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf die zweite Durchführung des Swiss Social Media Forums mit spannenden Präsentationen und Workshops.

Swiss Social Media Forum

 Dr. Frank Hannich vom Zentrum für Marketing Management wird morgen in seiner Präsentation „Status Quo: Social Media in Schweizer Unternehmen“ um 11.15 Uhr spannende Einblicke in das Monitoring von 4’500 GS1 Mitglieder geben. Das Ergebnis ist ernüchternd: Über 57% der getrackten Unternehmen findet man gar nichts in den Social Media.

94% aller Beiträge gehen auf das Konto von nur 5% der Unternehmen, unter anderem sind dabei HP, Mercedes, Credit-Suisse, Siemens und SAP zu nennen (welche ganz klar von der Internationalität des Unternehmens profitieren).

Alle GS1 Mitglieder haben nun die Möglichkeit zu erfahren, was in den Social Media und Online News über Ihre Firma diskutiert wird. Netbreeze GmbH offeriert  den Social Media Report für 4 Wochen. Weitere Informationen zum Social Media Report und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Alle Neuigkeiten, Tweets und Posts über das Swiss Social Media Forum  können live auf der Twitter-Wall verfolgt werden. Das Programm des SSMF (@ssmf_ch, Hashtag #ssmf11 ) finden Sie hier.

Studierende im Praxiseinsatz für die Winterthurer Altstadt

Studierende des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie analysierten im Frühlingssemester 2011 die Schaufenster ausgewählter Detailhändler in der Winterthurer Altstadt. Ziel war, Lerninhalte des Bachelor-Moduls «Konsumentenverhalten und Kommunikation» in der Praxis anzuwenden. Die Detailhändler profitierten von den Handlungsempfehlungen der Studierenden zur Optimierung ihrer Schaufensterkommunikation. 

Schaufenster Projekt

Quelle: Winterthur Tourismus

Schaufenster sind auch heute noch für die Einzelhandelsgeschäfte eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente, weshalb sie im Rahmen der Marketing-Lehre von Bedeutung sind. Während vier Wochen beschäftigten sich die Studierenden im Bachelor-Modul „Konsumentenverhalten und Kommunikation“ intensiv mit Fragestellungen der Schaufenster-Kommunikation. In Dreier-Teams analysierten rund 110 Studierende die Schaufenster von knapp 40 Detailhändlern in der Altstadt von Winterthur.

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Swiss CRM Trendstudie – Kundenbeziehungsmanagement bleibt ein Topthema

Die aktuelle Trendstudie „Swiss CRM 2011“ des Zentrums für Marketing Management der ZHAW zeigt, dass trotz Rückwärtstrend während der Wirtschaftskrise das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) in Schweizer Unternehmen ein Topthema bleibt und weiterhin darin investiert werden soll.

Dem operativen CRM soll dabei besonders viel Aufmerksamkeit zugesprochen werden. Auch die Emotionalisierung von CRM-Initiativen ist bei einem Grossteil der Unternehmen  nach wie vor ein Thema,  Handlungsbedarf besteht besonders betreffend den Themen Datenqualität sowie Social CRM Aktivitäten.

Über 60% der Unternehmen haben als häufigsten Erfolgsfaktor eine gute Datenbasis genannt, da sich gerade diese in der Vergangenheit oft als Hemmnis erwiesen hat. Bei der Hälfte der Unternehmen hat eine schlechte Qualität der Kundendaten bereits zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung von CRM-Initiativen geführt. Ursache dafür ist meist kein IT-, sondern klar ein Verhaltensproblem.

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Steckbrief Zentrum für Marketing Management

Name: Zentrum für Marketing Management
Spitzname: ZMM
Alter: 33 Jahre (Durchschnitt aller ZMM-Mitarbeitenden)
Grösse: 18 Mitarbeiter. Wir sind aber noch im Wachstum
Adresse: Stadthausstrasse 14, 8400 Winterthur
Geschlecht: es steht 10:8 für das weibliche Geschlecht
Ausbildung: „Die Wurzeln der Bildung sind bitter, doch die Früchte sind süss.“ (Aristoteles)
Tätigkeit: wir lehren, bilden weiter, beraten, forschen, entwickeln und unterstützen in all unseren Kompetenzbereichen.
Hobbies: Marathon laufen (letztes Jahr sind wir mit drei Teams am TeamRun beim Zürich Marathon gestartet), gutes Essen, zusammen ein Feierabendbier geniessen

Lieblings…

Essen: Selbstgebackenen Kuchen! Ab und zu wird einer mitgebracht, dann spielt der Früchtekorb die zweite Rolle.
Getränk: Kaffee. Es laufen harte Konkurrenzkämpfe zwischen den Meistrinkenden.
Farbe: natürlich das ZHAW-Blau

Weitere Informationen zum Zentrum für Marketing Management finden Sie auf unserer Website und im Zentrumsflyer.

 Team Team2