Kategorie: Preise/Auszeichnungen (Seite 1 von 2)

Verkehrssysteme-Absolventen gewinnen Prix Litra 2019

Der renommierte Förderpreis Prix Litra geht auch in diesem Jahr wieder an zwei Absolventen des Studiengangs Verkehrssysteme. Patrick Helg und Stefan Angliker konnten mit ihrer Bachelorarbeit „Angebotskonzept für eine tangentiale Bahnverbindung Basel – Winterthur“ die Jury überzeugen und sich gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbewerber anderer Hochschulen durchsetzen. Damit setzt der Studiengang Verkehrssysteme seine beindruckende Erfolgsserie beim Prix Litra fort. Betreut wurde die Arbeit von Rolf Bergmaier.

Die LITRA (=Ligue suisse pour l’organisation rationnelle du trafic) vertritt die Interessen des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz. Mit seinen über 200 Mitgliedern engagiert er sich für die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für den öffentlichen Verkehr, für ein leistungsfähiges und integriertes Schweizer Verkehrssystem und eine innovative Verkehrswirtschaft. Die mit CHF 3’000 Preisgeld dotierte Auszeichnung Prix Litra richtet sich an alle Studierenden von Schweizer Universitäten und Hochschulen, die sich in ihren Bachelor- oder Masterarbeiten dem Thema «öffentlicher Verkehr» und «Mobilität» widmen.

Tangentialverbindungen können die Anbindung mittelgrosser Zentren an das überregionale öV-Netz verbessern. Damit wird der öV schneller und attraktiver. Idealerweise tragen sie ausserdem zur Entlastung der Knoten bei und verringern damit den Bedarf nach Infrastrukturausbauten. Stefan Angliker und Patrick Helg überprüften dies am Beispiel der Direktverbindung Basel – Winterthur. Diese Verbindung entlang des Rheins wurde 1993 aufgegeben; seither erfolgt die Reise via Hauptbahnhof Zürich. Die Autoren entwickelten ein Angebotskonzept für eine 10 Minuten schnellere Interregio-Verbindung mit Halten in Rheinfelden, Stein-Säckingen, Koblenz, Bad Zurzach und Bülach. Damit wird wie erwartet eine positive Wirkung auf die Verkehrsnachfrage und den öV-Anteil in der Region erreicht. Der Hauptbahnhof Zürich wird hingegen nur geringfügig entlastet.

Herzlichen Glückwunsch! SG Verkehrssysteme feiert seine Absolventen 2019

Am 12. Juli feierte die ZHAW School of Engineering die Überreichung der Diplomurkunden an die diesjährigen Absolventen. Mit dabei waren 21 Männer und 3 Frauen, die ihr Bachelorstudium Verkehrssysteme erfolgreich abschliessen konnten.

In der Reithalle Winterthur erhielten die neuen Ingenieurinnen und Ingenieure ihre Auszeichnungen. Für vier Absolventen gab es noch eine weitere Anerkennung. Auch in diesem Jahr verlieh der Unternehmenspartner Stadler Rail einen sehr gut dotierten Studienpreis. Der Stadler Award 2019 ging je zur Hälfte an die Bachelorarbeit „Angebotskonzept für eine tangentiale Bahnverbindung Basel – Winterthur“ von Patrick Helg und Stefan Angliker sowie die Bachelorarbeit „Alternativen zur Realisierung des sicheren Flankenschutzes“ von Alessandro Bitterli und Sven Popp.

VS-Alumni ist Jahrgangsbester im Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“

Andreas Böhler, Projektmanager bei Siemens und Alumni des Studiengangs Verkehrssysteme, erreichte den besten Notenschnitt im zweiten Jahrgang des trinationalen Weiterbildungs-Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“. Seine Leistung zeigt, dass der Studiengang Verkehrssysteme eine hervorragende Grundlage für den Karrierestart und weitere Qualifizierungsschritte im Bereich Verkehr bietet.

Der Studiengang Verkehrssysteme, der über die Kooperation mit der FH St. Pölten und der FH Erfurt direkt an diesem trinationalen Weiterbildungsmaster beteiligt ist, gratuliert seinem Abgänger ganz herzlich zu diesem Erfolg!

MSc. Europäische Bahnsysteme – Vier Verkehrssysteme-Alumni erhalten Master-Urkunde

 

Fotoquelle: Franziska Sprenger, FHE

Am 11. Oktober wurden den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungsmasters „Europäische Bahnsysteme“ die Masterzeugnisse übergeben. Unter den 21 Studierenden waren sechs Schweizer, davon vier Alumni des Studiengangs Verkehrssysteme. Sie nutzten das trinationale Bildungsangebot von FH Erfurt, FH St. Pölten und ZHAW School of Engineering, um sich innerhalb der Bahnszene international zu vernetzen.

Es handelte sich um den zweiten Jahrgang, der den Weiterbildungs-Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“ erfolgreich durchlief. Zu den Festrednern gehörten der Konzernbevollmächtigte für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen der DB AG, Eckart Fricke sowie der Leiter des Center of Competence Driveline Rail bei Voith Turbo, Thomas Forner. Sie würdigten den Studiengang und die Perspektiven der Absolventen.

Neben den Absolventen des zweiten Jahrgangs waren Absolventen des ersten Jahrgangs sowie die aktuellen Studierenden des dritten Jahrgangs anwesend, womit eindrucksvoll der netzwerkbildende Charakter des Studiengangsn sichtbar wurde. Die Studierenden aller drei Jahrgänge hatten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. „Das noch breitere Spektrum vorhandener Berufserfahrungen und die gute Mischung der Herkunftsländer der Studierenden lassen auf einen erfolgversprechenden Verlauf des Studiums des nächsten Jahrgangs hoffen.“, so Professor Dr. Matthias Gather, Dekan der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr an der Fachhochschule Erfurt.

Der viersemestrige Masterstudiengang wird seit dem Wintersemester 2013/2014 im zweijährigen Rhythmus angeboten und ist einzigartig in Europa.

Verkehrssysteme-Absolvent ist Jahrgangsbester der ZHAW School of Engineering 2017

Der Anspruch des Studiengangs Verkehrssysteme ist es, „die schnellsten Köpfe für die Verkehrsbranche“ zu gewinnen. Dies gelingt dem Studiengang ganz offensichtlich immer besser. In diesem Jahr wurde mit Florian Fuchs ein VS-Studierender als bester Absolvent der gesamten ZHAW School of Engineering ausgezeichnet. Für seine Bachelorarbeit reiste er extra zur NASA nach Kalifornien, um sich einen speziellen Algorithmus für sein Lösungskonzept zum Thema „Bus Bunching“ zu sichern.

Der Landbote stellt ihn und seine Bachelorarbeit in einem halbseitigen Zeitungsartikel vor.

STADLER RAIL AWARD 2017 für drei Verkehrssysteme-Absolventen

Der weltweit renommierte Fahrzeughersteller Stadler Rail ist seit vielen Jahren ein enger Partner des Studiengangs Verkehrssysteme. Dies zeigt sich nicht nur an dem konstruktiven Engagement im Fachbeirat des Studiengangs und der Kooperation im Rahmen des innovativen PiBS-Studienkonzepts für gymnasiale Maturanden. Zusätzlich zeichnet Stadler Rail jedes Jahr die beste verkehrswissenschaftliche Bachelorarbeit an der ZHAW School of Engineering aus. In diesem Jahr wurden sogar gleich zwei Preise vergeben, beide an Absolventen des Studiengangs Verkehrsysteme!

Anlässlich der Diplomfeier 2017 zeichnete Thomas Legler, Leiter Technik Fernverkehr bei der Stadler die beiden Bachelorarbeiten aus. In seiner Laudatio würdigte er die Qualität der Arbeiten und deren Bedeutung für die Praxis.

Am ZHAW-Institut für Angewandte Mathematik und Physik erarbeiteten Martin Moser und Gregor Schibig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine praxisbezogenen Aufgabe aus dem Bahnbetrieb. Sie entwickelten dabei ein bestehendes Modell der Firma ENOTRAC zur Vorhersage des Schadensausmasses von Eisenbahnunfällen weiter. Das Modell unterstützt das Erstellen von Risikoanalysen für die Zulassung von Fahrzeugen und Betriebsformen im Eisenbahnverkehr. Zudem untersuchten sie eine Methode zur Analyse von Unfällen, um deren Ursachen zu finden mit dem Ziel, ähnliche geartete Unfälle zu verhindern.

Ausgezeichnet wurde zudem die Bachelorarbeit von Herrn Florian Fuchs. Er war für seine Arbeit zum Thema „Bus Bunching“ in die USA gereist. um einen speziellen Algorithmus gemeinsam mit NASA-Spezialisten auf den öV zu adaptieren. 

Diplomfeier 2017 – Neue Verkehrsingenieure für die Schweiz und die Welt

Am 14. Juli 2017 war es wieder soweit. Feierlich wurden die frisch diplomierten Verkehrsingenieure der Klasse VS14 verabschiedet. Nach einer tollen Studienzeit im Studiengang Verkehrssysteme erwartet Sie nun der mindestens ebenso spannende Schritt in das Berufsleben. Dozierende und Studiengangleitung wünschen viel Erfolg und freuen sich auf ein Wiedersehen – in gemeinsamen Projekten, im Alumni-Netzwerk oder anlässlich der nächsten Frackwoche in Winterthur.

Bei der Verleihung der Diplomurkunden durch die Bachelorarbeits-Betreuerinnen und -Betreuer wurde noch einmal deutlich, mit welch hochaktuellen Themen sich die diesjährigen Abgänger in ihren Abschlussarbeiten beschäftigt haben. Von zukünftigen Mobilitätshubs über die Auswirkungen autonomen Fahrens auf bestimmte Zielgruppen bis zur Förderung von E-Lkw durch eine selektive Aufhebung des Nachtfahrverbots erarbeiteten die Studierenden jeweils in Kooperation mit einem Praxispartner oder im Rahmen eines Forschungsprojekts neue Ideen für reale und insbesondere relevante Fragestellungen.

VS-Modul erreicht Finalrunde für ZHAW-Lehrpreis 2016

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Das Modul „Intermodaler Verkehr – Personen und Güter (IMVPG)“ wurde im vergangenen Herbstsemester komplett überarbeitet. Die integrierte Übung wurde von den Studierenden für den ZHAW-Lehrpreis 2016 (Thema: „Vernetztes Denken“) vorgeschlagen. Die Jury nominierte das Konzept daraufhin für die Finalrunde. Auch wenn die ersten drei Plätze an konkurrierende Lehrkonzepte vergeben wurden, zeigt die Shortlist-Qualifikation des IMVPG-Moduls erneut die ausserordentliche Qualität der Lehre im Studiengang Verkehrssysteme.

Zum Herbstsemester 2015/16 wurde das Modul IMVPG des Bachelorstudiengangs Verkehrssysteme neu strukturiert. Ziel war die erstmalige Umsetzung des Lehrkonzeptes „Produktorientiertes Praktikum (pop)“. Damit erfolgte die Implementierung der vom Fachbeirat des Studiengangs angeregten Förderung des vernetzten Denkens im dritten Fachsemester und damit zu Beginn der verstärkt verkehrswissenschaftlichen Fokussierung des Studiums.

Konkret beinhaltet die Durchführung des pop-Konzepts im Rahmen des IMVPG-Praktikums (2 Semesterwochenlektionen), dass die gesamte Klasse kooperativ als selbstorganisiertes Projektteam eine Studie zum bedeutenden Mobilitätsmegatrend „Shared Mobility“ in Europa und der Schweiz erarbeitet. Das Verfassen einer publikationsreifen Multi-Client-Studie stellt eine praxisnahe Problemstellung für die Arbeit in Ingenieurbüros und Verkehrsunternehmungen dar. Der souveräne Umgang mit der inhaltlichen wie organisatorischen Komplexität der vollständigen Studiengenese von der Konzeption bis zur Präsentation in der Öffentlichkeit fordert von den Studierenden Sensibilität für Systemeffekte, eine ganzheitliche Sichtweise und „forschendes Lernen“ auf mehreren Ebenen: Inhalt, Gestaltung und Kommunikation. Statt des rein passiven Erkennens komplexer Wirkmechanismen müssen die Studierenden diese beim eigenverantwortlichen Entscheiden aktiv berücksichtigen – beispielsweise auf welche Daten sie sich ressourcenbedingt konzentrieren, welche Aspekte damit in der Darstellung in den Vordergrund/Hintergrund rücken, welche Stakeholder dies nach der Veröffentlichung kritisieren werden, welche Aussagen in den Medien wie aufgegriffen werden etc. Konsequent auf der ZHAW-Hochschulstrategie aufbauend, werden die dort formulierten Kernziele «Wissensbasiert und kompetenzorientiert», «Transformativ» und «Europäisch» vollständig durch die pop-Aufgabenstellung im Modul IMVPG abgedeckt.

Das Ergebnis der ersten Moduldurchführung (siehe PDF-Download in der Blog-Publikation) ist eine mit grossem Engagement der Studierenden erstellte internationale Marktanalyse in einem wichtigen Transformationsthema der Mobilität, die auf viel Medieninteresse gestossen ist und von anerkannten Fachexperten als beispielhaft für andere Hochschulen bewertet wurde.

Tool zur E-Bus-Beschaffung: VS-Studierende gewinnen Prix LITRA 2016

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Die VS-Studierenden Michael Brack und Gzim Kryeziu haben in ihrer Bachelorarbeit ein Beratungstool für die Beschaffung von elektrisch angetriebenen-Bussen entwickelt. Anlässlich der 80. Mitgliederversammlung der LITRA wurde ihre Arbeit mit dem Prix LITRA 2016 ausgezeichnet. Nach dem Erfolg 2014 konnte der Bachelor-Ingenieurstudiengang Verkehrssysteme damit erneut die hohe Leistungsfähigkeit seiner Absolventen demonstrieren.

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Mit dem in Zusammenarbeit mit der Siemens Schweiz AG entwickelten Tool soll die Beschaffung von Hybrid-, Brennstoffzellen- und Batteriebussen mit herkömmlichen Dieselbussen verglichen werden können. Als Kriterien werden die Gesamtkosten (z.B. Dieselpreis, Anschaffungskosten, Wartungskosten) und qualitative Aspekte wie Machbarkeit im praktischen Betrieb, Umweltauswirkungen und Flexibilität im Einsatz verwendet. Die Modellierung zeigt, dass der Dieselbus unter den heutigen Bedingungen klar das günstigste Fahrzeug ist. Rund 25 Prozent teurer sind der Hybrid- und Batteriebus, doppelt so teuer der Brennstoffzellenbus. Die betriebliche Flexibilität spricht für Diesel-, Hybrid- und Brennstoffzellenbusse, die Emissionswerte für Brennstoffzellen- und Batteriebusse. Michael Brack und Gzim Kryeziu haben in ihrer Arbeit ein praxisnahes Beratungstool zur E-Bus-Beschaffung entwickelt, mit dem sich betriebliche Rahmenbedingungen und mögliche Preisentwicklungen berücksichtigen lassen.

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Seit 2011 vergibt die LITRA einen Preis für Bachelor- und Master-Arbeiten, die sich dem Thema öffentlicher Verkehr widmen.

VS-Studierende präsentieren Cargovelo-Geschäftsmodelle auf Sharing-Weltkongress

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Am 7./8. September 2016 fand der “World Collaborative Mobility Congress”  (WOCOMOCO) statt, der sich inzwischen zu einem weltweit anerkannten Expertentreffpunkt für die neuesten Trends in der Shared Mobility entwickelt hat. Der von der Mobilitätsakademie, dem Berner Thinktank des TCS, zum vierten Mal organisierte zweitägige Anlass war dieses Jahr in Warschau zu Gast. Mit dabei waren zwei Studierendengruppen des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme, welche die diesjährige „University Challenge“ der Mobilitätsakademie für sich entscheiden konnten.

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Insgesamt zwölf Verkehrssysteme-Studierende des zweiten Semesters der ZHAW School of Engineering nahmen am „College of Collaborative Mobility“ (COCOMO) teil, das im Vorfeld als Bestandteil der Konferenz mit Unterstützung der Schweizerischen Post durchgeführt wurde. COCOMO fordert in jedem Jahr Studierende auf, sich mit einem Themenfeld der Shared Mobility intensiver auseinanderzusetzen und lässt Studierendenteams mit ihren Ideen im Wettbewerb gegeneinander antreten, Das diesjährige Ziel des Wettbewerbes war die Entwicklung und der Aufbau eines Cargo-Bikesharing-Systems. Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme bekamen 2016 zudem zum ersten Mal ihre Wettbewerbsteilnahme als Praktikum im Modul IMVPG angerechnet.

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Die beiden Gruppen der ZHAW konnten mit kompletten, gut durchdachten Konzepten die Jury überzeugen. In der kurzen Zeit von nur zwei Monaten begeisterten beide VS-Teams bereits zahlreiche Partner, Sponsoren und Investoren für ihre jeweiligen Projektideen. Als Gewinner des COCOMO-Wettbewerbs durften die beiden ZHAW-Teams kostenfrei am WOCOMOCO-Kongress teilnehmen und dort ihre Arbeiten präsentieren.woco_03
Während eineinhalb Tagen konnten die Studierenden in Warschau die Welt der kollaborativen Mobilität aus nächster Nähe kennen lernen und sich mit diversen internationalen Experten der Verkehrsbranche zu ihren Ideen austauschen. Eindrücke, welche sie bestimmt auf ihrem weiteren Weg im Studium begleiten werden.

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