Mit dem Verkehrssysteme-Studium nach Seoul – Melanie Binder berichtet

Ich kann es kaum glauben wie schnell die Zeit vergangen ist und dass es bereits einen Monat her ist, seitdem ich in Seoul gelandet bin. Gründe für den Verlust des Zeitgefühls gibt es einige. Einerseits packt mich das Studium an der University of Seoul (UOS), andererseits habe ich viele neue Bekanntschaften gemacht, internationale sowie auch lokale, mit denen ich die Megastadt erkunde.

Jetzt aber noch einmal zurück zum Anfang. Mein Name ist Melanie Binder, ich bin Verkehrssysteme-Studentin und absolviere zurzeit mein 4. Semester in Südkorea.
Ich dachte, dank meinen gesammelten Erfahrungen aus meinem ersten Landesbesuch 2016, würde mir der Start etwas leichter fallen. Dies war zwar bezogen auf das Essen der Fall, seit 3 Jahren schwärme ich von nichts anderes als koreanischem Essen, jedoch vergisst man vieles andere wieder. Beispielsweise, ob man das Wasser aus dem Hahn trinken kann oder wie eine Toilette funktioniert. Ich habe schnell herausgefunden, dass das Wasser aus dem Hahn zwar trinkbar ist, jedoch einen starken, unangenehmen Chlorgeschmack hat. Darum fülle ich meine Wasserflasche an Dispensern auf, welche auf jedem Stockwerk in den Uni Gebäuden zu finden sind, oder kaufe 2-Liter-Flaschen für zuhause.

Wie eine Toilette funktioniert, hatte ich auch schnell wieder draussen, aber wer wäre bei diesem Anblick zuerst auch nicht überfordert?

Der rote Fleck auf der WC-Brille ist Beispielsweise ein Sensor welcher automatisch anfängt die Brille zu heizen sobald sich jemand setzt. Bei den restlichen Knöpfen auf der linken Seite handelt es sich um weitere, nicht detailliert beschriebene Funktionen, die man am besten selber ausprobiert (-; .  Für die Spülung spielt dies aber alles keine Rolle. Diese funktioniert noch altmodisch mit einem Hebel, welcher sich hinter dem WC-Deckel verbirgt. Zum Glück hat mir mein Gastgeber dies gezeigt, ansonsten hätte ich wohl alle Knöpfe einmal durchprobiert.

Zurzeit ist die Luftverschmutzung ein grosses Thema in Seoul. Anscheinend war es noch nie so schlimm wie in diesem März. Da ich aber nur eine begrenze Zeit in Korea bin, sollte ich gesundheitlich keine Folgen davontragen. Für die ständigen Bewohner ist dies jedoch anders. An einem der schlimmsten Tage betrug die Verschmutzung 190 (vergleiche die Skala oben). Um auf diese Zahl zu kommen, werden die Schadstoffe in der Luft gemessen und dann anhand des Air Quality Index (AQI) eingestuft. Als Vergleich, in Zürich ist der Wert normalerweise um die 23, was im grünen Bereich ist. An ganz schlimmen Tagen bekam ich eine Warnmeldung auf mein Handy, dass mir empfohlen wird, möglichst drinnen zu bleiben und falls ich nach draussen gehe, eine Maske zu tragen.

Es gab aber auch schöne Tage im März. Hier zum Beispiel war ich auf einem Ausflug mit ein paar Seoulmates in Bukchon Hanok Village, einer Nachbarschaft in Seoul mit vielen traditionellen koreanischen Häusern. Seoulmates sind Studenten aus meiner Uni, welche sich dazu bereit erklärt haben, sich um je vier internationale Studenten zu kümmern. Ihre Aufgabe besteht darin, uns den Einstieg in die koreanische Kultur und das Campusleben zu vereinfachen. Gleichzeitig organisieren jedes Wochenende ein paar Seoulmates Ausflüge in Seoul und der Umgebung. Ich bin sehr froh, dass die UOS dieses Angebot hat, denn ohne meinen Mate wäre ich am Anfang recht verloren gewesen. Mittlerweile finde ich mich schon sehr gut zurecht. Ich weiss jetzt, wie man in einem Kopierladen etwas druckt, wie die Bestellautomaten in der Cafeteria funktionieren, wie ich meine SIM-Karte sowie ÖV-Karte aufladen kann, wie man ein Soju, koreanischen Reiswein mit ca 16 % Alkoholgehalt, bestellt, was man dem Taxifahrer sagen muss, um zurück nach Hause zu kommen, und vieles mehr.

Youth2Engineers – Neues Vorpraktikum-Angebot für Verkehrssysteme-Interessierte

Sie haben eine gymnasiale Matura und möchten das Bacheloringenieurstudium Verkehrssysteme absolvieren? Ihnen fehlt noch die dafür benötigte berufliche Praxis (Praktikum) von mindestens zwölf Monaten Dauer? Dann bietet Ihnen das Programm Youth2Engineers einen geeigneten Einstieg.

Bei Youth2Engineers absolvieren Sie an der ZHAW School of Engineering in Winterthur ein zweimonatiges Vorpraktikum. Dabei erhalten Sie eine Einführung in die Werkstattarbeit sowie ins Programmieren. Im Anschluss bearbeiten Sie selbständig ein Projekt. Für Verkehrssysteme-Interessierte wird speziell das Projekt „Marktanalyse New Mobility“ angeboten:

In der zunehmenden Informationsflut wird es immer wichtiger, relevante Informationen aus dem Datenstrom zu filtern, adressatengerecht aufzubereiten und attraktiv zu visualisieren. Hierfür ist die Kenntnis eines umfangreichen Portfolios an Recherche-Werkzeugen und Gestaltungskonzepten erforderlich. Am Beispiel der Themenfelder «Elektromobilität» und «Mikromobile» werden der Einsatz unterschiedlicher Methoden trainiert und mindestens zwei Kurzpublikationen erarbeitet, unter anderem eine «New Mobility Map / Players Landscape». Diese soll online veröffentlicht und in der wissenschaftlichen Community über diverse Social Media Kanäle verbreitet werden. Auf dieser Grundlage erfolgt im zweiten Teil eine eigenständige Medienanalyse zum Thema Automobilität. Überprüft wird die Berichterstattung von Fahrzeugtests überregionaler Zeitungen im Spannungsfeld der notwendigen Verkehrswende.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben so eine auf das VS-Studium zugeschnittene Praxiserfahrung und qualifizieren sich damit zusätzlich für ein hochwertiges Praktikum im Unternehmen. Parallel bewerben Sie sich für ein anschliessendes zehnmonatiges Praktikum in einer Firma. Der Studiengang Verkehrssysteme verfügt über ein grosses Industrienetzwerk und unterstützt Sie bei der Suche nach einer Praktikumsstelle. Nach Abschluss des Firmenpraktikums können Sie direkt mit dem Verkehrssysteme-Studium beginnen.

Hier können Sie sich für das Programm anmelden. Für weitere Informationen und Nachfragen steht Ihnen der Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes gerne zur Verfügung.

VS on Tour – Fachexkursion in die Bergregionen

Ein Gastbeitrag von Raphael Hörler

Im Rahmen der Vorlesung «Verkehrsökonomie 2» des Bachelor-Ingenieurstudiengangs Verkehrssysteme wird in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Postauto-Strecke Urnäsch-Schwägalp durchgeführt. Die Idee ist es herauszufinden, ob man den Dieselbus mit einem Elektrobus ersetzen könnte und so eine Vorreiter-Rolle bezüglich nachhaltiger Mobilität in Bergregionen erlangen kann. Als Einführung zur Studie wurde am 1. März 2019 eine Exkursion ins Appenzellerland gewagt, um die Bedingungen an die Strecke vor Ort mit eigenen Augen zu sehen.

Herr Primin Koller und Frau Eveline Wüest von PostAuto haben sich bereit erklärt, einen Einblick in den Betrieb und Motivation von PostAuto für alternative Antriebstechniken zu geben. So ging es mit dem Extrabus zur Schwägalp. Schon nach halber Strecke zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und führte uns vor Augen, dass jederzeit mit Schnee zu rechnen ist.

Nach Speis und Trank (Kaffee und Gipfeli) erhielten wir einen Rückblick in die Geschichte von PostAuto in der Region und auch, wie man mit den teilweise stark schwankenden Gästezahlen umgeht. Anschliessend wurden die Schwierigkeiten für eine Elektrifizierung mit Frau Wüest rege diskutiert und schon erste Ideen vorgeschlagen.

Zum Schluss führte uns Herr Koller wieder sicher zurück nach Urnäsch, wo wir noch kurz das Depot besichtigen konnten. Ist eine Elektrifizierung möglich? Das werden wir noch herausfinden!

Von Technikum zu Technikum

Die Austauschstudenten und die ESN-Truppe des FH Technikum Wien

Ein Gastbeitrag von Somea Desarzens und Zino Grütter

Vor etwas mehr als einem Jahr zogen wir nach Wien, um dort unser 4. Semester des Verkehrssysteme-Studiums zu absolvieren. Unsere Wahl fiel dabei auf die Fachhochschule Technikum Wien, welche im Gegensatz zu unserem «Tech» erst 1994 gegründet wurde. Die Fächer, die wir dort besuchten, waren alle Teil des Verkehr- und Umwelt-Studiengangs. Der Studiengang beinhaltet im Vergleich zum Verkehrssysteme-Studiengang an der ZHAW mehr IT-Fächer, wie zum Beispiel das Lernen von mehreren Programmiersprachen.

Die Hauptattraktion des Wiener Praters aus der Onboard-Perspektive

Während unserer Zeit dort wohnten wir in einer Wohnung im multikulturellen 16. Bezirk Ottakring, der Heimat des Ottakringer Bieres und der Manner-Schnitten. Die Donaustadt wusste jedoch nicht nur durch kulinarische Leckerbissen wie Schnitzel und Kaiserschmarrn zu überzeugen, sondern auch durch ihr kulturelles Angebot. So konnten wir als Studenten für wenige Euros Theateraufführungen und Museen besuchen. Selbstverständlich wurde auch das abwechslungsreiche Nachtleben Wiens getestet. Wien gefiel uns sehr gut und hat sich einen Platz in unseren Herzen verdient, den Titel der der Stadt mit der höchsten Lebensqualität können wir nur bestätigen (Sorry Züri und Genf!). Am meisten zu schätzen lernten wir die Donauinsel, welche ein unvergleichbares Naherholungsgebiet ist und den Stress, den eine Grossstadt mit sich bringt, schnell vergessen lässt.

Kalt war es auch bei uns, so dass man sogar auf der Neuen Donau spazieren gehen konnte

Die meiste Zeit waren wir mit unseren Mitstudierenden oder mit anderen Austauschstudenten, welche aus der ganzen Welt nach Wien angereist sind, unterwegs. Der Anschluss fiel uns durch die Events des ESN (Erasmus Student Network) Wien sehr einfach, die Events reichten von Partys über Grillabende bis zu Paintball und waren alle sehr unterhaltsam. Unser Austauschsemester war ein voller Erfolg und wir bereuen es kein bisschen diesen Schritt gewagt zu haben! Das akademische Niveau der Fachhochschule in Wien war gleich wie jenes in Winterthur, wodurch auch unser Studium keine Nachteile davontragen wird. Wir empfehlen allen die über ein Austauschsemester nachdenken den Schritt zu wagen und somit ohne zeitliche Verluste unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln!

Die Sitten, die im ehemaligen König- und Kaiserreich gepflegt werden, wurden am Hofe des Schloss Schönbrunn geübt.

Alle Jahre wieder – VS beschert Adventsmomente

Der Studiengang Verkehrssysteme gehört zu den kleineren Studiengängen an der ZHAW School of Engineering. Das hat auch Vorteile, lernen sich doch die VS-Studierenden untereinander besonders gut kennen. Nach dem Studium zeigt sich dies in der sehr aktiven Alumni-Vereinigung VS-Zirkel. Hier unterstützen sich die Absolventen gegenseitig im Berufsalltag.

Aber auch schon während des Studiums beweisen die VS-Studierenden Teamgeist. So hat die Klasse VS17 in diesem Winter erneut einen Glühweinstand organisiert – zur Freude der VS-Kommilitonen in den anderen Jahrgängen aber auch aller anderen Studierenden auf dem Campus. Bis zu den Weihnachtsfeiertagen gibt es noch drei Gelegenheiten, vor dem TL-Gebäude Adventsstimmung zu tanken.

 

Jetzt MAL ehrlich – Mach Dir ein Bild vom VS-Studium

Du möchtest Dir ein Bild vom Studiengang Verkehrssysteme machen? Dann helfen Dir die VS-Studierenden in den kommenden Wochen auf dem VS-Blog weiter. Sie berichten mit Flipchart und Stift über ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Verkehrsingenieur-Studiums. Sven Popp (5. Semester) war der erste, der für Euch zum Stift gegriffen hat.

Wem das noch nicht reicht, den laden wir herzlich ein, diese Studierenden persönlich kennen zu lernen. Melde Dich beim „Student for a Day“-Programm an und erlebe einen typischen Tag im Studiengang Verkehrssysteme.

Herr Popp, wie verlief Ihr erstes Studienjahr?

Was meinen Sie als Verkehrsexperte: Wie sieht das Auto der Zukunft aus?

Wohin ging die spannendste Exkursion?

Wie lautet die wichtigste Erkenntnis Ihrer aktuell laufenden Projektarbeit?

Sag das nicht – VS-Studierende im Gesten-Interview

In der Magazin-Beilage der Süddeutschen Zeitung werden seit Jahren bekannte Persönlichkeiten interviewt – ohne dass die Befragten ein Wort sagen. Im „Sagen Sie jetzt nichts“-Interview erfolgt die Antwort stattdessen mit vollem Körpereinsatz. Nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! In den kommenden Wochen werden Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme auf die gleiche Weise ihre Erfahrungen mit dem Studium zum Ausdruck bringen. Den Anfang macht Pascal Gamper, 5. Semester.

Herr Gamper, würden Sie wieder Verkehrssysteme studieren, wenn Sie noch einmal vor der Wahl ständen?

Was finden Sie am Thema Verkehr so spannend?

Ist das Studium wirklich so praxisnah?

Kann man Verkehrssysteme nur als Bahn-Nerd studieren?

Haben Sie unter den Kommilitonen neue Freunde gefunden?

Was machen Sie nach dem Studium?

ZHAW-Autoneum-Challenge 2018: HYPRBREATHECarpet

Fahrerlos verkehrende Automobile werden in absehbarer Zeit auf den Strassen zum Einsatz kommen. Dies hat massive Auswirkungen auf die Automobilindustrie. Vor diesem Hintergrund werden im Modul „Technikfolgen-Szenarien autonomer Fahrzeuge“ gemeinsam mit dem Industriepartner Autoneum AG neue Entwicklungspfade und Geschäftsmodelle erarbeitet. Autoneum ist einer der weltweit führenden Zulieferer von Akustik- und Hitzeschutz für Fahrzeuge. Entsprechend lautete die Aufgabenstellung der diesjährigen ZHAW-Autoneum-Challenge 2018: What interior (floor) surfaces requirements and related technologies, for the different type of use cases / vehicle types of Autonomous vehicles (last mile, average and long distance)?

Die Studierenden Alexander Keller, Felix Hörnlimann, Frederik Imhof und Jonas Frei haben folgenden Gestaltungsansatz entwickelt:

Transportation in the near future will be revolutionized. Scientific researches predict that especially in urban areas with a high population, privately owned cars will be replaced by shared autonomous vehicles. To guaranty high comfort, self-driving cars are equipped with an air conditioning system. As nowadays common, venting system outlets are placed at different positions in the car. They allow to regulate the temperature in a limited area within their range. Regarding the personal preferences of car sharing customers, this system lacks some options. Thus, a new solution needs to be introduced.


Fig. 1:  Bad smells inside an autonomous car

Nowadays, instant changes of the cabin’s climate are not possible, because the airing has its effect in places. That means, that it takes several minutes until the climate in the entire passenger compartment is balanced and regulated.
China is one of the biggest markets for vehicles. As referenced by Autoneum, the Chinese are very sensitive regarding the air quality in their cars. They would therefore never board a self-driving car that smells badly, as symbolised in Figure 1.

This article focuses on the „last mile“ scenario, which includes only short rides of approximately five to ten minutes from home to the nearest transit hub. This could be a bus or train station or a workplace, as shown in Figure 2. As a result of the short distances, passengers change on a high frequency. Longer distances are thought to be covered by other forms of transportation and are not discussed in this scenario.


Fig. 2: Last mile scenario

For an autonomous vehicle which is part of a shared fleet, venting systems as commonly used today, would not fulfil the requirements anymore. The expectations of passengers concerning the car’s climate are changing as fast as passengers changing vehicles. To satisfy all customers preferences, it should be possible to change the condition in the car more or less instantly. A high performance in these air-filtering systems is more than necessary to protect passengers from illnesses, infections and bad smells. The main goal should be to give the passenger a good feeling at the moment of entering the vehicle and let him or her stay and feel comfortable until he or she disembarks the autonomous car. In order to achieve this service, a high performance aeration system is needed. These high standards can only be fulfilled with a new developed type of carpet systems and inner dashes manufactured by Autoneum.

Due to the rather short journeys and the high frequency of customer changes, the doors open very often. This leads to changes of the indoor conditions. Therefore, a system is needed to regulate the car climate without the passenger noticing it.


Fig. 3: Standard ventilation to cool the cabin

Unlike common ventilation systems shown in Figure 3, with a few big outlets for the air stream, the air flow of the new HYPRBREATHECarpet is realised through pipes. They are directly integrated into the interior panelling as pictured in Figure 4. The panels have a vast number of small, invisible holes where the air flows gently into the cabin at the desired temperature. The required pipes can be directly integrated into the parts during the manufacturing process. The production can be realised by multi-step injection moulding or pressing. Even 3D printing could be an option for the more complex parts.


Fig. 4: HYPRBREATHECarpet model: Small holes in the interior panelling allow the air to flow gently into the cabin either to cool (top) or heat (bottom) the cabin

The basic structure of the HYPRBREATHECarpet consists of three layers as diagrammed in Figure 5. On top and for the passenger visible is the carpet layer. It contains all the venting holes, is durable and easy to clean. The venting layer is located directly underneath the panelling where the air flow is circulating. The insulating and damping layer is to be found at the bottom or towards the outside of the car.
A huge advantage of such a system lies within its gentle and constant distribution of fresh air inside the whole passenger compartment. Additionally, fluctuations in temperature can be quickly compromised.


Fig. 5: Basic structure of the HYPRBREATHECarpet

Furthermore, the integration of the ventilation outlets in the floor, doors and ceiling creates more space for other functions. For example board electronics such as displays and stowage space for personal belongings. Moreover, the surfaces of the interior can be adjusted in temperature and the panelling also acts as a thermal storage. Consequently, the cabin’s climate is more comfortable and does not cool down too quickly when the door is being opened many times.

Dein Start in die Zukunftsbranche Mobilität & Logistik – Infotag am 10. November 2018

Am Samstag, 10. November 2018 ab 10 Uhr gibt es die nächste Möglichkeit, den Studiengang Verkehrssysteme hautnah kennen zu lernen. Anlässlich des Infotags der ZHAW School of Engineering werden die neu konzipierten Studieninhalte präsentiert. Mit dabei sind auch wieder ausgewählte Partnerunternehmen aus der Verkehrswirtschaft. Sie zeigen konkret, welche Berufsperspektiven sich mit dem Verkehrsingenieur-Abschluss ergeben.

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Im Mittelpunkt steht die Vorstellung des neuen Studienmodells im Studiengang Verkehrssysteme. Der Studiengang bietet nun eine stärkere Individualisierung im letzten Studienjahr und intensiviert sein Angebot insbesondere in den Themenfeldern Raumplanung, Mobility Data und Logistik.

Ein Highlight stellt wiederum die direkte Verknüpfung von Studium und darauf aufbauenden Berufsmöglichkeiten dar. Mit Stadler Rail, SBB und VBZ werden drei renommierte Arbeitgeber ihre Einsatzfelder für VerkehrsingenieurInnen aufzeigen. Zudem wird Siemens Mobility ein Überraschungsangebot präsentieren.

Mit dabei sind auch in diesem Jahr wieder Absolventen und aktuelle Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme, die Dir die „ungeschminkten“ Fakten aus dem Verkehrssysteme-Studium berichten können. Dozierende beantworten Dir konkrete Fragen zu einzelnen Modulen und dem Aufbau des Studiums.

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Das komplette Programm samt Zeitplan ist auf der Webseite der ZHAW School of Engineering einsehbar.

Für gymnasiale Maturanden gibt es mit dem Praxisintegrierten Bachelorstudiengang (PIBS) ein besonders spannendes Angebot im Studiengang Verkehrssysteme. Statt eines Praxisjahrs vor Beginn des Studiums ermöglicht dieses Programm das Praktikum erst nach zwei Studienjahren durchzuführen. Ziel: Die Praktikumszeit noch gewinnbringender für Studierende und Unternehmen zu gestalten. Aktuell arbeitet der Studiengang Verkehrssysteme hierfür u.a. mit SBB Personenverkehr, Stadler Rail und den Verkehrsbetrieben Zürich zusammen. Interessierte können aber auch selbständig weitere Unternehmen für die PiBS-Zusammenarbeit gewinnen. Informiere Dich am Infotag über die Details und lerne die ersten PIBS-Studierenden und ihre Erfahrungen kennen.

Jetzt mit noch mehr Profil: Studiengang Verkehrssysteme mit neuem Angebot

Zum Herbstsemester 2019 präsentiert sich der Studiengang Verkehrssysteme in neuer Form. Basierend auf einer Neuordnung sämtlicher Bachelorstudiengänge der ZHAW School of Engineering wurde der Lehrplan wesentlich überarbeitet. Der Studiengang Verkehrssysteme bietet nun eine stärkere Individualisierung im letzten Studienjahr und verstärkt sein Angebot insbesondere in den Themenfeldern Raumplanung, Mobility Data und Logistik.

In den vergangenen Monaten wurde hinter den Kulissen intensiv am Umbau des Studiengangs gearbeitet. Ziel war es, das aktuell hohe Qualitätsniveau der Absolventen langfristig zu sichern. Hierfür wurden sowohl Verkehrssysteme-Alumni als auch Branchenvertreter zu den zukünftigen Trends und Anforderungen an Verkehrsingenieure befragt. Auf der Grundlage dieser Workshops entstand eine Modultafel, welche das erfolgreiche Grundgerüst der gegenwärtigen Jahrgänge aufgreift und dieses zielgerichtet um neue Aspekte ergänzt. Die wichtigsten Änderungen lassen sich in zwei Handlungsfelder einteilen:

Individuelle Profilierung statt starrer Vertiefungen/Schwerpunkte

Im letzten Studienjahr des Studiengangs Verkehrssysteme waren bislang zwei Schwerpunkte wählbar. Der Schwerpunkt Engineering bot eine stärkere Fokussierung auf die Fahrzeugtechnik, der Schwerpunkt Verkehrsmanagement konzentrierte sich dagegen auf die Kompetenzfelder der klassischen Verkehrsplanung. Im neuen Curriculum können die Studierenden nun acht Module aus einem Angebot von 12 Modulen wählen und den Lehrplan damit stärker nach ihren persönlichen Interessen gestalten. Auch bei den Kontextmodulen wird die bisherige Vorauswahl aufgehoben. Stattdessen steht hier jetzt das komplette Kontextangebot der School of Engineering zur Wahl.

Neue und erweiterte Fachmodule entsprechend Marktanforderungen

Ausgehend vom Feedback der Experten und Alumni wurden ausgewählte Korrekturen bei den Fachmodulen vorgenommen. Das Thema Raumplanung wurde aufgewertet und bildet nun ein zentrales Basismodul im ersten Semester. Die steigende Bedeutung von Daten zur Planung und Steuerung des Verkehrsgeschehens und als Grundlage für innovative Geschäftsmodelle wird in zwei neuen Wahlmodulen im dritten Studienjahr aufgegriffen. Verkehrssimulation und Logistik werden ebenfalls im Stundenumfang erweitert.

«Die Absolventen des Studiengang Verkehrssysteme werden in der Branche als qualitativ sehr gut ausgebildete Ingenieure geschätzt», stellt Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes nach den Gesprächen mit den Branchenvertretern fest. «Unsere grosse Alumni-Befragung aus dem vergangenen Jahr hat zudem ergeben, dass über 90 Prozent der Verkehrssysteme-Absolventen das Studium wieder wählen würden». Mit der proaktiven Anpassung des Curriculums an wichtige Branchentrends ist die Studiengangleitung überzeugt, auch zukünftig Studierende und Arbeitgeber begeistern zu können.

Mehr erfahren? Alle Details zum Studiengang Verkehrssysteme am Infotag der ZHAW School of Engineering am Samstag, 10. November 2018

Was sagen die Absolventen und Unternehmen? Alle Feedbacks auf der Startseite der „Beweg was!“-Kampagne.