Studierende entwickeln Click-On-Elektroantriebe für Velos

Im Rahmen des Moduls „Verkehrstechnik I“ des Schwerpunkts Engineering erwartet die Verkehrssysteme-Studierenden in jedem Jahr eine konkrete Entwicklungsaufgabe. Im Herbstsemester 2016/17 entstanden in den Werkstätten des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) clevere Lösungen für temporäre Velo-Elektroantriebe, die bei Bedarf innerhalb weniger Sekunden aus einem Standard- ein Elektrovelo machen.

Elektrofahrräder haben sich in wenigen Jahren stark verbreitet und erfreuen sich grosser Beliebtheit. Leider sind sie im Vergleich zu rein mit Muskelkraft angetriebenen Modellen immer noch deutlich teurer, schwerer und nicht selten unhandlich. Zudem besitzen viele E-Bike-Fahrer nebst dem elektrischen auch noch ein konventionelles Fahrrad für die Kurzstrecke, Sport oder das Pendeln an den Bahnhof. Auf der anderen Seite würden sich auch nicht E-Bike-Fahrer in gewissen Situationen über einen Zusatzantrieb freuen. Zum Beispiel wenn Eltern ihren Kinderanhänger bergauf ziehen müssen, oder unerwartet das Auto ausfällt und daher eine längere Strecke mit dem Fahrrad ansteht. Es fehlt eine einfach adaptierbare, günstige Click-On-Lösung für den gelegentlichen Gebrauch. Für diese Marktlücke sollten die Studierenden ein Produkt entwickeln, das mit wenigen Handgriffen an möglichst viele konventionelle Fahrräder angebracht werden kann (Click-On). Die Bedienung sollte zuverlässig und einfach sein.

Das Ergebnis waren tolle erste Funktionsmuster, die auf dem ZPP-Gelände gemeinsam ersten Härtetests unterzogen wurden. Nicht alle Ideen waren nah am Endprodukt und erwiesen sich als bereits alltagstauglich, aber das Spektrum an kreativen Ansätzen begeisterte trotzdem alle Teilnehmer.

P2P-Carsharing heute und morgen: Auslaufmodell oder Gamechanger?

Teilen statt Besitzen ist das Geschäftsmodell von Peer-to-Peer-Sharing-Plattformen. Eine zunehmend automatisierte Verkehrswelt wird diese Branche gänzlich verändern. Werden in Zukunft P2P-Angebote dank autonomen Autos attraktiver als die öffentlichen Verkehrsmittel? Oder wird es komplett überflüssig, ein eigenes Auto zu besitzen?

Dieser Blogbeitrag entstand im Rahmen des METU-Moduls „Technikfolgen-Szenarien selbstfahrender Fahrzeuge“ an der ZHAW School of Engineering. Die Autoren sind Christian Sturm, Martin Moser und Florian Fuchs.

Zunehmender Einfluss von Sharing Economy

Die Sharing Economy ist derzeit in aller Munde. Insbesondere im Automobilmarkt drängen immer neue Angebotsformen auf den Markt. Dabei kommt dem sogenannten P2P-Sharing eine immer grössere Bedeutung zu.
Unter P2P-Sharing versteht man die Vermietung und Verleihung von Gegenständen zwischen Privatpersonen. Wurde früher dem Nachbarn kostenlos die Bohrmaschine ausgeliehen, lässt sich heute über digitale Vertriebskanäle damit Geld verdienen. Dank dieser Digitalisierung und der grossen Verbreitung von Smartphones ist es heute ein Leichtes, auch grössere Dinge wie ein Auto über Sharing-Plattformen an Dritte zu vermieten. Produzenten und Konsumenten vermischen sich mehr und mehr. Es entstehen sogenannte „Prosumenten“.
Das Sharing macht auch vor dem Auto nicht halt. So bietet Sharoo in der Schweiz eine Buchungsplattform, die es Privatpersonen ermöglicht, ihr Auto an Dritte zu vermieten. Wie in Abbildung 1 zu sehen, werden Zugang zum Auto und Abrechnung über die Plattform abgewickelt. Trotz des grossen Hypes ist der Marktanteil von Carsharing-Angeboten allerdings noch verschwindend klein. So sind in Deutschland Anfang 2015 gerade mal 0.03 % aller Autos auf dem Sharing-Markt.


Abbildung 1: Das Smartphone dient als Zugang zum Carsharing. Bildquelle: Sharoo

Der Einfluss der Sharing Economy auf die Verkehrswelt sollte aber nicht unterschätzt werden. Oft besitzen Unternehmen, welche in der Sharing Economy aktiv sind, nur die Plattformen, nicht aber den Gegenstand der Dienstleistung. So ist es möglich, mit relativ wenig Kapitaleinsatz ein umfangreiches Angebot zu arrangieren. Auch kann schnell auf Veränderungen reagiert werden. Dies zeigen Unternehmen, die in anderen Wirtschaftszweigen operieren.

Abbildung 2: Das gezeigte Wohnzimmer ist typisch für ein Angebot auf Airbnb.

Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen ist Airbnb. Seit 2008 bietet Airbnb eine Plattform als Markt-platz für Buchung und Vermietung von Unterkünften wie in Abbildung 2. Bis 2012 konnten bereits mehr als 10 Millionen Übernachtungen vermittelt werden. Dies ist beachtlich, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Airbnb keine eigenen Unterkünfte besitzt.

Autonomes Fahren als Treiber des Carsharings

Was mit Unterkünften bereits alltäglich ist, scheint mit dem Auto noch nicht richtig zu funktionieren. Wie bereits erwähnt, fristet Carsharing noch ein Schattendasein. Offen ist, ob sich das in Zukunft ändern könnte. Dieser Frage gingen Studierende der ZHAW School of Engineering während eines neuen METU-Kurses auf den Grund. Um eine Antwort zu finden, wurden zunächst verschiedene Treiber gesucht, die für oder gegen die Entwicklung sprechen. Als stärkster Treiber wurde die fortschreitende Autonomisierung und Digitalisierung der Verkehrswelt identifiziert.

So steht der Durchbruch von autonomen Fahrzeugen vermutlich kurz bevor. Dies zeigt sich in den umfangreichen Bemühungen von Konzernen wie Tesla, Google und Apple. Auch etablierte Automobilhersteller wie Daimler und VW investieren in die Erprobung. Was diese Entwicklung für den öffentlichen Verkehr bedeuten kann, demonstriert PostAuto in Sion. Seit Sommer 2016 drehen dort zwei Minibusse, sogenannte «SmartShuttles», ihre Runden. Der Shuttle in Abbildung 3 befördert Passagiere kostenlos und vollautonom durch die Altstadt. In Zukunft könnten Busse demnach ihre Fahrgäste bis vor die Haustür bringen.


Abbildung 3: Das SmartShuttle fährt in Sion vollautonom im Strassenverkehr.

Verschiedene Zukunftsszenarien denkbar

Doch was passiert, wenn die Sharing Economy auf digitalisiertes, autonomes Fahren trifft? Um diese Entwicklung abzuschätzen, hilft ein Ausblick ins Jahr 2040. Das Durchspielen von verschiedenen Szenarien ermöglicht das Aufzeigen von Entwicklungspfaden.

1. Szenario: Die Autos verkehren autonom, befinden sich jedoch nach wie vor in Privatbesitz.
Das P2P-Sharingangebot ist dem heutigen sehr ähnlich. Doch eröffnet das autonome Fahren gewaltige Chancen. So fährt das gebuchte Auto direkt vor die Haustüre und muss nicht mehr abgeholt werden. Dies ist heute ein grosses Hemmnis für die Nutzung des Carsharings. Weiter ergeben sich zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten. So entfällt beispielsweise das Reinigen der Fahrzeuge, da dies selbständig an einer Servicestation erfolgen kann. Der Kunde oder Besitzer muss keine Zeit mehr aufwenden. Weil zudem der Kundenradius mit autonomen Autos erweitert werden kann, lässt sich das Auto effizienter vermieten und somit wirtschaftlicher betreiben. Mit dem Sharing des privaten Autos ist es also möglich, Geld zu verdienen.

2. Szenario: Die Autos verkehren ebenfalls autonom, befinden sich jedoch nicht in Privatbesitz.
Sobald vollautonome Autos verfügbar sind, gibt es keinen Grund mehr, diese noch privat zu besitzen. Autos, die ununterbrochen im Einsatz stehen, sind wirtschaftlicher, benötigen weniger Parkfläche und der Verwaltungsaufwand sinkt. Dies eröffnet einen Markt für einzelne grosse Anbieter, die mit einer effizienten Flotte preisgünstige Angebote offerieren. Die so angebotene Mobilität verändert das heutige Preisgefüge so stark, dass ein Privatbesitz von Fahrzeugen schlichtweg unattraktiv ist. Diese Entwicklung lässt ein völlig neues Ökosystem entstehen, welches den motorisierten Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr verschmelzen lässt. Ein klassisches P2P-Angebot ist überfüssig, da nur noch vereinzelte Fahrzeuge in Privatbesitz sind.

Klare Veränderung mit unklarem Resultat

Inwiefern der Trend zur Autonomisierung und Digitalisierung die Entwicklung im P2P-Carsharing beeinflusst, lässt sich demnach nicht abschliessend sagen. Dies zeigt sich auch in den gegensätzlichen Szenarien, die beide plausibel sind. Klar ist aber, dass aufgrund der Digitalisierung die Verkehrswelt stark im Wandel ist. Viele neue Akteure sehen Potentiale in der Entwicklung von neuen Verkehrsangeboten und Dienstleistungen. In unserer schnelllebigen Zeit wird der Verkehr immer dynamischer. Akteure kommen und gehen. Auch in der P2P-Branche wird kein Stein auf dem anderen bleiben, da sich nebst der Technologie auch die Gesellschaft verändert.


Abbildung 4: Der Trend im Strassenverkehr: Intelligente Fahrzeuge kommunizieren miteinander.

Info-Abend „Verkehrssysteme live!“ am 25.01.2017

beschleunigungSie interessieren sich für das Verkehrssysteme-Studium, haben aber noch Fragen? Dann besuchen Sie den nächsten Infotag der ZHAW School of Engineering am Samstag, den 4. März 2017. Wenn Sie so lange nicht warten möchten, bietet Ihnen der Studiengang Verkehrssysteme den Info-Abend „Verkehrssysteme live!“ an.

Wann: Mittwoch, 25.01.2017, ab 18 Uhr
Wo: ZHAW School of Engineering, Winterthur
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Anders als beim Infotag wird es beim Info-Abend „Verkehrssysteme live!“ keine Präsentation des Studiengangs und keinen Laborrundgang geben. Stattdessen nehmen sich die teilnehmenden Dozierenden bei einem gemeinsamen Apéro viel Zeit für Ihre Fragen. Wir möchten ganz konkret auf Ihre persönliche Situation eingehen. Ziel ist es zu klären, ob der Studiengang Verkehrssysteme eine sinnvolle Basis für Ihre Karrierevorstellungen darstellt. Wir zeigen Ihnen,

  • welche Möglichkeiten es für Sie gibt, Ihre Stärken und Interessen in die Gestaltung des Studiums einzubringen,
  • welche Praktika wir empfehlen und ggf. vermitteln können und
  • wie Sie sich optimal auf das Studium vorbereiten.

Interessiert? Dann melden Sie sich bis zum 16. Januar 2016 beim Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes per E-Mail an: thomas.sauter-servaes@zhaw.ch.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

VS-Modul erreicht Finalrunde für ZHAW-Lehrpreis 2016

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Das Modul „Intermodaler Verkehr – Personen und Güter (IMVPG)“ wurde im vergangenen Herbstsemester komplett überarbeitet. Die integrierte Übung wurde von den Studierenden für den ZHAW-Lehrpreis 2016 (Thema: „Vernetztes Denken“) vorgeschlagen. Die Jury nominierte das Konzept daraufhin für die Finalrunde. Auch wenn die ersten drei Plätze an konkurrierende Lehrkonzepte vergeben wurden, zeigt die Shortlist-Qualifikation des IMVPG-Moduls erneut die ausserordentliche Qualität der Lehre im Studiengang Verkehrssysteme.

Zum Herbstsemester 2015/16 wurde das Modul IMVPG des Bachelorstudiengangs Verkehrssysteme neu strukturiert. Ziel war die erstmalige Umsetzung des Lehrkonzeptes „Produktorientiertes Praktikum (pop)“. Damit erfolgte die Implementierung der vom Fachbeirat des Studiengangs angeregten Förderung des vernetzten Denkens im dritten Fachsemester und damit zu Beginn der verstärkt verkehrswissenschaftlichen Fokussierung des Studiums.

Konkret beinhaltet die Durchführung des pop-Konzepts im Rahmen des IMVPG-Praktikums (2 Semesterwochenlektionen), dass die gesamte Klasse kooperativ als selbstorganisiertes Projektteam eine Studie zum bedeutenden Mobilitätsmegatrend „Shared Mobility“ in Europa und der Schweiz erarbeitet. Das Verfassen einer publikationsreifen Multi-Client-Studie stellt eine praxisnahe Problemstellung für die Arbeit in Ingenieurbüros und Verkehrsunternehmungen dar. Der souveräne Umgang mit der inhaltlichen wie organisatorischen Komplexität der vollständigen Studiengenese von der Konzeption bis zur Präsentation in der Öffentlichkeit fordert von den Studierenden Sensibilität für Systemeffekte, eine ganzheitliche Sichtweise und „forschendes Lernen“ auf mehreren Ebenen: Inhalt, Gestaltung und Kommunikation. Statt des rein passiven Erkennens komplexer Wirkmechanismen müssen die Studierenden diese beim eigenverantwortlichen Entscheiden aktiv berücksichtigen – beispielsweise auf welche Daten sie sich ressourcenbedingt konzentrieren, welche Aspekte damit in der Darstellung in den Vordergrund/Hintergrund rücken, welche Stakeholder dies nach der Veröffentlichung kritisieren werden, welche Aussagen in den Medien wie aufgegriffen werden etc. Konsequent auf der ZHAW-Hochschulstrategie aufbauend, werden die dort formulierten Kernziele «Wissensbasiert und kompetenzorientiert», «Transformativ» und «Europäisch» vollständig durch die pop-Aufgabenstellung im Modul IMVPG abgedeckt.

Das Ergebnis der ersten Moduldurchführung (siehe PDF-Download in der Blog-Publikation) ist eine mit grossem Engagement der Studierenden erstellte internationale Marktanalyse in einem wichtigen Transformationsthema der Mobilität, die auf viel Medieninteresse gestossen ist und von anerkannten Fachexperten als beispielhaft für andere Hochschulen bewertet wurde.

Blick in die Verkehrszukunft: VS-Modul zu Gast bei Berner Fachtagung

Auch in diesem Jahr hatte das 3. Semester des Studiengangs Verkehrssysteme die Möglichkeit, an der Mobilitätskonferenz des Schweizerischen Verbandes der Telekommunikation (asut) teilzunehmen. Die gemeinsam mit der Schweizerischen Verkehrstelematik-Plattform (its-ch) und dem Touring Club Schweiz (TCS) durchgeführte Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mobilitätsstadt Schweiz“.

Autonome Fahrzeuge, digitale Verkehrsleitsysteme, intermodale Verkehrsplattformen, Elektromobilität, Sharing Economy und kollaborative Nutzungsmodelle: Getrieben durch soziale, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen verändert sich unsere Alltagsmobilität rasant. Welche Rahmenbedingungen, welche Anstrengungen seitens von Forschung und Entwicklung, von Auto- und ICT-Branche sind für eine wirklich «intelligente» Verkehrswende vonnöten? Diese Fragen standen im Zentrum der ganztägigen Veranstaltung. Dank der Kooperation mit asut konnten die Studierenden einen Blick in die Ideenschmieden grosser und kleiner Akteure der Branche werfen.

Die Präsentationen der Veranstaltungen sind ebenso online verfügbar wie weitere Impressionen.

Schlüssel zum Erfolg: Mobility Startups berichten

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In der vierten Ausgabe der klassenübergreifenden Veranstaltungsreihe „Am Puls der Praxis“ präsentieren sich drei erfolgreiche Startups aus dem Mobilitätsbereich. Lernen Sie von den Erfahrungen der Gründer, kommen Sie mit diesen ins Gespräch und erhalten Sie neue Einblicke in den Verkehrsmarkt. Die Veranstaltung am 5. Dezember wird erstmals gemeinsam mit dem Studiengang Aviatik und dem Runway Incubator der ZHAW School of Management and Law (SML) durchgeführt.

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Mit Parku, Senozon und Sharoo konnten drei spannende Startups gewonnen werden, ihr Geschäftsmodell und ihre Markterfahrungen vorzustellen. Die Abendveranstaltung wird diesmal nicht vom Studiengang Verkehrssysteme organisiert sondern vom Runway Incubator der SML. Unter dem Motto „W meets T“ gibt es im Anschluss an die Vorträge daher auch die Gelegenheit, beim Apéro mit Studierenden aus dem Nachbardepartement ins Gespräch zu kommen.

Fakten zur Veranstaltung:

Zeit: Montag, 5. Dezember 2016, 17.45 Uhr
Ort: Mensa, TB-Gebäude

17.45 Uhr
Welcome, Nicolas Gehrig, (ZHAW, CIE)
17.55 Uhr
Christian Oldendorff, CEO Parku AG
18.15 Uhr
Jan Fülscher, Co-Founder and President Senozon AG
18.35 Uhr
Joris Straatman, Co-Founder Sharoo AG, Founder do nxt
18:55 Uhr
Diskussion
19:15 Uhr
Apéro

Studiengang Verkehrssysteme engagiert sich beim Zukunftstag 2016

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Anlässlich des Zukunftstag 2016 öffneten hunderte von Betrieben, Hochschulen und Organisationen ihre Türen und liessen interessierte Mädchen und Knaben die Vielfalt der Berufswelt entdecken. Einen Tag lang schnupperten die Kinder und Jugendlichen Berufsluft in für sie untypischen Fachbereichen und erweiterten dadurch ihren Berufswahlhorizont.

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Der Studiengang Verkehrssysteme bot u.a. im Rahmen des World Usability Day 2016 einen Einblick in die Mobilitätswelt von morgen. Auf Schritt und Tritt wurde Referent Thomas Sauter-Servaes dabei von einem Nachwuchsfotografen beobachtet, der die Veranstaltung nutzte, um erste professionelle Erfahrungen mit der Eventfotografie zu sammeln. Im Publikum fanden sich zudem weitere Schüler, die nach dem Vortrag „Mobilität 2040: zzzzzz statt zoom zoom …und warum wir wieder reiten lernen“ hoffentlich davon überzeugt sind, einen Beruf in der Verkehrsbranche anzustreben.

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Verkehrspraxis erleben: Logistik-Modul besichtigt smart-Werk und UPS-Nachtschicht

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Auch in diesem Jahr hatten die Verkehrssysteme-Studierenden des fünften Semesters die Möglichkeit, reale Logistikabläufe vor Ort zu erleben. Im Rahmen einer Doppelexkursion des Moduls LOGVS wurde zunächst das Montagewerk der Daimler-Tochter smart im französischen Hambach besichtigt. Im Anschluss hatten die angehenden VerkehrsingenieurInnen die Chance, die Betriebsläufe beim Logistikexperten UPS am UPS-Air Hub Sortierzentrum auf dem Flughafen Köln/Bonn aus nächster Nähe zu beobachten. Die beiden industrieerfahrenen Dozierenden Stefan Dingerkus und Remo Eigenmann legen in ihrem Modul grossen Wert auf eine grosse Praxisnähe und bieten in jedem Jahr spannende Exkursionen an.

Der Studiengang Verkehrssysteme und die Studierenden bedanken sich herzlich bei smart und UPS für die hervorragende Betreuung und die exklusiven Einblicke in die jeweiligen Logistikabläufe.

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Praxisintegriertes Bachelorstudium: VS-Studierende berichten im SBB-Blog

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Das Praxisintegrierte Bachelorstudium (PiBS) im Studiengang Verkehrssysteme (VS) ist ein voller Erfolg. Für das spezielle Studienangebot für gymnasiale Maturanden gab es im letzten Jahr deutlich mehr Bewerber als Plätze. Aktuell laufen daher die Bemühungen, das Angebot für den kommenden VS-Jahrgang weiter auszubauen. Bereits in diesem Jahr konnten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) als neuer PiBS-Kooperationspartner des Studiengangs Verkehrssysteme begrüsst werden.

Von Beginn an war SBB Personenverkehr Operating ein wichtiger PiBS-Partner der ZHAW School of Engineering. Im Blog der SBB berichten die beiden VS-Studierenden Ximena Florez und Alessandro Bitterli aktuell über ihre bisherigen Erfahrungen mit PiBS

Hier geht es zum kompletten Interview.

Beweg was – werde Verkehrsingenieur(in)!

bewegwas_01Die Schweiz verfügt über eines der besten Verkehrssysteme der Welt. Doch die Herausforderungen in der Zukunft sind gross. Wachsende Stadtbevölkerungen, drohender Klimawandel und steigendes Durchschnittsalter fordern von der Verkehrsbranche kreative Lösungen für die zunehmende Nachfrage nach Mobilität.

Gleichzeitig ergeben sich durch Digitalisierung, Sharing-Konzepte und bessere Werkstoffe neue Chancen. Vor diesem Hintergrund sucht die Verkehrswirtschaft in allen Bereichen dringend Verkehrsingenieurinnen und Verkehrsingenieure. Daher: Beweg was, werde Verkehrsingenieur(in)! Anmeldungen zum Studienstart im Herbst 2017 sind bis 30. April 2017 auf den Webseiten der School of Engineering möglich.

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Noch nicht sicher, ob Verkehr das richtige Tätigkeitsfeld für Dich ist? Benötigst Du mehr Insider-Informationen über den schweizweit einzigartigen Studiengang Verkehrssysteme? Kein Problem. Anlässlich der „Beweg was“-Kampagne haben wir Absolventen des Studiengangs, aktuelle Bachelorstudierende und Verkehrsexperten um Hilfe gebeten. Sie werden in den kommenden Wochen auf diesem Blog immer wieder aus Ihrer Perspektive den Studiengang vorstellen.

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Trotzdem noch Fragen offen? Dann zögere nicht und vereinbare einen persönlichen Termin mit dem Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes. Er berät Dich gerne zu allen Fragen rund um das Verkehrssysteme-Studium. Sämtliche Informationen und einen direkten Kontakt zu relevanten Wirtschaftspartnern gibt es zudem anlässlich des nächsten Infotags der ZHAW School of Engineering am 5. November 2017 in Winterthur.