Stadler Rail Award 2016 für Studie zum Europa-Iran-Frachttransport auf der Schiene

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Seit einigen Jahren ist Stadler Rail ein fester Partner des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme. Neben der kontinuierlichen inhaltichen Begleitung des Studiengangs im Fachbeirat gehört das international renommierte Bahnunternehmen auch zu den Pilotpartnern des noch jungen Studienangebote „Praxisintegriertes Bachelorstudium“ für gymnasiale Maturanden. Ein Höhepunkt des Jahres ist die Verleihung des Stadler Rail Awards an eine hervorragende Arbeit im Studiengang Verkehrssysteme.

In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Herrn Lukas Mani. Herr Mani hat in seiner Bachelorarbeit verschiedene Varianten für Bahnfrachtkorridore zwischen Europa und Iran analysiert. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit DB Engineering & Consulting. Übergeben wurde der Studienpreis von Raimond Wüst, Bahnexperte am Institut für Datenanalyse und Prozessdesign (IDP) und stellvertretender Studiengangleiter Verkehrssysteme.

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Frackumzug 2016: Neue Buslinie durch Winterthur

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Anlässlich des diesjährigen Frackumzugs der Absolventen der School of Engineering durch die Winterthurer Innenstadt boten die Studierenden des Studiengangs Verkehrssysteme eine neue Buslinie an – allerdings nur einmalig und auf einen halben Umlauf beschränkt.

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Bahntransporte zwischen Europa und Iran – Studie vergleicht Korridorvarianten für New Silk Road

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Mit der schrittweisen Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran rückt der Warenaustausch mit Persien verstärkt in das Blickfeld zahlreicher Unternehmer. Neben dem See-, Flug- und Strassenverkehr ist insbesondere der Schienenverkehr potenziell bestens geeignet, um einen verhältnismässig schnellen Transport grosser Volumina in den Iran sicher abzuwickeln. Lukas Mani, Absolvent im Studiengang Verkehrssysteme, hat sich in seiner Bachelorarbeit intensiv mit den verschiedenen Streckenvarianten zwischen Europa und dem Iran befasst. Seine Studie zeigt die bestehenden Hemmnisse auf und vergleicht Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Routenoptionen.

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Lukas Mani (r.) bei der Präsentation seiner Ergebnisse mit dem Experten Lars Wiegelmann von der TU Berlin

Die Arbeit baut auf einer vorangegangenen Projektarbeit auf, in der Herr Mani gemeinsam mit seinem Kommilitonen Nicola Gabriel die Schieneninfrastruktur für Frachttransporte zwischen Europa und China analysiert hatte. Die Untersuchung dieser so genannte New Silk Road wurde ebenso wie die Iran-Studie in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen DB Engineering & Consulting durchgeführt. Die Experten des Tochterunternehmens der Deutschen Bahn AG waren vom Umfang und dem Detaillierungsgrad der Arbeit begeistert. Gemeinsam wird gegenwärtig nach Wegen gesucht, die gewonnenen Erkenntnisse in den Aufbauprozesse neuer Transportangebote einfliessen zu lassen.

Beratung bei der E-Bus-Beschaffung – VS-Studierende entwickeln Tool für Siemens

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Bildquelle: Siemens Mobility

Bei der Elektrifizierung den Strassenverkehrs bieten gerade Flottenfahrzeuge ein erhebliches Potenzial. Daher stellt sich die Frage, in welchen Fällen die Umstellung urbaner Busflotte vom Diesel- auf den Elektroantrieb schon heute wirtschaftlich realisierbar ist. Die Verkehrssysteme-Studierenden Gzim Kryeziu und Michael Brack haben im Rahmen ihrer Bachelorabeit in Zusammenarbeit mit Siemens Mobility Schweiz ein Beratungstool für Busbetreiber entwickelt, mit dem diese bei der zukünftigen Beschaffung neuer Busse unterschiedliche Antriebsvarianten miteinander vergleichen können. Anfang Juli präsentierten sie ihre Ergebnisse bei den Mobilitätsexperten von Siemens in Wallisellen.

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Das Beratungstool setzt sich aus einer quantitativen Wirtschaftlichkeitsanalyse (Total Cost of Ownership) und einer qualitativen Bewertung der Faktoren Umwelt, Flexibilität, Erfahrung und Machbarkeit zusammen. Verglichen werden Diesel-, Hybrid-, Brennstoffzellen- und Batteriebus. Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit werden die Parameter der Beschaffung ab 2016 als Grundlage verwendet. Darauf aufbauend wird eine Prognose für die Beschaffung ab 2019 erstellt. Die Parameter beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und eigenständig durchgeführten Interviews. Für die Prognose der künftigen Entwicklung des Dieselpreises werden mehrere Szenarien erstellt.

Die Studie stiess auf grosses Interesse bei den Experten. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse planen Siemens Mobility Schweiz und der Studiengang Verkehrssysteme eine weitere Zusammenarbeit, um das Thema Elektromobilität gemeinsam zu vertiefen und das neu geschaffene Beratungsinstrument kontinuierlich zu verbessern.

Auslandsoptionen erweitern – Besuch bei der Partnerhochschule Beijing Institute of Technology

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Das  Beijing Institute of Technology gehört zu den führenden Universitäten in der Volksrepublik China. Seit einigen Monaten gehört sie zu den Partnerschulen der ZHAW School of Engineering. Anlässlich einer Konferenz des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) in Peking nutzte Thomas Sauter-Servaes, Leiter des Studiengangs Verkehrssysteme, die Gelegenheit, um Möglichkeiten für die Vertiefung der Zusammenarbeit der beiden Hochschulen zu diskutieren.

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Neben der Besichtigung der Maschinenhallen und Demonstration von Forschungsarbeiten zum Autonomen Fahren war einer der zentralen Punkte, denkbare Gaststudium-Formate für Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme zu diskutieren. Analog zu den Gesprächen mit der BJTU ist es Ziel der Studiengangsleitung, Verkehrssysteme-Studierenden über einen Gastaufenthalt in China mit den neuesten Entwicklungen im Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene (HGV) in Kontakt zu bringen. China baut seit Jahren mit hohem Tempo seine HGV-Infrastruktur aus und setzt auch im Fahrzeugbereich zunehmend neue Massstäbe.

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Global lernen, lokal handeln: ZHAW Verkehrssysteme verstärkt Auslandsaktivitäten

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Der Studiengang Verkehrssysteme möchte seinen Studierenden zukünftig noch mehr Optionen für den internationalen Erfahrungsaustausch bieten. Die Volksrepublik China bietet diesbezüglich spannende Möglichkeiten insbesondere für Studierende, die sich auf den Gebieten Hochgeschwindigkeits-Bahnverkehr und Stadtverkehr engagieren wollen. Mit der renommierten Beijing Jiaotong University (BJTU) gab es nun erste erfolgversprechende Gespräche für einen Studierendenaustausch und darauf aufbauende Kooperationen.

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Die BJTU liegt im Herzen der Megacity Peking. Rund 14’000 Studierende lernen hier an 15 verschiedenen Schulen. Unter anderem werden die Bacheloringenieurstudiengänge „Traffic and Transportation (Railway Transportation)“ und „Urban and Rural Planning“ angeboten. In den kommenden Monaten wird nun geklärt, welches Studienangebot sich für Austauschstudierende des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme besonders eignet. An einem Aufenthalt in Peking interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, sich beim Studiengangleiter zu melden.

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Best-Practice konkret „erfahren“ – ZHAW-Verkehrsysteme & HSR auf gemeinsamer Velotour

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Das Velo stellt einen zentralen Baustein nachhaltigerer Mobilitätsstrategien dar – insbesondere in urbanen Räumen. Nur wenn es gelingt, den Modal-Split-Anteil des Velos signifikant zu steigern, besteht die eine reelle Chance, dass der Verkehr seinen Beitrag zur Reduktion der Klimagasemissionen tatsächlich liefert und die Aufenthaltsqualität der Stadträume deutlich steigt.

Einen wichtigen Hebel für eine anhaltende Renaissance des Veloverkehrs stellt dabei eine fahrradfreundlich gestaltete Infrastruktur dar. Diese hautnah in einer 360°-Perspektive zu erleben, aber auch Beispiele für noch ausstehende Verbesserungen zu analysieren, war das Ziel einer gemeinsamen Exkursion des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme und Studierenden der Hochschule Rapperswil, die von den Experten der Koordinationsstelle Veloverkehr des Kantons Zürich organisiert wurde.

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Trotz anfänglich starken Regens liessen sich die Teilnehmer dieser freiwilligen Zusatzveranstaltung nicht abschrecken. Die Veloprofis der Koordinationstelle Veloverkehr, Kathrin Hager und Steve Coucheman führten sie von Wallisellen bis Uster über Velowege unterschiedlichster Qualität. Detailliert lernten die Studierenden Ziele und Umsetzungsbeispiele der Koordinationsstelle kennen. Nicht nur beim abschliessenden Apero blieb ausreichend Zeit, um Rückfragen zu den vorgestellten Fallbeispielen zu stellen.

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Schlussspurt zum Studienstart 2016: Neues PiBS-Angebot von VBZ & ZHAW Verkehrssysteme

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Das Beste kommt zum Schluss: Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben sich entschieden, noch in diesem Jahr als Partner des Studiengangs Verkehrssysteme in das Programm „Praxisintegriertes Bachelorstudium (PiBS)“ einzusteigen. Sie bieten ab sofort eine entsprechende Stelle an und suchen interessierte gymnasiale Maturanden, die noch in diesem Jahr ihr Verkehrssysteme-Studium beginnen möchten. Jetzt bewerben!

Die VBZ sind neben den SBB der grösste Anbieter von Transportdienstleistungen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). Sie bieten den Menschen der Stadt Zürich und der umliegenden Regionen eine qualitativ hochstehende Versorgung mit dem öffentlichen Nahverkehr, während 365 Tagen im Jahr, mindestens 20 Stunden am Tag.

Der ZHAW-Studiengang freut sich darauf, über die PiBS-Kooperation die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den VBZ weiter zu vertiefen.

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Senk ju for träwelling … ZHAW-Nachtzugexpertise für SWR-Fernsehbeitrag

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Die Nachtzugexpertise des Studiengangs Verkehrssysteme wird verstärkt von den Medien nachgefragt. In der SWR Landesschau Baden-Württemberg erschien ein Beitrag über die geplanten Kürzungen im deutschen Nachtzugnetz und die resultierenden Folgen.

Die ZHAW wurde hinsichtlich möglicher Zukunftsoptionen der Bahn im Nachtreiseverkehr befragt. Diese waren zuletzt in einem Studierendenprojekt des Studiengangs gemeinsam mit der SBB untersucht und u.a. den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) vorgestellt wurden. Die ÖBB engagiert sich besonders in diesem Marktsegment und gilt als Favorit für die mögliche Übernahme alter City-Night-Line-Verbindungen.

Der komplette Beitrag ist in der Mediathek des SWR abrufbar.

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CAD & Rapid-Prototyping: Neue VS-Übung mit beeindruckenden Ergebnissen

mtec_01Im Frühjahrssemester 2016 wurde vom Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) erstmalig das neue Modul „Maschinentechnik für Verkehrsingenieure“ durchgeführt. Im Übungsteil mussten die Studierenden mit CAD eigene Bauteile entwerfen und mit Rapid-Prototyping-Verfahren selbständig herstellen. Dozent Gabriel Schneider zeigte sich beeindruckt von den Resultaten und den schnellen Lerneffekten der Klasse VS14a.

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