„Das Auto ist das Sackmesser der Mobilität“ – VS-Expertise bei „10vor10“

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Am 30.09. befasste sich das Fokusthema der SRF-Sendung 10vor10 mit der Mobilität in der Schweiz. Anlass war die Veröffentlichung der Studie „Verkehrsperspektiven 2040″ des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Neben dem VöV und dem Importeur-Verband Auto-Schweiz wurde der ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme um eine kritische Stellungnahme von drei Thesen gebeten, die aus einem vorherigen Hintergrundgespräch mit dem SRF resultierten.

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ZHAW Verkehrssysteme-Dozent wird CEO bei RegionAlps

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Yves Marclay, Leiter Flotte International bei der SBB und Dozent im Studiengang Verkehrssysteme, übernimmt im Dezember 2016 den Chefposten des Walliser Bahnunternehmens RegionAlps. Der Studiengang gratuliert seinem Dozenten ganz herzlich und freut sich sehr, dass Yves Marclay auch als CEO dem Studiengang als Lehrender erhalten bleibt.

Die 2003 gegründete RegionAlps AG ist ein Walliser Unternehmen mit Sitz in Martigny. RegionAlps betreibt ein 146 km langes Schienennetz zwischen St. Gingolph und Brig sowie zwischen Martigny und Le Châble/Orsières. Seit 2011 betreibt RegionAlps auch die Buslinie Leuk-Visp. Das Unternehmen beschäftigt 65 Angestellte und transportiert mit dem RER Valais/Wallis jährlich über 8 Millionen Passagiere. RegionAlps gehört der SBB (70 %), der Transports Martigny et Région SA (TMR) (18 %) und dem Staat Wallis (12 %).

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Yves Marclay wurde vom Verwaltungsrat aus insgesamt 45 Bewerbern zum neuen Direktor des regionalen Bahnunternehmens RegionAlps gewählt. Der in Monthey wohnhafte Ingenieur hat sich auf die Verwaltung und den Unterhalt von Rollmaterial spezialisiert und zur Modernisierung mehrerer SBB-Flotten in Zürich und in der Westschweiz beigetragen. Er soll die Entwicklung des im Walliser Regionalverkehr tätigen Transportunternehmens vorantreiben. Innerhalb von vier Jahren ist die Zahl der Kunden von RegionAlps um 40 Prozent gestiegen, insbesondere durch die Einführung des Halbstundentakts während der Woche zwischen Monthey und Brig.

Vorschau: ZHAW Verkehrssysteme beim weltgrössten Bahnbranchentreff in Berlin

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Ende September öffnet die weltgrösste Leitmesse für Bahntechnologien in Berlin erneut ihre Türen. Ein weiteres Mal mit dabei ist der Studiengang Verkehrssysteme. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen aus St. Pölten und Erfurt sowie der TU Wien präsentiert sich der Studiengang auf einem eigenen Stand in der Career-Halle. Diese wurde in diesem Jahr noch einmal attraktiver gestaltet.

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In der Career & Education Hall 7.1c haben alle Interessierten erneut die Möglichkeit, sich bei den Vertretern der Hochschulen über die jeweiligen Studienangebote zu informieren, u.a. den gemeinsam von den drei Partnerhochschulen angebotenen trinationalen Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“. Natürlich ist die Innotrans auch eine sehr gute Gelegenheit, mögliche Auslandssemester zu planen.

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Für Studierende der ZHAW School of Engineering besteht voraussichtlich die Chance eines Messerundgangs unter Leitung eines international führenden Bahnexperten. Zudem existiert ein beschränktes Kontingent an Freikarten. Interessierte melden sich bitte beim Studiengangleiter.

Rückschau: Diplomfeier 2016 – die letzten Teilzeitstudierenden nehmen Abschied

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Es ist vollbracht! Am 15. Juli 2016 war es erneut soweit: Die Absolventen des Studiengangs Verkehrssysteme der Jahrgangsklassen VS13 und VS12t (Teilzeit) erhielten im Kongresshaus Liebestrasse in Winterthur ihre Bachelorurkunden. Frisch von ihrer Abschlussreise in Spaniens Süden zurückgekehrt, feierten die neuen Verkehrsingenieure das Ende Ihres Studiums gemeinsam mit den Absolventen der Maschinentechnik, Aviatik und Informatik (alle Bilder auf den Webseiten der ZHAW School of Engineering und deren facebook-Seiten).

Nach dem grossen Festakt aller diplomierten Studierenden der School of Engineering im Hauptsaal, zeigte Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes bei der anschliessenden Verleihungszeremonie im Kreis der VS-Studierenden und ihrer Verwandten und Freunde noch einmal wichtige Stationen des Studiums auf. Nach der Übergabe des Stadler Rail Awards an die beste bahnspezifische Bachelorarbeit erhielten alle Absolventen ihre Diplomurkunde – und die Studiengangsleitung im Gegenzug von den Studierenden eine Erinnerung fürs Büro.

Ein toller Jahrgang verlässt die Hochschule und bleibt ihr sicherlich auch als Alumni eng verbunden.

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Stadler Rail Award 2016 für Studie zum Europa-Iran-Frachttransport auf der Schiene

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Seit einigen Jahren ist Stadler Rail ein fester Partner des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme. Neben der kontinuierlichen inhaltichen Begleitung des Studiengangs im Fachbeirat gehört das international renommierte Bahnunternehmen auch zu den Pilotpartnern des noch jungen Studienangebote „Praxisintegriertes Bachelorstudium“ für gymnasiale Maturanden. Ein Höhepunkt des Jahres ist die Verleihung des Stadler Rail Awards an eine hervorragende Arbeit im Studiengang Verkehrssysteme.

In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Herrn Lukas Mani. Herr Mani hat in seiner Bachelorarbeit verschiedene Varianten für Bahnfrachtkorridore zwischen Europa und Iran analysiert. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit DB Engineering & Consulting. Übergeben wurde der Studienpreis von Raimond Wüst, Bahnexperte am Institut für Datenanalyse und Prozessdesign (IDP) und stellvertretender Studiengangleiter Verkehrssysteme.

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Frackumzug 2016: Neue Buslinie durch Winterthur

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Anlässlich des diesjährigen Frackumzugs der Absolventen der School of Engineering durch die Winterthurer Innenstadt boten die Studierenden des Studiengangs Verkehrssysteme eine neue Buslinie an – allerdings nur einmalig und auf einen halben Umlauf beschränkt.

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Bahntransporte zwischen Europa und Iran – Studie vergleicht Korridorvarianten für New Silk Road

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Mit der schrittweisen Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran rückt der Warenaustausch mit Persien verstärkt in das Blickfeld zahlreicher Unternehmer. Neben dem See-, Flug- und Strassenverkehr ist insbesondere der Schienenverkehr potenziell bestens geeignet, um einen verhältnismässig schnellen Transport grosser Volumina in den Iran sicher abzuwickeln. Lukas Mani, Absolvent im Studiengang Verkehrssysteme, hat sich in seiner Bachelorarbeit intensiv mit den verschiedenen Streckenvarianten zwischen Europa und dem Iran befasst. Seine Studie zeigt die bestehenden Hemmnisse auf und vergleicht Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Routenoptionen.

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Lukas Mani (r.) bei der Präsentation seiner Ergebnisse mit dem Experten Lars Wiegelmann von der TU Berlin

Die Arbeit baut auf einer vorangegangenen Projektarbeit auf, in der Herr Mani gemeinsam mit seinem Kommilitonen Nicola Gabriel die Schieneninfrastruktur für Frachttransporte zwischen Europa und China analysiert hatte. Die Untersuchung dieser so genannte New Silk Road wurde ebenso wie die Iran-Studie in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen DB Engineering & Consulting durchgeführt. Die Experten des Tochterunternehmens der Deutschen Bahn AG waren vom Umfang und dem Detaillierungsgrad der Arbeit begeistert. Gemeinsam wird gegenwärtig nach Wegen gesucht, die gewonnenen Erkenntnisse in den Aufbauprozesse neuer Transportangebote einfliessen zu lassen.

Beratung bei der E-Bus-Beschaffung – VS-Studierende entwickeln Tool für Siemens

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Bildquelle: Siemens Mobility

Bei der Elektrifizierung den Strassenverkehrs bieten gerade Flottenfahrzeuge ein erhebliches Potenzial. Daher stellt sich die Frage, in welchen Fällen die Umstellung urbaner Busflotte vom Diesel- auf den Elektroantrieb schon heute wirtschaftlich realisierbar ist. Die Verkehrssysteme-Studierenden Gzim Kryeziu und Michael Brack haben im Rahmen ihrer Bachelorabeit in Zusammenarbeit mit Siemens Mobility Schweiz ein Beratungstool für Busbetreiber entwickelt, mit dem diese bei der zukünftigen Beschaffung neuer Busse unterschiedliche Antriebsvarianten miteinander vergleichen können. Anfang Juli präsentierten sie ihre Ergebnisse bei den Mobilitätsexperten von Siemens in Wallisellen.

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Das Beratungstool setzt sich aus einer quantitativen Wirtschaftlichkeitsanalyse (Total Cost of Ownership) und einer qualitativen Bewertung der Faktoren Umwelt, Flexibilität, Erfahrung und Machbarkeit zusammen. Verglichen werden Diesel-, Hybrid-, Brennstoffzellen- und Batteriebus. Für die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit werden die Parameter der Beschaffung ab 2016 als Grundlage verwendet. Darauf aufbauend wird eine Prognose für die Beschaffung ab 2019 erstellt. Die Parameter beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und eigenständig durchgeführten Interviews. Für die Prognose der künftigen Entwicklung des Dieselpreises werden mehrere Szenarien erstellt.

Die Studie stiess auf grosses Interesse bei den Experten. Auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse planen Siemens Mobility Schweiz und der Studiengang Verkehrssysteme eine weitere Zusammenarbeit, um das Thema Elektromobilität gemeinsam zu vertiefen und das neu geschaffene Beratungsinstrument kontinuierlich zu verbessern.

Auslandsoptionen erweitern – Besuch bei der Partnerhochschule Beijing Institute of Technology

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Das  Beijing Institute of Technology gehört zu den führenden Universitäten in der Volksrepublik China. Seit einigen Monaten gehört sie zu den Partnerschulen der ZHAW School of Engineering. Anlässlich einer Konferenz des Internationalen Eisenbahnverbandes (UIC) in Peking nutzte Thomas Sauter-Servaes, Leiter des Studiengangs Verkehrssysteme, die Gelegenheit, um Möglichkeiten für die Vertiefung der Zusammenarbeit der beiden Hochschulen zu diskutieren.

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Neben der Besichtigung der Maschinenhallen und Demonstration von Forschungsarbeiten zum Autonomen Fahren war einer der zentralen Punkte, denkbare Gaststudium-Formate für Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme zu diskutieren. Analog zu den Gesprächen mit der BJTU ist es Ziel der Studiengangsleitung, Verkehrssysteme-Studierenden über einen Gastaufenthalt in China mit den neuesten Entwicklungen im Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene (HGV) in Kontakt zu bringen. China baut seit Jahren mit hohem Tempo seine HGV-Infrastruktur aus und setzt auch im Fahrzeugbereich zunehmend neue Massstäbe.

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Global lernen, lokal handeln: ZHAW Verkehrssysteme verstärkt Auslandsaktivitäten

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Der Studiengang Verkehrssysteme möchte seinen Studierenden zukünftig noch mehr Optionen für den internationalen Erfahrungsaustausch bieten. Die Volksrepublik China bietet diesbezüglich spannende Möglichkeiten insbesondere für Studierende, die sich auf den Gebieten Hochgeschwindigkeits-Bahnverkehr und Stadtverkehr engagieren wollen. Mit der renommierten Beijing Jiaotong University (BJTU) gab es nun erste erfolgversprechende Gespräche für einen Studierendenaustausch und darauf aufbauende Kooperationen.

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Die BJTU liegt im Herzen der Megacity Peking. Rund 14’000 Studierende lernen hier an 15 verschiedenen Schulen. Unter anderem werden die Bacheloringenieurstudiengänge „Traffic and Transportation (Railway Transportation)“ und „Urban and Rural Planning“ angeboten. In den kommenden Monaten wird nun geklärt, welches Studienangebot sich für Austauschstudierende des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme besonders eignet. An einem Aufenthalt in Peking interessierte Studierende sind herzlich eingeladen, sich beim Studiengangleiter zu melden.

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