Aus dem ZHAW-Labor auf die Strasse: Erfolgsmodell BICAR

Vom 7.– 17. März 2019 traf sich in Genf das »Who-is-who» der internationalen Automobilbranche: Auf einer Bühne mit 180 Aussteller und über 900 ausgestellten Fahrzeugen präsentierte sich das ursprünglich an der ZHAW School of Engineering konzipierte BICAR® inmitten der renommierten Automobilherstellern als weltweit kleinstes und saisonal unabhängig nutzbares Elektrofahrzeug erfolgreich einer internationalen Öffentlichkeit.

Die einzigartige «Shared-Mobility»-Lösung BICAR® konnte zahlreichen der rund 600’000 Besuchern und Besucherinnen «live» näher gebracht werden – auch Ignazio Cassis, Bundesrat und Departementsvorsteher für auswärtige Angelegenheiten, zeigte grosses Interesse für die Schweizer Innovation: Er überzeugte sich persönlich vor Ort von den Vorteilen von BICAR® bei einem Standbesuch.

Bestätigt durch diese erfolgreichen Präsentationstage und der grossen Nachfrage aus aller Welt hat das Team rund um BICAR® die Serienentwicklung bereits aufgegleist und liegt damit voll im Zeitplan: Der Markteintritt soll wie geplant ab 2020 erfolgen. Fahrzeugreservationen und Vorverkäufe können via www.bicar.ch bereits jetzt schon platziert werden.

Forschung zu Arbeitswegen zeigt: Muskelkraft macht glücklicher

Pendlern im Raum Basel stehen nebst Auto und ÖV neue Mobilitätslösungen zur Verfügung. Laut einer ZHAW-Studie fehlt es aber an Offenheit, um Auto oder Fahrten zu teilen. Am zufriedensten sind aktive Pendler, die zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind.

Gefördert vom Bundesamt für Energie hat das Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) der ZHAW School of Engineering das Potenzial von Mobility-as-a-Service (MaaS) in einer ländervergleichenden Studie zusammen mit Partnern aus Finnland und Österreich untersucht. In der Grenzregion Basel haben die Forschenden dabei unter anderem 550 Pendlerinnen und Pendler mit Arbeitsort im Kanton Basel-Stadt zur Mobilität auf ihren Arbeitswegen sowie ihrer Offenheit gegenüber neuen Mobilitätsangeboten befragt.

Weitere Details zur Studie finden sich hier.

Save the date: Vortragsreihe „Inside Planzer“ startet am 24. April

Wie zum Semesterstart angekündigt, wird die Lunch-Vortragsreihe mit Berichten aus der Praxis auch in diesem Frühjahr fortgesetzt. Unter dem Motto Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0. erwarten Sie in diesem Semester spannende Kurzreferate direkt aus dem „Maschinenraum“ des erfolgreichen Schweizer Familienunternehmens.

Die Vorträge werden an folgenden Terminen stattfinden:
jeweils mittwochs, 24. April , 29. Mai sowie 19. Juni,
im Zeitraum zwischen 12 und 13 Uhr
im Raum TP406

Von Technikum zu Technikum

Die Austauschstudenten und die ESN-Truppe des FH Technikum Wien

Ein Gastbeitrag von Somea Desarzens und Zino Grütter

Vor etwas mehr als einem Jahr zogen wir nach Wien, um dort unser 4. Semester des Verkehrssysteme-Studiums zu absolvieren. Unsere Wahl fiel dabei auf die Fachhochschule Technikum Wien, welche im Gegensatz zu unserem «Tech» erst 1994 gegründet wurde. Die Fächer, die wir dort besuchten, waren alle Teil des Verkehr- und Umwelt-Studiengangs. Der Studiengang beinhaltet im Vergleich zum Verkehrssysteme-Studiengang an der ZHAW mehr IT-Fächer, wie zum Beispiel das Lernen von mehreren Programmiersprachen.

Die Hauptattraktion des Wiener Praters aus der Onboard-Perspektive

Während unserer Zeit dort wohnten wir in einer Wohnung im multikulturellen 16. Bezirk Ottakring, der Heimat des Ottakringer Bieres und der Manner-Schnitten. Die Donaustadt wusste jedoch nicht nur durch kulinarische Leckerbissen wie Schnitzel und Kaiserschmarrn zu überzeugen, sondern auch durch ihr kulturelles Angebot. So konnten wir als Studenten für wenige Euros Theateraufführungen und Museen besuchen. Selbstverständlich wurde auch das abwechslungsreiche Nachtleben Wiens getestet. Wien gefiel uns sehr gut und hat sich einen Platz in unseren Herzen verdient, den Titel der der Stadt mit der höchsten Lebensqualität können wir nur bestätigen (Sorry Züri und Genf!). Am meisten zu schätzen lernten wir die Donauinsel, welche ein unvergleichbares Naherholungsgebiet ist und den Stress, den eine Grossstadt mit sich bringt, schnell vergessen lässt.

Kalt war es auch bei uns, so dass man sogar auf der Neuen Donau spazieren gehen konnte

Die meiste Zeit waren wir mit unseren Mitstudierenden oder mit anderen Austauschstudenten, welche aus der ganzen Welt nach Wien angereist sind, unterwegs. Der Anschluss fiel uns durch die Events des ESN (Erasmus Student Network) Wien sehr einfach, die Events reichten von Partys über Grillabende bis zu Paintball und waren alle sehr unterhaltsam. Unser Austauschsemester war ein voller Erfolg und wir bereuen es kein bisschen diesen Schritt gewagt zu haben! Das akademische Niveau der Fachhochschule in Wien war gleich wie jenes in Winterthur, wodurch auch unser Studium keine Nachteile davontragen wird. Wir empfehlen allen die über ein Austauschsemester nachdenken den Schritt zu wagen und somit ohne zeitliche Verluste unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln!

Die Sitten, die im ehemaligen König- und Kaiserreich gepflegt werden, wurden am Hofe des Schloss Schönbrunn geübt.

Beweg was!-Kampagne rollt durch Winterthur

Seit Samstag rollen Sie durch Winterthur: Velogepäckträger mit roten Boxen, die auf den Studiengang Verkehrssysteme hinweisen. Trotz der grossen Nachfrage in der Verkehrswirtschaft nach Verkehrssysteme-Absolventen, kennen bislang nur wenige diese spannende Studienoption. Mit der Beweg was!-Kampagne wollen wir mehr junge Leute für eine Karriere als VerkehrsingenieurIn sensibilisieren.Hier ein paar Bilder vom „Making-of“.

Jetzt bewerben: „Megatrends der Zukunft“ – Einladung zum Berliner Salon

Interesse an einem spannenden Abend in der Residenz des deutschen Botschafters in Bern? Am Dienstag 19. März 18.30 Uhr findet in der Botschaft eine Vortrags- und Gesprächsveranstaltung zu „Megatrends der Zukunft“ statt. Insgesamt fünf Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme haben die Möglichkeit, kostenfrei an diesem Event teilzunehmen.

Karin Frick, Head Research am Gottlieb Duttweiler Institute ist gemäss Handelszeitung eine der 100 wichtigsten Wirtschaftsfrauen der Schweiz. Sie gibt Einblicke in die wichtigsten Zukunftstechnologien und wie sie Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeit und Konsum transformieren. Wer profitiert und wer verliert?

Das anschließende Buffet gibt Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Interessiert? Dann melden Sie sich bis zum 4. März 2019 bei Thomas Sauter-Servaes, Studiengangleiter Verkehrssysteme.

VW AutoUni setzt Kooperation mit ZHAW-Mobilitätsexperten fort

Digitalisierung und Robotisierung werden in naher Zukunft den Verkehrsmarkt revolutionieren. Die Transformation vom Fahrzeughersteller zum umfassenden Mobilitätsdienstleister stellt die grossen Automobilkonzerne vor enorme Herausforderungen. Die AutoUni als Teil der Volkswagen Group Academy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die VW-Mitarbeiter für die Entwicklungen zu sensibilisieren. ZHAW-Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes wird dabei auch in diesem Jahr ausgewählte Veranstaltungen als Impulsgeber begleiten.

„Wir freuen uns sehr, erneut Dr. Thomas Sauter-Servaes als Referenten gewinnen zu können. Als ausgewiesener Experten in Fragen der Zukunftsmobilität und der Konzeption innovativer Geschäftsmodelle bringt er inspirierende Impulse in unsere Veranstaltungen“, sagt Markus Krause vom Institut für Marketing und Vertrieb (IFMV) des Volkswagen Konzerns. Neben der Begleitung von Learning Journeys der AutoUni ist ein Mitwirken des ZHAW-Forschers und Studiengangleiters „Verkehrssysteme“ in weiteren Formaten geplant. „Ich freue mich sehr darauf, meine Marktanalysen wieder mit den hochmotivierten Automobilexperten aus dem VW-Konzern zu diskutieren“, sagt Thomas Sauter-Servaes mit Blick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Führungskräftenachwuchs des weltweit grössten Fahrzeugproduzenten. „Von den Einblicken in die Denkwelt der Autoindustrie profitieren letztlich auch die Studierenden des ZHAW-Bachelorstudiengang Verkehrssysteme.“

Als Weiterbildungseinrichtung des Volkswagen Konzerns hat die AutoUni den Auftrag, Weiterbildungsformate zu entwickeln, die Wissen auf Hochschulniveau in den Konzern transferiert. Die AutoUni versteht sich als Qualifizierer für die Top-Themen des digitalen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels und, in enger Zusammenarbeit mit den Marken und Gesellschaften des Konzerns sowie externen Top-Wissenschaftlern, als Impulsgeber.

Bildquellen: Volkswagen AG

Neue Vortragsreihe: Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0

Auch in diesem Frühlingssemester bietet der Studiengang Verkehrssysteme wieder eine ergänzende Vortragsreihe zu einem ausgewählten Themenfeld an. Nach VBZ@ZHAW im vergangenen Semester heisst es diesmal Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0. In mehreren Kurzreferaten wird das international operierende Familienunternehmen aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Logistik vorstellen.

Die Lunch-Vorträge werden wie im letzten Herbstsemester mittwochs von 12 bis 13 Uhr stattfinden. Die genauen Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Die Planzer Transport AG ist ein Schweizer Transport- und Lagerlogistikunternehmen mit Sitz in Dietikon. Das Unternehmen beschäftigt rund 5’200 Mitarbeiter. Planzer verfügt über rund 1’040’000 m² Lagerfläche und bietet logistische Systemleistungen an. Seit 2018 gehört auch ein Paketdienst zum Angebot, der Sendungen bis 30 kg transportiert.
2014 nahm Planzer als eines der ersten Transportunternehmen der Schweiz einen Elektro-LKW in seine Flotte auf. Seit Gründung des Studiengangs Verkehrssysteme ist Planzer im Fachbeirat des Studiengangs vertreten.

Scientist Takeover – VS kapert den Insta-Channel von @higgsmag

Am kommenden Donnerstag, den 28. Februar übernimmt Verkehrssysteme-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes für einen Tag den Insta-Channel @higgsmag des Schweizer Magazins higgs. 24 Stunden lang berichtet er aus Lehre und Forschung in den Bereichen Mobilität & Logistik.

Higgs charakterisiert sich selbst als das erste unabhängige Magazin für Wissen in der Schweiz. Das Mediensystem ging im Januar 2018 online und berichtet auf FacebookInstagram und Twitter täglich für ein breites Publikum über die Welt des Wissens. Gegenwärtig erscheinen die Artikel einmal wöchentlich in den Freiburger Nachrichten, der Aargauer Zeitung und der Südostschweiz, im Zürcher Oberländer und im Tössthaler. Ebenso auf Blick Online und nau.ch.

Keine Angst vor neuen Wegen – VS-Alumnus Martin Grolimund im ZHAW-Absolventenporträt

Martin Grolimund hat Verkehrssysteme an der ZHAW School of Engineering studiert. Heute koordiniert er für die SBB diverse Baustellen in der ganzen Ostschweiz. Dabei geht es um optimales Timing und maximale Sicherheit. Gleichzeitig engagiert er sich im VS-Zirkel, der sehr aktiven Alumniorganisation des Studiengangs Verkehrssysteme.

Warum ihn das Studium Verkehrssysteme auf seine heutige Tätigkeit so gut vorbereitet hat, beschreibt er anschaulich im grossen ZHAW-Absolventeninterview auf den Webseiten der ZHAW School of Engineering.