Einsteigen bitte! Letzte freie Plätze für trinationales Bahn-Masterstudium

Die nationalen Bahnnetze in Europa wachsen immer stärker zusammen. Grenzüberschreitende Hochgeschwindigkeitszüge im Personenverkehr und internationale Containerzüge von den Häfen in die Wirtschaftszentren spielen eine zunehmend wichtigere Rolle auf der Schiene. Vor dem Hintergrund dieser Internationalisierung bieten die FH Erfurt, die FH St. Pölten und die ZHAW School of Engineering den trinationalen Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ an.

Der nächste Jahrgang startet Mitte Oktober 2019 mit der Auftaktveranstaltung in St. Pölten. Nach drei überaus erfolgreichen Durchführungen wartet auch diesmal ein abwechslungsreiches Programm auf die TeilnehmerInnen. Das Masterprogramm ist auf ein berufsbegleitendes Studium optimiert und umfasst jeweils drei Präsenzwochen an den drei Standorten.

Aktuell sind noch letzte Plätze für den neuen Jahrgang verfügbar. Kurzentschlossene können sich für detaillierte Informationen gerne beim Thomas Sauter-Servaes, Standortkoordinator Schweiz melden. Anmeldeschluss ist 15. Juli 2019. Wir freuen uns sehr, wenn Sie unser interdisziplinäres Teilnehmerfeld mit Ihrer persönlichen Expertise ergänzen.

Mit dem Verkehrssysteme-Studium nach Seoul – Melanie Binder berichtet

Ich kann es kaum glauben wie schnell die Zeit vergangen ist und dass es bereits einen Monat her ist, seitdem ich in Seoul gelandet bin. Gründe für den Verlust des Zeitgefühls gibt es einige. Einerseits packt mich das Studium an der University of Seoul (UOS), andererseits habe ich viele neue Bekanntschaften gemacht, internationale sowie auch lokale, mit denen ich die Megastadt erkunde.

Jetzt aber noch einmal zurück zum Anfang. Mein Name ist Melanie Binder, ich bin Verkehrssysteme-Studentin und absolviere zurzeit mein 4. Semester in Südkorea.
Ich dachte, dank meinen gesammelten Erfahrungen aus meinem ersten Landesbesuch 2016, würde mir der Start etwas leichter fallen. Dies war zwar bezogen auf das Essen der Fall, seit 3 Jahren schwärme ich von nichts anderes als koreanischem Essen, jedoch vergisst man vieles andere wieder. Beispielsweise, ob man das Wasser aus dem Hahn trinken kann oder wie eine Toilette funktioniert. Ich habe schnell herausgefunden, dass das Wasser aus dem Hahn zwar trinkbar ist, jedoch einen starken, unangenehmen Chlorgeschmack hat. Darum fülle ich meine Wasserflasche an Dispensern auf, welche auf jedem Stockwerk in den Uni Gebäuden zu finden sind, oder kaufe 2-Liter-Flaschen für zuhause.

Wie eine Toilette funktioniert, hatte ich auch schnell wieder draussen, aber wer wäre bei diesem Anblick zuerst auch nicht überfordert?

Der rote Fleck auf der WC-Brille ist Beispielsweise ein Sensor welcher automatisch anfängt die Brille zu heizen sobald sich jemand setzt. Bei den restlichen Knöpfen auf der linken Seite handelt es sich um weitere, nicht detailliert beschriebene Funktionen, die man am besten selber ausprobiert (-; .  Für die Spülung spielt dies aber alles keine Rolle. Diese funktioniert noch altmodisch mit einem Hebel, welcher sich hinter dem WC-Deckel verbirgt. Zum Glück hat mir mein Gastgeber dies gezeigt, ansonsten hätte ich wohl alle Knöpfe einmal durchprobiert.

Zurzeit ist die Luftverschmutzung ein grosses Thema in Seoul. Anscheinend war es noch nie so schlimm wie in diesem März. Da ich aber nur eine begrenze Zeit in Korea bin, sollte ich gesundheitlich keine Folgen davontragen. Für die ständigen Bewohner ist dies jedoch anders. An einem der schlimmsten Tage betrug die Verschmutzung 190 (vergleiche die Skala oben). Um auf diese Zahl zu kommen, werden die Schadstoffe in der Luft gemessen und dann anhand des Air Quality Index (AQI) eingestuft. Als Vergleich, in Zürich ist der Wert normalerweise um die 23, was im grünen Bereich ist. An ganz schlimmen Tagen bekam ich eine Warnmeldung auf mein Handy, dass mir empfohlen wird, möglichst drinnen zu bleiben und falls ich nach draussen gehe, eine Maske zu tragen.

Es gab aber auch schöne Tage im März. Hier zum Beispiel war ich auf einem Ausflug mit ein paar Seoulmates in Bukchon Hanok Village, einer Nachbarschaft in Seoul mit vielen traditionellen koreanischen Häusern. Seoulmates sind Studenten aus meiner Uni, welche sich dazu bereit erklärt haben, sich um je vier internationale Studenten zu kümmern. Ihre Aufgabe besteht darin, uns den Einstieg in die koreanische Kultur und das Campusleben zu vereinfachen. Gleichzeitig organisieren jedes Wochenende ein paar Seoulmates Ausflüge in Seoul und der Umgebung. Ich bin sehr froh, dass die UOS dieses Angebot hat, denn ohne meinen Mate wäre ich am Anfang recht verloren gewesen. Mittlerweile finde ich mich schon sehr gut zurecht. Ich weiss jetzt, wie man in einem Kopierladen etwas druckt, wie die Bestellautomaten in der Cafeteria funktionieren, wie ich meine SIM-Karte sowie ÖV-Karte aufladen kann, wie man ein Soju, koreanischen Reiswein mit ca 16 % Alkoholgehalt, bestellt, was man dem Taxifahrer sagen muss, um zurück nach Hause zu kommen, und vieles mehr.

Von Technikum zu Technikum

Die Austauschstudenten und die ESN-Truppe des FH Technikum Wien

Ein Gastbeitrag von Somea Desarzens und Zino Grütter

Vor etwas mehr als einem Jahr zogen wir nach Wien, um dort unser 4. Semester des Verkehrssysteme-Studiums zu absolvieren. Unsere Wahl fiel dabei auf die Fachhochschule Technikum Wien, welche im Gegensatz zu unserem «Tech» erst 1994 gegründet wurde. Die Fächer, die wir dort besuchten, waren alle Teil des Verkehr- und Umwelt-Studiengangs. Der Studiengang beinhaltet im Vergleich zum Verkehrssysteme-Studiengang an der ZHAW mehr IT-Fächer, wie zum Beispiel das Lernen von mehreren Programmiersprachen.

Die Hauptattraktion des Wiener Praters aus der Onboard-Perspektive

Während unserer Zeit dort wohnten wir in einer Wohnung im multikulturellen 16. Bezirk Ottakring, der Heimat des Ottakringer Bieres und der Manner-Schnitten. Die Donaustadt wusste jedoch nicht nur durch kulinarische Leckerbissen wie Schnitzel und Kaiserschmarrn zu überzeugen, sondern auch durch ihr kulturelles Angebot. So konnten wir als Studenten für wenige Euros Theateraufführungen und Museen besuchen. Selbstverständlich wurde auch das abwechslungsreiche Nachtleben Wiens getestet. Wien gefiel uns sehr gut und hat sich einen Platz in unseren Herzen verdient, den Titel der der Stadt mit der höchsten Lebensqualität können wir nur bestätigen (Sorry Züri und Genf!). Am meisten zu schätzen lernten wir die Donauinsel, welche ein unvergleichbares Naherholungsgebiet ist und den Stress, den eine Grossstadt mit sich bringt, schnell vergessen lässt.

Kalt war es auch bei uns, so dass man sogar auf der Neuen Donau spazieren gehen konnte

Die meiste Zeit waren wir mit unseren Mitstudierenden oder mit anderen Austauschstudenten, welche aus der ganzen Welt nach Wien angereist sind, unterwegs. Der Anschluss fiel uns durch die Events des ESN (Erasmus Student Network) Wien sehr einfach, die Events reichten von Partys über Grillabende bis zu Paintball und waren alle sehr unterhaltsam. Unser Austauschsemester war ein voller Erfolg und wir bereuen es kein bisschen diesen Schritt gewagt zu haben! Das akademische Niveau der Fachhochschule in Wien war gleich wie jenes in Winterthur, wodurch auch unser Studium keine Nachteile davontragen wird. Wir empfehlen allen die über ein Austauschsemester nachdenken den Schritt zu wagen und somit ohne zeitliche Verluste unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln!

Die Sitten, die im ehemaligen König- und Kaiserreich gepflegt werden, wurden am Hofe des Schloss Schönbrunn geübt.

Nationale Verankerung, internationale Ausrichtung: Von den besten Verkehrsingenieuren lernen

Hong Kong has one of the most advanced public transport systems in the world

Fewer than 1 in 5 people own a car. Learn more: http://wef.ch/2tisNb3

Posted by World Economic Forum on Donnerstag, 8. März 2018

Zürcher und Hongkonger Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur kamen Ende 2017 zusammen, um den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen den beiden Metropolen auszubauen. Das Festival «Zürich meets Hong Kong» mit über 30 Anlässen in ganz Hong Kong reichte von Veranstaltungen zu Smart Cities und Healthy Ageing bis hin zu einem Swiss Design Market und beleuchtete verschiedene Aspekte der zukünftigen Wirtschaft und Gesellschaft. 

Dass auch angehende Verkehrsingenieure viel von asiatischen Metropolen und insbesondere Hong Kong lernen können, zeigt der kurze Film des World Economic Forum. Entsprechend unterstützt der Studiengang Verkehrssysteme seine Studierenden, im vierten Semester ein Gastsemester in Asien durchzuführen. Zuletzt kamen unter anderem Aufenthalte an der Hanyang University und der SeoulTech zustande.

 

Internationale Kooperation im Studiengang Verkehrssysteme: BA-Forschungsreise zur NASA

Kann ein Algorithmus der NASA dabei helfen, die Zuverlässigkeit der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zu steigern? Um die Antwort auf diese Frage zu finden, unternahm der Verkehrssysteme-Student Florian Fuchs eine Forschungsreise nach Amerika. Während 14 Tagen diskutierte er mit Experten der NASA und programmierte Algorithmen. Anlass für die Forschungsreise war die Bachelorarbeit, die Herr Fuchs in diesem Semester erstellt. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen.


Bildquelle: VBZ

Heute haben zahlreiche Verkehrsbetriebe bereits automatische Überwachungssysteme, die grosse Datenmengen von hoher Qualität zur aktuellen Betriebssituation generieren. Damit diese Daten aber zu einer Steigerung der Zuverlässigkeit genutzt werden können, gilt es aus der Datenflut die richtigen Informationen zu extrahieren.

Das Ziel der Arbeit ist die Implementierung eines Algorithmus, der die verfügbaren Daten auswertet und Störungen vorhersagt, bevor sie auftreten. Als Grundlage für den Algorithmus soll der ADOPT-Algorithmus der NASA dienen. Dieser muss so angepasst werden, dass er zur Überwachung des Busbetriebs eingesetzt werden kann. Neben der Implementierung und Weiterentwicklung des Algorithmus soll auch untersucht werden, in welchem Umfang Daten bereitgestellt werden müssen, damit eine Vorhersage von Bus Bunching, also der Bildung von Buskolonnen durch das Auffahren nachfolgender Linienumläufe, möglich ist.

Der erste Teil der Arbeit umfasst den Wissenstransfer zwischen ZHAW und NASA. Da der ADOPT-Algorithmus nicht öffentlich verfügbar ist, musste eine andere Lösung gefunden werden. Diese war eine zweiwöchige Forschungsreise zum NASA AMES Research Center in Mountainview, Kalifornien. Während denn zwei Wochen vermittelten Experten das nötige Wissen um den von der NASA entwickelten Algorithmus von Grund auf neu zu programmieren. Als Nebeneffekt ermöglichte der Aufenthalt mögliche Strategien zur Implementation und Erweiterung des Algorithmus zu diskutieren und testen. Nur schon deshalb war der Trip zur NASA spannend und sehr wertvoll.

Der zweite Teil der Arbeit nimmt den entwickelten Algorithmus auf den Prüfstand. Dies geschieht in einer Art virtuellem Sandkasten. Dabei überwacht der Algorithmus simulierte Buslinien und gibt Feedback zum Betriebszustand an einen virtuellen Leitstand. Dabei kann über verschiedene Parameter die Situation in der Simulation verändert werden. Dieses Vorgehen ermöglicht eine kritische Bewertung des Algorithmus. Ebenfalls ist es dadurch möglich, einzelne Anpassungen und deren Auswirkungen zu untersuchen. Schlüsselelement des Simulators ist, dass er in enger Zusammenarbeit mit den VBZ entsteht. Durch die Partnerschaft ist garantiert, dass die Simulation dem Betriebsalltag der VBZ entspricht und diesen abbildet.

Diese Bachelorarbeit zeigt einige charakteristische Merkmale des Studiengangs Verkehrssysteme auf. Beispielsweise demonstrieren die Industriepartner NASA und VBZ die Praxisnähe und -relevanz des Studiengangs. Ergänzend zeigen Umfang und Breite der Arbeit, wie vielfältig das vermittelte Wissen ist. 

Jetzt bewerben: Neue Summer School zur nachhaltigen Mobilität

Im Sommer 2017 gibt es neues Angebot für Studierende, die sich besonders für das Thema Mobilitätswende interessieren. Die Summer School „Energy Systems in Transition and Sustainable Mobility“ ist eine hervorragende Möglichkeit, sich international zu vernetzen und zusätzliches Wissen in einem der wichtigsten Themenfelder der Verkehrsbranche aufzubauen. Insbesondere für die Studierenden des ZHAW-Bachelorstudiengangs Verkehrssysteme bietet sich durch die Summer School die Chance, das eigene Absolventenprofil attraktiv zu schärfen.

Im Detail erwartet die TeilnehmerInnen Folgendes:

From 11th June to 1st July 2017 a three-week summer school about the challenges of energy transition and sustainable mobility will be held in Switzerland, to which 30 excellent bachelor and master students from all over Europe are invited. The summer school is organized by the Swiss Study Foundation in collaboration with the Swiss competence center for energy research « Efficient technologies and systems for mobility » (SCCER mobility) and the energy center of EPF Lausanne (Energy Science Center CEN).

Participants will be exposed, through lectures, practical sessions and active participation to existing research projects as well as to the main techno- and macro-economic modeling tools available to design energy systems. They will also simulate scenarios and assess energy and climate policies. In the field of sustainable mobility the following topics will be covered: environmental impacts of personal mobility, of freight transportation as well as of different transportation technologies and settlement types, interactions between mobility and other energy sectors, current developments in e-mobility and battery development, mobility patterns and mobility behavior, and CO2 reduction in mobility.

The topics will be discussed from an interdisciplinary perspective. The summer school will enable students to share knowledge and learn from each other as well as from experts in the field. It provides a unique setting for students to collaborate and to build a network across Europe. Awareness for the challenge of our future energy supply will be raised, a better understanding of the energy issues will be encouraged, and global solutions to meet the challenges will be discussed. In addition to the lectures and practical sessions, visits to energy facilities as well as to research institutes are planned.

The European Campus of Excellence course is open to 30 students. Selection of the participants will be based on their academic record.

Alle Informationen finden sich zusammengefasst auf diesem Infoblatt der Summer School „Energy Systems in Transition and Sustainable Mobility“

VS-Studierende präsentieren Cargovelo-Geschäftsmodelle auf Sharing-Weltkongress

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Am 7./8. September 2016 fand der “World Collaborative Mobility Congress”  (WOCOMOCO) statt, der sich inzwischen zu einem weltweit anerkannten Expertentreffpunkt für die neuesten Trends in der Shared Mobility entwickelt hat. Der von der Mobilitätsakademie, dem Berner Thinktank des TCS, zum vierten Mal organisierte zweitägige Anlass war dieses Jahr in Warschau zu Gast. Mit dabei waren zwei Studierendengruppen des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme, welche die diesjährige „University Challenge“ der Mobilitätsakademie für sich entscheiden konnten.

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Insgesamt zwölf Verkehrssysteme-Studierende des zweiten Semesters der ZHAW School of Engineering nahmen am „College of Collaborative Mobility“ (COCOMO) teil, das im Vorfeld als Bestandteil der Konferenz mit Unterstützung der Schweizerischen Post durchgeführt wurde. COCOMO fordert in jedem Jahr Studierende auf, sich mit einem Themenfeld der Shared Mobility intensiver auseinanderzusetzen und lässt Studierendenteams mit ihren Ideen im Wettbewerb gegeneinander antreten, Das diesjährige Ziel des Wettbewerbes war die Entwicklung und der Aufbau eines Cargo-Bikesharing-Systems. Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme bekamen 2016 zudem zum ersten Mal ihre Wettbewerbsteilnahme als Praktikum im Modul IMVPG angerechnet.

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Die beiden Gruppen der ZHAW konnten mit kompletten, gut durchdachten Konzepten die Jury überzeugen. In der kurzen Zeit von nur zwei Monaten begeisterten beide VS-Teams bereits zahlreiche Partner, Sponsoren und Investoren für ihre jeweiligen Projektideen. Als Gewinner des COCOMO-Wettbewerbs durften die beiden ZHAW-Teams kostenfrei am WOCOMOCO-Kongress teilnehmen und dort ihre Arbeiten präsentieren.woco_03
Während eineinhalb Tagen konnten die Studierenden in Warschau die Welt der kollaborativen Mobilität aus nächster Nähe kennen lernen und sich mit diversen internationalen Experten der Verkehrsbranche zu ihren Ideen austauschen. Eindrücke, welche sie bestimmt auf ihrem weiteren Weg im Studium begleiten werden.

MSc. Europäische Bahnsysteme: Startwoche in Winterthur mit Fokus Gesamtsystem Verkehr

eb_jg2_m1_3Welche Zukunft hat das europäische Bahnsystem im Kontext von Digitalisierung und Robotisierung im Strassensystem? Diese und andere Fragen diskutierte der zweite Jahrgang des trinational organisierten Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ anlässlich der ersten Präsenzwoche an der ZHAW School of Engineering in Winterthur. Sie bildete den Abschluss des ersten Semesters für die Kursteilnehmer aus Deutschland und der Schweiz.

Mit Prof. Dr.-Ing. Karch konnte wiederum ein Experte mit europaweiter Erfahrung als Ankerdozent gewonnen werden. Gemeinsam mit seinem Team aus ausgewählten Fachreferenten legte er den Fokus auf die Rolle der Bahn innerhalb des Gesamtsystems Verkehr. Exkursionen zu sonst der Öffentlichkeit unzugänglichen Verkehrszentralen rundeten den Einblick in die Schweizer Mobilitätswelt ab. Der Kaminabend, fester Bestandteil jeder Präsenzwoche, bot den Informationsaustausch mit Hans-Peter Vetsch, der sich erst wenige Tage zuvor prominent im Schweizer Fernsehen zu Fragen der Sicherheitstechnik auf den Zufahrtsstrecken zum Gotthard-Basistunnel  geäussert hatte. Als einer der Väter des Gotthard-Basistunnels liess er die Studierenden an seinem Insiderwissen teilhaben.

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Quelle: Verein Dampfzentrum Winterthur

Beim Apero riche im eindrücklichen Maschinenpark des Dampfzentrum Winterthur stand er noch bis in die Abendstunden für Fragen zur Verfügung. Tags darauf gab es den kulinarischen Höhepunkt der Woche: Dank der fachkundigen Vorbereitung durch einen Kursteilnehmer aus dem Wallis konnte die Masterstudiengruppe bei einem traditionellen Raclette-Essen die Erkenntnisse der Woche reflektieren.

Fachmesse InnoTrans 2016: ZHAW Verkehrssysteme ist in Berlin mit dabei!

innotrans_01Ende September 2016 findet die internationale Leitmesse für Verkehrs- und Bahntechnik in Berlin statt. Die InnoTrans 2016 präsentiert in 40 Hallen und auf 3’500 Metern Gleis im Freigelände die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

Mit dabei ist auch in diesem Jahr der ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme, der gemeinsam mit drei Hochschulpartnern in der Career-Halle sein Studien- und Weiterbildungsangebot vorstellt und sich am internationalen Fachaustausch beteiligt. Bereits auf der letzten InnoTrans 2014 waren die Partner mit einem gut besuchten Stand vertreten.

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Starke Schweizer Beteiligung am zweiten Masterjahrgang „Europäische Bahnsysteme“

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Beim Auftakt des zweiten Durchgangs des trinationalen Weiterbildungsmasters „Europäische Bahnsysteme“ waren sechs Schweizer am Start. Damit konnte die Beteiligung der Schweiz an dem von den Fachhochschulen Erfurt und St. Pölten sowie der ZHAW School of Engineering durchgeführten internationalen Angebot für Bahnexperten deutlich gesteigert werden. Insgesamt 21 Studienanfänger nahmen in Nürnberg das zweijährige Studium auf, darunter vier Absolventen des ZHAW-Bachelorstudiengangs „Verkehrssysteme“. Die Master-Studierenden werden drei Präsenzwochen am ZHAW-Standort in Winterthur absolvieren.

Alle Informationen zum einzigartigen trinationalen Weiterbildungsangebot in der Bahnbranche finden sich im aktuellen Flyer zum Masterprogramm.