Feierlicher Abschluss des ersten Masterjahrgangs „Europäische Bahnsysteme“

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Der trinationale Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ hat seine ersten Absolventen. Zwischen Bahnfahrzeugen aller Epochen bekamen die neuen „Master of Science“ in der Fahrzeughalle I im DB Museum am 7. Oktober Ihre Zeugnisse überreicht. Die Abschlussfeier wurde von zahlreichen Stakeholdern begleitet und wesentlich von ÖBB und DB Netze unterstützt.

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Mitbegründer des neuen Weiterbildungsangebots und ehemaliger Leiter des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme Urs Brotschi übernahm das Grusswort für die Schweizer Fraktion.

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Studiengangleiter Thomas Berndt von der FH Erfurt präsentierte im historischen Ambiente fast genau 180 Jahre nach der ersten Eisenbahnfahrt in Deutschland von Nürnberg nach Fürth den Festvortrag.

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Absolvent und Sänger der Gruppe „Waldmeister ist retro“ Tom Görlitz setzte den musikalischen Schlusspunkt unter eine abwechslungsreiche Veranstaltung.

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Im Anschluss an den offiziellen Festakt gab es ausreichend Gelegenheit zum informellen Austausch. Mit dabei auch der zweite Jahrgang des Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“, der am Vormittag des gleichen Tages sein Auftakttreffen hatte.

„Ein Auslandssemester empfehle ich jedem“ – Erfahrungsbericht von der FH St. Pölten

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Foto: Stefan Ecker

Frau Silja Rogger, Studentin im vierten Semester Verkehrssysteme, ist derzeit für ein Semester an der FH St. Pölten in Österreich. Nachstehend berichtet sie von ihren Erfahrungen:

Ich dachte zuerst, ein Auslandssemester komme für mich nicht in Frage. Doch nach einem Gespräch mit dem Studiengangleiter, in dem er mir erklärte, dass ich die Möglichkeit habe nach St. Pölten (A) oder Erfurt (D) zu gehen, machte ich mir doch nochmals Gedanken darüber. Nun bin ich seit Februar in Österreich an der FH St. Pölten, wo ich im Studiengang Eisenbahn-Infrastrukturtechnik studiere. Auch wenn ich immer wieder merke, dass Österreich nicht Schweiz ist, und Land und Leute doch etwas anders „ticken“ als ich es gewöhnt bin, gefällt es mir sehr gut hier.

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Im Gegensatz zum Studium Zuhause dreht sich hier alles um Eisenbahn. So erhalte ich einen viel tieferen Einblick in das Bahnwesen. In vielen Punkten funktioniert das System Bahn in Österreich gleich wie in der Schweiz. Je nach dem gelten aber andere Philosophien, was zu anderen Vorschriften oder anderen Abläufen führt. Auch wenn, oder gerade weil, einiges anders ist als in der Schweiz, gibt es mir eine neue Sicht auf unsere Systeme und ich verstehe nun besser, wieso gewisse Dinge so sind wie sie sind.

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In der Zeit in der ich hier bin, konnte ich Land und Leute kennenlernen. So habe ich schon einige Städte besucht und viele interessante Personen kennengelernt. Auch der Austausch mit den anderen Auslandstudierenden ist sehr spannend. Da ich mit ihnen vorwiegend Englisch rede, konnte ich zudem mein Englisch etwas verbessern. Es gibt immer wieder Veranstaltungen, um den Austausch zu fördern. So wird die International Movie Night veranstaltet, anlässlich der wir „Incomings“, und jeder der will, zusammenkommen, um einen Film zu schauen und typische Snacks aus unseren jeweiligen Ländern zu essen. Jeden Dienstag ist der International Lunch, an dem ein „Incoming“ Ehrengast ist und die Mensa ein Gericht aus dem jeweiligen Land kocht.

Ein Auslandssemester empfehle ich jedem. Man bekommt neue Eindrücke, neue Sichtweisen und neue Kontakte. St. Pölten ist eine gute Entscheidung für jene StudentInnen, die ihr fundiertes Bahnwissen vertiefen wollen.

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College for Collaborative Mobility 2015 – Tag 2

cocomo15_blog_21Am zweiten Tag des cocomo 2015 wurden die von der internationalen Studierendengruppe am Vortag entwickelten Konzeptansätze vertieft und zwischen den Gruppen intensiv diskutiert. Neben der inhaltlichen Arbeit blieb aber ausreichend Zeit fürs Netzwerken. Unter anderem nutzte ein Teil der Gruppe die Gelegenheit, die Cargobikes des Caki-Projekts einem Praxistest im Berner Stadtraum zu unterziehen. Damit sind die Studierenden bereits bestens gerüstet für den CAKI-BIKE-CUP, die erste (inoffizielle) Schweizer Lastenvelomeisterschaft am 13. September 2015 in der Länggasse in Bern.

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College for Collaborative Mobility 2015 – Tag 1

cocomo15_blog_11Heute war der Auftakt des diesjährigen cocomo-Events. Veranstaltet von der Mobilitätsakademie des TCS und unterstützt durch die Schweizerische Post befassen sich Studierende verschiedener Nationen zwei Tage lang mit innovativen Mobilitätsangeboten. Ziel ist die Entwicklung neuer Sharing-Konzepte, die im Rahmen der Poster Session der MobilitySharing-Leitkonferenz wocomoco Ende Juni in Innsbruck präsentiert werden. Auch in diesem Jahr stellt der ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme wieder das grösste Kontingent unter den Teilnehmern.

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Im Fokus von cocomo 2015 stehen kollaborative Mobilitätsansätze für den ländlichen Raum. Während städtische Sharing-Lösungen weltweit rasant an Bedeutung gewinnen, stellen wirtschaftliche Konzepte für rurale Gebiete noch eine grosse Herausforderung dar. Auf der Grundlage mehrerer Expertenvorträge wurden die Teilnehmer mit vier Fallstudien konfrontiert, die nun bis zum Ende der Veranstaltung in separaten Teams bearbeitet werden. Neben der inhaltlichen Arbeit spielt auch in diesem Jahr die hochschul- und länderübergreifende Vernetzung eine wichtige Rolle. Wie in den Vorjahren besteht die Möglichkeit, sich beim abendlichen Raclette-Essen näher kennenzulernen.

cocomo15_blog_10 Alain Brunner von der Mobilitätsakadenie führte ins Thema ein.cocomo15_blog_09 Die Schweizerische Post stellte ihr PubliRide-Konzept vor.cocomo15_blog_08 Country Manager Cyrill Mostert vom Startup parku präsentierte innovative Parking-Ideen.cocomo15_blog_07Urs Gaudenz vom CreaLab der HSLU schilderte seine Denkansätze zum mobilen Arbeiten der „Digitalen Nomaden“.cocomo15_blog_04Jonas Schmid von der Mobilitätsakademie analysierte den aktuellen Bikesharing-Markt.

Ein Highlight des ersten Tages war die Skype-Konferenz mit Dennis Steinsiek vom Bikeshare-Systemanbieter nextbike. Noch im vergangenen Jahr war er selbst Teilnehmer beim cocomo 2014. Anlässlich der Präsentation seiner cocomo-Teamergebnisse beim letztjährigen wocomoco lernte er seinen heutigen Chef kennen. Inzwischen gehört in der nextbike-Zentrale in Leipzig zu den festen Grössen der schnell wachsenden nextbike-Mannschaft.

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Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ – Theorie & Praxis gewinnbringend verknüpft

stadler_eb-master01Bildnachweis: Daniel Wipf

Die ZHAW School of Engineering bietet ihren Verkehrssysteme-Absolventen ein spannendes Angebot, um sich nach einem erfolgreichen Berufseinstieg zukunftsorientiert weiterzubilden. In Kooperation mit ihren Partnerhochschulen in Erfurt und St. Pölten wird seit 2013 der internationale Weiterbildungsmaster „Europäische Bahnsysteme“ durchgeführt. Dieser berechtigt nach bestandenem Abschluss den Titel „MSc.“ zu tragen.

Der erste Jahrgang ist soeben auf die Zielgerade eingebogen. Mitte Januar wurde in Winterthur die letzte der drei in der Schweiz zu absolvierenden Präsenzwochen durchgeführt. Schwerpunktthema war in diesem Modul der Aspekt Fahrzeuge/Antriebsarten. Mit zwei im täglichen Berufsleben im Fahrzeugmanagement der SBB aktiven Dozierenden konnte eine extrem praxisnahe Weiterbildung garantiert werden.

Ein Highlight der Veranstaltung war erneut der so genannte Kaminabend, bei dem in dieser Präsenzwoche ein Werksbesuch mit Fachvortrag bei Stadler Rail auf dem Programm stand. Der renommierte Schienenfahrzeughersteller, der auch im Studiengang Verkehrssysteme aktiv eingebunden ist, ermöglichte den Studierenden dabei Einblicke in die aktuelle und zukünftige Produktpalette.

Ende 2015 startet der zweite Jahrgang des trinationalen Weiterbildungsmasters. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni 2015. Alle weiteren Informationen zu dem Weiterbildungsangebot finden sich auf der offiziellen Webseite.

SchienenJobs – attraktive Praktika im Schienenverkehr

schienenjobsSchienenJobs.de ist eine fachspezifische Online-Stellenbörse rund um den Verkehrsträger Schiene. Sie unterstützt die Nachwuchsgewinnung der Bahnbranche mit einer neuen Praktikumsbörse für Schüler und Studierende. Über eine spezielle Filterfunktion können Interessenten in aktuell über 400 Angeboten gezielt nach dem richtigen Praktikumsplatz suchen. Dazu gehören auch Stellen für Werksstudenten und Studierende, die ihre Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen schreiben möchten.

Wer also auf der Suche nach einem Praktikum in der Schienenbranche ist, bietet SchienenJobs.de eine ideale Plattform. Neben Praktika in der Schweiz sind auch zahlreiche Angebote in Deutschland, Österreich und anderen Ländern verfügbar.

Das komplette Angebot findet sich unter http://www.schienenjobs.de/

Verkehrssysteme berät Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages

nachtzug_02Anlässlich der Öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages am 14.01. in Berlin wurde der Studiengangleiter Verkehrssysteme eingeladen, als Sachverständiger den Aussschuss zu unterstützen. In der Sitzung befasste sich der Ausschuss mit der Zukunft von Nacht- und Autoreisezüge in Deutschland und Europa.

Thomas Sauter-Servaes stellte in seinen Ausführungen dar, dass im europäischen Nachtzugverkehr seit einiger Zeit eine existenzgefährdende Abwärtsspirale zu beobachten ist. Nachdem sich die SBB schon im Jahr 2000 aus dem ursprünglich von SBB, ÖBB und DB gegründeten Kooperationsprojekt City Night Line (CNL) und dem Nachtzugverkehr insgesamt verabschiedet hat, fährt die ursprünglich für ihre „swissness“ gerühmte Nachtzugmarke CNL heute unter alleiniger Federführung der DB AG einem schleichenden Tod auf Raten entgegen. Grund hierfür sind insbesondere die ungleichen Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu den Wettbewerbern Strassen- und Luftverkehr.

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Die vollständige Stellungnahme sowie alle Einschätzungen der Experten finden sich ebenso im Internet wie die Pressemitteilung des Bundestags und die Berichterstattung in der Presse (z.B. TAZ).

Integrators & Curators – ZHAW-Keynote beim UITP Policy Board Meeting in Abu Dhabi

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Wie sieht der Markt für urbane Mobilitätsdienstleistungen in den kommenden Jahrzehnten aus? Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, gemeinsam mit Martyn Briggs vom renommierten Beratungsunternehmen Frost&Sullivan die dynamischen Entwicklungen bei multimodalen Mobilitätsangeboten zu skizzieren und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Anlass war das Treffen des wichtigsten Entscheidungsgremiums der UITP, des internationalen Verbandes des öffentlichen Verkehrs, in Abu Dhabi.

Zum Artikel auf der ZHAW-Website

„Go East“ – Verkehrssysteme-Studenten berichten von Auslandssemester

GoEastZwei Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme haben sich während des letzten Semesters dafür entschieden, ihr viertes Semester im Ausland zu verbringen. Während Herr Wipf das Frühlingssemester im österreichischen St. Pölten absolviert, studiert Herr Burg für ein Semester an der deutschen Fachhochschule in Erfurt. Lesen Sie in den Erlebnisberichten der Studierenden, welche Erfahrungen sie bereits nach wenigen Wochen sammeln konnten.

Zum Erfahrungsbericht von Herrn Burg
Zum Erfahrungsbericht von Herrn Wipf

Shaping Comobility – College for Collaborative Mobility mit starker ZHAW-Beteiligung

cocomoVor dem Start des zweiten World Collaborative Mobility Congress bietet die veranstaltende Mobilitätsakademie in diesem Jahr zum ersten Mal eine Veranstaltung für mobilitätsinteressierte Studierende an. Unterstützt durch die Schweizerische Post AG können im College for Collaborative Mobility (cocomo) die Mobilitätsentscheider von morgen nachhaltige Mobilitätskonzepte praxisnah entwickeln. Der Studiengang Verkehrssysteme ist nicht nur mit eigenen Studierenden beteiligt, sondern schickt auch Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes als Supervisor ins Rennen.

Zum Artikel auf der ZHAW-Website