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Beweg was!-Kampagne rollt durch Winterthur

Seit Samstag rollen Sie durch Winterthur: Velogepäckträger mit roten Boxen, die auf den Studiengang Verkehrssysteme hinweisen. Trotz der grossen Nachfrage in der Verkehrswirtschaft nach Verkehrssysteme-Absolventen, kennen bislang nur wenige diese spannende Studienoption. Mit der Beweg was!-Kampagne wollen wir mehr junge Leute für eine Karriere als VerkehrsingenieurIn sensibilisieren.Hier ein paar Bilder vom „Making-of“.

Jetzt bewerben: „Megatrends der Zukunft“ – Einladung zum Berliner Salon

Interesse an einem spannenden Abend in der Residenz des deutschen Botschafters in Bern? Am Dienstag 19. März 18.30 Uhr findet in der Botschaft eine Vortrags- und Gesprächsveranstaltung zu „Megatrends der Zukunft“ statt. Insgesamt fünf Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme haben die Möglichkeit, kostenfrei an diesem Event teilzunehmen.

Karin Frick, Head Research am Gottlieb Duttweiler Institute ist gemäss Handelszeitung eine der 100 wichtigsten Wirtschaftsfrauen der Schweiz. Sie gibt Einblicke in die wichtigsten Zukunftstechnologien und wie sie Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeit und Konsum transformieren. Wer profitiert und wer verliert?

Das anschließende Buffet gibt Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Interessiert? Dann melden Sie sich bis zum 4. März 2019 bei Thomas Sauter-Servaes, Studiengangleiter Verkehrssysteme.

VW AutoUni setzt Kooperation mit ZHAW-Mobilitätsexperten fort

Digitalisierung und Robotisierung werden in naher Zukunft den Verkehrsmarkt revolutionieren. Die Transformation vom Fahrzeughersteller zum umfassenden Mobilitätsdienstleister stellt die grossen Automobilkonzerne vor enorme Herausforderungen. Die AutoUni als Teil der Volkswagen Group Academy hat es sich zur Aufgabe gemacht, die VW-Mitarbeiter für die Entwicklungen zu sensibilisieren. ZHAW-Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes wird dabei auch in diesem Jahr ausgewählte Veranstaltungen als Impulsgeber begleiten.

„Wir freuen uns sehr, erneut Dr. Thomas Sauter-Servaes als Referenten gewinnen zu können. Als ausgewiesener Experten in Fragen der Zukunftsmobilität und der Konzeption innovativer Geschäftsmodelle bringt er inspirierende Impulse in unsere Veranstaltungen“, sagt Markus Krause vom Institut für Marketing und Vertrieb (IFMV) des Volkswagen Konzerns. Neben der Begleitung von Learning Journeys der AutoUni ist ein Mitwirken des ZHAW-Forschers und Studiengangleiters „Verkehrssysteme“ in weiteren Formaten geplant. „Ich freue mich sehr darauf, meine Marktanalysen wieder mit den hochmotivierten Automobilexperten aus dem VW-Konzern zu diskutieren“, sagt Thomas Sauter-Servaes mit Blick auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Führungskräftenachwuchs des weltweit grössten Fahrzeugproduzenten. „Von den Einblicken in die Denkwelt der Autoindustrie profitieren letztlich auch die Studierenden des ZHAW-Bachelorstudiengang Verkehrssysteme.“

Als Weiterbildungseinrichtung des Volkswagen Konzerns hat die AutoUni den Auftrag, Weiterbildungsformate zu entwickeln, die Wissen auf Hochschulniveau in den Konzern transferiert. Die AutoUni versteht sich als Qualifizierer für die Top-Themen des digitalen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels und, in enger Zusammenarbeit mit den Marken und Gesellschaften des Konzerns sowie externen Top-Wissenschaftlern, als Impulsgeber.

Bildquellen: Volkswagen AG

Neue Vortragsreihe: Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0

Auch in diesem Frühlingssemester bietet der Studiengang Verkehrssysteme wieder eine ergänzende Vortragsreihe zu einem ausgewählten Themenfeld an. Nach VBZ@ZHAW im vergangenen Semester heisst es diesmal Inside Planzer – Logistik für die Industrie 4.0. In mehreren Kurzreferaten wird das international operierende Familienunternehmen aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Logistik vorstellen.

Die Lunch-Vorträge werden wie im letzten Herbstsemester mittwochs von 12 bis 13 Uhr stattfinden. Die genauen Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Die Planzer Transport AG ist ein Schweizer Transport- und Lagerlogistikunternehmen mit Sitz in Dietikon. Das Unternehmen beschäftigt rund 5’200 Mitarbeiter. Planzer verfügt über rund 1’040’000 m² Lagerfläche und bietet logistische Systemleistungen an. Seit 2018 gehört auch ein Paketdienst zum Angebot, der Sendungen bis 30 kg transportiert.
2014 nahm Planzer als eines der ersten Transportunternehmen der Schweiz einen Elektro-LKW in seine Flotte auf. Seit Gründung des Studiengangs Verkehrssysteme ist Planzer im Fachbeirat des Studiengangs vertreten.

Scientist Takeover – VS kapert den Insta-Channel von @higgsmag

Am kommenden Donnerstag, den 28. Februar übernimmt Verkehrssysteme-Studiengangleiter Thomas Sauter-Servaes für einen Tag den Insta-Channel @higgsmag des Schweizer Magazins higgs. 24 Stunden lang berichtet er aus Lehre und Forschung in den Bereichen Mobilität & Logistik.

Higgs charakterisiert sich selbst als das erste unabhängige Magazin für Wissen in der Schweiz. Das Mediensystem ging im Januar 2018 online und berichtet auf FacebookInstagram und Twitter täglich für ein breites Publikum über die Welt des Wissens. Gegenwärtig erscheinen die Artikel einmal wöchentlich in den Freiburger Nachrichten, der Aargauer Zeitung und der Südostschweiz, im Zürcher Oberländer und im Tössthaler. Ebenso auf Blick Online und nau.ch.

Keine Angst vor neuen Wegen – VS-Alumnus Martin Grolimund im ZHAW-Absolventenporträt

Martin Grolimund hat Verkehrssysteme an der ZHAW School of Engineering studiert. Heute koordiniert er für die SBB diverse Baustellen in der ganzen Ostschweiz. Dabei geht es um optimales Timing und maximale Sicherheit. Gleichzeitig engagiert er sich im VS-Zirkel, der sehr aktiven Alumniorganisation des Studiengangs Verkehrssysteme.

Warum ihn das Studium Verkehrssysteme auf seine heutige Tätigkeit so gut vorbereitet hat, beschreibt er anschaulich im grossen ZHAW-Absolventeninterview auf den Webseiten der ZHAW School of Engineering.

Fliegende Autos – das komplette Interview

Immer wieder werden die Verkehrsexperten des Studiengangs Verkehrssysteme nach Ihrer Meinung gefragt. Nicht immer werden die Antworten komplett abgedruckt, häufig nur einzelne Aussage zitiert. Wie auch im Artikel „Grosse Pläne für fliegende Autos“ für die Zeitung 20min. Gerne liefern wir aber das komplette Interview nach:

20min: Kommen fliegende Autos wirklich schon so bald? Wer sind potenzielle Käufer (Superreiche, Taxifirmen, etc.)?
Thomas Sauter-Servaes (Studiengangleiter Verkehrssysteme): Aus rein technischer Sicht sehe ich grosse Chancen, dass wir schon bald erste Flugtaxis im kommerziellen Betrieb sehen könnten. Die Technologie ist durchaus beeindruckend, eine begeisternde ingenieurtechnische Antwort – aber auf welche Frage? Lösen wir damit wirklich ein relevantes verkehrstechnisches Problem? Und wenn ja, zu welchem Preis? Wir sind gerade dabei, unsere Strassen und Städte durch den grossflächigen Einsatz von Elektromotoren und Tempolimits leiser zu machen. Gleichzeitig denken wir nun über den verstärkten Einsatz von Luftverkehrsmitteln in Städten nach. Das ergibt für mich keinen Sinn. Entsprechend gross könnte letztlich das Akzeptanzproblem dieser Mobile sein.

Wird die Schweiz bei diesem Thema vorne dabei sein oder eher hinterherhinken?
Wir haben in der Schweiz ein sehr starkes öV-System. Als Massenverkehrsmittel, wie es derzeit in zahlreichen Visualisierungen dargestellt wird, erkenne ich keine Zukunft für Lufttaxis in der Schweiz. Ein Einsatz in Nischen wäre für Lilium, Volocopter & Co. durchaus denkbar. Aufgrund des hohen Wohlstandsniveaus in der Schweiz gibt es hierfür sicherlich auch einen Markt.

Was für Veränderungen würden fliegende Autos mit sich bringen? (Wie verändern sich Parkplätze, wie sieht es mit Lärm aus, was wären ökologische Auswirkungen, etc.?)
Fliegende Autos sind prinzipiell das falsche Signal. Wir sollten uns darauf fokussieren, den Verkehr nachhaltiger und unsere Städte lebensfreundlicher zu gestalten. Mikromobile wie E-Trottis, Velos und die eigenen Füsse bieten diesbezüglich grosse Potenziale: leise, flächeneffizient und klimafreundlich.

Wie ernst meinen es die grossen Player, die in fliegende Fahrzeuge investieren? (Daimler sieht sich zum Beispiel als Vorreiter auf dem Gebiet. Die Firma hat bisher rund 25 Millionen Euro in Volocopter investiert. Das scheint eher wenig, wenn man bedenkt, dass Daimler pro Jahr ungefähr 4,5 Milliarden Euro in R&D investiert.)
Die Verkehrsbranche ist im Umbruch. Klassische Fahrzeughersteller versuchen sich verstärkt als Mobilitätsdienstleister zu positionieren. Es steht der grosse Wettstreit der Mobilitätsplattformen bevor, die alle Mobilitätsservices vom Velo über Carsharing bis zum Zugticket aus einer Hand anbieten werden. Je breiter das Angebot der Plattformen ist, umso attraktiver sind sie für den Nutzer. Und wenn im Flatrate-Angebot dann auch noch eine monatliche Flugtaxi-Nutzung integriert ist, kann das ein spannendes Alleinstellungsmerkmal für den Anbieter sein.

Zürich bietet mehr Sharing-Fahrzeuge pro Person als Berlin, London oder Wien

Jetzt neu: Das Video zur Sharing-Studie des 3. Semesters Verkehrssysteme

Sag das nicht – Erfahrungsbericht aus dem 3. Semester

Ganz im Sinne des vom SZ-Magazin eingeführten wortlosen Interviews „Sagen Sie jetzt nichts“ beantworten Studierende in unregelmässigen Abständen pantomisch Fragen zum Studiengang Verkehrssysteme. Immer nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Diesmal schildern Ahmet Ahmetovic und Ibrahim Binder ihre Erfahrungen (4. Semester) mit dem Verkehrssysteme-Studium.

Wie schwer ist die Mathematik im ersten Jahr wirklich?

Ist das Studium auch etwas für kreative Typen?

Und nach dem Studium: Arbeiten für die Strasse oder die Schiene?

Ingenieurbüro oder Grosskonzern?

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Studienwahl?

Sharing-Boom oder Sharing-Hype? VS-Studierende publizieren neue Studie

Zum vierten Mal haben ZHAW-Studierende des Studiengangs Verkehrssysteme die Studie «Shared Mobility» durchgeführt. Hierfür haben sie in sieben europäischen Städten bestehende Sharing-Konzepte im Bereich der Mobilität untersucht. Die Ergebnisse aus Zürich, Berlin, Kopenhagen, London, Paris, Wien und Barcelona zeigen, dass in Zürich gemessen an der Anzahl Einwohner mehr Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung stehen als in Grossstädten wie Berlin, London oder Wien. Erstmalig wurde die Entwicklung Trottinett-Sharings untersucht.

Der Sharing-Markt wächst nach und nach und spielt in den Überlegungen der Bevölkerung eine fortlaufend grössere Rolle. Besonders in der heutigen Zeit, in der Ressourcenknappheit, Konsum- und Umweltbewusstsein eine Diskussionsgrundlage bilden, kann der Gemeinschaftskonsum eine interessante Option zu Eigentum und Besitz sein. Lohnt es sich, ein neues Auto zu kaufen? Kann das eigene Auto besser ausgelastet werden? Muss ein Fahrrad im Besitz sein und unterhalten werden, welches ausschliesslich dazu dient, vom Bahnhof zur Arbeit zu gelangen?

Die Stadtplanung sowie die fortlaufend dichtere Besiedlung der Stadträume lassen Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge schwinden, Strassen werden von Motorfahrzeugen befreit und Hauptachsen sind überlastet. Das Fahrzeug-Sharing bietet dabei nicht nur jedem Stadtbewohner die Möglichkeit nach Bedürfnis ein Fahrzeug zu benutzen, sondern ebenfalls einen Lösungsansatz für die erste und letzte Meile. Gelangt ein Pendler aus der Agglomeration mit der S-Bahn und dem Roller-Sharing schneller an den Arbeitsplatz als mit dem Auto, so werden die Hauptstrassen entlastet.

Solcherlei Vorteile lassen die Potenziale des Sharings erahnen. Anfangs als Revolution angepriesen und durch die unablässige Integration neuer Sharingangebote in den Städten fand das Thema wiederholt in den Medien und Köpfen der Bevölkerung Einzug. Doch ist das Sharing so gross, wie es scheint? Reissen überfallartige Invasionen und das darauffolgende Verschwinden von Bikesharing-Anbieter ein Loch in den Markt? Entstehen in Europa Sharing-Städte? Oder zusammenfassend: Ist der Sharing-Hype bloss in unseren Köpfen vorhanden?

Sämtliche Ergebnisse und der Download der kompletten Studie (deutsch/englisch) sind auf den Webseiten der ZHAW School of Engineering zugänglich.

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