Gewappnet für die Zukunft mit dem frisch erlangten MAS

An der Diplomfeier der Weiterbildungsprogramme MAS Marketing Management und MAS Customer Relationship Management wurde mit den Absolvierenden und ihren Angehörigen der Abschluss einer langen Studienzeit zelebriert.

Die Freude war riesig bei allen geladenen Gästen, als die beiden Studienleiter Rolf Rellstab und Prof. Dr. Frank Hannich den 19 Absolvierenden aus dem MAS Marketing Management sowie den 7 Absolvierenden aus dem MAS Customer Relationship Management das verdiente Diplom überreichen konnten. Nach mindestens zweieinhalb Jahren Teilzeitstudium sind sie jetzt bestens für die kommenden Herausforderungen im Berufsleben gewappnet. Die von Prof. Dr. Brian Rüeger in seiner Würdigung thematisierte zunehmende Dynamik, die Komplexität und der Wandel fordern alle Unternehmensbereiche und Branchen. Durch den modularen Aufbau der MAS-Programme sind die Studierenden in der Lage, ihr Studium auf die für sie und ihr Unternehmen relevanten Themen auszurichten. Die Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut für Marketing Management werden fortlaufend den Bedürfnissen und Herausforderungen am Markt angepasst. So werden im 2020 unter anderem erstmals der CAS Digital Sales & Marketing in B2B sowie der CAS Content Marketing angeboten.

Erfolgreicher Abschluss des MAS Marketing Management und des MAS Customer Relationship Management

Herausragende Arbeit von Sandra Amann

Mit dem Preis für die beste Masterarbeit wurde dieses Jahr Sandra Amann ausgezeichnet. Ihre Arbeit widmet sich den Erfolgsfaktoren im Agrotourismus, der als bedeutsames zweites Standbein vieler landwirtschaftlicher Unternehmen gilt. Als Haupterfolgsfaktoren konnten die Kundenorientierung, die Einstiegsmotivation, das Marketing, die Investitionen in den Erwerbszweig und ein unterstützendes soziales Umfeld identifiziert werden. Hinzu kommt die Kundenzufriedenheit und die Variablen, die darauf wirken, nämlich die Freizeitaktivitäten am Hof, die Unterbringungsqualität und das Preis-Leistungsverhältnis. Die Studienergebnisse sollen Agrotourismus-Betriebe dazu ermutigen, einerseits Strategien zu entwickeln, wie aktive Kundenorientierung im Alltag praktiziert werden kann und andererseits eine ressourcenschonende und kreative Gestaltung der Freizeitangebote am Hof voranzutreiben. Auch das Marketing sollte priorisiert werden. Anhand einer strategischen Marketing-Kommunikation sollte die Unternehmensstrategie kommuniziert werden. Storytelling sollte sowohl im Alltag mit den Gästen als auch im Marketing Anwendung finden. Sandra Amann ist eine herausragende Arbeit gelungen. Der Umfang der quantitativen Analyse und der hohe Komplexitätsgrad bei der Auswertung der Ergebnisse zeugen nicht nur von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern auch von einem überdurchschnittlichen Commitment bei der Erhebung der Daten und einer tiefen Einarbeitung in die einzelnen Methoden und Modelle. Damit ist diese Arbeit beispielhaft für die Qualität im Rahmen eines MAS Marketing Management.

Wir gratulieren allen Absolvierenden nochmals herzlich zum erfolgreichen Abschluss des MAS!

Wer mehr über die zukünftigen Kompetenzen und Anforderungen im Marketing erfahren will, für den ist der Future of Marketing Event am 28. Oktober 2019 in Winterthur die ideale Gelegenheit. Vor Ort kann man sein Netzwerk erweitern, aber sich auch über die persönlichen Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

Aus Versehen ferngesehen

Von Raphael Holzer

Es ist Samstag. Ein grauer, verregneter Nachmittag geht langsam in den Abend über. Man wird vom ungemütlichen Wetter förmlich dazu gezwungen, sich mit seiner Lieblingsdecke auf der Couch einzunisten und die Flimmerkiste zum Glühen zu bringen. Doch was schaut man sich an? Angebot über Angebot! Auf Knopfdruck stehen einem tausende Inhalte zur Verfügung. Die Auswahl ist grenzenlos.

Ein Hauch von Nostalgie kommt auf, wenn man sich an frühere TV-Abende mit der Familie zurückerinnert. Es gab «Benissimo», «Wetten, dass..?», ein durchgeknalltes «TV Total»-Event oder die gewaltige Auswahl von drei bis vier Spielfilmen. Und das war es.

Aufgrund des heutigen Überangebots an Bewegtbild-Inhalten grenzt es fast an ein Wunder, wenn im linearen TV genau der Film läuft, auf den man gerade Lust hat. Die Zeiten haben sich geändert. Nicht nur für die Zuschauer, sondern vor allem auch für die Fernsehsender.

Früher hat man noch tonnenweise VHS-Kassetten gesammelt. © Pixabay

Umbruch in der TV-Branche

«Früher war alles anders» – diese Aussage wird für allerlei Dinge benutzt. Auf die TV-Landschaft trifft sie mit Bestimmtheit zu. In der Schweiz steckt die Werbebranche mitten in einem rasanten Wandel. Der Medienkonsum hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Trends werden durch die fortlaufende Fragmentierung und Digitalisierung stark vorangetrieben. Vor allem das zeitversetzte Fernsehen bietet den TV-Nutzern die Möglichkeit, die lästigen Werbeblöcke mit wenigen Klicks zu überspulen. Gleichzeitig kämpfen die Fernsehstationen um den Erhalt der Zuschauerquoten und Werbeeinnahmen.

Gerade die jungen, technikaffinen Zuschauer nutzen vermehrt digitale Kanäle, um Video-Content zu konsumieren, wie die kürzlich erschienene Studie der Interessensgemeinschaft elektronischer Medien (IGEM Schweiz) und WEMF aufgezeigt hat.

Junge nutzen vermehrt digitale Kanäle Quelle/©: IGEM Schweiz (digiMONITOR 2019)

Heutzutage wird mehr Video-Content konsumiert als jemals zuvor. Das ist grundsätzlich eine tolle Ausgangslage für Fernsehstationen, denn sie verfügen über hochwertige Bewegtbild-Inhalte. Doch die Konsumkanäle haben sich stark verändert. Um nachhaltig erfolgreich zu sein und die Vorzüge der neuen Technologien zu nutzen, müssen auch Fernsehsender digital denken. Personalisierte Werbung durch vernetzte SmartTVs ist nur eine der neuen Möglichkeiten.

Streaming auf dem Vormarsch

Seit Jahren betreiben die Sender auch in der Schweiz eigene Videotheken auf ihren Websites. RTL beispielsweise ist 2007 mit RTLnow gestartet und hat das Angebot auf der Video-on-Demand-Plattform sukzessive erweitert. 2016 erfolgte eine Umbenennung in TV Now und mittlerweile gibt es einen zahlungspflichtigen Premium-Bereich für exklusive Inhalte.

Auch die ProsiebenSat.1-Gruppe bedient ihre Nutzer seit Jahren auf den digitalen Kanälen. 7TV hiess der Zusammenschluss sämtlicher eigenen Sender. Im Sommer 2019 wurde 7TV beerdigt und Joyn ins Leben gerufen. Joyn entstand aus dem Joint Venture von ProsiebenSat.1 und Discovery. Dadurch wurde eine zentrale App geschaffen, in welcher der gesamte Content beider Partner zentralisiert und dem User auf einem Kanal angeboten wird. Momentan gibt es die App bei unseren deutschen Nachbarn auf sämtlichen Geräten zur kostenlosen Nutzung. In der Schweiz müssen wir uns noch etwas gedulden. Im Herbst 2020 wird die SRG einen eigenen Streaming-Kanal veröffentlichen. Die Inhalte sollen aus sämtlichen Eigenproduktionen bestehen und kostenlos verfügbar sein.

Die Stossrichtung ist klar: Die Branche hat den Streaming-Trend erkannt und überlässt das Feld nicht kampflos der amerikanischen Konkurrenz. Im DACH-Raum setzen die grossen Sendergruppen auf digitale Lösungen und optimieren diese wo immer es geht, um dem User ein einmaliges Nutzungserlebnis zu bieten. Durch Streaming-Apps wird dem Nutzer ein zeit- und ortsunabhängiger Zugriff auf das komplette Portfolio mehrerer Sender angeboten. Mit den programmierten Algorithmen lassen sich dem Zuschauer aufgrund seines Nutzungsverhalten individuelle Programmempfehlungen anzeigen.

Content ist King

Es gibt mittlerweile hundert Möglichkeiten, seinen Lieblingsfilm jederzeit und von überall aus anzuschauen. Inhalte, vor allem Spielfilme, sind oftmals ersetzbar und kein Streaming-Anbieter schafft sich dadurch einen ernst zu nehmenden Wettbewerbsvorteil. Deshalb setzen grosse Sender wie ProsiebenSat.1, 3+ oder RTL auf Eigenproduktionen, welche sie ihren Konsumenten exklusiv anbieten. Nur durch die aufwendig produzierten Eigenformate schaffen sie sich ein Alleinstellungsmerkmal, bleiben langfristig im Video-Content-Dschungel attraktiv und relevant für den immer anspruchsvolleren Nutzer.

Über den Autor

Raphael Holzer ist bei der SevenOne Media (Schweiz) AG als Head of Business Development tätig. Er ist für die Produktgestaltung und strategische Weiterentwicklung der ProSiebenSat.1 Digital-Plattformen zuständig. In der Freizeit dreht sich bei ihm vieles um Fussball, Reisen und Ausflüge in der wunderschönen Schweiz. Zurzeit absolviert Raphael den MAS Marketing Management an der ZHAW.

Co-Creation oder gemeinsam fortschreiten

Von Silvana Ulber

Ganz grundsätzlich werden Menschen gerne um ihre Auffassung der Dinge gefragt. Sie fühlen sich dadurch in eine Entscheidung, einen Ablauf oder einen Umstand einbezogen. Akzeptieren die Situation dadurch nicht nur viel eher, sondern setzen sich höchstwahrscheinlich auch gegenüber Dritten dafür ein. Weiter gesteigert wird diese Wahrscheinlichkeit, wenn Mitmenschen, Mitarbeitende oder Kunden ihre Vorstellungen nicht nur kundtun, sondern mitarbeiten, mitgestalten und mitentscheiden dürfen. Von Co-Creation ist dann die Rede.

Werden Verbraucher oder Mitarbeitende aktiv um deren Erwartungen, Erfahrungen, Vorstellungen und Optimierungsmöglichkeiten gefragt und um Mitarbeit gebeten, kommt oftmals ein grosser Fundus an Inputs zusammen. Nicht alle davon sind umsetzbar. Doch ergibt es Sinn, die Rückmeldungen zu prüfen. Kann Produkt oder Dienstleistung XY mit den eingegebenen Kommentaren, Ideen und Erarbeitungen optimiert werden? Der Profit ist nicht nur ein besseres Produkt bzw. eine bessere Dienstleistung. Dieses entspricht nun viel eher dem Kundenbedürfnis, was Produkt bzw. Dienstleistung beliebter machen kann. Die Folge: Zufriedene Kundinnen und Kunden oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – je nach Stakeholder, den man für den Einbezug gewählt hat. Ihnen hat man durch Zuhören und die Möglichkeit der Partizipation die Wertschätzung gegeben, dass ihre Vorstellungen und Ideen wichtig sind und zählen. Ihre Haltung zum Unternehmen wird damit positiv beeinflusst.

Starke Verbindung zur Zielgruppe

Als Best Practice dient die LANDI Schweiz AG. Sie bezieht mit dem Programm Farm-Erfa Geschäftsführer von LANDI Läden in ihre Wertschöpfungskette mit ein. In Arbeitsgruppen und Workshops wird gemeinsam an Produktverbesserungen oder -entwicklungen gearbeitet sowie über mögliche neue Services mit nationaler Strahlkraft beraten. Entscheidend für die Teilnahme bei Farm-Erfa: ein landwirtschaftlicher Hintergrund mit sehr starker Verbindung zur Zielgruppe «Landwirte», die aufgrund dieses ausgeprägten Bezugs durch die am Programm teilnehmenden Geschäftsführer miteingebunden ist. Simon Gfeller, Leiter Marketing & Verkauf bei LANDI Schweiz ist überzeugt: «Gemeinsam erarbeitete Ideen führen zu einer höheren Identifikation mit dem Produkt, dem Konzept und auch der Marke LANDI an und für sich». Gemessen werde der Erfolg des Einbezugs anhand von KPI (Key Performance Indicator) zu Indikatoren wie beispielsweise dem Umsatz pro Warengruppe oder der Reduktion von Abschreibern. «Auch wenn der Aufwand für den Austausch in den Arbeitsgruppen beträchtlich ist, der Mehrwert dieses gezielten Vorgehens ist enorm», sagt Gfeller weiter.

Farm-Erfa-Vertreter mit Marketing- und Verkaufsleiter Simon Gfeller (7. v. l.) ©LANDI Schweiz AG

Nur für die grossen Player?

Dass Co-Creation auch bei KMU funktionieren kann, zeigt ein unspektakuläres aber erfolgreiches Beispiel des Akademischen Sportverbands Zürich (ASVZ). Auch der ASVZ möchte seine Zielgruppe – die Studierenden der Zürcher Hochschulen – bei der Ausgestaltung seines Sportprogramms vermehrt ins Boot holen. Im Gespräch mit Vertretern dieser Zielgruppe erkannte man das Bedürfnis nach einem Sportangebot, das das Spielen des Turnunterrichts der Primar- und Oberstufe ermöglicht. Der ASVZ unterstützte einen entsprechenden Pilotversuch mit Beratung, Equipment, Räumlichkeiten sowie Kommunikationsmassnahmen. Was aus einem Bedürfnis und einer Idee der Zielgruppe entstand, gemeinsam zum Pilotversuch «FätzBall» entwickelt wurde, wurde im Frühjahr 2019 aufgrund der grossen Beliebtheit schliesslich als Sportart «Burner Games» ins ASVZ-Sportprogramm aufgenommen. Ob der ASVZ damit um eine Kult-Sportart reicher ist, wird sich weisen.

Die ASVZ-Sportart «FätzBall» ist im Gespräch mit der Zielgruppe entstanden ©ASVZ

Fürsprecher gewinnen und an sich binden

Beide Beispiele haben eines gemeinsam: Gewonnen haben mit Co-Creation alle Beteiligten. Die eingebundenen Stakeholder ihrerseits fühlen sich ernst genommen und wertgeschätzt, weil sie durch den Meinungsaustausch und ihre Mitarbeit Produkte und Dienstleistungen optimieren und davon – sei es als Verkäufer/Dienstleister oder auch als Endkunde – direkt profitieren können. Das Unternehmen seinerseits erhält wichtige Einblicke zu Interessen, Verhalten, Vorstellungen und Gedanken der eingebundenen Stakeholder. Es kann das Angebot der Nachfrage und den Bedürfnissen entsprechend aufbereiten und erhält aufgrund dieser Vorgehensweise zufriedene und loyale Fürsprecher und Multiplikatoren für Produkte, Dienstleistungen und die Marke. Mitmach-Marketing mit den besten Voraussetzungen für optimale Kunden- und Mitarbeiterbindung.

Über die Autorin

Silvana Ulber ist Leiterin Kommunikation beim Akademischen Sportverband Zürich (ASVZ) und mag an ihrem Berufsalltag ganz besonders, dass ein grosser Bestandteil aus Austausch und gemeinsamem Erarbeiten von Ideen besteht. Denn sie ist ein grosser Fan von Miteinander und Teamarbeit, und auch wenn der Ausdruck etwas ermattet, so lebt sie ihn doch: gemeinsam sind wir stark. Zur Zeit absolviert sie an der ZHAW innerhalb des MAS Marketing Management den CAS Marketing- und Corporate Communications.

Hervorragende Leistungen in den Master of Advanced Studies

Neben den CAS, können in der Weiterbildung auch diverse Master of Advanced Studies (MAS) absolviert werden. Auch das Institut für Marketing Management hat solche MAS im Angebot und konnte dieses Jahr weitere erfolgreiche Abschlüsse vermelden.

Ein CAS dauert durchschnittlich etwa drei bis vier Monate, ein Master of Advanced Studies hat eine etwas längere Studiendauer. Hier ist man mindestens zweieinhalb Jahre unterwegs und schliesst dann mit einer Masterarbeit ab. Beim Master of Advanced Studies in Marketing Management und beim Master of Advanced Studies in Customer Relationship Management konnten dieses Jahr 20 Absolventinnen und Absolventen ihren MAS erfolgreich abschliessen. Die Diplomfeier war der krönende Abschluss nach einer langen Zeit voller intensiver Arbeit.

Erfolgreiche Abschlüsse im MAS CRM und MAS Marketing Management

Stolze Studienleiter und ein besonderer Preis

Die Studienleiter Rolf Rellstab und Prof. Dr. Frank Hannich waren ebenfalls zufrieden und stolz auf die Abschlüsse. „Wir freuen uns über jedes einzelne Diplom, das wir vergeben können. Schliesslich begleiten wir die Studierenden während dieser Zeit und sehen, welche Entwicklungen sie durchmachen. Wir sind stolz auf diese Leistung, die sie erbracht haben„, meint etwa Rolf Rellstab. An der Diplomfeier war natürlich auch der Institutsleiter Prof. Dr. Brian Rüeger dabei. Er wies daraufhin, dass sie nun in die Reihen der Alumni eintreten dürfen und somit auch weiterhin mit der ZHAW verbunden bleiben. Bei der Diplomübergabe wurde insbesondere die Kreativität der Studierenden gewürdigt. Zum Teil waren gewisse Themen den Absolventen besonders nahe, wie z.B. das Behavioral Marketing, Augmented Reality oder Mobility Solutions.

Sophie Fauser begeisterte die Studienleitung und die Betreuer mit ihrer Arbeit zum Thema „Customer Experience bei Corporate Website – Die Gestaltung von User Interfaces zur Imageförderung“ und gewann damit den Preis für die beste Masterarbeit.

Das Institut für Marketing Management gratuliert zu diesen Abschlüssen und wünscht allen weiterhin viel Erfolg.

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/mas-marketing-management.html

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/mas-customer-relationship-management.html

Abschlussveranstaltung CAS Pricing and Go-to-Market

Von Linard Barth

Der CAS Pricing and Go-to-Market setzt sich aus den beiden Modulen Pricing und Go-to-Market zusammen. Im ersten Modul Pricing werden Strategien und Methoden hinsichtlich Preisfindung und Durchsetzung am Markt vermittelt und im zweiten Modul Go-to-Market erlernen die Teilnehmer, wie man neue Produkte und Dienstleistungen erfolgreich im Markt einführt. Dieser CAS ist Teil des MAS Product Management sowie des MAS Marketing Management.

Auch dieses Semester konnte eine weitere Klasse diesen spannenden CAS erfolgreich absolvieren. Die Abschlussveranstaltung des zweiten Moduls fand im Parkhotel Winterthur statt. In angenehmer Atmosphäre konnten die Teilnehmer am Vormittag ihre Präsentationen und die Argumentationsrhetorik mit Unterstützung von Frau Dr. Ilona Diesner noch einmal optimieren und am Nachmittag der Studiengangleitung präsentieren. Die 14 Teilnehmenden hatten die Aufgabe ein Market-Launch Konzept für ein Produkt oder eine Dienstleistung für ihren Arbeitgeber zu entwickeln. Am Ende bekamen die Teilnehmenden sogleich das Feedback zu ihren Präsentationen und die Note für die Gruppenpräsentation. So konnten die Teilnehmenden in der Folge ganz entspannt den wohlverdienten Apéro geniessen und das Gelernte noch einmal diskutieren und Revue passieren lassen. Herzlichen Glückwunsch auch vom Institut für Marketing Management und hoch die Gläser zum bestandenen CAS!

Glückliche Gesichter am Abschlusstag

Haben Sie Fragen zum CAS Pricing and Go-To-Market? Dann wenden Sie sich bitte an Linard Barth via Mail linard.barth@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 68 67. Zahlreiche Information zu diesem Studiengang finden Sie auch online.

Emotionen und Kompetenz beim CAS Markenemotionalisierung

Julia Kern und Christof Grütter haben im Frühjahr 2017 gemeinsam den CAS Markenemotionalisierung besucht. Julia Kern ist Projektleiterin Eventmarketing bei der SRG SSR – Business Unit Sport und Christof Grütter ist Teamleiter Marketing der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf. Warum sie sich für den Kurs entschieden und welche Erfahrungen sie gemacht haben, darüber haben wir mit ihnen gesprochen.

Warum habt Ihr euch für den CAS Markenemotionalisierung entschieden?

Julia Kern: Das Thema ist perfekt für mich, da in unserer Situation (No Billag-Initiative) die Emotionalisierung unserer Marke eine sehr wichtige Rolle spielt! Zudem habe ich mich schon immer für Sportmarketing-Themen interessiert. Die Mischung mit anderen Events – neben dem Sport – kam meinen persönlichen Interessen entgegen.

Christof Grütter: Ich habe mich für diesen CAS entschieden, da ich der Überzeugung bin, dass ein Produkt, welches mit Emotionen aufgeladen wird, beim Kunden eine nachhaltigere Bindung hinterlässt. Mein Ziel war es, in diesem Bereich konkrete Kompetenzen aufzubauen.

Welches langfristige Ziel möchtet Ihr mit dem Studium erreichen?

Christof Grütter: Langfristig möchte ich meine Marketingentscheidungen faktenbasiert und nicht nur auf Erfahrung basiert fällen. Daher hilft mir die mit diesem Studium aufgebaute Kompetenz, Entscheide basierend auf Fachwissen und Erfahrung fundiert zu fällen.

Julia Kern: Durch den Besuch der verschiedenen CAS habe ich einen Einblick in diverse Themen bekommen, welche mir helfen sollen, neue Ideen im praktischen Joballtag mit einbringen zu können. Zudem soll der MAS Marketing Management mich natürlich langfristig auch auf der Jobstufe höher bringen. (Anm.d.R. Julia Kern schreibt soeben an ihrer Masterarbeit im MAS und hat bereits vier CAS besucht).

Julia Kern: „Neue Ideen im praktischen Joballtag“

Was hat Euch am CAS Markenemotionalisierung besonders gut gefallen?

Julia Kern: Es waren über sämtliche CAS sehr interessante Dozenten in den Lehrgängen, welche mehrheitlich einen tiefen Einblick in deren Wissen geben konnten und einem somit brauchbare Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben konnten.

Christof Grütter: Insbesondere haben mir die wertvollen Kontakte geholfen. Die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Dozenten und Themenbereiche (Psychologie, Sponsoring, Sportaspekte) habe ich als sehr bereichernd empfunden.

Christof Grütter: „Wertvolle Kontakte

Konntet Ihr die Inhalte des CAS auch bereits im Job anwenden?

Christof Grütter: Das erworbene Fachwissen hat mir besonders in der Ausgestaltung der aktuellen Herbstausstellung der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf geholfen. Es ist uns gelungen ein emotionales Konzept zu erstellen, welches unsere Kunden als stimmig wahrgenommen haben. Aus unserer Sicht ist es uns gelungen den Kunden unsere Leidenschaft für die Marken und die verkauften Produkte erlebbar zu machen.

Julia Kern: Yes, immer wieder! Ich bin jetzt nicht die Person, die Modelle direkt wieder anwendet – obwohl das jetzt kommen wird, da ich immer mehr Konzepte erarbeiten muss 🙂 Aber ich habe viele kleine Details, Ideen und Gedankenzüge mitnehmen können, die mir in gewissen Situationen immer wieder einfallen und weiterhelfen.

Wem würdet Ihr den CAS Markenemotionalisierung empfehlen?

Christof Grütter: Ich würde diesen CAS allen Marketingverantwortlichen empfehlen, deren Produkte starke Aktivitäten im Bereich Event bedingen oder für den Kunden mit starken Emotionen verbunden sind. In meinem konkreten Fall: die Marken BMW und MINI und die damit verbundene Emotionalität.

Julia Kern: Dem schliesse ich mich vollumfänglich an!

 

Haben Sie Fragen zum CAS Markenemotionalisierung? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann via mail huet@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 76 98 wenden. Des Weiteren finden Sie zahlreiche Informationen zum Kurs auch online.

 

„Viele Leute aus verschiedenen Branchen“: Inspiration und Wissensanreicherung im MAS-Programm

Die CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) am Institut für Marketing Management sind sehr beliebt. Oft machen die Teilnehmenden mehrere CAS und irgendwann drängt sich die Frage nach einem anerkannten Masterabschluss auf. Im Rahmen des MAS (Master of Advanced Studies) in Marketing Management kann man aus 14 CAS sein individuelles Programm zusammenstellen und damit einen individuellen Studienschwerpunkt setzen. Sarah Edelmann hat diesen MAS absolviert und erzählt, weshalb sie sich für diese Ausbildung entschieden hat.

Sarah, warum hast Du dich für einen MAS entschieden?

Mich hat die Flexibilität überzeugt. Da ich mich nicht für 2.5 Jahre binden wollte, fand ich die Möglichkeit den Lehrgang innerhalb von fünf Jahren mit allfälligen Pausen zu absolvieren sehr überzeugend. Zudem passte es für mich, dass ich die Vertiefungsrichtungen selber wählen konnte. Die ZHAW war auch sehr zuvorkommend, als mich CAS ausserhalb des IMM interessiert hatten, um diese innerhalb des MAS zu absolvieren.

Wie kam die Wahl auf die ZHAW, was war ausschlaggebend?

Wie oben erwähnt, die Flexibilität, der Standort Winterthur und natürlich der gute internationale Ruf.

Welches langfristige Ziel möchtest Du mit dem Studium erreichen?

Da ich bereits um die zehn Jahre im Marketing arbeite, war es für mich wichtig, einen anerkannten Ausweis zu haben. Wo mich dies hinführt, ist zurzeit noch unklar.

Sar

Sarah Edelmann hat den MAS Marketing Management erfolgreich absolviert

Was hat Dir am MAS Marketing Management besonders gut gefallen?

Ich fand besonders inspirierend so viele Leute kennen zu lernen, aus so vielen Branchen. In der täglichen Arbeit hat man normalerweise immer mit den gleichen Branchen zu tun. Hier habe ich sehr viele Leute von verschiedenen Tätigkeiten kennen gelernt und dieser Austausch war für mich sehr wertvoll und inspirierend. Zudem hat mir der grosse Praxisbezug sehr gut gefallen.

Ein MAS bringt einen grossen Aufwand mit sich, wie hast du Arbeit und MAS unter einen Hut gebracht?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das geschafft habe! J Ich hatte sehr zuvorkommende Arbeitgeber, die mich unterstützt hatten. Trotzdem musste ich sogar während der Schule arbeiten, was natürlich nicht sehr ideal war. Auch mein Stellenwechsel innerhalb der Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Ich hatte zudem ein sehr verständnisvolles Umfeld und habe mich in meiner Freizeit auf meine Ausbildung konzentriert, dafür habe ich jetzt wieder mehr Zeit für mich, meine Hobbies und das Umfeld.

Konntest Du die Inhalte des MAS-Programms auch bereits im Job anwenden?

Auf jeden Fall. Aus jedem CAS konnte ich verschiedene Themen mitnehmen einbringen. Es war ein stetiges Anreichern von Wissen, was ich immer wieder in der täglichen Arbeit einsetzen kann.

Wie waren die Dozierenden?

Wie bereits gesagt, war für mich immer der Praxisbezug zentral, was die meisten geschafft haben. Aber auch hier, wie in jeder Ausbildung, gibt es sehr gute und etwas weniger gute Dozenten.

Wem würdest du einen MAS empfehlen?

Für alle, die sich im Marketing weiterentwickeln möchten, Spass an Wissensanreicherung haben, Bereitschaft besitzen, im Job und vor allem in der Freizeit kürzer zu treten und sich auf neue Ideen, Konzeptionen und wissenschaftliche Themen einlassen wollen.

Haben wir bei Ihnen das Interesse an einem MAS geweckt? Am nächsten Info-Apéro des Instituts für Marketing Management können Sie sich direkt mit dem Studienleiter austauschen.

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/online-anmeldung-info-apero/

MAS Marketing Management:  www.zhaw.ch/imm/masmama

Alle Weiterbildungen:  www.zhaw.ch/imm/weiterbildung

Bewegte Bilder bewegen Marken – Der neue Weiterbildungskurs Videomarketing

Konsumentenentscheidungen sind stark von visuellen Reizen beeinflusst. Darüber hinaus gewinnen bewegte Bilder im Zuge der Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Nicht nur im B2B und B2C Geschäft, sondern auch im HR-Marketing spielen Videos eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen wie SWISS transponieren ihre Unternehmenswerte via Videobotschaften an ihre Mitarbeiter und streben dabei eine emotionalisierende Wirkung an, welche mit Videos begünstigt wird. Auch im Marketing lassen bewegte Bilder Marken über verschiedene Kanäle hinweg lebendiger und emotionaler wirken.

Video-Marketing

Bildquelle: Vincent Wee – Marketing & Technology (2016)

Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Marketing Management entschieden einen Weiterbildungskurs zu lancieren, mit dem Sie sich die Grundlagen für den professionellen Einsatz von Videos im Marketing und HR aneignen. Im Kurs lernen Sie, unter welchen Umständen Sie eine Videoproduktion extern vergeben sollten oder wann und vor allem wie Sie selber ein einfaches Video produzieren. Von der strategischen Einbindung ins Marketing über die eigentliche Produktion bis hin zum Controlling des Erfolgs erhalten Sie das nötige Know-how von renommierten Film- und Marketingprofis.

Der Kurs wird in zwei Blöcken durchgeführt, wovon einer in Winterthur und einer in München stattfindet. Die Umsetzung eines eigenen Videoprojektes und der Besuch eines Filmstudios in München sind zwei der Highlights dieses Kurses.

Mit dem Erhalt des Kursdiplomes erwerben sie zusätzlich 6 ECTS Punkte, welche an den Weiterbildungsmaster in Marketing Management anrechenbar sind.

Der Weiterbildungskurs Videomarketing – sechs Tage, die Ihnen alles notwendige beibringen, um mit Videos Ihr Marketing zu revolutionieren. Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier. Sie können uns auch jederzeit unverbindlich kontaktieren.

Quellen

Silberer, G., Engelhardt, J., & Deiters, J. F. (2005). Wirkung von streaming media-werbung. Marketing, 27(1).
Even, H. J. (2015). Wie unternehmen von iBeacon und co. profitieren. Marketing Review St.Gallen, 32(3), 14-21.

Eindrücke von Weiterbildungsstudierenden filmisch portraitiert

Adrian Wüthrich war für uns an der Front und hat Eindrücke von Studierenden und ihrem Weiterbildungsalltag eingefangen. Kurz und knapp erklärt er, wie er das Thema Weiterbildung am Institut für Marketing Management kreativ und erfrischend anders in einem Kurzfilm umgesetzt hat:

«Weiterbildung heisst weiter kommen, an herausfordernden Aufgaben wachsen und  nicht zuletzt auch über seine eigenen Grenzen hinauswachsen. Bei jeder Weiterbildung am Institut für Marketing Management (IMM) wird man stark gefordert. Im Nachhinein erinnert man sich immer an die schönen Momente, die spannenden Unterrichtsstunden und an die Kollegialität unter den Mitstudierenden. Das auf der Mission – die Weiterbildung erfolgreich abzuschliessen – viele Emotionen im Spiel sind, wird jedoch oft vergessen. Mit der dramatischen Musik soll dieses Thema etwas aufgegriffen werden. Wir vom IMM haben bewusst versucht einen etwas anderen Zugang zur Weiterbildung aufzuzeigen. Sowohl Studierende, die ihren ersten Schultag hinter sich haben, wie auch solche, die mitten drin sind erzählen offen und ehrlich.»

Von der Vision zur Wirklichkeit – hier können Sie das Video direkt anschauen:

Interview mit Bryan Graf über den neuen Studiengang MAS Marketing Management

Der neue, modular aufgebaute Studiengang MAS Marketing Management eröffnet Weiterbildungsteilnehmenden auf CAS-Ebene neue Möglichkeiten und – vor allem – eine Perspektive: Den MAS-Titel. Bryan Graf, Teilnehmender des Studiengangs, beantwortet im folgenden Interview die Fragen, warum er sich für genau diesen Studiengang entschieden hat und wie er den Alltag als Vollzeit-Arbeitnehmer und Teilzeit-Student meistert.

Wieso haben Sie sich für eine Weiterbildung an der ZHAW School of Management and Law entschieden?

Bryan Graf

Bryan Graf: Nach einem längeren Engagement bei einer international tätigen Industriefirma hatte ich irgendwann die Position des Head of Marketing & Communications inne. Ich bin da allerdings mehr in die Position reingewachsen, die Kompetenzen eignete ich mir quasi „on the job“ an. Ein Vollzeitstudium kam nicht in Frage, ich habe mir deshalb einige berufsrelevante CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) angeschaut und stand vor dem Entscheid, den CAS in Marketing- & Corporate Communications bei der ZHAW School of Management and Law, oder den Marketingfachmann mit eidg. Fachausweis an einem anderen Bildungsinstitut in Angriff zu nehmen. Etwas Weitsicht schadet ja nicht und so habe ich Rolf Rellstab,Studiengangleiter des CAS Marketing- & Corporate Communications, kontaktiert und ihn gefragt, welche Perspektiven mir die ZHAW nach dem erfolgreichen Abschluss eines solchen CAS bieten könne. Er erzählte mir dann von einem modular aufgebauten MAS, der sich zur Zeit im Aufbau befinde und mein Interesse war geweckt.

Was reizt Sie an dem Masterstudiengang MAS Marketing Management besonders?

Mit Ausnahme des Pflichtmoduls CAS Strategischer Fokus Kunde darf ich  alle CAS (drei an der Zahl) frei wählen und so den Masterstudiengang quasi individuell nach meinen Bedürfnissen zusammenstellen. Es ist sogar möglich, einen bereits absolvierten CAS einer anderen Fachhochschule anrechnen zu lassen. Ich habe nach dem ersten CAS, welcher ein Semester dauert, ein halbes Jahr Pause eingelegt und daraufhinden nächsten CAS abgeschlossen. Nach einem erneuten Stellenwechsel und auch, weil ich mich noch nicht für das dritte Modul entscheiden konnte, habe ich nun wieder einen kleinen schulischen Break hinter mir. Wie es der Zufall nun will, startet kommenden Herbst ein neuer und sehr spannender CAS im Bereich Luxury Management und so werde ich das Masterstudium komplett bei der ZHAW School of Management and Law absolvieren. Das Pflichtmodul mache ich nach Möglichkeit entweder parallel oder im nächsten Jahr. Diese Flexibilität spricht sehr für diesen Masterstudiengang. Ich schätze auch, dass man mit jedem CAS in eine neue Klasse kommt. Da es sich bei dem Studiengang um eine  Weiterbildung handelt, trifft man auf Persönlichkeiten jeglichen Alters, mit sehr unterschiedlichen Positionen aus allen möglichen Branchen. Das Networking und der Erfahrungsaustausch spielen für mich eine weitere zentrale Rolle, weshalb ich mich für diesen Studiengang entschieden habe.

Sie haben seit Ihrer ersten Weiterbildung bereits einige neue Herausforderungen in Ihrem beruflichen Alltag angenommen. Inwiefern haben Sie die Weiterbildungen zu diesen Schritten bewegt?

Ja, das stimmt. Kurz nach Abschluss des CAS Marketing- & Corporate Communications bin ich von der Auftraggeber-Seite zur Agentur-Seite gewechselt und wurde Social Media Manager bei einer Zürcher Webagentur. Der CAS Digital Marketing, mein zweiter CAS, war die logische Konsequenz daraus. Nach einem kurzen aber sehr lehrreichen Jahr zog es mich dann wieder zurück in die Ostschweiz. Neben dem kürzeren Arbeitsweg und der höheren Lebensqualität fand sich dort auch meinen Traumjob als Innovationsmanager bei einem Private / White Label Hersteller von Kosmetik im Premium & Luxusbereich. Als Quereinsteiger tat mir nun die Pause nach dem letzten CAS auch gut und ich konnte mich auf den neuen Job fokussieren. Ich habe das Gefühl, dass ich nun die geballte Kraft der Weiterbildungen prima in den abwechslungsreichen Job miteinbringen kann. Damit ich jetzt auch noch mein fachliches Wissen erweitern kann, kommt nun der CAS Luxury Management & Marketing gerade richtig und ich verspreche mir sehr viel davon. Da ich plane, nach Möglichkeit in diesem Metier zu bleiben, werde ich auch von diesem CAS lange profitieren.

Wie bringen Sie den beruflichen Alltag & das Leben als Teilzeitstudent unter einen Hut?

Das klappt eigentlich ganz gut. Ich schätze die Pausen zwischen den CAS-Lehrgängen sowohl beruflich als auch privat. Ich kann mich in dieser Zeit wieder anderen Dingen widmen, bis sich der Drang nach einem Klassenzimmer wieder verstärkt und ich schliesslich motiviert in den Unterricht zurückkehre. Ich finde es auch ideal, dass die Unterrichtsblöcke nicht mitten in der Woche oder abends stattfinden, sondern meistens am Freitag und Samstag und im Normalfall im zweiwöchentlichen Rhythmus. Dies erlaubt es mir, weiterhin einer 100% Tätigkeit nachzugehen und meine Abwesenheiten entsprechend einzuplanen.

Welches langfristige Ziel möchten Sie mit dem Studium erreichen?

Ich sammle einen starken Rucksack reich an Erfahrungenund wertvollen Kontakten, und einen Leistungsnachweis, der es mir erlaubt, das persönliche Career Development voranzutreiben. Ein MAS in Marketing Management, welcher die Bereiche Marketing- & Unternehmenskommunikation, digitales Marketing, strategischer Kundenfokus und Luxury Management abdeckt, hört sich doch sehr vielversprechend an!

Vielen Dank für das Gespräch!