Unser Ürner Rapstar Patrick

Der ehrgeizigste aller Wissenschaftlichen Assistenten (in akademischer Hinsicht :-)) ist Patrick allemal! Nach zwei erfolgreichen Jahren im Masterstudium «Business Administration – Specialization in Marketing» ist er nun auf der Zielgeraden angekommen und wird in Kürze die Karriereleiter zum Wissenschaftlichen Mitarbeiter aufsteigen. Dazwischen liegt nur noch die Finalisierung seine Master Thesis.

Unser «Ürner Bueb» hat aber auch noch eine wilde Seite. Er ist Teil der Rapcrew «Trife Life» die ganz entgegen ihrem Namen mit bodenständigen und authentischen Texten überzeugt. Erst kürzlich haben sie sich zusammen mit Blues-Rockern zur Band «Schiibähunt» formiert. Der originelle Bandname beruht auf der Urner Sage eines geisterhaften Hundes «Ä grossä schwarzä Hund mit ämenä fiirigä Aig üf dr Schtirnä» der rastlos durch die Gassen Uris zieht. Der Sound ist aber alles andere als gruslig und es ist nur «e Frag vode Ziit» bis die Jungs auch ausserhalb der Innerschweiz bekannt sind.

Wir wünschen dir gutes Gelingen mit deiner Thesis und freuen uns auf weitere inspirierende Sprechgesänge von dir!

Neue Karrieremöglichkeiten durch die Verbindung von Sport und Nachhaltigkeit

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(Bildquelle: www.7-themes.com)

Die Forschungsergebnisse der European Outdoor Group (EOG) zeigen auf, dass sich der Outdoor-Markt auch im letzten Jahr trotz widriger Marktbedingungen gut entwickelt hat. Unterstützend war hierbei sicherlich, dass sich der Trend von Aktivitäten im Freien auch bei jüngeren Menschen durchgesetzt hat. Sogar das klassische Wandern hat in den letzten Jahren ein Revival erlebt.

Aufgrund der immer grösseren Beliebtheit von Outdoorsportarten, zeigen sich zunehmend negative Auswirkungen auf die teils sehr sensiblen Landschaften. Damit auch die folgenden Generationen Outdoorsport betreiben können, müssen die Bedürfnisse von Mensch und Natur in Einklang gebracht werden. Hierzu gehört, dass Schutz und Rückzugsgebiete von Tieren respektiert werden und Rücksicht auf die Beanspruchung der Wege genommen wird. Die Vereinbarkeit zwischen Outdoorsport und Umwelt ist aber noch viel weitreichender. Erfreulicherweise haben dies auch die Konsumenten erkannt und interessieren sich vermehrt für Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie möchten wissen, unter welchen Umständen ihre Ausrüstung hergestellt wird. Gleichzeitig wollen sie aber nicht auf Innovation und Funktionalität verzichten.

„We will help to make snowboarding – and our lifestyle – sustainable well into the future.“ Ali Kenney, Director of Global Sustainability, Burton Snowboards

Dieses Problems hat sich das Schweizer Zertifizierungsunternehmen Bluesign mit Sitz in St. Gallen angenommen. Das unabhängige bluesign® System ist die Lösung für eine nachhaltige Herstellung von Textilien, welche versucht die Umweltbelastung während des gesamten Produktionsprozesses zu minimieren. Daher setzt das System bereits beim Beginn der Produktion an und schliesst umweltbelastende Substanzen aus dem Fertigungsprozess aus. Gemäss vorgelegten Richtlinien wird deren Einhaltung kontrolliert und somit eine umweltfreundliche Produktion sichergestellt. Basierend auf den fünf Prinzipien Ressourcenproduktivität, Verbraucherschutz, Gewässerschutz, Immissionsschutz und Arbeitssicherheit müssen sich bluesign® Systempartner strengen Prüfungen unterziehen. Dem bluesign® system angeschlossen haben sich bereits international namhafte Unternehmen wie NIKE, Inc., The Burton Corporation, die Mammut Sports Group AG, The North Face und die Adidas Group.

 

Dass Sport und Nachhaltigkeit zusammengehört haben auch Fabian Putzing und Arne Menn erkannt. Die beiden Absolventen des Masters in Sustainable Development haben Ende 2011 die erste Nachhaltigkeitsberatung in der Schweiz, die sich ausschliesslich auf den Sport konzentriert, gegründet. Sustainable///sports berät erfolgreich Sportstättenbetreiber, Sport-Clubs, Sport-Events, Tourismusdestinationen sowie Städte und Gemeinden im Bereich Nachhaltigkeit und Sport. Für Swiss Olympic erarbeitete das Start-up einen Leitfaden zur Einführung und Etablierung von Nachhaltigkeit in Sportverbänden – von der Strategieentwicklung über die Umsetzung bis zur Berichterstattung. Der spezifisch für den Sportbereich entwickelte Leitfaden unterstützt die Verbände Schritt für Schritt mit Anleitungen, Checklisten und Arbeitshilfen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Ausrichtung ihrer Tätigkeit.

Interessieren auch Sie sich für eine Karriere im aufstrebenden Nachhaltigkeitsbereich?In unserem neuen Studiengang CAS in Sustainability Marketing erlernen Sie wie man in B2B-Märkten erfolgreich nachhaltig wirtschaften und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen gezielt als Differenzierungsfaktor einsetzen kann. Sie erwerben Anwendungskompetenz für «Marketing-Tools», die sie darin unterstützen, Marketingmassnahmen umzusetzen und zu kontrollieren.

Mehr Informationen zum Studiengang erhalten Sie an unserer nächsten Infoveranstaltung vom Mittwoch, 17. Juni  2015 um 18.00 Uhr, in Winterthur.

Andreas Lucco zum Wandel im Handel

Die Übernahme von Ricardo durch die Schweizer Mediengruppe Tamedia zeigt auf: Der Detailhandel muss umdenken. Schweizer Konsumenten kaufen immer häufiger im Internet ein und Unternehmen sind meist gut beraten, einen Online Shop zu betreiben. In der 10vor10 Sendung vom Dienstag, 10. Februar 2015, nahm Andreas Lucco, Leiter der Fachstelle Integrated Communication zu den Herausforderungen und möglichen Konsequenzen für Schweizer Unternehmen Stellung.

Zusätzlich diskutiert Andreas Lucco als Experte für digitale Medien zusammen mit Cyrill Hauser, PR-Spezialist bei Jung von Matt/Limmat, und Moderator Tobias Müller heute Abend um 21:00 Uhr in der „Einstein“-Spezialsendung über Youtube und wie die Online Plattform unser Leben verändert hat.

Möchten auch Sie Ihr Wissen im Bereich Digital Marketing vertiefen? Dann melden Sie sich für den CAS Digital Marketing an. Für mehr Information steht Ihnen Andreas Lucco unter andreas.lucco@zhaw.ch gerne zur Verfügung.

Weihnachtszeit in Winterthur

Weihnachtsmarkt in Winterthur

Bildquelle: http://www.winterthur-tourismus.ch

In der Adventszeit verwandelt sich die Winterthurer Altstadt mit den rund 100 festlich dekorierten und prachtvoll leuchtenden Holz-Chalets des Weihnachtsmarktes in eine wundervolle Märchenwelt. Bis zum 23. Dezember bietet sie den idealen Treffpunkt, um mit Arbeitskollegen nach der Arbeit einen Glühwein zu trinken und ausgefallene Weihnachtsgeschenke wie Holzschnitzereien, Edelstahlschmuck oder Bambusinstrumente zu kaufen.

Anstelle des Fonduezeltes wird man dieses Jahr auf der Wintialp mitten im Winterthurer Stadtpark kulinarisch verwöhnt. In einem heimeligen Ambiente geniessen die Gäste während der kalten Jahreszeit feine Käsespezialitäten wie Fondue und Raclette oder hauseigene Kaffee-, Tee- und Punschspezialitäten. Den Tag kann man auch in einer geselligen Runde an der Outdoor Platzhirsch-Bar ausklingen lassen.

Für diejenigen, die es am Abend etwas anders mögen, bietet sich das Dinnerspektakel Clowns & Kalorien an. Nirgends werden Zirkusdarbietungen und exquisite kulinarische Leckerbissen schöner inszeniert als bei dieser Vorstellung, wobei ein mit viel Fantasie kreiertes 4-Gang-Menu mit herzerwärmender Clownerie, fantastischer Akrobatik und Gesangseinlagen abgerundet wird. Das Verzehrtheater gastiert noch bis zum 01.02.2015 in Winterthur.

Wer es in der Adventszeit ein wenig aktiver mag, hat die Möglichkeit zum Eislaufen in der Eis- und Eventhalle Deutweg.

Möglichkeiten zum Kerzenziehen bestehen an verschiedenen Standorten in der Stadt und werden in Zusammenarbeit mit der Quartierentwicklung angeboten, wobei der Erlös gemeinnützigen Organisationen zugutekommt.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit in Winterthur.

Luxuriös im Abfall wohnen und auf der Fahrradautobahn zur Arbeit

Nachhaltigkeit interessiert nicht mehr nur ökobewusste Menschen und hat seinen Weg in die moderne Welt der Kommunikation längst gefunden. Unzählige Blogs haben die Thematik von globalen Herausforderungen aufgegriffen, hinterfragen alltägliches Verhalten und motivieren zum Übernehmen von Verantwortung. Insbesondere innovative Ansätze und neue Geschäftsmodelle im Bereich der Nachhaltigkeit werden vorangetrieben. Mit frischen Ideen sollen Lösungen kreiert werden, welche die Umwelt entlasten. Wir stellen Ihnen hier vier Blogs vor, die wir besonders interessant finden:

WeGreen Blog

Der WeGreen Blog widmet sich in erster Linie Neuigkeiten rund um umweltbewusstes und faires Einkaufen. Zudem finden sich auf der Website von WeGreen Informationen „um schnell und unkompliziert nachhaltige Produkte zu kaufen“. Die WeGreen Nachhaltigkeitsampel zeigt sofort an wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller ist.

RESET Blog

Kreativ wurden auch die Architekten der dänischen Firma Lendager Arkitekter. Mit ihrem Umwelt-Haus aus Abfall haben sie bewiesen, dass Recycling grosse Dimensionen erreichen kann. Die Grundstruktur des Hauses besteht aus einem Holzrahmen und zwei vorgefertigten Schiffscontainern, die auf einem Fundament aus alten Glasflaschen und Pfählen stehen. Die Wände sind mit Papierwolle aus alten Zeitungen isoliert und mit Pressspanplatten verkleidet. Diese innovative Idee wurde im RESET Blog aufgegriffen. Der Blog wird durch eine Non-Profit-Organisation betrieben und informiert über innovative Lösungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, spannende Projekte und Innovationen. RESET sieht sich als eine Informations- und Aktionsplattform, die innovative Technologien auf Basis neuer Ansätze nutzen will, um Wissen über eine nachhaltige Entwicklung zu vermitteln und effizientes Handeln für eine zukunftsfähige Welt zu ermöglichen.

KarmaKonsum

Inspirieren will auch KarmaKonsum, eine der führenden Trendforschungs- und Beratungsgesellschaften zu den Themen gesunde und nachhaltige Lebensstile (LOHAS) sowie neues Wirtschaften (Corporate Social Responsibility). Deren Blog gilt mit fast täglicher Berichterstattung als ein wichtiger Multiplikator und Meinungsführer in der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsbranche. Gute Nachrichten über den Wandel zu einem neuen Wohlstandsmodell und einem neuen Geist in der Wirtschaft sollen durch diesen Kommunikationskanal verbreitet werden. Eine erst kürzlich publizierte gute News ist z.B. die geplante Fahrradautobahn in London. Die Städteplaner aus Englands Hauptstadt, wollen einen SkyCycle-Highway erstellen, der oberhalb von dicht befahrenen Strassen und den Trassen des S-Bahn-Netzes entlang führen soll. Den wichtigsten Verkehrsadern der Stadt soll sozusagen ein Dach aufgesetzt werden. Ohne Verkehrsstaus könne man so bis zu 29 Minuten gegenüber dem Auto und öffentlichen Nahverkehr einsparen und ohne Gefährdung durch Autos oder LKWs ins Zentrum gelangen. Der vollständigen Bericht ist auf dem Blog von KarmaKonsum zu finden.

Green Responsibility

Nachhaltigkeit ist für Green Responsibility kein Trendthema, sondern genauso Lebensgefühl wie Geschäftsprinzip. Auf ihrem Blog posten die Netzwerkmitglieder kontinuierlich zu den Themen Kommunikation und Nachhaltigkeit oder berichten von eigenen Erfahrungen. Ergänzt wird dies durch Gastkommentare und Themen des Monats. Im Januar sorgt das frisch lancierte Fairphone einer niederländischen Start-Up-Unternehmung für Gesprächsstoff. Das erste „grüne Smartphone“ wird unter fairen und nachhaltigen Bedingungen hergestellt und wurde bereits 25‘000 Mal verkauft. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage gehen die Hersteller nun in die zweite Runde. Mehr Informationen gibt es auf dem Blog. Das Fairphone kann man auf der Website bestellen.

Warum einen CAS in Sustainability Marketing absolvieren?

M. Leyrer, Georg Fischer AG

Der CAS Sustainability Marketing bietet eine einzigartige Chance sich zu Nachhaltigkeitsthemen auf den aktuellen Stand zu bringen, die für das Marketing relevant und für ein glaubwürdiges, langfristiges Wirtschaften wesentlich sind. Welche Vorteile sieht die Praxis in solch einer Weiterbildung. Wir haben bei Manfred Leyrer, Corporate Sustainability Officer der Georg Fischer AG in Schaffhausen nachgefragt.

 

 

 

 

 

Wo würde ein Absolvent oder eine Absolventin des CAS Sustainability Marketing in Ihrem Unternehmen arbeiten und welche Aufgaben hätte er?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Unser Unternehmen bietet sehr viele Bereiche, welche für einen Absolvent oder Absolventin des CAS Sustainability Marketing interessant sind. Das Thema «Nachhaltigkeit» eröffnet eine Menge neuer Geschäftsfelder. Gefragt sind daher vor allem Marketingfachleute im Key Account Management, in der Entwicklung und nicht zu Letzt auch im Riskmanagement. Früher wurden Produkte häufig hergestellt weil sie  «technisch cool» waren, heutzutage müssen sie viel höheren Kundenansprüchen genügen. Im Bereich «Automotive» wird beispielsweise stark an der Optimierung von Metallkomponenten gearbeitet, da eine Gewichtsreduktion der Fahrzeuge verlangt wird. Leichtere Fahrzeuge verbrauchen weniger Sprit und haben somit einen Nutzen bis hin zum Endkunden. Im Bereich «Piping Systems» spielt bei uns unter anderem die Exportkontrolle aber auch das Risikomanagement eine wichtige Rolle. Rohrleitungen für Chemie und Pharmazie haben beispielsweise sehr hohe Anforderungen an Dichtigkeit und Reinheit und könnten daher auch für die Herstellung militärischer Stoffe eingesetzt werden.  Marketingverantwortliche müssen daher genau kontrollieren, dass diese Artikel nicht an Länder geliefert werden, die einer Exportbeschränkung unterliegen. Dafür brauchen sie ein ganzheitliches Verständnis der Wertschöpfungskette und entsprechendes Verantwortungsbewusstsein in der täglichen Arbeit. Nur Marketingmitarbeiter mit einer umfassenden Kenntnis und Affinität für Nachhaltigkeitsthemen, können auch als Mitglieder in den Entwicklungsteams von neuen, innovativen Produkten eingesetzt werden. Dazu gehört auch, die Chancen und Risiken von neuen gesetzlichen Vorgaben sowie gesellschaftlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Kenntnisse über potentielle  Märkte, Nachhaltigkeitsstrategien und deren operative Umsetzung sind wichtige Treiber, die all unsere Geschäftsfelder betreffen.

Wie schätzen Sie die Wichtigkeit von der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen im Marketing ein?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Da Unternehmen eine Verantwortung gegenüber ihren Kunden und der Gesellschaft haben, wird die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen im Marketing immer wichtiger. Kunden werden anspruchsvoller und wollen die Herkunft der Rohmaterialien und die Fertigungstechnologie ihrer Projekte genau kennen. Insbesondere bei öffentlichen Aufträgen wie beispielsweise der Errichtung olympischer Städte, muss die Herkunft der Rohmaterialien, die Art der Produktion, der Produkteinsatz bis hin zum Recycling sehr genau evaluiert werden. Nebst der Gefahr eines Imageverlustes, spielen auch finanzielle Aspekte eine grosse Rolle. Klar ist, das Verschlafen eines Nachhaltigkeitstrends kann sich schnell negativ auf dem Unternehmenserfolg auswirken. Wir brauchen auf dem Arbeitsmerkt mehr Mitarbeiter, die ein fundiertes Verständnis von diesen Nachhaltigkeitsthemen haben und die wissen, welche Initiativen, Standards und Entwicklungen in der Branche wichtig sind.

Welche  Ansätze aus dem Bereich «Sustainability Marketing» verfolgen Sie in Ihrem Unternehmen?

M. Leyrer, Georg Fischer AG: Bei Georg Fischer arbeiten wir divisionsübergreifend. So werden wir in der Auftragsannahme Filterfunktionen einbauen, mit denen wir anhand von Entscheidungskriterien prüfen, ob ein Projekt sinnvoll ist und welche Risiken es mit sich bringt. In der F&E Abteilung arbeiten wir intensiv an unseren Produkten, um diese nicht nur kostengünstig, sondern auch ökologisch sinnvoll herzustellen. Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Umweltverträglichkeit und auch glaubwürdige Kommunikation an die Stakeholder sind wichtige Themen, die auch das Marketing betreffen.

Food for Thought – Nahrung fürs Gehirn

Was auf der menschlichen Ebene Freude oder Ärger schafft, kann auch in der Wirtschaft geltend gemacht werden. Kommunikation ist zu einem unverzichtbaren qualitativen Faktor für den Unternehmenserfolg geworden. Eine Studie der Universität Hohenheim (Quelle siehe unten)  hat erwiesen, dass die interne Unternehmenskommunikation nebst den traditionellen Wettbewerbsmerkmalen wie Produktqualität, Preiswürdigkeit oder Service, dazu beiträgt, dass zwei Unternehmen einer Branche bei gleichen Produktivfaktoren ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielen. So viel zur Theorie.

Das Institut für Marketing Management (IMM) ist zwar kein Unternehmen im klassisches Sinne, dennoch nimmt die Kommunikation auch in unserer Organisation eine entscheidende Rolle ein. Mit dem Wachstum des Institutes für Marketing Management auf fünf Fachstellen, wächst auch die Herausforderung einer effizienten internen Kommunikation und der Kommunikationsbedarf steigt an. Nebst der klassischen Form von regelmässigen stattfindenden IMM Meetings, setzt unser Institut auf einen zusätzlichen informellen Ansatz. Jeweils am ersten Montag des Monats treffen wir uns über Mittag zum Food for Thought. Während dem Besänftigen unserer knurrenden Mägen mit mitgebrachten Speisen, nähren wir auch unsere Gehirne. Anlässlich des Food for Thought stellen wir unseren Teamkollegen laufende Projekte vor, sammeln neue Ideen und Inputs oder tauschen Erfahrungen aus. Die informelle Plattform fördert den fachstellenübergreifenden Dialog und ermöglicht die Nutzung von Synergien.

Das IMM-Team beim Food for Thought

Nebst spannenden Brainstormings zu Dienstleistungsprojekten und theoretischen Wissenstransfers unter Mitarbeitenden, durften wir auch schon externe Gäste wie beispielsweise einen Vertreter der Produktionsplanung der Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli (Schweiz) AG empfangen. Ganz zur Freude aller IMM Mitarbeitenden wurden wir dabei nicht nur mit interessanten Informationen zur Schokoladenproduktion, sondern auch mit reichlich Kostproben eingedeckt.

Peter Mullis von Lindt&Sprüngli

Das Format des Food for Thought besteht nun seit rund einem halben Jahr und dauert jeweils 60min. Das Einreichen von Vorschlägen gestaltet sich genauso unkompliziert wie dessen Durchführung. Hat man einen Themenvorschlag und möchte den bevorstehenden Food For Thought leiten, schreibt man sich in der hierfür ausgehängten Liste ein.

Die interne Kommunikation nimmt eine wichtige Rolle in einer gut funktionierenden Organisation ein. Der Erfolg dessen steht und fällt allerdings mit deren Umsetzung. Wir vom IMM greifen auf unkonventionelle, innovative und kreative Methoden zurück und probieren auch gerne neue Kanäle aus. Auch unsere neue (freiwillige) IMM-Whatsapp-Gruppe sorgt neben raschem Informationsaustausch auch für den einen oder anderen erheiternden Dialog.

Quelle: Burgstahler, H.; Mast, C. (2001) Erfolgsfaktor Interne Unternehmenskommunikation in der Bewertung durch Analysten.Explorative Studie zur Rolle von Nonfinancials im Kontext moderner Managementkonzepte