Wichtige Marktforschung für die neue Ruby Schokolade

Von Dr. Adrienne Suvada

Wenn es um Schokolade geht, da strahlen nicht nur Kinderaugen. Bei der süssen Verführung werden auch Erwachsene schwach. Mittlerweile gibt es in den Läden ein grosses Sortiment. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob helle Schokolade, dunkle oder weisse, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Schweizer sind natürlich beim Thema Schokolade von jeher vorn dabei. Allerdings muss man zugeben, dass es schon lange keine bahnbrechenden Innovationen gab – zumindest bis jetzt, denn Barry Callebaut hat einen neuen Schokoladentypus kreiert und ihn auf den Namen Ruby getauft.

Innovation in der Schokoladen-Welt, die Ruby Schokolade © Barry Callebaut Group

Intensive Marktforschung vor der Einführung

Die Ruby Schokolade wird tatsächlich aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt. Erstaunlicherweise werden aber keine Beeren oder ein Beerenaroma hinzugefügt, ebenso keine Farbstoffe. Die Ruby Schokolade nimmt die in der Bohne vorhandenen Geschmacksnoten auf sowie den dazugehörigen Farbton. Gemäss Barry Callebaut hat die Schokolade einen intensiven Geschmack. Um die Ruby-Bohne auch wirklich zu einem Produkt verarbeiten zu können, hat Barry Callebaut sogar ein spezielles Verfahren entwickelt. Natürlich hat das Unternehmen vor der Produktlancierung Marktforschung betrieben und festgestellt, dass offenbar ein Konsumentenbedürfnis vorhanden ist. Im Rahmen der Untersuchungen wurde die Attraktivität von Ruby für den Verbraucher sowie dessen Kaufabsicht getestet, wobei nachgewiesen wurde, dass Verbraucher Ruby-Schokolade unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten kaufen würden. Peter Boone, Chief Innovation & Quality Officer bei Barry Callebaut, sagt: „Barry Callebaut hat sich weltweit als Pionier und Innovator für Schokolade und Kakao etabliert. Die Konsumforschung in sehr unterschiedlichen Märkten bestätigt, dass Ruby-Schokolade nicht nur einen neuen, bei den Millennials anzutreffenden Konsumentenbedarf mit dem Namen Hedonistic Indulgence (hedonistischer Genuss) deckt, sondern auch eine hohe Kaufabsicht unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten erfüllt.“

Die Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt © Barry Callebaut Group

Marketing für Ruby

Der Zürcher Konzern ist zwar der weltweit führende Hersteller von Schokoladen- und Kakaoprodukten, er hängt aber von seinen Partnern ab. Schliesslich verarbeiten diese die neue Schokolade und verkaufen sie dann an die Konsumenten. Barry Callebaut beliefert industrielle Lebensmittelhersteller und Schokoladenanbieter wie Chocolatiers, Konditoren, Bäckereien, Hotels, Restaurants oder Catering-Unternehmen. Eine erfolgreiche Markteinführung von Ruby geht nur durch diese Zusammenarbeit. Marketingmässig hat der Konzern seine Aufgaben aber gemacht. Die Lancierung der Ruby-Schokolade erfolgte wohl nicht zufällig bei einem exklusiven Auftaktevent in Shanghai (China). Gerade hier ist das Marktpotenzial offenbar gross. Wie sich Ruby tatsächlich durchsetzt, wird sich zeigen. Gespannte Schleckmäuler werden sie sicher schon bald in den Läden entdecken…

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Pizza mal anders: Dr. Oetker und die süsse Version eines Nationalsymbols

Italien und Pizza, das gehört einfach zusammen. Mittlerweile hat das Gericht die ganze Welt erobert und ist in den aussergewöhnlichsten Varianten zu finden. Da gibt es nicht nur die in Kanada erfundene Pizza Hawaii, sondern auch noch Pizza mit Pommes Frites oder ganzen Hamburgern darauf. Für Naschkatzen wurde nun eine weitere Form lanciert. Dr. Oetker hat die Pizza dolce al cioccolato in den Verkauf gebracht. Wie es dazu gekommen ist, erklärt Valery Henle, Product & Category Manager bei Dr. Oetker Schweiz

Frau Henle, als die Pizza Dolce al Cioccolato lanciert wurde, haben viele an einen Aprilscherz gedacht. Aber Dr. Oetker hat das durchaus ernst gemeint. Wie kam man auf die Idee eine süsse Pizza zu kreieren?

Grundsätzlich merken wir im Moment, dass sich die Verbraucher innovative Produkte wünschen. So haben wir beispielsweise den Pizzaburger eingeführt, der nach wie vor gut ankommt. Wir denken bei der Produktentwicklung immer in alle Richtungen und suchen ständig nach neuen, aufregenden Kreationen. Im aktuellen Fall unserer Ristorante Dolce al Cioccolato sind wir in England fündig geworden, dort bieten wir ein vergleichbares Produkt nämlich bereits erfolgreich an..

Hat Dr. Oetker im Vorfeld getestet, ob diese Pizza auch bei den Konsumenten ankommen würde und aus welchen Zutaten sie bestehen sollte?

Das Marketing und die eigene Marktforschungs-Abteilung von Dr. Oetker behalten Entwicklungen im Lebensmittel-Bereich sowie aktuelle Trends stets im Blick. Nur wenn ein Produkt erfolgsversprechend ist und vom Verbraucher für gut befunden wird, kommt es zur Marktreife und wird eingeführt. Letzteres überprüfen wir in unserer Sensorik-Abteilung, in der über 4.000 Verbraucher als Testesser registriert sind. Ihr Urteil gibt Hinweis darauf, ob die Rezeptur stimmt oder weiter optimiert werden muss.

Die süsse Pizza von Dr. Oetker – Marketing und Marktforschung spielen auch hier eine grosse Rolle © Dr. Oetker

Wie sind die bisherigen Rückmeldungen? Darf sich auch die Schweiz bald auf eine Schokoladenpizza freuen?

Die hohe Nachfrage nach der Schokopizza zeigt, dass die Einführung des Produkts in Deutschland sehr erfolgreich verlaufen ist. Das heisst aber noch lange nicht, dass das Produkt auch in der Schweiz funktionieren würde. Wir prüfen das derzeit. Im Moment ist aber noch nichts spruchreif.

Kochen ist zwar im Trend, dennoch ist der Zeitmangel für viele ein Problem. Tiefkühlkost ist daher eine zeitsparende Alternative. Wie erkennt Dr. Oetker neue Trends und wie wichtig ist der Gesundheitsaspekt?

Die Dr. Oetker Mitarbeiter aus Marketing und Produktentwicklung sind stets auf der Suche nach neuen Trends und Geschmacksrichtungen. Die Ideen für neue Produkte entstehen dabei im Berufsalltag, manchmal bringen Mitarbeiter aber auch Anregungen von ihren Reisen mit. Auch Verbraucher liefern Vorschläge – ihren Wünschen muss ein Produkt letzten Endes entsprechen. Um diese Bedürfnisse herauszufinden, beobachten die Marketing- und Marktforschungsabteilungen von Dr. Oetker zudem systematisch weltweite Verbrauchertrends und führen Umfragen durch.

Die Marke Dr. Oetker steht für Genuss. Genussvolles Essen und bewusste Ernährung müssen nicht im Widerspruch stehen, wenn durch angemessene körperliche Aktivität und durch ausgewogene Ernährung auf einen ausgeglichenen Energiehaushalt geachtet wird. In einer aus-gewogenen Ernährung sollte auch Platz für das Geniessen sein, denn Essen ist Ausdruck von Lebensfreude. Zeitsparend zuzubereitende Convenience-Produkte schaffen überdies Freiräume für eine aktive Lebensgestaltung.

Als wie wichtig erachten Sie regionale Produkte? Vielleicht eine Schweizer Pizza mit echtem Schweizer Käse und weiteren regionalen Zutaten?

Eine überregionale Verteilung der Lieferanten gehört grundsätzlich und zwangsläufig zu unserer Strategie, um Risiken durch Währungs-, Ernte- oder Qualitätsschwankungen möglichst ausschliessen zu können. Die Zutaten unserer in der Schweiz produzierten Bistro Chäschüechli und Bistro Mini Chüechli kommen aber fast ausschliesslich aus der Schweiz.

Wenn nun junge Marketingfachleute in der Backstube stehen, welche Ratschläge würden Sie geben, damit das Endergebnis schlussendlich die Zielgruppen erfreut?

Es ist wichtig, die Wünsche der Verbraucher kontinuierlich im Blick zu haben und einen engen Austausch zu pflegen. Nur so finden verbraucherrelevante Innovationen ihren Weg zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Vertriebskanal auf den Markt.

 

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Neuigkeiten aus der Fachstelle Behavioral Marketing: Neue Leitung durch Dr. Steffen Müller

Die Fachstelle Behavioral Marketing des Instituts für Marketing Management vereinte bisher insbesondere zwei Kompetenzschwerpunkte: Forschung in den Bereichen Konsumentscheidungen, Behavioral Economics und Nudging, sowie im Bereich bewährter und innovativer Marktforschung. Dabei ergänzen sich die beiden Schwerpunkte insofern, dass neue Forschungsfrage15n und Projekte, Anstoss für die Verwendung neuer Methoden geben. Ein Forschungsprojekt der Fachstelle, gefördert von der Mercator Stiftung Schweiz, beschäftigt sich mit der Promotion nachhaltiger Ernährung in der Systemgastronomie und setzt hier unter anderem auf die Anwendung von Nudging (mehr Informationen dazu hier oder folgen Sie unserer Fachstelle auf Twitter @zhawNudgeUnit).

Nun sollen die Schwerpunkte in Zukunft vermehrt auch in der Dienstleistung und Weiterbildung zum Einsatz kommen. Inhaltlich ist die Fachstelle breit ausgelegt, fokussiert jedoch basierend auf den Kompetenzen und Erfahrungen des Teams auf die Themenfelder Behavioral Marketing (Nudging und Interventionen zur Verhaltensänderung, Datenteilbereitschaft, Ernährungsverhalten, nachhaltiger Konsum, Gesundheitsmarketing) und Marktforschung (Evaluation von Marketing-Massnahmen, Konzept- und Akzeptanztests, Value Pricing und Preissegmentierung, Kundenfeedbacksysteme, Conjoint Analysis). Unter anderem werden in Zukunft die folgenden neuen Dienstleistungen und Weiterbildungen angeboten:

  • Workshops und Beratung zum Thema Behavioral Economics mit Hilfe unseres Nudging Tools: Gemäss Erkenntnissen aus Behavioral Economics und Konsumentenpsychologie der letzten Jahrzehnte entscheiden und handeln Kunden in der Regel nicht rational, sondern zeigen irrationale, aber vorhersehbare Muster. Zentrales Ziel dieser Workshops ist es Möglichkeiten zu erfassen und aufzuzeigen, wie diese Erkenntnisse gezielt in Unternehmen (z.B. im Marketing) genutzt werden können.
  • Workshops und Beratung zum Thema Marktforschung: Basierend auf der breiten Methodenkenntnis der Fachstelle und der Kontakte mit Marktforschungsinstituten, wie DemoSCOPE AG und Best Practice Communities (z.B. Net Promoter Score) werden spezifische Workshops zu verschiedenen Marktforschungsthemen (z.B. Kundenfeedbacksysteme, Preisbereitschaft) oder –methoden (z.B. multivariate Analysemethoden, Conjoint Analysis) angeboten.
  • Nebst den bewährten Weiterbildungsprodukten des IMM bietet die Fachstelle neu ab Frühjahr 2017 den CAS BIM (Behavioral Insights for Marketing) an. Ein Teil der Inhalte des CAS wurden dabei bereits im kleinen Rahmen von zwei Kurzkursen in Zusammenarbeit mit FehrAdvice umgesetzt.

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Das neue Team der Fachstelle Behavioral Marketing wird geleitet von Dr. Steffen Müller (Kontakt: steffen.mueller@zhaw.ch, +41 (0) 58 934 79 24). Das Team von vorne links im Uhrzeigersinn: Rafael Domeisen (wiss. Assistent und Experte für Finanzen und Aviatik), Verena Berger (wiss. Mitarbeiterin und Nachhaltigkeits- und Ernährungsexpertin), Carolina Kubli (wiss. Assistentin und Expertin für Marktforschungsanwendungen und Outdoorsportmarkt), Dr. Steffen Müller (Dozent und Leiter der Fachstelle, Experte für Kundenfeedbacksysteme und Pricing), Dr. Angela Bearth (wiss. Mitarbeiterin und Expertin für Gesundheitsmarketing, Risikowahrnehmung und Verhaltensänderung) und Dr. Linda Miesler (Dozentin und Expertin für Konsumentenverhalten, Behavioral Economics und Nudging).

Verhaltensökonomie im Marketing? – Konsumenten besser verstehen mithilfe des neuen Weiterbildungskurses „Behavioral Economics for Marketers“

Konzepte und Erkenntnisse aus Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) und Entscheidungspsychologie können Marketers dabei unterstützen, das Denken und Verhalten ihrer Kunden besser zu verstehen und vorherzusagen. So beschreibt Linda Miesler in einem vor kurzem auf M&K Online  erschienenen Beitrag, warum Behavioral Economics „mehr als reine Theorie“ ist und auch im Marketing Anwendung finden kann.
Die Erkenntnis, dass Kunden nicht immer rational denken und entscheiden, ist nicht neu. Populärwissenschaftliche Bücher wie Daniel Kahnemans „Thinking fast and slow“ oder Rolf Dobellis „Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen“ erfreuen sich auch bei Praktikern wachsender Beliebtheit. Der Knackpunkt besteht jedoch in der Anwendung dieses Wissens. Auch wenn bei vielen Marketers ein grundsätzliches Interesse an Themen wie Entscheidungspsychologie, Nudging etc. besteht, wissen sie oft nicht, wie sie dieses Wissen auf ihre konkreten Probleme in der Praxis anwenden können. Diese Lücke soll der neue Weiterbildungskurs des Instituts für Marketing Management möglichst anschaulich und praxisnah schliessen. Noch bis zum 6. September 2015 können sich interessierte Personen aus Marketing, Kommunikation oder Marktforschung für den 3-Tages-Kurs anmelden.

Unser „Nudges for Marketing“-Tool wurde von den Kursteilnehmern erfolgreich zur Ideenfindung eingesetzt.

Unser „Nudges for Marketing“-Tool wurde von den Kursteilnehmern erfolgreich zur Ideenfindung eingesetzt.

Nähere Informationen zum Kurs und Anmeldung.

Science-to-Business: Neue Fachstelle am Institut für Marketing Management

Das Institut für Marketing Management (IMM) der ZHAW School of Management and Law erhält  mit der neu geschaffenen Fachstelle Science-to-Business eine Kompetenzstelle zur evidenzbasierten Markt- und Verhaltensforschung.

Das Ziel der Fachstelle ist es, mit unabhängiger und anwendungsorientierter Forschung die verschiedensten Facetten des menschlichen Verhaltens im Kontext von Konsum und gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu untersuchen und zu dokumentieren.

Quelle: pursestringtheory.wordpress.com

 

Wissenschaft für die Praxis

Die Fachstelle will Forschung in die Praxis bringen (Science-to-Business) und arbeitet deswegen partnerschaftlich mit der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand zusammen, mit dem Ziel, Mehrwert für Unternehmen, Organisationen und Konsumenten zu schaffen.

In der Regel werden verschiedene Partner für eine Forschungsfrage gewonnen. Damit profitieren sieeinerseits individuell von den Erkenntnissen als Antwort auf Fragestellungen aus der eigenen Organisation, andererseits auch in aggregierter Form aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Analysen, die gemeinsam für alle Partner zugänglich sind.

Verhalten von Konsumenten kennen

Die Fachstelle beschäftigt sich interdisziplinär vorwiegend mit dem Verhalten von Konsumenten. Die Erkenntnisse aus Verhaltensökonomie und Konsumentenpsychologie der letzten Jahrzehnte erlauben neue Sichtweisen auf Kunden: Menschen handeln in der Regel nicht rational, sondern zeigen irrationale Verhaltensmuster. Diese irrationalen Verzerrungen lassen sich mit herkömmlichen Methoden ungenügend erfassen. Die Fachstelle hat verschiedene evidenzbasierte Verfahren entwickelt, die die klassischen Methoden der Marktforschung erweitern.

Drei themenspezifische Einheiten

Die Fachstelle gliedert sich in drei konstituierende Einheiten:

  • Das „Swiss Payment Research Center“ (Leitung Sandro Graf) beschäftigt sich als Kompetenzzentrum vor allem mit Fragen rund um die Wahl von Zahlungsmitteln und dem bargeldlosen Bezahlen
  • Das Kompetenzteam “Consumer Behaviour and Market Research” (Leitung Linda Miesler) beantwortet Fragen zum Verhalten von Konsumenten und betreibt Marktforschung
  • Das sich im Aufbau befindende Service Lab, das von der Fachstelle Science-to-Business wie auch von den anderen Fachstellen des IMM genutzt werden soll.

Zurzeit arbeitet die Fachstelle an verschiedenen Projekten aus der Finanzdienstleistungsbranche und der Energiewirtschaft.

Willkommen Nina bei uns am ZMM

Nina Hänsli

Seit gestern ist Nina Hänsli bei uns am Zentrum für Marketing Management. Wir freuen uns sehr, sie im Team zu begrüssen und wünschen einen guten Start! Im unteren Abschnitt stellt sie sich kurz selber vor:

Im Sommer 2009 habe ich das Bachelorstudium in Wirtschaftsrecht an der ZHAW abgeschlossen. Danach bot sich mir die Möglichkeit in den Niederlanden berufsbegleitend ein Master in European Law and Policy zu absolvieren.

Nach diesem studiumsbedingten Abstecher in den juristischen Bereich bin ich im Herbst 2011 wieder in den Bereich der Marktforschung zurückgekehrt, indem ich bereits vor dem Studium mehrere Jahre tätig war.

Ich freue mich sehr nun wieder an der ZHAW zu sein und bin startklar für die spannenden neuen Herausforderung.
Meine Freizeit verbringe ich oft bei meinen Pferden, die mit mir bereits viele Turniere im Springreiten bestritten haben.

Die Rolle der Marktforschung im CRM-Zeitalter – Anforderungen und Lösungsansätze

Nadine Ballmer

Im Rahmen des Booklets „Best of 10 years CRM – Auszüge aus den besten Master-Arbeiten in Customer Relationship Management“ wurden die Management Summaries von Master-Arbeiten veröffentlicht, welche in vorbildlicher Art und Weise einen Beitrag zum Transfer akademischer Erkenntnisse und «Best Practice»-relevanter praktischer Erfahrungen in den unternehmerischen Alltag darstellen.

Diese Master-Arbeit wurde von Nadine Ballmer (Coach & Consultant bei der MentalMed Group GmbH) in der Durchführung MAS CRM 2 verfasst:


Die Studie, welche im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt wurde, liefert folgende Schlüsselerkenntnisse:

– Die Zufriedenheit der Kunden hat schon immer eine wichtige Stellung eingenommen, hat jedoch in den letzten Jahren noch eine wichtigere Bedeutung erhalten und wird entsprechend auch verstärkt gemessen.

– Die Kundenbasis wird nicht mehr nur als eine grosse «Masse» gesehen. Folglich werden die durch die Marktforschung erhobenen Informationen zielgruppenspezifischer erhoben und auch ausgewertet.

– Kundendaten mit Marktforschungsdaten systematisch zu verknüpfen ist zwar ein Ziel vieler Unternehmen, die Umsetzung jedoch erfolgt aufgrund rechtlicher Restriktionen, Vorgaben durch den Datenschutz und der häufig vorhandenen Schnittstellenproblematik oftmals noch nicht.

– Eine Zusammenarbeit zwischen der für ein umfassendes Kundenmanagement verantwortlichen Abteilung und der Marktforschung findet in vielen Fällen zwar statt, in den wenigsten Fällen jedoch auf Basis einer institutionalisierten Zusammenarbeit.

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