After-Work-Event zu Digital Marketing Analytics

Von Anja Collenberg

Durch die Digitalisierung ergeben sich neue Möglichkeiten, um Entscheidungen basierend auf fundierten Analysen zu treffen. Einerseits gibt es immer mehr Daten über Konsumenten, beispielsweise aus Social Media, andererseits gibt es immer mehr Tools, um diese zu analysieren. Die Komplexität von Digital Marketing Analytics nimmt zu.

Digital Marketing Analytics wird immer wichtiger © Pixabay

Konsumenten und ihre Laufwege für die Akquise

Ein Ansatz, um Daten zu erheben und zu nutzen, ist Geo Fencing. Geo Fencing ermöglicht es, Konsumenten mittels GPS, Mobilfunksignal oder auch WLAN zu orten und ihnen beim Ein- oder Austritt in einem bestimmten geographischen Bereich Push-Nachrichten auf ihr Smartphone zu schicken – beispielsweise, um sie auf ein Angebot in einer Filiale in der Nähe aufmerksam zu machen, oder um sie um Feedback zu bitten.

Dr. Jens Cornelsen, Geschäftsführer von DEFACTO digital research, erläutert in seinem Vortrag «Consumer Live Experiences mit Mobile Geo Fencing», wie man die Laufwege von Konsumenten mittels Geo Fencing im Detail analysiert, und wie man das Tracking der Laufwege in Echtzeit mit Quick Surveys kombiniert und so neue Retail-Standorte findet, POS-Sortimente optimiert und erfolgreich Konkurrenzkunden akquiriert.

Künstliche Intelligenz im online Bereich

Social Media Analytics stellt eine weitere Möglichkeit dar, um Kundenaktivitäten und -meinungen zu analysieren und für das Brand Management, Customer Experience Management oder Product Management zu nutzen. Das Tracking des Brand Image auf Basis von Social Media Posts ist ein Anwendungsbeispiel. Neuere Tools ermöglichen zudem die Auswertung von Bildinformationen und nutzen dafür Bilderkennungsverfahren und Algorithmen, welche auf künstlicher Intelligenz basieren.

Dr. Michael Klaas und Dr. Steffen Müller, Dozenten an der ZHAW School of Management and Law, greifen dies in ihrem Vortrag «Customer Insights aus Online Reviews und Tweets» auf und zeigen zum einen, wie Unternehmen Online Reviews nutzen können, um Begeisterungsfaktoren zu identifizieren und ein Benchmarking aufzubauen. Zum anderen gehen sie darauf ein, wie künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Tweets zu analysieren und aus unstrukturierten Daten strukturierte Daten zu machen.

Die beiden ZHAW Dozenten Dr. Müller und Dr. Klaas referieren unter anderem auch zur künstlichen Intelligenz

Wenn Sie mehr zu den aktuellen Trends im Bereich Digital Marketing Analytics erfahren möchten, melden Sie sich jetzt zum After-Work-Event am 6. September ab 16:30 Uhr im Au Premier in Zürich an. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

 

Das Schweizer Marketing ist um 15 Behavioral-Insights-Experten reicher!

Von Dr. Kurt Ackermann

Mit dem erfolgreichen Abschluss des CAS Behavioral Insights for Marketing haben auch dieses Jahr wieder 15 Absolventinnen und Absolventen gezeigt, wie sie anhand des im Kurs erlernten Wissens verhaltensökonomische Interventionen fachgerecht konzipieren, umsetzen und auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen können.

Im CAS lernten die Teilnehmenden, wie sie das Entscheidungsverhalten von Konsumenten und Kunden analysieren und entsprechende Verhaltenstreiber und –barrieren identifizieren können. Auf Basis dieser Analysen werden relevante Verhaltensmuster, Heuristiken und Biases aufgedeckt, anhand derer verhaltensökonomische Massnahmen konzipiert werden können, um die Konsumenten oder Kunden in ihrem Entscheidungsverhalten zu unterstützen. Wichtig dabei ist, dass die Interventionen im Sinne von «nudging for good» immer auf eine positive Customer Experience abzielen, was die Teilnehmenden in einem selbst erstellten Code of Conduct festhielten.

Auch ein Toolset zur Überprüfung der Wirksamkeit einer verhaltensökonomischen Massnahme war Teil der Ausbildung im CAS. So lernten die Teilnehmenden die Grenzen klassischer Marktforschungsmethoden kennen und erarbeiteten sich das Wissen, wie man Experimente durchführt und das Kundenverhalten im Sinne von «revealed preferences» messen kann.

Diesen Rucksack an verhaltensökonomischem Wissen stellten die Absolventinnen und Absolventen in ihrer Abschlussarbeit unter Beweis. Anhand eines konkreten Cases in ihrem beruflichen Kontext erarbeiteten die Teilnehmenden eine verhaltensökonomische Massnahme komplett von A-Z, angefangen bei der Analyse der Entscheidungssituation über die Identifikation der relevanten Verhaltenstreiber bis hin zur konkreten Konzeption der Intervention und des methodischen Designs zur Wirksamkeitsmessung – hands on. Die beruflichen Anwendungskontexte waren dabei so divers wie die Massnahmen selbst – von der Senkung der Churn-Rate bei einem Versicherer bis zur Steigerung von Binge-Watching bei einem Medienanbieter wurden kreative Massnahmenpakete von Nudges und Choice Architectures entwickelt.

Die Studienleitung gratuliert den Absolventinnen und Absolventen zu ihren tollen Abschlussarbeiten und wünscht ihnen beim Einsatz von Behavioral Insights für die Zukunft alles Gute.

Wenn auch Sie zum BI-Experten werden wollen: Der nächste CAS Behavioral Insights for Marketing startet am 08. März 2019. Melden Sie sich jetzt schon an oder schauen Sie unverbindlich beim nächsten Info-Apéro vorbei.

Let yourself be nudged for good!

 

Relationale Kundenbeziehung, Identität und Experimentability als Key-Differenzierungsmerkmale im modernen Marketing

Von Dr. Kurt Ackermann

Im Kontext der Digitalisierung besteht für Unternehmen zunehmend die Gefahr, dass sowohl sie selbst, wie auch ihre Produkte und Services, mehr und mehr imitierbar werden und sich Anbieter entsprechend zunehmend weniger voneinander unterscheiden. Dies ist umso bedenklicher, als dass die knappste Ressource des 21. Jahrhunderts für Unternehmen im Kontext digitaler Informationsüberflutung nicht etwa Öl oder Daten sein dürfte, sondern die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen.

Wie können Unternehmen also im digitalen Zeitalter Aufmerksamkeit erzeugen, wenn sie sich immer weniger über das eigentliche Leistungsangebot differenzieren können? Und wie kann die Verhaltensökonomie in diesem Kontext dabei helfen, Kunden langfristig zu binden? Diese Fragen thematisierte Gerhard Fehr, CEO von FehrAdvice & Partners AG, mit den Teilnehmenden des diesjährigen CAS Behavioral Insights for Marketing.

Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf eine transaktionale Kundenbeziehung, so Gerhard Fehr. Diese zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass eine Differenzierung vor allem über den Preis angestrebt wird und dass Kunden als reine Transaktionspartner angesehen werden – Leistung gegen Geld. Das Problem an transaktionalen Kundenbeziehungen ist allerdings, dass natürlich auch diese selbst wiederum imitierbar sind. Finden Konsumenten einen Anbieter mit einem ähnlichen oder gar identischen Angebot zu einem günstigeren Preis, sind sie so schnell wieder weg wie sie gekommen sind.

Um sich nachhaltig zu differenzieren, müssen Unternehmen eine relationale Kundenbeziehung schaffen, in welcher sie in Vorleistung gehen und ihre Kunden als Kooperationspartner verstehen, welche diese Vorleistung auf freiwilliger Basis erwidern. Im Gegensatz zu einer transaktionalen Beziehung ist eine relationale Beziehung kaum kopierbar und stellt deshalb ein starkes Differenzierungsmerkmal für Marken dar. Um aber eine relationale Beziehung mit den Kunden aufbauen zu können, muss zunächst das menschliche Verhalten verstanden und berücksichtigt werden.

Erfolgreiche Marken beziehen die Prinzipien des menschlichen Verhaltens in ihr Beziehungsangebot mit ein und berücksichtigen entsprechend die kognitiven, emotionalen, sozialen und situativen Faktoren, welche eine Beziehung prägen. Um eine relationale Beziehung und damit eine starke Kundenidentität aufzubauen, müssen Marken sowohl intuitiv und einfach, wie auch freiwillig, inspirierend, inkludierend und identitätsstiftend sein.

Es reicht allerdings nicht, sich beim Aufbau einer starken Kundenidentität rein auf bestehendes Wissen über Kundenpräferenzen zu verlassen. Ein relationales Beziehungsangebot sollte situative Faktoren berücksichtigen und den individuellen Kontext miteinbeziehen. Dabei spielen auch die Erwartungen & Beliefs der Kunden eine grosse Rolle, welche vorab verifiziert werden müssen. Das heisst, es muss zunächst situationsspezifische Evidenz durch systematisches Experimentieren generiert werden. Gerhard Fehr sieht genau in dieser Experimentierfreudigkeit einen enorm starken Differenzierungsfaktor: «Die grossen Player und «Digital Onlys» haben bereits erkannt, dass Experimente ein zentraler Bestandteil zukunftsfähiger Unternehmen sind und setzen diese systematisch ein, um neue Brands und Business Modelle zu testen».

Entsprechend ist im Marketing ein verhaltenswissenschaftlicher Approach, welcher die Erkenntnisse der Verhaltensökonomie und der Psychologie über das menschliche Verhalten berücksichtigt, ein massgeblicher Erfolgsfaktor. Unternehmen, welche eine relationale Beziehung mit ihren Kunden und damit eine starke Kundenidentität aufbauen sowie evidenzbasierte Entscheidungen auf der Grundlage von Experimentability treffen, werden sich auch im digitalen Zeitalter langfristig differenzieren können.

Der Lauftreff als Marketingstrategie

Von Dana Müller

Über spezifische Gruppen, wollen Marken ihre Anhänger langfristiger an sich binden. adidas verfolgt das Ziel, eine internationale Laufgemeinschaft aufzubauen und setzt dies als strategisches Marketingmittel ein, so zum Beispiel auch in Zürich mit den adidas Runners Zürich.

Eine Truppe von Läufern zieht durch den Kreis 5, die Minustemperaturen scheinen die fast 30 Läufer nicht abzuschrecken. Die Läufer sind bunt zusammengewürfelt, klassische Läufer, sportliche Frauen und Männer, sowie noch etwas weniger konditionierte sind dabei. Es fällt auf, dass viele eines gemeinsam haben – ein rundes «AR» Logo auf dem Shirt.

«Captain» Deborah Schlatter erklärt wofür AR steht. «Wir sind die adidas Runners», meint die 26-jährige Wirtschaftsabsolventin der Universität Zürich und fährt fort, „Wir sind eben nicht der klassische Lauftreff. Wir sind eine Internationale Running Community und wurden von adidas ins Leben gerufen und begeistern seit über zwei Jahren weltweit tausende Läufer„. Auch in Zürich treffen sich die adidas Runners regelmässig und sind zu einer grossen Laufgruppe geworden. Soeben wurde die Laufsaison für das 2018, mit einem speziellen Anlass, eröffnet. Die Laufgemeinschaft zählt in Zürich bereits über tausend Läufer auf Facebook. Dabei sein darf jeder, egal ob geübter Läufer oder Jogger-Neuling, die Türen der AR Community stehen allen Interessierten offen, die ihre Fitness und Wohlbefinden verbessern möchten und Freude daran haben, gemeinsam Sport zu treiben.

Die adidas Runners in Zürich ® adidas Runners Zürich

Eine neue Dimension der Kundenbeziehung

Das Phänomen von sogenannten Brand Communities (Markengemeinschaften) hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird gerade in der Sportindustrie gezielt als Marketinginstrument eingesetzt. Diese Gruppen ermöglichen eine neue Dimension der Kundenbeziehung und schaffen Verbindungen zwischen Marken und Konsumenten, aber auch zwischen einzelnen Konsumenten, die dieselben Interessen an einer Marke teilen. In Zürich treffen sich die AR Läufer bis zu fünf Mal pro Woche. Sie trainieren zusammen und verweilen nach dem Training gerne noch etwas länger in ihrer «Base», der Ambossrampe Zürich. Die adidas Runners sollen mehr als nur ein Lauftreff sein, es soll ein Ort sein, wo man Gleichgesinnte trifft, mit ihnen läuft, feiert und zusammen Spass hat. Ziel der AR sei es, eine emotionale Bindung zwischen der Marke und den Läufern herzustellen.

adidas Runners Schedule March 2018 ® adidas Runners Zürich

http://adidasrunners.de/adidas-runners-zuerich

https://www.facebook.com/groups/adidasrunnerszurich/

Eine Donald Ente zwischen Osterhasen: Die Confiserie Bachmann setzt auf „Chocolate First“ und „Make Easter Great Again“

Die Zentralschweizer kennen sie natürlich, die Confiserie Bachmann, aber mittlerweile ist sie auch in Zürich zu finden. Die Confiserie Bachmann ist spezialisiert und schweizweit führend in der Herstellung von Bäckerei-, Patisserie- und Confiseriespezialitäten. Diese Bäckerei-Confiserie ist ein Familienunternehmen in der vierten Generation, das dennoch fortschrittlich und innovativ agiert. Verarbeitet werden nur erstklassige Rohstoffe. Chemische Zusätze, Konservierungsstoffe und Fremdaromen sind hier nicht zu finden. Gerade zur Osterzeit gibt es einiges zu tun. Die Confiserie Bachmann setzt dabei auch auf personalisierbare Osterhasen – und das bequem per online Bestellung. Eugenie Nicoud, verantwortlich für Social Media und Marketing, gibt Einblick in die virtuelle Backstube.

Ostern steht vor der Tür und damit auch die Lust nach schokoladigen Produkten und somit auf den klassischen Osterhasen. Bei der Confiserie Bachmann gibt es im online Shop die Möglichkeit sein eigenes Häsli zu kreieren. Wie wichtig ist diese Personalisierbarkeit und wie sind die Rückmeldungen der Kunden?

Die Nachfrage nach personalisierbaren Osterhasen ist da, vor allem von unseren Geschäftskunden (B2B). Die Logohäsli, laufen besonders gut. Die Nachfrage nach den Trendhasen, beispielsweise Bunny-Minions, Selfie-Häsli, Hoppeli-Elsa die Eiskönigin, Einhorn-Bunny, Hoppeli-Fifty Shades of Easter oder das Bachelor-Häsli, „die letzte Rose geht an dich“ ist sehr hoch. Jedes Jahr bringen wir neue Trendhäsli auf den Markt. Dieses Jahr wurde sogar unter Mithilfe der Community, in einem grossen Wettbewerb, Ideen für einen neuen Trendhasen gesucht. Über 500 Ideen sind bei uns eingegangen. Gewonnen hat dieses Jahr das Poké-Bunny, inspiriert von der Pokémon Kultfigur Pikachu. Neu im Sortiment ist auch die Ente Donald, welche stark an den amerikanischen Präsidenten erinnert. Mit dem Spruch „CHOCOLATE FIRST“ und dem Slogan „Make Easter Great Again“ wird Trump und seine politischen Aktivitäten auf den Arm genommen. Diese Schokoladen-Ente trifft mit Sicherheit den einen oder anderen Nerv. Der Ansturm auf die Ente ist gross, daher ist bereits eine Nachproduktion geplant.

Die Ente Donald mit den Slogans „Chocolate First“ und „Make Easter Great Again“ © Confiserie Bachmann

Die Läden sind für die Confiserie Bachmann sicherlich die wichtigsten Absatzkanäle. Trotzdem wird in der digitalen Welt der online Verkauf immer wichtiger. Welche Erfahrungen haben Sie mit dem online Shop gemacht und wie kommen die Köstlichkeiten ohne Schäden zu den Kunden?

Im Zeitalter der Digitalisierung setzen wir natürlich sehr auf unseren Onlineshop, welcher stets am Wachsen ist. Die Nachfrage nach Onlineshopping ist sehr gross. Nahezu alle Produkte welche wir im Sortiment anbieten, können online bestellt werden. Dass nicht alle Produkte verschickt werden können, ist klar. Schnell verderbliche Produkte wie beispielsweise Cupcakes, verschicken wir beispielsweise nicht per Post. Viele Kunden bestellen online die Produkte und holen diese dann in unseren Fachgeschäften ab. Vor allem Torten, Pralinen und andere regionale Spezialitäten wie die Luzerner Chatzenstreckerli oder der Wasserturmstein, werden oft im Onlineshop bestellt und per Post verschickt. Bei uns können ganze Hochzeitstorten bestellt werden, was sicherlich in dieser Art einmalig in der Schweiz ist.

Bei den Verpackungen achten wir, neben der Nachhaltigkeit und dem Design, auch auf die bestmöglichste Verpackung, damit die Ware heil beim Kunden ankommt. Die Verpackungsgestaltung wird kontinuierlich geprüft und optimiert, so dass die ökologischen und ökonomischen Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden.

Ostern mal anders © Confiserie Bachmann

Wie wichtig ist die Osterzeit für die Confiserie Bachmann? Probieren Sie auch neue Dinge aus, trotz der österlichen Klassiker? Wie wir gesehen haben, gibt es bei den Hasen ja bereits einige neue Gesichter, die man sonst nicht findet…

Die Osterzeit ist neben Weihnachten eine der wichtigsten Saisons für uns. Bereits im November starten wir mit der Osterplanung und ab dem 1. Januar geht es dann so richtig los. Das ganze Jahr hindurch bringen wir konstant neue Produkte auf den Markt und passen die Produktpalette stets auf Grund der Bedürfnisse und Trends der Konsumenten an. Da wir eine flache Organisationsstruktur haben, sind die Entscheidungswege sehr kurz. Produktanpassungen sowie Neu-Kreationen können wir sofort und ohne grosse administrative Planung umsetzen. Agilität ist uns besonders wichtig.

Kein traditioneller Osterhase, das Bachelor Häsli © Confiserie Bachmann

Die Gesellschaft wandelt sich, damit geht auch ein verändertes Essverhalten einher. Spüren Sie das auch in den Filialen? Gibt es auch spezielle Produkte für Allergiker (Laktoseunverträglichkeit, Glutenintoleranz etc.)?

Veganismus ist eine Ernährungsweise, die immer mehr an Bedeutung gewinnt und sich im Alltag am Etablieren ist. Deshalb liegt es uns sehr am Herzen, unserer Kundschaft auch äusserst feine vegane Produkte anzubieten. Diese Produkte sind nicht nur für Veganer geeignet, sondern auch bestens für Vegetarier und Fleischesser. Neben veganem Brot, gibt es bei uns auch diverse Quinoa Gerichte, Chia Pudding Desserts und sogar ein veganes Müesli. All jene, die sich bewusst gesund ernähren möchten oder einfach mal eine leckere Abwechslung brauchen, profitieren davon.

Hier ein Link zum Blogbeitrag „Vegane Produkte bei Bachmann“: http://www.confiserie.ch/bachmann/aktuelles/news/article/vegane-produkte-bei-der-confiserie-bachmann/

Beim Thema „glutenfreie Produkte“ stossen wir aber an unsere Grenzen. Um glutenfreie Produkte herzustellen, müssen wir in separaten Räumlichkeiten backen bzw. zubereiten. Dies wäre zu aufwändig und würde daher den Rahmen sprengen. Zudem ist die Nachfrage auch sehr gering.

Wie nutzt die Confiserie Bachmann das Marketing? Auf welche Kanäle setzen Sie?

Marketing ist natürlich essentiell und bei uns in allen Prozessen fest integriert. Unser Marketing fängt bei der Farbe rosa an und ist in sämtlichen Bereichen durchgehend spürbar. Jede einzelne Serviette, Verpackung, Einrichtung der Fachgeschäfte und alle Werbekampagnen sind miteinander abgestimmt. Wir machen praktisch alles bei uns intern und ziehen Werbeagenturen nur gezielt bei Bedarf zur Unterstützung hinzu. Neben der Präsenz in den klassischen offline Kanälen, sind wir auch ganz stark auf diversen online Plattformen vertreten. Im Bereich offline Werbung, wie beispielsweise PR Aktionen und Inserate, setzen wir sehr stark auf Regionalität. Im online Bereich sind wir breiter aufgestellt, da wir dadurch auch den Onlineshop fördern.

Das Logo der Confiserie Bachmann © Confiserie Bachmann

Sie nutzen Social Media und sind auf Facebook, Instagram und YouTube aktiv. Wie sind Ihre Erfahrungen damit und wie reagieren Sie auf Kritik seitens der Kunden, die ja auf Social Media nicht ungefährlich sein kann?

Noch nie war es so einfach und gleichzeitig so herausfordernd, mit einer Community zu interagieren. Für uns sind die Reaktionen in Form von Likes, Shares, Kommentaren und Privatnachrichten wichtige Messeinheiten, um überprüfen zu können, wie wir in der Community ankommen und was für Ansprüche diese an uns stellt. Dabei spielen nicht nur quantitative Faktoren wie beispielsweise die Anzahl der Likes eine Rolle, sondern auch qualitative Attribute wie die Tonalität von Kommentaren und Privatnachrichten. Auch in der Online-Welt möchten wir eine hohe Servicequalität anbieten. Darüber hinaus, haben wir sehr gute Erfahrungen mit Social Media gemacht und werden weiterhin auf diese setzen.

Konstruktive Kritik ist enorm wichtig, denn nur so können wir uns laufend verbessern. Klar gibt es auch Kommentare und Nachrichten die ganz und gar nicht konstruktiv sind. Mit solchen Herausforderungen haben viele Unternehmungen zu kämpfen. In solchen Situationen probieren wir individuell auf die Leute einzugehen und die Negativität abzuschwächen. Vor einem Shitstorm kann man sich nie gänzlich schützen, jedoch früh genug reagieren und die Leute besänftigen. Da wir auch viele loyale Fans haben, werden gewisse Diskussionen direkt von der Community selber gelöst. Dafür sind wir unseren Fans sehr dankbar.

Auch Hasen gehen mit der Zeit und machen Selfies © Confiserie Bachmann

Haben Sie einen süssen Tipp für angehende Marketingfachleute?

5 Tipps für ein gelungenes Marketing:

  1. Marketing muss authentisch und einmalig sein
  2. Marketing muss in allen Bereichen, Sparten, Produkten und Dienstleistungen spürbar sein
  3. Geh auf deine Zielgruppe ein und hör ihr genau zu
  4. Sei offen für Veränderungen
  5. Sei agil und handle schnell

Mehr über die Confiserie Bachmann

Website: http://www.confiserie.ch

Facebook: https://www.facebook.com/confiseriebachmann/

Instagram: https://www.instagram.com/bachmannconfiserie/

YouTube: https://www.youtube.com/c/ConfiseurBachmann

Blog Beitrag der Confiserie Bachmann: http://www.confiserie.ch/bachmann/aktuelles/osterhasen-the-stars-are-back/

Chocolate World: https://www.youtube.com/watch?v=chVbAfKbFaU