Connecta 2021 – sind Sie dabei?

Die weit über die Grenzen der Schweiz bekannte Connecta Bern findet 2021 erneut als rein digitale Veranstaltung statt.

Mit dem Anspruch, das führende Event zum Thema Digitalisierung zu sein, geht auch eine grosse Verantwortung für das Wohlbefinden aller Teilnehmenden einher. Und da das Geschehen rund um die Covid19-Pandemie nach wie vor dynamisch ist, wandert die Connecta, wie schon im Vorjahr, in den digitalen Raum.

Dennoch wird die Connecta 2021 noch grösser und vielfältiger, denn die Macher haben viele Anregungen aus dem vergangenen Jahr aufgegriffen!

Inspiration und Brainfood für alle!

Ein Vorteil des digitalen Formats besteht darin, dass es kein Kapazitätsproblem vor Ort gibt. Bisher eine reine Einladungsveranstaltung steht die Connecta auch in diesem Jahr digital und für alle offen! Die Teilnahme ist kostenlos und mit einer Registrierung erhalten Sie die wichtigsten Informationen aus erster Hand. Zur Anmeldung geht es hier: www.post.ch/connecta

Die Connecta 2021 – ein spannendes Programm erwartet Sie! (c) Connecta

Packende digitale Formate

Die im vergangenen Jahr erstmals etablierten Formate werden fortgesetzt und ausgebaut.

Connecta TV: Katrin-Cécile Ziegler führt durch die Sendungen. Das Format verdoppelt die Zahl seiner Kanäle: Connecta TV vom 5. Oktober 2021 beschäftigt sich schwerpunktmässig mit dem Thema Digitalisierung im Banking: Blockchain, Bitcoin, Fintech und OpenBanking. Die zweite Sendung, vom 6. Oktober 2021 legt den Fokus auf den physischen und digitalen Handel.

Connecta Talk: Das Angebot umfasst über 25 Videointerviews und mehr als 10 Podcasts. Aileen Zumstein befragt die Expertinnen und Experten zu ihren Spezialgebieten. Erik Thurnherr will den Zuschauerinnen und Zuschauern die Menschen hinter der Position vorstellen.

Und der Connecta Blog ist ein zentrales Element der Veranstaltung. Denn hier gibt es täglich Einsichten und Informationen der eingeladenen Expertinnen und Experten. Ein digitaler Snack zur Einstimmung auf das Event.

Wissen aus erster Hand – dank renommierter Unterstützer

Seit Anfang an lebt die Connecta vom Wissen und von den Erfahrungen der Referentinnen und Referenten. Sie liefern stets Inspirationen und Einsichten aus und für die Praxis. Auch in diesem Jahr unterstützen einige der renommiertesten Bildungs- und Forschungseinrichtungen, wie die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Connecta mit ihren besten Expertinnen und Experten:

Ideell wird die Connecta 2021 ebenfalls von der ZHAW unterstützt. Wir steuern spannende Beiträge zum Blog bei: Dr. Marcel Stadelmann wird das Zahlungsverhalten in der Schweiz unter die Lupe nehmen, während seine Kollegin Dr. Pia Furchheim sich mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Konsumgesellschaft beschäftigen wird. Zu diesem Thema gibt es auch im Rahmen des Connecta Talks ein Live-Interview mit ihr. Dr. Adis Merdzanovic stellt sich in einem Beitrag die Frage, wohin sich das Content-Marketing entwickelt. Und Anna Rozumowski richtet ihren Blick auf das Thema Vertrauen in digitale Berater.

Dies und noch vieles mehr erwartet Sie an der Connecta 2021.

Termin notieren und anmelden!

Die Teilnahme an der Connecta 2021 lohnt sich somit mehr denn je. Seien Sie also am Dienstag, 5. Oktober und Mittwoch, 6. Oktober 2021 live dabei und sichern sich Sie sich die Einblicke und Einsichten der Expertinnen und Experten!

Um Teil der Connecta-Community zu werden, geht es hier zur Registrierung.

Alles wird Service – Der smarte Kundendialog als Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Von Tania Kaya

Am 27. August 2021 findet der Swiss Customer Service Summit 2021 statt. Das Institut für Marketing Management ist nicht nur als akademischer Partner dabei, sondern wird mit Dr. Pia Furchheim auch bei der Eröffnung des Events mitwirken und einen Blick in die Welt der Wissenschaft werfen. Tom Buser, der Organisator des Swiss Customer Service Summit (SCSUM) steht uns Red und Antwort.

Was wird uns beim diesjährigen SCSUM erwarten?

Der Summit findet ja bereits zum zehnten Mal statt. Dieses Jahr unter dem neuen Namen «Swiss Customer Service Summit». Wir haben den Kongress, der sich explizit an Führungskräfte aus Marketing, Verkauf und Kundenservice richtet, noch grösser und vielfältiger gemacht. Der Event vom 27. August in der Samsung Hall steht ganz im Zeichen von «Lernen, Entdecken, Vernetzen»: Die Teilnehmenden erwarten Referate von Kunden, die von ihnen umgesetzte Projekte in CRM und Customer Service präsentieren. Zudem werden unsere Lösungspartner neueste technologische Entwicklungen zeigen, und am Abend gibt es am gemeinsamen Apéro Gelegenheit zum Networking.

Tom Buser, der Organisator des Swiss Customer Service Summit © SCSUM

Wie wird der SCSUM durchgeführt?

Der Summit findet wie erwähnt neu in der Samsung Hall in Dübendorf statt. Diese ist verkehrstechnisch optimal angebunden und bietet neben einer erstklassigen Infrastruktur auch ein Top Catering. Der Anlass startet um 10 Uhr morgens mit einem gemeinsamen Intro-Referat der Veranstalter und des akademischen Partners ZHAW. Im Anschluss starten die Praxisvorträge von Groupe Mutuel, Swarovski, Burckhardt Compression, Kanton Bern und Zuger Kantonalbank. In den Pausen haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich von unseren Solution Partnern inspirieren zu lassen. In Kurzpräsentationen stellen unsere Partner Microsoft, aiaibot, callpoint, ORBIS, ServiceNow, Salesforce, Deliberate, GENESYS, infinit.cx, NICE, und SAP ihre Lösungen vor. Ab 17 Uhr startet dann der Networking Apéro auf der grossen überdachten Terrasse.

Welche Themen werden am kommenden SCSUM besonders beleuchtet?

Der diesjährige Summit steht unter dem Motto: «Alles wird Service – Der smarte Kundendialog als Schlüssel zum Unternehmenserfolg». Das Thema ist brandaktuell, denn der Service wird immer mehr zum wettbewerbsentscheidenden Faktor, und die Digitalisierung verändert die Art und Weise, wie Kunden mit Unternehmen kommunizieren, radikal und nachhaltig. Der Summit wird Antworten auf zentrale Fragen geben und anhand von Konzepten, die sich in der Praxis bewährt haben, Lösungen aufzeigen.

Der Kunde steht im Fokus (Bild Gerd Altmann/Pixabay)

Wem würdest Du empfehlen, auf jeden Fall an den SCSUM zu kommen?

Der Summit richtet sich an alle, für die der Service im Speziellen und generell die Kundenorientierung ein Schlüssel zum Markterfolg darstellt. Wir erwarten rund 300 Führungskräfte aus den Bereichen Marketing, Sales und Service sowie Teilnehmende, die sich dahin entwickeln wollen. Daneben nehmen Branchenexperten unserer Solution Partner teil, mit denen sich die Teilnehmenden austauschen können. Kurzum, schlichtweg alle Personen, die sich für die Themen rund um modernes Marketing, CRM und Customer Service interessieren, können von einer Teilnahme am SCSUM profitieren.

Bitte vervollständige den Satz «Ich freue mich besonders auf den SCSUM, da…»

…es uns trotz der speziellen Situation gelungen ist, Top Referenten und renommierte Solution Partner für den Event zu gewinnen. Das gesamte Team kann es kaum erwarten, endlich wieder die Menschen dieser spannenden Community persönlich zu treffen und inspirierende Gespräche zu führen. Nach einer langen Phase von Remote Events ist der diesjährige Summit ein Highlight im Kalender.

Tickets können unter www.scsum.ch erworben werden.

Grüner Konsum ist Trend

Von Marisa Kübler

Umweltschutz und der damit einhergehende Trend, grün zu konsumieren, werden immer präsenter. Doch welche konkreten Implikationen haben diese Veränderungen im Konsumverhalten? Die Masterarbeit zum Thema «Grüner Konsum» zeigt deutlich: Spätestens jetzt ist es, sowohl für Anbieter grüner Produkte als auch für Marketeers, unabdingbar, die Motive für diese neuartigen Konsumverhaltensweisen zu verstehen.

Wer konsumiert warum grün?

Relativ naheliegend sind die bisher erforschten Motive grüner Konsumenten: Ihr Verhalten lässt sich im aktuellen Stand des Wissens auf gemeinnützige oder ökologische Motive zurückführen. Seit der Begründung des Grünen Materialismus durch Dr. Pia Furchheim, zeigen darauf aufbauende Erkenntnisse, dass auch materialistische Konsumenten bis zu einem gewissen Grad grün konsumieren. Diese sogenannten Grünen Materialisten stellen dabei einen interessanten Hybrid-Konsumenten dar, der sowohl die grundlegenden Elemente einer Konsumgesellschaft als auch umweltbezogene Aspekte in sich vereint. Die Studie «Sichtbar grün – eine Analyse grüner Kundensegmente und ihrer Konsummotive» untersuchte u.a. die Motive, welche Konsumenten dazu bewegen, grüner bzw. nachhaltig zu konsumieren. Ein weiteres Ziel der Studie war es, Merkmale ausfindig zu machen, die eine Differenzierung von unterschiedlichen Konsumententypen zulassen.

Der grüne Konsument hat auch auf das Marketing Auswirkungen (Bild: Pixabay)

Be Hip Be Green – Extrinsische Lebensziele als Motiv, nachhaltig zu konsumieren

Die Ergebnisse zeigen auf, dass sich 23.9 % der Befragten der Gruppe der sogenannten Grünen Materialisten zuordnen lassen. Diese Konsumenten zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch die Sorge für die Umwelt angetrieben werden, dabei gleichzeitig jedoch nach wie vor tief in der Konsumkultur verwurzelt sind. Sie benutzen Konsum als Ausdruck ihrer eigenen Identität. Interessanterweise überträgt sich dies auch auf die Bedeutung, die nachhaltiger Konsum im Leben dieser Konsumenten einnimmt. Wer als Grüner Materialist sich für den Kauf nachhaltig produzierter Produkte entscheidet und diese öffentlich konsumiert, sendet klare Zeichen an sich selbst und sein soziales Umfeld. Insofern trägt nachhaltiger Konsum dazu bei, die eigene Identität zu formen und aber auch nach aussen zu signalisieren. Hinzu kommt, dass Nachhaltigkeit mittlerweile in der westlichen Gesellschaft als neues Statussymbol angekommen ist. Grüne Produkte sind häufig teurer als herkömmliche Produkte, zudem signalisieren sie ein gewisses kulturelles Kapital. Während es erste Erkenntnisse zur Gruppe der Grünen Materialisten gab, konnte bislang über die zugrunde liegenden Motive des grünen Konsums nur spekuliert werden. Die Studie «Sichtbar grün» zeigt, dass sich insbesondere extrinsische Motive (wie etwa über ein positives Image zu verfügen, oder die Signalisierung von finanziellem Erfolg) hinter dem Konsum grüner Optionen verbergen.

Reduce, Reuse, Recycle

Von gegenteiligen Motiven werden die überzeugten Grünen angetrieben. Diese handeln intrinsisch aus Sorge um die Umwelt, sie möchten die Welt zu einem besseren Ort machen und den Lebensraum für zukünftige Generationen sichern. Dabei ist es für sie eher unerheblich, was andere über ihren Konsum denken. Nachhaltigkeit ist für sie ein Selbstverständnis und tief in ihrer Identität verankert. Jedoch sind diese Konsumenten weniger fokussiert auf die Reaktion ihrer sozialen Umwelt. Deshalb geht es bei ihnen z.B. nicht darum, Produkte mit nachhaltiger Verpackung auszuwählen, sondern, sofern möglich, besser gleich ganz auf die Verpackung zu verzichten. Für dieses Segment sind authentische, nachhaltige Produkte und Vermarkungsstrategien massgebend. Anders als grüne Materialisten wählen sie nicht immer den «Kauf nachhaltiger Optionen» als Weg zum Ziel. Vielmehr steht eine ganzheitliche Herangehensweise im Vordergrund, die auch auf die Reduktion des Konsumlevels, die Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten und der sorgsame Umgang mit Produkten am Ende der Lebensdauer beinhalten.

Der aktuell stattfindende Wandel vom herkömmlichen Konsum zum grünem Konsum in westlichen Gesellschaften bietet grosses ökonomisches und ökologisches Potential für neuartige Business-Modelle, die auf Nachhaltigkeit fokussieren. Darüber hinaus können auch bestehende Unternehmen von diesem Wandel profitieren. Das Verständnis über unterschiedliche zugrundeliegende Motive der untersuchten Segmentgruppen lässt eine gezielte Ansprache neuartiger Segmente zu. Das Segment der grünen Materialisten erscheint dabei besonders attraktiv für Unternehmen. Diese Konsumenten haben nach wie vor ein hohes Konsumlevel und sind eher geneigt, neuen Trends zu folgen. Vor dem Hintergrund anhaltender Nachhaltigkeitsdebatten, sollten Unternehmen sich jedoch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen und achtsam mit dem grünen Konsumtrend umgehen.

Über die Autorin

Marisa Kübler ist als Praktikantin Beratung & Strategie bei Notch Interactive tätig. Die Studie «Sichtbar grün – eine Analyse grüner Kundensegmente und ihrer Konsummotive» wurde im Rahmen Ihrer Masterarbeit an der School of Management and Law unter der Betreuung von Dr. Pia Furchheim erarbeitet.

Dieser Blog erschien zeitgleich auch bei Notch Interactive.