Von „No Bank“ bis zum „volldigitalen Gastgeber“: Zukunftsszenarien für die Bank Thalwil

Die Zukunftswerker der Bank Thalwil haben bereits zum zweiten Mal über die Geschäftsstelle der Zukunft diskutiert. Die Bank Thalwil muss einen Mehrwert bieten – für die Kunden und für die Gemeinde. Dabei gilt es als Gastgeber aufzutreten und die Digitalisierung nicht zu verpassen.

Nachdem der erste Workshop mit den Zukunftswerkern bereits erfolgreich war, wurde nun konkreter abgefragt, wie die Geschäftsstelle in Kilchberg tatsächlich aussehen sollte. Die Innenarchitekten Marianne Daepp und Timm Förderer präsentierten fünf ganz unterschiedliche und zum Teil radikale Szenarien. Von einem sehr offenen Raum, wo die Bank etwas in den Hintergrund rückt, bis zu einer fast volldigitalen Lösung war alles vertreten.

Zukunftsszenarien für die Geschäftsstelle der Zukunft © Bank Thalwil

Die Zukunftswerker diskutierten rege mit. Klar war, die Bank Thalwil muss einen multinutzbaren Raum haben. Es braucht Platz für Veranstaltungen und für die Vereine. Am Tag wird der Raum von der Bank genutzt, am Abend beispielsweise für Vereinsanlässe.

Die ideale Geschäftsstelle sollte so ausgestattet sein, dass jeder das wählen kann, was für ihn am besten stimmt. Es braucht also die Privatsphäre genauso, wie einen offenen Raum und einen Tisch, wo man mit dem Bankberater sprechen kann. Dennoch gilt es die Digitalisierung im Auge zu behalten und moderne, multimediale Lösungen (z.B. einen digitalen Tisch) zu prüfen welche die Kunden unterstützen.

Die Zukunftswerker der Bank Thalwil mitten bei der Arbeit © Bank Thalwil

Dr. Adrienne Suvada von der ZHAW, die das Projekt auf wissenschaftlicher Seite begleitet, sieht das genauso: „An digitalen Lösungen kommt man nicht herum, dennoch ist der persönliche Kontakt wichtig, es braucht Menschen in der Geschäftsstelle„. Besonders geschätzt würde eine Art Concierge, der als Gastgeber fungiert, die Kunden persönlich kennt und ihnen bei Problemen hilft.

Diese Rückmeldungen sind sehr wichtig für uns und helfen uns gewisse Aspekte mit den Augen der Kunden zu sehen„, meint Sandro Meichtry, Leiter Vertrieb der Bank Thalwil. Das wohl schönste Statement des Abends war sicherlich: Die Anwesenheit der Bank Thalwil per se ist für Kilchberg ein Mehrwert.

Diese Rückmeldung bestärkt uns im Marketing nah an den Kunden zu sein und ihnen die Einzigartigkeit der Bank Thalwil zu vermitteln„, erklärt Beat Ruch, Leiter Marketing und Kommunikation der Bank Thalwil. Die Innenarchitekten nahmen die Anregungen dankend auf wobei Marianne Daepp erwähnte, dass der Entscheid, welches Konzept und in welcher Form umgesetzt wird, durch die Bank Thalwil gefällt und auch gelebt werden muss. Im dritten Workshop im Dezember wird dann das Ergebnis präsentiert und noch einmal Gelegenheit für Feinjustierungen geboten.

Herausforderungen im Branding: Die Agentur evoq zu Gast an der ZHAW

Zweiter praktischer Teil im Fach Brand Management. Diesmal kamen die Studierenden in den Genuss eines direkten Einblicks in die Arbeit einer Branding Agentur. Christian Sutter von evoq präsentierte in einem spannenden Vortrag die Herausforderungen des Brandings und zeigte anhand diverser Praxisbeispiele auf, wie das die Agentur evoq umgesetzt hat.

Neben dem Marketing als Ganzes, entwickelt sich auch das Branding weiter. Die Kunden werden immer anspruchsvoller und es wird schwieriger aufzufallen. Die Agentur evoq wurde vor zehn Jahren gegründet und ist in den Bereichen Branding, Kommunikation, E-Media und Information Design aktiv. Sie arbeitet nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland und hat unter anderem Kunden wie DER Touristik, Generali, Phonak, UPC und noch viele mehr.

Hundert Logos ohne eine Chance

Gemäss Christian Sutter, einer der Gründer von evoq, ist das Branding keine einfache Aufgabe, schliesslich hat nicht jeder Kunde ein Budget von einer Grösse wie Red Bull. Es gibt viele kleinere Firmen, die auf gute Branding Lösungen angewiesen sind. Die Positionierung ist eine der Hauptfragen. Wie bleibt man nachhaltig im Gedächtnis des Kunden haften? „Es ist besser, wenn man eine Geschichte erzählen kann – die Brand Story. Dies hilft eine bleibende Erinnerung zu behalten. Man kann hundert tolle Logos kreieren, aber ohne eine Geschichte hat man keine Chance„, erklärt Christian Sutter.

Spannender Einblick in die tägliche Arbeit einer Branding Agentur von Christian Sutter

Branding braucht Konsistenz

Der zweite wichtige Punkt im Branding geht um die Produkte und die Mehrwerte für die Kunden. Es geht nicht darum die Organisation abzubilden. „Das Branding sollte sich an Kundenbedürfnissen ausrichten, nicht die Organisation nach aussen abbilden und deshalb muss man oft zuerst aufräumen„, meint Christian Sutter mit einem Lächeln. Im nächsten Schritt geht es dann um die Kreativität. Aber auch hier sollte man die Zielgruppen und die Touchpoints im Auge behalten. Gerade bei neuen Firmen ist zum Beispiel die Namensgebung nicht gerade einfach. Da gibt es diverse Hürden, alleine schon im rechtlichen Bereich, die die Kreativität massiv einschränken können. Hat man das Branding einmal entwickelt, ist das Projekt nicht abgeschlossen. „Die Konsistenz zu behalten ist die grosse Herausforderung des Brand Managements. Die Agentur muss dann auch die Rolle des Gatekeepers, oder sogar des Polizisten, spielen, denn es ist wichtig, die Marke nach den definierten Regeln auftreten zu lassen„, erläutert Christian Sutter. Gleichzeitig muss man sich aber auch auf den Markt anpassen können, die Marke muss immer flexibel bleiben. Man sollte nicht einfach die Konkurrenz kopieren, sondern einen eigenen Weg finden.

Es geht primär um den Kunden und nicht um die eigene Organisation

Messbarkeit und der harte Wettbewerb

Mittlerweile kann man das Branding und damit auch den Erfolg einer Kampagne mit diversen Tools messen. Für die Kunden wird diese Messbarkeit immer wichtiger und entscheidet zum Teil auch über die weitere Zusammenarbeit. Auf Agenturseite heisst das, sich permanent weiterzuentwickeln und möglichst integrierte Konzepte anzubieten. Der Wettbewerb ist härter geworden und wer nicht mitzieht, verliert. Für Christian Sutter ist Branding langfristig ausgerichtet: „Werbekampagnen haben eher kürzere Zeitspannen im Fokus. Genauso wie manche Führungspersonen, die einfach einen Fussabdruck hinterlassen wollen, aber nicht die Langfristigkeit im Blick haben.“ Der wichtige Praxiseinblick war spannend und informativ zugleich und die Studierenden stellten im Anschluss auch noch diverse Fragen. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Christian Sutter einen richtigen Branding Profi in den Unterricht integrieren konnten. Die Theorie wird so gleich viel verständlicher und plastischer. Ich denke, dass es gelungen ist, die Faszination Branding den Studierenden zu vermitteln„, meint Dr. Adrienne Suvada, Dozentin im Fach Brand Management.

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Durchstarten mit dem SWISS Branding

Der Praxisbezug wird an der ZHAW traditionell hoch geschrieben. Die Studierenden erhalten nicht nur die theoretischen Fähigkeiten, sondern können auch exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag grosser Unternehmen werfen. So geschehen im Fach Brand Management, das von Frau Dr. Adrienne Suvada unterrichtet wird. Hier kamen die Studierenden in den Genuss einer Lektion, die direkt vom Head of Marketing der SWISS gehalten wurde. Bernhard Christen sprach erfrischend offen über die Ideen und die Schwierigkeiten des SWISS Brandings.

Die Schweizer Identität als Teil des Brandings © SWISS

Die Lektion begann mit einem historischen Rückblick. Die SWISS entstand auf Basis der Crossair welche eine Tochtergesellschaft der Swissair war, die ja im Oktober 2001 groundete. Das Unternehmen hat sich in den Jahren gewandelt und sucht eigene Wege, auch wenn es in der Organisation der Lufthansagruppe, zusammen mit der Lufthansa und der Austrian Airlines, integriert ist. Das Brand Management Team der SWISS ist zuständig für das Brand Positioning und definiert die SWISS als „the airline of Switzerland“. Das Branding der SWISS hat mehrere Entwicklungsschritte hinter sich. 2009 waren die meisten Airlines in der unbeliebten „stuck in the middle“ Position. Sie hatten mittelmässige Marktanteile und sassen zwischen den Stühlen. Für die SWISS war klar, dass sie nie mit den grossen Airlines wird konkurrieren können. Es galt sich zu differenzieren und das wurde in der Kundenbeziehung umgesetzt. Man wollte flexibler werden, wenn es um Kundenbedürfnisse ging. Die Kundennähe wurde zum Schlagwort für diese Airline: Man wollte näher bei den Gästen sein, als die grossen Airlines mit ihren vielen Prozessen.

Bernhard Christen Head of Marketing bei der SWISS und Dr. Adrienne Suvada von der ZHAW

Swissness und die kleinen Dinge mit grosser Wirkung

Das SWISS Branding profitiert natürlich von der Marke Schweiz im Allgemeinen. „Durch diese Verbindung hat man nie ein billiges Image, man wird immer höher gewertet, als andere„, erläutert Bernhard Christen. Die Swissness wurde auch mit dem 2011 lancierten Branding umgesetzt. Diese Kampagne benutzte mehrheitlich die Farbe Grau. Man sah nur etwas Rot und das Schweizerkreuz in der Bildsprache. Dieses Branding war sehr erfolgreich, weil es sich stark von den anderen Airlines unterschieden hat. Das Problem war aber, dass graue Bilder mit Flugzeugen schwer Emotionen vermitteln können. So langsam setzte sich die Idee durch, dass es besser wäre, auch Menschen zu zeigen. Die SWISS brauchte eine Kommunikation, die auf das WARUM und nicht nur auf das WAS den Fokus setzt. „Es war notwendig nicht nur zu kommunizieren, dass man etwas tut, sondern warum man etwas tut„, erklärt Bernhard Christen. In der Analyse war schnell klar, dass in der Schweiz die kleinen Dinge einen grossen Unterschied ausmachen. Dies wurde auf die SWISS übertragen: Die Airline sorgte sich um die kleinen Dinge, die aber einen grossen Effekt haben. Gerade am Beispiel der SWISS Schokolade kann man dies gut aufzeigen. Das einzelne kleine Schokoladentäfelchen kostet im Einkauf nicht die Welt, erzeugt aber bei den Passagieren unglaublich positive Reaktionen und lässt sie mit einem Lächeln das Flugzeug verlassen.

Praktische Erfahrungen, die Bernhard Christen spannend vermitteln konnte

Konsequente Branding-Umsetzung auch für die Mitarbeiter

Der zweite Schritt des neuen Brandings war das Hinzufügen von Farben. Dies galt nicht nur für die Werbeanzeigen, sondern zum Beispiel auch für die Servietten im Flugzeug oder den Zucker- und Salzpäckchen. Auch die Merchandising Artikel wurden farbiger und lebendiger. Das Branding wurde aber auch intern konsequent umgesetzt. Der Hauptsitz und die Arbeitsplätze wurden umgestaltet. Es gab nun Farben und Holzelemente, so wie auch bei den SWISS Lounges weltweit. „Unsere Mitarbeiter sollten sich wie unsere Gäste fühlen, das war die Absicht dahinter„, meint Bernhard Christen. Natürlich setzt die SWISS auch noch auf klassische Out of Home Werbung, mittlerweile geht aber über die Hälfte des Werbebudgets in die digitalen Kanäle. Hier werden verschiedene Videosequenzen eingesetzt, die auch auf die internationalen Märkte entsprechend abgestimmt werden. Zum neuen Branding gehörte auch ein neues Sponsoringkonzept. Vorher hat die Airline Top Events in der Schweiz gesponsert, dies aber nicht für die Kommunikation genutzt. Dies ist nun anders, die SWISS integrierte zum Beispiel das Schweizer Fussballteam für eine Kampagne. So kam es, dass für einmal Fussballspieler als Flight Attendants unterwegs waren. „Die Lektion war ein spannender Einblick ins Schweizer Airline Business. Besonders interessant war es zu sehen, wie hier die Swissness umgesetzt wird„, meint die Dozentin Dr. Adrienne Suvada. Insgesamt ein gelungener Austausch und ein spannender Unterricht für die Studierenden der ZHAW, die sicherlich viele Tipps für ihr späteres Berufsleben mitnehmen konnten.

Mehr über die SWISS

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Weiterhin einen guten und erfolgreichen Flug! © SWISS

Bank Thalwil geht neue Wege: Die Zukunftswerker beraten die Bank und bauen aktiv mit

Die gesellschaftlichen Veränderungen verlangen nach Anpassungen im Bankgeschäft, auch für die Bank Thalwil. Die Bankwerker haben nun einen innovativen Ansatz gewählt und setzen für einmal nicht auf hochbezahlte Beratungsfirmen, sondern auf Menschen aus dem normalen Leben.

Wie kann sich eine Bank den Herausforderungen stellen und wie sieht die Geschäftsstelle der Zukunft aus? Gerade letztere Frage beschäftigt die Bank Thalwil in Bezug auf die Geschäftsstelle Kilchberg sehr.

Die Bank Thalwil hat sich entschlossen keine Beratungsagenturen zu wählen, sondern setzt auf Personen, die direkt betroffen sind: Menschen aus dem normalen Leben. Mit fachlicher Unterstützung durch das Institut für Marketing Management der ZHAW, wurde das Projekt Zukunftswerker entwickelt. Menschen aus allen Altersgruppen und diversen beruflichen Hintergründen treffen sich für drei Workshops und bringen ihre Meinungen aktiv ein.

Die Zukunftswerker bei den Bankwerkern (c) Bank Thalwil

Die Bankwerker sind bekannt für ihre Kundennähe. Das steht bei uns nicht nur auf dem Papier, sondern wird aktiv gelebt. Wir sind überzeugt, dass die Zukunftswerker uns neue Sichtweisen ermöglichen„, meint Andreas Fuchs, CEO der Bank Thalwil. Der erste Workshop brachte bereits interessante Diskussionen hervor. So wurde die Wichtigkeit des persönlichen Beraters betont, der dann zum Kunden kommt, wenn er ihn braucht. In einer Geschäftsstelle soll ausserdem nicht ein Bildschirm die Kunden begrüssen, sondern ein Mensch. Es wurden auch innovative Ansätze diskutiert, denn gerade das jüngere Kundensegment erledigt viele Bankgeschäfte online. Klares Statement war: Die Bank Thalwil gehört als einzig verbliebene Bank zu Kilchberg. Erste Ideen wurden aufgeworfen, wie man die Räumlichkeiten nutzen könnte, um auch für die Gemeinde einen Mehrwert zu bieten.

Spannende Diskussionen und interessante Ansätze (c) Bank Thalwil

Experten haben die Tendenz an der Kundschaft vorbei zu denken. Man wählt dann komplexe und teure Designs und übersieht leicht die wirklichen Bedürfnisse. Die Zukunftswerker bringen neue Aspekte hinein, die sehr wertvoll sind„, sagt Dr. Adrienne Suvada, die das Projekt auf Seiten der ZHAW begleitet. Froh über dieses Projekt ist auch Sandro Meichtry, Leiter Vertrieb Bank Thalwil: „Dieser direkte Austausch ist eine wichtige Erfahrung für unsere Bank. Normalerweise sind die Projekte schon fertig und werden dann der Kundschaft übergeben. Hier kann man aktiv mitarbeiten. Diese Zusammenarbeit ist einzigartig.“

Die Zukunftswerker treffen sich noch zu zwei weiteren Workshops im November und Dezember.

www.bankthalwil.ch

Wichtige Marktforschung für die neue Ruby Schokolade

Von Dr. Adrienne Suvada

Wenn es um Schokolade geht, da strahlen nicht nur Kinderaugen. Bei der süssen Verführung werden auch Erwachsene schwach. Mittlerweile gibt es in den Läden ein grosses Sortiment. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob helle Schokolade, dunkle oder weisse, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Schweizer sind natürlich beim Thema Schokolade von jeher vorn dabei. Allerdings muss man zugeben, dass es schon lange keine bahnbrechenden Innovationen gab – zumindest bis jetzt, denn Barry Callebaut hat einen neuen Schokoladentypus kreiert und ihn auf den Namen Ruby getauft.

Innovation in der Schokoladen-Welt, die Ruby Schokolade © Barry Callebaut Group

Intensive Marktforschung vor der Einführung

Die Ruby Schokolade wird tatsächlich aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt. Erstaunlicherweise werden aber keine Beeren oder ein Beerenaroma hinzugefügt, ebenso keine Farbstoffe. Die Ruby Schokolade nimmt die in der Bohne vorhandenen Geschmacksnoten auf sowie den dazugehörigen Farbton. Gemäss Barry Callebaut hat die Schokolade einen intensiven Geschmack. Um die Ruby-Bohne auch wirklich zu einem Produkt verarbeiten zu können, hat Barry Callebaut sogar ein spezielles Verfahren entwickelt. Natürlich hat das Unternehmen vor der Produktlancierung Marktforschung betrieben und festgestellt, dass offenbar ein Konsumentenbedürfnis vorhanden ist. Im Rahmen der Untersuchungen wurde die Attraktivität von Ruby für den Verbraucher sowie dessen Kaufabsicht getestet, wobei nachgewiesen wurde, dass Verbraucher Ruby-Schokolade unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten kaufen würden. Peter Boone, Chief Innovation & Quality Officer bei Barry Callebaut, sagt: „Barry Callebaut hat sich weltweit als Pionier und Innovator für Schokolade und Kakao etabliert. Die Konsumforschung in sehr unterschiedlichen Märkten bestätigt, dass Ruby-Schokolade nicht nur einen neuen, bei den Millennials anzutreffenden Konsumentenbedarf mit dem Namen Hedonistic Indulgence (hedonistischer Genuss) deckt, sondern auch eine hohe Kaufabsicht unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten erfüllt.“

Die Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt © Barry Callebaut Group

Marketing für Ruby

Der Zürcher Konzern ist zwar der weltweit führende Hersteller von Schokoladen- und Kakaoprodukten, er hängt aber von seinen Partnern ab. Schliesslich verarbeiten diese die neue Schokolade und verkaufen sie dann an die Konsumenten. Barry Callebaut beliefert industrielle Lebensmittelhersteller und Schokoladenanbieter wie Chocolatiers, Konditoren, Bäckereien, Hotels, Restaurants oder Catering-Unternehmen. Eine erfolgreiche Markteinführung von Ruby geht nur durch diese Zusammenarbeit. Marketingmässig hat der Konzern seine Aufgaben aber gemacht. Die Lancierung der Ruby-Schokolade erfolgte wohl nicht zufällig bei einem exklusiven Auftaktevent in Shanghai (China). Gerade hier ist das Marktpotenzial offenbar gross. Wie sich Ruby tatsächlich durchsetzt, wird sich zeigen. Gespannte Schleckmäuler werden sie sicher schon bald in den Läden entdecken…

https://www.barry-callebaut.com

https://twitter.com/BCgroupnews 

https://www.facebook.com/BarryCallebautGroup

„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Abschlusstag mit Überraschungen beim CAS Marketing- & Corporate Communications

Das Ziel ist erreicht. Alle Teilnehmenden haben den CAS Marketing- & Corporate Communications 2017 erfolgreich abgeschlossen. Der finale Kurstag stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Während der Weiterbildung mussten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ein Kommunikations- oder Marketingkonzept erarbeiten. Dieses musste dann einer fiktiven Geschäftsleitung und der Gruppe präsentiert werden.

Praktisches Wissen im Rucksack

Die positive Stimmung zog sich durch den ganzen Lehrgang und war auch am Abschlusstag spürbar. Trotz Nervosität, wurde viel gelacht und applaudiert. Alle Teilnehmenden haben spannende Konzepte präsentiert. Es war möglich in die verschiedenen Branchen einzutauchen und man konnte viel Neues erfahren. Die Projekte können durchaus sofort in realistischer Weise umgesetzt werden. Das ist schliesslich auch das Ziel des CAS Marketing- & Corporate Communications, man soll seinen persönlichen Rucksack mit praktischem Wissen füllen, das man direkt anwenden kann. „Die Teilnehmenden liessen sich nicht einmal von den unerwarteten Überraschungen aus dem Konzept bringen, die wir extra für sie eingeplant hatten. Ein grosses Kompliment an alle!„, meint Dr. Adrienne Suvada, Studiengangleiterin des CAS Marketing- & Corporate Communications.

Zufriedene Gesichter beim CAS Marketing- & Corporate Communications (Bild: R. Bircher)

Einen Schritt voraus

Der erfolgreiche Abschlusstag wurde bei einem Apéro noch gefeiert. Seit Beginn des Lehrgangs, war der CAS Marketing- & Corporate Communications durch eine tolle Klasse charakterisiert, die das Unterrichten zu einem richtigen Vergnügen machte. „Gewisse Fächer haben mein persönliches Auge nachhaltig geschärft, die strategische Unternehmenskommunikation beispielsweise. Das Beobachten, wie Institutionen und Einzelpersonen Themen finden, führen und für sich proklamieren, ist lehrreich. Man kann es bei sich selbst üben und anwenden, besonders im Beruf. Mit dem Ziel, den anderen einen Schritt voraus zu sein!„, meint etwa Carole Neuenschwander vom Schweizerischen Nationalmuseum. Auch Janine Müller von der Geberit Vertriebs AG blickt positiv auf den Lehrgang zurück: „Durch unterschiedliche Dozenten mit effektivem Praxis Know-how und Leidenschaft für ihr Fachgebiet, spannende Kommunikationsansätze und eine sehr positive Klassenatmosphäre hat sich der CAS Marketing- & Corporate Communications an der ZHAW für mich als grosse Bereicherung – privat wie beruflich – erwiesen. Definitiv weiterzuempfehlen!

Das Institut für Marketing Management dankt den Teilnehmenden und wünscht allen weiterhin viel Erfolg!

 

Mehr über diesen Lehrgang:

http://www.zhaw.ch/imm/casmcc

Weitere Weiterbildungen des Instituts:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Grosses Weiterbildungsangebot an der ZHAW (Bild: R. Bircher)