Zwei neue Fachstellen am Institut für Marketing Management: Wichtiger Fokus auf Digital Marketing und Communication & Branding

Das Institut für Marketing Management baut seine Fachkompetenz in den Bereichen Digital Marketing und Communication & Branding aus. Die beiden Fachstellen betreuen wissenschaftliche Projekte, beraten aber auch Unternehmen bei Fragestellungen in diesen Bereichen.

Das Digitale Marketing wird immer komplexer und anspruchsvoller. Als Unternehmen einfach nur gut zu sein reicht heute nicht mehr aus, um sich im Markt zu behaupten. Hierzu benötigt es Experten, die mit ihrem Fachwissen sich nicht nur den operativen Herausforderungen im Marketing stellen, sondern sich auch mit den neuen technischen Potentialen für das Marketing auseinandersetzen können. Die Fachstelle Digital Marketing unter der Leitung von Dr. Michael Klaas deckt die aktuellen und zukünftigen Kernthemen des digitalen Marketings ab. Beginnend bei den strategischen Implikationen auf das Marketing, der Erarbeitung von Marketingautomatisierungslösungen und –Konzepten, bis zur Umsetzung von Akzeptanztests oder Prototypen in unterschiedlichen praxisorientierten Schwerpunktthemen erarbeitet die Fachstelle gemeinsam mit Unternehmenspartnern an neuen Lösungen. Das Team der Fachstelle vermittelt ihr Wissen auch in In-House Schulungen oder in massgeschneiderten Beratungsprojekten. „Das digitale Marketing unterliegt einem starken, immer schnelleren Wandel. Wir helfen Unternehmen mit den neuen, immer komplexeren Themen umzugehen, praktische Potentiale aber auch Grenzen aufzuzeigen„, meint Dr. Michael Klaas

Dr. Adrienne Suvada und Dr. Michael Klaas vom IMM

Kommunikation und Branding als wichtige Pfeiler

Nicht nur das Marketing, auch die Kommunikation verändert sich. Der Dialog mit der Kundschaft wird immer herausfordernder. Es gilt die Kommunikation innovativ auszugestalten und neue Wege zu gehen. Ausserdem braucht es ein geschärftes Markenprofil, um aus der Masse herauszustechen. Die Fachstelle Communication & Branding unter der Leitung von Dr. Adrienne Suvada versucht neue Ansätze in der Kommunikation und im Branding zu finden. Auch hier werden In-House Schulungen, spezifische Weiterbildungen sowie konkrete Projekte mit Partnern umgesetzt. „Leere Worthülsen sind nicht mehr gefragt. Kunden wie Medien benötigen eine klare und transparente Kommunikation auf Augenhöhe„, erklärt Dr. Adrienne Suvada.

Die beiden Fachstellen ergänzen das bestehende Spektrum des Instituts (CRM, Product Management, Behavioral Marketing, Customer Experience Management).

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/ueber-uns/fachstellen/communication-branding/

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/ueber-uns/fachstellen/digital-marketing/

Marketing und Kommunikation für kleinere Institutionen

Marketing und Kommunikation sind zwei Bereiche, die nicht nur für Unternehmen von Relevanz sind, sondern zunehmend auch kleinere Institutionen betreffen. Non-Profit-Organisationen, städtische Institutionen, Kirchliche Einrichtungen und viele weitere müssen ihre Aktivitäten in diesen Bereichen verstärken. Oft sind die Mitarbeitenden an einer Schnittstellenfunktion und benötigen verschiedene Kompetenzen. Diese Anforderungen deckt der CAS Marketing & Kommunikation in NPO ab. Wir haben bei den beiden Studiengangleiterinnen nachgefragt, warum es diesen CAS braucht und wo die Unterschiede zu anderen Angeboten in diesem Bereich sind.

Sie haben diesen neuen Lehrgang konzipiert. Warum sollte jemand diesen CAS absolvieren?

Dr. Adrienne Suvada: Die Idee zu diesem CAS ist aus einem klaren Bedürfnis hervorgegangen. Wir haben festgestellt, dass es immer mehr kleinere Institutionen gibt, die ihre Marketing- und Kommunikationsaktivitäten professionalisieren müssen. Diese Institutionen sind aber in Lehrgängen für KMUs oder für Grossunternehmen einfach nicht am richtigen Platz. Sie brauchen ein massgeschneidertes Angebot mit Beispielen, die sie auch wirklich im täglichen Leben umsetzen können. In vielen Organisationen ist das Budget beschränkt, um Marketing- und Kommunikationsprofis einzustellen. Sie müssen deshalb ihre guten Mitarbeitenden mit zusätzlichen Kompetenzen ausrüsten. Mit diesem Lehrgang ist das sehr gut möglich, weil wir auf die Besonderheiten Rücksicht nehmen und ihnen möglichst breite Einblicke geben.

Dr. Larissa M. Sundermann: Wichtig ist zu erwähnen, dass sich der Lehrgang nicht explizit nur an Non-Profit-Organisationen richtet. Es können durchaus auch Mitarbeitende aus anderen Institutionen teilnehmen. Zum Beispiel gibt es in den Städten und Gemeinden diverse Einrichtungen, die ebenfalls kommunizieren müssen und ihr Marketing verstärken sollten, allerdings nicht mit den gängigen Mitteln wie Grossunternehmen. Auch Kirchenmitarbeitende sind angesprochen, denn sie brauchen eine professionelle Kommunikation und ein spezifisches Marketing.

Die beiden Studiengangleiterinnen Dr. Adrienne Suvada (links) und Dr. Larissa M. Sundermann (rechts)

Die Weiterbildung floriert in der Schweiz. Gerade im Bereich Fundraising gibt es schon diverse Angebote…

Dr. Larissa M. Sundermann: Das stimmt, aber es geht eben nicht um das Fundraising, sondern um die Verbindung von Marketing und Kommunikation für diese kleineren Institutionen, die sich in einem speziellen Umfeld bewegen. Normalerweise fokussieren sich die Lehrgänge auf einen Bereich. Wir kombinieren beides, erwähnen natürlich aber auch das Fundraising. Dazu kommen weitere spannende Lektionen zu Themen wie Campaigning und Influencing, wie auch zur Krisenkommunikation und zu rechtlichen Aspekten. Alles in allem eine sehr bunte Mischung, mit allem, was es in einer Schnittstellenfunktion benötigt.

Kann ich als Non-Profit Organisation nicht auch einen CAS zu «kommerziellem Marketing» besuchen?

Dr. Larissa M. Sundermann: Generell gibt es natürlich Gemeinsamkeiten zwischen «kommerziellem» und «Non-Profit» Marketing. Jedoch sollten die Unterschiede nicht ausser Acht gelassen werden. So ist kommerzielles Marketing nur auf eine Zielgruppe, den Kunden» ausgereichtet und soll in ihm den Wunsch wecken ein Bedürfnis zu befriedigen. Das Ziel ist Gewinnmaximierung. Das Non-Profit Marketing hingegen richtet sich an verschiedene Anspruchsgruppen. Dies sind natürlich die Leistungsempfänger, aber auch Angehörige, Spender, Freiwillige, Mitarbeitende etc. Es werden nicht-gewinnorientierte Ziele verfolgt, wie z.B. das Sensibilisieren der Öffentlichkeit oder das Auslösen einer Verhaltensänderung, aber auch ein Imageaufbau oder Spendenaufruf. Wir empfehlen daher den Besuch eines spezifischen CAS für Non-Profit Organisationen.

Wer unterrichtet im CAS Marketing & Kommunikation in NPO?

Dr. Adrienne Suvada: Unsere Dozierenden stammen zum einen aus internen Reihen, zum anderen sind es ausgewiesene Fachleute aus der Praxis, die alle einen Bezug zu diesem Bereich aufweisen. Sie sind in der Lage den Unterricht auf die wirklichen Bedürfnisse auszurichten. Durch den hohen Praxisbezug ist auch ein spannender Unterricht garantiert. Es ist auch möglich einzelne Fälle und Problemstellungen aus der eigenen Institution einzubauen. Wir konnten hervorragende Dozierende verpflichten, die auch Erfahrung im Unterrichten aufweisen.

Ein hoher Praxisbezug ist in diesem Lehrgang garantiert

Was sind die Vorteile für mich als Absolvent?

Dr. Larissa M. Sundermann: Ein grosser Vorteil ist die Kombination von Marketing- und Kommunikationsmitteln in einem Lehrgang. So braucht man nur einen Lehrgang zu absolvieren und kann dennoch aus beiden Bereichen die wichtigsten Dinge mitnehmen. Der Praxisbezug ermöglicht die direkte Umsetzung im Berufsalltag. Es erhöht die Selbständigkeit und kann mitunter zu einer Kostenreduktion beitragen, da man nicht für jede Kleinigkeit externe Dienstleister anrufen muss. Selbstverständlich ist der Abschluss anerkannt und es ist auch möglich einen Master of Advanced Studies zu absolvieren. Mit diesem CAS ist man gut gerüstet für die Zukunft und kann der eigenen Institutionen einen grossen Mehrwert bieten. Man profitiert aber auch selber und kann seinen „Wissensrucksack“ auffüllen.

Wann und wo kann man sich anmelden?

Dr. Adrienne Suvada: Anmelden kann man sich direkt online. Es wird empfohlen sich frühzeitig anzumelden, da die Plätze in der Weiterbildung schnell ausgebucht sind. Selbstverständlich bieten wir auch eine persönliche Beratung an. Ausserdem gibt es spezielle Info-Anlässe in Winterthur und in Zürich. Auch dort beraten wir Interessenten sehr gerne und können bei Fragen weiterhelfen.

Der Lehrgang wird übrigens in Zürich im Toni-Areal durchgeführt, jeweils Freitag am Nachmittag und Samstag den ganzen Tag. So ist es möglich die Weiterbildung auch berufsbegleitend zu absolvieren.

Zum Schluss, was ist Ihre persönliche Motivation hinter diesem Lehrgang?

Dr. Adrienne Suvada: Ich habe unter anderem selber im Non-Profit-Bereich gearbeitet und weiss, welche Herausforderungen dort zu meistern sind. Der Sektor liegt mir nach wie vor sehr am Herzen. Die Mitarbeitenden sind jeweils mit viel Herzblut dabei. Es ist sehr schön, dass wir mit diesem Lehrgang einen guten Beitrag für die persönliche Entwicklung dieser Mitarbeitenden leisten können. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf die Teilnehmenden diesen Herbst, zusammen mit meiner Kollegin, zu begrüssen.

Dr. Larissa M. Sundermann: Marketing und Kommunikation sind wichtige Mittel, um eine Organisation im Markt gut zu positionieren. Bereits während meiner Promotion, aber auch ganz konkret bei der kleinen Non-Profit-Organisation, die ich immer wieder unterstütze, fiel mir auf, dass das fehlende Know-how nur durch Engagement wieder wettgemacht wird. Dies möchte ich ändern. Der CAS bietet die Verbindung von Marketing- und Kommunikationswissen an. Zusammen mit dem vorhandenen Engagement eine vielversprechende Mischung, um Organisationen gut aufzustellen. Ich freue mich auf jeden einzelnen Teilnehmer und auch auf ihre Erfahrungen. So können wir den CAS noch gezielter an den Bedürfnissen der Organisationen ausrichten.

www.zhaw.ch/imm/casmknpo

 

Der Banker wird zum Concierge

Die Zukunftswerker der Bank Thalwil haben im dritten Workshop das Grobkonzept der neuen Geschäftsstelle Kilchberg begeistert aufgenommen. Neu mutiert die Bank zu einem Ort der Begegnung. Sie öffnet ihre Räume für Vereine und setzt trotz Digitalisierung, auf einen Menschen.

Der dritte und letzte Workshop der Zukunftswerker befasste sich ganz konkret mit der neuen Geschäftsstelle Kilchberg. Die Anregungen und Wünsche der ersten beiden Workshops wurden von den Innenarchitekten Marianne Daepp und Timm Förderer, zusammen mit der Bank Thalwil, in ein Grobkonzept gegossen. Nun ist klar, welche Eckpunkte, die neue Geschäftsstelle erfüllen wird.

Das Projekt Zukunftswerker der Bank Thawil hat wichtige Aspekte hervorgebracht

Ursprünglich wollte die Bank Thalwil voll auf die Digitalisierung setzen. Die Zukunftswerker Workshops haben aber aufgezeigt, dass für die Kunden der Mensch fundamental wichtig ist. Die Technologie soll deshalb nicht in den Vordergrund, sondern stattdessen im Hintergrund unterstützend wirken. Die Digitalisierung muss die Bank mitmachen, sie will aber in Kilchberg einen Mitarbeiter behalten. Die Digitalisierung wird Bestandteil des Konzepts, vor Ort wird aber der Mensch im Zentrum stehen. Der zukünftige „Banker vor Ort“ erhält eine neue Rolle und übernimmt eine Concierge Funktion und wirkt als Gastgeber. Mittels einer speziellen Schulung wird dieser Mitarbeiter darauf vorbereitet. „Nicht nur für den Kunden, auch für die Bank ist es wichtig den persönlichen Kontakt zu haben“, meint Andreas Fuchs, CEO der Bank Thalwil.

Andreas Fuchs, CEO der Bank Thalwil

Die Geschäftsstelle Kilchberg geht aber noch weiter. Sie öffnet ihre Räumlichkeiten für Vereine oder interessierte Firmen resp. Privatpersonen. Diese können bestimmte Bereiche für Vorstandssitzungen oder diverse Anlässe nutzen. In der Geschäftsstelle wird es eine moderne 24h Selbstbedienungszone (inkl. Tresoranlage für Wertgegenstände) und eine Begegnungszone geben. So ist gewährleistet, dass die Bedürfnisse der Kunden – wie beispielsweise die selbständige Erledigung der Bankgeschäfte und das direkte Gespräch mit den Kundenberatern – abgedeckt werden.

Engagierte Zukunftswerker, die tatsächlich Veränderungen im Projekt bewirken konnten

Gestalterisch wird versucht die Bankwerker auch optisch abzubilden. Angedacht ist ein Altholzboden, der in eine entsprechende Wand übergeht. Für ältere Kunden gibt es diverse Sitzmöglichkeiten. Die Räume werden so ausgestaltet, dass sie eine flexible Nutzung ermöglichen. „Dieses Konzept stellt den Menschen in den Mittelpunkt und bietet der Gemeinde Kilchberg einen Mehrwert. Ohne die Zukunftswerker, hätten wir nie so ein Szenario entwickelt„, erklärt Sandro Meichtry, Leiter Vertrieb der Bank Thalwil.

Auch für Sandro Meichtry war das Projekt Zukunftswerker ein voller Erfolg

Das Konzept wird nun weiter verfeinert und dann realisiert. Auch für Dr. Adrienne Suvada vom Institut für Marketing Management der ZHAW, haben die Zukunftswerker eine sehr gute Arbeit abgeliefert: „Ich wusste, dass die Kunden am besten wissen, was zu tun ist. Sie haben sehr präzise und sehr differenziert argumentiert. Es freut mich sehr, dass der hohe Stellenwert des persönlichen Kontakts nun auch umgesetzt wird.“ Der Umbau der Geschäftsstelle Kilchberg wird im neuen Jahr starten. Während der Umbauphase läuft der Bankbetrieb weiter.

http://www.bankthalwil.ch/

Schweizer Marketing in der slowakischen Hauptstadt

Von Dr. Adrienne Suvada

Nicht nur die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtig, sondern auch der internationale Austausch. Das Institut für Marketing Management hatte die Gelegenheit im Rahmen einer Gastvorlesung, in der slowakischen Hauptstadt Bratislava über das Marketing zu referieren. Der Austausch war für beide Seiten ein Gewinn und auch die Studierenden waren hoch erfreut über den Einblick in das Schweizer Marketing.

Zu Gast an der Universität in Bratislava

Praktische Beispiele und das Migros-Chind

Die Universität Komenského in Bratislava ist die grösste und älteste Universität in der Slowakei und bietet auch im Marketing den Bachelor und Master an. Beim Lehrstuhl für die Marketingkommunikation unter der Leitung von Prof. Dr. Pavel Horňák, konnte das Institut für Marketing Management einen Moment lang das Zepter übernehmen und eine spezielle Vorlesung halten. Referiert wurde über das nicht gerade kleine Thema des Marketings in der Schweiz. Die Studierenden erhielten einen Einblick in die jetzigen und zukünftigen Entwicklungen. Noch bedeutender waren für sie aber die praktischen Beispiele, die gezeigt wurden. Mitunter auch die Weihnachtskampagnen der Migros. Die letztjährige Kampagne war den Studierenden bekannt, weil sie in einer Statistik der zehn besten Kampagnen des Jahres 2016 aufgeführt war. Dafür wissen die Studierenden jetzt auch, was ein „Migros-Chind“ und was ein „Coop-Chind“ ist.

Dr. Adrienne Suvada vom IMM versuchte auf Slowakisch einen Einblick in das Schweizer Marketing zu geben

Die Slowakei als Testland für Facebook

Die Studierenden waren sehr aufmerksam und versuchten die Informationen gleich auf die Slowakei zu übertragen. So konnten sie zum Beispiel aufzeigen, dass der slowakische Radrennfahrer und dreimalige Weltmeister Peter Sagan, ähnlich wie hierzulande Roger Federer, als Werbebotschafter für diverse Firmen agiert. Spannend war auch der Austausch zum Thema Social Media. Die Slowakei ist eines der Länder, die auf Facebook die neue Zusammensetzung des „News-Feeds“ testet. Die Studierenden warnten dringlich vor dieser Funktion. Durch diesen neuen Feed, brach die Sichtbarkeit der Postings dramatisch ein. „Ich hoffe, dass die Schweiz noch lange den alten Feed beibehalten kann„, meinte eine Studentin.

Prof. Dr. Pavel Horňák ist die Koryphäe auf dem Gebiet des Marketings in der Slowakei- unkonventionell und höchst sympathisch

Der Beginn einer Zusammenarbeit

Auch die anschliessende Diskussion führte weitere spannende Themen zu Tage. Die Studierenden und auch Prof. Dr. Pavel Horňák sind an einem weiteren Austausch sehr interessiert. Die Werbung ist ein wichtiges Thema an diesem Lehrstuhl und hier wären Vergleiche zur Schweiz sehr spannend. Der Schweizer Besuch blieb auch den Medien nicht verborgen. So durfte Dr. Adrienne Suvada vom IMM auch ins slowakische Nationalfernsehen RTVS und live in der Sendung Dámsky klub auftreten. Insgesamt also ein spezieller und schöner Austausch auf dem Gebiet des Marketings, der die Basis für eine gute Zusammenarbeit bietet.

Beim slowakischen Nationalfernsehen mit Moderatorin Iveta Malachovska

https://uniba.sk/

https://fphil.uniba.sk/katedry-a-odborne-pracoviska/katedra-marketingovej-komunikacie/

Von „No Bank“ bis zum „volldigitalen Gastgeber“: Zukunftsszenarien für die Bank Thalwil

Die Zukunftswerker der Bank Thalwil haben bereits zum zweiten Mal über die Geschäftsstelle der Zukunft diskutiert. Die Bank Thalwil muss einen Mehrwert bieten – für die Kunden und für die Gemeinde. Dabei gilt es als Gastgeber aufzutreten und die Digitalisierung nicht zu verpassen.

Nachdem der erste Workshop mit den Zukunftswerkern bereits erfolgreich war, wurde nun konkreter abgefragt, wie die Geschäftsstelle in Kilchberg tatsächlich aussehen sollte. Die Innenarchitekten Marianne Daepp und Timm Förderer präsentierten fünf ganz unterschiedliche und zum Teil radikale Szenarien. Von einem sehr offenen Raum, wo die Bank etwas in den Hintergrund rückt, bis zu einer fast volldigitalen Lösung war alles vertreten.

Zukunftsszenarien für die Geschäftsstelle der Zukunft © Bank Thalwil

Die Zukunftswerker diskutierten rege mit. Klar war, die Bank Thalwil muss einen multinutzbaren Raum haben. Es braucht Platz für Veranstaltungen und für die Vereine. Am Tag wird der Raum von der Bank genutzt, am Abend beispielsweise für Vereinsanlässe.

Die ideale Geschäftsstelle sollte so ausgestattet sein, dass jeder das wählen kann, was für ihn am besten stimmt. Es braucht also die Privatsphäre genauso, wie einen offenen Raum und einen Tisch, wo man mit dem Bankberater sprechen kann. Dennoch gilt es die Digitalisierung im Auge zu behalten und moderne, multimediale Lösungen (z.B. einen digitalen Tisch) zu prüfen welche die Kunden unterstützen.

Die Zukunftswerker der Bank Thalwil mitten bei der Arbeit © Bank Thalwil

Dr. Adrienne Suvada von der ZHAW, die das Projekt auf wissenschaftlicher Seite begleitet, sieht das genauso: „An digitalen Lösungen kommt man nicht herum, dennoch ist der persönliche Kontakt wichtig, es braucht Menschen in der Geschäftsstelle„. Besonders geschätzt würde eine Art Concierge, der als Gastgeber fungiert, die Kunden persönlich kennt und ihnen bei Problemen hilft.

Diese Rückmeldungen sind sehr wichtig für uns und helfen uns gewisse Aspekte mit den Augen der Kunden zu sehen„, meint Sandro Meichtry, Leiter Vertrieb der Bank Thalwil. Das wohl schönste Statement des Abends war sicherlich: Die Anwesenheit der Bank Thalwil per se ist für Kilchberg ein Mehrwert.

Diese Rückmeldung bestärkt uns im Marketing nah an den Kunden zu sein und ihnen die Einzigartigkeit der Bank Thalwil zu vermitteln„, erklärt Beat Ruch, Leiter Marketing und Kommunikation der Bank Thalwil. Die Innenarchitekten nahmen die Anregungen dankend auf wobei Marianne Daepp erwähnte, dass der Entscheid, welches Konzept und in welcher Form umgesetzt wird, durch die Bank Thalwil gefällt und auch gelebt werden muss. Im dritten Workshop im Dezember wird dann das Ergebnis präsentiert und noch einmal Gelegenheit für Feinjustierungen geboten.

Herausforderungen im Branding: Die Agentur evoq zu Gast an der ZHAW

Zweiter praktischer Teil im Fach Brand Management. Diesmal kamen die Studierenden in den Genuss eines direkten Einblicks in die Arbeit einer Branding Agentur. Christian Sutter von evoq präsentierte in einem spannenden Vortrag die Herausforderungen des Brandings und zeigte anhand diverser Praxisbeispiele auf, wie das die Agentur evoq umgesetzt hat.

Neben dem Marketing als Ganzes, entwickelt sich auch das Branding weiter. Die Kunden werden immer anspruchsvoller und es wird schwieriger aufzufallen. Die Agentur evoq wurde vor zehn Jahren gegründet und ist in den Bereichen Branding, Kommunikation, E-Media und Information Design aktiv. Sie arbeitet nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland und hat unter anderem Kunden wie DER Touristik, Generali, Phonak, UPC und noch viele mehr.

Hundert Logos ohne eine Chance

Gemäss Christian Sutter, einer der Gründer von evoq, ist das Branding keine einfache Aufgabe, schliesslich hat nicht jeder Kunde ein Budget von einer Grösse wie Red Bull. Es gibt viele kleinere Firmen, die auf gute Branding Lösungen angewiesen sind. Die Positionierung ist eine der Hauptfragen. Wie bleibt man nachhaltig im Gedächtnis des Kunden haften? „Es ist besser, wenn man eine Geschichte erzählen kann – die Brand Story. Dies hilft eine bleibende Erinnerung zu behalten. Man kann hundert tolle Logos kreieren, aber ohne eine Geschichte hat man keine Chance„, erklärt Christian Sutter.

Spannender Einblick in die tägliche Arbeit einer Branding Agentur von Christian Sutter

Branding braucht Konsistenz

Der zweite wichtige Punkt im Branding geht um die Produkte und die Mehrwerte für die Kunden. Es geht nicht darum die Organisation abzubilden. „Das Branding sollte sich an Kundenbedürfnissen ausrichten, nicht die Organisation nach aussen abbilden und deshalb muss man oft zuerst aufräumen„, meint Christian Sutter mit einem Lächeln. Im nächsten Schritt geht es dann um die Kreativität. Aber auch hier sollte man die Zielgruppen und die Touchpoints im Auge behalten. Gerade bei neuen Firmen ist zum Beispiel die Namensgebung nicht gerade einfach. Da gibt es diverse Hürden, alleine schon im rechtlichen Bereich, die die Kreativität massiv einschränken können. Hat man das Branding einmal entwickelt, ist das Projekt nicht abgeschlossen. „Die Konsistenz zu behalten ist die grosse Herausforderung des Brand Managements. Die Agentur muss dann auch die Rolle des Gatekeepers, oder sogar des Polizisten, spielen, denn es ist wichtig, die Marke nach den definierten Regeln auftreten zu lassen„, erläutert Christian Sutter. Gleichzeitig muss man sich aber auch auf den Markt anpassen können, die Marke muss immer flexibel bleiben. Man sollte nicht einfach die Konkurrenz kopieren, sondern einen eigenen Weg finden.

Es geht primär um den Kunden und nicht um die eigene Organisation

Messbarkeit und der harte Wettbewerb

Mittlerweile kann man das Branding und damit auch den Erfolg einer Kampagne mit diversen Tools messen. Für die Kunden wird diese Messbarkeit immer wichtiger und entscheidet zum Teil auch über die weitere Zusammenarbeit. Auf Agenturseite heisst das, sich permanent weiterzuentwickeln und möglichst integrierte Konzepte anzubieten. Der Wettbewerb ist härter geworden und wer nicht mitzieht, verliert. Für Christian Sutter ist Branding langfristig ausgerichtet: „Werbekampagnen haben eher kürzere Zeitspannen im Fokus. Genauso wie manche Führungspersonen, die einfach einen Fussabdruck hinterlassen wollen, aber nicht die Langfristigkeit im Blick haben.“ Der wichtige Praxiseinblick war spannend und informativ zugleich und die Studierenden stellten im Anschluss auch noch diverse Fragen. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Christian Sutter einen richtigen Branding Profi in den Unterricht integrieren konnten. Die Theorie wird so gleich viel verständlicher und plastischer. Ich denke, dass es gelungen ist, die Faszination Branding den Studierenden zu vermitteln„, meint Dr. Adrienne Suvada, Dozentin im Fach Brand Management.

Mehr über evoq

https://www.evoq.ch/

https://www.facebook.com/evoqcommunications

https://twitter.com/evoqzurich

Durchstarten mit dem SWISS Branding

Der Praxisbezug wird an der ZHAW traditionell hoch geschrieben. Die Studierenden erhalten nicht nur die theoretischen Fähigkeiten, sondern können auch exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag grosser Unternehmen werfen. So geschehen im Fach Brand Management, das von Frau Dr. Adrienne Suvada unterrichtet wird. Hier kamen die Studierenden in den Genuss einer Lektion, die direkt vom Head of Marketing der SWISS gehalten wurde. Bernhard Christen sprach erfrischend offen über die Ideen und die Schwierigkeiten des SWISS Brandings.

Die Schweizer Identität als Teil des Brandings © SWISS

Die Lektion begann mit einem historischen Rückblick. Die SWISS entstand auf Basis der Crossair welche eine Tochtergesellschaft der Swissair war, die ja im Oktober 2001 groundete. Das Unternehmen hat sich in den Jahren gewandelt und sucht eigene Wege, auch wenn es in der Organisation der Lufthansagruppe, zusammen mit der Lufthansa und der Austrian Airlines, integriert ist. Das Brand Management Team der SWISS ist zuständig für das Brand Positioning und definiert die SWISS als „the airline of Switzerland“. Das Branding der SWISS hat mehrere Entwicklungsschritte hinter sich. 2009 waren die meisten Airlines in der unbeliebten „stuck in the middle“ Position. Sie hatten mittelmässige Marktanteile und sassen zwischen den Stühlen. Für die SWISS war klar, dass sie nie mit den grossen Airlines wird konkurrieren können. Es galt sich zu differenzieren und das wurde in der Kundenbeziehung umgesetzt. Man wollte flexibler werden, wenn es um Kundenbedürfnisse ging. Die Kundennähe wurde zum Schlagwort für diese Airline: Man wollte näher bei den Gästen sein, als die grossen Airlines mit ihren vielen Prozessen.

Bernhard Christen Head of Marketing bei der SWISS und Dr. Adrienne Suvada von der ZHAW

Swissness und die kleinen Dinge mit grosser Wirkung

Das SWISS Branding profitiert natürlich von der Marke Schweiz im Allgemeinen. „Durch diese Verbindung hat man nie ein billiges Image, man wird immer höher gewertet, als andere„, erläutert Bernhard Christen. Die Swissness wurde auch mit dem 2011 lancierten Branding umgesetzt. Diese Kampagne benutzte mehrheitlich die Farbe Grau. Man sah nur etwas Rot und das Schweizerkreuz in der Bildsprache. Dieses Branding war sehr erfolgreich, weil es sich stark von den anderen Airlines unterschieden hat. Das Problem war aber, dass graue Bilder mit Flugzeugen schwer Emotionen vermitteln können. So langsam setzte sich die Idee durch, dass es besser wäre, auch Menschen zu zeigen. Die SWISS brauchte eine Kommunikation, die auf das WARUM und nicht nur auf das WAS den Fokus setzt. „Es war notwendig nicht nur zu kommunizieren, dass man etwas tut, sondern warum man etwas tut„, erklärt Bernhard Christen. In der Analyse war schnell klar, dass in der Schweiz die kleinen Dinge einen grossen Unterschied ausmachen. Dies wurde auf die SWISS übertragen: Die Airline sorgte sich um die kleinen Dinge, die aber einen grossen Effekt haben. Gerade am Beispiel der SWISS Schokolade kann man dies gut aufzeigen. Das einzelne kleine Schokoladentäfelchen kostet im Einkauf nicht die Welt, erzeugt aber bei den Passagieren unglaublich positive Reaktionen und lässt sie mit einem Lächeln das Flugzeug verlassen.

Praktische Erfahrungen, die Bernhard Christen spannend vermitteln konnte

Konsequente Branding-Umsetzung auch für die Mitarbeiter

Der zweite Schritt des neuen Brandings war das Hinzufügen von Farben. Dies galt nicht nur für die Werbeanzeigen, sondern zum Beispiel auch für die Servietten im Flugzeug oder den Zucker- und Salzpäckchen. Auch die Merchandising Artikel wurden farbiger und lebendiger. Das Branding wurde aber auch intern konsequent umgesetzt. Der Hauptsitz und die Arbeitsplätze wurden umgestaltet. Es gab nun Farben und Holzelemente, so wie auch bei den SWISS Lounges weltweit. „Unsere Mitarbeiter sollten sich wie unsere Gäste fühlen, das war die Absicht dahinter„, meint Bernhard Christen. Natürlich setzt die SWISS auch noch auf klassische Out of Home Werbung, mittlerweile geht aber über die Hälfte des Werbebudgets in die digitalen Kanäle. Hier werden verschiedene Videosequenzen eingesetzt, die auch auf die internationalen Märkte entsprechend abgestimmt werden. Zum neuen Branding gehörte auch ein neues Sponsoringkonzept. Vorher hat die Airline Top Events in der Schweiz gesponsert, dies aber nicht für die Kommunikation genutzt. Dies ist nun anders, die SWISS integrierte zum Beispiel das Schweizer Fussballteam für eine Kampagne. So kam es, dass für einmal Fussballspieler als Flight Attendants unterwegs waren. „Die Lektion war ein spannender Einblick ins Schweizer Airline Business. Besonders interessant war es zu sehen, wie hier die Swissness umgesetzt wird„, meint die Dozentin Dr. Adrienne Suvada. Insgesamt ein gelungener Austausch und ein spannender Unterricht für die Studierenden der ZHAW, die sicherlich viele Tipps für ihr späteres Berufsleben mitnehmen konnten.

Mehr über die SWISS

https://www.swiss.com/ch/de

https://www.facebook.com/flyswiss.ch/?brand_redir=16565655722

https://twitter.com/FlySWISS

https://blog.swiss.com/de/

Weiterhin einen guten und erfolgreichen Flug! © SWISS

Bank Thalwil geht neue Wege: Die Zukunftswerker beraten die Bank und bauen aktiv mit

Die gesellschaftlichen Veränderungen verlangen nach Anpassungen im Bankgeschäft, auch für die Bank Thalwil. Die Bankwerker haben nun einen innovativen Ansatz gewählt und setzen für einmal nicht auf hochbezahlte Beratungsfirmen, sondern auf Menschen aus dem normalen Leben.

Wie kann sich eine Bank den Herausforderungen stellen und wie sieht die Geschäftsstelle der Zukunft aus? Gerade letztere Frage beschäftigt die Bank Thalwil in Bezug auf die Geschäftsstelle Kilchberg sehr.

Die Bank Thalwil hat sich entschlossen keine Beratungsagenturen zu wählen, sondern setzt auf Personen, die direkt betroffen sind: Menschen aus dem normalen Leben. Mit fachlicher Unterstützung durch das Institut für Marketing Management der ZHAW, wurde das Projekt Zukunftswerker entwickelt. Menschen aus allen Altersgruppen und diversen beruflichen Hintergründen treffen sich für drei Workshops und bringen ihre Meinungen aktiv ein.

Die Zukunftswerker bei den Bankwerkern (c) Bank Thalwil

Die Bankwerker sind bekannt für ihre Kundennähe. Das steht bei uns nicht nur auf dem Papier, sondern wird aktiv gelebt. Wir sind überzeugt, dass die Zukunftswerker uns neue Sichtweisen ermöglichen„, meint Andreas Fuchs, CEO der Bank Thalwil. Der erste Workshop brachte bereits interessante Diskussionen hervor. So wurde die Wichtigkeit des persönlichen Beraters betont, der dann zum Kunden kommt, wenn er ihn braucht. In einer Geschäftsstelle soll ausserdem nicht ein Bildschirm die Kunden begrüssen, sondern ein Mensch. Es wurden auch innovative Ansätze diskutiert, denn gerade das jüngere Kundensegment erledigt viele Bankgeschäfte online. Klares Statement war: Die Bank Thalwil gehört als einzig verbliebene Bank zu Kilchberg. Erste Ideen wurden aufgeworfen, wie man die Räumlichkeiten nutzen könnte, um auch für die Gemeinde einen Mehrwert zu bieten.

Spannende Diskussionen und interessante Ansätze (c) Bank Thalwil

Experten haben die Tendenz an der Kundschaft vorbei zu denken. Man wählt dann komplexe und teure Designs und übersieht leicht die wirklichen Bedürfnisse. Die Zukunftswerker bringen neue Aspekte hinein, die sehr wertvoll sind„, sagt Dr. Adrienne Suvada, die das Projekt auf Seiten der ZHAW begleitet. Froh über dieses Projekt ist auch Sandro Meichtry, Leiter Vertrieb Bank Thalwil: „Dieser direkte Austausch ist eine wichtige Erfahrung für unsere Bank. Normalerweise sind die Projekte schon fertig und werden dann der Kundschaft übergeben. Hier kann man aktiv mitarbeiten. Diese Zusammenarbeit ist einzigartig.“

Die Zukunftswerker treffen sich noch zu zwei weiteren Workshops im November und Dezember.

www.bankthalwil.ch

Wichtige Marktforschung für die neue Ruby Schokolade

Von Dr. Adrienne Suvada

Wenn es um Schokolade geht, da strahlen nicht nur Kinderaugen. Bei der süssen Verführung werden auch Erwachsene schwach. Mittlerweile gibt es in den Läden ein grosses Sortiment. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ob helle Schokolade, dunkle oder weisse, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Schweizer sind natürlich beim Thema Schokolade von jeher vorn dabei. Allerdings muss man zugeben, dass es schon lange keine bahnbrechenden Innovationen gab – zumindest bis jetzt, denn Barry Callebaut hat einen neuen Schokoladentypus kreiert und ihn auf den Namen Ruby getauft.

Innovation in der Schokoladen-Welt, die Ruby Schokolade © Barry Callebaut Group

Intensive Marktforschung vor der Einführung

Die Ruby Schokolade wird tatsächlich aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt. Erstaunlicherweise werden aber keine Beeren oder ein Beerenaroma hinzugefügt, ebenso keine Farbstoffe. Die Ruby Schokolade nimmt die in der Bohne vorhandenen Geschmacksnoten auf sowie den dazugehörigen Farbton. Gemäss Barry Callebaut hat die Schokolade einen intensiven Geschmack. Um die Ruby-Bohne auch wirklich zu einem Produkt verarbeiten zu können, hat Barry Callebaut sogar ein spezielles Verfahren entwickelt. Natürlich hat das Unternehmen vor der Produktlancierung Marktforschung betrieben und festgestellt, dass offenbar ein Konsumentenbedürfnis vorhanden ist. Im Rahmen der Untersuchungen wurde die Attraktivität von Ruby für den Verbraucher sowie dessen Kaufabsicht getestet, wobei nachgewiesen wurde, dass Verbraucher Ruby-Schokolade unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten kaufen würden. Peter Boone, Chief Innovation & Quality Officer bei Barry Callebaut, sagt: „Barry Callebaut hat sich weltweit als Pionier und Innovator für Schokolade und Kakao etabliert. Die Konsumforschung in sehr unterschiedlichen Märkten bestätigt, dass Ruby-Schokolade nicht nur einen neuen, bei den Millennials anzutreffenden Konsumentenbedarf mit dem Namen Hedonistic Indulgence (hedonistischer Genuss) deckt, sondern auch eine hohe Kaufabsicht unter unterschiedlichen Preisgesichtspunkten erfüllt.“

Die Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt © Barry Callebaut Group

Marketing für Ruby

Der Zürcher Konzern ist zwar der weltweit führende Hersteller von Schokoladen- und Kakaoprodukten, er hängt aber von seinen Partnern ab. Schliesslich verarbeiten diese die neue Schokolade und verkaufen sie dann an die Konsumenten. Barry Callebaut beliefert industrielle Lebensmittelhersteller und Schokoladenanbieter wie Chocolatiers, Konditoren, Bäckereien, Hotels, Restaurants oder Catering-Unternehmen. Eine erfolgreiche Markteinführung von Ruby geht nur durch diese Zusammenarbeit. Marketingmässig hat der Konzern seine Aufgaben aber gemacht. Die Lancierung der Ruby-Schokolade erfolgte wohl nicht zufällig bei einem exklusiven Auftaktevent in Shanghai (China). Gerade hier ist das Marktpotenzial offenbar gross. Wie sich Ruby tatsächlich durchsetzt, wird sich zeigen. Gespannte Schleckmäuler werden sie sicher schon bald in den Läden entdecken…

https://www.barry-callebaut.com

https://twitter.com/BCgroupnews 

https://www.facebook.com/BarryCallebautGroup

„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/