Emotionen und Kompetenz beim CAS Markenemotionalisierung

Julia Kern und Christof Grütter haben im Frühjahr 2017 gemeinsam den CAS Markenemotionalisierung besucht. Julia Kern ist Projektleiterin Eventmarketing bei der SRG SSR – Business Unit Sport und Christof Grütter ist Teamleiter Marketing der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf. Warum sie sich für den Kurs entschieden und welche Erfahrungen sie gemacht haben, darüber haben wir mit ihnen gesprochen.

Warum habt Ihr euch für den CAS Markenemotionalisierung entschieden?

Julia Kern: Das Thema ist perfekt für mich, da in unserer Situation (No Billag-Initiative) die Emotionalisierung unserer Marke eine sehr wichtige Rolle spielt! Zudem habe ich mich schon immer für Sportmarketing-Themen interessiert. Die Mischung mit anderen Events – neben dem Sport – kam meinen persönlichen Interessen entgegen.

Christof Grütter: Ich habe mich für diesen CAS entschieden, da ich der Überzeugung bin, dass ein Produkt, welches mit Emotionen aufgeladen wird, beim Kunden eine nachhaltigere Bindung hinterlässt. Mein Ziel war es, in diesem Bereich konkrete Kompetenzen aufzubauen.

Welches langfristige Ziel möchtet Ihr mit dem Studium erreichen?

Christof Grütter: Langfristig möchte ich meine Marketingentscheidungen faktenbasiert und nicht nur auf Erfahrung basiert fällen. Daher hilft mir die mit diesem Studium aufgebaute Kompetenz, Entscheide basierend auf Fachwissen und Erfahrung fundiert zu fällen.

Julia Kern: Durch den Besuch der verschiedenen CAS habe ich einen Einblick in diverse Themen bekommen, welche mir helfen sollen, neue Ideen im praktischen Joballtag mit einbringen zu können. Zudem soll der MAS Marketing Management mich natürlich langfristig auch auf der Jobstufe höher bringen. (Anm.d.R. Julia Kern schreibt soeben an ihrer Masterarbeit im MAS und hat bereits vier CAS besucht).

Julia Kern: „Neue Ideen im praktischen Joballtag“

Was hat Euch am CAS Markenemotionalisierung besonders gut gefallen?

Julia Kern: Es waren über sämtliche CAS sehr interessante Dozenten in den Lehrgängen, welche mehrheitlich einen tiefen Einblick in deren Wissen geben konnten und einem somit brauchbare Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben konnten.

Christof Grütter: Insbesondere haben mir die wertvollen Kontakte geholfen. Die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Dozenten und Themenbereiche (Psychologie, Sponsoring, Sportaspekte) habe ich als sehr bereichernd empfunden.

Christof Grütter: „Wertvolle Kontakte

Konntet Ihr die Inhalte des CAS auch bereits im Job anwenden?

Christof Grütter: Das erworbene Fachwissen hat mir besonders in der Ausgestaltung der aktuellen Herbstausstellung der BMW Niederlassung Zürich-Dielsdorf geholfen. Es ist uns gelungen ein emotionales Konzept zu erstellen, welches unsere Kunden als stimmig wahrgenommen haben. Aus unserer Sicht ist es uns gelungen den Kunden unsere Leidenschaft für die Marken und die verkauften Produkte erlebbar zu machen.

Julia Kern: Yes, immer wieder! Ich bin jetzt nicht die Person, die Modelle direkt wieder anwendet – obwohl das jetzt kommen wird, da ich immer mehr Konzepte erarbeiten muss 🙂 Aber ich habe viele kleine Details, Ideen und Gedankenzüge mitnehmen können, die mir in gewissen Situationen immer wieder einfallen und weiterhelfen.

Wem würdet Ihr den CAS Markenemotionalisierung empfehlen?

Christof Grütter: Ich würde diesen CAS allen Marketingverantwortlichen empfehlen, deren Produkte starke Aktivitäten im Bereich Event bedingen oder für den Kunden mit starken Emotionen verbunden sind. In meinem konkreten Fall: die Marken BMW und MINI und die damit verbundene Emotionalität.

Julia Kern: Dem schliesse ich mich vollumfänglich an!

 

Haben Sie Fragen zum CAS Markenemotionalisierung? Dann können Sie sich an Marcel Hüttermann via mail huet@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 76 98 wenden. Des Weiteren finden Sie zahlreiche Informationen zum Kurs auch online.

 

„Viele Leute aus verschiedenen Branchen“: Inspiration und Wissensanreicherung im MAS-Programm

Die CAS-Lehrgänge (Certificate of Advanced Studies) am Institut für Marketing Management sind sehr beliebt. Oft machen die Teilnehmenden mehrere CAS und irgendwann drängt sich die Frage nach einem anerkannten Masterabschluss auf. Im Rahmen des MAS (Master of Advanced Studies) in Marketing Management kann man aus 14 CAS sein individuelles Programm zusammenstellen und damit einen individuellen Studienschwerpunkt setzen. Sarah Edelmann hat diesen MAS absolviert und erzählt, weshalb sie sich für diese Ausbildung entschieden hat.

Sarah, warum hast Du dich für einen MAS entschieden?

Mich hat die Flexibilität überzeugt. Da ich mich nicht für 2.5 Jahre binden wollte, fand ich die Möglichkeit den Lehrgang innerhalb von fünf Jahren mit allfälligen Pausen zu absolvieren sehr überzeugend. Zudem passte es für mich, dass ich die Vertiefungsrichtungen selber wählen konnte. Die ZHAW war auch sehr zuvorkommend, als mich CAS ausserhalb des IMM interessiert hatten, um diese innerhalb des MAS zu absolvieren.

Wie kam die Wahl auf die ZHAW, was war ausschlaggebend?

Wie oben erwähnt, die Flexibilität, der Standort Winterthur und natürlich der gute internationale Ruf.

Welches langfristige Ziel möchtest Du mit dem Studium erreichen?

Da ich bereits um die zehn Jahre im Marketing arbeite, war es für mich wichtig, einen anerkannten Ausweis zu haben. Wo mich dies hinführt, ist zurzeit noch unklar.

Sar

Sarah Edelmann hat den MAS Marketing Management erfolgreich absolviert

Was hat Dir am MAS Marketing Management besonders gut gefallen?

Ich fand besonders inspirierend so viele Leute kennen zu lernen, aus so vielen Branchen. In der täglichen Arbeit hat man normalerweise immer mit den gleichen Branchen zu tun. Hier habe ich sehr viele Leute von verschiedenen Tätigkeiten kennen gelernt und dieser Austausch war für mich sehr wertvoll und inspirierend. Zudem hat mir der grosse Praxisbezug sehr gut gefallen.

Ein MAS bringt einen grossen Aufwand mit sich, wie hast du Arbeit und MAS unter einen Hut gebracht?

Das weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das geschafft habe! J Ich hatte sehr zuvorkommende Arbeitgeber, die mich unterstützt hatten. Trotzdem musste ich sogar während der Schule arbeiten, was natürlich nicht sehr ideal war. Auch mein Stellenwechsel innerhalb der Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Ich hatte zudem ein sehr verständnisvolles Umfeld und habe mich in meiner Freizeit auf meine Ausbildung konzentriert, dafür habe ich jetzt wieder mehr Zeit für mich, meine Hobbies und das Umfeld.

Konntest Du die Inhalte des MAS-Programms auch bereits im Job anwenden?

Auf jeden Fall. Aus jedem CAS konnte ich verschiedene Themen mitnehmen einbringen. Es war ein stetiges Anreichern von Wissen, was ich immer wieder in der täglichen Arbeit einsetzen kann.

Wie waren die Dozierenden?

Wie bereits gesagt, war für mich immer der Praxisbezug zentral, was die meisten geschafft haben. Aber auch hier, wie in jeder Ausbildung, gibt es sehr gute und etwas weniger gute Dozenten.

Wem würdest du einen MAS empfehlen?

Für alle, die sich im Marketing weiterentwickeln möchten, Spass an Wissensanreicherung haben, Bereitschaft besitzen, im Job und vor allem in der Freizeit kürzer zu treten und sich auf neue Ideen, Konzeptionen und wissenschaftliche Themen einlassen wollen.

Haben wir bei Ihnen das Interesse an einem MAS geweckt? Am nächsten Info-Apéro des Instituts für Marketing Management können Sie sich direkt mit dem Studienleiter austauschen.

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/online-anmeldung-info-apero/

MAS Marketing Management:  www.zhaw.ch/imm/masmama

Alle Weiterbildungen:  www.zhaw.ch/imm/weiterbildung

„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/