Product Management Studie 2014

 Mehr Informationen zu der Product Management Studie 2014 finden Sie auf der IMM-Website. Wenn Sie selber Experte werden möchten, besuchen Sie den MAS Product Management an der ZHAW School of Management and Law.

Vom Unterricht zum Gedicht

Aus dem Leben eines IMM-Mitarbeiters: Studieren und Arbeiten unter einem Dach oder wenn Vorgesetzte gleichzeitig deine Dozenten sind: Lyrik in freier Gedichtform.

Wenn montags um Acht die Schulglocke erklingt,
Der Dozent sich hinters Rednerpult schwingt,
der Student mit Kaffee den Wochenend-Blues verdrängt
und sich zwischen die engen Bänke zwängt

Dann weiss ich, ich bin im Studium.

Wenn der Dozent morgens von grösster Motivation begleitet,
Trotzdem an der Multimedia-Anlage scheitert.
Lache ich nicht.
Denn er ist mein Chef.

Im Berufsleben bin ich wissenschaftlicher Assistent,
Und der, der rennt, wenn‘s auch mal brennt.
Mit ex- sowohl als intrinsischer Motivation,
gebe ich mein Bestes in jeder Funktion

So folge ich, aufmerksam, wach und für Fragen bereit
So gut es geht dem Unterricht und vermeide Streit.

Mein theoretisches Wissen aus dem Studium,
Setze ich möglichst praxisnah als Assistent um.
Und stelle manchmal fest,
Wissenschaft ist nicht nur ein Fest.

Wissenschaft ist wenn man Wissen schafft,
sich mit Theorien, Modellen und Hypothesen befasst.
Mit einer Forschungslücke beginnt
und mit durchdachter Methodik Erkenntnis gewinnt.

Vom Modell zum Rebell.

Die Kombination aus Studium und Institut für Marketing Management
rüstet mich aus mit dem richtigen Equipment im richtigen Moment.
So profitiere ich neben wertvollen Kontakten
auch von neuem Wissen in mehreren Akten.

Und zum Schluss:
Dank dem per-Du mit meinen Dozenten erhalte ich kurzfristig Fame,
beschreite bei ungenügenden Noten im Büro dafür den Walk of Shame.

Aus dem Leben eines ZMM-Mitarbeiters: Auf Du mit Steffi Buchli

Steffi Buchli moderierte den Homecoming Day der School of Management and Law. Learnings aus einem Gespräch mit der bekannten Moderatorin des Schweizer Fernsehen.

Am Homecoming Day der ZHAW School of Management and Law hatte ich das Vergnügen, Steffi Buchli  nach ihrem Auftritt als Moderatorin des Anlasses persönlich kennenzulernen. Gelernt habe ich dabei jedoch auch noch einige andere Dinge:

  • Sportmoderatoren/Innen sind untereinander per-Du
  • Steffi Buchli ist live noch sympathischer als im Fernsehen
  • Ihre Augen sind tatsächlich so blau wie sie im „Sport Aktuell“ im Schweizer Fernsehen jeweils wirken
  • Sie ist nicht eitel: Im Gegensatz zu mir hat sie sich nicht darum gekümmert, wie sie auf dem Foto aussieht (genützt hat es in meinem Fall trotzdem nichts, siehe Foto)
  • Folgt aus Punkt oben: Einigen treibt das Treffen auf eine bekannte Persönlichkeit die Schamesröte ins Gesicht, andere bleiben cool.

V.l.n.r.: Rolf Rellstab (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Steffi Buchli, David Wallmer (Wissenschaftlicher Assistent)

Ich bedanke mich bei @SteffiBuchli für Ihren professionellen Auftritt als Moderatorin des Homecoming Days und für den ebenso professionellen Umgang mit mir als Groupie. Das macht mir die Berichterstattung über die Misserfolge meines Lieblingseishockeyteams erträglicher.

Sind uns Fussballvereine einen Schritt voraus?

Nicht-professionelle Sportvereine sind stabile kleine Unternehmen, die vom Commitment der Mitglieder und der Identifikation derer mit der Marke leben. Nicht nur für Vereine, sondern auch für Unternehmen aus der Privatwirtschaft ist die Integration der Mitglieder (Kunden) in eine Community mit dem Erstreben, die Loyalität zu fördern ein wichtiges Ziel. Erkenntnisse aus meiner Bachelorarbeit über die Markenführung von nicht-professionellen Sportvereinen.

Dass starke Marken den Unternehmenserfolg nachhaltig positiv beeinflussen oder diesen sogar begründen ist weder neu noch wissenschaftlich unerforscht. Ebenfalls besteht kein Zweifel darüber, dass Sportklubs wie der FC Bayern München oder St. Pauli einen grossen Teil ihres (finanziellen) Erfolgs der Stärke ihrer Marke verdanken. So erstaunt es, dass die Bedeutung der Marke insbesondere im nicht-professionellen Sport bisher kaum bis gar nicht untersucht wurde – obwohl der Konkurrenzdruck zwischen den Vereinen auch im nicht-professionellen Sport im Zuge der erhöhten Mobilität steigt. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich mich deshalb dem Thema Branding in nicht-professionellen Fussballklubs angenommen und anhand eines grösseren (nicht-professionellen) Zürcher Fussballvereins unter anderem untersucht, ob sich der identitätsorientierte Markenführungsansatz auf Sportvereine übertragen lässt. Weiterlesen