Einfluss des Konsumenten-Ethnozentrismus auf unser Kaufverhalten

Erkenntnisse aus der Literaturarbeit zu einer Determinante des Kundenverhaltens von Corinne Scherrer, Dong Yang Ming und Christopher Zunner. Die Literaturarbeiten wurden im Rahmen der Vorlesung „Strategischer Fokus Kunde“ erstellt. Die Studenten haben sich dabei vertieft mit einem Fachartikel auseinandergesetzt und einen eigenständigen Praxistransfer erarbeitet:

„ALDI, einfach günstiger“.

Inzwischen sehen wir die obige Werbung von ALDI SUISSE vermehrt in Fernsehen und Zeitung. ALDI bietet unbestritten viele Produkte zu günstigen Preisen an. Und das für Güter auf Konkurrenzniveau. Aber: Erledigen Sie Ihren Einkauf gerne bei ALDI? Würden Sie als Schweizer Staatsbürger und –Bürgerinnen nicht lieber doch Migros und Coop wählen? Oder wie wäre es mit einem Schweizer Taschenmessern der Firma Victorinox, welche weltweit bekannt und ein Exportschlager sind? Erfolg sorgt immer für Kopien. Kopien, die ähnlich aussehen (was will man an der Form eines Taschenmessers auch gross verändern?), teils sogar noch mit mehr Funktionen ausgestattet sind. Trotz dieser Tatsache – stellen Sie sich selbst einmal folgende Frage: Würden Sie das Produkt von Victorinox kaufen oder doch lieber die günstigere Kopie aus Taiwan? Wie wäre Ihre Antwort, wenn es als Geschenk für einen guten Freund gedacht ist? Die mehrheitliche Antwort aller Schweizer Bürger auf all diese Fragen ist eindeutig. Sie bevorzugen Ihre heimischen Produkte und Dienstleistungen, vertrauen auf Schweizer Qualität!

Im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung und Entwicklung der „Multinationalen“ haben wir als Konsumenten eine reiche Auswahl an Waren und Dienstleistungen aus der ganzen Welt, die nur darauf warten, aus dem Regal genommen zu werden. Dennoch entscheiden wir uns oft für „unsere Produkte“. Also jene, die von unseren Freunden, unseren Familien, kurz unserer Nation produziert, gehandelt oder erdacht wurden. Fraglich ist aber doch, warum wir das tun? Einen Versuch, diese Tatsache zu erklären, unternimmt die Theorie des Ethnozentrismus von Konsumenten: Gemäss dieses sozialpsychologischen Phänomens präferieren Konsumenten grundsätzlich einheimische Produkte gegenüber fremdländischen. Zum einen, weil sie die Wirtschaft des eigenen Landes zu stützen versuchen und damit Arbeitslosigkeit verhindern möchten. Zum anderen beruht dieser Effekt auf dem Transfer der Wahrnehmung anderer Kulturen und Länder auf in diesem Land produzierte Produkte – mit oftmals verheerenden Konsequenzen!

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Musik in der Werbung

Erkenntnisse aus der Literaturarbeit zu einer Determinante des Kundenverhaltens von N. Baumann, I. Dineva und S. Lopez. Die Literaturarbeiten wurden im Rahmen der Vorlesung „Strategischer Fokus Kunde“ erstellt. Die Studenten haben sich dabei vertieft mit einem Fachartikel auseinandergesetzt und einen eigenständigen Praxistransfer erarbeitet:

Durch die Massenmedien und der darin vorkommenden Werbung sind wir stetig Musik ausgesetzt. Wir hören ob gewollt oder ungewollt während 40-50% des Wachzustandes Musik (Cranton und Lantos, 2011: 396). Oft fällt uns nicht auf, wie oft wir durch die Musik beeinflusst werden, da sie nicht sichtbar ist (Jain und Bagdare, 2011: 297). Durch die Musik in der Werbung wird das Erinnerungsvermögen gestärkt. So können sich Konsumenten bspw. besser an Informationen erinnern, wenn die Werbeaussage mit der Melodie eines berühmten Liedes verbunden ist. Des Weiteren wird durch Musik die Aufmerksamkeit gefördert (Allan, 2007: 8f.).

 Bei der Auswahl der Werbemusik ist Sorgfalt geboten. Zuhörer reagieren, je nach dem in welchem Kontext oder in welcher Laune sie sich befinden, unterschiedlich auf Musik. Ferner kann es vorkommen, dass der Zuhörer sich nicht mit dem Sänger oder der Musik identifizieren kann und dadurch eine negative Konnotation zur Marke entsteht. Entscheidend für den Erfolg ist, dass eine Verbindung zwischen Musik, Werbenachricht und Marke besteht (Cranton und Lantos, 2011: 397).

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Musik beeinflusst unser Kaufverhalten, ob wir wollen oder nicht!

Erkenntnisse aus der Literaturarbeit zu einer Determinante des Kundenverhaltens von Roland Schweizer für die Studentengruppe Rekha Datta, Thomas Schawalder, Roland Schweizer und  Anita Vlajic. Die Literaturarbeiten wurden im Rahmen der Vorlesung „Strategischer Fokus Kunde“ erstellt. Die Studenten haben sich dabei vertieft mit einem Fachartikel auseinandergesetzt und einen eigenständigen Praxistransfer erarbeitet:

Bald ist es wieder soweit, Weihnachten naht und unweigerlich damit auch die Zeit der Geschenkeinkäufe. Das Shoppen vor den Festtagen wird von vielen von uns als Belastung wahrgenommen, wir sind froh, wenn das letzte Geschenk eingepackt in unserem Einkaufswagen liegt und wir uns endlich auf fröhliche und stressfreie Tage freuen können.  Nicht verwunderlich, denn die Weihnachtseinkaufszeit gilt als die intensivste Phase im Detailhandel, nicht nur für die Kundschaft, sondern auch für das Personal. Dies wissen die Händler ganz genau und ja, sie haben ein probates Mittel bereit: Das bekannte Weihnachtslied „Jingle Bells“, ursprünglich von James Lord Pierpont im Jahre 1875 komponiert, soll uns Jahr für Jahr das Gefühl von Besinnlichkeit und Vorfreude vermittlen, und ja, uns gleichzeitig vom Einkaufsstress befreien. Schliesslich soll uns Weihnachtsmusik auch in Shoppinglaune befördern.

Wie und ob diese Taktik wirksam ist, sei dahingestellt. Manche mögen sich ab der eingängingen Melodie kaum erfreuen, andere wiederum fühlen sich durch den vertrauten Refrain richtiggehend in Weihnachtstimmung versetzt. Fakt ist, dass Hintergrundsmusik am POS eingesetzt wird, um die Kundschaft emotional zu erreichen. Die Frage im konkreten Fall, ob „Jingle Bells“ als Beispiel von einschlägiger Weihnachsmusik einen positiven oder negativen Effekt auf die Kunden und deren Verhalten ausübt, bleibt. Weiterlesen

Präsentation der Wohlstandsstudie: Junge Generation orientiert sich an traditionellen Werten

Gestern wurde die Studie «Schweizer Wohlstand zwischen Vergangenheit und Zukunft» präsentiert und die Ergebnisse im Rahmen einer Podiums-diskussion kontrovers diskutiert.

Die Studie zeigt: Bezüglich Wohlstand blicken Studierende mit Optimismus in die Zukunft. Als zukünftige Leistungsträger der Schweizer Wirtschaft zeigen sie sich angepasst und wollen das Erfolgsmodell der Schweiz nicht ändern. Dieser Wertekonservatismus führt bei der älteren Generation zur kritischen Frage, ob die Innovationsfähigkeit der Schweiz gesichert ist.

Die Medienmiteilung mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie ist hier ersichtlich.

Dr. Frank HannichDr. Frank Hannich, Dozent an der ZHAW School of Management and Law stellte die Ergebnisse der Studie in einer kurzen Präsentation vor. Die Präsentation kann auf Slideshare eingesehen werden.

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Herzlich Willkommen im Team!

Michaela Simeon und Linda Miesler

Heute morgen hat unser Team gleich zweifachen Zuwachs bekommen. Wir begrüssen Linda Miesler und Michaela Simeon ganz herzlich und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start, viele spannende Projekte und Freude an der Arbeit.

Die beiden stellen sich ganz kurz selbst vor und wir sind uns sicher, dass wir von beiden schon bald  noch einiges mehr auf diesem Blog lesen dürfen.

Linda Miesler: 
Ich habe in Berlin Psychologie studiert und bin nach einigen Umwegen an der Uni St. Gallen gelandet, um dort im Schnittbereich Marketing/Konsumentenverhalten/Produktdesign zu promovieren. Im ZMM werde ich mich als wissenschaftliche Mitarbeiterin hauptsächlich der Forschung widmen und neue Erfahrungen im Bereich Lehre sammeln. Mein Lieblingshobby: Mich entspannen! Falls ich mich nicht gerade entspanne, bin ich in Zürich unterwegs (mein Lieblingsort: das Xenix).

Michaela Simeon:
Vor dem Start im ZMM durfte ich die ZHAW von der Studierenden-Seite kennen lernen, als Bachelor Absolventin in Business Administration mit Major in Marketing. Vor und während dem Studium war ich bei der Migros Bank als Kundenbetreuerin tätig. Durch das Studium lernte ich den Bereich Marketing besser kennen und kann jetzt im ZMM als wissenschaftliche Assistentin mein Wissen anwenden. In der Freizeit reise ich gerne und spiele regelmässig Tennis.

Die Bachelor-Arbeit von Michaela Simeon mit dem Titel „Social Media-Krisen erfolgreich meistern“ haben wir hier bereits vorgestellt.