MAS Product Management – Prämierung der besten Masterarbeiten

Von Dr. Helen Vogt

Welche digitalen Technologien erhöhen am meisten das Einkaufserlebnis im stationären Handel? Können Private Label Brands eine Umsatzsteigerung im Automobil Ersatzteilmarkt bewirken? Diese und viele andere Themen beschäftigen die Studierenden im MAS Product Management (PDM) welche als Abschluss der zweijährigen Ausbildung ihre Masterarbeit geschrieben haben. Die MAS Teilnehmer stammen aus den verschiedensten Industrien und Branchen, dementsprechend fanden sich sehr viele unterschiedliche und höchst spannende Themen im Mastermodul. Von den Chancen der Digitalisierung für Messen, über Kundenfluktuation und Erfolgsfaktoren der Kundenzusammenarbeit im B2B, Rückgewinnungmassnahmen im Versicherungswesen, neue Pricing und Servitization Konzepte, Cross-Device Tracking für ein Medienunternehmen, die Neupositionierung eines Produktsortiments im Healthcare Bereich bis zur Entwicklung einer neuen Value Proposition oder strategisches Lifecycle Management im Maschinenbau, das ganze Spektrum des Product Managements wurde eingehend beleuchtet.

14 Teilnehmer haben dieses Jahr den MAS Product Management mit der Masterarbeit abgeschlossen. Wir gratulieren allen sehr herzlich zu ihrer hervorragenden Leistung!

Teilnehmer des MAS Product Management, welche im Januar 2018 abgeschlossen haben:
Marc-Pieter Blanck, Peter Bornhauser, Christof Fehr, Daniel Hauenstein, Jonas Honegger, Simon Honegger, Marco Huber, Alexander Leutenegger, Patrice Molnar, Andrea Mühleis, Yvonne Müller, Sascha Kropf, Daniel Stoffner, Rolf Zaugg.

Hervorragende Arbeiten wurden ausgezeichnet

Die besten Masterarbeiten werden traditionell an der Diplomfeier bekanntgegeben und gewürdigt. So hat Yvonne Müller in ihrer Arbeit den Einfluss und Erfolgsfaktoren von neuen digitalen Technologien am Point-of-Sales bei Schweizer Einzelhandelsunternehmen untersucht. Mit einer qualitativen und quantitativen Erhebung konnte sie die erfolgversprechendsten Ansätze identifizieren, wie der stationäre Handel das Einkaufserlebnis erhöhen und somit gegenüber dem online Handel wieder attraktiver werden kann. Rolf Zaugg beleuchtet den Autoersatzteilhandel in der Schweiz und untersucht die Frage, ob durch die Einführung eines Private Labels mit einer Fighting-Brand-Strategie neue Kundensegmente und damit höheres Umsatzwachstum generiert werden kann. Beide Arbeiten zeichnen sich durch eine fundierte und differenzierte wissenschaftliche Arbeitsweise und durch eine hohe Praxisrelevanz aus.

Die Vielfältigkeit der Masterarbeiten spiegelt auch das breite Anforderungsspektrum an moderne Produktmanager. Die Teilnehmer des MAS Product Management haben in den vier CAS, welche den MAS bilden, ein fundiertes Wissen und die notwendigen Fähigkeiten erworben um die vielfältigen Markt- und Kundenbedürfnisse strukturiert zu ermitteln, ein Leistungsportfolio gezielt zu entwickeln, erfolgreich am Markt zu etablieren und langfristig gewinnbringend zu managen. Damit haben die MAS Absolventen die notwendigen Grundlagen um ein modernes Product Management zu betreiben.

Haben Sie Fragen zum MAS Product Management? Dann wenden Sie sich bitte an Helen Vogt via mail vogh@zhaw.ch oder via Telefon 058 934 66 99. Zahlreiche Information zu diesem Studiengang finden Sie auch online.

«Sie lernen digitale Marketing-Instrumente so einzusetzen, dass sie auf übergeordnete Marketing-Ziele einzahlen»

Sandro Graf und Armin Ledergerber, beide verantwortlich für den CAS Digital Marketing an der ZHAW, erläutern im folgenden Video die Besonderheiten des Studiengangs. Dabei streichen sie insbesondere die hohe strategische Orientierung der vermittelten Inhalte und die holistische Betrachtung von Digital Marketing („klassisch“ digitales Marketing und Social Media) hervor. Zudem zeichnet sich der Studiengang dadurch aus, dass auch innerbetrieblichen Aspekten wie Digital Governance, Change Management und Empowerment der Mitarbeitenden eine hohe Bedeutung zugemessen wird. Denn nur wenn das Unternehmen und die Mitarbeitenden selbst verstehen, was der digitale Wandel für das Unternehmen bedeutet, lässt sich das Potenzial der Interaktivität in der Kundenbeziehung erschliessen.

Zudem beantworten Sandro Graf und Armin Ledergerber im Video Fragen zur internationalen Anerkennung des Abschlusses, zu den Teilnehmenden im CAS Digital Marketing und zu den Perspektiven nach Abschluss des Studiengangs.

Gerne stehen Ihnen Sandro Graf und Armin Ledergerber auch für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir beraten Sie gerne!

«Nur Unternehmen, die als authentische und glaubwürdige Partner auf dem Social Web wahrgenommen werden, können erfolgreich Kooperationspotential erschliessen»

Sandro Graf, Dozent für Marketing und Studiengangleiter CAS Digital Marketing

Sandro Graf
Dozent für Marketing und Studiengangleiter CAS Digital Marketing

Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen im Internet diskutiert werden, können die im Social Web geäusserte Kritik an den eigenen Leistungen dank entsprechenden Monitoring-Tools identifizieren und in die Verbesserung des Leistungsangebots miteinbeziehen. Organisationen, welche jedoch nicht nur passiv die Kommunikation im Social Web verfolgen wollen, sondern aktiv nach Möglichkeiten zur Mehrwertgenerierung über die Integration der Kunden in die Wertschöpfung suchen, müssen als authentische und glaubwürdige Partner wahrgenommen werden.

Welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen und Kunden im Social Web gelten, erklärt Sandro Graf. Er ist Dozent für Marketing und verantwortet den neuen Zertifikatsstudiengangs (CAS) in Digital Marketing. Der Studiengang thematisiert nebst Instrumenten des Digital Marketing ebenfalls die Möglichkeiten der Kundenintegration im Social Web. Weiterlesen

Neue Weiterbildung in digitalem Marketing

Vom Lead zum Leader. CAS Digital Marketing.Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten nehmen heute eine aktive Rolle im Internet wahr. Deshalb sind Unternehmen mit Ihren Marken, Produkten und Mitarbeitenden oftmals Bestandteil von Interaktionen im Social Web. Doch je länger je mehr wollen sich (potenzielle) Kundinnen und Kunden nicht mehr nur mit Markenbotschaften der Unternehmen auf Social Networks auseinandersetzen, sondern sich auch aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen beteiligen. Diese partizipative Haltung birgt für Unternehmen die grosse Chance, sich gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten zu öffnen und das Wertschöpfungspotenzial der Community zu erschliessen. Weiterlesen