„Das Gelernte gleich im Job umsetzen“ – Praxisbezogene Weiterbildung als Pluspunkt

Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Buzzword, sondern für viele aktueller denn je. Die Weiterbildung ist für Erwachsene zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Selbstverständlich bietet auch das Institut für Marketing Management diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ob CAS oder MAS, das Angebot ist vielfältig. Patricia Lendi hat den CAS Marketing- & Corporate Communications besucht und berichtet, wie sie diese Weiterbildung empfunden hat.

Frau Lendi, weshalb haben Sie sich überhaupt für eine Weiterbildung interessiert und warum fiel die Wahl auf den CAS Marketing- & Corporate Communications?

Weiterbildung ist zwingend für alle, die am Ball bleiben und auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen haben wollen. Mit meinem PR- und Marketing-Hintergrund wollte ich innert nützlicher Frist beiden Seelen in meiner Brust gerecht werden. Und ein CAS-Abschluss war mir wichtig. Gemäss meinen Recherchen ist die ZHAW SML zurzeit die einzige Hochschule, die diesen kombinierten Lehrgang anbietet.

Wie haben Sie diesen Kurs erlebt?

Es war eine tolle, lehrreiche und inspirierende Zeit. Einerseits war es streng – nebst meinem Vollzeitjob auf der Agentur – freitags und samstags die Schulbank zu drücken. Andererseits empfand ich es als willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die interessanten Kursthemen und die gute Stimmung in der Klasse trugen wesentlich dazu bei.

Wie war die Klassenzusammenstellung? Konnten Sie Kontakte knüpfen, oder sogar neue Freunde finden?

Die Klasse war gut durchmischt in jeder Hinsicht. Wir sind innert kürzester Zeit zur eingefleischten Gruppe geworden und das über den Lehrgang hinaus. Noch heute sind wir im täglichen Kontakt via  unseren WhatsApp-Gruppenchat. Dort kommunizieren die Alumni beispielsweise auch Job-Ausschreibungen aus ihren Unternehmen, bevor sie auf Jobplattformen erscheinen.

Zudem sind einige von uns zusammen nach Rom gereist. Unsere Studiengangleiterin, Dr. Adrienne Suvada, hat für uns eine unvergessliche Abschlussreise organisiert.

Endlich das lang ersehnte Diplom – Eine glückliche Patricia Lendi an der Diplomfeier des CAS MCC

Wie haben Ihnen die Inhalte gefallen? Konnten Sie etwas für Ihr praktisches Berufsleben mitnehmen?

Die Inhalte waren sehr praxisbezogen und abwechslungsreich. Das ist wichtig, denn es macht einen Unterschied, ob ich in einem KMU oder internationalen Konzern tätig bin – und ob in der Unternehmenskommunikation oder im Marketing.

Das Gelernte gleich im Job umzusetzen, war ein enormer Mehrwert für mich. Sei es beispielsweise in Sachen Textkompetenz oder schlicht, weil mich das aktuelle Fachwissen in gewissen Fragestellungen zur noch kompetenteren Beraterin gemacht haben.

In einer Weiterbildung sind die Dozenten natürlich sehr wichtig. Wie haben Sie die Lehrkräfte empfunden?

Sie waren ausnahmslos sehr engagiert. Sie überzeugten nicht nur durch grosse Fachkompetenz, sondern auch durch ihre Berufserfahrung. Ihre Begeisterung für ihre Themen war deutlich spürbar. Unterschiede betreffend Didaktik und Präsentationstechnik gab es natürlich auch.

Fühlten Sie sich während des Lehrgangs gut betreut? Wurde Ihnen bei Unsicherheiten oder Fragen geholfen?

Die Kursbetreuung war sehr entgegenkommend und konstruktiv. Anfragen wurden immer umgehend beantwortet. Anliegen hat sie ernst genommen und ist immer  im Rahmen des Möglichen – darauf eingegangen. Diese Unterstützung habe ich sehr geschätzt.

Auch die Moodle Plattform der ZHAW hat mir sehr gut gefallen. Ein zeitgemässes und gut funktionierendes Online-Tool, mit dem wir jederzeit Zugriff auf alle Kursinformationen hatten.

Würden Sie diesen Kurs anderen weiterempfehlen?

Absolut! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist schlussendlich auch das Netzwerk, das sich durch den Lehrgang massiv vergrössert. Nicht nur durch die Teilnehmenden, sondern auch mit den Dozenten. Damit habe ich wertvolle Ansprechpersonen gewonnen. Zudem kann es sich bei einer potentiellen Jobsuche als Pluspunkt erweisen.

Einige unserer Klasse und ich haben durch den Lehrgang Feuer gefangen, dass wir uns bereits fragen: „Which CAS next?“

 

CAS Marketing- & Corporate Communications:

https://weiterbildung.zhaw.ch/de/school-of-management-and-law/programm/cas-marketing-corporate-communications.html

Hier sind alle Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing zu finden:

https://www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/imm/weiterbildung/

Warum im Wartezimmer von Arztpraxen auch Marketing und Kommunikation zu finden sind

Jeder kennt es, der Gang zum Arzt ist nicht gerade beliebt, aber manchmal nötig. Bei der Wahl einer Arztpraxis spielt der digitale Auftritt eine immer grössere Rolle, denn viele Patienten informieren sich gerne vorab über die Website. Ärzte sind aber tendenziell keine Marketing- und Kommunikationsfachleute. In diesen Fällen hilft meinpraxisauftritt.ch, ein Unternehmen das Beratung und praktische Erfahrung genau in diesem Bereich anbieten kann. Die Inhaberin, Irene Dörig, ist nicht nur versiert im Gesundheitsbereich, sondern auch Absolventin unseres CAS Digital Marketing und damit bestens für diese Aufgabe gerüstet.

Professioneller Auftritt für Arztpraxen © meinpraxisauftritt.ch

Frau Dörig, warum brauchen Arztpraxen Marketing und Kommunikation?

In den letzten Jahren haben sich die Gewohnheiten von Patientinnen gewandelt. Heute informiert man sich meist auch im Internet – sei es auf der Suche nach einem neuen Hausarzt, einem Kinderarzt, einer fachlichen Zweitmeinung oder nach der Überweisung an eine Spezialistin.

Da spielt eine visuell und inhaltlich ansprechende Website eine zentrale Rolle. Doch ein professioneller Praxisauftritt geht über den Webauftritt hinaus. Für immer mehr Ärzte wird zum Thema, wie sie sich positionieren und wie sie mit ihren Patienten, den zuweisenden Arztkollegen und der Öffentlichkeit kommunizieren.

Spitäler und Kliniken haben ihre Marketing- und Kommunikationsabteilungen längst aufgebaut und ihren Auftritt nach innen und aussen professionalisiert. Die gleichen Ansprüche erfassen heute zunehmend auch Praxen und medizinische Zentren.

Was macht ein gutes Praxismarketing aus?

Gutes Praxismarketing ist, wenn sämtliche Berührungspunkte mit dem Patienten, den zuweisenden Ärzten und der Öffentlichkeit bewusst und professionell gestaltet sind.

Angefangen vom „Gefunden werden“ im Internet, über eine aussagekräftige Website, freundliche Praxisassistenz, einfache Terminvereinbarung, professionelle Praxisdrucksachen bis hin zur bewussten Gestaltung der Zusammenarbeit mit zuweisenden Arztkollegen oder aktive Medienarbeit. Kurz, eine Praxis oder ein medizinisches Zentrum soll von A – Z als professionell und positiv wahrgenommen werden.  

Nicht zuletzt ist gutes Praxismarketing auch ein Marketing, das die rechtlichen Vorgaben bezüglich Werbung für Ärzte berücksichtigt. Denn diese setzen den Möglichkeiten gewisse Grenzen. Ich habe dem Thema auf unserer Website extra einen Blogbeitrag gewidmet: http://bit.ly/2rzk2Ev

Moderne Drucksachen der Praxis „Neurologie am Löwenplatz“ in Luzern © meinpraxisauftritt.ch

Was können die Stolpersteine in einem online Auftritt einer Arztpraxis sein?

Der erste Stolperstein heutzutage ist sicher, überhaupt keine Website zu haben. Denn so „existiert“ eine Praxis gegenüber vielen, besonders auch jüngeren Zielgruppen, gar nicht. Eine Chance auf einen positiven (ersten) Eindruck oder um überhaupt berücksichtigt zu werden, wird so vergeben.

Der zweite Stolperstein wäre, eine veraltete Website zu haben in Bezug auf Inhalte, Design oder Technologie (z.B. kein Responsive Design für gute Lesbarkeit auf mobilen Geräten). Das kann beim Besucher einen negativen Eindruck der Praxis hinterlassen.

Ein guter Online-Auftritt ist heute für Praxen und medizinische Zentren zunehmend eine Selbstverständlichkeit. Es muss nicht immer eine umfassende Website sein. Für viele Praxen ist eine kleine, aber feine Website mit den wichtigsten Informationen, wie z.B. eine Wegbeschreibung oder Informationen zum Leistungsangebot, bereits ausreichend.

Beispiel einer Website für die „Gefässpraxis am Löwenplatz“ © meinpraxisauftritt.ch

Was bietet meinpraxisauftritt.ch konkret und ist das Angebot individuell abstimmbar?

meinpraxisauftritt.ch steht für Marketing & Kommunikation für Medizin und Praxis. Wir begleiten Ärztinnen und Ärzte mit eigener Praxis, Praxisgruppen und medizinische Fach- und Kompetenzzentren, wenn es um ihren Auftritt, ihre Kommunikation und ihr Marketing geht. Von der Praxiseröffnung über alle Phasen einer Praxistätigkeit bis zur Praxisübergabe.

Das Angebot ist modular aufgebaut und reicht von Logos und Design für Praxisdrucksachen und Praxisgestaltung, kleinen und grossen Websites, Medienarbeit und PR, Positionierung, Zuweisermarketing bis zu gezielter Patientenkommunikation oder Suchmaschinenoptimierung.

So können wir – angepasst auf die Ausgangslage – ein massgeschneidertes Paket zusammenstellen und aus einer Hand anbieten. Und das basiert auf langjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen, sowohl von mir selber, als ehemalige Leiterin Marketing und Kommunikation eines Schweizer Spitals wie auch von unserem Designpartner MINZ, Agentur für visuelle Kommunikation.

Wie weiss man, was Patienten an Informationen brauchen oder wünschen?

Um das zu wissen, kann man einfach von sich selber ausgehen und sich fragen, welchen Informationsbedarf man selber hat bei der Suche nach einem neuen Hausarzt, einer Gynäkologin oder nach der Überweisung an einen Spezialisten.

Oft sind das ganz einfache Informationen wie die Öffnungszeiten der Praxis, eine Wegbeschreibung, Parkplatzmöglichkeiten oder ob überhaupt noch Patienten angenommen werden. Weiter sind das Informationen zum Leistungsangebot und den fachlichen Qualifikationen der Ärztin oder des Arztes. Interessant für viele sind auch Bilder der Praxis und der Mitarbeitenden.

Abgestimmtes Corporate Design bis zur Praxisgestaltung, Praxis „Neurologie am Löwenplatz“ in Luzern © meinpraxisauftritt.ch

Gerade der Gesundheitsbereich hat auch mit sehr viel Bürokratie zu kämpfen. Da bleibt wahrscheinlich wenig Zeit für eine intensive Pflege der Marketingkanäle. Was raten Sie hier?

Oft ist eine intensive Pflege der Marketingaktivitäten für eine Praxis gar nicht nötig. Aber der Initialaufwand für einen starken Auftritt und eine gute Website lohnt sich. Wir konzipieren Websites bereits mit dem Wissen, dass Ärzte im Alltag wenig Zeit haben.

Es gibt z.B. keinen „News-Bereich“ oder keinen „Blog“, obschon das beliebte Tools auf Websites sind. Aber Ärzte wollen sich meist nicht darum kümmern müssen. Und das funktioniert. Wenn jeweils die Stellvertretung während der nächsten Ferien bekanntgegeben oder ein aktuelles Mitarbeiter-Bild bei einem Personalwechsel online geschaltet wird, ist das schon ausreichend.

Bei einer grösseren Praxis oder einem medizinischen Zentrum ändert sich unsere Empfehlung. Wenn z.B. regelmässig Vorträge und Fortbildungen angeboten werden, dann ergibt es Sinn, in deren Bewerbung zu investieren. Auch wenn einer Praxis Zuweisungen erhält, lohnt es sich, sich im Alltag Zeit für die Pflege dieser wichtigen Beziehungen mit den zuweisenden Ärzten zu nehmen.

Wie sehen Sie den Einsatz von Social Media für eine Arztpraxis?

Im Vergleich zu anderen Unternehmen haben die Social Media als Kommunikationskanal für eine Praxis oder ein medizinisches Zentrum klar eine untergeordnete Rolle.

Zum einen ist es schwieriger, Fans oder Follower für eine Arztpraxis zu gewinnen und zum anderen stehen Aufwand und Nutzen meist in einem Missverhältnis. Deshalb raten wir kleineren Praxen im Allgemeinen von eigenen Social Media Auftritten ab. Für grössere Zentren oder Spitäler ist dieser Kanal sicher wichtiger.

Wir empfehlen, viel eher in den Aufbau und die Pflege eines guten Netzwerks von zuweisenden Ärzten zu investieren. Oder mal eine Google Adwords-Kampagne in Erwägung zu ziehen, wenn eine Praxis vorübergehend intensiver beworben werden soll.

Beispiel der Praxis Raumkraft – Eine Website ist für die meisten Arztpraxen ausreichend © meinpraxisauftritt.ch

Wie gross ist aus Ihrer Sicht das Potential für Ihr Angebot?

Potential und Interesse sind gross. Das habe ich in Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten immer wieder festgestellt. Kaum ein Arzt eröffnet heute eine Praxis ohne professionellen Auftritt mit Logo, Design, ansprechender Website und begleitenden Kommunikationsmassnahmen. Und zwar unabhängig der Fachrichtung.

Was für andere kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) seit vielen Jahren selbstverständlich ist, wird es zunehmend auch für Mediziner – auch für solche mit bestehender Praxis. Immer mehr findet die Orientierung auch an den Spitälern und Kliniken statt, die in den letzten Jahren ihre Kommunikation und ihr Marketing professionalisiert und ausgebaut haben.

Zum Schluss, als Absolventin unseres CAS Digital Marketing haben Sie sicherlich einiges an Wissen mitgenommen. Gibt es Dinge, die Sie konkret umsetzen konnten und würden Sie eine Weiterbildung an unserem Institut auch anderen empfehlen?

Ich konnte sehr viel Gelerntes aus dem CAS Digital Marketing direkt umsetzen. So habe ich im Rahmen des Leistungsnachweises die digitale Marketingstrategie für meinpraxisauftritt.ch geschrieben. Aus einer gereiften Idee ist damit ein konkretes Projekt geworden. Nach Abschluss des CAS galt es, dieses „pfannenfertige“ Konzept „nur“ noch umzusetzen. Vier Monate – und viel Arbeit – später war es dann soweit!

Für mich hatte das CAS Digital Marketing eine ideale Dauer, war sehr gut strukturiert und hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Dass aus dieser Weiterbildung auch noch ein konkretes neues Angebot für meine eigene Firma resultieren würde, konnte ich nicht absehen …

Den CAS habe ich bereits zwei Personen konkret empfohlen. Von einer weiss ich, dass sie sich inzwischen für den nächsten Lehrgang angemeldet hat.

Irene Dörig Inhaberin von meinpraxisauftritt.ch © meinpraxisauftritt.ch

Website: https://www.meinpraxisauftritt.ch/

Referenzen: https://www.meinpraxisauftritt.ch/referenzen

Haltungskorrigierende Kleidung: Wie Anodyne die Verspannungen von Bürogummis löst

Wir wissen es zwar alle, doch nicht jeder von uns bewegt sich genug. Gerade Büromenschen sitzen tendenziell zu lange in einer schlechten Körperhaltung vor dem Bildschirm und klagen dann über Rücken- und Nackenschmerzen. Abhilfe schafft hier der online Shop von Anodyne, denn dieser bietet spezielle Kleidungsstücke an, die die Haltung verbessern sollen und damit auch den Verspannungen entgegenwirken sollen. Wie Anodyne die Produkte vermarktet erklärt uns der Geschäftsführer, Fabian Hofmann.

Herr Hofmann, viele von uns verbringen den Grossteil des Tages im Büro und das sitzend. Schmerzen sind da vorprogrammiert. In Ihrem Shop gibt es, wie es scheint, die optimale Lösung. Man zieht sich einfach haltungskorrigierende Kleidung an. Wie funktionieren diese Kleider?

Das ist richtig, täglich verbringen Herr und Frau Schweizer bis über 10 Stunden sitzend. Dies kann für den Körper fatale Auswirkungen haben. Umso wichtiger ist es, schon früh auf eine gesunde Haltung zu achten. Dabei sollten unsere Produkte unterstützend sein. Durch eingenähte «Neurobänder» werden darunterliegende, unterstimulierte Muskeln aktiviert und gestärkt. Es handelt sich also um eine aktive Haltungskorrektur, bei welcher die Muskeln mitarbeiten müssen. Dies kann man nach ein paar Stunden auch deutlich spüren – meist in einer Form von leichtem Muskelkater im Rückenbereich.

Wirkungsbereich des haltungskorrigierenden T-Shirts © Anodyne

Gibt es Einschränkungen bei der Nutzung dieser Kleider, oder dürfen sie von allen getragen werden?

Da die Kleidung wirklich einen Einfluss auf den Körper hat, gibt es Situationen, bei welchen man vorsichtig sein soll. Dies kann zum Beispiel nach einer Rückenoperation sein. Wir empfehlen dann mit einem Experten Rücksprache zu halten.

Weiter empfehlen wir den Einsatz der Produkte an Minderjährigen nicht, da wir die genauen Einflüsse der Kleidung während der Wachstumsphase schlicht noch nicht genau kennen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, diese Kleidung in der Schweiz zu vertreiben? Haben Sie sich die Exklusivrechte gesichert?

Während eines Auslandaufenthaltes in Kalifornien bin ich per Zufall auf die Produkte gestossen und habe dort eine grosse Nachfrage dafür erlebt.

Mir war klar, dass auch viele Schweizer unter Haltungsproblemen leiden, und von dieser innovativen Kleidung profitieren könnten. Auch ich selbst bin so ein Kandidat, da ich meine Schultern vom Leistungssport her oft einfach hängen liess.

Schlussendlich hat mich das Produkt sehr überzeugt, ich sah einen Markt dafür und habe mir dann mit Anodyne die Exklusivrechte erworben.

Das Herren T-Shirt © Anodyne

Sie arbeiten vor allem über den online Shop. Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Absatzkanal gemacht und planen Sie ev. auch offline Ableger sprich Filialen?

Das ist richtig. Der online Shop ist unser primärer Absatzkanal. Dieser bringt uns den Grossteil aller Verkäufe. Jedoch sind wir offen, mit traditionellen Retailern wie Physiotherapien, Orthopäden oder Spitälern zusammen zu arbeiten.

Agieren die Kunden selbständig auf dem Shop oder benötigen sie eine Beratung, z.B. beim Auffinden der richtigen Grösse oder bei medizinischen Fragen?

Eine sehr wichtige Frage. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden nicht ganz selbständig auf dem Shop agieren. Deswegen haben wir ein kompetentes Beratungsteam, das für Fragen zu Grössen oder auch bei medizinischen Fragen zur Verfügung steht. Anfragen dafür kommen meist per Telefon, E-Mail oder auch über Facebook.

Die richtige Grösse ist entscheidend © Anodyne

Welche Schwierigkeiten/Herausforderungen gibt es in Ihrem online Shop?

Das gibt es natürlich. Als wir im Mai vor einem Jahr mit dem Vertrieb gestartet sind, hat niemand die Produkte gekannt. So mussten wir den Markt also zuerst darauf aufmerksam machen und das Vertrauen der Kunden gewinnen. Auch heute gibt es noch einige, die misstrauisch sind. Das verstehen wir natürlich voll und ganz. Da wir von den Produkten jedoch sehr überzeugt sind, bieten wir allen unseren Kunden 14 Tage Testzeit mit einer gratis Retournierung. So kann jeder die Effekte der Kleider am eigenen Körper wahrnehmen und weiss danach ganz genau, wie die Kleidung wirkt.

Weiter denken manche, dass unsere Produkte abgeschwächte Muskeln im Rücken nur noch schwächer machen. Dies ist bei Korsett- oder Kompressionslösungen auch oft der Fall, da diese passiv wirken. Unsere Produkte hingegen wirken aktiv und stärken die Muskulatur. Teilweise braucht es ziemlichen Marketing-Effort um diese Message korrekt an Kunden und Experten zu vermitteln, damit diese die Idee hinter den Produkten auch voll und ganz verstehen.

Es gilt die Kunden mit einer korrekten Message zu überzeugen © Anodyne

Wissen Sie wer Ihre Kunden sind und analysieren Sie das Kundenverhalten?

Richtig, dabei hilft uns Google Analytics und auch Facebook. Mit diesen Tools können wir unsere Kunden segmentieren und das Kaufverhalten analysieren.

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie sonst noch zur Vermarktung der Produkte?

Neben der online Werbung auf Facebook und Google sind die klassischen PR Geschichten ein wichtiges Thema. Damit stellen wir sicher, dass potentielle Kunden immer wieder über unsere Produkte lesen können, und auch Infos finden, falls Sie sich für einen Kauf entscheiden sollen. Weiter arbeiten wir zum Beispiel auch mit Unternehmen zusammen. Diese promoten die Produkte intern – dafür erhalten Angestellte einen Rabatt auf eine Bestellung durch den online Shop. Also eine Win – Win Situation für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, und auch für uns als Vertrieb.

Auch Arbeitgeber sind an gesunden Mitarbeitern interessiert © Anodyne

Welche Rolle nimmt Social Media bei Ihnen ein und setzen Sie auch auf Testimonials?

Die sozialen Medien sind in unserem online Geschäft das A & O. Nicht nur helfen sie bei unseren Zielgruppen präsent zu sein und den Brand aufzubauen, sondern sind auch für die Konversionsraten enorm wichtig.

Testimonials sehe ich bei unseren Produkten ebenfalls als sehr wichtig an. Da wir jetzt das erste Geschäftsjahr hinter uns haben, und erfolgreich eine Kundenbasis aufbauen konnten, möchten wir Erfahrungen im Zusammenhang mit haltungskorrigierender Kleidung auch vermehrt nutzen. Auf TrustPilot hat jeder Kunde die Möglichkeit seine Erfahrungen mit dem Produkt & Service zu teilen. Weiter haben wir zum Beispiel zehn Schweizer Profisportler, welche die Produkte nutzen, und mir freundlicherweise ihre Statements darüber zugesendet haben. Diese werden wir in der Zukunft sicherlich in den Sozial Medien nutzen.

Auch würde ich gerne eine «Haltungs-Community» aufbauen. Dies ganz nach dem Motto: Zusammen gegen Rückenschmerzen. So können also Kunden ihre Geschichten , ob und wie die Produkte ihnen geholfen haben, mit anderen teilen. Bei dieser Kampagne, kann ich mir auch sehr gut vorstellen Testimonials von Experten einzuschliessen.

Wie wird sich dieser Markt in den nächsten Jahren entwickeln und welche Ziele möchten Sie erreichen?

Das Thema Haltung wird hoffentlich immer wichtiger. Man hört jetzt schon Redewendungen wie «Sitzen ist das neue Rauchen». Herr und Frau Schweizer muss sich jedoch noch bewusster werden, wie wichtige eine gesunde Haltung überhaupt ist und welche Einflüsse diese hat.

Momentan gibt es in der Schweiz vielleicht eine Handvoll Anbieter für Haltungsprodukte. Es werden also sicherlich noch einige dazukommen. Dies ist grundsätzlich gut, da es hilft, die Wichtigkeit einer optimalen Haltung in den Vordergrund zu stellen und das Haltungsbewusstsein der Menschen zu steigern. Ich bin gespannt!

Die Produkte gibt es für Damen und Herren © Anodyne

Mehr über Anodyne

https://www.anodyne-shop.ch/

https://www.facebook.com/anodyneshop.ch

“But we had such a good plan!“: Why stakeholders programs still fail (Part 2)

Author: Peter Paul van de Wijs

Despite the compelling business case for on-going strategic engagement and the good intentions from companies and practioners, too often engagement programs miss the mark. There are some clear practical reasons for this failure. Most of them can be traced back to ill-defined strategies, underestimated organisational barriers or external developments.

Strategic reasons

The strategic barriers listed here are all variations of the lack of understanding of either the potential value stakeholder engagement can bring to a company or what is required from the organisation to capture this value.

  • Wrong objectives. A company should spend ample time on setting the right objectives for specific stakeholder engagement. Strategic Stakeholder Engagement can provide:
  1. support the achievement of business objectives,
  2. access to knowledge and ideas,
  3. Enhancement of a company’s reputation and builds additional business,
  4. a platform for stakeholders to voice and address their concerns,
  5. an opportunity to stakeholders to be part of a community they aspire to be part of.

However it is not enough just to pick one or more of these overall objectives. It is still paramount to establish specific objectives for the specific program activities.

  • Lack of insight into which stakeholders are really relevant for the company. The ability to do business is directly impacted by actions of a broad range of stakeholders. Unfortunately, most companies still focus on a very narrow set of stakeholders. And typically these are defined in very broad terms: shareholders, customers, employees and government. Much more definition and differentiation is needed if engagement is to be successful. In order to build relations and have discussions about topics that have value for various stakeholder groups it is important to carefully define them with the potential value in mind. The larger the group the harder this will be. For example the general public is NOT a workable stakeholder group as it is too diverse to be engaged in a meaningful conversation around a topic. It never ceases to amaze me that on the marketing side companies can slice their audiences very well but corporate communications does often not apply the same discipline. Interestingly companies, which have come under pressure from specific stakeholders, often do extend the list with stakeholders who oppose them and make the most noise. But still forget to assess whether the loudest opponents are also the most influential and materially relevant stakeholders for them.
  • Lack of a real insights in the members and convictions of the stakeholders. Compounding the barrier above, stakeholder engagement is still too much driven by the mistaken believe that managers in companies understand what is concerning their various stakeholders and by second-guessing them. A very rewarding and valuable first step in building relations with stakeholders is simply asking them what their concerns are.
  • Treating regaining trust and maintaining a societal license to operate only as a PR issue. The Public Relations department can play a key role in coordinating stakeholder engagement and organising the regular flow of communications, but it is an assessment of all activities of an organisation that ultimately influence the trust stakeholders place in the organisation. Words and actions need to be seen to line up. Afterall, in homage to Michael Iapoce famous quote: reputation is brand minus what you have been caught doing.

Organisational factors

  • Disconnects in the organization not addressed. Companies are naturally siloed. After all only by divvying up the work can things get done. The down side of this reality is that each organisation suffers, by definition, from connection problems. Since engagement entails a commitment to follow up, it is important to ensure that the internal stakeholders are aligned on the objectives and understand what is expected from them.
  • Lack of coordination and no clear ownership of the engagement process. The coordination of stakeholder engagement can be delegated to Public Affairs, corporate planning or another staff function but its ownership needs to reside at the highest level of the company in order to ensure the participation and commitments from all parts of the organisation. Furthermore, this public high-level commitment is also a factor in building the trust among the stakeholders that their engagement is valued.
  • Reluctance to collaborate. Quite a large group of employees and functions maintain, as part of their job responsibilities, relations with stakeholders. For example, Marketing feels that the own the customer relation, Government Affairs ‘owns’ the relations with regulators, local or regional public affairs typically ‘owns’ community relations, Investor relations ‘owns’ the relation with the financial stakeholders, etc. From first hand experience I can tell that this fragmentation sometimes leads to a reluctance by certain leaders/departments to participate and even can trigger unwanted internal political plays. As a result companies do not capture the benefits from effective stakeholder engagement.

External factors

  • Bad timing. The success of stakeholder engagement is directly related to the ability to engage with the right stakeholders at the right time on the right topic. The right timing is determined by one of two variables or both. Neither of these has precedence over the other.
    1. The company’s timing is dictated by the company strategy and business cycle.
    2. The Stakeholder timing is driven by their (perceived) sense of urgency.
  • Lack of trust in companies. Over the past decade the trust in companies has constantly declined, fuelled in part by the economic down turn, scandals and a constant flow of negative media. Companies need to realise that it is against this background that they are engaging with stakeholders.
  • Conflicting objectives might make engagement difficult. Good intentions on the part of the company alone are not enough to ensure successful engagement. Unless a company and the stakeholder group are willing to at least consider compromising or agreeing to disagree then there is no base for engagement. Companies which made their fortune and satisfied their shareholders with a confrontational approach (fx, Exxon’s approach to climate change) and NGOs which have build their reputation and following (funding) on strict, unwavering believe in their causes, will NOT be natural partners for an engagement process.
  • The volume of potential stakeholders can be daunting. Companies need to clearly define, based on measurable criteria, which stakeholders are material to them, which they care about and want to engage with.

None of these barriers are insurmountable and should never be a reason for not engaging. When stakeholders are used as a natural extension of the knowledgebase of a company a whole world of new opportunities opens. Have a look at Jane Hiscocks’ and the Farland Group’s work on customer advisory boards or the BBMG, GlobeScan study on the Aspirational customers, or at the growth of jams as a tool to develop new products and ideas; all evidence that treating stakeholder engagement as merely a PR tool is missing the point.

About Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs is senior corporate communication, advocacy and stakeholder engagement strategist. Over the past 20-years he has helped businesses and non—governmental organisations capture the opportunities and manage the reputation risks linked to stakeholder expectations. He is the former Vice President, Communication and Engagement at the LEGO Foundation, ran his own consultancy focused on reputation and sustainability, was a member of the Executive Team of the World Business Council for Sustainable Development and held various leadership positions at The Dow Chemical Company.

www.ppvandewijs.com

Twitter: @ppvdw

Skype: vandewijs

Treating stakeholder engagement as merely a PR tool is missing the point (Part 1)

Author: Peter Paul van de Wijs

In today’s interconnected world of well-informed individuals, not engaging with stakeholders is costing companies money and can potentially even threaten their existence. In two blogs I will take a closer look at strategic stakeholder engagement and why, despite the right intentions, quite a few engagement programs fail.

Stakeholders are all groups within the company, its direct business environment and across the broader society with which a company interacts and/or which are (perceived to be) affected by a company’s actions. In addition it includes groups whose opinions can inform decision making in the company and whose decisions, actions and or communications can have an impact (positive or negative) on the company’s ability to thrive.

Strategic Stakeholder Engagement is the company wide, coordinated approach to capturing the value of maintaining strong relations with an ever-evolving range of stakeholders to help manage the business and strengthen its reputation, based on mutual respect, understanding and collaboration. 

Stakeholders are keen to engage

On the positive side stakeholder engagement can help with the identification of new products and business models, optimising processes and create support for approaches as well as with building great and lasting reputations. The Aspirationals research from GlobeScan and BBMG, for example, shows that stakeholders are increasingly keen to engage with companies and help drive innovation, business growth and positive impact. Thus creating opportunities for companies to tap into whole new sources of insights and ideas.

While on the defensive side it can help protect the license to operate and inform response strategies when a strategic decision is taken that might be contested by certain stakeholders.

Scrutiny off a company’s behaviour has increased and is not limited anymore to what happens within their premises. It is extended to include company behaviour in the whole supply chain as well as how they conduct themselves as members of the broader society. The real threat stemming from this increased scrutiny is that stakeholders are today more inclined to act on their convictions then ever before; especially now that there are options widely available to respond (communicate) and or to replace a company or its products.

Working together

And, finally, the sheer complexity of the world and the challenges the world faces, such as limits to and competition for resources means that the business paradigm has shifted. Companies simply cannot ignore the need to work together within in their sectors, up and down the value chain, across the world and with other non-business stakeholders. Collaborations can range from knowledge sharing, resource management (one company’s waste becoming another’s input) and all the way through co-creation of products and services.

So, if the business is case is that obvious, why are so many companies still treating stakeholder engagement merely as a communication tool aimed at “turning them around to our way of thinking”? The recognition of the importance of integrated stakeholder engagement as a key success factor for overall business success is only slowly taking hold. I believe that engagement should be an integral part of the business management tool kit and needs to be well coordinated throughout the corporation to capture the full value.

Part 2 of this blog article will be published soon…

 

About Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs

Peter Paul van de Wijs is senior corporate communication, advocacy and stakeholder engagement strategist. Over the past 20-years he has helped businesses and non—governmental organisations capture the opportunities and manage the reputation risks linked to stakeholder expectations. He is the former Vice President, Communication and Engagement at the LEGO Foundation, ran his own consultancy focused on reputation and sustainability, was a member of the Executive Team of the World Business Council for Sustainable Development and held various leadership positions at The Dow Chemical Company.

www.ppvandewijs.com

Twitter: @ppvdw

Skype: vandewijs

 

Eine Donald Ente zwischen Osterhasen: Die Confiserie Bachmann setzt auf „Chocolate First“ und „Make Easter Great Again“

Die Zentralschweizer kennen sie natürlich, die Confiserie Bachmann, aber mittlerweile ist sie auch in Zürich zu finden. Die Confiserie Bachmann ist spezialisiert und schweizweit führend in der Herstellung von Bäckerei-, Patisserie- und Confiseriespezialitäten. Diese Bäckerei-Confiserie ist ein Familienunternehmen in der vierten Generation, das dennoch fortschrittlich und innovativ agiert. Verarbeitet werden nur erstklassige Rohstoffe. Chemische Zusätze, Konservierungsstoffe und Fremdaromen sind hier nicht zu finden. Gerade zur Osterzeit gibt es einiges zu tun. Die Confiserie Bachmann setzt dabei auch auf personalisierbare Osterhasen – und das bequem per online Bestellung. Eugenie Nicoud, verantwortlich für Social Media und Marketing, gibt Einblick in die virtuelle Backstube.

Ostern steht vor der Tür und damit auch die Lust nach schokoladigen Produkten und somit auf den klassischen Osterhasen. Bei der Confiserie Bachmann gibt es im online Shop die Möglichkeit sein eigenes Häsli zu kreieren. Wie wichtig ist diese Personalisierbarkeit und wie sind die Rückmeldungen der Kunden?

Die Nachfrage nach personalisierbaren Osterhasen ist da, vor allem von unseren Geschäftskunden (B2B). Die Logohäsli, laufen besonders gut. Die Nachfrage nach den Trendhasen, beispielsweise Bunny-Minions, Selfie-Häsli, Hoppeli-Elsa die Eiskönigin, Einhorn-Bunny, Hoppeli-Fifty Shades of Easter oder das Bachelor-Häsli, „die letzte Rose geht an dich“ ist sehr hoch. Jedes Jahr bringen wir neue Trendhäsli auf den Markt. Dieses Jahr wurde sogar unter Mithilfe der Community, in einem grossen Wettbewerb, Ideen für einen neuen Trendhasen gesucht. Über 500 Ideen sind bei uns eingegangen. Gewonnen hat dieses Jahr das Poké-Bunny, inspiriert von der Pokémon Kultfigur Pikachu. Neu im Sortiment ist auch die Ente Donald, welche stark an den amerikanischen Präsidenten erinnert. Mit dem Spruch „CHOCOLATE FIRST“ und dem Slogan „Make Easter Great Again“ wird Trump und seine politischen Aktivitäten auf den Arm genommen. Diese Schokoladen-Ente trifft mit Sicherheit den einen oder anderen Nerv. Der Ansturm auf die Ente ist gross, daher ist bereits eine Nachproduktion geplant.

Die Ente Donald mit den Slogans „Chocolate First“ und „Make Easter Great Again“ © Confiserie Bachmann

Die Läden sind für die Confiserie Bachmann sicherlich die wichtigsten Absatzkanäle. Trotzdem wird in der digitalen Welt der online Verkauf immer wichtiger. Welche Erfahrungen haben Sie mit dem online Shop gemacht und wie kommen die Köstlichkeiten ohne Schäden zu den Kunden?

Im Zeitalter der Digitalisierung setzen wir natürlich sehr auf unseren Onlineshop, welcher stets am Wachsen ist. Die Nachfrage nach Onlineshopping ist sehr gross. Nahezu alle Produkte welche wir im Sortiment anbieten, können online bestellt werden. Dass nicht alle Produkte verschickt werden können, ist klar. Schnell verderbliche Produkte wie beispielsweise Cupcakes, verschicken wir beispielsweise nicht per Post. Viele Kunden bestellen online die Produkte und holen diese dann in unseren Fachgeschäften ab. Vor allem Torten, Pralinen und andere regionale Spezialitäten wie die Luzerner Chatzenstreckerli oder der Wasserturmstein, werden oft im Onlineshop bestellt und per Post verschickt. Bei uns können ganze Hochzeitstorten bestellt werden, was sicherlich in dieser Art einmalig in der Schweiz ist.

Bei den Verpackungen achten wir, neben der Nachhaltigkeit und dem Design, auch auf die bestmöglichste Verpackung, damit die Ware heil beim Kunden ankommt. Die Verpackungsgestaltung wird kontinuierlich geprüft und optimiert, so dass die ökologischen und ökonomischen Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden.

Ostern mal anders © Confiserie Bachmann

Wie wichtig ist die Osterzeit für die Confiserie Bachmann? Probieren Sie auch neue Dinge aus, trotz der österlichen Klassiker? Wie wir gesehen haben, gibt es bei den Hasen ja bereits einige neue Gesichter, die man sonst nicht findet…

Die Osterzeit ist neben Weihnachten eine der wichtigsten Saisons für uns. Bereits im November starten wir mit der Osterplanung und ab dem 1. Januar geht es dann so richtig los. Das ganze Jahr hindurch bringen wir konstant neue Produkte auf den Markt und passen die Produktpalette stets auf Grund der Bedürfnisse und Trends der Konsumenten an. Da wir eine flache Organisationsstruktur haben, sind die Entscheidungswege sehr kurz. Produktanpassungen sowie Neu-Kreationen können wir sofort und ohne grosse administrative Planung umsetzen. Agilität ist uns besonders wichtig.

Kein traditioneller Osterhase, das Bachelor Häsli © Confiserie Bachmann

Die Gesellschaft wandelt sich, damit geht auch ein verändertes Essverhalten einher. Spüren Sie das auch in den Filialen? Gibt es auch spezielle Produkte für Allergiker (Laktoseunverträglichkeit, Glutenintoleranz etc.)?

Veganismus ist eine Ernährungsweise, die immer mehr an Bedeutung gewinnt und sich im Alltag am Etablieren ist. Deshalb liegt es uns sehr am Herzen, unserer Kundschaft auch äusserst feine vegane Produkte anzubieten. Diese Produkte sind nicht nur für Veganer geeignet, sondern auch bestens für Vegetarier und Fleischesser. Neben veganem Brot, gibt es bei uns auch diverse Quinoa Gerichte, Chia Pudding Desserts und sogar ein veganes Müesli. All jene, die sich bewusst gesund ernähren möchten oder einfach mal eine leckere Abwechslung brauchen, profitieren davon.

Hier ein Link zum Blogbeitrag „Vegane Produkte bei Bachmann“: http://www.confiserie.ch/bachmann/aktuelles/news/article/vegane-produkte-bei-der-confiserie-bachmann/

Beim Thema „glutenfreie Produkte“ stossen wir aber an unsere Grenzen. Um glutenfreie Produkte herzustellen, müssen wir in separaten Räumlichkeiten backen bzw. zubereiten. Dies wäre zu aufwändig und würde daher den Rahmen sprengen. Zudem ist die Nachfrage auch sehr gering.

Wie nutzt die Confiserie Bachmann das Marketing? Auf welche Kanäle setzen Sie?

Marketing ist natürlich essentiell und bei uns in allen Prozessen fest integriert. Unser Marketing fängt bei der Farbe rosa an und ist in sämtlichen Bereichen durchgehend spürbar. Jede einzelne Serviette, Verpackung, Einrichtung der Fachgeschäfte und alle Werbekampagnen sind miteinander abgestimmt. Wir machen praktisch alles bei uns intern und ziehen Werbeagenturen nur gezielt bei Bedarf zur Unterstützung hinzu. Neben der Präsenz in den klassischen offline Kanälen, sind wir auch ganz stark auf diversen online Plattformen vertreten. Im Bereich offline Werbung, wie beispielsweise PR Aktionen und Inserate, setzen wir sehr stark auf Regionalität. Im online Bereich sind wir breiter aufgestellt, da wir dadurch auch den Onlineshop fördern.

Das Logo der Confiserie Bachmann © Confiserie Bachmann

Sie nutzen Social Media und sind auf Facebook, Instagram und YouTube aktiv. Wie sind Ihre Erfahrungen damit und wie reagieren Sie auf Kritik seitens der Kunden, die ja auf Social Media nicht ungefährlich sein kann?

Noch nie war es so einfach und gleichzeitig so herausfordernd, mit einer Community zu interagieren. Für uns sind die Reaktionen in Form von Likes, Shares, Kommentaren und Privatnachrichten wichtige Messeinheiten, um überprüfen zu können, wie wir in der Community ankommen und was für Ansprüche diese an uns stellt. Dabei spielen nicht nur quantitative Faktoren wie beispielsweise die Anzahl der Likes eine Rolle, sondern auch qualitative Attribute wie die Tonalität von Kommentaren und Privatnachrichten. Auch in der Online-Welt möchten wir eine hohe Servicequalität anbieten. Darüber hinaus, haben wir sehr gute Erfahrungen mit Social Media gemacht und werden weiterhin auf diese setzen.

Konstruktive Kritik ist enorm wichtig, denn nur so können wir uns laufend verbessern. Klar gibt es auch Kommentare und Nachrichten die ganz und gar nicht konstruktiv sind. Mit solchen Herausforderungen haben viele Unternehmungen zu kämpfen. In solchen Situationen probieren wir individuell auf die Leute einzugehen und die Negativität abzuschwächen. Vor einem Shitstorm kann man sich nie gänzlich schützen, jedoch früh genug reagieren und die Leute besänftigen. Da wir auch viele loyale Fans haben, werden gewisse Diskussionen direkt von der Community selber gelöst. Dafür sind wir unseren Fans sehr dankbar.

Auch Hasen gehen mit der Zeit und machen Selfies © Confiserie Bachmann

Haben Sie einen süssen Tipp für angehende Marketingfachleute?

5 Tipps für ein gelungenes Marketing:

  1. Marketing muss authentisch und einmalig sein
  2. Marketing muss in allen Bereichen, Sparten, Produkten und Dienstleistungen spürbar sein
  3. Geh auf deine Zielgruppe ein und hör ihr genau zu
  4. Sei offen für Veränderungen
  5. Sei agil und handle schnell

Mehr über die Confiserie Bachmann

Website: http://www.confiserie.ch

Facebook: https://www.facebook.com/confiseriebachmann/

Instagram: https://www.instagram.com/bachmannconfiserie/

YouTube: https://www.youtube.com/c/ConfiseurBachmann

Blog Beitrag der Confiserie Bachmann: http://www.confiserie.ch/bachmann/aktuelles/osterhasen-the-stars-are-back/

Chocolate World: https://www.youtube.com/watch?v=chVbAfKbFaU

Beurteilung PR-Auftritt Lance Armstrong

Lance Armstrong machte sein Dopinggeständnis exklusiv bei Oprah Winfrey. Ein PR-Auftritt auf den viele gespannt gewartet haben. Cary Steinmann, Dozent an der ZHAW School of Management and Law, beurteilte gestern in der Sendung Sportlounge den Auftritt von Lance Armstrong.