Die Swiss Music Awards setzen nicht nur auf gute Musik, sondern auch auf Geschichten

Die Swiss Music Awards sind einer der bedeutendsten Musikpreise des Landes. Die Künstler und ihre Musik werden geehrt und die Schweizer Musiklandschaft erhält somit eine wichtige Plattform. Das Marketing spielt aber auch in diesem musikalischen Bereich eine wichtige Rolle. Wie bei den Swiss Music Awards die Marketingkommunikation genutzt wird, erklärt uns Oliver Rosa, Executive Producer bei den Swiss Music Awards.

Die Musiklandschaft in der Schweiz ist geprägt von internationalen Einflüssen. Wie wichtig ist es, die Schweizer Künstler durch die Swiss Music Awards, ins Rampenlicht zu rücken?

Immer mehr KonsumentInnen streamen. Auf den reichweitenstarken Playlisten der grössten Anbieter findet Schweizer Musik noch kaum statt. Da gibt es viel Handlungsspielraum. Umso wichtiger sind effektive Plattformen für Schweizer Musik. Bei den SMA versuchen wir während ein paar Wochen das Thema Schweizer Musik möglichst prominent ins Rampenlicht zu stellen.

Auch bei den Swiss Music Awards spielt die Marketingkommunikation eine Rolle © Adrian Bretscher / Hangar Ent Group /SMA

Musik ist ein sehr leidenschaftliches Thema, das gleichzeitig viele Menschen anspricht. Die Swiss Music Awards werden auch im Fernsehen übertragen. Wie sehen Sie die Relevanz des Fernsehens für diesen Anlass?

Durch die Übertragung im TV und online erreichen wir eine breite Zielgruppe. Auch Menschen die sich im Alltag weniger mit Schweizer Musik auseinandersetzen. Diese Komponente ist für den Erfolg der SMA sehr wichtig.

Oliver Rosa ist der Executive Producer der Swiss Music Awards © SMA

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie und wie integrieren Sie die Social Media?

Auch wir haben Social Media in den letzten Jahren immer stärker genutzt. Während wir am Anfang denselben Content auf den verschiedenen Plattformen bespielten, nutzen wir diese inzwischen individueller und versuchen Präsenz über das ganze Jahr sicherzustellen. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch auch klassischere Medienformate wie TV, Radio, Print, Out of home. Diese nutzen wir selbstverständlich weiterhin.

Trotz Social Media, bleiben die Medien wichtige Informationskanäle. Wie kommunizieren Sie mit den Medienvertretern?

Wir fokussieren uns bei der PR auf die Zeit zwischen Dezember und Februar. In Zusammenarbeit mit einer externen PR-Agentur, den Labels, Managements und nicht zuletzt den KünstlerInnen selbst, versuchen wir Geschichten zu erzählen, die auf die SMA hinweisen. Gerade für die Teilnahme am Public Voting und kurzfristig zur Bewerbung der TV Show ist die PR Arbeit ein unersetzliches Tool.

Das Logo der SMA © SMA

Preisverleihungen bringen oft auch Kritik mit sich, weil man vielleicht nicht alle Entscheidungen nachvollziehen kann. Wie reagieren Sie auf allfällige negative Stimmen?

Negative Stimmen gehören dazu und begleiten die SMA bei allem Erfolg seit der ersten Austragung. Dabei gilt es ein offenes Ohr zu haben, sich gleichzeitig aber auch auf die eigenen Ziele zu fokussieren.

Wenn Sie ein unbegrenztes Budget zur Verfügung hätten, was würden Sie bei der Vermarktung der Swiss Music Awards verbessern?

Ich würde zusätzliche Mittel in erster Linie in den Inhalt der Preisverleihung, bzw. in die Show investieren. Am wichtigsten ist das Produkt. Erst dann die Vermarktung.

Eine wichtige Plattform für die Schweizer Musik © Adrian Bretscher / Hangar Ent Group /SMA

https://www.swissmusicawards.ch/de/

https://www.facebook.com/swissmusicawards

https://twitter.com/SwissMusicAward

https://www.instagram.com/swissmusicawards/

Unser Ürner Rapstar Patrick

Der ehrgeizigste aller Wissenschaftlichen Assistenten (in akademischer Hinsicht :-)) ist Patrick allemal! Nach zwei erfolgreichen Jahren im Masterstudium «Business Administration – Specialization in Marketing» ist er nun auf der Zielgeraden angekommen und wird in Kürze die Karriereleiter zum Wissenschaftlichen Mitarbeiter aufsteigen. Dazwischen liegt nur noch die Finalisierung seine Master Thesis.

Unser «Ürner Bueb» hat aber auch noch eine wilde Seite. Er ist Teil der Rapcrew «Trife Life» die ganz entgegen ihrem Namen mit bodenständigen und authentischen Texten überzeugt. Erst kürzlich haben sie sich zusammen mit Blues-Rockern zur Band «Schiibähunt» formiert. Der originelle Bandname beruht auf der Urner Sage eines geisterhaften Hundes «Ä grossä schwarzä Hund mit ämenä fiirigä Aig üf dr Schtirnä» der rastlos durch die Gassen Uris zieht. Der Sound ist aber alles andere als gruslig und es ist nur «e Frag vode Ziit» bis die Jungs auch ausserhalb der Innerschweiz bekannt sind.

Wir wünschen dir gutes Gelingen mit deiner Thesis und freuen uns auf weitere inspirierende Sprechgesänge von dir!

David – der IMM Superstar

Döme und David von Alibi Süd

Döme und David von Alibi Süd

Bei uns am IMM gibt es nicht nur ganz viele kreative und intelligente Köpfe, es gibt auch super gute Musiker. David hat im letzten Jahr die künftige Chart-Band Alibi Süd mitgegründet. Ausgerüstet mit Gitarre, Piano, Base-Drum und Schellenkranz, besingen Alibi Süd auf ehrliche Art und Weise verschiedene Lebenssituationen – ich bin mir sicher, dass sich viele Fans in dem einen oder anderen Lied wiedererkennen. Nebst Musik, ist unser CRM-Tutti-Guy aber auch sehr sportlich und zeigt sich entweder ausgerüstet mit Jogging-Schuhen oder Badehosen an der Limmat. Wir hoffen also auf schönes Wetter und wünschen allen eine warme Sommerzeit.