Nach dem Sandwich auf der Jagd nach dem neuen Job

Trotz dem Verspeisen einer leckeren Verpflegung sind Schweizer Stellensuchende noch nicht satt – im Gegenteil! Besonders aktiv sind Stellensuchende während den Bürozeiten und am Wochenbeginn. Von 9 bis 11 sind die Besuche auf den Portalen am höchsten, effektiv auf die Inserate geklickt wird gegen 14 Uhr am häufigsten. Die meisten Klicks auf Stelleninserate geschehen am Wochenanfang, also am Montag und Dienstag. Nach Feierabend und am Wochenende hingegen nimmt die aktive Stellensuche ab, wobei Recruiter ihre Vakanzen bevorzugt an Freitagen, noch kurz vor dem Wochenende, ausschreiben.

JobCloud Market Insights“: Eine Studie in Zusammenarbeit mit dem ZHCM und Jobcloud

Diese und weitere Erkenntnisse wurden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Human Capital Management der ZHAW (ZHCM) und Jobcloud untersucht und in der Studie JobCloud Market Insights festgehalten. Einen essentiellen Beitrag leistete das ZHCM durch das vorhandene fachspezifische Know-How. Bei der Studie gibt JobCloud, das führende digitale Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt, zu dem u.a. jobs.ch und jobup.ch gehören, Einblick in ihren umfangreichen Datenschatz, um daraus die Verhaltensweisen von Jobsuchenden und Recruitern aufzuzeigen. Die «JobCloud Market Insights» vergleichen das Angebot auf den Jobportalen jobs.ch und jobup.ch und stellt es der tatsächlichen Nachfrage, also den Klicks von Jobsuchenden, gegenüber.

Weitere Fragen, die Sie interessieren könnten

Welche Jobs werden am häufigsten ausgeschrieben und welche am häufigsten geklickt? Klicken sich Jobsuchende tatsächlich während der Arbeitszeit durch neue Angebote? Haben Männer Vorteile bei der Jobsuche?

Antworten dazu und vieles mehr finden Sie direkt in der Studie: https://www.jobcloud.ch/c/de-ch/jobcloud-market-insights

Magie 2.0 dank iPad Zauberer Simon Pierro

Mit Zauberei verbinden viele nostalgische Gefühle. Mittlerweile macht die Digitalisierung aber auch vor dieser Kunst nicht halt. Der Zauberstab wird, zumindest von einem Magier, durch das iPad ersetzt. Simon Pierro ist der iPad Zauberer und verblüfft mit unglaublichen Tricks.

Herr Pierro, Sie sind Zauberer und verbinden in magischer Weise diese alte Kunst mit der digitalen Welt. Mit Ihrer iPad Zauberei haben Sie ein komplett neues Genre erschaffen. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Bereits als Kind war ich technikbegeistert, ich habe mir mit zwölf Jahren meinen ersten digitalen Organizer gewünscht, obwohl ich gar keine Termine hatte. Später studierte ich Wirtschaftsingenieur mit Fachrichtung Informatik. Irgendwann verband ich dann meine Liebe zur Zauberei mit meinem technischen Know-How. Bereits viele Jahre bevor das iPad herauskam, zauberte ich mit Projektionen auf Leinwänden und Fernsehgeräten. Als Apple dann das iPad vorstellte, nutzte ich als erster Magier dessen Apps als eine Art Zauberkasten.

Die Digitalisierung ist Bestandteil unserer Gesellschaft und dennoch faszinieren Ihre Tricks Gross und Klein. Ist es ein schönes Gefühl Menschen noch verblüffen zu können?

Ich denke, gerade weil die Digitalisierung Bestandteil unseres Lebens ist erhält meine Kunstform so viel Aufmerksamkeit. Jede Branche und auch viele Menschen versuchen ihre eigene Antwort auf die Herausforderungen der veränderten Welt zu finden. Umso spannender sind Erfolgsgeschichten, die von Chancen der Veränderung erzählen. Zudem zaubere ich mit einem iPad und nicht mit einer schwarzen mysteriösen Box, in der Spiegel und doppelte Böden Platz hätten. Jeder weiss, was das iPad kann und was es nicht kann – letzteres mache dann ich möglich. Es ist fast so, als hätte jeder Zuschauer die Zauberbox schon vorher ausgiebig untersuchen dürfen.

Zum Beispiel weiss jeder, dass man auch mit der besten App kein Bier aus dem iPad zapfen kann – wenn ich es in der Hand halte, dann klappt das aber!

Generell ist es natürlich so: Ob analog oder digital, das Ziel eines Magiers ist zu verblüffen… Dass mir dies so gut gelingt, das ist tatsächlich ein sehr schönes Gefühl.

Können Sie uns einen kleinen Hinweis geben, wie Ihre Zauberei funktioniert? Ein paar fleissige Helferlein in Form von Programmierern müssen doch mitwirken…

Natürlich! Ich arbeite meist mit sehr kleinen Teams intensiv zusammen. Für meine iPad Magie habe ich seit dem ersten Tag einen hochgradig talentierten Programmierer, der meine Wünsche und Ideen in digitale Zauberformeln transferiert hat. Für spezielle Anwendungen wie zum Beispiel Augmented Reality Illusionen holen wir uns dann gezielt Expertise dazu. Da sind neben Programmierern Grafik-Designer, Requisiteure, Kameraleute und auch andere Zauberer eine Bereicherung.

(c) Simon Pierro

Wie wichtig ist das Marketing im harten Geschäft der Magier und Zauberer?

Während viele Zauberer eher Sorge trugen, dass YouTube der Platz sein wird, an dem Tricks verraten werden, machte ich die Plattform zu meiner digitalen Bühne, meinem virtuellen Las Vegas sozusagen und erreichte auf diesem Wege über 100 Millionen Menschen. Soziale Medien und Videoplattformen sind eine grossartige Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen und ein unglaublich schneller, bilateraler Kommunikationskanal. Die unmittelbaren Reaktionen meines Publikums, ob Lob oder Kritik, sind für mich wertvolle Impulse, und nicht selten Initialzündung für meine nächste Illusion.

Welche Marketinginstrumente nutzen Sie?

Wo es Erfolg gibt, da bleiben Nachahmer nicht aus… Also beschäftigen wir uns neben der stetigen Entwicklung von kreativen Guerilla-Marketing-Kampagnen in Form von YouTube Clips (wie z.B. dem Vorführen von Zaubertricks für Schimpansen oder dem Herausklettern von Spinnen aus dem iPad im Aufzug) natürlich auch mit „klassischen“ Marketing-Massnahmen wie Suchmaschinenoptimierung und Adwords-Anzeigen.

Das Marketing-Rad steht im Grunde nie still: meine Fernsehauftritte erzeugen Traffic auf meinen Social-Media-Kanälen, und wenn Sie nun, mit diesem Interview, die Worte „iPad Zauberer“ mit meiner Website verlinken, dann ist schon wieder ein kleiner Schritt getan.

Darüber hinaus werde ich selbst bzw. meine iPad Magie mitunter als „Marketing-Instrument“ genutzt. Speziell in der Live-Kommunikation, bei Kundenevents, soll häufig das Produkt oder die Dienstleistung des Auftraggebers hervorgehoben werden. Dazu produziere ich gerne kurze Videos, die den Kunden die Möglichkeiten individueller Anpassungen veranschaulichen. Hier ein Beispiel von Customizing Optionen

Ihr Bekanntheitsgrad wird stetig grösser, wie schafft man es immer wieder neue Tricks oder Ideen zu kreieren?

Seit Jahren produziere ich kontinuierlich neue Inhalte und erfinde nie dagewesene Kunststücke. Wer mich neu entdeckt, der hat erstmal einige Stunden Videos auf YouTube nachzuholen! Ich habe übrigens keinen festen Veröffentlichungsplan, sondern produziere immer nur dann neue Inhalte, wenn ich etwas zu erzählen bzw. vorzuführen habe. Ich empfinde die Zeit meiner Zuschauer als wertvoll und möchte sie auch nur dann in Anspruch nehmen, wenn ich dahinterstehen kann.

Durch die kontrovers diskutierte Reizüberflutung & Overnewsing-Tendenzen in unserer durchdigitalisierten Welt entstehen für mich ständig neue Impulse von aussen, die ich dann in neue Vorführungen umwandeln kann. So waren zum Beispiel auch kleine Updates beim iPad eine regelmässige Quelle von Ideen: Als das iPad 3 gerüchteweise schwerer sein sollte als der Vorgänger, da entwarf ich eine „Helium App“. Einmal den digitalen Ballon auf dem iPad aufgepustet und das Tablet begann zu schweben.

(c) Simon Pierro

Was können Marketingmenschen von der Zauberei lernen?

Das zu beantworten will ich mir gar nicht anmassen. Mitunter scheint mir Marketing der Zauberei sehr nahe. Das jedenfalls denke ich mir manchmal, wenn ich mich wieder von einer Werbung magisch angezogen werde – für ein Produkt, das ich gar nicht brauche, aber dann unbedingt haben will.

Zauberer verkaufen Träume, Marketingmenschen mitunter ebenfalls. Und wer Träume weckt, will natürlich nicht enttäuschen.

Der legendäre amerikanische Rechtsanwalt und Magier Karl Germain (1878-1959) sagte mal, der Zauberer sei stets ehrlich: „Der Magier verspricht zu täuschen und dies tut er dann auch!“

Wenn Sie im Marketing etwas verzaubern könnten, was wäre das?

Ich würde den Vermarktungszyklus verzaubern und einfach umkehren. Erst kommt die tolle Marketing-Kampagne, der phantastische Slogan und darauf basierend wird das passende Produkt produziert – oder gezaubert.

Mehr Informationen zu Simon Pierro:

http://www.simonpierro.de/

Social Media:

Facebook.com/iOSmagic

YouTube.com/iOSmagic

Twitter.com/SimonPierro

Instagram.com/SimonPierro

«…it’s easy if you try». Oder: weshalb Metzinger’s AC/DC-Prinzip es so einfach macht, eine Kampagne umzusetzen.

Von Dr. Andreas Lucco (Gastdozent im CAS Integrated Campaign Management)

Kennen Sie Peter Metzinger? Den Kampagnen-Menschen mit dem AC/DC Prinzip? Naja, aber AC/DC schon, oder? Es ist Mittwochmorgen im Spätherbst 2016 als sich die Türe im 4. Stock des Limmattowers öffnet. Die Wohnung ist unlängst zu einem Büro umgebaut worden, und ein freundlicher barfüssiger Blondschopf gewährt mir Einlass. «Peter ist grad noch im Meeting. Magst Du einen Kaffee?»

Wenige Minuten später stehen Peter Metzinger und ich am Stehpult, und wir sprechen über das, was der sympathische saarländer Physiker aus Hemmersdorf allen Unternehmen empfiehlt: den Dialog mit der Zielgruppe zu führen. Und das war’s auch schon. Denn für den Campaigner sind Zielgruppen nicht Leute, denen man etwas verkaufen will, sondern Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen.

Ja genau, «Menschen». Und genau dieser authentische Geist, also den (echten) Einbezug von Zielgruppen unterscheidet den Kampagnen-Ansatz von den anderen. Und er macht Metzinger auch erfolgreich. Weil er sich damit indirekt auch von den restriktiven Nebenbedingungen neurotischer Marketingleitern oder machtbesessenen Vertriebsleitern befreit, die sich insgeheim durch eine Kampagne selbst verwirklichen wollen.

Metzinger in seinem Wohnungsbüro im Limmattower: «Zielgruppen sind Menschen, die einem bei der Erreichung der eigenen Ziele helfen».

«Mit dem Kunden zu sprechen kann auch heissen, den Telefonhörer abzunehmen und einfach einmal einen Menschen aus der Zielgruppe anzurufen». Da flackert etwas Feuer in den Augen des pragmatischen Campaigners, der seinen eigenen Kunden auch schon einmal zwei Wochen Zwangsruhe verordnet, bevor er eine Kampagne für sie umsetzt.

Dann lenke ich das Gespräch auf die Geschichte des Vorsitzenden des Aufsichtsrats, der eingefleischte AC/DC-Fan war und eines Tages auf die Idee kam, AC/DC-Strom zu vermarkten … «Ja, und das mit dem AC/DC-Prinzip» schmunzelt Peter «das erzähle ich Dir dann im CAS Integrated Campaign Management».

Alle Weiterbildungsangebote des Instituts für Marketing Management

 

Von Sonnendächern zu schwimmenden Autos: Wenn Visionen Wirklichkeit werden

Viele Produkte, die wir heute als selbstverständlich erachten, sind den visionären Ideen ihrer Erfinder entsprungen. Nicht alle Visionen werden automatisch erfolgreich, dennoch ist auch im Marketing eine visionäre Sicht gefragt, um den unternehmerischen Erfolg zu unterstützen und sich von der Masse zu unterscheiden. Die Firma Rinspeed AG durchbricht immer wieder Grenzen und überrascht mit neuen Ansätzen.

Herr Rinderknecht, Sie stehen für visionäre Fahrzeuge wie wohl kaum ein anderer. Waren Sie schon immer von Visionen geprägt und waren für Sie Grenzen eher eine Herausforderung?

Schon als Jugendlicher hat mich der Kreativitätsvirus erreicht. Mir macht es Spass Dinge zu verändern, Grenzen zu verschieben und dem typisch schweizerischen «Ja, das gaht doch nöd» Stirn zu bieten.

Sie begannen mit dem Import von Sonnendächern und stellten Fahrzeuge für Behinderte her. Danach änderten Sie mit der Rinspeed AG Ihre Ausrichtung und begannen revolutionäre Autos zu konzipieren. Warum dieses unternehmerische Risiko und hatten Sie jemals Angst zu scheitern?

Wie besagt das bekannte Sprichwort so schön – «no risk no fun»? Spass beiseite, wenn man Grenzen verschieben und wachsen will, gehört auch Mut zum Scheitern dazu. Angst ist ein wichtiges und ernst zu nehmendes Warninstrument, nur darf diese nicht lähmen.

Das Konzeptfahrzeug sQuba © Rinspeed AG

Wie wichtig war das Marketing, um Ihre visionären Fahrzeuge einem breiteren Publikum zugänglich zu machen?

Marketing und Kommunikation ist und war für die Konzeptfahrzeuge ein äusserst wichtiger Schlüsselfaktor. Ohne diese wäre auch der «Return» nicht befriedigend. Schlussendlich sind die Konzeptfahrzeuge ja auch ein Kommunikationswerkzeug mit welchem wir weit über eine Milliarde Menschen pro Fahrzeug erreichen.

Welche Marketinginstrumente nutzt die Rinspeed AG, gerade in dieser schnelllebigen, digitalen und vernetzten Welt?

Unsere Kommunikation ist vollständig digital aufgebaut. Als einzige kleine Ausnahme gibt es immer noch ein gedrucktes Pressebuch.

Viele Marketingabteilungen sind in relativ starren Strukturen und Prozessen gefangen. Wie bedeutend ist es aus Ihrer Sicht, dass auch das Marketing visionäre Ideen umsetzen kann?

Natürlich kann und soll Marketing visionäre Ideen umsetzen. Zumal heute bereits sehr viel schnelle digitale Kanäle wie Twitter, etc. aktiv und erfolgreich genutzt werden. Aber auch im Marketing braucht anders Sein Mut, aber der fehlt leider oft.

Das Konzeptfahrzeug Dock+Go © Rinspeed AG

Gibt es eine verrückte Idee in Form eines Autos, die Sie gerne realisieren würden?

Das Verb verrücken bedeutet in der deutschen Sprache ja «bewegen». Und solange ich Konzeptfahrzeuge baue, will ich bewegen. Normales oder «Me too» liegt mir nicht.

Welchen Rat würden Sie angehenden Marketingfachleuten geben?

Ich sehe davon ab Ratschläge zu geben. Ich möchte nur Denkanstösse vermitteln. Und zu diesen gehört einer meiner wichtigsten Leitsätze das zu tun, was Spass macht, damit kommt dann automatisch auch Erfolg und somit Geld. Andersrum funktioniert diese Aussage nur sehr beschränkt.

Über Frank M. Rinderknecht

Frank M. Rinderknecht wurde 1955 in Zürich geboren. Nach dem Gymnasium in Zürich, zog es Ihn für zwei Jahre nach Los Angeles. Danach begann er ein Maschinenbaustudium an der ETH. Nebenbei importierte er Sonnendächer aus den USA. Die Rinspeed AG gründete er 1979. Frank M. Rinderknecht hat eine Tochter und interessiert sich für Nautik, Computer und Reisen.

www.rinspeed.eu

Wenn man auf die Strafbank fliegt: Der Marketing-Coup von Helvetic Airways

Helvetic Airways ist am letzten Spengler Cup in Davos ein besonderer Marketing-Coup gelungen. Für einmal flogen die Eishockeyspieler auf eine ganz spezielle Strafbank und landeten auf original Flugzeugsitzen einer Fokker 100. Tobias Pogorevc, CFO und Pressesprecher von Helvetic Airways, wie kam es zu dieser besonderen Idee?

Helvetic Airways ist schon lange der Flugpartner vom HC Davos. Vertreter vom HCD haben uns gefragt, ob wir uns auch werbemässig beim Spengler Cup engagieren wollen. Nach einer Besichtigung der Werbemöglichkeiten vor Ort, haben wir uns für die Strafbank entschieden. Unsere Marketingverantwortliche, Frau Tabea Steffen (Industriedesignerin und Master of Product Management ZHAW) kam dann mit der Idee auf uns zu, die Strafbank mit Flugzeugsitzen auszustatten und im Hintergrund „Helvetic Emotionen“ zu wecken. Wir fanden die Idee etwas riskant, liessen ihr aber freien Lauf. Zusammen mit unseren Flugzeugmechanikern hat sie aus den Ersatzteilen die Strafbank konzipiert und montiert.

©Gian Ehrenzeller/Helvetic Airways

Wie war das Feedback auf diese einmalige Strafbank?

Bereits nach dem ersten Spiel kamen Gratulations-emails rein. Zuerst von Bekannten, die vor Ort waren und dann auch von anderen Zuschauern. Die Präsenz am TV war einmalig, zumal die Schiedsrichter die Regeln sehr streng ausgelegt haben. Danach haben die Online-Medien darüber berichtet (watson.ch , sponsors.de , travelnews.ch) und am Schluss kam die Story auch im Blickonline und SonntagsBlick. Auch in diversen in- und ausländischen Hockey-Blogs war die Strafbank ein Thema.

©Gian Ehrenzeller/Helvetic Airways

Wie wichtig ist das Engagement beim HC Davos und beim Spengler Cup für die Helvetic Airways?

Ein wichtiges Standbein für Helvetic Airways sind Specialcharterflüge. Diese führen wir für renommierteste Sportclubs und Unternehmen durch. So konnten wir auch die Spengler Cup Mannschaft Mountfield befördern. Als offizieller Flugpartner des Spengler Cup können wir dieses Engagement / Spezialität auch ausserhalb der Schweiz bekannt machen.

Das Airline Business ist hart umkämpft, welchen Stellenwert messen Sie der Kommunikation und dem Marketing bei?

Fliegen ist im Gegensatz zu früher keine Exklusivität mehr, sondern ein alltägliches Mittel zum Zweck: Ein günstiges Transportmittel für längere Distanzen. Helvetic Airways bewirbt aber nie den Preis, sondern die Qualität und das Schweizerische! Das ist schwieriger und fordert unsere Marketingabteilung täglich.

Wie werden Sie diesen Marketing-Coup weiter nutzen? Ohne Ihnen zu fest in die Karten schauen zu wollen, dürfen wir uns auf weitere ungewöhnliche Marketingideen von Helvetic Airways freuen?

Helvetic Airways versucht immer kreativ zu sein. Wir machen weniger Massenwerbung, sondern versuchen durch Originalität aufzufallen. Sie können sich auf weitere (wenn auch nicht so publikumswirksame) kreative Ideen freuen.

© Melanie Duchene / Helvetic Airways

Aus Ihrer persönlichen Erfahrung, welchen Rat würden Sie angehenden Marketingfachleuten geben?

Marketing und Kommunikation helfen den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Schüren Sie Emotionen aber versprechen sie nie zu viel! Die besten Aktionen nützen nichts, wenn die Dienstleistung oder das Produkt das Versprochene nicht halten! Einen enttäuschten Kunden kann man fast nicht mehr zurückgewinnen!

 

Über Tobias Pogorevc

Tobias Pogorevc begann nach dem Ökonomiestudium an der Universität St. Gallen seine berufliche Karriere bei einer Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Danach war er bei verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Controlling, Tax und Corporate Finance tätig. Seit Herbst 2007 ist er CFO der Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways und der zur gleichen Gruppe gehörenden Flugschule Horizon Swiss Flight Academy. Bei beiden Unternehmen verantwortet er neben den Finanzen auch die Bereiche Kommerz und Kommunikation.

www.helvetic.com