Mobile CRM: Potenziale erkennen und nutzen

Mobile CRM ist eines der Top-Themen, die Chefetagen zurzeit beschäftigen und wofür in den kommenden Jahren auch Investitionen geplant sind.  (vgl. Swiss CRM 2013 – Einsatz und Trends in Schweizer Unternehmen). Die Vorteile gerade im B2B-Bereich liegen auf der Hand und das Potenzial wird allgemein als hoch eingestuft. Deshalb erhalten IT- und Marketingleiter vom Management den Auftrag, Mobile CRM einzuführen. Im App-Store liegen mehrere Hundert Apps gratis zum Download bereit, also muss es doch ganz einfach und schnell gehen. Trotzdem tun sich viele Firmen damit schwer. Wie kann Mobile CRM wertsteigernd eingesetzt werden – für das Unternehmen, seine Mitarbeitenden und auch für den Kunden?

Eine von uns in Kooperation mit dem IT-Beratungsunternehmen ADVANIS durchgeführte Studie zeigt Erfolg versprechende Lösungsansätze.

Lesen Sie dazu die ganze Zusammenfassung der Studienergebnisse auf Computerworld.ch.

Vom Produktmanagement in der Käseproduktion zum iPad mini

Im Rahmen der Umfrage für die Swiss Product Management Studie 2013 wurden 389 Schweizer KMUs über den Stellenwert und die Ausprägung des Produktmanagements in ihrem Unternehmen befragt. Der Fokus bei der zum zweiten Mal durchgeführten Swiss Product Management Studie liegt in der allgemeinen Organisation des Produktmanagements und dessen Ansiedlung in Schweizer Unternehmen sowie auf Themen wie Produktentwicklung, Innovation, Preisgestaltung und Erfolgsmessung. Zudem sollen die bedeutendsten Produktmanagement Trends identifiziert und kommentiert werden. Unter den 389 Entscheidungsträger im Produktmanagement, welche im September 2013 an der Umfrage zur diesjährigen Swiss Product Management Studie teilgenommen haben, wurde ein iPad mini verlost. Wir freuen uns sehr, dem glücklichen Gewinner, Daniel Dätwyler, Geschäftsleiter der Intercheese AG in Beromünster, hiermit nochmals herzlich zum Gewinn zu gratulieren und danken allen Teilnehmern für ihr Engagement. Die Ergebnisse der Swiss Product Management Studie 2013 werden Ende Dezember 2013 publiziert.

The Future of Marketing: Interview mit Teresa Mandl

Die Zukunft des Marketings und die Marketingtrends der kommenden Jahre beschäftigen das Institut für Marketing der ZHAW School of Management and Law genauso wie die Marketingverantwortlichen aller Branchen. Dr. Teresa Valerie Mandel unterrichtet an der ZHAW School of Management and Law sowohl Bachelor- wie auch Masterstudiengänge und geht jeweils besonders zu Beginn des Semesters auf diese Thematik ein. Des Weiteren hat sich die GfM Marketing-Trend-Tagung letzten Jahres vertieft mit dem Thema „The Future of Marketing“ auseinandergesetzt.

In einem Interview haben wir Dr. Teresa Mandl zum Thema Trends und Zukunft des Marketings befragt. Grundlage des Interviews bilden die fünf Thesen, welche Prof. Dr. Anton Meyer von der Ludwigs-Maximilian-Universität in München zum Thema „The Future of Marketing“ aufgestellt hat.

Welches sind die wichtigsten Marketing-Trends, die uns 2014 beschäftigen werden?
Dr. Teresa Valerie Mandl: Ein immer noch vorherrschender Marketingtrend ist mit Sicherheit das soziale Element von Marken, Produkten und damit auch Unternehmen, die hinter denselben stecken. Kaum ein Unternehmen agiert heute noch im „luftleeren“ Raum – im Gegenteil, das Wirken und Schaffen ist von Beziehungen geprägt, in die investiert werden und die, ähnlich wie Beziehungen im wahren Leben, gepflegt werden müssen.

Prof. Dr. Anton Meyer sprach in seiner Rede an der GfM Marketing-Trend-Tagung explizit von tiefgreifenden Veränderungen und nicht von Trends. Wo liegt für Sie da der Unterschied? Wann wird aus einem Trend eine tiefgreifende Veränderung?
Ein Trend besteht letztlich immer dann, wenn man über eine gewisse Zeit lang eine messbare Veränderung in einer bestimmten Grössenordnung fest stellen kann. Diese Veränderung kann qualitativer oder quantitativer Natur, zu- oder auch abnehmend sein. Es gibt hierbei Richtlinien, die beispielsweise besagen, dass eine Entwicklung dann zum Megatrend wird, wenn die Entwicklung mehr als 1% pro Jahr beträgt (z.B. die Verstädterung oder die Globalisierung). Natürlich muss man den Trend dazu erst in messbare Grössen überführen.

Die tiefgreifende Veränderung, die Prof. Meyer anspricht, ist meines Erachtens eine Folge der jeweiligen Trends, also eine Auswirkung, die der Trend auf die Gesellschaft hat. Sie findet dann statt, wenn das Bewusstsein bezüglich des Trends wächst, weil man feststellt, dass alte Verhaltensmuster mit der Entwicklung im Umfeld nicht mehr zusammen passen.

Die erste These von Prof. Dr. Meyer beschäftigt sich mit einem generellen Richtungswechsel (weniger „to“, mehr „with“) hin zur Interaktions- und Beziehungsorientierter Logik. Was verstehen Sie konkret darunter?
Unter dieser Entwicklung verstehe ich, dass Unternehmen ihre Stakeholder, ganz gleich, ob dies Kunden oder Lieferanten sind, mehr in ihr Tun mit einbeziehen, genauer zuhören und in den Dialog treten. Das bedeutet, dass man nicht mehr standardisiert agieren kann wie einst, hier sind Persönlichkeiten im Spiel, mit deren Vorlieben und Eigenheiten man sorgfältig umgehen muss. Eine Beziehung von Unternehmen zum Kunden ist dynamisch, sie muss wachsen und kann vor allem nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Darum ist es wichtig, sie zuerst aufzubauen und dann kontinuierlich zu festigen. Der Aufbau hat dabei sehr viel damit zu tun, den Kunden miteinzubeziehen im Sinne von „Engagement“. Über die Dauer der Kundenbeziehung ist es unabdingbar, Erlebnisse zu schaffen, die einzigartig sind und dafür sorgen, dass es dem Kunden mit der jeweiligen Marke nicht „langweilig“ wird, er sich verstanden fühlt und merkt, dass die Marke mit ihm lebt. Dazu gehört, dass man sich klar überlegt, welchen Wert der Kunde erwartet und wie man diesen durch sein Produkt oder seine Dienstleistung für den Kunden generieren kann.

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„The trend is your friend“: Vom Nutzen der Trendforschung

Der allgemeine Trend ist freundlich zu allen, weiss eine alte Börsenweisheit. Denn „die Flut [der Trend] hebt alle Boote“. Dies illustriert den zentralen Nutzen der Trendforschung: Allgemeine Trends früh genug zu erkennen und daraus Prognosen abzuleiten. Unternehmen können dies in ihre Analyse der Rahmenbedingungen einbauen. Wächst die Wirtschaft oder steigt die Börse, profitieren viele von diesem allgemeinen Trend. Trendforschung erkennt, was viele beschäftigt. Die Weisheit der Vielen liegt meist nicht völlig daneben. Der Nachteil – der Un-Nutzen – liegt in deren Ungenauigkeit. Die Flut hebt alle Boote. Doch welches Boot oben auf der Welle schwimmt und welche Boote unten im Wellental um den knappen Raum rangeln, kann sie nicht sagen.

Trendforschung macht Prognosen und es liegt an uns Konsumenten dieser Studien, deren Prognosewert zu erkennen. Eine Trendstudie bezüglich demographischer Entwicklung dürfte punktgenau zutreffen. Eine ähnliche Studie über Börsentrends trägt das Verfalldatum eines Joghurts. Ein weiterer interessanter Aspekt: Interessanterweise ist es oft einfacher Verlierer zu identifizieren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beobachtete man bereits den Trend zu erhöhter Mobilität. Der Nutzen von Autos war zunehmend leichter zu erkennen. Wer in der Autoindustrie gewinnt, war kaum  zu prognostizieren. Der Pferdezucht und der Pferdekutschenherstellung konnte man hingegen mit relativ grosser Sicherheit vorhersagen, keine grosse Zukunft zu haben. Verlierer sind leicht, Gewinner sind schwer zu erkennen.

Quelle: www.toonpool.com (by Karsten)

Die Trendforschung leidet zudem am Weihnachtsgansproblem. Die Weihnachtsgans wird von ihren Besitzern üppig gefüttert, liebevoll gehätschelt und gepflegt. Die vollgefressene Weihnachtsgans und ihr Besitzer werden glücklicher, je kürzer die Tage werden. Kurz vor Weihnachten macht die Weihnachtsgans eine traumatische Entdeckung: Sie landet in der Pfanne! Im Jargon der Trendforschung hat sie den sogenannten Umkehrpunkt nicht erkannt. Solche Umkehrpunkte sind die grösste Knacknuss für die Trendforschung.

Trends sind immer auch wohl formulierte Geschichten (Stories). Nach dem Platzen der Dotcom-Blase ortete ein bekanntes Beratungsunternehmen die aufstrebenden Schwellenländer als neuen Trend und propagierte die BRIC-Story (BRIC = Brasilien, Russland, Indien, China). Die Geschichte war eingängig, glaubwürdig und konnte mit dem Kürzel BRIC auf einen simplen Nenner gebracht werden. Auf dem Aktienmarkt hat diese Geschichte keine Outperformance gebracht und viele Exportunternehmen haben sich in diesen Märkten eine blutige Nase geholt. Das Akronym steht heute für „bloody ridiculous investment concept“.

Trendforschung ist also nützlich in der Diskussion von „grossen“ Themen – den allgemeinen Rahmenbedingungen. Sobald die Prognosen aber ins Detail gehen sollten, versagt sie, und ist für uns Unternehmer nur beschränkt nützlich. „The trend is your friend“ gilt, aber gibt keinen Hinweis, ob ich mit dem Freund ins Kino oder in die Oper gehen soll.

Erfolgsfaktor Teamteaching am Institut für Marketing Management

Dem Institut für Marketing Management (IMM) liegt die Qualität der Lehre am Herzen. Dabei spielen nicht nur Lehrinhalte eine wichtige Rolle, sondern auch die Lehrmethodik. Das IMM prüft deshalb regelmässig verschiedene Lehrkonzepte auf ihre Einsatzfähigkeit und Praktikabilität im Hochschul-Unterricht. In diesem Zusammenhang sowohl von Lernenden wie auch von Lehrenden besonders positiv bewertet wurde das Teamteaching als neuartige Form des Unterrichts.

Teamteaching ist in der Didaktik ein aktuelles Thema und wird vor allem auf Primarschulstufe vermehrt praktiziert. Teamteaching bezeichnet eine Unterrichtsform, bei der zwei oder mehr Lehrpersonen zur gleichen Zeit in derselben Klasse unterrichten, gemeinsam den Unterricht planen und durchführen sowie auch die Verantwortung dafür gemeinsam tragen.

Die Vorteile von Teamteaching sind vielfältig

Teamteaching als kooperative Lehrmethode ist besonders geeignet, den Unterricht besser auf die unterschiedlichen Voraussetzungen und die individuellen Bedürfnisse der Lernenden abzustimmen. Aufgrund der unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und didaktischen Erfahrungen der Lehrpersonen besteht die Möglichkeit, verschiedene Sichtweisen in den Unterricht miteinfliessen zu lassen. Dadurch kann der Unterricht abwechslungsreicher und flexibler gestaltet und monotone Unterrichtsmuster aufgebrochen werden. Gleichzeitig wird der einzelne Lehrende durch die Zusammenarbeit entlastet. Dies ist insbesondere für noch unerfahrene Lehrpersonen von Vorteil. Durch die Zusammenarbeit erhält der einzelne Lehrende zudem die Chance, seine eigenen didaktischen Handlungen mit Hilfe des Feedbacks des Mitlehrenden zu reflektieren und darauf aufbauend seine didaktischen Kompetenzen zu erweitern.

Teamteaching will gelernt sein

Es ist eine Illusion anzunehmen, Teamteaching funktioniere auf Anhieb. Vielmehr liegt dem ein Prozess zugrunde, der Zeit und Kontinuität erfordert. Die Lehrpersonen müssen sich erst aneinander gewöhnen, die traditionelle Rolle der Einzellehrperson aufgeben und auch bereit sein, die eigene Unterrichtspraxis öffentlich zu machen. Zu diesem Zweck sind Zielvorgaben und eine klare Rollenverteilung unabdingbar. Des Weiteren darf der zeitliche Aufwand nicht unterschätzt werden. Teamteaching erfordert insbesondere in der Anfangsphase ein hohes Mass an Abstimmungs- und Koordinationsbedarf, wenn Synergien genutzt werden wollen.

Werden diese Stolpersteine berücksichtigt, dann ist Teamteaching jedoch eine sehr wertvolle Unterrichtsmethodik, die vielseitig auf unterschiedlichen Stufen und in verschiedenen Lehr-Kontexten einsetzbar ist.

Teamteaching am IMM

Auch am IMM wird Teamteaching seit einiger Zeit verschiedentlich eingesetzt – und dies erfolgreich. Brian Rüeger, Institutsleiter und langjähriger Dozent für Marketing meint dazu: „Ich bin ein grosser Fan von Teamteaching geworden. Das Feedback der Studierenden war bisher ohne Ausnahme sehr positiv, was für mich das Wichtigste ist. Die Studierenden schätzen es vor allem sehr, wenn sich die Dozierenden gut ergänzen. Dabei ist es wesentlich, dass man sich nicht widerspricht und gleichzeitig unterschiedliche Perspektiven einbringt. Dies funktioniert vor allem dann, wenn die Dozierenden unterschiedliche Hintergrunde und Erfahrungen haben.“

Ähnlich der Tenor auch auf Ebene Mitarbeitende des Instituts, die in der Lehre tätig sind und schon mal im Team unterrichtet haben: „Ich erlebe das Teamteaching als sehr angenehm, weil man gegenseitig Verbesserungsvorschläge anbringen und sich so weiterentwickeln kann“, sagt Corinne Scherrer. „Auch können die Lehrpersonen einander unter die Arme greifen, Ergänzungen anbringen und sind noch besser für allfällige Fragen gewappnet. Aus Sicht der Klasse bringt dies mehr Abwechslung in den Unterricht. Ich schätze auch, dass man sich bei disziplinarischen Fragen kurz absprechen kann und so weniger in die Gefahr läuft, zu milde oder zu streng zu reagieren.“

Teamteaching als Investition in die Zukunft

Ob erfahrener Dozent oder Junglehr-Person: Teamteaching ist auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung, welche – gezielt eingesetzt – von Lernenden wie auch von Lehrenden gleichermassen geschätzt wird. Aus diesem Grund wird das IMM diesen Ansatz auch in Zukunft weiterverfolgen und Teamteaching in verschiedenen Formen in die Lehre und Weiterbildung einfliessen lassen.

Neuer MAS-Studiengang: Schritt für Schritt zum Masterabschluss

Das Weiterbildungsangebot des IMM wird ausgebaut. Gestern hat der Fachhochschulrat den MAS-Studiengang in Marketing Management bewilligt. Der neue, modular aufgebaute Studiengang eröffnet Weiterbildungsteilnehmenden auf CAS-Ebene neue Möglichkeiten und – vor allem – eine Perspektive: Den MAS-Titel.

Der neue, modular aufgebaute Lehrgang beinhaltet vier Certificates of Advanced Studies (CAS) und schliesst mit einer Masterarbeit ab. Neben dem Pflichtmodul CAS Strategischer Fokus Kunde kann das Studium individuell zusammengestellt werden. Ein halbes Dutzend Zertifikatslehrgänge (CAS) der ZHAW School of Management and Law stehen dabei zur Auswahl (u.a. Product Marketing, Digital Marketing, Marketing- & Corporate Communications) und weitere CAS-Angebote sind im Aufbau. Ausserdem besteht die Möglichkeit einen CAS-Lehrgang einer anderen Partnerhochschule ins Studium zu integrieren.

Der neue Lehrgang entspricht den Bedürfnissen vieler Teilnehmenden nach individuellen Studieninhalten, einem selbstbestimmten Lerntempo und nach einem schrittweisen und flexiblen Vorgehen in der persönlichen Weiterbildung (CAS um CAS) verbunden mit der Perspektive eines MAS-Abschlusses.

Personen, die in den vergangenen fünf Jahren einen CAS-Lehrgang im Bereich Marketing abgeschlossen haben und nun den MAS anstreben, können ihre erworbenen ECTS-Punkte anrechnen lassen.

Brainfood – gesunde Ernährung im Alltag

Nahrung für das Gehirn bekommen wir einerseits durch spannende Gespräche, interessante Lektüre und praktischer Anwendung unseres Wissens. Um jedoch gesund und fit zu bleiben, müssen wir uns auch gesund ernähren – wir brauchen Brainfood!

Ich beschäftige mich schon länger mit gesunder Ernährung, jedoch bin auch ich zunehmend verwirrt wegen dem vorherrschenden Label-Wahnsinn und der für Laien oft undurchschaubaren Zutaten-Listen. Seit ich Kinder habe, wurde die Ernährung noch einmal sehr viel wichtiger für mich – jedoch fehlt uns im Alltag oft die Zeit für ausgedehnte Einkäufe und und die detaillierte Auseinandersetzung mit Inhaltsstoffen, deren Herkunft und Auswirkungen auf Gesundhet und Umwelt. Es musste also eine pragmatische Lösung her, welche für alle Familienmitglieder stimmt und uns gesunde Energie für den Alltag liefert. Ebenfalls ein wichtiger Punkt: wir wollen keine Lebensmittel verschwenden und die Umwelt und den Geldbeutel nicht unnötig belasten. Was eingekauft wird, kommt auch auf den Tisch oder wird für den späteren Gebrauch verarbeitet und eingefroren.

Seit ein paar Monaten halten wir uns nun an folgende Punkte:

  • Früchte und Gemüse werden nach saisonalem Angebot und von regionalen Produzenten eingekauft. Die Saisontabellen vom WWF helfen dabei.
  • Bei Fleisch und Fisch achten wir darauf, dass es aus der Schweiz kommt. Ausserdem haben wir unseren Fleisch- und Fischkonsum eingeschränkt (ca. 3x pro Woche).
  • Getreide (Pasta, Reis, Mehl etc.) kaufen wir in der ursprünglichen Form (Naturreis, Vollkornpasta und -mehl) und auch raffinierter Zucker kommt nicht mehr auf den Tisch
  • Milchprodukte werden ebenfalls regional eingekauft (das beste Fondue überhaupt gibt es in der Milchhütte Hochfelden)
  • Zum Trinken gibt es hauptsächlich Leitungswasser oder selbergemachte „Limonaden“/Tee-Aufgüsse
  • Wir kochen selbst: Wenn möglich werden Spätzli, Kuchen, Pizzateig und Co., Brot, Saucen und vieles mehr selbst gemacht. Damit wir nicht jeden Tag studenlang in der Küche stehen, machen wir oft die dreifache Menge und frieren den Rest ein.
  • Wir schreiben einen Wochenmenüplan bevor wir einkaufen gehen: So kaufen wir gezielter ein, können in der Küche/Gefrierschank schon vorhandenes besser einplanen und laufen weniger Gefahr, zu viel Lebensmittel zu besorgen.

Die Liste wird laufend ergänzt und angepasst und natürlich gilt „die Ausnahme bestätigt die Regel“ auch bei uns. Dennoch fahren wir mit oben genannten Punkten sehr gut und sparen nebenbei auch noch einiges an Geld.

Gesunde Ernährung ist natürlich nicht nur in unserer Familie ein Thema sondern wird zunehmend zum Trend. Auf instagram.com gibt es eine grosse Community, welche Bilder und Rezepte zu diesem Thema veröffentlicht (zum Beispiel unter dem Hashtag #gesundleben, #healthyliving). Natürlich gehen die Meinungen, was eine gesunde Ernährung genau ausmacht auseinander, jedoch ist es doch spannend zu sehen, wie sich immer mehr auch die jüngere Generation mit dem Thema auseinandersetzt. Instagram und Pinterest dienen mir sehr oft als Inspirationsquelle für neue Rezepte. Meist vereinfache ich die Zubereitung oder ersetze Zutaten, dennoch schätze ich beide Plattformen sehr.

Und hier nun meine liebsten Rezepte der vergangenen Wochen (Bilder alle von mir):

Das geniale 3-Minuten-Brot von draussennurkännchen

Kürbis-Suppe vom Sweethome-Blog

Zwetschgen-Apfel-Wähe (siehe z.Bsp. Betty Bossi, ich habe keine Maizena und „nur“ 50g Rohzucker verwendet)

Kürbis-Muffins

Das Rezept unten habe ich nach meinem Geschmack und den Vorräten in der Küche angepasst. Das Originalrezept stammt von Jamie Oliver, gefunden auf www.weiberkram.eu.

Zutaten:

  • 400 g gewürfelter Kürbis mit Schale ohne Kerne (z. Bsp. Butternut, ich habe einen etwas fleischigeren genommen, dessen Name ich leider nicht weiss)
  • 175 g brauner Zucker (im Rezept stand 350g, die Hälfte hat für meinen Geschmack gereicht)
  • 4 grosse Eier
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl
  • 2 geh. TL Backpulver
  • eine Hand voll Haselnüsse (Jamie nimmt Walnüsse)
  • 1 TL Zimt
  • 175 ml Zitronenolivenöl oder reines Olivenöl mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone

Ich habe bewusst keinen Guss gemacht, sondern vor dem Essen einen Löffel Joghurt auf die Muffins gegeben. Ofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Kürbis fein reiben, Zucker, Eier eine Prise Salz, Mehl, Backpulver, Nüsse, Zimt und Öl hinzufügen und alles gut vermischen. Den Teig in die Förmchen füllen und etwa 20 Minuten backen. Eine Garprobe machen und die fertigen Muffins abkühlen lassen.

Ofengemüse, Gemüse klein schneiden, mit etwas Olivenöl, Salz/Pfeffer und weiteren Gewürzen marinieren und auf einem Backblech auslegen. Im Ofen bei ca. 220 Grad backen, bis es gar ist (je nach Gemüse 20-30 Minuten). Auf dem Bild sind Kohlrabi und Kürbis zu sehen, es funktioniert aber auch wunderbar mir Rosenkohl, Blumenkohl, Zucchetti und Karotten.

 

Und wie halten Sie es mit der gesunden Ernährung? Was ist ihr liebster Brainfood?

 

 

Social Media fördern den Klassengeist

Mobile Technologien und das Social Web haben längst im Bildungsalltag Einzug gehalten. Auch das Institut für Marketing Management setzt in der grundständigen Lehre wie auch in den Weiterbildungs-Studiengängen auf die neuen Formate und Möglichkeiten. Ein Augenschein an der School of Management and Law illustriert, wie die Interaktivität im Unterricht, der Austausch zwischen den Präsenzveranstaltungen sowie das individuelle Lernen gezielt gefördert wird.

Mit dem Aufkommen des Internets Mitte der 90er Jahre wurden auch im Bildungsbereich Plattformen geschaffen, über die Lehrmaterialien verteilt und die Kommunikation zwischen Dozierenden und Studierenden sowie innerhalb der Klasse unabhängig von Ort und Zeit ermöglichen. Heute sind E-Learning-Umgebungen etabliert und weit verbreitet; sie sind auch fester Bestandteil in allen Bildungsangeboten des Instituts für Marketing Management.

Web 2.0-Dienste und Gruppenarbeiten

Zwar bieten E-Learning-Umgebungen wie Moodle, ILIAS oder OLAT zahlreiche Kollaborations-Features, jedoch ist die Akzeptanz bei Studierenden wie auch Dozierenden oftmals eher gering. Soziale Netzwerke wie Facebook und Xing/LinkedIn oder spezialisierte Sharing- und Kollaborations-Dienste wie Dropbox oder Google Drive sind wesentlich beliebter. Ein wichtiger Grund für die hohe Akzeptanz sind insbesondere die geringen Zugangsbarrieren: Einerseits sind die Dienste oftmals für mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones optimiert, andererseits sind die entsprechenden Apps auf den Smart Devices rasch installiert. Zudem verfügen die meisten Studierenden wie auch Dozierende bereits über entsprechende Accounts bei den jeweiligen Diensten.

Unterhaltung auf der Facebook-Seite des CAS Digital Marketing

 

E-Learning fürs zielgerichtete Lernen

E-Learning-Plattformen spielen besonders dann ihre Stärken aus, wenn es darum geht, Studierenden über Lernaktivitäten wie Multiple-Choice-Tests und Übungen eine individuelle Lernkontrolle zu ermöglichen oder Dokumente verbindlich einzureichen. So stehen beispielweise im Grundlagenfach „Marketing“ umfangreiche Tests zu Verfügung, die zur Prüfungsvorbereitung genutzt werden können. Foren stellen sicher, dass individuelle Fragen zu Leistungsnachweisen an einem „öffentlichen“ Ort diskutiert und geklärt werden. Durch diese Transparenz ist sichergestellt, dass die Studierenden alle über denselben Wissensstand verfügen, und die betreuenden Personen dieselbe Fragen nicht x-mal zu beantworten haben.

WhatsApp vereinfacht die Koordination

Gemäss Media Use Index 2013 ist WhatsApp die am meisten genutzte Applikation auf den Smartphones von Herrn und Frau Schweizer. Es erstaunt deshalb nicht, dass auch in den Klassen für den informellen Austausch sowie spezifisch für die Koordination von Gruppenarbeiten diese Messaging-App rege im Einsatz ist. Die ständige Erreichbarkeit heutiger Studierenden ermöglicht eine rasche Konsensfindung und einfache Koordination von Tasks. WhatsApp bietet zudem die Möglichkeit, Gruppenchats zu bilden und den Inhalt der Chats (inklusive Medien) per Mail zu versenden – so können Diskussionen und Ideenfindungen einfach gespeichert und aufbewahrt wer-den.

Tweets und Live-Polls steigern die Interaktivität

Smart Devices sind allgegenwärtig in den Klassenräumen, beinahe alle Studierenden verfügen über entsprechende Geräte. Sie stellen nicht nur ein konstantes Ablenkungspotenzial dar, sondern können auch gewinnbringend eingesetzt werden. Im Modul „Konsumentenverhalten“ nutzt Dozent Sandro Graf beispielsweise Abstimmungs-Tools, um auf spezifische Fragen direkt Antworten zu erhalten und diese live visualisieren zu können. Sitzt ein Twitter-affines „Publikum“ in den Bankreihen, finden auch rege Diskussionen über den Unterrichtsstoff und den Lehrgang statt, wie dies beispielsweise beim CAS in Digital Marketing der Fall ist.


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Privat-, Berufs- und Studentenleben verschwimmen

Der Austausch zwischen den Studierenden sowie auch zwischen den Klassen und Dozierenden findet heute nicht mehr nur während einer Präsenzveranstaltung statt. Die Erwartungshaltung be-züglich Erreichbarkeit und Antwortgeschwindigkeit steigt auch im Bildungsbereich, sowohl auf Seiten der Studierenden wie auch Dozierenden. Die Interaktion auch über „nicht-schulische“ Platt-formen wie Twitter, Facebook, Xing oder WhatsApp lassen zudem die Grenzen zwischen Privat-, Berufs- und Studentenleben verschwinden. Diese Virtualisierung durch soziale Medien führt letztendlich auch dazu, dass in Klassen rascher Freundschafts-Bande geschlossen werden und sich der Klassengeist auch in den virtuellen Raum überträgt.

Welche Erfahrungen haben Sie mit interaktiven Tools und Plattformen im Schulumfeld gemacht?

Food for Thought – Nahrung fürs Gehirn

Was auf der menschlichen Ebene Freude oder Ärger schafft, kann auch in der Wirtschaft geltend gemacht werden. Kommunikation ist zu einem unverzichtbaren qualitativen Faktor für den Unternehmenserfolg geworden. Eine Studie der Universität Hohenheim (Quelle siehe unten)  hat erwiesen, dass die interne Unternehmenskommunikation nebst den traditionellen Wettbewerbsmerkmalen wie Produktqualität, Preiswürdigkeit oder Service, dazu beiträgt, dass zwei Unternehmen einer Branche bei gleichen Produktivfaktoren ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielen. So viel zur Theorie.

Das Institut für Marketing Management (IMM) ist zwar kein Unternehmen im klassisches Sinne, dennoch nimmt die Kommunikation auch in unserer Organisation eine entscheidende Rolle ein. Mit dem Wachstum des Institutes für Marketing Management auf fünf Fachstellen, wächst auch die Herausforderung einer effizienten internen Kommunikation und der Kommunikationsbedarf steigt an. Nebst der klassischen Form von regelmässigen stattfindenden IMM Meetings, setzt unser Institut auf einen zusätzlichen informellen Ansatz. Jeweils am ersten Montag des Monats treffen wir uns über Mittag zum Food for Thought. Während dem Besänftigen unserer knurrenden Mägen mit mitgebrachten Speisen, nähren wir auch unsere Gehirne. Anlässlich des Food for Thought stellen wir unseren Teamkollegen laufende Projekte vor, sammeln neue Ideen und Inputs oder tauschen Erfahrungen aus. Die informelle Plattform fördert den fachstellenübergreifenden Dialog und ermöglicht die Nutzung von Synergien.

Das IMM-Team beim Food for Thought

Nebst spannenden Brainstormings zu Dienstleistungsprojekten und theoretischen Wissenstransfers unter Mitarbeitenden, durften wir auch schon externe Gäste wie beispielsweise einen Vertreter der Produktionsplanung der Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli (Schweiz) AG empfangen. Ganz zur Freude aller IMM Mitarbeitenden wurden wir dabei nicht nur mit interessanten Informationen zur Schokoladenproduktion, sondern auch mit reichlich Kostproben eingedeckt.

Peter Mullis von Lindt&Sprüngli

Das Format des Food for Thought besteht nun seit rund einem halben Jahr und dauert jeweils 60min. Das Einreichen von Vorschlägen gestaltet sich genauso unkompliziert wie dessen Durchführung. Hat man einen Themenvorschlag und möchte den bevorstehenden Food For Thought leiten, schreibt man sich in der hierfür ausgehängten Liste ein.

Die interne Kommunikation nimmt eine wichtige Rolle in einer gut funktionierenden Organisation ein. Der Erfolg dessen steht und fällt allerdings mit deren Umsetzung. Wir vom IMM greifen auf unkonventionelle, innovative und kreative Methoden zurück und probieren auch gerne neue Kanäle aus. Auch unsere neue (freiwillige) IMM-Whatsapp-Gruppe sorgt neben raschem Informationsaustausch auch für den einen oder anderen erheiternden Dialog.

Quelle: Burgstahler, H.; Mast, C. (2001) Erfolgsfaktor Interne Unternehmenskommunikation in der Bewertung durch Analysten.Explorative Studie zur Rolle von Nonfinancials im Kontext moderner Managementkonzepte