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Neue Wege in der Verbandskommunikation – Mitglieder als Corporate Influencer

Verbände erleben seit längerer Zeit einen Strukturwandel: Sinkende Mitgliederzahlen, zunehmend heterogene Mitgliederbedürfnisse, Pluralisierung organisierter Interessen und damit auch steigende Schwierigkeiten, öffentliche Unterstützung für die eigenen Interessen herzustellen. Gleichzeitig nimmt die Meinungs- und Deutungshoheit der sozialen Medien immer mehr zu und InfluencerInnen haben sich als neue MeinungsführerInnen etabliert. Diese Entwicklungen erfordern Veränderungen in der Verbandskommunikation.

Claudia Nef Absolventin Master Organisationskommunikation IAM ZHAW

«Bei Veränderungsprozessen spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle»

Ihr Herz schlägt für die interne Kommunikation und die digitale Transformation. Claudia Nef hat an der ZHAW den Master in Organisationskommunikation absolviert und sich anschliessend in ihrem Lieblingsbereich auch noch weitergebildet. Im Interview berichtet sie von beruflichen Herausforderungen, gibt einen Einblick in ihren Arbeitsalltag, und erklärt, wie ihr das Studium an der ZHAW zum beruflichen Erfolg verholfen hat.

Arbeitsumfeld verschiedene Personen am PC

Männer entscheiden, was Schweizer Medien publizieren

Am 5. März 2021 protestierten 78 Journalistinnen gegen eine sexistische Arbeitskultur in den Redaktionen von Tamedia. Sie taten dies in einem offenen Brief an die Chefredaktion*. Die Frauen halten darin unter anderem fest, dass ihre Themen-Inputs nicht ernst genommen oder übergangen werden und dass sie weniger zu Wort kommen als ihre männlichen Kollegen, weil ihre Äusserungen in Sitzungen abgeklemmt werden. Ob sich das negativ auf die empfundene Entscheidungsfreiheit bei Journalistinnen auswirkt, wurde anhand der Daten der «Worlds of Journalism»-Studie untersucht.

Ursula Studentin Bachelor Sprachliche Integration

Von der Flight Attendant zur Studentin Sprachlicher Integration

Ursula Renggli studiert seit Herbst 2020 im Bachelor Sprachliche Integration. Von Beginn weg weiss die 26-Jährige, dass sie nach dem Studium etwas in den Bereichen Migration und Integration bewirken und mit ihrem Beruf einen Beitrag für die Gesellschaft leisten möchte. Die Vielseitigkeit des noch jungen Studiengangs sowie das grosse Wissen rund um Menschen und Sprache(n), dass sie sich aneignet, sind ideale Voraussetzungen dafür.