Diversität in den Schweizer Medien IAM Podcast

Podcast IAM on ear: “Wir sind alle die Schweiz.” – Diversität in den Medien

«Diversität» ist in den letzten Jahren bei Medienhäusern zu einem Schlagwort geworden. Das Anliegen also, die Medienberichterstattung beispielsweise bezogen auf Geschlecht, Alter, Herkunft oder Religion vielfältiger zu gestalten. Das IAM hat in einer Studie für die SRG Deutschschweiz Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dazu befragt, wie es dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF gelingt, Migrant:innen als integralen Teil unserer Migrationsgesellschaft darzustellen und einzubeziehen. Im Podcast erzählt Din-Badara Ndiaye, Fachspezialistin für Diversität und Inklusion bei der Generaldirektion der SRG, wie sie auf die aus der Studie resultierenden Empfehlungen reagiert.

Vinzenz Wyss im Gespräch mit Gudrun Sachse. Ein journalistisches Start-up im Innovations-Check

Podcast IAM on ear – Ein journalistisches Start-up im Innovations-Check

Start-ups im Journalismus schiessen gegenwärtig wie Pilze aus dem Boden. Die meisten von ihnen wollen jenseits von grossen Medienunternehmen mit einem neuen, innovativen journalistischen Zugriff an den Start. Auch das Projekt der Journalistin Gudrun Sachse steckt in den Startlöchern. Das IAM hat zu der Projektidee einen so genannten «Innovations-Check» durchgeführt. Zum Teil mit ernüchternden Ergebnissen. Im Podcast erfahren Sie, was Gudrun Sachse aus der Studie mitnimmt und was sie dazu motiviert, die journalistische Innovation trotz aller Stolpersteine voranzutreiben.

Guido Keel spricht im Podcast IAM on ear mit Pascal Nufer über das Thema Kriegsberichterstattung und die Rolle von Journalist:innen.

Podcast IAM on ear – Journalist:innen und die Kriegsberichterstattung

Was zeichnet die Berichterstattung zum Ukraine-Krieg aus? Welche Rolle spielt dabei die Agenda von Regierungen und Regierungsvertreter:innen? Und wie gehen Journalist:innen vor, wenn die Wahrhaftigkeit von Informationen nicht klar gegeben ist? Guido Keel, Professor für Media Literacy, spricht im Podcast IAM on ear mit dem SRF Redaktor und Journalismus-Dozenten Pascal Nufer über diese und weitere Fragen.

Das Projektteam Erasmus+ Kreative Agilität am Kick-off in Balzers

Mit Kreativer Agilität organisationale Transformationsprozesse gestalten

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts Kreative Agilität erkundet Birgitta Borghoff zusammen mit Partnern aus Liechtenstein, Deutschland und Österreich, wie kunstbasierte Strategien die digitale und analoge Kommunikation in Organisationen transformieren. Warum Kreative Agilität wichtig ist, wie sie Kreative Agilität beobachtet, zusammen mit Studierenden erforscht und wie sie das gesammelte Wissen teilt, darüber erzählt Birgitta in diesem Beitrag.

Klassenunterricht in der Dolmetscherschule

Von der Dolmetscherschule zum international anerkannten Hochschulinstitut: Forschen und Lehren für die Zukunft der Sprachindustrie

Qualität und Mehrsprachigkeit haben in der Schweiz Tradition, ebenso am IUED Institut für Übersetzen und Dolmetschen der ZHAW. Dieses blickt zurück auf eine 75-jährige Geschichte, in der aus einer Schule für Allgemeinbildung der 1940er-Jahre die Dolmetscherschule Zürich (DOZ) und schliesslich das IUED, ein international anerkanntes Hochschulinstitut, wurde. Konsequente Professionalisierung und Qualitätsorientierung sind das Rezept. Wir schauen zurück und nach vorne in die Zukunft der Sprachindustrie.

Feride Altintren

Dank Alphabetisierungskursen zu mehr Autonomie im gesellschaftlichen Alltag

Feride Altintren ist ursprünglich Sozialpädagogin, jedoch seit vielen Jahren als Lehrperson für Deutsch als Zweitsprache tätig. Als sie spontan die Leitung eines Alphabetisierungskurses übernehmen durfte, begann sie sich vertiefter mit der Methodik und Didaktik des Alphabetisierungsunterrichts auseinanderzusetzen. Dank dem Lehrgang «CAS Alphabetisierung im DaZ-Unterricht» am Institute of Language Competence kann sie jetzt Theorie und Praxis besser verknüpfen und professioneller unterrichten.

Arbeitsumfeld verschiedene Personen am PC

Männer entscheiden, was Schweizer Medien publizieren

Am 5. März 2021 protestierten 78 Journalistinnen gegen eine sexistische Arbeitskultur in den Redaktionen von Tamedia. Sie taten dies in einem offenen Brief an die Chefredaktion*. Die Frauen halten darin unter anderem fest, dass ihre Themen-Inputs nicht ernst genommen oder übergangen werden und dass sie weniger zu Wort kommen als ihre männlichen Kollegen, weil ihre Äusserungen in Sitzungen abgeklemmt werden. Ob sich das negativ auf die empfundene Entscheidungsfreiheit bei Journalistinnen auswirkt, wurde anhand der Daten der «Worlds of Journalism»-Studie untersucht.