Zwei Studienmodelle und die Möglichkeit zum Wechsel

3, 4 oder 5 Jahre Studium?Zwei Studienmodelle im Bachelor Sprachliche Integration und die Möglichkeit zum Wechsel

Beruf, Familie und persönliche Bedürfnisse müssen sich mit einem Studium vereinbaren lassen. Der Bachelorstudiengang Sprachliche Integration bietet deshalb zwei Studienmodelle an: den Fast Track mit drei Präsenztagen pro Woche und den Slow Track mit 1,5 bis 2 Präsenztagen. Wer mehr Flexibilität braucht, kann im Lauf des Studiums vom einen ins andere Modell wechseln. Dieser kombinierte Weg heisst Medium Track. Ob mit oder ohne Wechsel: Alle Studierenden absolvieren dieselben Inhalte und erreichen den gleichen Abschluss.

Fast oder Slow – und bei Bedarf der Wechsel


In drei Jahren zum Abschluss: Der Fast Track

Der Fast Track eignet sich für alle, die sich intensiv auf das Studium konzentrieren möchten. Der Präsenzunterricht findet an drei Tagen pro Woche statt. Daneben bleibt Zeit für selbstständiges Lernen und die Prüfungsvorbereitung, und auch ein kleines Arbeitspensum liegt drin.

Dauer: 3 Jahre
Präsenz: 3 Tage pro Woche
Mögliches Arbeitspensum: ca. 10–20 %

Die gebündelten Präsenztage ermöglichen einen intensiven Austausch mit Mitstudierenden und Dozierenden. Gleichzeitig sind die Unterrichtstage intensiv und fordern viel Konzentration. Wer einen längeren Heimweg hat, muss zudem genügend Zeit für Erholung und die Nachbereitung einplanen.

Wie sich diese intensive Studienstruktur mit anderen Verpflichtungen vereinbaren lässt, zeigt die Erfahrung von Fast-Track-Student Leonardo Moro: «Die zwei freien Wochentage sowie die unterrichtsfreie Woche, die alle fünf Wochen stattfindet, bieten genügend Zeit, um Lerninhalte zu vertiefen, berufliche Aufgaben zu erledigen und gleichzeitig genügend Raum für Erholung und das Privatleben zu schaffen.»

Eine klar strukturierte Woche hilft dabei, Studium, Arbeit und Freizeit miteinander zu vereinbaren. Feste Lernzeiten, regelmässige Bibliotheksbesuche und bewusst eingeplante Pausen unterstützen die Selbstorganisation.


Mehr Zeit für Beruf und Familie: Der Slow Track

Der Slow Track verteilt das Studium auf fünf Jahre und eignet sich für Studierende, die nebenbei stärker beruflich oder familiär eingebunden sind. Mit einer reduzierten Präsenzzeit lässt sich das Studium besser mit anderen Verpflichtungen kombinieren. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit für das selbstständige Lernen und die Prüfungsvorbereitung.

Dauer: 5 Jahre
Präsenz: 1,5 bis 2 Tage pro Woche
Mögliches Arbeitspensum: ca. 50–60 %


Einmal wechseln, in vier Jahren zum Abschluss: Im Medium Track ist das möglich

Der Medium Track ist kein eigenes Studienmodell. Er bezeichnet den Weg von Studierenden, die im Studienverlauf zwischen Fast und Slow Track wechseln. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Wer im Fast Track beginnt, kann nach zwei Semestern in den Slow Track wechseln. Wer im Slow Track beginnt, kann nach vier Semestern in den Fast Track wechseln. In beiden Fällen dauert das Studium rund vier Jahre. So lässt sich die Studienbelastung an veränderte Lebensumstände anpassen.

Dauer: 4 Jahre
Präsenz: 3 Tage pro Woche während der Zeit im Fast Track, 1,5 bis 2 Tage pro Woche während der Zeit im Slow Track
Mögliches Arbeitspensum: ca. 20–60 %, je nach Studienphase

Wie hilfreich diese Flexibilität sein kann, zeigt die Erfahrung von Uzoma Schneider. Sie begann im Fast Track. In Kombination mit ihrer Arbeitstätigkeit führte das aber zu einer Gesamtbelastung von über 100 Prozent. «Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich eine bessere Study-Work-Life-Balance möchte, damit mein Alltag ausgewogener ist», sagt sie. Mit dem Wechsel in den Slow Track gewann sie mehr Zeit für die einzelnen Module und kann nun Studium, Erwerbsarbeit und Freizeit besser miteinander vereinbaren.

«Ich absolviere dieselben Inhalte, habe dafür aber mehr Zeit.»

Uzoma Schneider · Studentin im Medium Track

Besonders schätzt sie, dass sie sich mit dem kleineren Studienpensum intensiver mit den Inhalten auseinandersetzen kann, ohne ihre Arbeitsstelle aufgeben zu müssen. Den Wechsel empfand sie als unkompliziert. Zukünftigen Studierenden empfiehlt sie, bei der Wahl des Tracks nicht nur auf die Studiendauer zu achten. Ebenso wichtig sind die eigenen Verpflichtungen und der persönliche Bedarf an Erholung.

Ein Studium, das zum Leben passt

Der Bachelor Sprachliche Integration ist ein Präsenzstudium, ergänzt durch einzelne Online-Module und Lernmaterialien auf der Online-Plattform. Besonders wichtig: Praktika begleiten die Studierenden vom ersten Semester bis zum Abschluss und verbinden die theoretischen Grundlagen mit der beruflichen Praxis.

Ob Fast Track, Slow Track oder der Wechsel dazwischen: Welcher Weg am besten passt, hängt von der persönlichen Lebens- und Arbeitssituation ab. Das Ziel ist für alle gleich: der erfolgreiche Bachelor-Abschluss.


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