Ambulante Gesundheitsversorgung in der Schweiz: Ein Video zeigt, wie sich die Inanspruchnahme über 20 Jahre verändert hat

Wer geht häufiger zum Arzt, ältere oder jüngere Personen? Spielt der Bildungsstand eine Rolle? Und hat sich die Nutzung ambulanter Leistungen seit 2002 verändert? Im Rahmen einer studentischen Arbeit haben wir diese Fragen anhand der Schweizerischen Gesundheitsbefragung über drei Erhebungsjahre, 2002, 2012 und 2022, untersucht.

Gesundheitszustand als zentraler Faktor

Unsere Analysen zeigen, dass der subjektive Gesundheitszustand der stärkste Einflussfaktor für die Inanspruchnahme ambulanter Leistungen ist. Personen, die ihren Gesundheitszustand als schlechter einschätzen, suchen deutlich häufiger Ärztinnen und Ärzte sowie Spezialistinnen und Spezialisten auf, und zwar über alle drei Erhebungsjahre hinweg. Daneben zeigen sich auch Unterschiede nach Alter, Bildungsniveau, Grossregion und Geschlecht, die jedoch ohne weiterführende Modellierung nicht kausal interpretiert werden können.

Ein Video macht die Ergebnisse zugänglich

Um die wichtigsten Erkenntnisse anschaulich zu vermitteln, haben wir ein kurzes Video erstellt, welches die zentralen Resultate unserer Auswertungen zusammenfasst und einordnet.

Die Arbeit wurde von Jenna Frauenfelder, Yara Lutz und Morris Meyer im Rahmen des Studiums an der ZHAW im Masterstudiengang Health Economics and Healthcare Management mit Unterstützung von Dr. Andreas Kohler erstellt.

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